Schlagwort: Stoffwechsel

  • Verschiedene Zuckerarten und Ihre Wirkung auf die Gesundheit

    Verschiedene Zuckerarten und Ihre Wirkung auf die Gesundheit

    Zucker kann der menschlichen Gesundheit in verschiedener Hinsicht Schaden zufügen. Doch welche Zuckerart macht den Menschen krank, und hat dies Gültigkeit für jeden Zucker?

     

    Zucker ist nicht immer gesundheitsschädigend

    Zunächst bedeutet Zucker keine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Im Grunde genommen wird Zucker vom menschlichen Organismus als wichtiger Energielieferant benötigt. Ohne die Zufuhr von Glukose kann ein Mensch nicht leben.

     

    Daher hat die Natur in fast allen Nahrungsmitteln die verschiedenen Zuckerarten – beispielsweise Fructose, Glukose usw. – oder Kohlenhydrate vorgesehen. Jedoch kommt der Zucker in einem Nahrungsmittel nie in isolierter Form daher. Er befindet sich stets in natürlicher Verbindung mit verschiedenen Begleitstoffen. Dazu gehören

    • Ballaststoffe
    • Mineralien
    • Vitamine

     

    Erst durch das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Wirkstoffe ist eine komplette Verstoffwechselung von Zucker möglich. Wenngleich hier keine starken Schwankungen im Bereich des Blutzuckerspiegels zu erwarten sind.

     

    Was gesunden Zucker auszeichnet

    Gesunder Zucker ist jene Zuckerart, die sich förderlich auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Diese dient dem Organismus als Energielieferant, fügt diesem jedoch keinen Schaden zu.

     

    Akzeptabel wäre ein Zucker, der nicht zwingend die menschliche Gesundheit fördert, ihr jedoch auch nicht schadet. Sämtliche Zuckerarten, die weder zum gesunden noch zum akzeptablen Zucker gerechnet werden können, sind für die Gesundheit gefährlich.

     

    Isolierter Zucker hat viele Gesichter

    Nachfolgend werden Zuckerarten erläutert, die für eine schnelle Erhöhung des Blutzuckers verantwortlich zeichnen. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um jene Zuckerarten, die einer starken Verarbeitung unterzogen worden sind.

     

    Glucose

    Glucose als Einfachzucker kommt als Dextrose oder Traubenzucker in den Handel. Beispielsweise finden Glucose in seiner ursprünglichen Form vornehmlich in

    • Gemüse
    • Honig
    • Früchte
    • Vollkornprodukten

     

    Verarbeitet können wir Glucose in einer Vielzahl von Getränken, Süßigkeiten und Sportlernahrungen finden.

     

    Der Traubenzucker wird nicht – wie viele vermuten – aus Trauben gewonnen. Er wird mittels gentechnisch veränderten Mikroorganismen aus Mais-, Weizen- oder Kartoffelstärke gewonnen. Maisstärke, die hierfür zum Einsatz kommt, stammt sehr oft auch an gentechnisch verändertem Mais. Dieser Traubenzucker ist für die Gesundheit nicht sehr förderlich.

     

    Fructose

    Fructose zählt unter den Kohlenhydraten zu den Einfachzuckern. In der Natur finden wir Fructose zum überwiegenden Teil in Gemüse, Früchten sowie Honig. Zahlreiche Fertigprodukte sind mit Fructose angereichert. Diese wird hierbei nicht auf natürlicher Basis gewonnen, sondern industriell hergestellt.

     

    Fructose kann dick machen. Die industriell produzierte Fructose wandelt Fett im Organismus schneller in Glucose um. Dies ist nicht gut für die Figur. Denn Fructose verhindert die Wahrnehmung eines Sättigungsgefühls.

     

    Schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass Fructose im Verdacht steht, pathogenen Pilzen, Bakterien und Krebszellen als Nahrungsgrundlage zu dienen. Diese ernähren sich hauptsächlich von Zucker. Krebszellen geben der synthetisch hergestellten Fructose gegenüber Glucose den Vorzug. Dies konnte in einer amerikanischen Studie 2010 bewiesen werden.

     

    Maltose

    Maltose ist auch als Malzzucker bekannt. Diese Zuckerart entsteht auf natürlichem Wege, wenn das Getreide keimt – beispielsweise bei Gerste. Zu finden ist Maltose in einer Vielzahl von Pflanzen, jedoch auch in Bier, Brot und Honig.

     

    Dank seines an Karamell erinnernden Geschmacks findet Maltose Verwendung in

    • Backwaren
    • Getränken
    • Kindernahrung
    • Süßwaren

     

    Vergleichsweise zu anderen Zuckerarten besitzt Malzzucker nur eine relativ wenige Süßkraft. Deshalb wird er gern in Kombination mit weiteren Süßungsmitteln verwendet.

     

    Dabei findet nicht die natürliche Maltose Anwendung, sondern ein aus gentechnisch veränderten Enzymen und aus Stärke gewonnener Malzzucker.

     

    Saccharose

    Der Zweifachzucker Saccharose besteht aus einer Kombination von Fructose und Glucose. Des Weiteren wird dieser aus Zuckerrohr oder den Zuckerrüben Raffiniert. Anschliessend an die Verarbeitung bleibt Rohr- oder Rübenzucker übrig.

     

    In weiteren Verarbeitungsschritten werden daraus verschiedene weiße Zuckervariationen produziert. Beispielsweise sind diese

    • Brauner Kandis
    • Hagelzucker
    • Instantzucker
    • Kandiszucker in weiß
    • Kristallzucker (auch bekannt als Haushaltszucker)
    • Puderzucker
    • Würfelzucker

     

    Während des Herstellungsprozesses von weißem Zucker kommen große Mengen an Chemikalien zum Einsatz. Reinigungs- und Klärmittel, wie beispielsweise Schwefeldioxid und Chlor, aber auch Bleichmittel sowie chemische Substanzen sollen den Belag auf Verdampfer-Heizflächen verringern. Von diesen Mitteln bleiben im strahlenden, weißen Zucker immer Rückstände übrig.

     

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  • Body-Mass-Index

    Body-Mass-Index

    Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Richtwert, der mittels einer Formel das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht ermittelt. Für Frauen und Männer werden jeweils unterschiedliche BMI Werte ermittelt. Dabei ist der BMI kein absoluter Richtwert, sondern von individuellen Faktoren abhängig.

     

    Was sagt der Body-Mass-Index aus?

    Mittels des Body-Mass-Index kann Aufschluss gegeben werden über vorhandenes oder beginnendes Übergewicht, aber auch bedenkliche Untergewichtigkeit. Wer bei den Allgemeinwerten des Body-Mass-Index zu weit darunter oder auch nur ein wenig darunterliegt, sollte seine Ernährung umstellen und die Lebensweise verändern. Deshalb legt die deutsche Gesellschaft für Ernährung folgende Werte zugrunde: Bei Frauen 19 bis 24, bei Männern 20 bis 25.

    Kurzum die Formel zur Berechnung lautet: BMI = Körpergewicht – Körpergröße in Metern zum Quadrat.

     

    Im Folgenden kannst du deinen BMI gleich ausrechnen lassen:

    Gewicht:  [kg]
    Grösse:  [cm]
    BMI:

     

    Dabei handelt es sich beim Body-Mass-Index nicht um unverrückbare Werte. Menschen, die Sport mit Gewichten betreiben, liegen höher ohne zu hohen Fettanteil, auch Knochenstruktur und andere Faktoren spielen eine Rolle. Zusätzlichen Aufschluss geben Fettmessungen. Der Body-Mass-Index kann jedoch anzeigen, ob alles im grünen Bereich ist oder Warnsignale aufleuchten. Somit sind Werte unterhalb von 18 und oberhalb von 30 deutliche Anzeichen für Untergewicht oder starkem Übergewicht.

     

    Der Body-Mass-Index sollte nicht Maß aller Dinge sein. Extreme Abweichungen sind in der Regel auch ohne Berechnung zu erkennen. Jedoch kann der Index sie noch einmal verdeutlichen. Bei extrem hohen Werten kann es sich um krankhafte Adipositas handeln. Starke Unterschreitungen können auf eine beginnende oder bereits akute Magersucht deuten. Doch hinter starken Gewichtsabweichungen können sich auch andere Krankheiten verbergen, wie Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen, schwere Stoffwechselstörungen.

     

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  • Mit Sport durchs Alter

    Mit Sport durchs Alter

    Mit zunehmendem Alter verliert der Mensch immer mehr an Muskelmasse. Durch regelmäßigen Sport erhöhen sich nicht nur die Chancen auf einen gesunden Lebensabschnitt, auch die Risiken schwerer Erkrankungen werden gesenkt. Sportliche Betätigungen verhelfen Senioren zu einem besseren Lebensgefühl und vereinfachen die Bewältigung des Alltags. Man ist niemals zu alt für Sport! Ganz nach der Devise: Besser spät als nie!

     

    Mit Sport den Alltag meistern

    Es reicht schon, wenn man zweimal die Woche für nur eine Viertelstunde die Hauptmuskelgruppen – Bauch, Oberschenkel, Rücken, Schultern, Arme – trainiert. Die alltäglichen Anstrengungen werden mit der Zeit deutlich leichter fallen. Sportliche Betätigungen sorgen auch im Alter für zusätzliche Ausdauer und Bewegungsfreiheit. Der Gang zum Supermarkt lässt sich deutlich leichter bewältigen und man ist nicht permanent auf die Hilfe anderer angewiesen. Außerdem werden Glückshormone ausgeschüttet und der Kopf wird klarer. Denn nur weil man alt ist, heißt es schließlich nicht, dass man nicht auch fit sein kann.

    Welche Vorteile bringt Sport also?

    • Verringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung des Kreislaufs und des Stoffwechsels
    • Verringerung von Osteoporose, Diabetes und Arthrose
    • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und der geistigen Leistungskraft

     

    Der richtige Sport

    Man muss natürlich beachten, dass ältere Menschen nicht alle gleich sind. Was für den einen der richtige Sport ist, muss nicht auch für den anderen gelten. Egal für welchen Sport man sich entscheidet, Menschen mit 60+ sollten vorher einen Arzt zurate ziehen. Welchen Sport kann man mit eventuellen Vorerkrankungen durchführen? Was ist gelenkschonend und was belastet den Gelenkapparat zu stark? Diese Frage muss man klären, bevor man mit gutem Willen dem Körper etwas Schlechtes antut.

     

    Schwimmen

    Schwimmen ist die beste Wahl bei Rückenbeschweren oder Bluthochdruck. Ein enormer Vorteil bei dieser Sportart ist die Schwerelosigkeit im Wasser. Dadurch verringert sich das Gewicht und man kann ohne die Gelenke zu belasten, gezielt Teile der Muskulatur trainieren. Bei Kursen wie Aqua-Fitness trifft man außerdem auch andere Menschen derselben Altersgruppe. Sport tut also nicht nur dem Körper gut, sondern bringt Menschen auch einander näher.

     

    Wandern

    Diejenigen, die noch gut zu Fuß sind, können sich eine Wandergruppe suchen. Auch hier findet man nicht nur sozialen Anschluss, sondern stärkt das Immunsystem. Durch den Gang in der frischen Luft beugt man außerdem diversen Stoffwechselerkrankungen vor und kann sogar Diabetes entgegen wirken. Um die Gelenke zu schonen, sollte man aber Wanderstöcke kaufen, da diese die Belastung auf den Körper verringern.

     

    Radfahren

    Radfahren hat den immensen Vorteil, dass das Gewicht nicht auf den Gelenken liegt. Schon zehn Minuten fahren täglich kräftigt die Muskulatur und verbessert die Durchblutung. Bei zwanzig Minuten stärkt man das Immunsystem und bei fünfzig Minuten kurbelt man den Stoffwechsel an. Mit Radfahren kann man aber nicht nur Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft trainieren, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten. Mit trainiertem Körper und Geist fit durch das Alter!

     

    Gymnastik

    Gymnastik ist besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sehr gut geeignet. Es ist praktisch, da man immer und überall kleine Übungen absolvieren kann und den Fokus auf die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse richtet. Für Anfänger sind Gruppenkurse ein guter Einstieg, da ein professioneller Kursleiter anwesend ist und dieser Rücksicht auf eventuelle Beschwerden und Alterserscheinungen nimmt.

     

    Leider hat auch Sport seine Grenzen

    Für viele Menschen kommt jedoch der Punkt, an dem man auch mit ausreichender Fitness nicht mehr alles allein machen kann und Hilfe benötigt. Vielen älteren Menschen ist es unangenehm, sich diese Tatsache einzugestehen. Es bringt aber nichts, sich seines Alters oder seiner Gebrechen zu schämen. Auch bedeutet es nicht gleich, die eigene Wohnung aufzugeben und sich an den Gedanken des betreuten Wohnens zu gewöhnen. Anbieter wie die Deutsche Seniorenbetreuung haben sich der Betreuung und Pflege bedürftiger Menschen verschrieben. Die ausgebildeten Fachkräfte unterstützen Senioren sowohl bei den kleinen Dingen des Lebens wie Haushaltsführung als auch bei körperlichen Aktivitäten wie Spazieren gehen oder einkaufen. So kann man noch lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und sich mit etwas Hilfe fit halten.

  • Bakterien

    Bakterien

    Bakterien gehören zu den ältesten Kleinstlebensformen der Erde und sind gleichzeitig Lebensgrundlage aller Lebewesen. Beispielsweise beeinflussen sie Stoffwechsel, Körperfunktion und die Nahrungskette. Viele Bakterien sind in der Lage, Schad- und Giftstoffe zu zersetzen. Ebenfalls Gewässer biologisch rein zu halten und den Boden fruchtbar zu machen.

     

    Förderliche und schädliche Funktionen von Bakterien

    Es ist falsch, beim Begriff Bakterien gleich an Krankheiten zu denken. Kurzum der übergroße Teil der Bakterien auf der Erde hat lebenserhaltende Funktionen. Sie sind an der Zersetzung vieler Schadstoffe in Wasser und Boden beteiligt. Diese machen aus einem Kompost Dünger.

     

    Sie dienen dem Stoffwechsel höherer Lebewesen, indem sie die Verdauung ermöglichen. Ebenfalls wäre unser menschlicher Körper ohne Bakterien nicht lebensfähig. Darmbakterien sorgen für Nahrungszersetzung und Aufspaltung von Stoffen, halten die Darmflora im Gleichgewicht. Bakterien auf Schleimhäuten sorgen für einen ausgewogenen, gesunden Säurestatus.

     

    Auf der Haut siedeln Milliarden von Bakterien, die sie schützen und in ihren Aufgaben unterstützen. Nur ein im Vergleich dazu geringer Anteil der Bakterien wird gefährlich, denn sie übertragen Krankheiten. Manche sind nur für bestimmte Tiere eine Gefahr, andere ausschließlich für den Menschen. Die eigentliche Krankheitsursache ist jedoch häufig ein defektes oder geschwächtes Immunsystem.

     

    Durch die Erfindung des Penicillins und die Weiterentwicklung vieler Antibiotika können sehr viele bakterielle Krankheiten heute erfolgreich behandelt werden. Allerdings wandeln und entwickeln sich die Bakterien und können Resistenzen gegen Antibiotika ausprägen. Das trifft besonders auf Keime zu, die im stationären Umfeld von Kliniken auftreten.

     

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  • Aminosäuren

    Aminosäuren

    Als Aminosäuren wird eine Gruppe organischer Verbindungen bezeichnet, von denen ein Teil – proteinogene Aminosäuren – für den Bau von Proteinen verantwortlich ist, der andere Teil – nicht proteinogene Aminosäuren – für zahlreiche biologische Vorgänge. Zu diesen natürlichen Aminosäuren kommen noch die synthetisch erzeugten hinzu.

     

    Bedeutung der Aminosäuren im menschlichen Körper

    Im menschlichen Körper erfüllen die Aminosäuren eine Reihe von wichtigen Funktionen. Da der Körper aus 20 % Proteinen besteht, die von der ersten Gruppe dieser Säuren gebildet werden, sind sie für jeden Menschen lebenswichtig. Diese speziellen Aminosäuren nehmen Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel, sämtliche Wachstumsprozesse und die Fähigkeit, Krankheiten abzuwehren, sowie Giftstoffe abzubauen. Grundlage für das Entstehen der Aminosäuren ist die Aufnahme von Eiweiß durch die Nahrung, welches anschließend im Organismus in diese Aminosäuren zerlegt wird. Nach dem Transport durch die Blutbahn übernimmt die Leber die Funktion, sie wieder zu Proteinen zusammenzubauen. Die nicht proteinogenen Aminosäuren dagegen bilden unter anderem Zucker.

     

    Mangel von Aminosäuren und seine Behebung

    Ein Mangel an Aminosäuren kann zu geschwächter Herzleistung, zu Mattigkeit, Mangel an Konzentrationsfähigkeit und schlimmstenfalls zu Depressionen führen. Dem kann häufig schon mit einer sehr ausgewogenen, vollwertigen Ernährung entgegengewirkt werden. Häufig ist das aber nicht ausreichend. Je nach körperlicher und geistiger Belastung hat jeder Mensch einen ganz individuellen Bedarf an Aminosäuren, zumal diese sich noch in viele einzelne Bestandteile gliedern. Ein schlechtes körperliches und seelisches Allgemeingefühl kann auf einen Mangel hinweisen. Hier gibt es auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die einen hinreichenden Ausgleich der Aminosäuren bewirken können.

     

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  • Alternativen zu Antidepressiva

    Alternativen zu Antidepressiva

    Psychotherapien dienen dazu, längerfristige Erfolge zu erzielen. Die Therapie hilft dabei, die Ursachen zu finden, negative Denk- und Verhaltensmuster aufzulösen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Bei schweren Depressionen bringen Antidepressive bereits nach 2 bis 3 Wochen eine Besserung, wo hingegen der Erfolg einer Psychotherapie nach 6 bis 7 Wochen spürbar ist. Gesprächs-, Verhaltens-, Gruppen- und Paartherapien zählen zu den häufigsten eingesetzten Therapiemöglichkeiten.

    Ausdauersport hilft gegen Durchhänger, günstig ist, wenn man hier 2 bis 3 Mal in der Woche trainieren kann. In einigen leichten Fällen kann auch eine schlaflose Nacht die Stimmung ein wenig anheben. Eine Lichttherapie hilft gegen Winterdepressionen, die durch Lichtarmut ausgelöst werden. Dazu sollten mindestens 2500 Lux über mehrere Tage lang für etwa eine halbe bis eine Dreiviertelstunde einwirken. Günstig kann auch ein Solarium oder ein Saunabesuch sein.

     

    Alte und neue Methoden

    Eine recht neue Methode ist die transkranielle Magnetstimulation, die besonders sanft ist und gegen leichte Despressionen helfen soll. Durch das Magnetfeld, welches sich in Kopfnähe aufbaut, sollen im Gehirn die Nervenzellen stimuliert werden. Auch die Stromstöße, welche jahrelang in der Kritik standen, werden bei besonders schweren Fällen wieder eingesetzt. Sie sind aber bedeutend schwächer als früher und werden auch unter einer kurzen Narkose durchgeführt, um die Patienten zu schonen. Die elektrischen Ladungen sollen den Stoffwechsel im Gehirn wieder harmonisieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung spezieller physiotherapeutischer Anwendungen, wie z. B. Spezieller Massagen.

     

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