Schlagwort: Strahlen

  • Lupus erythematodes – Schmetterlingsflechte Autoimmunkrankheit

    Lupus erythematodes – Schmetterlingsflechte Autoimmunkrankheit

    Bei Lupus, der so genannten „Schmetterlingsflechte“, handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass die Zellen des Immunsystems, das eigentlich dazu da ist, den Körper zu beschützen, auch eigene Zellen angreifen. Schmerzhafte Entzündungen gehören somit zu den Hauptbeschwerden dieser Krankheit.

    Die Betroffenen leiden jedoch nicht kontinuierlich unter den Beschwerden. Stattdessen arbeitet die Krankheit auf der Basis von Schüben. Während manche Menschen lediglich unter Hautproblemen leiden, besteht auch die Möglichkeit, dass Lupus die Organe angreift. Seitens der Mediziner wird die Krankheit daher in drei verschiedene Unterformen eingeteilt.

     

    Weshalb erkranken Menschen überhaupt an Lupus?

    Die Forschungen, die sich mit Hinblick auf die Entstehung von Lupus ergeben, sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Viele Mediziner sind jedoch der Ansicht, dass hier vor allem eine genetische Veranlagung eine große Rolle spielt. Auch UV-Licht und Hormone stehen jedoch mittlerweile im Verdacht, am Ausbruch von Lupus beteiligt zu sein.

    Zudem befassen sich verschiedene Studien auch mit den Auswirkungen von Medikamenten auf die Patienten. Hier sind es vor allem Präparate gegen Bluthochdruck und Epilepsie, die im Verdacht stehen, die Symptome der Krankheit zu begünstigen. Besonders bemerkenswert: es handelt sich hierbei lediglich um so genannte „medikamenteninduzierte Lupussyndrome“. Sobald die betreffenden Präparate abgesetzt werden, verschwinden in der Regel auch die Beschwerden.

     

    Zahlen und Fakten – wer erkrankt an Lupus?

    Ein Blick auf die Statistiken verrät, dass in Deutschland mehr als Patienten leben. Besonders markant: die meisten von Ihnen sind Frauen in der Altersgruppe zwischen 15 und 45 Jahren. Hier ist die Gefahr, an Lupus zu erkranken, besonders groß. In der Regel werden die meisten Ausbrüche im Lebensabschnitt zwischen 20 und 30 Jahren verzeichnet.

     

    So wird Lupus behandelt

    Die Behandlung richtet sich unter anderem auch nach dem Schweregrad. So gehören hier unter anderem:

    • das Vermeiden von Sonnenlicht bzw. die Nutzung eines hohen Lichtschutzfaktors
    • Salben mit Kortison
    • Entzündungshemmende und das Immunsystem beeinflussende Medikamente

    zum Standard. Die meisten Patienten vertragen die entsprechenden Maßnahmen sehr gut. Viele Mediziner sind jedoch dennoch der Ansicht, dass eine regelmäßige Kontrolle des Augenhintergrundes und der Laborwerte unerlässlich sei.

    Falls der Lupus jedoch die Organe angegriffen hat, fällt die entsprechende Therapie ein wenig umfangreicher und individueller aus.

     

    Kann einem Ausbruch von Lupus vorgebeugt werden?

    Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd mit „Nein!“ zu beantworten. Forschungen haben hinreichend bewiesen, dass es schlicht nicht möglich ist, sich im Vorfeld gegen Lupus zu schützen. Dennoch ist es natürlich möglich, die die Krankheit begünstigenden Faktoren zu meiden. Dies ist besonders auch dann sinnvoll, wenn Sie mit Hinblick auf Lupus ohnehin genetisch vorbelastet sind. Wichtig ist es dann, unter anderem beispielsweise:

    • Ihren Stresspegel zu verringern
    • direkte Sonnenstrahlen zu vermeiden bzw. einen hohen UV- Schutz zu nutzen
    • Infektionen zeitnah zu bekämpfen

    Und das Immunsystem mit einer gesunden Ernährung bzw. einem ausgewogenen Lebensstil zu unterstützen.

     

    Leiden Sie unter Lupus?

    Besteht bei Ihnen Verdacht auf Lupus, ist es wichtig, Labortests durchführen zu lassen. In den dazugehörigen Bluttests wird hier nach Antikörpern gesucht. Aufgrund der Hochwertigkeit der Testverfahren, sind die Chancen, die Krankheit schon frühzeitig zu erkennen, gut. Auch mit Hinblick auf die Lebenserwartung der Betroffenen ergeben sich keine weitreichenden Einschränkungen. Wichtig ist es jedoch auch hier in jedem Falle, Blutdruck und -fett in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen, um beispielsweise eine mögliche Arterienverkalkung rechtzeitig zu entdecken.

     

    Ein Leben mit Lupus – Diagnose… und dann?

    Zunächst sei gesagt, dass die Chancen, einer Heilung, besonders dann hoch sind, wenn lediglich die Haut und nicht die Organe von der Krankheit betroffen sind. In den vergleichsweise leichten Fällen kann es demnach sogar sein, dass die Krankheit nach mehreren Jahren nicht mehr nachzuweisen ist.

    Verlauf und Therapie sollten jedoch -auch in leichteren Fällen- immer kontrolliert werden. Greift die Krankheit beispielsweise auf andere Organe, wie die Nieren oder das Herz über, kann dies für die Patienten sogar unter Umständen tödlich sein.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Verschiedene Zuckerarten und Ihre Wirkung auf die Gesundheit

    Verschiedene Zuckerarten und Ihre Wirkung auf die Gesundheit

    Zucker kann der menschlichen Gesundheit in verschiedener Hinsicht Schaden zufügen. Doch welche Zuckerart macht den Menschen krank, und hat dies Gültigkeit für jeden Zucker?

     

    Zucker ist nicht immer gesundheitsschädigend

    Zunächst bedeutet Zucker keine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Im Grunde genommen wird Zucker vom menschlichen Organismus als wichtiger Energielieferant benötigt. Ohne die Zufuhr von Glukose kann ein Mensch nicht leben.

     

    Daher hat die Natur in fast allen Nahrungsmitteln die verschiedenen Zuckerarten – beispielsweise Fructose, Glukose usw. – oder Kohlenhydrate vorgesehen. Jedoch kommt der Zucker in einem Nahrungsmittel nie in isolierter Form daher. Er befindet sich stets in natürlicher Verbindung mit verschiedenen Begleitstoffen. Dazu gehören

    • Ballaststoffe
    • Mineralien
    • Vitamine

     

    Erst durch das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Wirkstoffe ist eine komplette Verstoffwechselung von Zucker möglich. Wenngleich hier keine starken Schwankungen im Bereich des Blutzuckerspiegels zu erwarten sind.

     

    Was gesunden Zucker auszeichnet

    Gesunder Zucker ist jene Zuckerart, die sich förderlich auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Diese dient dem Organismus als Energielieferant, fügt diesem jedoch keinen Schaden zu.

     

    Akzeptabel wäre ein Zucker, der nicht zwingend die menschliche Gesundheit fördert, ihr jedoch auch nicht schadet. Sämtliche Zuckerarten, die weder zum gesunden noch zum akzeptablen Zucker gerechnet werden können, sind für die Gesundheit gefährlich.

     

    Isolierter Zucker hat viele Gesichter

    Nachfolgend werden Zuckerarten erläutert, die für eine schnelle Erhöhung des Blutzuckers verantwortlich zeichnen. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um jene Zuckerarten, die einer starken Verarbeitung unterzogen worden sind.

     

    Glucose

    Glucose als Einfachzucker kommt als Dextrose oder Traubenzucker in den Handel. Beispielsweise finden Glucose in seiner ursprünglichen Form vornehmlich in

    • Gemüse
    • Honig
    • Früchte
    • Vollkornprodukten

     

    Verarbeitet können wir Glucose in einer Vielzahl von Getränken, Süßigkeiten und Sportlernahrungen finden.

     

    Der Traubenzucker wird nicht – wie viele vermuten – aus Trauben gewonnen. Er wird mittels gentechnisch veränderten Mikroorganismen aus Mais-, Weizen- oder Kartoffelstärke gewonnen. Maisstärke, die hierfür zum Einsatz kommt, stammt sehr oft auch an gentechnisch verändertem Mais. Dieser Traubenzucker ist für die Gesundheit nicht sehr förderlich.

     

    Fructose

    Fructose zählt unter den Kohlenhydraten zu den Einfachzuckern. In der Natur finden wir Fructose zum überwiegenden Teil in Gemüse, Früchten sowie Honig. Zahlreiche Fertigprodukte sind mit Fructose angereichert. Diese wird hierbei nicht auf natürlicher Basis gewonnen, sondern industriell hergestellt.

     

    Fructose kann dick machen. Die industriell produzierte Fructose wandelt Fett im Organismus schneller in Glucose um. Dies ist nicht gut für die Figur. Denn Fructose verhindert die Wahrnehmung eines Sättigungsgefühls.

     

    Schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass Fructose im Verdacht steht, pathogenen Pilzen, Bakterien und Krebszellen als Nahrungsgrundlage zu dienen. Diese ernähren sich hauptsächlich von Zucker. Krebszellen geben der synthetisch hergestellten Fructose gegenüber Glucose den Vorzug. Dies konnte in einer amerikanischen Studie 2010 bewiesen werden.

     

    Maltose

    Maltose ist auch als Malzzucker bekannt. Diese Zuckerart entsteht auf natürlichem Wege, wenn das Getreide keimt – beispielsweise bei Gerste. Zu finden ist Maltose in einer Vielzahl von Pflanzen, jedoch auch in Bier, Brot und Honig.

     

    Dank seines an Karamell erinnernden Geschmacks findet Maltose Verwendung in

    • Backwaren
    • Getränken
    • Kindernahrung
    • Süßwaren

     

    Vergleichsweise zu anderen Zuckerarten besitzt Malzzucker nur eine relativ wenige Süßkraft. Deshalb wird er gern in Kombination mit weiteren Süßungsmitteln verwendet.

     

    Dabei findet nicht die natürliche Maltose Anwendung, sondern ein aus gentechnisch veränderten Enzymen und aus Stärke gewonnener Malzzucker.

     

    Saccharose

    Der Zweifachzucker Saccharose besteht aus einer Kombination von Fructose und Glucose. Des Weiteren wird dieser aus Zuckerrohr oder den Zuckerrüben Raffiniert. Anschliessend an die Verarbeitung bleibt Rohr- oder Rübenzucker übrig.

     

    In weiteren Verarbeitungsschritten werden daraus verschiedene weiße Zuckervariationen produziert. Beispielsweise sind diese

    • Brauner Kandis
    • Hagelzucker
    • Instantzucker
    • Kandiszucker in weiß
    • Kristallzucker (auch bekannt als Haushaltszucker)
    • Puderzucker
    • Würfelzucker

     

    Während des Herstellungsprozesses von weißem Zucker kommen große Mengen an Chemikalien zum Einsatz. Reinigungs- und Klärmittel, wie beispielsweise Schwefeldioxid und Chlor, aber auch Bleichmittel sowie chemische Substanzen sollen den Belag auf Verdampfer-Heizflächen verringern. Von diesen Mitteln bleiben im strahlenden, weißen Zucker immer Rückstände übrig.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Zahnverfärbungen

    Zahnverfärbungen

    Einflüsse, die die Zähne verfärben

    Warum machen sich viele Menschen über ein Bleaching Gedanken? Bleibende Zähne sollen zwar möglichst bis ins hohe Alter hinein halten. Sie sind aber vielen Einflüssen ausgesetzt, die sie dunkel verfärben oder sogar schädigen können. So zählen schwarzer Tee, Kaffee, Tabak oder Rotwein zu den Übeltätern, die Flecken und Verfärbungen hinterlassen. Oft lassen sich nicht einmal mit regelmäßigem und häufigem Zähneputzen effektiv beseitigen.

     

    Nun wünschen sich aber viele Menschen strahlend weiße Zähne, so wie sie in der Zahnpasta-Werbung angepriesen werden. Deshalb wenden sie sich zur Beratung über ein Bleaching an ihre Zahnarztpraxis.

     

    Was genau ist Bleaching, wie funktioniert es?

    Beim Bleaching handelt es sich um eine Zahnaufhellung. Diese wird weder von den gesetzlichen noch den privaten Krankenkassen übernommen. Die Aufhellung zählt zu den kosmetisch-ästhetischen Behandlungen und ist nicht als medizinisch notwendige Indikation im Leistungskatalog aufgelistet. Allerdings gibt es Zusatzversicherungen, die eine Teil der Kosten übernehmen. Ansonsten kommen auf den betreffenden Patienten recht hohe Auslagen zu, denn das professionelle Bleaching kostet zwischen 300 und 600 Euro je Behandlung, wobei nur die sichtbaren Zahnflächen behandelt werden. Das sind also pro Zahn zwischen 80 und 130 Euro, die man einplanen muss. Der Zahnarzt arbeitet dazu aber einen Kostenvoranschlag aus und schreibt nach erfolgter Behandlung eine Privatrechnung.

     

    Herkömmliche Bleaching-Präparate basieren auf Wasserstoff- oder Carbamidperoxid, welches eine Vorstufe des Wasserstoffperoxids darstellt. In Form eines Gels werden diese Präparate auf betroffene Zahnreihen oder Zähe aufgetragen. Die Einwirkzeit beträgt zwischen 15 und 30 Minuten. Anschließend werden die Zahnoberflächen fluoridiert. Für eine professionelle Zahnaufhellung sind drei bis vier Sitzungen erforderlich. Nach der Behandlung sind die Zähne um ein bis zwei Farbstufen heller. Diese Behandlung hält dann ungefähr drei Jahre, danach kann sie wiederholt werden.

     

    Wer sich ein Bleaching nicht leisten kann oder will, der sollte zunächst auf eine professionelle Zahnreinigung zurückgreifen. Auch diese erzielt einen leichten Aufhellungseffekt an den Zähnen. Teilweise werden von einigen Zusatzkassen diese Zahnreinigungen beim Stomatologen (Zahnarzt) sogar einmal jährlich übernommen.

     

    Was sollte beachtet werden?

    Vor jedem Bleaching empfiehlt die Bundesärztekammer eine professionelle Zahnreinigung und die Sanierung kariöser Zähne, was beides beim Zahnarzt erfolgt. Weiterhin sollten die Patienten, die ein Bleaching wollen, nicht an freiliegenden Zahnhälsen oder Zahnfleischbluten leiden. Sonst würden die Mittel, die bei der Aufhellung eingesetzt werden, die Beschwerden möglicherweise verstärken. Wenn der Patient bereits Zahnkronen, Brücken oder Implantate trägt, so kann es sein, dass diese nach dem Bleaching dunkler wirken. Deshalb sollte die Farbaufhellung am Zahnersatz angeglichen werden. Zuvor können alternativ auch alte Brücken oder Kronen erneuert werden, um später das Aufhellen nach ihnen ausrichten zu können. Dies ist allerdings ein zusätzlicher Kostenfaktor, der zu den Gebühren für das Bleaching noch hinzukommt.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Matcha für die Haut?

    Matcha für die Haut?

    Vor allem Matcha Tee ist seit geraumer Zeit als Superfood bekannt. Häufig zur Förderung der Konzentration verwendet, hat sich das Grünteepulver als Ersatz für Kaffee am Markt etabliert. Bekannt ist Matcha aber auch aufgrund seiner Antioxidantien. Das Heißgetränk wurde bisweilen nicht nur als Tee getrunken, sondern auch zur Zubereitung von Smoothies verwendet. Nun erschließt sich Matcha einen neuen Verwendungszweck, nämlich als Beauty-Produkt.

     

    Drei Effekte von Matcha als Beauty-Produkt

    Kosho Cosmetics, ein bekanntes Kosmetiklabel, hat die positive Wirkung Matchas auf die Haut erkannt und nutzt die Anti-Aging-Wirkung des Grüntees nun als Bereicherung der Kosmetikbranche. Holger Hampel, welcher das Label gegründet hat, äußert sich zu den in Matcha befindlichen Nährstoffen: „Diese sind essenziell in der Wirkung als Antioxidantien gegen die Hautalterung.“ Zudem würden die Nährstoffe dafür sorgen, dass vermehrt Kollagen und Elastin gebildet werden.

    Diese beiden Proteine seien essentiell für eine straffe Haut. Neben einer Anti-Aging-Wirkung könne Matcha die Haut sogar vor UV-Strahlen schützen. Dazu erklärt der Gründer: „Die enthaltenen Nährstoffe, vor allem das Katechin EGCG und Polyphenole, halten hautschädigende Effekte auf, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden.“ Dennoch sollte keineswegs auf eine Sonnencreme während des Sonnens verzichtet werden. Matcha diene vielmehr als sekundärer Sonnenschutz.

    Neben diesen beiden Wirkungen sei Matcha zudem hilfreich, um unreine Haut zu bekämpfen. Aufgrund der zellschützenden und antibakteriellen Wirkung sei das Produkt super zur externen Anwendung geeignet. Hempel ist der Meinung, dass die Kombination zwischen der äußeren Anwendung und der Verwendung als Getränk die Wirkung sogar noch verstärken könne.

     

    Weitere Wirkungen von Matcha

    Matcha lässt sich nicht in der Kosmetik zur Verjüngung der Haut nutzen. Auch der Konsum des Grüntees hat gesundheitsfördernde Wirkungen. So zum Beispiel sind die natürlichen Inhaltsstoffe dafür bekannt, krebsvorbeugend zu wirken. Bei einem gesunden Lebensstil eignen sich die Wirkstoffe in Form von Tee oder Smoothies auch, um eine Diät zu unterstützen. Darüber hinaus haben Studien aus 2008 gezeigt, dass der Fortschritt der Krankheiten Alzheimer sowie Parkinson verzögert werden kann.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Asperger-Syndrom bei Erwachsenen

    Asperger-Syndrom bei Erwachsenen

    Unter dem Asperger-Syndrom wird eine eher milde Variation des Autismus-Spektrums verstanden. Charakteristisch für das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen sind insbesondere Schwächen in den Bereichen der Kommunikation wie der sozialen Interaktion. Ergänzend macht sich das auch als tiefgreifende Entwicklungsstörung bekannte Phänomen durch stereotype Verhaltensweisen und eingeschränkte Spezialinteressen bemerkbar.

     

    Hauptsächliche Beeinträchtigungen beim Asperger-Syndrom im Erwachsenenalter

    Asperger-Autismus gilt als eine angeborene Störung, die bislang nicht heilbar ist. Erste Anzeichen machen sich ab dem dritten Lebensjahr bemerkbar.

     

    Zu den sich im Vordergrund der Entwicklungsstörung drängenden Beeinträchtigungen zählen insbesondere Schwierigkeiten in den Bereichen der Mimik, Gestik und des Blickkontakts. So haben Erwachsene mit Asperger-Syndrom Schwierigkeiten diese nonverbalen Signale ihrer Mitmenschen zu deuten und selbst einzusetzen. So erscheinen erwachsene Personen mit dem Asperger-Syndrom im Kontakt mit ihrer Umwelt anderen Menschen gegenüber als merkwürdig und tollpatschig.

     

    Da Asperger-Autisten jedoch im Großen und Ganzen mit einer normalen bis sehr hohen Intelligenz ausgestattet sind, nimmt ihre Umwelt sie zumeist eher als etwas wunderlich wahr. Verschiedentlich fallen Menschen mit dem Asperger-Syndrom durch eine Hoch- oder auch Inselbegabung auf.

     

    Hieraus wird bereits ersichtlich, dass das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen nicht ausschließlich von negativen Aspekten geprägt ist. Häufig ist das Syndrom mit gewissen Stärken verbunden, die sich unter anderem auf den Gebieten der

    • Aufmerksamkeit
    • Gedächtnisleistung
    • Selbstbeobachtung
    • Wahrnehmung

    bemerkbar machen.

     

    Diagnosestellung des Asperger-Syndroms bei Erwachsenen

    Maßgeblich für die Diagnosestellung ist das Alter. So ist es von Bedeutung, dass die Diagnostik möglichst frühzeitig im Kindesalter erfolgt. Die Diagnostik bei Erwachsenen mit Asperger-Syndrom gestaltet sich äußerst schwierig.

     

    Dies liegt einerseits an dem teilweise lückenhaften Erinnerungsvermögen an die zurückliegende Kindheit, in der die Symptome stärker ausgeprägt sind als im Erwachsenenalter. Andererseits können sich schwierige Verhaltensweisen im Laufe des Lebens ändern. Dies liegt an dem Bemühen der vom Asperger-Autismus Betroffenen, sich möglichst an die Gesellschaft anzupassen, um nicht stärker aufzufallen.

     

    Zahlreiche Erwachsene mit Asperger-Autismus führen ein nahezu unauffälliges Leben. Sie haben eine Arbeit und mitunter sogar einen Partner und eigene Kinder. Einen Arzt suchen Erwachsene mit Asperger-Syndrom in der Regel nur dann auf, wenn sich Folgeerkrankungen bemerkbar machen. Dies können unter anderem

    • Ängste
    • Depressionen
    • Essstörungen
    • Zwänge

     

    sein. Verfügt der aufgesuchte Arzt über die notwendige Kompetenz, ist dieser durchaus in der Lage, das Asperger-Syndrom bei erwachsenen Personen zu diagnostizieren.

     

    Auffällig ist in solchen Fällen zumeist, dass Betroffene ärztlichen Anweisungen nicht Folge leisten. Sie erscheinen unbeholfen und können sich kaum orientieren. Darüber hinaus kann sich das Asperger-Syndrom auch bei Erwachsenen ähnlich wie bei Kindern äußern. So fällt nicht selten eine monotone Sprache – sofern vorhanden – sowie eine Erzählweise auf, die bis ins kleinste Detail geht.

     

    Der Gesichtsausdruck ist bei Erwachsenen mit Asperger-Syndrom ebenso wie beim Kind starr, Blickkontakt wird zumeist vermieden. Ein Lächeln kann nicht erwidert werden. Die Fähigkeit zu einer humorvollen Bemerkung fehlt.

     

    Probleme im beruflichen und sozialen Umwelt

    Erwachsene mit Asperger-Syndrom leben zumeist sehr zurückgezogen und verfügen über wenig echte Sozialkontakte. Dieser Personenkreis tauscht sich sehr gerne mit anderen Betroffenen in Asperger-Foren online aus.

     

    Die Thematik Partnerschaft wird beim Asperger-Syndrom maßgeblich durch den Mangel an Empathie beeinflusst. Asperger-Autisten strahlen oftmals Egoismus und Distanziertheit aus. Das Knüpfen von Kontakten zu eventuellen Partnern fällt vielen von ihnen schwer. Sofern es mit einer Beziehung klappt, entstehen oftmals weitere Probleme in Bezug stetiger Anteilnahme und Kommunikation mit dem Partner.

     

    Ebenfalls zeigt das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Auswirkungen auf das Sexualleben. Manche haben kaum ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, andere hingegen hegen den Wunsch nach sexueller Aktivität. Letztere sind meistens unsicher, da zu einer sexuellen Intimität auch gegenseitige Empathie gehört. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass erwachsene Asperger-Autisten keine stabile Partnerschaft und eigene Familie gründen können.

     

    Im Berufsleben äußert sich das Asperger-Syndrom einerseits in einer schnellen Überforderung beim Umgang mit Kunden oder den Kollegen. Erwachsene mit Asperger-Syndrom haben Probleme, flexibel zu reagieren. Sie ecken oftmals mit ihrer überaus ehrlichen Art an und wirken teilweise unhöflich.

     

    Auf der anderen Seite können Erwachsene von ihrem Asperger-Syndrom im beruflichen Alltag aber auch profitieren. Spezialinteressen – beispielsweise im Informatikbereich – lassen diesen Personenkreis beachtliche Leistungen erbringen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Im Allgemeinen ist ein Haarausfall etwas völlig Normales – zumindest so lange, wie etwa 100 Haare je Tag im Kamm oder der Bürste verbleiben. Von einem krankhaften Haarausfall ist immer dann die Rede, wenn mehr Haare ausgehen.

     

    Ursachen für Haarausfall

    Ein geringer Haarwuchs ist keine Seltenheit. Hiervon sind in aller Regel gehäuft Männer betroffen. Rund 1,5 Millionen von ihnen leiden an Haarausfall. Dahingegen leiden etwa 500.000 Frauen unter Haarverlust. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein.

     

    Es wird zwischen den drei Hauptformen

    • Hormonell-erblich bedingt
    • Diffuser Haarausfall
    • Kreisrunder Haarausfall

    unterschieden.

     

    Hormonell-erblich bedingter Haarausfall

    Als Ursache für den hormonell-erblichen bedingten Haarausfall kommen genetisch begründete Empfindlichkeiten der Haarwurzel gegenüber des Sexualhormons Testosteron in Frage. Dabei verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Durch die schrumpfenden Follikel wachsen nur noch dünne Wollhaare nach. Diese fallen meistens ebenfalls aus, ohne dass ein erneuter Haarwuchs erfolgt.

    Vom hormonell-erblichen Haarausfall sind in der Hauptsache jüngere Männer betroffen. Frauen produzieren zwar auch wenige Mengen Testosteron, leiden jedoch weniger unter dieser Art Haarausfall. Besonders gefährdet sind Frauen während der Wechseljahre. In diesen erfährt der Haarausfall durch die Hormonumstellung eine Begünstigung.

     

    Diffuser Haarausfall

    Beim diffusen Haarausfall tritt eine Schädigung der Haarwurzeln in den Vordergrund. Als Ursachen kommen unter anderem

    • Entzündlich bedingte Erkrankungen der Kopfhaut (beispielsweise Schuppenflechte)
    • Einnahme bestimmter Medikamente
    • Hormonumstellungen während der Schwangerschaft oder nach erfolgter Geburt
    • Hormonumstellungen in den Wechseljahren oder nach Absetzen der Pille
    • Infektionskrankheiten wie eine schwere Grippe oder Scharlach
    • Langfristige Mangelernährung
    • Normale Alterserscheinungen
    • Mangelhafte Ernährung auf Grund von Störungen in der Nahrungsverwertung in Leber oder Darm
    • Schilddrüsenprobleme wie einer Überfunktion
    • Strahlentherapie bei Krebserkrankungen
    • Stress
    • Vergiftungserscheinungen auf Grund von Schwermetallen (beispielsweise mit Arsen)

    in Frage.

    Kreisrunder Haarausfall

    Für den kreisrunden Haarausfall konnten die Ursachen bislang noch nicht genau geklärt werden. Vermutlich zeichnen Störungen des Immunsystems hierfür verantwortlich. Die Rede ist von einer Autoimmunkrankheit. Dabei attackieren fälschlicherweise die körpereigenen Abwehrzellen die Haarwurzeln. Das Haarwachstum wird dadurch blockiert. Die Folge ist Haarausfall.

    Unter Umständen können auch die Gene am kreisrunden Haarausfall beteiligt sein. Beobachtungen zufolge tritt diese Form des Haarausfalls familiär bedingt bei rund 20 Prozent aller Patienten auf.

     

    Was gegen Haarausfall unternommen werden kann

    In der Regel ist für Frauen Haarausfall ein gehäuftes kosmetisches Problem. Bei Frauen stehen die Haare stets für Attraktivität und Gesundheit. So wird vermehrt empfohlen in Koffein-Shampoos gegen den Haarausfall zu investieren. Auch Mittel, die mit Sägepalmen- und Klettenwurzelextrakt angereichert sind, sollen wirksam gegen den Haarverlust sein.

     

    Abhilfe versprechen ferner Nahrungsergänzungsmittel und Thymus-Präparate, die die Kopfhaut und somit deren Durchblutung ausreichend stimulieren. Bislang steht die Wirksamkeit diverser Mittel jedoch wissenschaftlich noch aus.

    Ein hormonell-erblich begründeter Haarausfall lässt sich jedoch niemals komplett rückgängig machen. Dieser kann im Höchstfall eingedämmt oder verdeckt werden. Von Haarausfall betroffene Stellen lassen sich mithilfe des richtigen Haarschnitts gut tarnen. Empfohlen wird hierbei eine Länge von etwa drei Zentimetern am Oberkopf. Dabei sollten der Nacken sowie die Ohren frei bleiben.

    Sofern eine Haartransplantation nicht machbar ist, lohnt es sich, über einen Haarersatz nachzudenken. Gegenwärtig gibt es zahlreiche Toupets und Perücken auch Kunst- und Echthaar in sämtlichen Farben und Formen. Diese lassen sich vorübergehend oder auch auf Dauer befestigen. Mit so manchem Haarersatz besteht sogar die Möglichkeit problemlos schwimmen zu gehen.

    Es lohnt sich in jedem Fall ein Zweithaarstudio aufzusuchen und sich professionell beraten zu lassen. Unter gewissen Umständen beteiligt sich gegebenenfalls die Krankenkasse an den Kosten für einen Haarersatz.

    Unabhängig davon, ob weiblich oder männlich – eine gesunde Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein spielen bei Haarverlust eine maßgebliche Rolle. Wer über ein robustes Selbstwertgefühl verfügt, kann auch Einbußen seiner äußeren Attraktivität verkraften.

    Manche Menschen müssen sich jedoch dieses Selbstbewusstsein erst erarbeiten. Wird der Haarausfall zur seelischen Belastung, sollte sich niemand scheuen, sich psychologische Hilfen zu holen.

     

     

    [content-egg-block template=offers_list]