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  • #Superfoods – Was ist dran an dem Ernährungs-Trend?

    #Superfoods – Was ist dran an dem Ernährungs-Trend?

    Es gibt Fastfood, es gibt Junkfood und neuerdings gibt es auch Superfood. Hinter dem englischsprachigen Begriff verbergen sich Lebensmittel, die angeblich mehr können als herkömmliche. Noch gesünder und noch besser sollen sie sein. Ein weiteres Merkmal: Die meisten Superfoods sind Lebensmittel, von denen der normale Esser noch nie etwas gehört hat. Handelt es sich beim Ernährungs-Trend Superfood also nur um einen Marketing-Gag der Lebensmittel-Industrie oder halten die Superhelden unter den Nahrungsmitteln auch wirklich, was sie versprechen?

    Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die als die „Besten der Besten“ gelten. Klingt komisch? Ist es irgendwie auch. Scheinbar über Nacht traten sie auf den (Speise-)Plan und gelten nun als unverzichtbar für Leute, die sich gesund und bewusst ernähren wollen. Doch was halten Experten von den Wunder-Lebensmitteln? Sind sie wirklich so viel gesünder und besser oder wird mit dem Begriff „Superfood“ lediglich die Werbetrommel gerührt?

    Wer sich im Internet auf die Suche nach Superfoods macht, stößt immer wieder auf Geschichten, die beteuern, dass Völker in den entferntesten Ecken der Welt kerngesund sind, weil sie seit Jahrtausenden eine bestimmte Frucht – ein Superfood – essen. An sich klingen diese Storys immer plausibel. Ernährungsexperten, die die Wirkung der gesunden Lebensmittel nicht in Frage stellen wollen, betonen aber auch immer, dass andere Faktoren wie die allgemeine Lebensweise dieser Völker und die sonstige Ernährung außen vor gelassen werden. Beim Verbraucher entsteht der Eindruck, dass einzig der Verzehr der Superfoods ausreicht, um ewig jung und gesund zu bleiben. Das ist natürlich ein gewaltiger Trugschluss.

    Wie gesund sind Superfoods?

    Das bedeutet aber nicht, dass Superfoods eine einzige Mogelpackung sind. Tatsächlich sind viele Früchte, Getreide und andere Nahrungsmittel, die das Prädikat „Superfood“ verliehen bekommen haben, überaus gesund und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Doch Vorsicht! Nicht überall, wo „Superfood“ drauf steht, ist auch ein Superfood drin. Die Lebensmittelbranche hat den Begriff und seine positive Wirkung auf die Konsumenten längst für sich entdeckt.

    Um zu einem Superfood zu werden, muss ein Nahrungsmittel folgende Eigenschaften mitbringen:

    • Der Nährstoffgehalt ist deutlich höher als bei herkömmlichen Lebensmitteln
    • Das Produkt ist möglichst naturbelassen und stammt nach Möglichkeit aus biologischem Anbau oder Wildwuchs
    • Ein Superfood ist ein eigenständiges Lebensmittel, das auch einzeln verzehrt werden kann

    Eine Mogelpackung erkennt man oft an folgenden Aussagen:

    Superfoods müssen…

    … teuer sein
    … lecker schmecken
    … aus tropischen Regionen stammen

    Trägt ein Superfood seinen Namen zu Recht, können Sie davon ausgehen, dass es auch wirklich überaus gesund ist. Experten betrachten die Lebensmittel mit dem gewissen Etwas längst als Medizin, die zum Beispiel beim Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Das liegt an einer ganz bestimmten Eigenschaft der Superfoods: Sie wirken antioxidativ und sind in der Lage, freie Radikale im Körper einzufangen. Das wiederum spielt nicht nur beim Kampf gegen Krebs eine große Rolle, sondern wird auch im Alltag spürbar.

    Wer häufig Superfoods isst, wird schon bald merken, wie gut das dem Körper und dem Befinden tut. Wichtig ist, dass Sie Superfoods fest in Ihrem Speiseplan aufnehmen – das heißt: regelmäßig und in umfangreichen Mengen verzehren. Wer lediglich hin und wieder mal ein paar Goji-Beeren oder eine Hand voll Kürbiskerne isst, wird dadurch seine Gesundheit nicht langfristig beeinflussen können. Neben dem regelmäßigen Verzehr der Superfoods ist außerdem wichtig, dass Sie auch sonst auf einen gesunden Lebensstil achten. Das bedeutet: Viel Schlaf und Bewegung, wenig Nikotin und Alkohol, Vermeiden von Stress und eine Extra-Portion Sonnenlicht.

    20 Superfoods, die nicht auf Ihrem Speiseplan fehlen dürfen

    Heimische Superfoods Exotische Superfoods
    Brokkoli Papaya
    Spinat Goji-Beeren
    Basilikum Granatapfel
    Kohlgemüse Shiitake-Pilze
    Heidelbeeren Acerola-Kirsche
    Kürbiskerne Ingwer
    Rohes Sauerkraut Avocado
    Traubenkerne Curcuma
    Schwarze und rote Johannisbeeren Chia-Samen
    Radieschen Kokosnuss

    Wie Sie sehen, sind Superfoods sehr vielseitig. Sie müssen nicht erst in den Amazonas-Dschungel reisen, um eines dieser besonderen Lebensmittel zu finden. Oft reicht auch schon der Gang auf den Markt, bei dem frische, regionale Produkte angeboten werden.

    Bild: © Depositphotos.com / nupix

  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Macht Kita krank? Überdurchschnittlich hohe Fehlzeiten bei der Kinderbetreuung

    Hamburg (ots) – Ob Postboten, Zugführer oder Erzieher: Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 wurde so viel gestreikt wie lange nicht mehr. Und zumindest für die Erzieher ist noch kein Ende in Sicht: Gerade hat die nächste Runde der Tarifverhandlungen begonnen. Sollten diese scheitern, drohen ab Oktober weitere Streiks.

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat das zum Anlass genommen, die Krankheitsdaten der knapp 100.000 bei ihr versicherten Erzieherinnen und Erzieher im Jahr 2014 auszuwerten. Das Ergebnis: Im letzten Jahr war diese Berufsgruppe vier Tage mehr krankgeschrieben als der Bundesdurchschnitt. Die 18,9 Fehltage pro Kopf resultieren vor allem aus psychischen Störungen (4,1 Tage) und Krankheiten des Atmungssystems (3,3 Tage).

    „Dass Erzieher überdurchschnittlich von diesen Erkrankungen betroffen sind, ist nicht verwunderlich. Zum Beispiel psychische Störungen, zu denen auch Überlastungen gehören: Ein hoher Lärmpegel, immer komplexer werdende Aufgabenbereiche und zuletzt auch Auseinandersetzungen mit den Eltern – Kindererziehung kann stressig sein“, erklärt Gudrun Ahlers, Präventionsexpertin der TK. Und: Hohe Krankenstände müssen von den arbeitsfähigen Erzieherinnen und Erziehern kompensiert werden. „Das bedeutet für sie oft noch größere Gruppen und damit noch mehr Stress und gesundheitliche Belastung – ein Teufelskreis“, so die Spezialistin.

    Auch dass Erzieher oft an Atemwegserkrankungen leiden, sollte niemanden überraschen. Gudrun Ahlers erläutert die Situation: „Kindertagesstätten sind quasi Sammelbecken für Viren und Bakterien. Das macht nicht nur die Kinder krank, sondern natürlich auch die Erwachsenen.“

    Hinweise für die Redaktionen:

    Die Daten stammen aus dem Gesundheitsreport 2015. Dafür wertete die TK die Krankschreibungen der 4,4 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist.

    Der Report steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 718618) bereit.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Katharina Borgerding Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3097085
  • Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Sodbrennen – das unangenehme und teilweise auch überaus schmerzhafte Brennen, das sich vom Magen aus seinen Weg die Speiseröhre hinaus bahnt – ist eine Beschwerde, unter der viele Menschen leiden. Wer gelegentlich Sodbrennen hat, sollte unbedingt versuchen, eine chronische Erkrankung zu vermeiden. Sodbrennen kann nämlich sehr schädlich für den Magen und die Speiseröhre sein. Verschiedene Hausmittel gegen Sodbrennen können dabei helfen, die Beschwerden einzugrenzen oder sogar gänzlich zu beseitigen

    Wie erkenne ich, dass ich Sodbrennen habe?

    Die oben gestellte Frage hat jeder, der von Sodbrennen geplagt wird, mindestens schon einmal gehört. Viele, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie sich Sodbrennen anfühlt und sind deswegen verunsichert. Die Antwort „Du merkst es schon, wenn es soweit ist.“ ist für die wenigstens befriedigend.

    Die typischen Symptome von Sodbrennen sind vielseitiger, als manche denken. Sie reichen von einem unangenehmen und teils schmerzhaften Stechen in der Brust über Übelkeit bis hin zu spontanem Erbrechen. All diese Symptome von Sodbrennen sind das Resultat vom Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird dies verhindert, indem der Übergang von der Speiseröhre in den Magen nach der Nahrungsaufnahme verschlossen wird.

    Die Ursache für Sodbrennen ist ein Ungleichgewicht in der Produktion von Magensäure. Wer davon ausgeht, dass Sodbrennen ausschließlich eine Folge der Überproduktion der Säure ist, der irrt. Paradoxerweise leiden auch Menschen mit einer Unterproduktion der Magensäure an Sodbrennen. Auch Stress und eine ungesunde Ernährung führen häufig dazu, dass es zum Sodbrennen kommt.

    Vorsicht vor chronischem Sodbrennen

    Während gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, verhält es sich mit einer chronischen Erkrankung ganz anders. In diesem Fall kann die aufsteigende Magensäure dazu führen, dass die Speiseröhre des Betroffenen dauerhaft beschädigt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sodbrennen immer behandelt und nie ignoriert wird. Ist das Sodbrennen erst einmal chronisch, wird es schwierig, die Beschwerden einzudämmen. In einem solchen Fall hilft meist nur noch eine medikamentöse Behandlung.

    Bewährte Hausmittel gegen Sodbrennen

    Während verschiedene Tabletten Pulver und Gele aus der Apotheke schnelle Hilfe versprechen, sind es oft einfache Hausmittel gegen Sodbrennen, die den besten Erfolg versprechen. Diese sind nicht nur günstig und meist schnell zur Hand, sondern schonen auch den Körper. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen Sodbrennen am besten wirken und was Sie immer im Haus haben sollten, falls Sie hin und wieder unter Sodbrennen leiden.

    #1 Weißbrot und andere stärkehaltige Lebensmittel

    Weißbrot (oder auch Toastbrot) ist ein Lebensmittel, das sehr viel Stärke enthält. Diese wiederum hilft dabei, überschüssige Magensäure buchstäblich aufzusaugen und somit zu verhindern, dass diese in die Speiseröhre steigt. Das gleiche Prinzip gilt für Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwieback oder Bananen. Das Tolle: All diese Nahrungsmittel gehören auf unseren täglichen Speiseplan und sind deswegen in der Regel immer schnell zur Hand, falls das Sodbrennen eintritt.

    #2 Natron

    Natron ist den meisten sicher als Back-Zutat bekannt. Das weiße Pulver ist jedoch auch ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen und wird als solches oft eingenommen, wenn das schmerzhafte Stechen in der Brust einsetzt. Das Geheimnis: Natron ist in der Lage, die Magensäure zu neutralisieren. Zur Behandlung von Sodbrennen müssen Sie lediglich einen Teelöffel Back-Natron zu sich nehmen und mit ausreichend Wasser herunterspülen. Das erfordert am Anfang ein wenig Überwindung, da das Natron eine ähnliche Konsistenz wie Mehl hat. Dass Sie danach häufig aufstoßen oder auch mal herzhaft rülpsen müssen, ist vollkommen normal, da das Natron im Magen Kohlendioxid bildet. Aus diesem Grund sollten Sie nicht allzu oft zum Back-Natron greifen.

    #3 Aufrecht schlafen

    Sodbrennen tritt häufig in der Nacht ein. Das liegt daran, dass die Magensäure besser fließen kann, wenn sich der Körper in einer waagerechten Position befindet. Wenn auch Sie nachts von Sodbrennen geplagt werden, hilft es oft schon, den Oberkörper etwas zu erhöhen. Dann läuft die aufsteigende Säure zurück in den Magen.

    Zu guter Letzt sollen noch ein paar Lebensmittel und Faktoren genannt werden, die Sodbrennen zusätzlich begünstigen. Wenn Sie diese umgehen, haben Sie gute Chancen, die Beschwerden des Sodbrennens weitestgehend einzugrenzen oder gar dauerhaft zu beseitigen.

    Lebensmittel und andere Faktoren, die Sodbrennen begünstigen:

    • Frittierte Lebensmittel
    • Fleisch
    • Milch(produkte)
    • Säurehaltige Früchte
    • Fertigprodukte
    • Scharfe Gewürze
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Nikotin
    • Stress
    • Ungesunde Lebensweise
    • Übergewicht

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Das Treppengehen fällt schwer. Jede Bewegung, welche mit Streckung oder Beugung zu tun hat, wird zunehmend zur Qual. Das dabei auftretende stechende, ziehende oder auch brennende Gefühl strahlt vom Knie in Ober- und Unterschenkel aus.

    Schmerzen im Knie – Sie haben unterschiedliche Gründe und müssen demnach eine jeweils anders gelagerte medizinische Behandlung erfahren. Im leichtesten Fall verbergen sich hinter Knieschmerzen hartnäckige Verspannungen der umliegenden Muskelregionen. Auch eine kurzfristige Überbelastung (zum Beispiel: ungewohntes Heben schwerer Gegenstände oder ruckartige Bewegungen) kann zu kurzzeitigen Schmerzen im Knie führen.

    Schmerzen im Knie – wiederkehrende Pein bis hin zum chronischen Dauerschmerz

    Klingen Knieschmerzen nach drei Tagen nicht von selbst wieder ab, sollte ein Arztbesuch folgen. Denn hinter anhaltenden bohrenden Beschwerden im Kniebereich kann mitunter eine eventuell schleichende Erkrankung des Bewegungsapparates stecken. Auch vererbte Fehlbildungen des Knochen-, Sehnen-, Muskelbereichs stehen unter Verdacht solche dauerhaften Schmerzattacken auszulösen.

    Die bekanntesten Schmerz-Auslöser sind:

    • Verletzungen des Knies durch Stürze, Prellungen, Gewalteinwirkung
    • Infektionen, welche durch Verletzungen entstehen (unsaubere Wunden etc.)
    • Kniescheibenfehlentwicklung
    • Sehnen-, Bänderüberdehnungen oder auch Abrisse
    • Schleimbeutelentzündungen aufgrund einer wiederholten Fehl- oder Überbelastung
    • Krankhafte Knorpel- oder Knochenveränderungen
    • Entzündliche Prozesse (Arthrose oder Rheuma)
    • Stoffwechsel- oder Bluterkrankungen

    Schmerzen im Knie – Die richtige Diagnosestellung

    Bevor der Schmerz anfängt uns den wohlverdienten Schlaf zu rauben, sollten wir mit einem Orthopäden unseres Vertrauens über unsere Dauerbeschwerden sprechen. Anhand eines aufschlussreichen Fragenkatalogs, einer Röntgenaufzeichnung und einer Blutwerterhebung geht der Arzt der Schmerzursache auf den Grund. Und wird meistens recht schnell fündig! Ist der Auslöser entlarvt, die Diagnose gestellt, kann nun eine erfolgversprechende Therapie eingeleitet werden. Bekannte Therapieformen hierbei sind:

    • Krankengymnastik
    • Reizstromtherapie
    • Wärme- oder Kältetherapie
    • Akkupunktur
    • Ultraschallbehandlung

    sowie

    eine gezielte medikamentöse Behandlung oder spezielle Kurmaßnahmen!

    Sind die zu behandelnden Knieschmerzen infektiöser Natur, werden in der Regel Antibiotika in Kombination mit entzündungshemmenden, auch schmerzlindernden Medikamenten verabreicht.

    Rheumatische Erkrankungen gehören hingegen ausschließlich in die Hände eines Spezialisten. Eines anerkannten Rheumatologen! Dieser wird anhand der bereits gestellten Diagnose weitere Tests durchführen und ein speziell auf uns abgestimmtes Programm zu entwickeln. Wichtig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind Kontrollen. Diese sollten in regelmäßigen Abständen erfolgen, da Rheuma mitunter auch unsere inneren Organe (Nieren, Herz etc.) angreifen kann.

    Info: Erleichterung bei Schmerzen im Knie verschaffen unter anderem auch orthopädisches Schuhwerk und Bandagen. Für einen besseren Halt und Gangsicherheit sorgt der altbewährte Gehstock. Die Kosten für diese „Hilfsmittel“ werden häufig von der Krankenkasse übernommen. Eine Verschreibung durch den Arzt sollte vorher erfolgen!

    Schmerzen im Knie – Hausmittel, Selbsthilfe und Lebensfreude

    Was kann ich aber nun selbst (neben meiner ärztlich verordneten Therapie) tun, um schmerzfreier durchs Leben zu gehen und meine Lebensfreude zu stärken?

    „Lachen ist die beste Therapie“, sagt ein altes, aber dennoch nicht weniger wahres Sprichwort.

    Jede Art von positiver Ablenkung wirkt entspannend auf unser gestresstes Schmerzzentrum, welchem wir nun einmal diesen lästigen Dauerschmerz zu verdanken haben. Dennoch ist es gut und „gesund“ Schmerzen zu empfinden. Sie sind Warnsignale, zeigen auf, wenn etwas mit uns nicht stimmt. Menschen ohne Schmerzempfinden (krankhaft bedingt) erleiden wesentlich häufiger Knochenbrüche und erleiden – ohne, dass sie es fühlen – teilweise lebensbedrohliche Verletzungen. Dies soll kein Lob auf unseren Peiniger „den Schmerz“ sein, dies soll uns nur bewusst machen, dass Schmerz in gewissem Sinne lebensnotwendig ist und uns sogar vor Schlimmerem bewahren kann.

    Unser Schmerzzentrum reagiert auf Außenreize. Musik, Lachen, Freude, ein schöner Film, feine Gerüche (Duftkerzen, Blumen, Parfum…), nette Gesellschaft, das Gefühl der Geborgenheit. All jene empathischen Dinge entfachen Lebensfreude, beruhigen unsere Nerven (beeinflussen somit auch das Schmerzempfinden), tragen zu Harmonie und Balance im entscheidenden Maß bei. Die Schmerzen im Knie werden natürlich gedämpft, die Selbstheilungskräfte mobilisiert und wir atmen dauerhaft auf!

    Bild: © Depositphotos.com / wacpan

  • Herzinfarkt – Was gilt zu beachten?

    Herzinfarkt – Was gilt zu beachten?

    Nicht jeder Herzanfall ist auch gleich ein Herzinfarkt. Den Vorläufer bezeichnet der Arzt als Angina-pectoris-Anfall. Kommt es jedoch zum Myokardinfarkt, denn handelt es sich um ein Ereignis, das sofortiger Rettungsmaßnahmen bedarf. Ein akuter Herzinfarkt ist lebensbedrohlich! Während eines Infarktes sterben Teile des Herzmuskels ab.

    Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen:

    • Bluthochdruck
    • Rauchen
    • Alkoholmissbrauch
    • Drogenkonsum
    • Diabetes mellitus
    • Schlaganfall
    • Übergewicht
    • falsche Ernährung
    • Bewegungsmangel
    • familiäre Vorbelastung durch Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Infarkt
    • erblich bedingte oder erworbene Fettstoffwechsel-Störung (zu hohes LDL, IDL sowie Triglyceride bei niedrigem HDL – Cholesterin- und Blutfettwerte)
    • Stress, plötzliche starke Belastungen bei starken Schwankungen des Blutdrucks

    Ursachen und Symptome von Herzinfarkt

    Fast die Hälfte aller Infarkte ereignen sich zwischen 06:00 und 10:00 Uhr und montags eher als an den anderen Tagen.

    Die meisten Patienten haben vor dem Infarkt bereits Herzbeschwerden, z. B. eine koronare Herzkrankheit. Ein Viertel aller Infarkte verläuft beschwerdearm bis beschwerdefrei. Gründe für den Herzfinfarkt können mehr als 20 Minuten bestehende Durchblutungsstörungen, Blutgerinnsel und arteriosklerotisch (Arterienverkalkung) bedingte Gefäßverengungen sein.

    Bei diesen Anzeichen für einen Herzinfarkt sollten Sie unbedingt sofort  die Nr. 112 (Rettungsdienst) anrufen:

    • starke Schmerzen von über 5 Minuten Dauer, die auch ausstrahlen (in Arme, Schultern, Rücken, den Oberbauch oder in Kiefer und Hals)
    • massive Enge, starker Druck, Einschneidegefühl im Herzbereich
    • starkes Brennen, Stechen, reißende Schmerzen
    • Luftnot, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen (häufiger bei Frauen als bei Männern) in bisher noch nicht dagewesenem Ausmaß
    • kalte, fahle Haut, Angstschweiß, kalter Schweißausbruch, Todesangst
    • allgemeine Erschöpfung, Schlafstörungen, Magenverstimmungen
    • Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger, schneller Puls
    Diagnose und Verlauf bei einem Herzinfarkt

    Für die Diagnose von Herzinfarkten gibt es verschiedene Verfahren. EKG-Veränderungen (ST-Streckenhebung, nach 1-2 Tagen Q-Zacken), Laboruntersuchungen (Troponinwert erhöht) sowie makroskopische und mikroskopische Gewebsveränderungen sind Zeichen eines Myokarinfarktes. Im Labor zeigen sich neben dem Troponin weitere Enzyme und Eiweiße, die nach einem Infarkt verstärkt im Blut nachweisbar sind, z. B. der Herzmarker Glycogenphosphrylase BB. Außerdem deutet es auf einen Herzinfarkt hin, wenn Beschwerden länger als 20 Minuten andauern.

    Ein Herz-Ultraschall (Echokardiografie) zeigt typische Wandbewegungsstörungen im betroffenen Bereich.  Beim Abhören treten Rasselgeräusche über der Lunge auf sowie ein dritter Herzton. Auffällige Herzgeräusche deuten auf Entzündungen oder Insuffizienzen hin. Ein Belastungs-EKG nach der Akutphase sowie ein Langzeit-EKG decken Durchblutungsstörungen im Herzmuskel sowie Herzrhythmusstörungen auf.

    Mit der Angiografie zur Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße bei einer Herzkatheter-Untersuchung spüren die Ärzte Verengungen oder Gefäßverschlüsse auf. Gleichzeitig können die Gefäße mittels Ballonkatheter aufgedehnt werden.

    Wird beim Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht sofort der Notarzt gerufen, so kann das Ereignis zum Tode führen! Der Herzinfarkt ist in den Industriestaaten Todesursache Nummer Eins. Schlimmstenfalls treten gefährliche Rhythmusstörungen, wie Kammerflimmern, Hezrasen und unregelmäßiger Puls auf, es kommt zum Zusammenbruch mit Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislauf-Stillstand.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden bei einem Herzinfarkt

    Unverzüglich muss der Notarzt informiert werden. Ohne zu zögern 112 anrufen, Infarktverdacht äußern und niemals selbst den Betroffenen mit dem Auto in die Klinik bringen. Es könnte sein, dass der Patient unterwegs zusammenbricht! Innerhalb der ersten Zeit nach dem Infarkt bis zu einer Stunde sind die Gefahren Kammerflimmern und Herzstillstand am größten. Ersthelfer oder Rettungsdienste müssen dann wiederbeleben (meist mit Defibrillation), um eine Mangelversorgung des Gehirns mit Folgeschäden oder den Tod zu vermeiden.

    Wird die Behandlung innerhalb der ersten Stunde eingeleitet, kann mittels Lyse (Medikament löst Blutgrinnsel auf) oder Herzkatheter der Gefäßverschluss fast komplett beseitigt werden. Mit einem Ballonkatheter wird das Gefäß aufgedehnt und ein Stent (Röhrchen) eingesetzt.

    Wenn die ST-Hebung beim Infarkt im EKG nicht nachgewiesen wurde, dann ist eine Lysetherapie eine Gegenanzeige (nicht durchführbar) und der Nutzen von Herzkatheter und Stent nicht nachgewiesen.

    Medikamente, die Nitroglycerin enthalten, bessern die Beschwerden. Außerdem dienen die Medikamente der Sauerstofffversorgung, der Blutgerinnsel-Vermeidung und der Beseitigung der Schmerzen. Über eine Maske oder Nasensonde gibt man Sauerstoff. Gegen die Beschwerden helfen ASS, Morphinpräparade, Heparinspritzen.

    In der akuten Phase werden Betroffene mittels EKG-Monitoring auf der Intensivstation überwacht. Am nächsten Tag erfolgt die Mobilisation und nach ungefähr einer Woche werden die Patienten entlassen. Die Normalisierung des Zustandes kann bis zu drei Wochen dauern, dann sind gewohnte Aktivitäten im Alltag wieder möglich.

    Lebenslang sollten Medikamente eingenommen werden (Betablocker, ACE-Hemmer, ASS, Statine, Prasugrel oder Clopidogrel). Implantierte Defibrillatoren schützen bei eingeschränkter Herzpumpfunktion vor plötzlichem Herztod. Risikofaktoren sind zu minimieren. Gezieltes Ausdauertraining nach ärztlichem Rat stärkt das Herz. Kuren, Physiotherapie, Schulungen und Beratung dienen dem kompletten Wiedereinstieg in den Alltag.

    Bild: © Depositphotos.com / suriyaphoto