Schlagwort: Studie

  • Mit Sport aufhören – das sind die Folgen!

    Mit Sport aufhören – das sind die Folgen!

    Jeder Mensch weiß um die positiven Auswirkungen von Sport. Wer welchen betreibt, der lebt in der Regel gesünder und hat auch mehr Ausdauer. Verzichtet man darauf beziehungsweise generell auf körperliche Aktivitäten, dann schlägt es auf den Körper und auf die Psyche nieder. Doch was passiert eigentlich, wenn jemand mit dem Sport aufhört? Diese Frage ist weitestgehend unerforscht, was die Forscher der University of Adelaide zur Durchführung einer speziellen Studie bewegte. In der Untersuchung wollte man natürlich so viel wie möglich herausfinden, beispielsweise wie schnell eventuelle Folgen eintreten. Das Ergebnis ist erstaunlich und zeigt, wie wichtig Sport ist.

    Die Studie

    An der Untersuchung nahmen insgesamt 152 erwachsene Menschen teil, 50 von ihnen waren weiblich. Jeder der Probanden hat vor der Studie drei Monate trainiert, wobei jede Einheit 30 Minuten dauerte und die Häufigkeit bei drei Mal in der Woche lag (dies war die Mindestvorgabe). Danach folgte ein abrupter Stopp, niemand durfte mehr einer körperlichen Aktivität nachgehen. Überraschenderweise kam es bei manchen schon nach drei Tagen zu Folgen auf die psychische Gesundheit, denn die depressiven Symptome waren signifikant erhöht. Diese Aussage stammt von Prof. Bernhard Baune, der sowohl Studienautor als auch Leiter der Psychiatrie ist (an der bereits genannten University of Adelaide). Andere Studien nahmen zwar auch eine schnelle Reaktion wahr, bei ihnen kam es allerdings erst nach rund zwei Wochen zu den depressiven Symptomen. Diese Unterschiede zeigen, dass es auf diesem Gebiet noch sehr viel zu erforschen gibt.

    Weibliche Teilnehmerinnen waren eher betroffen

    Die negativen Auswirkungen bekamen die Damen der Studie eher zu spüren beziehungsweise sie litten stärker darunter. Gründe dafür kann man bislang nicht nennen, auch zum genauen Verlauf gibt es noch keine zuverlässigen Aussagen. Man weiß also nicht, warum es bei Abbruch des Trainings zu den depressiven Symptomen kommt.

    Dafür beweist die Untersuchung etwas anderes: Sport oder körperliche Aktivitäten sind ein Muss für die physische und mentale Gesundheit. Studien besagen außerdem, dass es dadurch zu einer Linderung kommen kann, sofern jemand unter Depressionen leidet. Wie auch immer weitere Forschungen ausgehen, Sport ist und bleibt ein wichtiger Faktor im Leben.

     

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  • Gesundes Herz – wie gut ist Tomatenextrakt?

    Gesundes Herz – wie gut ist Tomatenextrakt?

    Ein gesundes Herz ist das Fundament für jede Gesundheit. Hat nämlich die „Pumpe“ ein Problem, dann zieht es sich in der Regel über viele weitere Bereiche. Aus diesem Grund sucht man nach verschiedenen Wegen und Lösungen, um dem Herzen etwas Gutes zu tun. Es gibt auch tatsächlich einige Ansätze, einer davon betrifft den Tomatenextrakt. Nimmt man dieses zu sich, dann soll das Risiko für einen Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall deutlich nach unten gehen. Aber was genau stimmt an dieser These und ist es wirklich so einfach? Um nicht zu viel zu verraten: Die Erwartungen sind höher als die Realität.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein weit verbreitetes Problem

    Viele Todesfälle gehen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. In Mitteleuropa ist die Erkrankung weit oben zu finden, in Österreich zum Beispiel hatten 2011 etwa 32.000 Menschen dieses Szenario erleben müssen (sie starben also an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung beziehungsweise an dessen Folgen). Dabei werden oft die weiteren Auswirkungen vergessen, so können zum Beispiel noch eine verminderte Lebensqualität und eine Pflegebedürftigkeit auf das Konto gehen.

    Die Risikofaktoren sind ebenfalls umfangreich, Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte fallen beispielsweise in diese Kategorie. Positiv ist aber, dass auch die umgekehrte Reihenfolge zählt. Ernährt man sich also gesund und legt die Zigarette weg, dann sinkt das Risiko wieder.

    Wie sieht es nun mit dem Tomatenextrakt aus?

    Die Wahrheit sieht folgendermaßen aus: Werbung und Medien versprechen erstaunliche Effekte, doch die Erwartungen fallen ganz klar zu hoch aus. Es gibt zwar Studien zum Thema „Tomatenextrakte“, doch diese gehen in andere Richtungen. Die Analysen untersuchten zum Beispiel, wie sich der Tomatenextrakt auf den Bluthochdruck auswirkt, doch das Ergebnis hilft leider nicht weiter. Es gab zwar positive Effekte zu vermelden, aber die Studie enthielt so wenige Probanden, dass keine zuverlässigen Aussagen möglich waren. Das gleiche Resultat gilt für die Untersuchung auf die Klebrigkeit der Blutplättchen, auch hier fehlen handfeste Beweise. Interessant ist auch, dass man die Extrakte in kleinen Kügelchen (Micropellets) und in Kapseln in Drogerien und Apotheken anbietet.

    Für den Zusammenhang zwischen Tomatenextrakt und dem vermeintlich verminderten Risiko für einen Herzinfarkt/Schlaganfall gibt es gar keine Studien. Somit ist die These nur eine Vermutung, mit Sicherheit kann niemand sagen, ob die Effekte positiv sind oder ob es überhaupt einen Schutz gibt. Wer kein Risiko eingehen möchte, der kann natürlich Tomatenextrakt zu sich nehmen, doch man sollte es nicht übertreiben.

  • So gesundheitsfördernd ist ein Waldspaziergang wirklich

    So gesundheitsfördernd ist ein Waldspaziergang wirklich

    Viele Menschen müssen ihren Tag – zum Beispiel aus beruflichen Gründen – drinnen verbringen. Dies ist allerdings nur bedingt positiv, wenn es um den gesundheitlichen Aspekt geht. Aber auch draußen gibt es viele Unterschiede, denn mitten in der Stadt ist die Luft beispielsweise anders als im Wald. Geht es außerdem nach Clemens Arvay (ein Biologe), dann wird das Immunsystem durch die Bäume so richtig aufgepeppt. Dieser Meinung ist aber nicht nur er, auch Studien beweisen die positive Wirkung. Doch was steckt dahinter und wie gesund ist der Wald wirklich?

    Der Wald als kommunizierender Organismus

    Man muss sich den Wald als einen kommunizierenden Organismus vorstellen. Die Pflanzen tauschen sich gegenseitig aus und informieren sich zum Beispiel über Angreifer (unter anderem Insekten). Der Austausch erfolgt dabei anhand von chemischen Substanzen, sie nennt man in der Fachsprache auch Terpene. Nun gibt es mehrere Studien, die die positive Wirkung der Terpene durch das Einatmen beweisen. So steigt die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Körper, die unter anderem Viren und Krebszellen (allerdings in einer Frühform) vernichten. Der Biologe Clemens Arvay hat also recht, die Waldluft ist wie Doping für unser Immunsystem.

    Fakten zur Waldluft

    Mithilfe von Satellitenbildern von Toronto hat man den Zusammenhang zwischen den Bäumen und der Gesundheit der Bewohner erforscht. Am Ende waren die Bewohner gesünder, die mehr Bäume in ihrem Viertel hatten. Es gab weniger eingenommene Medikamente und weniger Zivilisationskrankheiten. Je mehr davon vorhanden waren, umso gesünder waren die Menschen.

    Untersuchungen zufolge sind im Monat rund drei volle Tage nötig, um sein Immunsystem auf lange Sicht zu stärken. Zu dieser Erkenntnis kam eine japanische Analyse.

    Bereits ein Tag im Wald fördert die Produktion der natürlichen Killerzellen. Angesichts von Versuchsteilnehmern wurde ein Anstieg von 40 Prozent registriert.

    Für Diabetiker gibt es ebenfalls gute Nachrichten, Waldspaziergänge senken nämlich den Blutzuckerspiegel. Bei Spaziergängen in Städten ist es nicht der Fall.

    Erstaunlicherweise reicht auch schon der Anblick einer verholzten Pflanze (eine andere Bezeichnung für Baum), um eine heilende Wirkung zu erzielen. Ein Forscher hat bewiesen, dass Patienten nach einer Operation früher das Krankenhaus verlassen konnten, wenn sie ein Zimmer hatten, welches über einen Baumblick verfügte. War die Aussicht eine Hausmauer, dann mussten die Patienten länger drinnen bleiben.

  • Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Das 50. Lebensjahr (beziehungsweise rund um diese Zahl) ist für viele Frauen eine schwere Zeit. Dann nämlich erfolgt die natürliche Hormonumstellung, die je nach Typ stärker beziehungsweise schwächer ausfällt. Die Mehrheit ist aber von den typischen Anzeichen betroffen, dazu zählen unter anderem Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Manchmal kommen auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen dazu. Hält eine Betroffene die Beschwerden gar nicht aus, dann verschreiben Frauenärzte meist eine Hormontherapie. Sie erfolgt mit weiblichen Hormonen (künstlich) und zeigt dank diverser Studien eine deutliche Besserung bei Wechseljahresbeschwerden. Leider sind die Vorteile aber auch von Nachteilen geprägt, somit ist es unterschiedlich, ob eine Hormontherapie zu empfehlen ist oder nicht.

    Je länger, umso gefährlicher

    Bei der Behandlung mit Hormonmedikamenten steigt das Risiko von Nebenwirkungen mit der Dauer. Das heißt: Je länger diese andauert, desto eher kann es zu Erkrankungen wie Brustkrebs, Schlaganfall oder auch Herzinfarkt kommen. Solche gravierenden Schwächen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und die Frau sollte man darüber in Kenntnis setzen. Natürlich muss es aber nicht dazu kommen, doch zumindest steigt die Gefahr bei einem längeren Zeitraum.

    Die Absprache mit dem Arzt ist unumgänglich

    Liest man die möglichen Folgen, dann werden sicherlich viele Frauen abgeschreckt. Trotzdem sollte man die Hormontherapie nicht falsch beurteilen, denn die positive Wirkung ist da. Bei starken Beschwerden ist der Nutzen größer, sodass man die Nachteile in Kauf nimmt. Des Weiteren sagt man den Medikamenten eine vorbeugende Wirkung nach, so soll die Gefahr von Diabetes, Knochenbrüchen und von Dickdarmkrebs bedeutend sinken. Rein als Gesundheitsvorsorge ist die Behandlung mit Hormonmedikamenten aber trotzdem nicht zu empfehlen, die Risiken sind in diesem Fall einfach höher.

    Am Ende hat die Hormontherapie Vor- und Nachteile vorzuweisen. Für den Laien ist es deshalb unmöglich, sich alleine dafür oder dagegen zu entscheiden. Wesentlich klüger ist die Absprache mit dem Arzt und eine gemeinsame Abstimmung. Hält eine Frau die Beschwerden gar nicht aus, dann sind die Optionen so oder so begrenzt. Ist allerdings noch alles im grünen Bereich, so sollte man die Risiken der Behandlung nicht unbedingt eingehen. Genau diese beiden Aspekte muss man miteinander vergleichen und abwiegen, letztendlich entsteht dann so die optimale Lösung für die Betroffene.

     

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  • Was Kaffee trinken über die Gesundheit aussagt

    Was Kaffee trinken über die Gesundheit aussagt

    Der Start in den Tag beginnt bei vielen mit einer schönen heißen Tasse Kaffee. Es gibt ihn heute in den verschiedensten Varianten, darunter fallen ganze Bohnen und Kapseln. Die Vor- und Nachteile solcher Systeme sind unterschiedlich, manchmal geht es schneller und manchmal ist der Geschmack besser. Am Ende hilft nur ausprobieren, welche Lösung am besten zu einem passt. In diesem Artikel soll es aber nicht um Kaffeemaschinen gehen, sondern warum dieser etwas über die Gesundheit aussagt. Ausschlaggebend dafür ist, wie jemand seinen Kaffee trinkt. Manche bevorzugen zum Beispiel den puren Kick und verzichten auf Milch und Zucker, andere wiederum können nicht ohne diese Zutaten. Auch die Verwendung von Milch und der Verzicht auf Zucker wäre eine Option.

    Um wieder zurück auf das Thema mit der Gesundheit sprechen zu kommen: Es wurde mithilfe einer Studie herausgefunden, dass ein Zusammenhang besteht. Das Ergebnis fällt zwar nicht sehr unterschiedlich aus, doch interessant ist es allemal.

    Der Griff zu Süßigkeiten erhöht sich

    Die Untersuchung wurde von der University of Illinois durchgeführt und beinhaltete Daten von 19.000 Probanden. Dabei zeigte sich, dass der Griff zum reinen Kaffee (Schwarz) gesünder ist. Nimmt man nämlich Milch und Zucker dazu, dann gelangt letzteres bereits in der Früh in den Körper. Laut Studie ist die Folge, dass man tagsüber viel eher kalorienhaltige beziehungsweise süße Lebensmittel zu sich nimmt. In Zahlen ausgedrückt sind es am Ende des Tages im Durchschnitt 69 Extra-Kalorien. Natürlich ist dieser Wert nicht sonderlich hoch, doch es ist ja auch „nur“ eine Durchschnittsangabe. Außerdem häufen sich auf Dauer auch kleine Summen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine weitere Studie.

    Keine rapide Umstellung nötig

    Wer Milch und Zucker auf jeden braucht, der muss nicht gleich in Panik verfallen. Bleibt man nämlich über den Tag verteilt stark, dann kann man die 69 Kalorien ganz einfach einsparen. Für viele ist das ganz klar der effektivere Weg, denn mit dem schwarzen Kaffee kann sich nicht jeder anfreunden. Da spielt es auch keine Rolle, dass nur so der volle Geschmack durchkommt.

     

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  • Das ist die Wasser-Diät

    Das ist die Wasser-Diät

    Zu viele Kilos auf den Rippen sind ungesund, viele befassen sich daher mit einer Diät. Die Möglichkeiten sind quasi grenzenlos, heutzutage gibt es jede erdenkliche Methode. Manche davon nehmen einem auch ganz schön in die Mangel, andere wiederum sind entspannter und einfacher durchführbar. Zur zweiten Kategorie zählt auch die sogenannte Wasser-Diät, die an der University von Birmingham entdeckt wurde. Das Prinzip dahinter: Man schwemmt die Kilos einfach weg. Natürlich wurde die Diät nicht einfach nur aufgeschrieben, sondern es gab auch eine Studie dazu.

    Einfach und effektiv

    Grundsätzlich ist die Wasser-Diät ein Kinderspiel, denn man muss lediglich vor jeder Mahlzeit Wasser trinken. Darauf belief sich auch die Studie, die 84 übergewichtige Probanden enthielt. Sie haben über einen Zeitraum von 12 Wochen jeden Tag Wasser trinken müssen (vor jedem Essen). Zum Vergleich gab es eine Kontrollgruppe, der genau das verboten worden ist. Ihnen war nur die Vorstellung erlaubt, dass ihr Magen gesättigt sei.

    Unter der Berücksichtigung soziodemografischer Daten ergab sich folgendes Ergebnis: Die Wassertrinker, die vorm Mittagessen zum Wasser griffen, haben um Durchschnitt 1,3 Kilogramm mehr Gewicht verloren. Wurde die Diät vor jeder der drei Mahlzeiten durchgeführt (morgens, mittags und abends), dann waren es sogar stolze 4,3 Kilogramm (in den 12 Wochen).

    Ausprobieren und staunen

    Helen Paretti, sie hat die Forschungsgruppe geleitet, ist vor allem über die Einfachheit erstaunt. Normalerweise kostet eine Diät zum Teil sehr viel Geld, in diesem Fall aber kann man die Kosten auf Null reduzieren. Auslöser für den Erfolg ist übrigens ein angeregter Energieumsatz des Körpers sein, der durch das regelmäßige Trinken entsteht. Dies beschleunigt am Ende die Gewichtsabnahme.

    Um ein noch besseres und schmackhafteres Diät-Wasser herzustellen, kann man ohne Probleme mit Obst- und Gemüsesorten arbeiten. So ist zum Beispiel der Einsatz von Zitrone, Minzblättern oder Ingwer sehr beliebt. Setzt man das Ganze mit zwei Liter Wasser auf, dann ist der Vorrat auf jeden Fall garantiert. Wem die Diät zu einfach vorkommt, der sollte diese einfach mal selbst testen. Wie gesagt, es kostet weder Geld noch ist der Zeitaufwand hoch. Letztendlich kann man also nur gewinnen.

     

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