Schlagwort: Symptome

  • Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Leider zählt AIDS nach wie vor zu den Krankheiten, die einen chronischen Verlauf haben und zurzeit nicht heilbar sind. Es gibt jedoch einige Medikamente, welche die Vermehrung von HI-Viren im Körper hemmen und die Erkrankung hinauszögern können. AIDS und HIV werden oft verwechselt. Doch bei HIV handelt es sich um die Infektion mit einem humanen Immundefekt-Virus, während AIDS die Erkrankung des erworbenen Immundefekt-Syndroms bezeichnet.

     

    AIDS-Erkrankung

    Voraussetzung für den Ausbruch von AIDS ist also eine Infektion mit dem HI-Virus. Es kann Tage bis hin zu Monate dauern, bis eine akute Erkrankung auftritt. Ähnlich eines grippalen Infektes erscheinen die Symptome, die nacheinigen Tagen bis Wochen wieder verschwunden sind. Es folgt eine Zeit, in der der Betroffene jahre- oder jahrzehntelang keine Beschwerden hat.

     

    Schreitet die Krankheit fort, so führt sie zum Ausbruch der Immunschwäche-Krankheit (Acquired Immune Deficiency Syndrome). Diese geht mit einer Gewichtsabnahme und schweren Infektionskrankheiten einher. Auch das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, ist bei diesen Patienten wesentlich höher.

     

    AIDS feststellen

    Ob sich jemand mit HI-Viren infiziert hat, muss durch einen entsprechenden Antikörper-Test nachgewiesen werden. Wenn Antikörper gegen das Virus im Blut gefunden werden, so sind sie auch im Körper, das bedeutet dann einen positiven HIV-Test.

    Drei Monate nach der möglichen Ansteckung sollten bis zu einem Test vergehen, weil der Körper diese Zeit für die Bildung nachweisbarer Antikörper benötigt. Erst dann erhält man ein wirklich sicheres Ergebnis. Oft wird zur Sicherheit noch ein weiterer Test gemacht, um die Diagnose endgültig zu bestätigen oder im günstigeren Fall zu widerlegen.

     

    Safer Sex: So schützen Sie sich vor HIV

    • Wenn Sie miteinander schlafen verwenden Sie immer ein Präservativ oder ein Femidom
    • Achten Sie darauf, dass kein Sperma oder Menstruationsblut in den Mund und somit kein Sperma oder Blut schlucken.
    • Sollten Sie ein Jucken, Schmerzen oder einen Ausfluss im Genitalbereich feststellen, oder Grippesymptome in folge des ungeschützten Geschlechtsverkehrs feststellen, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

     

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    Quellen und weiterführende Links:

    AIDS-HILFE SCHWEIZ
    Deutsche AIDS-Hilfe

     

  • Glutenallergie was ist das?

    Glutenallergie was ist das?

    Eine andere Bezeichnung für die Glutenallergie (eine Unverträglichkeit von Gluten) lautet Zöliakie. Dabei handelt es ich um keine direkte Nahrungsallergie. Vielmehr ist Zöliakie eine Erkrankung des Autoimmunsystems. Im Körper bilden sich dabei nicht nur Antikörper gegen Gluten. Ebenfalls werden Antikörper, die sich gegen das eigene Gewebe richten, gebildet. Die Folge besteht in der Zerstörung der Dünndarmschleimhaut.

     

    Wobei handelt es sich bei einer Glutenallergie?

    Bei der Allergie handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Daher nennen Mediziner diese Erkrankung Zöliakie, wenn der Körper auf das Getreideeiweiß Gluten reagiert. Dabei folgt durch die mit der Unverträglichkeit einhergehenden Zerstörung der Dünndarmschleimhaut eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Wer an einer etwaigen Unverträglichkeit leidet, sollte auf folgende Nahrungsmittel verzichten:

    • Weizen und Roggen
    • Gerste und Hafer
    • Dinkel
    • sowie alle weiteren Getreidearten, die verwandt sind.

     

    Ebenfalls unvorteilhaft ist der Verzehr von Lebensmitteln, die aus den genannten Getreidesorten gewonnen werden:

    • Mehl und Grieß
    • Graupen und Stärke
    • Flocken wie sie in Müsli zu finden sind
    • Paniermehl
    • Teigwaren
    • Baguette und Gnocchi
    • Brötchen und Brot
    • Nudeln
    • Knödel

     

    Warum belastet eine Glutenallergie den Dünndarm?

    Um die Reaktionen des menschlichen Körpers bei einer Autoimmunerkrankung wie Zöliakie zu verstehen, ist es wichtig, die Funktion des Dünndarms zu kennen. Zunächst ist zu sagen, dass der Dünndarm mit einer Länge von 5 bis 6 Metern das längste Verdauungsorgan ist. Über die Dünndarmschleimhaut wird das Blut nach der Verdauung der Nahrung mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Dazu ist die Darmwand in Falten gelegt und die Dünndarmschleimhaut ist mit Ausstülpungen versehen. Ferner bilden sich auf diesen Enzyme, über die die Nährstoffe an das Blut übertragen werden.

     

    Auswirkungen der Zöliakie auf den Dünndarm

    Getreidearten wie Weizen, Roggen und Gerste bestehen unter Anderem aus sogenannten Klebereiweißen. Folglich lösen diese bei einer Unverträglichkeit wie Zöliakie chemische Prozesse aus. Infolgedessen entsteht die Zerstörung der Dünndarmschleimhaut. Vor allem bei Menschen, die eine genetische Disposition für diese Erkrankung besitzen, konnte dieses Krankheitsbild vermehrt beobachtet werden. Jedoch kommt es nicht bei allen Menschen mit dieser Disposition zu einer Unverträglichkeit. Vielmehr hängt das Auftreten einer Zöliakie mit folgenden Faktoren zusammen:

    • Infektionen
    • Stress
    • Alkoholkonsum

     

    Welche Symptome treten mit einer Zöliakie auf?

    Grundsätzlich können sich die Symptome einer Glutenallergie zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Kinder leiden vor allem an folgenden Symptomen:

    • Kinder können zum einen an einer Gewichtsreduktion leiden. Aber auch eine Stagnation der Zunahme des Gewichts trotz ausreichender Nahrungsaufnahme ist möglich.
    • Bauschmerzen sind wohl eine der häufigsten Beschwerden, wenn Kinder an einer Glutenunverträglichkeit erkrankt sind.
    • Die Konsistenz des Stuhlgangs kann sich verändern.
    • Kinder können ebenso gravierende Stimmungsschwankungen aufweisen.
    • Ebenso folgt mit einer Zöliakie oft eine Infektanfälligkeit.

     

    Erwachsene hingegen weisen nicht selten im Falle einer Zöliakie folgende Beschwerden auf:

    • Bauchschmerzen
    • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
    • Blähungen
    • Übelkeit
    • Appetitlosigkeit
    • Müdigkeit
    • Augenringe
    • Kopfschmerzen
    • Zyklusstörungen

     

    Wie lässt sich eine Glutenunverträglichkeit behandeln?

    Hilfreich kann vor allem eine Ernährungsumstellung, bei der weitestgehend auf Lebensmittel mit Glutenbestandteilen verzichtet wird, sein. Nicht nur Nahrungsmittel wie Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel oder Grünkern sollten den Ernährungsplan verlassen, auch auf Produkte die mit den genannten Lebensmitteln hergestellt werden, sollte verzichtet werden. Somit können die mit einer Zöliakie verbundenen Beschwerden gemildert oder gar verhindert werden. Da es aufgrund des Beschädigung der Dünndarmschleimhaut zu einem Nährstoffmangel kommen kann, sollten Sie zusätzlich zur Stärkung des Immunsystems Bachblüten oder Schüssler Salzen zu sich nehmen.

     

    Kann Zöliakie geheilt werden?

    Die Symptome einer Zöliakie können prinzipiell nur gelindert werden, indem eine Nahrungsumstellung erfolgt. Eine Heilung ist grundsätzlich nicht erfolgen. Des Weiteren können aber Präparate gegen eine Laktoseintoleranz die Lebensmittel verträglicher machen.

     

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    Linkempfehlung:
    http://www.zoeliakie.ch/

  • Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Mit dem Familiennachwuchs müssen sich frisch gebackene Eltern mit dem Gedanken anfreunden, dass die Kleinen früher oder später an den geläufigen Kinderkrankheiten leiden. Hat ein Kind erst einmal eine Krankheit überwunden, ist es in den meisten Fällen immun. Was einen lebenslangen Schutz vor den gefährlichen Infekten verspricht. Doch ist für mehr Sicherheit in den Kinderzimmern ohne Zweifel eine kompakte Übersicht sinnvoll. Wir stellen in diesem Artikel die geläufigsten Kinderkrankheiten zusammen.

     

    Masern

    Dieser Virus kann sehr leicht über die Tröpfcheninfektion übertragen werden. Im Vorstadium treten grippeähnliche Symptome auf und im Hauptstadium kommt es schlussendlich zum symptomatischen Hautausschlag. Die Rötungen treten dunkelrot und recht großflächig sowie undifferenziert über den gesamten Körper auf und breiten sich schlussendlich über die Beine, Arme und Rumpf aus.

     

    Mumps

    Viele Mamas und Papas sprechen in diesem Zusammenhang von Ziegenpeter, einer hoch ansteckenden Krankheit, die ebenfalls über die Tröpfcheninfektionen hervorgerufen wird. Die Kleinen leiden unter Fieber und Abgeschlagenheit. Zudem stellen Sie auf beiden Seiten Schwellungen und entzündliche Stellen der Ohrspeicheldrüse fest. Eines der häufigsten Symptome für diese Krankheit sind die Hamsterbacken.

     

    Röteln

    Diese Virusinfektion hat vornehmlich im Kindesalter einen vollkommen harmlosen Verlauf. Zu einer merklichen Gefahr werden Röteln, wenn diese in der Schwangerschaft auftreten, denn dann kann es schlimmstenfalls zu Missbildungen des Fötus kommen.

     

    Scharlach

    Für diese Infektionskrankheit sind die Streptokokken verantwortlich. Infolgedessen wird Ihr Kind unter Halsschmerzen, Schwellungen und Fieber leiden. Außerdem kommt es zu einer stark geröteten Zunge. Mit anderen Worten wird diese meist als Erdbeerzunge bezeichnet. Leider ist in diesem Zusammenhang keine wirkungsvolle Vorbeugung möglich. Deswegen wird lediglich zwei Tagen nach den ersten Symptomen eine Penicillin Therapie eingeleitet.

     

    Windpocken

    Die Viren werden per Tröpfcheninfektion auf andere übergehen. Dementsprechend kann sich der unangenehm juckende Hautausschlag über den gesamten Körper verteilen. Besonders unangenehm wird es, wenn die kleinen Bläschen aufplatzen, denn von nun an intensiviert sich der Juckreiz. Jedoch können Sie mit einer Windpocken-Impfung vorbeugend dieser Infektion zwischen dem neunten und zwölften Lebensmonat entgegenwirken.

     

    Keuchhusten

    Die Bakterien befallen bei dieser Krankheit die Schleimhäute und gelangen bis in den Rachen zu den Bronchien. Es kommt immer wieder zu heftigen Hustenanfällen, die bei enormen Anstrengungen mit Erbrechen einhergehen. Besondere Gefahr droht bei Säuglingen unter einem Jahr. Folglich kann es gerade bei schlimmen Hustenanfällen zum temporären Atemstillstand kommen.

     

    Drei-Tage-Fieber

    Die Herpes-Viren sind für diese Virusinfektion verantwortlich. Tatsächlich dauern die Fieberzustände über drei Tage an. Folglich kommt es auch zu Hautausschlag. Des Weiteren sind gerade Kleinkinder im Alter von 6 Monaten und 3 Jahren von diesen Symptomen betroffen.

     

    Diphtherie

    Diese Virusinfektion kann nicht nur über Tröpfchen-Infektionen, sondern auch über Schmierinfektion übertragen werden. Zuerst kommt es zu Veränderungen der Schleimhaut, sodass die Mandeln anschwellen und sich zu einer schmerzhaften Entzündung entwickeln. Falls Kinder an Diphtherie Erkranken, sind sie für die nächsten zehn Jahre immun gegen eine neue Erkrankung. Im Kleinkindalter ist es sinnvoll, eine Grundimmunisierung vorzunehmen und diese Impfung im Alter von 5-6 Jahren nochmals aufzufrischen.

     

    Pfeiffersches Drüsenfieber

    Achtung: Hier haben wir es mit einer sehr gefährlichen und ansteckenden Erkrankung zu tun, die über Tröpfcheninfektion leicht weitergegeben werden kann. Der Auslöser ist einer der Vertreter der Herpesviren, sodass gerade junge Erwachsene und Jugendliche sehr häufig an dieser Kinderkrankheit leiden. Heftige Fieberanfälle gehen einher mit den geläufigen Begleiterscheinungen, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ist ein Kind erst einmal am Pfeiffersches Drüsenfieber erkrankt, ist es ein Leben lang immun.

     

    Kinderlähmung

    Im Volksmund ist von Polio die Rede, die von den gleichnamigen Viren hervorgerufen wird. Während diese auf die Nervenzellen im Rückenmark über gehen, führt dies in diesem Zusammenhang zu Lähmungserscheinungen. Zur Risikogruppe gehören Kinder von 3-8 Jahren. Jedoch können Sie dieser zum Teil lebensgefährlichen Erkrankung mit einer Polioimpfung entgegenwirken. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt diese Krankheit in Deutschland als ausgerottet.

     

    Kinderkrankheit Ansteckung Symptome
    Masern Tröpfcheninfektion symptomatischer Hautausschlag beginnend hinter den Ohren
    Mumps Tröpfcheninfektion Anschwellung der Ohrspeicheldrüsen
    Röteln Tröpfcheninfektion

     

    im Kindesalter milder Krankheitsverlauf
    Scharlach Tröpfcheninfektion Fieber

    Schluckbeschwerden Halsschmerzen

    Himbeerzunge

    Windpocken Tröpfcheninfektion Knötchen und rote Flecken

    starker Juckreiz

     

    Keuchhusten Tröpfcheninfektion starker Hustenanfälle mit symptomatischen Geräuschen
    Drei-Tage-Fieber Tröpfcheninfektion Starke Fieberschübe über drei Tage
    Diphterie Tröpfcheninfektion,

    Schmierinfektion

    Schleimhautveränderungen

    schmerzende, angeschwollene Mandeln

    starke Rachenentzündung

    Pfeiffersches Drüsenfieber Tröpfcheninfektion Fieberschübe
    Kinderlähmung Lähmungserscheinungen

     

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  • Epilepsie

    Epilepsie

    Epilepsie ist ein Anfallsleiden, das bereits im 16. Jahrhundert nachweisbar war. Beim epileptischen Anfall entladen sich unkontrolliert chemische und elektrische Hirnsignale, was die typischen Symptome auslöst. Epileptische Anfälle können einzeln und vermehrt auftreten. Dabei wird nach zwei Anfällen von Epilepsie wird gesprochen.

     

    Ursachen und Symptome der Epilepsie

    Einzelne epileptische Anfälle können durch Kopfverletzungen, Alkoholentzug, Sauerstoffmangel und mehr ausgelöst werden. Hingegen wird das Krankheitsbild Epilepsie durch Erbanlagen, Hirnschäden, oder beides gefördert. Die Epilepsie ist keine akute oder fortschreitende Gehirnerkrankung, lange zurückliegende Verletzungen und Schäden können ursächlich sein. Dabei bleibt bei einem Großteil der Epilepsie-Diagnosen der Auslöser unbekannt. Sichtbare Symptome eines akuten epileptischen Anfalls sind unkontrolliertes Zittern, starrer Blick, Verhärtung der Muskulatur. Bei solchen Anzeichen sind Ersthelfer-Kenntnisse der stabilen Seitenlage, Sicherung der Zunge, sowie sofortiger Arztruf notwendig. Epilepsie ist noch immer mit zahlreichen Vorurteilen behaftet. Es handelt sich hier nicht um eine Geisteskrankheit Beeinträchtigung der Intelligenz. Der Erkrankte verliert lediglich beim Anfall die Kontrolle.

     

    Behandlung und Beachtenswertes bei Epilepsie

    Zur Diagnose der Epilepsie wird vordringlich das EEG herangezogen, zur Feststellung von Hirnschäden darüber hinaus CT und MRT. Zur Behandlung stehen zahlreiche Medikamenten zur Verfügung. Sowohl die älteren wie auch die neuen Medikamente sind durchweg bei unterschiedlichen Formen der Epilepsie wirksam. Allerdings können alle Medikamente zu starken Nebenwirkungen führen. Die ärztliche Dosierung ist unbedingt zu befolgen. Schliesslich müssen gerade kindliche Epileptiker ständig beobachtet und beaufsichtigt werden. Bei Sport und Spiel empfiehlt sich bei Anfallsgefährdung ein Helm. Überdies sind Epileptiker eingeschränkt beim Autofahren, dem Führen von Maschinen und bestimmten Sportarten.

     

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  • Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Unter dem Begriff „Laktoseintoleranz“ verstehen Mediziner einer Unverträglichkeit von Milchzucker. Dieser kann aufgrund einer geringen Produktion des Verdauungsenzyms Laktase im Körper nicht verarbeitet werden. Die Betroffenen haben entweder keine Symptome, leiden also unter der Intoleranz, ohne es zu wissen, oder werden mit Bauchschmerzen und einem allgemeinen Unwohlsein nach dem Konsum der betreffenden Lebensmittel konfrontiert.

    Zudem ist es besonders im letztgenannten Fall unerlässlich, eng mit dem behandelnden Arzt zusammenzuarbeiten und den Ernährungsplan umzustellen. Dank vieler Produkte, die heutzutage für laktoseintolerante Menschen im Supermarkt angeboten werden, ist die Umstellung oft nahezu problemlos möglich.

     

    Die Ursachen

    Die Ursache für das Leiden unter einer Laktoseintoleranz ist der Mangel an Laktase. In der Regel sind diese körperlichen Gegebenheiten genetisch bedingt. In seltenen Fällen können jedoch auch die Behandlung nach Magen-Darm-OPs oder bestimmte Medikamente die Intoleranz auslösen.

    Nicht jeder Betroffene ist jedoch ab dem Zeitpunkt seiner Geburt schon laktoseintolerant. Vielmehr gehört eine langsame Entwicklung ab dem zweiten bis zum 20. Lebensjahr zum Standard. Langsam aber sicher nähert sich die Laktase einem kritischen Wert . Das heisst der Alltag der Patienten kann durch Bauchschmerzen, Durchfall und Co. maßgeblich beeinflussen.

     

    Welche Symptome verursacht eine Laktose-Intoleranz?

    Vor allem Symptome im Magen-Darm-Bereich, die in der Regel kurz nach der Aufnahme des Milchzuckers auftreten, sprechen für eine Laktoseintoleranz.

    Charakteristisch ist jedoch, dass es keineswegs DAS klassische Symptom gibt. Einige Betroffene verspüren hier nach dem Konsum der Milchprodukte lediglich ein leichtes Ziepen, während andere wiederrum von

    • starkem Durchfall
    • Magenziehen
    • Erbrechen

    geplagt werden. In der Regel ist jedoch vor allem auch die Menge des aufgenommenen Milchzuckers verantwortlich für den Schweregrad der Schmerzen. Oftmals können auch laktoseintolerante Menschen 20 Gramm Milchzucker problemlos vertragen.

     

    Ernährungstipps für Betroffene

    Besonders dann, wenn Sie zu den Menschen gehören, die vergleichsweise schnell auf Milchzucker in der Nahrung reagieren, sollten Sie diesen selbstverständlich so gut es geht, meiden. Das Sortiment im handelsüblichen Supermarkt bietet ausreichend Möglichkeiten, trotz einer bestehenden Intoleranz Milchprodukte in anderen Variationen zu genießen. Diese sind in der Regel mit einem Zusatz wie „laktosefrei“ gekennzeichnet. Auch im Bereich der veganen Lebensmittel werden Sie sicherlich oftmals fündig.

    Besonders wichtig ist es jedoch auch, auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu achten.

    Achten Sie daher unter anderem darauf:

    • Eier
    • Reis
    • Obst und Gemüse
    • Fisch
    • Geflügel

    In ausreichenden Mengen zu konsumieren, um nicht einen Nährstoffmangel hervorzurufen. Auch die Einnahme von Calcium als Nahrungsergänzung könnte hier wichtig sein. Einzelheiten gilt es hier, auch mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Generell gilt jedoch, dass es besonders wichtig und immer empfohlen ist,:

    • Vollmilch
    • Kondensmilch
    • Milchreis
    • Pudding

    zu meiden. Besser ausgedrückt verursachen diese in so gut wie allen Fällen Beschwerden. Als empfehlenswert gilt hingegen der Genuss von:

    • verschiedenen Teesorten
    • Wasser
    • Fruchtsäften.

     

    Die Diagnosestellung und die Zusammenarbeit mit dem Arzt

    Niemand sollte sich seine Laktoseintoleranz selbst attestieren. Nur der Arzt kann diese, beispielsweise auf der Basis von:

    • einer pH-Wertbestimmung im Stuhl
    • einem klassischen Laktosetoleranztest
    • einem Atemtest
    • einer Darmspiegelung

    feststellen. Viele Mediziner raten ihren Patienten dennoch oft im Vorfeld zu einem kleinen „Selbsttest“. Dabei werden sie dazu angehalten, über einen Zeitraum von einigen Tagen Milchzucker wegzulassen. Wohingegen falls doch eingenommen, bewusst zu sich zu nehmen und die entsprechenden Reaktionen zu dokumentieren.

    Als Mittel der Wahl hat sich vor allem die Einnahme von Laktase vor einer Mahlzeit bewährt.

     

    Mögliche Folgen und Gefahren

    Wer seinen Ernährungsplan als Folge einer diagnostizieren Laktoseintoleranz nicht ideal anpasst, kann es unter Umständen schnell zu einem Mangel an:

    • Vitamin C oder den B-Vitaminen
    • Zink
    • Elektrolyten

    kommen. Wichtig ist es daher, die Anzeichen der Intoleranz nicht zu ignorieren. Die Folgen einer Nichtbehandlung entsprechen den Symptomen. Chronische Verläufe konnten bisher nicht dokumentiert werden. Vielmehr sind die Beschwerden der Laktoseintoleranz direkt mit dem Konsum des Milchzuckers abhängig. Hier gilt es, die eigene Grenze zu finden. Anders ausgedrückt, nicht in jedem Fall ist der Genuss eines Milchkaffees oder Puddings verboten. Oftmals ist der Konsum von Milchzucker in Maßen durchaus vertretbar.

     

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    Anschliessend folgt eine Übersicht den den Laktasegehalt seitens FCC-Produkte und die Quantität an Milchzucker, die im Zuge dessen abgebaut wird aufzeigt:

     

    FWW-Wert Laktasemenge abbaubare Laktosemenge
    FCC 300 21 mg 1.5 g
    FCC 500 35 mg 2.5 g
    FCC 1000 70 mg 5 g
    FCC 1500 105 mg 7.5 g
    FCC 2000 140 mg 10 g
    FCC 3000 210 mg 15 g
    FCC 5000 350 mg 25 g
  • Was heisst Demenz?

    Was heisst Demenz?

    Die Demenz ist Gehirnerkrankung, die mit dem Abbau von geistigen, sozialen und motorischen Fähigkeiten, meist im fortgeschrittenen Alter, einhergeht. Im Verlauf fortschreitender Demenz können Sprache, Gedächtnis und Persönlichkeit eingeschränkt und verändert werden. Demenz kann verzögert, aber nicht geheilt werden.

     

    Demenz und Alzheimer Erkrankung

    Meist im Alter kann es zu einer Hirnerkrankung kommen, die das Denkvermögen und Verhalten stark beeinträchtigt. Der Betreffende beginnt wirr zu reden, vergisst eben Gesagtes oder Getanes, die Bewegungen werden fahrig, oft leidet das Sprachvermögen und Alltagsgewohnheiten werden vergessen. Eine schwere Form der Demenz ist die Alzheimer Erkrankung. Auf grund dieser Erkrankung verliert der Patient am Ende auch die Ich-Kenntnis und die Wiedererkennung bekannter Personen, ist vollkommen desorientiert, kaum ansprechbar und bedarf ständiger Betreuung. Demenz ist dem Betroffenen zu Beginn bewusst. In dieser Frühphase sind die Erkrankten in ihrer Verzweiflung über eigene Unzulänglichkeit oft aggressiv, sowohl verbal wie tätlich. Allerdings können bei alten Menschen auch der Demenz ähnliche Symptome auftreten, wenn sie unter starkem Flüssigkeitsverlust leiden.

     

    Verzögerung des Verlaufs von Demenz

    Der Abbau von Hirnarealen bei Demenz ist nicht rückgängig zu machen, auch ist die Krankheit nicht heilbar, als Alzheimer Erkrankung im fortgeschrittenen Stadion insbesondere nicht. Jedoch kann bei rechtzeitiger Diagnose und Beachtung früherer Fälle in der Familie, verzögernd eingegriffen werden. Auch vorbeugende Maßnahmen können dem Eintritt der Demenz entgegenwirken. So ist bekannt, dass körperlich und geistig aktive Menschen seltener an Demenz erkranken. Gedächtnistraining und motorische Förderung, sowie viele äußere Reize, die das Gehirn anregen, verzögern die Erkrankung

     

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