Schlagwort: Symptomen

  • Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker werden im Allgemeinen sehr gut vertragen – dennoch können bei der Einnahme von Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Sie werden sehr häufig verschrieben, da die Wirksamkeit des Medikaments sehr hoch ist. Außerdem sind die Krankheiten, bei denen Betablocker eingesetzt werden, sehr verbreitet.

     

    Am meisten werden in Deutschland Betablocker mit dem Wirkstoff Metoprolol verschrieben. Aber auch Bisoprolol, Nebivolol und Carvedilol werden häufig eingenommen. Weiterhin zählen zu den Wirkstoffen Acebutolol, Sotalol, Atenolol und Propanolol.

     

    Anwendungsgebiete und Wirkung von Betablockern

    Diese Medikamente wirken über eine Blockierung bestimmter Rezeptoren. Betablocker blockieren die Bindungsstellen der Stresshormone Adrenalin sowie Noradrenalin.

     

    Da Betablocker die Rezeptoren der Stresshormone hemmen, können diese Medikamente bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden ihren Einsatz finden:

    • Herzinsuffizienz (Betablocker schirmen das Herz vor zu starkem Stress ab und schonen dieses)
    • Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt (Sauerstoffbedarf des Herzens sowie Angina Pectoris-Beschwerden werden vermindert)
    • Herzrhythmusstörungen (lebensverlängernder Effekt, erregungshemmende Wirkung durch Abschirmung von Stresshormoneinfluss)
    • chronische Bronchitis (lebensverlängernde Wirkung)
    • erhöhter Blutdruck
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Glaukom
    • Migräne
    • Tremor
    • Phäochromozytom
    • Portale Hypertension
    • Angststörung
    • Hämangiom
    • Dumping-Syndrom
    • Ehlers-Danlos-Syndrom.

     

    Die Wirksamkeit von Betablockern kann nur bei regelmäßiger Einnahme über einen (lebens-)langen Zeitraum bestätigt werden. Nachdem Betablocker in regelmäßigen Abständen eingenommen werden, lassen sich unter anderem folgende Effekte feststellen:

    • langfristig gesenkter Blutdruck
    • nachhaltig stabilisierter Blutdruck
    • Förderung der Durchblutung
    • Entlastung des Herzens durch Senkung des Herzschlags
    • Reduzierung des Sauerstoffbedarfs des Herzens
    • Dämpfung des Sympathikus Einflusses des Herzens

     

    Kontraindikationen für alle Betablocker

    Sofern folgende Krankheitsbilder vorliegen sowie eine gleichzeitige Medikamenten-Einnahme stattfindet, empfiehlt sich die Einnahme von Betablockern nicht:

    • Asthma Bronchiale
    • eine vorhandene Herzfrequenz unter 50/min
    • akut auftretende Herzinsuffizienz
    • AV-Überleitungsstörungen
    • COPD
    • Diabetes
    • gleichzeitige Einnahme von Kaliumkanalblockern vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ.

     

    Betablocker und ihre Nebenwirkungen

    Wie bei jedem anderen Medikament auch besitzen Betablocker Nebenwirkungen. Allerdings werden diese bei regelmäßiger Einnahme und guter Einstellung im Allgemeinen recht gut vertragen. Besonders nach dem Absetzen oder einer Anpassungs-Dosierung sind die Betablocker Nebenwirkungen meistens umkehrbar.

     

    Zu den Betablocker Nebenwirkungen können die so genannte Bradykardie – darunter ist ein zu langsamer Puls zu verstehen – oder ein verlangsamter Herzschlag zählen. Ferner treten Herzinsuffizienz, Überleitungsstörungen direkt am Herzen sowie Asthma- oder Luftnot-Anfälle in Erscheinung. Des Weiteren ist mit einem erhöhten Flüssigkeitsvolumen im Körper und verzögerten Symptomen bei einer vorliegenden Unterzuckerung zu rechnen.

     

    Zudem treten nicht selten Erhöhungen der Blutfettwerte auf. Demzufolge steigt das Risiko einer Erkrankung an Arteriosklerose. Des Weiteren machen sich

    • Erektionsstörungen
    • Müdigkeit
    • depressive Verstimmungen
    • Gedächtnisstörungen
    • Gewichtszunahme
    • periphere Durchblutungsstörungen werden verstärkt
    • Auslösen oder Verstärken der Symptome von Schuppenflechte
    • Schwindel
    • Abgeschlagenheit
    • kalte Extremitäten

    bemerkbar.

     

    Die volle Wirksamkeit der Betablocker setzt erst nach einigen Tagen oder sogar Wochen ein. Bis dahin können verstärkt verschiedene Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Nachdem das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde, können diese Betablocker Nebenwirkungen aber wieder verschwinden.

     

    Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments

    Betablocker dürfen nie abrupt abgesetzt werden. Das kann zu einem überschießenden Blutdruckanstieg führen. Ebenfalls kann die Herztätigkeit aus den Fugen geraten. Sofern Betablocker wieder abgesetzt werden, macht sich ein gezieltes Eingehen auf die Bedürfnisse des Patienten erforderlich.

     

    Von Patient zu Patient dauert das kontrollierte Absetzen der Betablocker verschieden lang –  ebenfalls abhängig von der bislang verabreichten Höhe der Dosis. Mit folgenden Betablocker Nebenwirkungen sowohl beim unkontrollierten als auch beim kontrolliertem Absetzen des Medikaments ist zu rechnen:

    • erhöhter Blutdruck
    • Herzinfarkt
    • Herzrasen
    • Schwindel
    • Übelkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Migräne
    • gesteigerter Ruhepuls im Allgemeinen
    • plötzliche Herzrhythmusstörungen (beispielsweise Vorhofflimmern).

     

    Dabei handelt es sich um folgenreiche Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments. Deshalb ist eine ärztliche Planung und Überwachung während dieser Zeit absolut notwendig.

     

    Ein bevorstehender Herzinfarkt kann vom Arzt rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Ferner kann der Arzt auf die anderen Betablocker Nebenwirkungen rechtzeitig reagieren. Demgemäß sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, unter anderem

    • EKG
    • Ultraschall
    • Abhören des Herzschlags mit einem Stethoskop
    • Blutdruck messen.

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  • Milcheiweißallergie: Alternativen zu Milch & Milchprodukten zu Hause zubereiten

    Milcheiweißallergie: Alternativen zu Milch & Milchprodukten zu Hause zubereiten

    Immer mehr Menschen sind von Allergien aller Art betroffen; einige Personen beginnen, bereits im Kindesalter unter ihnen zu leiden. Ein bekannter Vertreter ist die Kuhmilcheiweißallergie, von der einige Babys betroffen sind. Kuhmilchallergie-Symptome machen sich zwei Stunden nach dem Füttern bemerkbar – doch nur wenige Eltern können diese erkennen und korrekt handeln. Babys sind aber nicht die Einzigen, die an einer Milcheiweißallergie leiden. Häufig begleitet die jungen Menschen die Allergie bis ins Erwachsenenalter. Nur mit einer passenden Ernährung können Betroffene normal leben. Im Anschluss zeigen wir allergischen Lesern, wie sie Alternativen zu Milch und Milchprodukten selbst herstellen können.

    Das Milchtrinken scheint eine der natürlichsten Tätigkeiten für die heutigen Menschen zu sein. Mütter produzieren schließlich die weiße Flüssigkeit, um den Kleinen wertvolle Nährstoffe zu spenden. Doch nicht alle Menschen vertragen Milch. Zugegeben, sie sind in Deutschland eine Minderheit. Doch vor tausenden von Jahren sah die Situation anders aus.

    Milchverträglichkeit früher und heute

    Europäer sind wahre Milchtrinker – zumindest sind sie das heute. Wirft mein einen Blick auf die Menschen rund um den Erdball, stellt man schnell fest, dass wir eine Ausnahme sind. Drei von vier Personen fehlt das Enzym Laktase, ohne das man Milch nicht trinken kann.

    Was unterscheidet Europäer von den Menschen anderer Kontinente? Aufgrund einer Genmutation können viele Europäer ein Leben lang Milch trinken, weil sie, im Gegensatz zu anderen Personen, keine natürliche Laktoseintoleranz entwickeln. Interessanterweise ist die Laktoseintoleranz verbreiteter, je weiter man in den Süden geht. In Nordeuropa können 90 Prozent der Erwachsenen Milch trinken, im Süden nur ein Drittel.

    Laut dem Forschungsprojekt der Europäischen Union LeCHE ist diese Entwicklung damit zu begründen, dass vor rund 7.500 Jahren die Milchbauern von Südosteuropa in den Norden des Kontinents zogen. Damals verdauten sie Milch als Kefir oder Joghurt, da diese Produkte kaum Milchzucker enthalten. Im Norden angekommen fütterten die Bauern ihre Kinder mit Kuhmilch und reduzierten die Säuglingssterblichkeit. Von Generation zu Generation gab es immer mehr Milchtrinker.

    Milcheiweißallergie-Symptome – die Intoleranz erkennen

    Auch wenn die meisten Europäer Milchtrinker sind, gibt es Personen, die dieses beliebte Getränk nicht verdauen können. Laut der milchwirtschaftlichen arbeitsgemeinschaft rheinland-pfalz (milag) leiden in Deutschland ein bis drei Prozent der Erwachsenen und zwei bis sieben Prozent der Kinder an einer Milcheiweißallergie. Diese Allergie kann vom Kindes- ins Erwachsenenalter verschwinden, da sich das Immunsystem weiterentwickelt. In dieser Zeit muss man aber auf Milch- oder Milchprodukte verzichten, je nachdem, auf welche Eiweißmoleküle man allergisch reagiert.

    Wie aber erkennt man eine Milcheiweißallergie? Die Symptome können in vier Gruppen eingeteilt werden:

    1. Allgemeine Symptome: Müdigkeit, Unruhe oder Schlafstörungen
    2. Magen-Darm-Trakt: Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung
    3. Haut: Urtikaria, Ekzem, Angioödem
    4. Atemwege: schwere Atmung, laufende Nase

    Hautsymptome sollen besonders häufig auftreten, nämlich in mehr als jedem zweiten Fall; fast genauso häufig sind Magen-Darm-Symptome zu beobachten, gefolgt von Atemwegssymptomen.

    In jedem Fall gilt: Sobald sich Symptome bemerkbar machen, sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden. Dieser wird mithilfe von Tests prüfen, ob tatsächlich eine Milcheiweißallergie vorliegt und welche Eiweißmoleküle Probleme verursachen – erst dann können die Auslöser eingedämmt und aus dem Essensplan gestrichen werden.

    Selbstgemachten Milchersatz zu Hause zubereiten

    Sobald der Arzt eine Milcheiweißallergie erkannt hat und dem Patienten mitteilt, dass er keine Milch oder Milchprodukte konsumieren darf, muss an einem Ernährungsplan gearbeitet werden. Die gute Nachricht lautet: Milch lässt sich relativ einfach ersetzen.

    Im Handel haben Sie mit Sicherheit Milchalternativen gesehen: Milch aus Soja, Mandeln oder Reis – sie alle schmecken gut und sind ein würdiger Ersatz für Milch. Wer sie zu Hause herstellen möchte, der benötigt einen Profistandmixer mit hoher Leistung. Fast alle Rezepte bestehen aus wenigen, simplen Zutaten, zum Beispiel Wasser, Nüssen oder Samen und einem Süßmittel.

    Als Süßmittel ist Ahornsirup empfehlenswert, welcher je nach Rezept und persönlichen Vorzügen auch mit Datteln und Vanillepulver kombiniert werden kann. Ansonsten braucht man noch Wasser und das Grundmittel für die Milch: Mandeln, Sesamsamen, Kokos, Cashew – viele verschiedene Produkte bilden die Basis für Milchalternativen. Wir empfehlen, mit Mandelmilch zu beginnen, da es leicht nachzumachen ist. Ein Rezept für Mandelmilch gibt es auf der Seite des VEBU.

    Alternativen zu Butter, Joghurt & Co.

    Wer an einer schweren Milcheiweißallergie leidet, darf auch keine Milchprodukte zu sich nehmen. Für diese gibt es ebenfalls pflanzliche Alternativen, die man zu Hause zubereiten kann. Beliebt ist zum Beispiel veganer Käse – es gibt ihn in verschiedenen Formen, sei es als Schnittkäse, Streichkäse oder Schmelzkäse. Für seine Zubereitung ist ebenfalls ein hochwertiger Mixer vonnöten.

    Wie in dem obigen Video zu sehen ist, werden verschiedene Zutaten (Hefeflocken, Cashewkerne, Zwiebel, Knoblauch, Paprika, etc.) zu einer weichen Masse verarbeitet. Im Anschluss gibt man die Mixtur in einen Topf und lässt sie lange kochen. Nebenbei kocht man Agar-Agar und Wasser in einer Pfanne; später gibt man die Mixtur aus den anderen Zutaten in die Pfanne und kocht sie für wenige Minuten (ständig rühren, damit nichts anbrennt). Je länger man rührt, desto härter wird die Konsistenz.

    Abschließend wird die Masse in eine Plastikschüssel gegeben und drei Tage lang im Kühlschrank gelagert – fertig ist der vegane Käse.

  • Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Nächtliches Schnarchen ist nicht nur lästig für den Bettnachbarn, es kann auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein – besonders, wenn längere Atemaussetzer hinzukommen. Der Atem setzt dabei aus und erst nach einiger Zeit wieder ein. Kommt dies regelmäßig vor und dauern die Atempausen besonders lange, spricht man auch von einer sogenannten Schlafapnoe, die unbehandelt zu verschiedensten Folgeerkrankungen führen kann.

     

    Schlafapnoe – was genau macht diese Erkrankung so gefährlich?

    Bei einem Schlafapnoe-Syndrom kommt es nicht nur zu lautem Schnarchen, sondern die gesamten Weichteile der oberen Atemwege erschlaffen und können sich so weit verengen, dass die Atmung für mehrere Sekunden bis Minuten ausfällt. Erst die durch den Sauerstoffmangel verursachte Weckreaktion sorgt dafür, dass der Betroffene kurz aufwacht und wieder zu atmen anfängt. Obwohl dieser davon in der Regel nichts mitbekommt, macht es sich tagsüber deutlich bemerkbar, wenn die Schlafapnoe über einen längeren Zeitraum unerkannt und damit unbehandelt bleibt. Und die Folgen einer Schlafapnoe können zunächst nur unspezifisch sein, weshalb es oftmals sehr lange bis zur endgültigen Diagnose dauert.

     

    Symptome einer Schlafapnoe

    Aufgrund des schlechten Schlafes, der durch die häufigen Atemaussetzer mit Weckreaktion verursacht wird, kommt es zu verschiedensten Symptomen. Betroffene fühlen sich tagsüber sehr schläfrig, haben Probleme sich zu konzentrieren oder Kopfschmerzen. Morgens fühlt sich der Mund zudem oft sehr trocken an, da die ganze Nacht mit offenem Mund geatmet wurde. Auch vermehrtes Schwitzen in der Nacht sowie weniger Lust auf Sex können Anzeichen dafür sein, dass mit dem nächtlichen Schlaf etwas nicht stimmt.

    Langfristige Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe

    Bleibt eine Schlafapnoe lange Zeit unbehandelt, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Es besteht ein stark erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck, aber auch Depressionen, Diabetes und andere Erkrankungen werden durch das Schlafapnoe-Syndrom begünstigt.

    Wie man Schlafapnoe diagnostizieren kann

    Stellt man mehrere Symptome an sich fest und hat eventuell auch der Partner oder die Partnerin ein starkes unrhythmisches Schnarchen und Atemstillstände festgestellt, kann der Gang zum Arzt oder auch der Besuch in einem Schlaflabor Aufschluss bringen, ob eventuell eine Schlafapnoe vorliegt. Der Arzt kann aufgrund der Anamnese schon einen ersten Verdacht haben, genau kann die Schlafapnoe allerdings nur durch eine Schlafuntersuchung diagnostiziert werden. Hier gibt es die Möglichkeit, mit einem speziellen Gerät die Schlafqualität zu Hause aufzuzeichnen. Das hat den Vorteil, dass der Betroffene in seiner gewohnten Umgebung schlafen kann und die Aufzeichnung so sehr realistisch ist. Wird hier ein ungewöhnliches Ergebnis festgestellt, kann der Schlaf des Betroffenen auch in einem speziellen Schlaflabor nochmal untersucht werden. Hier lässt sich genau feststellen, welche Form der Schlafapnoe vorliegt und welche Auswirkungen das auf den Körper und die Gesundheit des Betroffenen hat.

  • Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Trotz der Artenvielfalt von Aloe Vera gibt es nur eine Pflanze, die die außergewöhnlichen Heilkräfte beinhalten und wofür, Aloe Vera bekannt geworden ist. Schon seit langer Zeit wird die Heilpflanze in der alternativen Medizin genutzt. Eine alternative Bezeichnung ist Wüstenlilie. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Aloe Vera einem Kaktus ähnelt. Allerdings ist sie auch wie die Zwiebel der Lilie aufgebaut.

     

    Besonderheiten der Aloe Vera

    Neben ihren besonderen Inhaltsstoffen zeichnet sich die Aloe Vera in der Wildnis dadurch aus, dass sie über Monate hinweg ohne Wasser auskommt. Dies verdankt sie ihrem Aufbau. Die Heilpflanze ist in der Lage, Wasser in ihren fleischigen Dornen zu speichern. Jedoch schrumpft die Pflanze mit der Zeit der Trockenheit. Erst bei Zufuhr von Flüssigkeit entfaltet sie sich wieder. Der Grund dieser Funktion obliegt ihrer Struktur. Durch die eine gelähnliche Beschaffenheit im Inneren der Blätter kann sie je nach Wasserzufuhr schrumpfen und wachsen. Mit diesem Gel lassen sich zudem viele Beschwerden lindern. Ebenso lässt sich aus der Pflanze aber auch Saft herstellen. Aus einer Pflanze können damit zwei Heilmittel zur Linderung von Symptomen produziert werden. Im Nachfolgenden werden vor allem die Vorzüge des Saftes aufgezeigt.

     

    Wirkung von Aloe Vera Saft

    Während Aloe Vera Gel aus dem Blattmark der Heilpflanze gewonnen wird, lässt sich ebenso Aloe Vera Saft als Heilmittel aus der Pflanze gewinnen. Diese Form des Heilmittels wird auch als Latex oder Harz bezeichnet. Um Aloe Vera Saft als Heilmittel herzustellen, werden die Bestandteile zwischen der grünen Blattrinde sowie dem transparenten Gel genutzt. Sobald das Blatt verletzt wird, tritt Flüssigkeit hervor. Diese beinhaltet den Wirkstoff Aloin. Die Substanz selbst ist zähflüssig und enthält einen bitteren Geschmack. Hierdurch wird die Aloe Vera vor Fressfeinden geschützt. In der Vergangenheit wurde die Flüssigkeit extrahiert und zu einer kristallinen Masse eingekocht, die dann aufgrund des Wirkstoff Aloin als Abführmittel benutzt wurde.

     

    Aloe Vera Saft richtig dosieren

    Während man in der Vergangenheit Aloe Vera Saft bedenkenlos angewendet hat, wurde die Erkenntnis deutlich, dass eine zu hohe Dosierung schädlich wirken kann. Folgen können in nachfolgenden Auswirkungen bestehen:
    • Statt einer Lösung von Verstopfung kann eine schlimmere entstehen.
    • Die Darmschleimhaut kann überreizt werden.
    • Vergiftungserscheinungen können auftreten.
    • Zudem wird vermutet, dass Aloin Krebs auslösen kann.

    Daher ist es wichtig, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel nur bedingt zum Einsatz kommt. Experten empfehlen die Einnahme nur zwei Mal pro Woche. Darüber hinaus sollte die Medizin nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.

     

    Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Typische Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft bestehen in der Behandlung von schmerzhaften Einrissen im Darmausgang. Ebenso lassen sich Hämorrhoiden mit dem Saft behandeln. In einigen Fällen kommt der Saft der Heilpflanze auch nach Operationen im Bereich des Enddarms zum Einsatz. Diese Anwendung erfolgt allerdings nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Eine Absprache mit dem Arzt ist in jedem Fall auch bei den zuerst genannten Anwendungsgebieten sinnvoll. Darüber hinaus sollten täglich nicht mehr wie 20 bis 30 mg Aloin verzehrt werden. Zu beachten ist, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel in einer Schwangerschaft nicht konsumiert werden sollte. Aloin kann Wehen auslösen und eine Fehlgeburt herbeiführen.

  • Globuli gegen Erschöpfung – Alternative Medizin was müssen sie wissen?

    Globuli gegen Erschöpfung – Alternative Medizin was müssen sie wissen?

    Nahezu jeder Mensch hat sich in seinem Leben schon einmal erschöpft gefühlt. Sollte dieser Zustand jedoch länger anhalten, zeugt dies von einem Handlungsbedarf. Immerhin kann eine chronische Erschöpfung auch dauerhaft krank machen.

    Besonders beliebt ist hier die Einnahme alternativer Medizin in Form von Globuli. Diese überzeugen nicht nur durch ein geringes Risiko zu Nebenwirkungen, sondern auch durch eine nachhaltige Wirkung.

     

    Welche Globuli sind geeignet?

    Wer sich ein wenig mit dem Bereich der Alternativen Medizin auseinander setzt, weiß, dass auch homöopathische Medizin, wie Globuli, gezielt und korrekt dosiert eingesetzt werden müssen, um einen maximalen Erfolg zu erzielen.

    Vor allem dann, wenn Sie unter:

    • einer hohen Reizbarkeit
    • Schlafstörungen
    • Erschöpfung
    • Unruhe (unter anderem auch in der Nacht)

    leiden und sich auch Verdauungsbeschwerden zu Ihren Symptomen gesellen, ist Nux vomica das Mittel der Wahl. Parallel zu dessen Einnahme sollten Sie auch auf Alkohol, Nikotin und Stress (soweit möglich) verzichten.

    Fünf Globuli, verteilt auf drei Einnahmen am Tag sollten hier ausreichend sein. Im Zweifelsfall gilt es jedoch auch immer, sich mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

     

    Die Gefahr eines Burn-Outs

    Sollen Sie bemerken, dass sich der Zustand Ihrer Erschöpfung nicht bessert und in vielen Bereichen schon an ein Burn-Out erinnert, kann es auch helfen, auf Ambra zu wechseln. Dieses hilft vor allem auch gegen ein hohes Maß an Nervosität, sozialen Rückzug und eine aufkommende Vergesslichkeit.

    Aufgrund der positiven Eigenschaften dieses Globuli kann es auch in der Regel problemlos über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet werden.

    Bedenken Sie jedoch immer: beim Burn-Out handelt es sich um eine ernstzunehmende, psychische Krankheit. Holen Sie sich daher gegebenenfalls Hilfe, wenn Sie merken, dass eine Behandlung mit Globuli nicht ausreicht. Gegebenenfalls benötigen Sie auch eine andere Art der körperlichen und geistigen Unterstützung.

     

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  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

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