Schlagwort: Tabletten

  • Häufige Frauenleiden

    Häufige Frauenleiden

    Die häufigsten Frauenkrankheiten und weibliche Probleme

    Der menschliche Organismus ist sehr widerstandsfähig. Der Körper hält dabei zahlreichen äußerlichen Einflüssen stand, jedoch wird dieser immer wieder von Krankheiten heimgesucht. Neben den alltäglichen Erkrankungen, wie Schnupfen und Husten, leiden Menschen auch an anderen unerträglichen Krankheiten. Es gibt einige Krankheiten, welche hauptsächlich die Frauenwelt betreffen. Hier kann man sich über die häufigsten Frauenerkrankungen informieren.

     

    Blasenentzündung – der häufige Gang zur Toilette

    Begriffserklärung Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung ist, wie der Name schon sagt, eine Entzündung der Blase. Begleitet wird diese Krankheit meist von einem Harnwegsinfekt. Dieser betrifft die ableitenden Harnwege. Es sind also die Blase und die Harnröhre betroffen.

     

    Ursachen einer Blasenentzündung 

    Die Ursachen für Blasenentzündungen sind vielfältig. Frauen verkühlen sich sehr leicht, und dies kann sich in Form einer Blasenentzündung äußern. Frauen verfügen außerdem über eine kürzere Harnröhre als Männer, so dass Bakterien leichter in die Blase eindringen können. Da die Harnröhre und der Anus sehr nah beieinanderliegen, gelangen Bakterien aus der Analregion schnell in die Harnröhre. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen. Die Erkrankung lässt sich ganz schnell und einfach mittels einem Harnstreifentest nachweisen. Dieser wird in den Harn eingetaucht und zeigt innerhalb von drei Minuten ein präzises Ergebnis an.

     

    Blasenentzündung Symptome

    • Häufiges Harnlassen
    • Schmerzen beim Harnlassen
    • Schmerzen im unteren Bauch

     

    Therapie bei einer Blasenentzündung

    Empfehlenswert ist das Trinken von Blasentee und Essen von Ribiseln. Sollten die Symptome sich nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann ein Antibiotikum verschreiben, mit dem die Blasenentzündung in kurzer Zeit wieder verschwindet. Auch wenn die Frau Schmerzen im Unterbauch hat, sollen diese nicht durch eine warme Wärmeflasche gelindert werden. Die Wärme fördert die Entzündung und die Bakterien können sich schneller vermehren.

     

    Komplikationen bei einer Blasenentzündung

    Die Bakterien können bei Nichtbehandlung der Blasenentzündung aufsteigen und so die Nieren erreichen. Dies kann zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Diese zu behandeln ist weitaus schwieriger und langfristiger. Außerdem können die Keime sich vermehren und auch in die Scheide eindringen. Dies führt zu Entzündungen der Eierstöcke und der Gebärmutter. Wird eine Blasenentzündung schnell und effizient behandelt, ist dies jedoch nicht der Fall.

     

    Vaginalpilz – Juckreiz und Ausfluss

    Begriffserklärung – Vaginalpilz

    Frauen leiden häufig unter einem juckenden Vaginalpilz. Hier vermehren sich Sporen im warmen Scheidenmilieu und führen zu einer Pilzinfektion. Das Scheidenmilieu ist leicht sauer. Im Intimbereich der Frau muss ständig Feuchtigkeit herrschen. Diesen Platz lieben die Pilzsporen, denn sie finden einen super Nährboden für die Vermehrung.

     

    Ursachen für Vaginalpilz

    Für diese Erkrankung gibt es mehrere Ursachen. Ein Gang zur öffentlichen Toilette, ungeschützter Geschlechtsverkehr oder mangelnde Hygiene. Pilze können sich sehr schnell bilden und auch vermehren. Auch die Einnahme bestimmter Antibiotika kann zu einer Pilzinfektion führen.

     

    Vaginalpilz Symptome

    • Juckreiz im Bereich der Vagina
    • Brennen beim Harnlassen
    • Brennen der inneren Schamlippen
    • gerötete Schleimhäute der Vagina

     

    Therapiemöglichkeiten bei Vaginalpilz

    Eine Pilzinfektion lässt sich sehr einfach therapieren. Diese kann mit ausgewählten Salben, so genannten Antimykotika, behandelt werden. Die Salbe enthält einen Wirkstoff, welcher die Pilze abtötet. Zusätzlich kann die Frau ein Vaginalzäpfchen benutzen, so dass auch die Pilze in der Scheide abgetötet werden.

     

    Vaginalpilz – Komplikationen

    Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, werden sich die Sporen vermehren und ausbreiten. Diese wandern durch die Scheide in die Vagina und hoch in die Gebärmutter. Dort führen sie zu einer schmerzhaften Infektion. Vor allem in der Schwangerschaft kann dies ein großes Problem werden, denn die Pilzsporen sind sehr gefährlich für das ungeborene Baby.

     

    Krampfadern – auch bekannt als Besenreisser

    Begriffserklärung Krampfader

    Krampfadern kennt eigentlich jeder Mensch. Vor allem an den Beinen sind diese häufig sichtbar. An der Hinterseite der Wade sind große und kleine blaue Venen sichtbar. Aber auch am Anus und an der Schamlippe können Krampfadern auftreten. Krampfadern sind grundsätzlich harmlos.

     

    Ursachen für Krampfader

    Krampfadern sind immer ein Zeichen, dass die Durchblutung nicht in Ordnung ist. Meist handelt es sich um ein Problem des Blutrückflusses aus der Vene. Es fließt viel Blut in die Vene. Durch zu hohen Druck beispielsweise kann dieses Blut nur langsam zurückfließen. Das Blut staut sich in den Venen und Ausstülpungen bilden sich. Diese Ausstülpungen lassen sich an der Oberfläche der Haut spüren und sind deutlich sichtbar.

     

    Krampfader Symptome

    • Sichtbare hervortretende Venen
    • Manchmal können Schmerzen in den Beinen auftreten
    • Spannungsgefühl
    • starkes Brennen in den Waden

     

    Therapie bei Krampfader

    Die Frau kann verschiedene Salben auf die betroffene Stelle auftragen. In der Apotheke sind durchblutungsfördernde Salben erhältlich. Meist helfen die Salben, dass die Krampfadern nicht schlimmer werden. Diese gehen jedoch in den meisten Fällen nicht mehr ganz weg. Um die Krampfadern komplett loszuwerden, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

     

    Komplikationen bei Krampfader

    In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sich ein Blutgerinnsel aus den Beinen löst und durch den Körper wandert. Dies kann zu Schlaganfällen führen. Daher ist eine Kontrolle der Krampfadern durch einen Mediziner ratsam.

     

     

    PMS – jeden Monat aufs Neue

    Erklärung von PMS

    PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, bedeutet übersetzt „Symptome vor und während der Periode“. Jede Frau empfindet diese anders und sie äußern sich auch bei jeder Frau anders. Manche Frauen sind gar nicht davon betroffen, andere verspüren sehr intensive Symptome.

     

    Die Ursache von PMS

    Die Ursache für PMS ist nach wie vor sehr umstritten. Mediziner gehen von einer Änderung des Hormonhaushalts der Frau aus. Am Ende des Zyklus wird das Hormon LH in größeren Mengen gebildet. Dieses könnte für die Symptome verantwortlich sein.

     

    Symptome bei PMS

    • Krämpfe im Unterbauch
    • Gereiztheit
    • Lust auf unterschiedliche Speisen
    • Kopfschmerzen

     

    PMS – Therapiemöglichkeiten

    Es gibt leider keine wirkliche Therapie gegen PMS. Jede Frau muss selbst herausfinden, was ihr in dieser Zeit guttut. Gegen Kopfschmerzen und Krämpfe können Schmerztabletten eingenommen werden. Diese sollten jedoch vom Arzt verschrieben werden. Oft hilft eine warme Wärmeflasche am Bauch gegen die Krämpfe.

     

     

    Anämie – die Blutarmut

    Erklärung Anämie

    Die Anämie ist wörtlich übersetzt die Blutarmut. Hierbei kommt es zur Reduzierung von roten Blutkörperchen, welche für die Zusammensetzungen des Blutes wichtig sind. Sie transportieren beispielsweise den Sauerstoff für den menschlichen Körper und sind somit lebensnotwendig.

     

    Ursache von Anämie 

    Das häufigste Vorkommen der Blutarmut ist die Eisenmangelanämie. Diese entsteht, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Eisenmangel. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil in der Herstellung der roten Blutkörperchen. Ist zu wenig Eisen im Körper vorhanden, sind automatisch auch weniger rote Blutkörperchen im Körper. Eisenmangel entsteht oft durch einen Blutverlust. Das erklärt auch, warum Frauen bei weiten häufiger betroffen sind als Männer. Vor allem Frauen, die an einer sehr starken Periode leiden, sind häufig von der Anämie betroffen.

     

    Symptome bei Blutarmut 

    • Ständiges Kältegefühl
    • Blasse Hautfarbe, vor allem im Gesicht
    • Kopfschmerzen

     

    Therapie von Anämie

    Da die häufigste Form der Blutarmut die Eisenmangelanämie ist, kann diese ganz einfach durch die Einnahme von Eisen behoben werden. Eisen ist in Lebensmitteln wie Spinat, Orangensaft oder Paprika enthalten. Es können alternativ aber auch Eisentabletten eingenommen werden. Eine Nebenwirkung der Tabletten kann sein, dass der Stuhl schwarz gefärbt ist.

     

    Welche Komplikationen können bei einer Blutarmut auftreten?

    Bei schwerer Blutarmut können Sehprobleme, Atemnot, Benommenheit und Herzrasen auftreten. Sollte eines dieser Symptome bemerkbar sein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

     

    Brustkrebs – die heimtückische Krankheit

    Erklärung – Brustkrebs

    Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Brustgewebes.

     

    Ursache von Brustkrebs

    Die Ursache ist immer noch unbekannt. Es gibt jedoch eine 4-F Regel, welche Risikofaktoren für einen Brustkrebs darstellen.

    1. Fourty (über 40 Jahre alt)
    2. Fat (übergewichtig)
    3. Female (weiblich)
    4. Fertility (fruchtbar)

     

    Brustkrebs: Die Symptome 

    • Schmerzen bleiben meist aus
    • Knoten in der Brust sind spürbar
    • Die Knoten lassen sich verschieben
    • Es kann Sekret aus der Brustwarze austreten

     

    Therapie von Brustkrebs

    Je nach Art des Tumors ist eine andere Therapie notwendig. So kann oft eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Erfolg führen. Manchmal ist aber auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Therapie des Brustkrebses ist sehr vielseitig.

     

    Komplikationen bei Brustkrebs

    Je nach Art des Brustkrebses kann es zur Metastasen Bildung im Organismus kommen. Diese können durch den Körper wandern und der Krebs breitet sich somit aus. Um eine frühzeitige Erkennung des Brustkrebses zu gewährleisten, sollte jede Frau ab einem Alter von 40 Jahren zur jährlichen Mammographie gehen. Dort wird die Brust genau untersucht. Auch der jährliche Gang zum Gynäkologen sollte eingehalten werden. Außerdem wird jeder Frau empfohlen, einmal in der Woche ihre Brust abzutasten, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

     

    Eierstockzysten – eine harmlose Erkrankung

    Erklärung – Eierstockzysten

    Bei Eierstockzysten handelt es sich um gutartige Gewebeveränderungen an den Eierstöcken. Zysten können in unterschiedlichen Größen auftreten. Solange die Zysten klein sind, machen diese keine Probleme. Erst wenn die Zysten wachsen und die Nachbarorgane berühren, kommt es zu Symptomen.

     

    Ursache von Eierstockzysten

    Es gibt viele verschiedene Arten von Zysten, die alle unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine hormonelle Umstellung an der Entstehung der Zysten schuld.

     

    Die Symptome bei Eierstockzysten

    • Schmerzen im Unterbauch
    • Rückschmerzen
    • Verstopfung
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

     

    Therapiemöglichkeiten bei Eierstockzysten

    Meist gehen die Zysten von selbst wieder zurück. Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft an zyklusbedingten Zysten. Das heißt, dass diese immer zur gleichen Zeit auftreten und später wieder verschwinden. Der Gynäkologe wird die Zysten im Auge behalten und in mehreren Zyklen kontrollieren. Sollten die Zysten jedoch nicht von alleine zurückgehen, ist eine operative Entfernung notwendig.

     

    Was für Komplikationen können bei Eierstockzysten auftreten?

    In 98m% der Fälle sind Zysten am Eierstock harmlos. Selten sind diese bösartig und können zu Krebs führen. Aber auch gutartige Zysten können Komplikationen hervorrufen. Diese sind mit Blut gefüllt. Wenn die Zyste zu groß wird, kann diese platzen. Das führt zu einer inneren Blutung. Auch kann sich die Zyste um die eigene Achse drehen, was zu einer Abklemmung der Blutgefäße führt. In weiterer Folge können die Gefäße auch durchgerissen werden. Ist dies der Fall, ist ein sofortiger chirurgischer Eingriff notwendig.

  • Ingwer – Gesundheit

    Ingwer – Gesundheit

    Ingwer zeichnet sich unter anderem durch einen kräftig scharfen Geschmack aus. Ebenso bekannt ist die Ingwer Wirkung, die sich in der Verdauung zeigt. Die Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten sind dabei vielseitig.

     

    Steckbrief Ingwer

    • Heilwirkung: Husten, Kopfschmerzen, Reizmagen
    • Wissenschaftlicher Name: Zingiber officinale
    • Pflanzenfamilie: Ingwergewächse = Zingiberaceae
    • Umgangssprachlicher Name: Ginger
    • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gingerol, Shogaol, Zingiberen, Zingiberol
    • Sammelzeit: Spätherbst

     

     

    Gesundheitlicher Aspekt

     

    Ist Ingwer gesund?

    Ja, Ingwer ist gesund. Es wird dem Ingwer nachgesagt, dass die Ingwer Inhaltsstoffe krebserregende Stoffe neutralisieren, Blutgerinnsel verringern und bei Reisekrankheiten eine beruhigende und lindernde Wirkung hat. So hilft Ingwer gegen Übelkeit. Ingwer Erkältung kann ebenso das Risiko verkleinert werden.

     

    Gut zu wissen

    Ingwer roh essen ist eine Variante, bei der die Inhaltsstoffe in voller Dosis aufgenommen werden können. Ingwer gemahlen hat meist nur einen Bruchteil des Inhaltes, ebenso ist es bei Ingwerwasser, Ingwertee und Ingwer eingelegt, der häufig mit Schwefel versetzt ist. Der Umgang mit der Wurzel ist nicht schwer, wenn man die Grundregeln kennt.

     

    Wie wird Ingwer angebaut?

    Bei Ingwer Pflanzen handelt es sich um die Wurzeln, die verwendet werden. Beim Ingwer Anbau wird die Ingwerwurzel ausgegraben, ein Stück abgeschnitten und wieder zur Vermehrung eingegraben. Beim Ingwer einpflanzen muss auf ausreichend Platz und die passende Bodenbeschaffenheit geachtet werden, damit man Ingwer züchten kann. Dabei kann man mit wenigen Tipps Ingwer selber ziehen. Überdies sollte man Ingwer im Kühlschrank aufbewahrenn.

     

    Wofür lässt sich Ingwer verwenden?

    Es gibt viele Verwendungsmöglichkeiten, die auch eine Einnahme unterwegs, zu jeder Zeit ermöglichen. So kann man von der Ingwerpflanze die Wurzel des Ingwers einlegen und daraus Ingwersirup herstellen. Des Weiteren kann der Geschmack in Ingwersaft, Ingweröl, Ingwerbier und Ingwerlikör zur Geltung gebracht werden. Im Gegensatz zu Ingwer Likör und Ingwer Sirup ist Ingwermarmelade und Ingwertee für jede Mahlzeit ideal. Ingwer Marmelade hat nur noch einen kleinen Teil der Ingwer Inhaltsstoffe. Ingwerpulver, Ingwer Tabletten und Ingwer Kapseln sind ebenso im Handel zu finden.

     

    Wie wird Ingwer zubereitet?

    Je nach weiterer Verwendung sollte man beim Ingwer zubereiten diesen schälen. Beim Ingwer schälen muss die äußerste Schicht mit einem Messer abgetragen wird. Die Ingwer Zubereitung beinhaltet, dass überwiegend warmes Wasser zum Einsatz kommt. Hitze ist auch beim Ingwer kandieren notwendig. Mit der Ingwertee Wirkung ist das Ingwer abnehmen problemlos möglich. Dabei sollte man Ingwertee richtig zubereiten mit kochendem Wasser. Sollte die Wurzel nicht vollständig benötigt werden, kann man Ingwer einfrieren.

     

    Wie wirkt sich Ingwer aus?

    Es wird empfohlen, dass Ingwer bei einer Schwangerschaft außen vor gelassen wird. Ingwer in der Schwangerschaft sollte auf Grund der Wehenfördernden Wirkung weggelassen werden. Ebenfalls trifft dies auch auf Ingwertee in der Schwangerschaft zu. Mit Ingwer stillen gehen die Ingwer Inhaltsstoffe auf das Kind über. Dies gilt auch beim Ingwer essen der rohen Wurzel. So sollte Ingwer bei Erkältung nicht in der Schwangerschaft genommen werden. Ingwer gegen Erkältung wird zusammen mit Honig und Zitrone genommen. Diese Zugaben sind auch bei Ingwertee Erkältung empfehlenswert. Mit Ingwertee abnehmen sollte nur mit gesunder Ernährung verbunden werden. Die Ingwer Diät kann auf der Ingwerwasser Wirkung aufgebaut werden.

     

    Welche Wirkungen hat Ingwertee?

    Ingwertee bei Erkältung ist ein Klassiker. Da die Inhaltsstoffe bei der Zubereitung besser auf das Getränk übergehen, ist Ingwertee zum Abnehmen besser geeignet. Ingwerwasser abnehmen hat nicht den gleichen Effekt. Ingwer zum Abnehmen sollte dennoch nicht übermäßig eingenommen werden, da Ingwer Blutdruck eine senkende Wirkung aufweist. Grundsätzlich ist Ingwertee gesund und kann ebenso aus der Ingwerblüte gewonnen werden.

  • Alterszucker Behandlung

    Alterszucker Behandlung

    Diabetes oder auch Alterszucker gehört zu den Erkrankungen die am häufigsten im Zusammenhang mit dem Älterwerden in Erscheinung tritt. Und die Zahlen der Neuerkrankungen steigen von Jahr zu Jahr. Forscher der Medizin haben dieses Probleme schon lange erkannt, vor allem in den Industrienationen, treten immer mehr Erkrankungen auf. In den letzten 20 Jahren steigen die Zahlen also stetig nach oben, Krankenkassen stecken mittlerweile mehr als 20% ihres Budgets in die Behandlung von Zuckererkrankungen. Es gibt sehr gute Behandlungsmethoden, die eingesetzt werden können, aber in der Regel wird Alterszucker nicht mit Insulinspritzen behandelt.

    Die Formen dies Diabetes

    Diabetes tritt in zwei unterschiedlichen Formen auf, es gibt den Diabetes Mellitus Typ 1. Dieser Typ tritt in der Regel bei noch jungen Menschen auf. Die Bauchspeicheldrüse kann dabei einfach das Hormon Insulin nicht mehr ausreichend bilden. Kommt es zu einer Erkrankung sind die Symptome heftig. Nun ist es ganz wichtig eine Therapie mit Insulin zu beginnen. Der Patient wird sich nun mehrmals täglich Insulin zuführen müssen. Das kann mit einer Spritze oder auch mit einer Insulinpumpe erfolgen. Von Diabetes Typ 1 sind in etwa 5% aller Erkrankungen mit Diabetes betroffen. Bedeutend häufiger kommt es zu der Erkrankung des Diabetes Typ 2 oder auch „Alterszucker“ genannt. Hier ist der Unterschied, dass die Bauchspeicherdrüse in der Lage ist, Insulin zu produzieren, auch in großer Menge, nur leider wird das Insulin dann nicht dort eingesetzt, wo es benötigt wird.

    Die Ursachen von Diabetes Typ 2

    Wissenschaftler sind sich einig, zu Diabetes Typ 2 kommt es zu einem großen Teil durch erblich bedingte Veranlagung und durch eine ungesunde und unangepasste Lebensweise. Hat bereits ein  Elternteil Diabetes, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60%, auch an Diabetes zu erkranken. Zu den genannten Ursachen gehören zwei weitere, das wäre der Bewegungsmangel und Übergewicht. Diese Faktoren sind für eine Insulinresistenz verantwortlich. Was bedeutet die Körperzellen reagieren unempfindlich auf Insulin.

    Die Behandlung von Diabetes Typ 2

    Auch Diabetes Typ 2 erfordert natürlich eine Behandlung mit Insulin hier aber werden andere Formen angeboten als beim Typ 1. Der behandelnde Arzt wird nach der Diagnose sofort eine geeignete Therapie erstellen. Diese Therapie wird sich in der Regel so gestalten dass diese mit der jeweiligen Lebenssituation im Einklang ist. Was dabei ganz wichtig ist, wäre, dass diese natürlich den Ansprüchen des Stoffwechsel gerecht wird. Welche Therapie letztendlich eingeschlagen wird ist immer von den Blutzucker Werten abhängig. Personen die an Alterszucker erkrankt sind, müssen aber nicht gleich zur Insulinspritze greifen. Es gibt Tabletten, mit denen die Werte korrigiert werden können. Die Tablettenform ist vor allem dann sehr ratsam, wenn die die Blutzuckerwerte vor allem am Morgen oder nach dem Essen zu hoch sind. Tabletten sind für Ältere Menschen in der Anwendung einfacher als die Spritze.

    Mit Tabletten gegen den Diabetes Typ 2

    Insulinspritzen müssen bei Alterszucker nicht sein und werden auch erst dann eingesetzt, wenn die Tabletten nicht den gewünschten Erfolg erreichen. Mettformin ist eine Standardmedikament, welches gerade bei Alterszucker am häufigsten eingesetzt wird. Es kann sofort nach der Diagnose zum Einsatz kommen. Die Einnahme ist vollkommen unkompliziert, gerade eben auch für ältere Leute sind Tabletten in der Anwendung bedeutend einfacher als Spritzen. Das Alter spielt also eine wesentliche Rolle, welche Therapieform angewendet wird. Selbstverständlich spielen alle anderen Vorerkrankungen eine wichtige Rolle, bei der Wahl des Medikaments. Wird die Tablettenform gewählt, dann handelt es sich um Medikamente der Gruppe von Biguanide und kommen immer dann zum in Frage wenn sich um eine nicht insulinabhängige Zuckererkrankung handelt. Anders eben wie beim Diabetes Typ 1, wo die Bauchspeicheldrüse eben nicht mehr in der Lage ist, das Insulin zu produzieren. Wichtig ist aber regelmäßig den HbA1c Wert zu kontrollieren, denn nur so kann auch festgestellt werden, ob die Therapie in dieser Art und Weise sinnvoll ist.

  • Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Unsere eigenen Zähne sind wichtig. Das beginnt schon in der Kindheit, denn die Milchzähne legen den Grundstein für die spätere Zahnentwicklung und Zahngesundheit. Dabei werden Zähne oftmals nur als einzelne Bestandteile des Körpers betrachtet, aber nicht als Faktoren, die die gesamte Gesundheit beeinträchtigen können. Entzündungen im Zahnbereich können das Herz angreifen, selbst Demenzerkrankungen werden immer wieder mit Zahnproblemen in Verbindung gebracht. Es ist also wichtig, die Zähne von klein auf zu schützen. Aber wie geht das?

    Abbildung 1: Gesunde und schöne Zähne – mit der richtigen Pflege ist dieser Traum zum Greifen nah.

    Zähne im Kindesalter schützen: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Leider gibt es heute noch Eltern, die den Milchzähnen keinen größeren Wert zuschreiben. Dabei beginnt der Zahnschutz bereits mit dem ersten Milchzahn, da nun die wichtigsten Grundlagen für das spätere Leben gesetzt werden:

    • Zahnpflege – Kinder lernen in diesem Alter, dass das tägliche Zähneputzen ein fester Bestandteil des Tages ist. Eltern müssen nun darauf achten, die Zahnpflege als Ritual zu festigen.
    • Zahnarzt – auch die ersten Zahnarztbesuche müssen ab dem ersten Milchzahn stattfinden. Es geht dabei nicht in erster Linie um Reparaturen oder die echte Prophylaxe, sondern darum, den Kindern im jungen Alter zu zeigen, dass Zahnärzte nichts Schlimmes sind.

    Und nur, wer die Milchzähne schon beachtet, der wird erste Anzeichen, die auf Erkrankungen oder Probleme schließen lassen, erkennen. Kariesbefall ist bei Milchzähnen keine Seltenheit, auch die zu zuckerreiche Ernährung spiegelt sind in den Zähnen wider. Zudem gilt:

    • Kiefer – schon an den Milchzähnen und ihrer Stellung können Ärzte erkennen, ob ausreichend Platz im Kiefer vorhanden ist. Spätere Zahnfehlstellungen oder ernste Probleme lassen sich nun meist schon beheben.
    • Bleibende Zähne – sie können durch erkrankte Milchzähne stark geschädigt werden. Die Kariesbakterien dringen unter den Milchzahn und befallen somit auch die bleibenden Zähne.

    Sobald der Zahnwechsel stattgefunden hat, ist es heute üblich, die bleibenden Zähne zu versiegeln. Dies geht aber wiederum nur, wenn die Zahnsubstanz stimmt und etwaige Schäden im Vorfeld behoben wurden. Achten Eltern schon bei ihren Kleinkindern auf eine gute Zahnreinigung, regelmäßige Kontrollen und auf eine zuckerarme und gesunde Ernährung, können sie leicht verhindern, dass die Kinder aufgrund von Behandlungen oder Schmerzen schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt machen. Denn auch in diesem Punkt gibt es eine Regel: Bringen Kinder den Zahnarzt mit schlechten Erfahrungen in Verbindung, neigen sie in späteren Jahren dazu, echte Ängste gegen den Zahnarzt zu entwickeln.

    Fehlstellungen beseitigen: ein wichtiger Schritt

    Zahnfehlstellungen können nur unschön aussehen, sie können jedoch auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Vielfach ist es wesentlich einfacher, die Fehlstellungen möglichst frühzeitig zu beheben. Das liegt nicht allein an dem noch weicheren Kieferknochen, sondern auch daran, dass sich viele Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung nicht mehr zutrauen. Zuletzt spielt ein wichtiger Kostenfaktor mit in die rechtzeitige Behebung. Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die Krankenkassen die Zahnkorrektur, im Erwachsenenalter müssen sie größtenteils selbst übernommen oder über eine Zusatzversicherung gestemmt werden. Und warum ist die Korrektur von Fehlstellungen so wichtig? Ein Überblick:

    • Gebiss – das menschliche Gebiss hat mehr Einfluss auf den gesamten Körper, als viele Menschen glauben. Setzen die Zähne beim Zubeißen nicht plan aufeinander auf, verschiebt sich mitsamt dem Kiefer die Muskulatur. Das kann zur Folge haben, dass Verspannungen und somit Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Schlafprobleme verstärkt auftreten.
    • Reinigung – schief stehende Zähne erschweren die Zahnhygiene. Das kennt wohl jeder, bei dem die Weisheitszähne durchgekommen sind. Weit hinten im Kiefer ist es schwer, ausreichend mit der Bürste zu putzen.
    • Psyche – auch sie wird von Zahnfehlstellungen beeinflusst. Betroffene Menschen verstecken ihre Zähne häufig, Kinder und Jugendliche werden von ihren Kameraden geärgert.

    Dabei ist es mit den heutigen Methoden relativ leicht, Fehlstellungen zu korrigieren. Umso früher damit begonnen wird, desto besser ist das spätere Ergebnis.

    Prophylaxe lebenslang beibehalten

    Letztendlich kommt erst mit dem Tod der Zeitpunkt, die Zahnpflege und Prophylaxe beiseite zu legen. Auch im Erwachsenenalter ist die Prophylaxe sehr wichtig, denn nun dient sie dazu, die eigenen Zähne so lange, wie es möglich ist, zu erhalten. Auch jetzt kommen die Kostenfaktoren wieder dazu, denn Erwachsene müssen, abgesehen von den Zuzahlungen durch Zusatzversicherungen, einen großen Teil der notwendigen Zahnbehandlungen selbst tragen. Wer das nicht möchte, sorgt vor:

    • Tägliche Pflege – die Zähne müssen täglich ausreichend gepflegt werden. Übrigens schadet es nicht, auch im Erwachsenenalter hin und wieder die Färbetabletten zu nutzen. Mit der Routine stellen sich nämlich auch Gewohnheiten ein, die zur Unsauberkeit führen. Die eingefärbten Beläge zeigen deutlich auf, wo nicht korrekt geputzt wird.
    • Kontrolltermine – zweimal jährlich sollten Erwachsene zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Manche Praxen bieten übrigens Putzschulen eigens für Erwachsene an. Auch sie helfen dabei, die Zähne zu erhalten.
    • Zahnreinigung – Zusatzversicherungen übernehmen sie regelmäßig, doch auch für Selbstzahler ist die professionelle Zahnreinigung nicht allzu teuer. Bei der professionellen Reinigung werden sämtliche Beläge entfernt, zugleich verschwinden auch lästige Beläge von Kaffee oder Tee bis zu einem gewissen Grad.

    Wird doch ein Zahnersatz benötigt, darf die Zahnhygiene ebenso wenig aufhören, wie Kontrolltermine. Gerade bei Zahnimplantaten ist die Zahnhygiene ungemein wichtig, denn die Stifte können nur korrekt mit dem Kiefer verwachsen, wenn keine Bakterien die Heilung verhindern. Bei überkronten Zähnen ist es notwendig, regelmäßig über Röntgenbilder zu prüfen, wie der Zahn unter der Krone aussieht. Das gilt übrigens auch bei einfachen Füllungen.

    Abbildung 2: Mit den richtigen Maßnahmen und etwas Glück wird Zahnersatz erst spätnotwendig.

    Fazit – Zahnhygiene: ein notwendiges Übel

    Sicherlich ist das Zähneputzen an einigen Tagen einfach nur lästig. Man ist schon müde, alternativ sind die Kinder müde, doch es muss geputzt werden. Wird schon in Kleinkindtagen die Wichtigkeit der Zahnpflege hervorgehoben und der Kontrolltermin so gestaltet, dass das Kind ihn als positiv empfindet, so gibt es auch im späteren Leben weniger Probleme. Gerade für Kinder rund um die Zeit des Zahnwechsels ist der Kontrolltermin wichtig.

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Lesley Juarez / Unsplash.com

    Abbildung 2: @ Quang Tri Ngyuen / Unsplash.com

  • Dapoxetin gegen eine vorzeitige Ejakulation

    Dapoxetin gegen eine vorzeitige Ejakulation

    Die vorzeitige Ejakulation ist für viele Männer ein echtes Problem. Geht man nach Schätzungen, dann sind über 40 Prozent der Männer weltweit irgendwann vom vorzeitigen Samenerguss beim Geschlechtsverkehr betroffen. Mehrheitlich betrifft es das Alter zwischen 18 und 64 Jahren.

    Warum kommt es zur vorzeitigen Ejakulation (VE)?

    Die sexuelle Störung beim männlichen Geschlecht ist nichts Außergewöhnliches, jedoch für den Betroffenen eine echte Last. Die möglichen Gründe sind vor allem bei einem selbst zu finden, sodass Probleme mit dem Partner oder beruflicher Stress der Auslöser sein können. Eine einfache Diagnose, die jedoch nicht so einfach zu behandeln ist. Schließlich lässt sich beispielsweise der Druck im Job nicht einfach so abstellen. Trotzdem gibt es eine gute Nachricht, denn man kann die Störung mit Dapoxetin – einem generischen Medikament – in den Griff bekommen.

    So arbeitet Dapoxetin

    Das Ejakulationssystem hat beim männlichen Geschlecht eine starke Verbindung zum Rückenmark. Dabei wird es von Anregungen reguliert, die vom Geschlechtsorgan zum Gehirn als Signale übermittelt werden. Es ist deshalb so, dass die Ejakulation vom zentralen Nervensystem gesteuert wird. Und genau das lässt sich beeinflussen, wenn man mit passenden Medikamenten – wie Dapoxetin – und mit der richtigen Menge arbeitet. Man kann es auch anders ausdrücken und sagen, dass das Medikament den Serotonon-Spiegel erhöht, der für das Wohlbefinden verantwortlich ist. Das hemmt nämlich den vorzeitigen Samenerguss.

    Kein Rezept notwendig

    Wer sich Dapoxetin kaufen möchte, der kann dies ohne Weiteres im Internet und ohne Rezept tun. Ein entscheidender Vorteil, denn ein Mann redet verständlicherweise nicht gerne darüber, wenn er an einer vorzeitigen Ejakulation leidet. Die Gesundheit sollte man aber nicht in Gefahr bringen, was auf eventuelle Erkrankungen bezogen ist. Nimmt man bereits irgendwelche Tabletten ein, dann sollte vorher sein Arzt des Vertrauens aufgerufen werden, um die Einnahme abzuklären. Problematisch wird es unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Studien belegen Erfolg

    Dapoxetin musste sich mehreren Studien unterziehen. Genauer gesagt waren es fünf an der Zahl, die über 6.000 Männer beinhalteten. Das Ergebnis: Der Samenerguss trat bei allen Probanden deutlich später ein, in manchen Fällen erhöhte sich die Dauer sogar auf das Dreifache. Käufer sind unterm Strich sehr zufrieden mit dem Medikament, positiv überrascht ist man von der langen Wirkungsdauer und vom schnellen Wirkungseintritt. Dapoxetin sollte 1 bis 3 Stunden vor dem Sex eingenommen werden, die nächsten 12 Stunden profitiert man anschließend von den Inhaltsstoffen. Die übliche Dosis liegt übrigens bei 30 mg in 24 Stunden, bei Rücksprache mit dem Arzt kann man diese allerdings auf 60 mg erhöhen. Dies stellt dann auch gleichzeitig die maximal empfohlene Dosis dar.

  • Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Der Weg ins Krankenhaus ist nie schön. Schon gar nicht, wenn man am Ende mit einem Operationstermin aus dem Gebäude kommt. In vielen Fällen führt aber leider kein Weg daran vorbei, oftmals gäbe es aber durchaus eine andere Lösung. Dazu gehört vor allem die „physikalische Medizin“, die im Wesentlichen mehrere Vorteile. Betroffene müssen auf Dauer keine Medikamente schlucken, es gibt keine OP und es ist auch günstiger. Außerdem sind viele Patienten nach ein paar Sitzungen vollkommen schmerzfrei. Es gibt aber leider das Problem, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt, die Anzahl der physikalischen Mediziner jedoch nicht ausreicht. Es kommt also zu langen Wartezeiten.

    Die Wirkung ist faszinierend

    Wie gut es laufen kann, zeigt das Beispiel einer älteren Dame. Sie war gestürzt und erlitt einen Oberschenkelbruch. Dieser wurde zwar perfekt behandelt, doch nach der Operation verspürte sie in der Schulter Schmerzen. Die physikalischen Mediziner gingen auf die Suche und stellten fest, dass ein kleiner Bandscheibenvorfall, der sich in der Halswirbelsäule zugezogen hat, unbehandelt blieb. Dieser war sehr Wahrscheinlichkeit eine weitere Folge des Sturzes. Die Mediziner verloren keine Zeit und fingen für eine Akutmaßnahme mit Medikamenten an. Danach wurde aber direkt eine Kombination aus Elektrosimulation und Wärmebehandlung gestartet. Mit Erfolg, in nur zwei Tagen war die Dame schmerzfrei.

    Wäre es nicht zum raschen Eingreifen gekommen, dann hätte sich der Schmerz mit hoher Wahrscheinlichkeit verselbstständigt. Eine erneute OP sei dann nicht mehr ausgeschlossen.

    Vor dem Operationstermin zum physikalischen Mediziner

    Die physikalische Medizin ist sehr umfangreich. Sie beinhaltet zum Beispiel Massagen, eine Wärmetherapie oder Trainings- und Übungstherapien. Die Maßnahmen sind zum Teil so erfolgreich, dass sie im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates Operationen verhindern können. Chirurgen setzen deshalb nicht sofort einen OP-Termin fest, sondern schicken den Patienten vorher zu einem physikalischen Mediziner.

    Interessant ist auch, dass jeder Euro die Folgekosten um zwei Euro reduziert. Dies kommt unter anderem durch weniger Krankenstände zustande.

    Studien belegen

    Untersuchungen zeigen, dass schon zehn Einheiten eine enorme Wirkung haben können. Die MedUni Wien zum Beispiel hat Folgendes herausgefunden: Gab es Beschwerden im Bewegungsapparat, dann ist das Schmerzempfinden um 41 Prozent zurückgegangen. Bei der Beweglichkeit konnte man eine Verbesserung um 34 Prozent registrieren. Des Weiteren benötigen mehr als die Hälfte keine Tabletten mehr und es gibt in der Regel keine Nebenwirkungen.

    Langfristig gesehen werden es immer mehr Betroffene werden. Die Therapieangebote müssten steigen, ansonsten erhöhen sich die Wartezeiten immer weiter.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]