Schlagwort: Tabletten

  • Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Für die meisten Menschen ist Typhus eine Krankheit, die in einem Atemzug mit Cholera oder Pocken genannt wird, eine Krankheit, die es in der heutigen zivilisierten Welt nicht mehr gibt. Das allerdings ist ein Irrtum, denn die Infektionskrankheit ist nach wie vor präsent. Es sind vor allem Fernreisende, die nicht selten den Krankheitserreger mit nach Hause bringen, ohne es zu wissen, und die dann, ohne es zu wollen, viele andere Menschen anstecken können. Millionen Menschen überall auf der Welt stecken sich jedes Jahr mit Typhus an, aber es gibt effektive Maßnahmen, damit es erst gar nicht zur Ansteckung kommt.

    Übertragung durch Salmonellen

    Typhus tritt in zwei verschiedenen Formen auf, aber beide Formen haben nur einen Überträger und der heißt Salmonellen. Unterschieden werden der Paratyphus, eine typhusähnliche Krankheit und der klassische Typhus abdominalis, der Bauchtyphus. Übertragen werden die Salmonellen durch eine sogenannte Schmierinfektion, also entweder durch verunreinigtes Essen oder Wasser. Vor allem für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, für ältere Menschen, kleine Kinder und schwangere Frauen können beide Formen des Typhus sehr gefährlich werden.

    Die Typhus-Symptome

    Bauchtyphus macht sich mit grippeähnlichen Symptomen bemerkbar. Kopf- und Gliederschmerzen gehören zum Krankheitsbild, aber auch hohes Fieber, das bis zu 40° Grad erreichen kann, zudem haben die Betroffenen starke Bauchschmerzen und leiden unter Verstopfung. Wird der Typhus nicht behandelt, dann kommt noch der charakteristische Hautausschlag dazu. Am Rücken, am Bauch und auch auf der Brust zeigen sich sogenannte Roseolen, kleine rötliche Flecken, die an Stecknadelköpfe erinnern. Auf der Zunge bildet sich ein dicker weißer Belag, nur die Zungenspitze und die Ränder färben sich auffallend himbeerrot. Ab der dritten Krankheitswoche kommt dann auch der typische schwere Durchfall dazu.

    Handelt es sich um Paratyphus, dann sind die Symptome ähnlich, aber nicht ganz so ausgeprägt, so steigt zum Beispiel das Fieber selten über 39° Grad.

    Wie wird Typhus behandelt?

    In der Regel wird Typhus mit Antibiotika behandelt, und wenn die Krankheit früh erkannt wird, dann reicht die Behandlung mit Tabletten, um den Krankheitsverlauf zu stoppen. Kommt es zu einem schweren Verlauf der Krankheit, dann wird ein Aufenthalt im Krankenhaus unumgänglich, denn die Antibiotika müssen in Form einer Infusion verabreicht werden. Besonders dann, wenn das Fieber in bedenkliche Höhen steigt, müssen die Patienten in die Klinik und werden dort auf der Intensivstation behandelt.

    Gibt es eine Impfung?

    Gegen Typhus gibt es eine wirksame Impfung. Diese Impfung besteht aus Typhus-Bakterien, die in abgeschwächter Form gespritzt werden, damit der Körper Abwehrstoffe entwickeln kann. Möglich ist aber auch eine Schluckimpfung, die allerdings für Menschen mit Magen- und Darmproblemen oder mit einem geschwächten Immunsystem nicht zu empfehlen ist. Wird mit der Spritze geimpft, dann reicht eine Injektion aus, bei der oralen Impfung muss der Impfstoff dreimal immer im Abstand von zwei Tagen eingenommen werden, um den gewünschten Schutz aufbauen zu können.

    Gibt es Nebenwirkungen?

    Alles, was eine Wirkung hat, das hat bekanntlich auch eine Nebenwirkung und die Impfung gegen Typhus macht da keine Ausnahme. Vor allem nach der Schluckimpfung kann es zu heftigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder anderen Problemen im Magen- und Darmtrakt kommen. Wird mittels Spritze gegen Typhus geimpft, dann kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, aber nur in abgeschwächter Form. Müdigkeit gehört zu den Nebenwirkungen, aber auch Muskelschmerzen und eine leicht erhöhte Temperatur gehören zu den Symptomen, die nach einer Typhus-Impfung mit der Spritze auftreten.

    Was sollten Urlauber beachten?

    Wer nach Afrika, nach Südostasien oder auch nach Südamerika reist, sollte kein rohes Obst oder Gemüse verzehren und nur abgepacktes Trinkwasser kaufen. Wichtig ist es auch, sich gründlich die Hände zu waschen. Auf rohe oder nicht ganz durchgegarte Speisen sollte generell verzichtet werden, denn auch dort können Salmonellen lauern, die unter Umständen Typhus auslösen können.

    Bild: © Depositphotos.com / tonyoquias

  • Rauchfrei werden: Mit diesen Tipps klappt es endlich

    Rauchfrei werden: Mit diesen Tipps klappt es endlich

    Rauchen ist eine lästige Angewohnheit, die viele Menschen gern hinter sich lassen wollen. Das Inhalieren von Nikotin, Teer und anderen schädlichen Stoffen ist nicht nur absolut ungesund für den Körper, sondern nervt auch die Mitmenschen. Aus diesen Gründen verfolgen viele Raucher das Ziel, dem Glimmstängel zu entsagen und endlich rauchfrei zu werden. Weil es die wenigsten aus eigener Kraft und ohne Hilfsmittel schaffen, gibt es viele verschiedene Tipps und Methoden, mit denen man die Sucht effektiv und langanhaltend bekämpfen kann.

    Projekt Rauchfrei – So klappt`s

    Jeder, der schon einmal versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, weiß, wie schwer es ist. Nikotinmangel und die Macht der Gewohnheit sorgen dafür, dass viele rückfällig werden und es nicht dauerhaft schaffen, rauchfrei zu bleiben. Dabei ist das Projekt rauchfrei keinesfalls unmöglich. Hier erfahren Sie ein paar Tipps, die Sie dabei unterstützen, dem Glimmstängel den Kampf anzusagen.

    Methode #1: Nikotinersatztherapie

    Spezielle Nikotinpflaster aus der Apotheke wirken vor allem dann, wenn Sie zu den Rauchern gehören, die das Nikotin im Körper nur langsam abbauen (Quelle: Gesund-Vital-Online.de). Nikotinpflaster sind eine Methode der Nikotinersatztherapie. Hierbei wird dem Körper Nikotin in geringen Mengen durch Medikamente oder eben ein Pflaster zugeführt. Auf diese Weise kann sich der Körper allmählich an den Entzug gewöhnen. Gleichzeitig werden durch Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis und Co. die Entzugserscheinungen minimiert.

    Viele Raucher verwenden Nikotinpflaster deswegen auch auf langen Flügen oder in anderen Situationen, in denen das Rauchen nicht gestattet ist. Viele Ex-Raucher schätzen die rauchfrei Methode Nikotinersatztherapie als sehr wirkungsvoll ein. Die Medikamente und Pflaster können am Anfang dauerhaft und mit der Zeit punktuell eingesetzt werden, wenn das Verlangen nach einer Zigarette größer als sonst ist.

    Methode #2: Verhaltensanalyse

    Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Sie rauchen? Oder warum Sie in bestimmten Situationen vermehrt zur Zigarettenschachtel greifen? Der Sinn der verhaltensbezogenen Methode ist es, diese Muster zu analysieren und daraus resultierend Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Hierbei ist besonders wichtig, dass Sie den unbedingten Willen haben, rauchfrei zu werden und es nicht etwa tun, weil es andere von Ihnen verlangen.

    Neben dem Erkennen von Gründen für das Rauchen beziehungsweise das Aufhören ist es auch wichtig, dass Sie Strategien zur Bekämpfung der Entzugserscheinungen erarbeiten. Hierzu zählen zum Beispiel Sport, Entspannung und der Verzehr von Kaugummis oder Süßigkeiten.

    Methode #3: Hypnose

    In letzter Zeit hat sich auch die Hypnose immer mehr durchgesetzt, wenn es darum geht, endlich rauchfrei zu werden. Verschiedene Studien aus Tübingen und den USA haben die Wirksamkeit von Hypnose längst bescheinigt und so gilt diese Methode inzwischen als am erfolgversprechendsten (Quelle: hypnose-oldenburg.net). Die Erfolgsquote liegt bei rund 90 %!

    Während einer Hypnose wird Ihr Unterbewusstsein angesprochen und so verändert, dass Sie kein Verlangen mehr nach Nikotin haben. Wichtig ist hierfür, dass Sie sich auf die Methode einlassen können und dem Hypnotiseur voll und ganz vertrauen. Außerdem ist ein entspanntes und ruhiges Umfeld nötig, um eine erfolgreiche Hypnose gegen rauchen durchzuführen. Aus diesem Grund sei Ihnen an dieser Stelle dringlich von Gruppen-Hypnosen abgeraten. Diese Angebote sind zwar günstiger, aber keinesfalls wirkungsvoller.

    Methode #4: Der Einsatz von Tabletten

    Es gibt spezielle Medikamente, die bei der Tabakentwöhnung helfen können. Hierzu gehören Bupropion (Handelsname: Zyban®) und Vareniclin (Handelsname: Champix®). Beide Mittel sind verschreibungspflichtig. Ein Gang zum Arzt und die damit verbundene Beratung sind daher unverzichtbar. Die Wirkung dieser rauchfrei-Medikamente ist wissenschaftlich erwiesen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie die Kosten hierfür selbst übernehmen müssen.

    Endlich rauchfrei – Ein Wunsch, den viele Raucher haben. Verschiedene Methoden können Sie effektiv bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, welche Therapie die passende für Sie ist. Nicht jeder Raucher traut beispielsweise einer Hypnose oder möchte Medikamente einnehmen. Letztendlich ist es am wichtigsten, dass Sie Durchhaltevermögen und einen starken Willen haben.

    Bild: © Depositphotos.com / paulprescott

  • Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz, also eine Infektion der Haut unterhalb der Fuß- oder Fingernägel, ist zwar eine unangenehme Angelegenheit, aber in den wenigsten Fällen gefährlich. Verschiedene Tinkturen und Tabletten können dabei helfen, den Infekt zu beseitigen. Das wahre Problem von Nagelpilz ist eher, dass er oft falsch diagnostiziert wird. Häufig wird Hautkrebs unter dem Nagel für eine Pilzinfektion gehalten. Wird dieser nicht richtig behandelt, kann es im schlimmsten Fall zum Tod des Patienten führen.

    Vorsorge ist besser als Nachsorge

    Die Vermutung, man könne unter den Nägeln keinen Hautkrebs bekommen, ist ein Trugschluss. Tatsächlich können auch diese Hautpartien von Krebszellen befallen werden. Wird der Krebs nicht rechtzeitig entdeckt oder fälschlicherweise als Nagelpilz diagnostiziert, kann dies schwerwiegende Folgen für den Patienten haben. Immer wieder erreichen Meldungen die Öffentlichkeit, dass Krebspatienten aufgrund der Fehldiagnose verstorben sind.

    Wichtig ist daher, dass Sie Veränderungen Ihrer Haut stets von einem Arzt untersuchen lassen. Auch wenn es nach einem harmlosen Nagelpilz aussieht, ist eine medizinische Beratung immer ratsam.

    Woran erkennt man einen Nagelpilz?

    Ein Nagelpilz ist die Infektion der Haut unterhalb der Fuß- und Fingernägel. Meistens sind Fadenpilze für die Erkrankung verantwortlich. Nagelpilz äußert sich durch verschiedene Symptome. Diese sind:

    • Verfärbungen (weißlich bis gelblich-braun)
    • Brüchigkeit der Nägel und Verformungen
    • Entzündung des Nagelbetts
    • Verdickung der Nagelplatte

    Da sich der Erreger der Infektion am wohlsten fühlt, wenn es warm und feucht ist, tritt Nagelpilz mehr an den Füßen als an den Händen auf.

    Der Befall äußert sich meist zunächst am vorderen Rand des Nagels und breitet sich dann über die gesamte Fläche aus. Dabei zerstören die Sporen des Pilzes die Nagelsubstanz Keratin. Das wiederum führt dazu, dass sich die Struktur des Nagels sichtbar verändert. Bei vielen Patienten spalten sich die einzelnen Nagelschichten auf. Fast immer kommt es zu einer Verfärbung und Verdickung der Nagelplatte. Manchmal lockert sich die Platte sogar vom Nagelbett.

    Die Behandlung von Nagelpilz

    Wer von einem Nagelpilz-Befall betroffen ist, hat verschiedene Möglichkeiten, diese zu behandeln. Ein Mittel, das Pilze gezielt abtötet, ist das Antimykotikum. Ist der Nagel nur oberflächlich befallen, reicht es, wenn Sie spezielle Tinkturen und Nagellacke mit diesem Inhaltsstoff anwenden. Die Behandlung erfordert Geduld, da Pilzsporen in den Zwischenräumen der einzelnen Nagelschichten oft Monate und sogar Jahre überleben können.

    Sitzt die Infektion im Nagelbett – was häufig der Fall ist – sind diese Mittel aus der Apotheke wirkungslos. Der gesunde Nagel wird dann immer wieder von den Pilzsporen angegriffen. In diesem Fall ist eine im wahrsten Sinne des Wortes tiefgreifende Behandlung nötig. Beliebt sind in diesem Fall besonders Tabletten und Kapseln mit dem Wirkstoff Antimykotikum. Die Einnahme ermöglicht es, dass der Stoff in das Blut gelangt und somit den Fußpilz effektiv bekämpfen kann.

    Darüber hinaus kann man Nagelpilz auch mit Laser behandeln (Quelle: nagelwohl.de). Diese Methode ist noch sehr neu, dafür aber sehr effektiv. Das Geheimnis der Therapie ist, dass der Nagel mit 60° warmen  Laserstrahlen behandelt wird. Diese wiederum töten die Pilze ab und heilen damit den befallenen Nagel. Vorteile dieser Behandlungsform sind, dass sie sehr schnell vorbei ist und Frauen sich direkt danach wieder die Nägel lackieren können. Die Lasertherapie, die überraschend günstig ist, wird alle zwei bis vier Wochen wiederholt, bis der Pilz-Befall vollkommen beseitigt ist. Meist ist das nach drei bis vier Sitzungen der Fall.

    Behandlungsmaßnahmen gegen Nagelpilz sind:

    • Tinkturen
    • Nagellacke
    • Tabletten
    • Kapseln
    • Laser-Therapie

    Nagelpilz ist eine unangenehme Angelegenheit, die in der Regel gut behandelt werden kann. Verschiedene Therapie-Maßnahmen wie Tinkturen, Tabletten oder Laser-Behandlungen sorgen dafür, dass der Nagel nach einer Weile wieder gesund ist. Wichtig ist, dass Sie eine mögliche Pilz-Infektion der Nägel immer von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser kann feststellen, ob es sich bei der Erkrankung tatsächlich um Nagelpilz oder vielleicht Hautkrebs handelt.

    Bild: © Depositphotos.com / danr13

  • Reizblase – was wirklich Abhilfe schaffen kann

    Reizblase – was wirklich Abhilfe schaffen kann

    Die Reizblase oder auch hyperaktive Blase kann per Ultraschall oder im Labor nachgewiesen werden. Typisch für die Reizblase ist es, pro Toilettengang nur geringe Harnmengen abzulassen. Auch ein gehäuftes Wasserlassen während der Nacht ist kennzeichnend für eine Reizblase. In der Regel leiden wesentlich mehr Frauen als Männer unter diesem Phänomen.

    Gründe für die Reizblase

    Die Gründe, weshalb es zur Reizblase kommen kann, sind sehr vielschichtig gelagert.

    Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre

    Die hormonell bedingten Veränderungen im Laufe der Wechseljahre können zum Weichmachen des Bindegewebes beitragen, womit der Beckenboden stark geschwächt wird. Der Blasenschließmuskel verliert so seinen Halt. Senkt sich zusätzlich die Gebärmutter, übt diese Druck auf die Blase auf.

    Aber auch körperliche Veränderungen im Verlaufe einer Schwangerschaft und während der Geburt tragen zu einem Verlust der Straffheit der Blasenmuskulatur bei.

    Häufige Entzündungen der Blase und Stress

    Die Blasenschleimhaut von Personen, die gehäuft an einer Blasenentzündung leiden, reagiert in der Regel äußerst empfindlich. Darüber hinaus tragen stressbedingte nervliche Überreizungen zur Entwicklung einer Reizblase bei. Wird der menschliche Körper ständig überlastet, fällt stets die schwächste Stelle zuerst aus. Bei den meisten Menschen ist dies der Darm, bei vielen jedoch die Blase. Sofern keine baldige Entspannung erfolgt, kommt es zu einer Schließung des Teufelskreises. Jetzt genügt allein der bloße Gedanke an eine nicht vorhandene Toilette und die Katastrophe ist perfekt.

    Wirksame Maßnahmen bei Reizblase

    So umfangreich wie die Ursachen für die Entstehung der Reizblase sind, so vielschichtig kann auch Einfluss auf dieses Phänomen genommen werden. Zur Reduzierung stressbedingter Beschwerden und Entkrampfung der Reizblase können homöopathische Mittel beitragen. Eine zusätzliche Gabe von Vitaminen des B-Komplexes sowie des Schüssler Salzes Magnesium phosphoricum tragen zur Stärkung der Nerven und allgemeinen Entspannung bei. Magnesium wie auch Vitamine wirken sich positiv auf die Beeinflussung von Übermittlungsproblemen zwischen Blase und Gehirn aus. Eine natürliche Unterstützung erfährt die Blase dabei durch eine Ernährung, welche eine hohe Menge an

    • Bananen
    • Naturreis
    • Nüssen
    • Soja
    • Vollkornprodukten
    • Weizen

    enthält. Zwischendurch dürfen gern Kerbe des steierischen Öl Kürbis geknabbert werden. Die darin enthaltenen Wirkstoffe von zwei Esslöffeln am Tag haben eine stärkende und zugleich beruhigende Wirkung, insbesondere auf die weibliche Reizblase.

    Weitere hilfreiche Maßnahmen bei einer Reizblase

    Eine gereizte Blase lässt sich auch durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besänftigen. Viele von einer Reizblase betroffene Personen neigen dazu, weniger zu trinken und erliegen damit dem Irrglauben, dem Problem der Reizblase Abhilfe zu schaffen. Allerdings erreichen sie damit nur das Gegenteil. Die Blase muss durch die geringere Flüssigkeitszufuhr keine großen Mengen mehr fassen. Dadurch kommt es zur Schrumpfung der Muskelschicht der Blasenwand, woraus ein noch früherer Harndrang resultiert. Bedingt durch den Mangel an Flüssigkeit erfährt der Harn eine höhere Konzentration, die Blasenschleimhaut wird zusätzlich gereizt. Auch Personen, die bislang nicht mehr als 0,35 ml je Kilogramm Körpergewicht zu sich nahmen, sollten in Zukunft zur Stärkung ihrer Blasenmuskulatur ihre pro Tag Trinkmenge stetig steigern. Dass ausreichend getrunken wurde ist daran ersichtlich, wenn sich der Urin blass- bis goldgelb verfärbt.

    Getrunken werden sollten bestenfalls Wasser und Kräutertees. Letztere weisen eine heilende und entkrampfende Wirkung auf die Harnorgane auf. Besonders geeignet sind hier Kräuter wie
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    • Bärentraube
    • Hagebutte
    • Ackerschachtelhalm
    • Goldrute

    Wer sich für das Kraut Goldrute entscheidet, kann eine schnellere Wirksamkeit durch die Verwendung hochdosierter Brausetabletten erzielen. Damit wird der Harndrang vermindert und gleichzeitig die Blase trainiert.

    Gute Ergebnisse können auch durch die zusätzliche Wärmezufuhr erzielt werden. Hierfür wird wahlweise

    • ein feuchtwarmer Wickel
    • eine Wärmflasche
    • ein erhitztes Kirschkernkissen

    auf den Unterleib gelegt. Die Wärme hilft der überforderten Bauchmuskulatur dabei, sich leichter zu entspannen.

    Auf bestimmte Reizstoffe wie zum Beispiel Alkohol, Kaffee, Nikotin und schwarzem Tee sollte bei einer vorliegenden Neigung zur Reizblase unbedingt verzichtet werden. Diese tragen zur weiteren Irritation des ohnehin angeschlagenen Nervensystems bei und sind maßgeblich an der Gefährdung des verbesserten Informationsaustausches zwischen der Blase und dem Gehirn beteiligt.

    Bild: © Depositphotos.com / ruigsantos

  • Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?

    Schwangere Frauen haben es schwer. Als wäre es nicht aufregend genug, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen und darauf umfangreich vorzubereiten, werden sie täglich mit neuen Informationen überhäuft. Besonders beliebt sind die Do’s und Don’ts, die jede werdende Mutter scheinbar aus dem FF beherrschen sollte. Nicht nur Sport, Beauty und Arbeit, sondern auch die Ernährung in der Schwangerschaft ist hierbei ein sehr beliebtes Themenfeld. „Was darf ich als Schwangere essen?“, „Worauf muss ich verzichten?“ und „Was ist besonders gefährlich für mein Kind?“ sind Fragen, die sich jede schwangere Frau stellen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, verraten wir Ihnen hier, was an den bekanntesten Mythen rund um das Thema Ernährung in der Schwangerschaft dran ist.

    Mythos #1: In der Schwangerschaft muss Frau für zwei essen

    Viele Frauen, die sich über die Ernährung in der Schwangerschaft informieren, bekommen meist einen Satz zu hören: „Na, ab jetzt musst du ja für zwei essen.“ Was für die meisten eine willkommene Ausrede ist, um so richtig zuzuschlagen, ist in der Tat großer Unfug. Schwanger sein bedeutet nicht, dass Sie die doppelte Menge an Nahrung zu sich nehmen. Es ist nämlich nicht entscheidend, wie viel, sondern was Sie essen.

    Bis zum Beginn des vierten Monats können Sie sich erst einmal vollkommen normal ernähren. Erst ab dann benötigt Ihr Baby zusätzliche Energie. Bevor Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft jedoch sofort komplett umstellen, sei Ihnen eines mit auf den Weg gegeben: Zusätzliche Energie für das Baby bedeutet, dass Sie pro Tag lediglich 250 Kilokalorien mehr zu sich nehmen.

    Mythos #2: Verzichten Sie auf rohe Lebensmittel

    Es ist doch immer das gleiche: Sobald man etwas verboten bekommt, will man es umso mehr. Besonders tückisch ist dieses Phänomen, wenn es ums Essen geht. Eines der größten Verbote im Hinblick auf die Ernährung in der Schwangerschaft ist rohes Fleisch und Fisch. Und tatsächlich: Salami, Rohschinken, Tartar, Hackepeter, Sushi …. auf all diese Köstlichkeiten sollten Sie eher verzichten, wenn Sie schwanger sind. Der Grund hierfür: Rohe Lebensmittel sind ein El Dorado für Keime und Bakterien und damit ein No Go für die Ernährung in der Schwangerschaft. Krankheitserreger können nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Kind schädlich und sogar gefährlich werden. Übrigens: Das gleiche gilt auch für Roh-Käse und rohe Milch. Doch keine Angst: Diese Produkte müssen laut EU-Richtlinie ausdrücklich als Roh-Erzeugnisse gekennzeichnet werden.

    Mythos #3: Pilze sind tabu

    Mal ganz davon abgesehen, dass Pilze eh nicht jedermanns Geschmack sind, gilt in diesem Fall: Genießen Sie die Pflanzen des Waldes in Maßen, nicht in Massen. Wer während der Schwangerschaft hin und wieder ein paar Pilze isst, geht damit keine Gefahr ein. Größere Mengen Pilze enthalten jedoch eine bedenkliche Menge Schadstoffe. Wer seinen Heißhunger stillen und trotzdem auf Nummer Sicher gehen will, sollte während der Schwangerschaft lieber auf Zuchtpilze aus dem Supermarkt zurückgreifen.

    Mythos #4: Folsäure unterstützt die Entwicklung des Kindes

    Kein Mythos, sondern absolut wahr! Folsäure ist ein Vitamin, das besonders während der ersten drei Monate der Schwangerschaft von großer Wichtigkeit ist. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem dazu führen, dass sich das zentrale Nervensystem des Fötus nicht normal entwickeln kann. Auch Missbildungen sind unter Umständen die Folgen eines Folsäure-Mangels.

    Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Folsäure sind:

    • Eier
    • Vollkornprodukte
    • Grünkohl
    • Blattsalate
    • Sojabohnen

    Darüber hinaus können Folsäure-Tabletten für schwangere Frauen dabei helfen, den Bedarf ausreichend abzudecken. Folsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in der Schwangerschaft.

    Mythos #5: Ab und zu ein Gläschen Rotwein schadet nicht

    Befasst man sich mit der Ernährung in der Schwangerschaft, stolpert man immer wieder über Infos wie „Alkohol ist absolut tabu… aber ein gelegentliches Glas Rotwein ist erlaubt“. Was denn nun? Rotwein in der Schwangerschaft wird durchaus kontrovers bewertet. Während die einen Verfechter der Null-Toleranz sind (sprich: Während der kompletten Schwangerschaft keinen Alkohol empfehlen), sind die anderen der Meinung, dass ein Glas ab und zu (!) durchaus vertretbar ist und dem Kind nicht schadet. Wissenschaftler aus Italien wollen herausgefunden haben, dass die Rotwein-Inhaltsstoffe Polyphenole und Anthocyane dem Alkohol antioxidativ entgegenwirken. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie das Gläschen Rotwein unbedenklich finden oder doch lieber darauf verzichten wollen.

    Mit der Aufdeckung dieser fünf Mythen sind Sie perfekt auf die Ernährung in der Schwangerschaft vorbereitet.

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  • Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Gelenke fit halten: Das müssen Sie wissen

    Der menschliche Körper ist ein komplexer Organismus. Geht es ihm gut, bemerken wir das überhaupt nicht. Anders verhält es sich, sobald sich das kleinste Leiden einstellt. Besonders die Gelenke bereiten oft Probleme und mitunter große Schmerzen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass die Gelenke immer fit gehalten werden. Wie Ihnen das gelingt und welche natürlichen Hilfsmittel es sonst noch gibt, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

    Gelenke sind die Verbindungsglieder zwischen den Knochen. Sie sind notwendig, damit wir uns flüssig bewegen können und nicht mit steifen Gliedmaßen durchs Leben gehen müssen. Der Mensch besitzt insgesamt 143 Gelenke im gesamten Körper. Dass diese ein Leben lang durchhalten und einen guten Dienst erweisen, ist alles andere als selbstverständlich. Die Gelenke haben viele natürliche Feinde, die nur ein Ziel haben: Die Gelenke abnutzen und dadurch Steifheit und große Schmerzen hervorrufen.

    Faktoren, die die Gelenke negativ beeinflussen, sind unter anderem:

    • Abnutzung
    • Falsche Ernährung
    • Überlastung
    • Krankheiten

    Sie alle führen dazu, dass die natürliche Schmiere der Gelenke abgenutzt wird sie dadurch nicht mehr ihrer Funktion als Puffer zwischen den Knochen gerecht werden kann. Außerdem können sie dazu führen, dass Entzündungen entstehen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch freie Radikale aktivieren. Diese sind wiederum für den gesamten Körper schädlich und müssen bekämpft werden.

    Wer seine Gelenke fit halten will, muss unbedingt wissen, wie das geht. Neben diversen Medikamenten gibt es auch viele natürliche Methoden, um die Gelenke in Schwung zu halten und somit Abnutzungen, Entzündungen und Versteifungen vorzubeugen.

    So bietet beispielsweise der Experte Dr. Hittich auf seiner Homepage eine Vielzahl an natürlichen Mitteln gegen Gelenkschmerzen und Versteifung an. Sein Sortiment reicht von Pulvern über Sprays bis hin zu Kapseln und Tabletten, die alle rein pflanzlich und daher besonders schonend für den Körper sind. Mehr zu seinen Natur-Heilmitteln können Sie auch in diesem Artikel über Dr. Hittich nachlesen.

    Das Erfolgsrezept: Bewegung und Ernährung

    Neben der Möglichkeit, natürliche Heilmittel einzunehmen, können Sie Ihre Gelenke auch mit anderen Methoden fit halten. Die beiden Grundpfeiler gesunder Gelenke sind:

    • Bewegung
    • Gesunde Ernährung

    Bewegung hilft nicht nur, die Gelenke an sich fit zu halten, sondern auch den Knorpelabbau zu stoppen. Daher ist es wichtig, dass Sie auch dann in Bewegung bleiben, wenn beispielsweise die Knie (die Gelenke, die am häufigsten und schnellsten abnutzen) schmerzen und den Dienst verweigern wollen. Stillstand bedeutet im Fall der Gelenke in jedem Fall eine Begünstigung des Krankheitsverlaufs

    Daher ist es wichtig, dass auch Arthrose-Patienten regelmäßig Sport treiben. Hierbei soll es sich keinesfalls um Leistungs- oder Ausdauersport handeln. Lockere Spaziergänge, eine Runde auf dem Fahrrad oder (besonders empfehlenswert) ein paar Bahnen im Schwimmbad und Wasser-Gymnastik helfen jedoch dabei, die Gelenke nicht einrosten zu lassen. Denn seien Sie sich sicher: Das einzige, was noch mehr wehtut als kranke Gelenke zu bewegen ist sie ruhen und versteifen zu lassen.

    Daneben spielt auch die richtige Ernährung eine große Rolle bei der Entwicklung Ihrer Gelenke. Hierbei gilt es jedoch gar nicht, auf spezielle Dinge zu achten. Am wichtigsten ist, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Das bringt gleich zwei Vorteile mit sich. Zum einen können Sie auf diese Weise Ihr Gewicht reduzieren und damit gleichzeitig die Gelenke entlasten und zum anderen tragen gesunde Nährstoffe dazu bei, dass die Gelenke ausreichend versorgt werden.

    Vor allem reichhaltige Öle, Fisch und Gemüse sorgen dafür, dass Ihre Gelenke lange fit bleiben. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Vitamine C, D und E. Auch Omega 3 Fettsäuren tragen maßgeblich zur Gesundheit Ihrer Gelenke bei.

    Andere natürliche Mittel gegen Gelenkschmerzen sind:

    • Wärme
    • Massagen
    • Gewichtsabnahme

    Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept gegen Gelenkschmerzen und die Abnutzung der Gelenke. Wenn Sie jedoch auf eine gesunde Ernährung achten, regelmäßig Sport treiben und auf die Heilkraft der Natur vertrauen, haben Sie gute Chancen, schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness