Schlagwort: Tassen Kaffee

  • Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland und sogar das Bier hat keine Chance gehen einen aromatischen Kaffee. Am Morgen macht er wach, er hilft dabei, das Essen zu verdauen und er ist ideal, wenn es darum geht, ein wenig zu entspannen. Jetzt haben Forscher aber eine neue Entdeckung gemacht, die Kaffee in ein ganz neues Licht stellt.

    Mit Kaffee gegen den Krebs

    Der schwarze Hautkrebs oder das maligne Melanom ist die gefährlichste Form von Krebs, der die Haut betrifft. Da das direkte Sonnenlicht einer der Hauptverursacher der Krankheit ist, raten Dermatologen schon seit einigen Jahren davon ab, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen oder ungeschützt in die Sonne zu gehen. Wer einen braunen Teint bevorzugt, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor verwenden und nicht länger als 15 Minuten in der prallen Sonne bleiben. Alle, die es übertreiben, laufen Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Die Auswirkung von Kaffee als vorbeugendes Mittel gegen den schwarzen Hautkrebs haben Forscher aus den USA genauer untersucht und sie haben viele erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wer mehr als drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, der senkt sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken um bis zu 20 % gegenüber denjenigen, die keinen oder kaum Kaffee trinken. Das Ergebnis gilt allerdings nur dann, wenn es sich um Kaffee handelt, der nicht entkoffeiniert wurde.

    Eine langwierige Forschung

    Es gab in den vergangenen zehn Jahren immer wieder unterschiedliche Studien und vorklinische Tests, die sich mit der positiven Wirkung von Kaffee auf den schwarzen Hautkrebs befasst haben. Bei einigen dieser Studien wurde allerdings nur der weniger gefährliche weiße Hautkrebs untersucht, denn es gab kaum Anhaltspunkte, inwiefern sich der Konsum von Kaffee auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs auswirkt. Bei der jetzt vorliegenden Studie wurde aber die Wirkung des Kaffees bei schwarzem Hautkrebs untersucht und für diese Studie wurden 450.000 Hautkrebspatienten in einem Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

    Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Wirkstoffe im Kaffee einen positiven Effekt auf die Krebszellen haben und sie sogar verringern können. Dieser Effekt wurde aber nur bei einem malignen Melanom beobachtet, bei den sogenannten In-situ-Melanomen, also bei Tumoren, die nur die obere Schicht der Haut betreffen, konnte bislang noch kein wirksamer Effekt nachgewiesen werden. Der schwarze Hautkrebs wird mit der zunehmenden Klimaveränderung und mit der Vergrößerung des Ozonlochs in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden, vielleicht kann ein Medikament oder eine Therapie auf Kaffeebasis hilfreich sein.

  • Kaffee in der Schwangerschaft

    Kaffee in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft, vor allem wenn es die erste ist, wirft viele Fragen bei den werdenden Eltern auf. Dabei können diese Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Wie oft muss man zum Arzt? Wann macht es Sinn der Familie von den Neuigkeiten zu berichten? Wie viele Strampler muss man kaufen und welches Pflegeprodukt verhindert unschöne Schwangerschaftsnarben. Und auch wenn all diese Bereiche natürlich äußerst wichtig sind, die größten Fragezeichen tun sich sicherlich bei der Gesundheit für Mutter und Baby auf. Was kann man essen? Was kann man trinken? Es gibt Ratgeber, Artikel und Bücher, die sich ausschließlich mit der korrekten Nahrungsaufnahme während der Schwangerschaft befassen. Dabei ist ein Punkt, der immer wieder genannt wird, der nach dem heiß geliebten Kaffee. Kann man während der Schwangerschaft Kaffee trinken? Wenn ja, wie viel?

    Schwangerschaft – Wie viel Kaffee ist gesund?

    starbucks-569062_1280Ob schwanger oder nicht, man hört, und liest viel darüber, wie viel Kaffee man zu sich nehmen sollte. Es gibt die Vertreter der „Koffein ist schlecht“-Front, die in Kaffee eine gefährliche Alltagsdroge sehen, welche uns von den Medien als ungefährlich vorgegaukelt wird. Und dann gibt es die Front, welche gesundheitliche Vorteile in Kaffeegenuss sieht und sowohl körperliche als auch psychische Verbesserungen durch Koffein anerkennen. Und wie es meistens so ist, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es ist nachgewiesen, dass Koffein und auch weitere Wirkstoffe von Kaffee bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben. Dabei können diese sowohl gesundheitsfördernd, als auch negativ für den Organismus sein. Es ist eine Frage der Konzentration. Die Ergebnisse einer Studie haben sogar gezeigt, dass viele Menschen den Kaffee als wichtige Aufnahmequelle für Antioxidantien nutzen.

    Auch Schwangere gilt: Die Menge macht den Unterschied

    Es gibt von Ärzten und medizinischem Fachpersonal nur selten eine konkrete Vorgabe, was den Genuss von Kaffee angeht. Dies liegt unter anderem daran, dass es bisher keine Studien gibt, die eine klare Aussage zum Thema ermöglichen. So weiß man zum Beispiel, dass die Plazenta den Wirkstoff Koffein durchlässt, aber es ist nicht erforscht, ob das Kind dadurch beeinflusst wird. Es gibt aber Zahlen darüber, ob ein gemäßigter Kaffeekonsum während einer Schwangerschaft die Nummer der Fehlgeburten oder Frühgeburten erhöht. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es hier eine negative oder gar messbare Auswirkung gibt. Dennoch ist darauf zu achte, nicht zu viel Kaffe zu genießen. Eine skandinavische Studie gibt an, dass zu viel Koffein eventuell zu einem geringeren Geburtsgewicht führen könnte. Die WHO – Weltgesundheitsorganisation hat vor einigen Jahren einen Richtwert von 300 Milligramm Koffein pro Tag angegeben. Das sind etwa zwei Tassen Kaffee.

    Auch nach der Schwangerschaft nicht zu viel Kaffee trinkena-cup-of-coffee-399478_1280

    Wer sich in der Stillzeit befindet, sollte ebenfalls diesen Richtwert nicht überschreiten. Das Koffein wird über die Muttermilch weitergegeben. Zusätzlich wirkt Kaffee entwässernd, was nicht vor Vorteil für die Muttermilchproduktion ist. Gesunde Alternativen sind Tees und Fruchtsäfte.

    Wenn man aber auf keinen Fall auf seine frische Tasse Kaffee verzichten kann, ist diese absolut unbedenklich während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit. Man darf es, wie bei allen schönen Dingen im Leben, einfach nur nicht übertreiben.

  • Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich?

    Kein anderes Getränk ist bei den Deutschen so beliebt wie der Kaffee. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche pro Tag 2,6 Tassen Kaffee und viele, die gerne Kaffee trinken, fragen sich: Ist Kaffee schädlich? Die Aussagen gehen weit auseinander, denn die einen behaupten seit vielen Jahren, dass Kaffee schädlich ist, andere Experten sind aber der Meinung, dass Kaffee für die Gesundheit nicht riskant ist.

    Wie bei vielen anderen Dingen, so gilt auch für Kaffee der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift, denn ab wann Kaffee schädlich ist, das bestimmt immer die Menge, die davon getrunken wird.

    Mehr als Koffein

    Viele sind der Ansicht, dass das Koffein den Kaffee schädlich macht, aber das ist nicht der Fall, wie in zahlreichen Studien bewiesen wurde. Koffein macht den Kaffee zu einem anregenden Getränk, auf das leidenschaftliche Kaffeetrinker besonders am Morgen nicht mehr verzichten wollen. Kaffee wächst nicht in einer Tasse am Baum, er entsteht aus einer kleinen roten Bohne, die an einem Strauch wächst. Bevor daraus der Kaffee wird, den wir trinken, braucht es viel Zeit und viele verschiedene Prozesse. Einer der wichtigsten Prozesse ist das Rösten der Kaffeebohnen.

    Von der Röstung hängt es ab, ob der Kaffee ein gutes oder weniger gutes Aroma hat und auch wie gut er verträglich ist, das hängt immer von der Röstung ab. Kaffeeexperten raten grundsätzlich dazu, Kaffee in ganzen Bohnen zu kaufen und dann vor jedem Aufbrühen die Bohnen frisch zu malen, denn nur so entwickelt Kaffee sein ganzes Aroma.

    Macht Kaffee süchtig?

    Neben der These, dass Kaffee schädlich ist, hält sich auch die These, dass Kaffee süchtig machen kann. Diese These ist nicht von der Hand zu weisen, denn wenn viel Kaffee getrunken wird, dann stellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Aber anders als Medikamente, Alkohol, Drogen oder auch Zigaretten macht Kaffee nicht physisch abhängig. Wenn der Körper keinen Kaffee mehr bekommt, dann braucht er zwar bis zu sechs Wochen, um sich an den Kaffeeentzug zu gewöhnen, aber es gibt keine Entzugserscheinungen.

    Ohne Milch und Zucker

    Es gibt Wissenschaftler, die haben in Studie dargelegt, dass Kaffee schädlich ist, wenn er mit Milch und Zucker getrunken wird. Das ist eine sehr gewagte Behauptung, aber sie ist nicht ganz unlogisch. Milch kann, wenn sie in großen Mengen getrunken wird, schädlich sein und über die Wirkung von Zucker auf die Gesundheit muss man nicht diskutieren. Ein Teelöffel Zucker misst zehn Gramm, und wenn man sechs oder auch mehr Tassen Kaffee am Tag mit jeweils einem Teelöffel Zucker zu sich nimmt, dann macht sich das irgendwann mal an den Zähnen und auch an der Figur bemerkbar.

    Dass Kaffee schädlich ist, spielt in diesem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle. Jeder, der jetzt vielleicht behauptet, dass schwarzer Kaffee überhaupt nicht schmeckt, der sollte sich ernsthaft fragen, warum er Kaffee trinkt, wahrscheinlich nicht um des Kaffees Willen.

    Kaffee in allen Variationen

    Ist jeder Kaffee schädlich oder trifft das nur auf bestimmte Sorten zu? Diese Frage zu beantworten, ist mehr als schwer. Wer einen Mokka oder einen Espresso bevorzugt, der nimmt die ganze Fülle des Kaffees praktisch ungefiltert zu sich. Wer einen Latte Macchiato mag, der trinkt mehr Milch als Kaffee und alle, die zur Tasse Kaffee ein Glas Wasser bestellen und dann meinen das sei gesünder, die irren sich ganz gewaltig. Wenn Kaffee schädlich ist, dann kann das Glas Wasser das auch nicht mehr ändern.