Schlagwort: TB

  • Das Gesundheitswesen als Milliardengeschäft

    Das Gesundheitswesen als Milliardengeschäft

    Seit der Einführung der Krankenversicherung und damit auch des deutschen Gesundheitswesens sind 132 Jahren vergangen. Die Welt der arbeitenden Bevölkerung hat sich ebenso stark verändert wie das politische System, und mit diesem Wandel wurde auch das Gesundheitswesen ein anderes. In Deutschland sind heute mehr als 85 % der Bürger Mitglieder in einer gesetzlichen Krankenversicherung und das Grundprinzip dieser Versicherung ist bis heute das Gleiche geblieben.

    Nach wie vor gibt es das sogenannte Solidarprinzip, nachdem jeder so viel in seine Krankenversicherung einzahlt, wie er sich finanziell leisten kann, um dann im Krankheitsfall von diesem Geld profitieren zu können. Aktuell liegt der Krankenkassenbeitrag für alle, die gesetzlich versichert sind, bei 14,6 % des Gehaltes, und noch immer trägt der Arbeitnehmer zwei Teile selbst und der andere Teil wird vom Arbeitgeber bezahlt.

    Rund 11 % der Beschäftigten in Deutschland ist in einer privaten Krankenversicherung und sie bezahlen den jeweiligen Tarif, den sie sich ausgesucht haben. Um Mitglied in einer privaten Krankenversicherung zu werden, muss man bestimmte Voraussetzungen mitbringen, und wer einmal privat krankenversichert ist, der hat kaum eine Möglichkeit wieder in eine gesetzliche Krankenkasse zu wechseln. Diese Praxis ist auch ein Grund, warum rund 4 % der Deutschen überhaupt nicht krankenversichert ist.

    Ein gutes Geschäft

    Das heutige Gesundheitssystem ist ein Geschäft, in dem es um Milliarden Euro geht. Immer wieder gab es Reformen, die die Kosten eindämmen sollten, aber letztendlich dienten diese Reformen nicht den Versicherten, sondern den Interessenverbänden, den zahlreichen Lobbyisten und besonders der Pharmaindustrie. Mittlerweile wollen viele am Gesundheitswesen mitverdienen, und das geht nicht selten auf Kosten der Menschen, die die Leistungen des Gesundheitssystems in Anspruch nehmen müssen. Ein Beispiel, wie viel Geld mit dem Gesundheitswesen verdient werden kann, ist die so ungeliebte und inzwischen wieder abgeschaffte Praxisgebühr.

    Im Jahre 2004 führte die damals rot-grüne Bundesregierung die Praxisgebühr ein, die von vielen auch spöttisch das Eintrittsgeld für den Besuch beim Arzt genannt wurde. Jeder, der zum Arzt ging, musste zehn Euro bezahlen und wer ohne eine Überweisung dann zu einen anderen Arzt, beispielsweise zu einem Facharzt ging, der musste noch einmal in die Tasche greifen und erneut zehn Euro bezahlen. Mit der Praxisgebühr sollte erreicht werden, dass die Menschen nicht mehr parallel zu mehreren Ärzten gingen, die Hausärzte sollten unterstützt und die Fachärzte entlastet werden. Von einer finanziellen Entlastung der Hausärzte konnte aber keine Rede sein, denn von den zehn Euro bekam der Arzt gerade einmal 0,50 Euro, der Rest von 9,50 Euro wanderte ohne Umwege in die schon übervollen Kassen der Krankenversicherer.

    Die Folgen der Praxisgebühr waren verheerend, denn besonders die sozial schwachen Bürger wie zum Beispiel viele Rentner verzichteten bei ihrem ohnehin schon sehr schmalen Budget einfach auf den Besuch beim Arzt. In der Folge wurde Krankheiten verschleppt und Verletzungen nicht fachgerecht behandelt. Das wiederum kam das Gesundheitswesen teuer zu stehen, denn Krankheiten, die früher schnell und einfach behandelt werden konnten, verlangten jetzt durch die Verschleppung eine deutlich auswendigere Behandlung, die natürlich auch wesentlich teurer war.

    Auch der bürokratische Aufwand für die Ärzte war enorm groß, und als die Proteste immer lauter wurden, entschied sich die neue schwarz-gelbe Bundesregierung die ungeliebte und ineffiziente Praxisgebühr am 1. Januar 2013 ersatzlos wieder abzuschaffen.

    Die Rolle der Pharmaindustrie

    Wenn es um das Milliardengeschäft Gesundheitswesen geht, dann spielt vor allem die mächtige und einflussreiche Pharmaindustrie eine wichtige Rolle. Wann neue Medikamente zugelassen werden, das entscheiden nicht mehr die Ärzte, sondern die Politiker, denn sie haben ein offenes Ohr für die Lobbyisten der Pharmafirmen. Neue Medikamente sind ein sehr gutes Geschäft, aber viel zu oft wird dabei nicht an das Wohl der Patienten, sondern ausschließlich ans Geld gedacht. Böse Zungen behaupten, viele Medikamente werden entwickelt, ohne dass es für sie überhaupt eine passende Krankheit gibt. Besonders deutlich wurde das bei der Schweinegrippe, denn das Medikament „Tamiflu“ gab es lange vor der Schweinegrippe, es fand sich aber kein Abnehmer, da das Mittel gegen Grippe vollkommen nutzlos ist. Um die Pharmaindustrie nicht zu verärgern, wurde die Schweinegrippe in der Presse breitgetreten und die Nachfrage nach „Tamiflu“ stieg sprungartig an.

    Es gibt viele Beispiele für die Verschwendung im Gesundheitswesen, aber die Versicherten erfahren nur einen Bruchteil davon. Immer dann, wenn neue Sparmaßnahmen ins Leben gerufen werden, unter denen vor allem die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen leiden müssen, dann kann man davon ausgehen, dass wieder einmal für irgendetwas sinnlos sehr viel Geld ausgegeben wurde.

  • Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Die Augengesundheit und medizinische Fortschritte

    Jeder gesunde Mensch verfügt über fünf Sinnesorgane. Die Augen zählen auch mit zu den kleinsten und dennoch leistungsfähigsten Organen. Sie erfassen Reize aus der Umwelt und leiten diese über das Nervensystem an das Gehirn weiter. Dort werden diese Signale durch komplizierte Prozesse verarbeitet und dann dem Menschen erst bewusst. Mit den Augen unterscheiden wir zwischen dunkel und hell, nehmen Perspektiven und Farben wahr. Über die Funktionsweise dieser Wunderwerke der Natur wissen viele Menschen sehr wenig. Das menschliche Auge reagiert auf den optischen Reiz des einfallenden Lichts. Licht ist der für das Auge sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm.

    Der Aufbau des sehr empfindlichen Sinnesorgans ist sehr komplex. Die wichtigsten Komponenten des Auges sind die Iris, die Linse, die Hornhaut, der Sehnerv und die Makula (der gelbe Fleck), die alle über feine Blutgefäße durch Mikronährstoffe aus der Nahrung versorgt werden müssen, um die Augengesundheit zu erhalten. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen gehören Radikalfänger wie Vitamin C und E. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin für das Auge. Es ist für das Sehen unentbehrlich, da Vitamin A in den Stäbchen(Seh)zellen in den sehr lichtempfindlichen Farbstoff Sehpurpur umgewandelt wird. Ein elektrischer Reiz über die Nervenbahnen sorgt dafür, dass das Gehirn dann erfährt, was das Auge im Dunkeln gerade sieht.

    B-Vitamine sind ebenso wichtig wie die Mineralien Zink und Selen. Vitamin D3 schützt vor Entzündung und Lutein bzw. Zeaxanthin wirken als natürlicher Sonnenschutz. Auch die Omega3-Fettsäuren sind für die Augengesundheit von Wichtigkeit. Bei vielen Menschen treten aus den verschiedensten Gründen schon in frühen Lebensjahren Augenerkrankungen ein, die eine Sehhilfe notwendig machen. Wer unter krankhaften Veränderungen der Augen leidet, kann sich unter anderem auf der Seite be2look.net über das breite Angebot der Sehhilfen aller Art und Preiskategorien für die individuellen Bedürfnisse und den persönlichen Geschmack informieren.

    Die häufigsten Augenkrankheiten

    Um die Augengesundheit zu erhalten, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr notwendig, denn für 80% unserer Wahrnehmung sind die Augen verantwortlich. Das Auge ist unser wertvollstes Sinnesorgan und Sehen die wertvollste Funktion. Mit Mitte 40 fängt es bei den meisten Menschen an, dass das Nahsehen schlechter wird. Bei der Alterssichtigkeit wird eine Lesebrille benötigt.

    Neben der üblichen altersbedingten Kurz- oder Weitsichtigkeit, die alles was im Leben mit Lesen zusammenhängt anstrengend und schwierig macht, leiden immer mehr Menschen unter schwerwiegenden Augenerkrankungen, die als Ursache zur starken Sehbehinderung oder gar zur Blindheit führen können. Neben der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD), der Netzhautablösung, der diabetischen Retinopathie, der Uveitis und dem tragisch endenden Grünen Star (Glaukom) ist der Graue Star eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei der Erkrankung durch den Grauen Star handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Bei fortgeschrittenem Grauen Star ist hinter der Pupille des Betroffenen die graue Färbung zu erkennen. Die Gründe für die Trübung der Augenlinse sind unterschiedlichster Natur, die immer zu einer Stoffwechselstörung führen und bestimmte Substanzen nicht mehr abgeführt werden können. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die häufigste Stoffwechselerkrankung, die eine Linsentrübung hervorruft. Der Graue Star kann auch genetisch bedingt vorliegen und tritt quasi in allen Altersgruppen auf.

    Ersatz der Augenlinse durch ein Linsenimplantat

    Wenn es beim Betroffenen zu einer Sehbeeinträchtigung durch Blendung, Verschwommensehen oder Doppelbildern kommt sollte eine Diagnose Aufschluss geben, ob der Graue Star vorliegt. Ist die Augenkrankheit diagnostiziert, helfen keine medikamentösen Behandlungen den Augenschaden zu beheben. Eine Operation ist notwendig. Die Operation erfolgt durch die Entfernung der Linse und dem Einsetzen einer künstlichen Linse.

    Rund 600.000 Deutsche bekommen Jahr neue Linsen. Diese OP wird meist ambulant durchgeführt. Die künstlichen Linsen halten ein Leben lang und Abstoßungsreaktionen sind nicht zu befürchten.

    Diese Operation am Auge kann heutzutage ohne Skalpell mit einem punktgenauen Femtosekundenlaser durchgeführt werden. Durch diese neuartige Op-Technologie mit dem Einsatz eines nur 0,005 mm dicken Inlays aus Polyvinilydenchlorid wird die Schärfentiefe des Auges so erhöht, dass die Lesebrille im Alltag überflüssig wird und die gute Sicht in die Ferne erhalten bleibt. Über 8000 kleinste Löcher des Linsenimplantats gewähren den ausreichenden Austausch von Nährstoffen der verschiedensten Hornhautschichten. Der Eingriff mit dem Femtosekundenlaser dauert nur einige Minuten und der Patient spürt bei dieser OP-Methode lediglich einen leichten Druck. Schon am nächsten Tag kann der Patient in die Ferne gut und deutlich besser in der Nähe sehen. Durch die neuronale Adaption, die einige Tage bis Wochen benötigt, wird die endgültige Verbesserung des Nahsehens erreicht.

  • Übersicht verschiedene Diäten 2015

    Übersicht verschiedene Diäten 2015

    Zahlreicher Diäten 2015

    Viele Menschen nehmen sich am Jahresanfang vor, endlich mit dem Abnehmen zu beginnen. So sind auch Diäten 2015 wieder im Trend. Dabei gibt es keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, außer, dass viele Wege nach Rom oder in diesem Fall zum Wunschgewicht führen. Während die einen auf Pülverchen und Pillen setzen, die versprechen, dass man abnehmen kann, probieren andere FDH, Weight Watchers oder Trennkost. Das Ziel aller Diäten 2015 ist es jedoch, dass figurbewusste Personen am Jahresende tatsächlich möglichst einige Kilogramm weniger auf den Rippen, den Hüften, am Bauch oder Po haben.

    Zuerst einmal sei gesagt, dass es keine Idealstelle gibt, an der Männer oder Frauen abnehmen. Das heißt, welche Diät auch immer ausprobiert wird, niemals wird man nur am Bauch oder nur an den Oberschenkel abnehmen. Wie erfolgreich eine Diät wirklich ist, hängt von der Disziplin des Anwenders ab. Allerdings helfen Crash-Diäten, wie FDH („Friss die Hälfte“) oder einseitige Ernährung nicht, das Gewicht zu halten. Deshalb hier eine Übersicht der Diäten, die 2015 helfen sollen, die guten Vorsätze umzusetzen. Diese Diäten 2015 bzw. Ernährungsumstellungen wurden von der Stiftung Warentest geprüft und für uneingeschränkt empfehlenswert befunden:

    Die Ideal DiätDiaeten 2015

    Durch eine einfache Umstellung der Ernährung versucht die Ideal Diät, das Abnehmen zu fördern. Dabei helfen einfache Rezepte und vielfältige Lebensmittel. Die Alternative zu den ungesunden Crash-Diäten verspricht langfristige Erfolge. Entwickelt wurde sie von Prof. Dr. Michael Hamm, einem Ernährungswissenschaftler. Er arbeitete mit Friedrich Bohlmann gemeinsam die abwechslungsreiche Diät. Basis sind die Ernährungstheorien „Glyx“ und „Low Fat“.

    So sollten falsche Fette reduziert werden und täglich Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index gegessen werden (kohlehydratarme Lebensmittel). Der glykämische Index zeigt, wie stark nach dem Genuss des jeweiligen Lebensmittels der Blutzuckerspiegel ansteigt. Ein hoher Spiegel bremst beim Abnehmen. Kombiniert mit viel Bewegung sollen die Pfunde purzeln. Lebensmittel werden in drei Gruppen nach den Ampelfarben eingeteilt.

    Wie bei der Nährstoffpyramide, befinden sich im grünen Bereich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. An ihnen kann man sich bei der Ideal Diät satt essen. Gelbe Lebensmittel sind „empfehlenswert“, dazu zählen Käse, fettreicher Fisch und Eier. Hier sind die Portionen zu minimieren, aber im Zuge einer ausgewogenen Ernährung sollen sie nicht auch beim Abnehmen ganz vermieden werden. „Rote“ Lebensmittel sind möglichst ganz zu meiden, lediglich ab und zu eine kleine Portion ist erlaubt. Dazu zählen Fertiggerichte, Pizza, Schokolade, Chips oder Pommes. Idealerweise wird an den Tagen geschlemmt, an denen die sportlichen Aktivitäten am höchsten sind.

    Das übersichtlich und einfach aufgebaute Diätprogramm lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Abwechslung statt Verboten helfen bei der Motivation und der Disziplin für das Abnehmen. Auch die Familie kann in die Ideal Diät mit einbezogen werden. Allerdings birgt sie auch Nachteile. Das Abnehmen erfolgt relativ langsam, dafür dauerhaft. Die Diätpläne empfehlen 50 Prozent Kohlenhydrate, was aber inzwischen bereits als überholt gilt, denn viele Kohlenhydrate, hier vor allem Zucker, erhöhen den Blutzuckerspiegel stark. Auch Nudeln, Kartoffeln oder Reis sowie Vollkornprodukte enthalten viele Kohlenhydrate. Manche Menschen nehmen dadurch nicht oder kaum ab.

    Die neue Fit for Fun-Diät

    Sie verspricht garantiertes Abnehmen: Die Fit-for-fun-Diät. Die Strategie zum Abnehmen setzt auf Ernährung, Bewegung und Entspannung und überzeugte damit Stiftung Warentest und Ökotest. Ein 7-Tage-Rezeptplan liefert abwechslungsreiche Ernährungsideen. Weiterhin beinhaltet das Magazin Sport- und Entspannungstipps. Wer seinen Diättyp kennt, kann persönliche Fallen beim Abnehmen meiden. Diese Ernährungsumstellung setzt auf gesundes Essen statt Kalorien zählen. Das ist nicht neu. Ausgewogen bedeutet, dass die Ernährung ausreichend Vitamine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Eiweiße enthalten muss. So bleibt der Körper leistungsfähig und leidet nicht an Mangelerscheinungen.

    Ich nehme ab

    Bei „Ich nehme ab“ handelt es sich um die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Es ist also eine Anleitung zum Abnehmen, damit jeder seine Ernährungsfehler erkennt und abtrainieren kann. Auch hier wird auf Ernährungsumstellung, Bewegung sowie Entspannung gesetzt. 12 Schritte sollen praxisnah helfen, eine 90-seitige Rezeptbroschüre erleichtert die Zubereitung. Neben Notizzetteln enthält das Rundum-Paket zum Abnehmen noch ein Tagebuch, in dem Abnehmwillige ihre Ernährung und ihre Bewegungsaktivitäten aufzeichnen können.

    Schlank ohne Diät

    Die  Ernährungsumstellung „Schlank ohne Diät“ wirbt damit, dass selbst Angela Merkel zehn Kilo auf diese Weise verloren haben soll. Grundlage zum Abnehmen sind winzige, kaum merkliche, aber Erfolg versprechende Umstellungen in der Ernährung. Statt Kekse und belegten Brötchen gibt es im Kanzleramt jetzt Snacks aus Obst und Gemüse. Die Lebensfreude soll dadurch nicht eingeschränkt werden. Körperliche Aktivität, wie Sport, der intensiv betrieben werden muss bei anderen Diäten 2015,  muss bei „Schlank ohne Diät“ nicht unbedingt durchgezogen werden. Nachteil dieser Ernährungsumstellung ist, dass es recht lange dauern kann, bis sich Erfolge beim Abnehmen zeigen. Dafür sind diese aber anhaltend.

    Wege zum Wunschgewicht

    10 Schlankheitstipps sollen beim Abnehmen helfen und als Wege zum Wunschgewicht führen. Zunächst soll sich der Abnehmwillige realistische Ziele setzen und keine massiven Gewichtsverluste in kürzester Zeit erwarten. Ein Pfund bis ein Kilo pro Woche kann man durchschnittlich abnehmen. Drei Mahlzeiten reichen aus, bei denen man sich aber satt essen sollte. Bewegung ist das A und O, die Muskeln müssen gestärkt werden, denn sie verbrennen Kalorien. Welcher Sport ist fast egal, aber er sollte so viel Spaß machen, dass man auf Dauer dran bleibt. Schon Spaziergänge können wahre Wunder wirken. Neben der Senkung des Blutzuckerspiegels wird das vegetative Nervensystem durch Bewegung gestärkt.

    Wer hungrig einkauft, kauft oft zu viel ein – häufig auch noch die falschen Lebensmittel. Statt dauernd aufwändig Kalorien zu zählen, heißt die Devise gesund und ausgewogen essen. Wie sehr Kohlenhydrate dick machen, wurde bisher zu oft vernachlässigt (auch teilweise heute noch). So sollte der Verzehr von Weißmehlprodukten reduziert werden. Fleisch, Milch und Käse sowie gesunde Pflanzenöle sind hingegen beim Abnehmen empfehlenswert. Genüsse sollten aber nicht ganz wegfallen, weniger Einschränkungen helfen, sich an die neue Ernährung zu gewöhnen. Wenn Abends eine Party geplant ist, kann man mittags schon weniger essen. Schokolade sollte z. B. nur ein- bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen (1-2 Tafeln pro Woche).

    Gefährlich sind Getränke, die versteckt Zucker enthalten. Und auch Alkohol gilt als wahre Energiebombe. Zudem hält er den Blutzuckerspiegel oben, was das Abnehmen verhindert. Während die Muskulatur damit beschäftigt ist, den Alkohol zu verarbeiten, lagern sich Fett und Zucker-Abbauprodukte in unseren Fettzellen ein. Auch „light“-Produkte bergen Fallen, weil das Fett durch Stärke oder andere Kohlenhydrate (Zucker, Zuckerersatzstoffe) ersetzt wurde. Das Insulin geht hoch, die Abnahme verringert sich. Der „Zickzackkurs“ des Insulins signalisiert ständig „Hunger“. Fertiggerichte enthalten ebenfalls viel Zucker und Fett. Fleisch und Gemüse schmecken auch ohne fettige Sahnesoße, die Bratwurst unterwegs lässt sich durch einen Hähnchenschenkel perfekt ersetzen.

    Stress sorgt ebenfalls dafür, dass wir zu viel essen, meist nebenbei. Ein Spaziergang, ein Saunabesuch oder ein schönes Entspannungsbad sowie eine Massage helfen, Stress abzubauen und den daraus resultierenden Appetit zu verringern. Die Portionen sollten kleiner ausfallen. Erst nach 20 Minuten kommt das Sättigungssignal, dann ist eine große Portion häufig schon aufgegessen. Deshalb sollte man ab und zu das Besteck ablegen und in sich hinein spüren, ob der nächste Bissen noch nötig ist. Schön angerichtet und in kleinen Mengen auf der Gabel schmeckt es ohne Reue und hilft beim Abnehmen.

    Nachfolgend eine Übersicht der weiteren empfehlenswerten und einen Versuch werten Diäten:   

    Low-Fat-Diäten
    Low Fat 30 – konkret Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Internet-Diäten
    www.abnehmen-mit-genuss.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.surfmed.at
    www.surfmed.de
    Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.lean-and-healthy-programm.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.novafeel.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.xx-well.com Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten

     

    AUF JEDEN FALL EINEN VERSUCH WERT
    Fastenkuren, Formula- und Fertigmenü-Diäten
    BCM-Programm (PreCon) Fastenkuren, Formula-und Fertigmenü-Diäten
    Glyx-Diäten
    Fit, gesund und schlank mit dem GLYX Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    Vollweib-Diät Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    Mischkostdiäten
    Der 4 Wochen Power Plan Mischkost-Diäten
    Aktiv schlank mit myline Mischkost-Diäten
    Die Bikini-Diät Mischkost-Diäten
    Die Gute Laune Diät Mischkost-Diäten
    Gesund und für immer schlank Mischkost-Diäten
    Nutropoly – spielend abnehmen Mischkost-Diäten
    Brigitte Ideal-Diät Mischkost-Diäten
    Abnehmen mit tinto Mischkost-Diäten
    Das I feel good Geheimnis Mischkost-Diäten
    Low-Fat-Diäten
    Low Fat 30 vegetarisch Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Steig ein! Low Fat 30 Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    So koche ich meinen Mann schlank Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Ohne Diät gehts auch! Low-Fat- und Fatburner-Diäten
    Internet-Diäten
    www.aiqum.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten
    www.slimnet.de Glyx-, Trennkost- und Internetdiäten

    (Quelle: Stiftung Warentest)

  • Zwischenblutung gefährlich?

    Zwischenblutung gefährlich?

    Beinahe jede Frau hat irgendwann mal mit einer Zwischenblutung zu tun, also einer Blutung, die außerhalb der monatlichen Regel auftritt. Ob eine Zwischenblutung gefährlich ist, das hängt immer von der Struktur der Blutung ab. Es gibt Schmierblutungen, die oftmals einen harmlosen Hintergrund haben und es gibt starke Blutungen, die auf einen ernsten Hintergrund hindeuten. Ob eine Zwischenblutung gefährlich ist oder nicht, das sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären, besonders dann, wenn es zu einer Blutung in der Schwangerschaft kommt.

    Welche Ursachen gibt es für Zwischenblutungen?

    Es gibt viele unterschiedliche Ursachen für Zwischenblutungen. Einige der Ursachen sind gefährlich, andere aber nicht. Aber immer dann, wenn die Blutungen plötzlich auftreten und wenn sie heftig sind, dann ist eine Zwischenblutung gefährlich und es muss sofort ein Arzt oder eine Klinik aufgesucht werden. Mögliche Ursachen sind:

    • Hormonelle Störungen, zum Beispiel in den Wechseljahren
    • Verletzte Blutgefäße nach dem Geschlechtsverkehr
    • Entzündungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke
    • Gutartige Gewebeveränderungen am Muttermund
    • Tumore an den inneren oder den äußeren Geschlechtsorganen
    • Myome und Polypen
    • Eileiterschwangerschaften
    • Stoffwechselerkrankenungen der Schilddrüse oder Diabetes mellitus
    • Erkrankungen der Leber und Nieren

    Zwischenblutungen können Frauen in jedem Alter treffen, aber sehr häufig sind davon ältere Frauen in den Wechseljahren betroffen. Auch in diesem Fall kann eine Zwischenblutung gefährlich sein und der Arzt sollte die Ursache abklären.

    Zwischenblutungen durch Hormonstörungen

    Häufig werden Zwischenblutungen von hormonellen Störungen ausgelöst. In der Regel sind es leichte Blutungen oder Schmierblutungen, die bei einer Hormonstörung auftreten können. Bei vielen betroffenen Frauen kommt es während des Eisprungs ungefähr in der Mitte des Zyklus zu Blutungen, die zwei bis drei Tage anhalten und die auch mit leichten Schmerzen verbunden sein können. Schuld daran ist ein Absinken des Östrogenspiegels nach dem Eisprung. Diese Zwischenblutungen sind zwar nicht gefährlich, aber es sollte trotzdem ein Arzt aufgesucht werden.

    [button width=“full“ color=“orange“ link=“http://www.amazon.de/gp/product/3902647450/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3902647450&linkCode=as2&tag=amazon-gm-21&linkId=PSSO2JZN7UWSCZDW“ align=“center“ icon=“fa-icon-heart-empty“ target=“_blank“]In diesem Buch gibt es Informationen zu Zwischenblutungen! Werbung[/button]

    Zwischenblutungen durch Myome und Polypen

    Myome und Polypen gehören zu den harmlosen Geschwulsten, aber sie können Zwischenblutungen auslösen. Vor allem Myome können für länger andauernde Blutungen sorgen, die nicht selten auch von Unterleibskrämpfen begleitet werden. Ob eine solche Zwischenblutung gefährlich ist, das kann nur der Arzt herausfinden, aber nur in seltenen Fällen kommt es zu einem operativen Eingriff, bei dem die Myome entfernt werden müssen. Das Gleiche gilt auch für Polypen, die zwar für Zwischenblutungen sorgen können und beobachtet werden müssen, aber nicht gefährlich sind.

    Zwischenblutungen durch Krebs

    Blut im Ausfluss und auch starke Blutungen außerhalb der Periode können auch ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung wie Krebs sein. Wenn es zu den Blutungen noch Schmerzen im Unterbauch oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist eine solche Zwischenblutung gefährlich und muss sofort von einem Arzt untersucht werden. Für Frauen zwischen 30 und 50 kann eine starke Zwischenblutung gefährlich werden, denn in diesem Zeitraum ist das Risiko besonders groß, dass Zellen mutieren.

    Nicht selten handelt es sich dabei um Gebärmutter- oder einen Gebärmutterhalskrebs. Die sogenannten humanen Papilloma-Viren, auch Warzenviren genannt, können sich schon in jungen Jahren in der Gebärmutter einnisten, ohne dass es zu Beschwerden kommt. Allerdings mutieren nicht alle Viren und werden bösartig, bei vielen Frauen werden die Viren nicht aktiv.

    Ob eine Zwischenblutung gefährlich oder harmlos ist, das kann nur eine ärztliche Untersuchung feststellen. Frauen, die regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen, können die Gefahr minimieren, ernsthaft zu erkranken.

    Zwischenblutung – Was ist zu tun?

    Wohl jede Frau im gebärfähigen Alter kennt das Problem. Kommt sonst die monatliche Regelblutung regelmäßig, tritt plötzlich eine Zwischenblutung auf. Davon spricht man, wenn eine Blutung innerhalb der sonstigen 28 Tage des Regelzyklus auftritt.

    Normalerweise beginnt mit dem 1. Blutungstag der neue Zyklus. Etwa fünf bis sieben Tage dauert eine normale Monatsblutung, bei manchen Frauen auch nur drei. Ungefähr am 10. bis 16. Tag des Zyklus ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft am höchsten, denn während dieser Zeit findet der Eisprung statt und das Ei nistet sich in die Gebärmutter ein. Samenzellen überleben bis zu zwei Tage im Inneren der Frau, weshalb zur Sicherheit nicht der 14. Tag als der letzte Tag der fruchtbaren Zeit zählt, sondern der 16. Am 28. Tag tritt üblicherweise die Monatsblutung wieder ein.

    Eine Zwischenblutung kann nach 14 Tagen auftreten, aber auch an jedem beliebigen anderen Tag außerhalb der eigentlichen Monatsblutung. Entweder ist sie schwächer als eine normale Blutung (Schmierblutung), sie kann aber auch gleich intensiv oder stärker ausfallen. Möglich sind als Auslöser Zysten oder andere krankhafte Veränderungen, aber ebenso Stress, eine unvorhergesehene Belastung, wie beispielsweise ein Verkehrsunfall oder ähnliches. In jedem Fall ist es immer sinnvoll, den Frauenarzt aufzusuchen. Ganz wichtig ist ein Frauenarzt-Besuch, wenn die Zwischenblutung in der Schwangerschaft auftritt. Denn dann kann eine Fehlgeburt drohen!

    [button width=“full“ color=“green“ link=“http://www.amazon.de/gp/product/3902647450/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3902647450&linkCode=as2&tag=amazon-gm-21&linkId=PSSO2JZN7UWSCZDW“ align=“center“ icon=“fa-icon-heart-empty“ target=“_blank“]In diesem Buch gibt es Informationen zu Zwischenblutungen! Werbung[/button]

  • Activity Tracker – der Fitnesstrainer am Handgelenk

    Activity Tracker – der Fitnesstrainer am Handgelenk

    Sport ist gesund und wer gesund bleiben will, der sollte auch regelmäßigen Sport und Fitness in seinen Alltag einbauen. Das ist leider oftmals leichter gesagt als getan, denn nicht selten fehlt im stressigen Alltag einfach die Zeit, um sportlich zu sein. Alle, die trotzdem die Fitness nicht vernachlässigen wollen, müssen zwangsläufig ein gutes Zeitmanagement haben. Für die Planung ist ein Activity Tracker eine gute Idee, denn dieses kleine Gerät, das am Handgelenk seinen Platz findet, kann sehr hilfreich sein, wenn es um die tägliche Fitness geht.

    Was muss man sich unter einem Activity Tracker vorstellen? Das fanden wir auf dieser Seite von Sparhandy herraus. Rein optisch erinnert ein Activity Tracker an eine Smartwatch, aber die meisten Modelle von Activity Trackern, die heute angeboten werden, sind etwas kleiner als die Kombination aus Smartphone und Armbanduhr. Die wichtigere Frage aber sollte lauten: Was leistet ein Activity Tracker und für wen ist er sinnvoll?

    Activity Tracker – Der kleine Fitnesstrainer

    Ein Activity Tracker ist so etwas wie ein mobiler Fitnesstrainer, der am Handgelenk getragen wird. Er zeichnet alle Aktivitäten wie Treppen steigen, Rad fahren, laufen oder schwimmen auf, aber er kann auch den täglichen Bedarf an Kalorien ausrechnen und in der Nacht den Schlafrhythmus überwachen. Wer aktiv trainieren will, der kann seinen Activity Tracker programmieren und damit die individuellen Trainingsziele für jeden Tag neu optimieren.

    Was einen Activity Tracker aber so interessant macht, ist die Tatsache, dass er alle Daten speichert und der Nutzer sie ganz nach Belieben immer wieder abrufen kann. So lässt sich schnell ein Trainingsplan erstellen und die Ergebnisse des Fitnesstrainings können einfach miteinander verglichen werden. Wer beruflich eingespannt ist und sich mehr Zeit für Fitness und Sport nehmen will, der kann exakt vergleichen, an welchem Tag wie viele Kilometer gelaufen oder wie viele Bahnen an einem bestimmten Datum geschwommen wurden.

    Statistiken erstellen mit dem Activity Tracker

    Es ist einfach, sich vorzunehmen, zum Beispiel an zwei Wochentagen abends nach der Arbeit noch zu laufen, die Umsetzung in der Praxis sieht jedoch oft anders aus. Mit einem Activity Tracker wird es einfacher, Ziele zu setzen und diese Ziele auch zu erreichen. Der Activity Tracker speichert die gewünschten Daten nicht nur, sie können auch ohne Probleme auf den heimischen PC, auf das Tablet oder das Smartphone übertragen werden. So lassen sich Statistiken erstellen, und auf einen Mausklick wird sichtbar, in welcher Zeit die fünf oder zehn Kilometer in der letzten Woche gelaufen wurden. Anhand dieser Statistiken können neue Trainingspläne erarbeitet werden, die den Sport und das Fitnessprogramm noch effektiver machen.

    Jeder kann sich mit seinem Activity Tracker sein individuelles Programm zusammenstellen, die Kalorien zählen, die beim Sport verbraucht wurden und das Ganze dann auch noch in eine Statistik übertragen. Wer fit bleiben will, der findet in einem Activity Tracker einen praktischen Helfer.

  • Liebesspielzeug für Frauen von heute

    Liebesspielzeug für Frauen von heute

    Liebesspielzeug für anspruchsvolle Frauen

    Liebesspielzeug ist allzeit bereit, es ist unermüdlich im Einsatz und es ist stets verfügbar. Diese Eigenschaften reichen jedoch nicht aus, um aus einem Liebesspielzeug ein gutes Liebesspielzeug zu machen, dazu braucht es schon ein bisschen mehr. Der Markt ist groß und Liebesspielzeug wird in allen möglichen Formen, Farben und Größen angeboten, eine Entscheidung zu fällen ist also nicht so ganz leicht. Wer seinem Liebesleben neuen Pep geben will, der sollte beim Kauf auf verschiedene Dinge achten und sich im Vorfeld sehr genau überlegen, was infrage kommen könnte und was eher nicht.

    Liebesspielzeug ist nicht nur für Damen eine gute Wahl, die alleine ein paar lustvolle Stunden verbringen wollen, auch für Paare kann das richtige Liebesspielzeug eine positive Wirkung haben.

    Liebesspielzeug – Schon lange kein Tabu mehr

    Wer kennt ihn nicht, den alten Männerwitz, wonach ein Vibrator einiges kann, aber leider nicht den Rasen mähen. Dieser alte Witz, über den viele Männer noch immer lachen können, beschreibt wenn man Psychologen glauben darf, die Angst von Männern, dass sie im Bett von einem mechanischen Gerät ersetzt werden könnten. Noch größer ist allerdings die Angst, dass der Vibrator besser sein könnte und auf Dauer einen Platz im Ehebett bekommt. Männer, die sich diese Gedanken machen, die werden bei den stetig steigenden Verkaufszahlen noch mehr ins Grübeln kommen.

    Seit dem Jahr 2011 hat sich der Anteil derjenigen, die Liebesspielzeug besitzen, von 29 % auf 58 % erhöht und wer vor einigen Jahren vielleicht drei unterschiedliche Sextoys im Nachttisch hatte, der hat heute neun. Nur 7 % derer, die für eine neue Studie befragt wurden, hatten 2014 noch kein Liebesspielzeug, 93 % haben zumindest ein Teil zu Hause. Liebesspielzeug zu besitzen ist schon sehr lange kein Tabu mehr und es wird nicht nur einfach gekauft, es wird auch gerne damit experimentiert. Der Grund für die steigende Beliebtheit ist zum einen die immer größere Auswahl, ein weiterer Grund ist aber auch, dass die Qualität immer besser wird.

    Noch vor einigen Jahren gab es Dildos und Vibratoren aus minderwertigem Kunststoff, der sich nicht nur unangenehm anfassen ließ, sondern auch einen stechenden Geruch verbreitete. Die Angst um die Gesundheit war groß und die Nachfrage nach Liebesspielzeug ging drastisch zurück. Die Sexshops und Onlinehändler mussten sich zwangsläufig etwas einfallen lassen, sie setzten mehr und mehr auf Qualität und Abwechslung. Liebesspielzeug aus Edelstahl und medizinischem Silikon kam in den Handel und auch Dildos aus Holz und Glas wurden populär. Der Trend ging zum Designer Dildo und die Ästhetik wurde immer wichtiger.

    Liebesspielzeug ist kein Ersatz für den Partner

    Viele fragen sich jetzt vielleicht, was hinter dem Trend steht, Liebesspielzeug alleine zu nutzen, ohne den Partner. Nach Ansicht von Sexualforschern steckt eine sehr eigene und autonome Art der Erotik hinter den großen Verkaufserfolgen. Viele Frauen sind heute selbstbewusst, auch was den Sex angeht und vor allen Dingen auch selbstbestimmt. Sie betrachten ihr Liebesspielzeug nicht als Ersatz für den Partner, sondern sie erfüllen sich ihren ganz persönlichen Wunsch, sie haben ihre eigene Sexualität entdeckt. Diese Form der Sexualität hat nichts damit zu tun, dass gerade kein Partner zur Verfügung steht, sie gehört einfach zur sexuellen Neugierde und Natur.

    Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass nur die Frauen Liebesspielzeug benutzen, die ohne eine festen Partner leben, auch Frauen, die in ihrer Partnerschaft glücklich sind, kaufen sich heute einen Dildo, Liebeskugeln oder einen Vibrator. Der Verkaufsboom hat aber noch einen anderen Grund und der liegt in der Vergangenheit. Männer waren es von je her gewohnt ihre Sexualität auszuleben, Frauen mussten sich auf diesem Gebiet erst mühsam emanzipieren, und bis heute ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen offen über ihre sexuellen Wünsche sprechen. Viele Frauen entdecken auch in der heutigen Zeit erst mit durchschnittlich 20 Jahren, was Selbstbefriedigung ist.

    button2-liebesspielzeug

    Keine Konkurrenz beim Liebesspielzeug

    Auch wenn viele Männer Liebesspielzeug ein wenig argwöhnisch betrachten, eine echte Konkurrenz ist der Dildo natürlich nicht. Ein Sexualtherapeut hat es einmal auf den Punkt gebracht und gesagt: Ein Vibrator ist ein Spielzeug, an einem Penis aber hängt ein Mensch. Männer, die sich über das Liebesspielzeug für Frauen aufregen oder ihre Witze machen, die sollten über diesen Satz vielleicht einmal nachdenken und sich überlegen, warum Frauen Liebesspielzeug verwenden.

    Vielleicht liegt es daran, dass ein Liebesspielzeug dabei hilft die Sexualität zu erforschen, und zwar ohne Druck und in einem Tempo, das die Frau selbst vorgibt. Vielleicht hilft ein Sextoy aber auch dabei, einen Orgasmus zu erleben. Was aber kein Liebesspielzeug kann, das ist ein Gefühl von Geborgenheit zu geben, und es kann weder küssen noch zärtliche Dinge flüstern. Liebesspielzeug kann Gast im Schlafzimmer sein, aber nur sehr wenige Frauen ziehen einen Vibrator oder einen Dildo einem Mann aus Fleisch und Blut vor. Liebesspielzeug ist ein Spielzeug und kein Ersatz für Sinnlichkeit, denn wer Liebesspielzeug benutzt, der will die körperliche Sexualität erleben. Erotik kann aber kein Liebesspielzeug ersetzen, erotisch kann Liebe nur mit einem Partner sein.