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  • Achtung Schwangerschaft: Alkohol auch in geringer Menge gefährlich!

    Achtung Schwangerschaft: Alkohol auch in geringer Menge gefährlich!

    In der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, ist ungesund und gefährlich, doch hier und da ein Gläschen Sekt kann doch so schlimm nicht sein oder? Diese Meinung wird schließlich auch von 18 Prozent der Menschen geteilt, die an einer Umfrage zu diesem Thema teilgenommen haben. Aus medizinischer Sicht ist genau das ein großer Fehler. Ist das Kind im Mutterleib Alkohol ausgesetzt, dann ist die Gefahr einer verhaltensauffälligen Entwicklung groß. Da reichen selbst kleine Mengen aus, um einen negativen Einfluss hervorzurufen. Laut BKJPP (Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland) geraten diese Kinder häufiger in Gefahr, da ihr Einschätzungsvermögen für Konsequenzen nicht so ausgebildet ist.

     

    Schwangerschaft Alkohol – 10.000 Kinder betroffen

    Fetale Alkohol-Spektrum-Störung, so wird die Behinderung bezeichnet, die jedes Jahr etwa 10.000 Kinder betrifft. Rund 2.000 davon haben mit der schwersten Form davon zu kämpfen. Im Gesamtblick sind es über ein Prozent der Neugeborenen in Deutschland, die ein Leben lang mit dem Fetalen Alkoholsyndrom umgehen müssen. Linderung beziehungsweise Abhilfe kann eine Verhaltenstherapie schaffen, die zusätzlich mit einer Sprachtherapie sinnvoll ist. Zum Vergleich: „Lediglich“ einer unter 1000 Säuglingen hat mit dem Downsyndrom zu kämpfen.

    Die durch Alkohol hervorgerufene Fehlbildung kann in manchen Fällen auch sichtbar sein. Eine schmale Oberlippe oder kleine Augen sind dabei die häufigsten Symptome. Bei allen anderen ist das Gehirn das Opfer der Alkohol-Spektrum-Störung.

     

    Individuelle Alkoholtoleranz

    Zwei Punkte entscheiden darüber, ob ein Ungeborenes mit den Schäden in Kontakt kommt oder nicht. Einerseits ist es natürlich die Alkoholmenge, die das Schwere des Ausmaßes drastisch nach oben treiben kann. Andererseits ist es die individuelle Alkoholtoleranz, die eben schon kleine Mengen nicht duldet. Im Alltag fällt einem das lediglich nicht auf, schließlich ist eine Schwangerschaft kein Spaziergang. In diesem Zeitraum sind Freunde und Familie umso wichtiger, da sie einem „über die Schulter schauen“ können beziehungsweise auch unbedingt sollten. Unterm Strich spielen zwar mehrere Faktoren eine Rolle, doch auf Nummer sicher kann man nur mit einem strikten Alkoholverbot geben.

  • Selbstvertrauen und Sexualität – hängen die Faktoren zusammen?

    Selbstvertrauen und Sexualität – hängen die Faktoren zusammen?

    Selbstvertrauen und Sexualität bzw. ein erfülltes Sexualleben sind -wenn auch auf zwei verschiedenen Ebenen- eng miteinander verknüpft. So spielt das Selbstvertrauen nicht nur beim ersten Kennenlernen einer Person, sondern auch im Rahmen der (eventuell) folgenden Beziehung eine Rolle. Wer über ein gesundes Selbstvertrauen verfügt, öfter Leute anspricht, verfügt tendenziell über bessere Chancen, Sex zu haben.

    Unglaubwürdig? Mitnichten! Immerhin benötigt es nachweislich Selbstbewusstsein, um mit einem anderen Menschen zu flirten, Nummern auszutauschen und die Beziehung entsprechend auf eine andere Ebene zu führen.

    Weshalb verfügen viele Menschen über ein niedriges Selbstbewusstsein?

    Die Gründe dafür, nicht selbstbewusst zu sein, sind höchst individuell und lassen sich oft (, wenn auch nicht immer) in der Kindheit wiederfinden. Häufig sind unter anderem:

    • Rückschläge
    • emotionale Enttäuschungen
    • körperliche oder geistige Beeinträchtigungen

    Der Grund dafür, weswegen ein Mensch einem anderen nicht sicher und aufgeschlossen begegnen kann. Genau hieraus ergibt sich auch das Problem, das sich in einem tendenziell schlechteren Sexualleben widerspiegelt. Menschen, die über wenig Selbstbewusstsein verfügen, sind nicht nur verschlossener, sondern kommunizieren generell eher weniger. Diese Tatsache ruft beim Gegenüber nicht selten den Eindruck von Desinteresse hervor.

    Wer daher im Allgemeinen Schwierigkeiten damit hat, auf andere Menschen zuzugehen und diese kennenzulernen, hat mittlerweile die Möglichkeit an einschlägigen Kursen teilzunehmen oder -falls das Problem tiefer liegt- beim Psychologen nach Hilfe zu suchen.

    Eine gestörte Körperwahrnehmung als Liebeskiller

    Keine Frage: nur die wenigsten Männer und Frauen entsprechen dem Bild, was den Menschen jeden Tag in den Modezeitschriften dieser Welt offenbart wird. Was sich auf den ersten Blick lediglich erschreckend anhören mag, entwickelt sich für viele zu einer ernsthaften Belastung.

    Sie haben Angst davor, sich einem neuen Partner nackt zu zeigen, verstecken Dehnungsstreifen und Co. und tauschen Zärtlichkeiten bei absoluter Dunkelheit aus. Was früher noch als eine Parodie auf alte Ehepaare galt, ist leider auch für viele Jugendliche zur Realität geworden. Sie haben schlichtweg Angst vor Sex und schämen sich für ihren eigenen Körper. Einige Schulen setzen hier schon früh an und bestärken die Jugendlichen in dem Bild einer positiven Selbstwahrnehmung. Leider funktioniert das Konzept jedoch nicht immer. Selbstvertrauen und Sexualität sollten sich die Hand reichen und ein eingespieltes Team werden.

    Sport entspannt

    Die positive Nachricht: Sie haben die Möglichkeit, sofern Ihre Probleme nicht tiefenpsychologisch zu begründen sind, Ihr Selbstbewusstsein mit einer gesunden Portion Sport zu pushen. Vor allem Ausdauersportarten, wie beispielsweise:

    • Joggen
    • Schwimmen
    • Inliner fahren

    Eignen sich hervorragend, um nicht nur den eigenen Körper in Schwung zu bringen, sondern auch Endorphine auszuschütten. Das Ergebnis? Sie fühlen sich nicht nur besser, sondern werden auch selbstbewusster. Diese neue Lebenseinstellung führt in der Regel schlussendlich dazu, dass auch Ihr Sexualleben ein wenig revolutioniert werden kann.

    Wer sich -besonders im Bett- sicherer fühlt, gibt die Freude über sein neues Körpergefühl nicht nur unweigerlich an den Partner weiter, sondern traut sich mitunter auch mehr zu.

    Wenn ein Mangel an Selbstbewusstsein bedenkliche Ausmaße annimmt…

    Sicherlich sind nur die wenigsten Menschen mit sich und ihrem Körper zu 100% zufrieden. Falls die Unzufriedenheit jedoch so weit geht, dass Sie:

    • sich Ihrem Partner nicht mehr nackt zeigen möchten
    • Ihre Lebensqualität als „deutlich eingeschränkt“ sehen würden
    • lediglich aufgrund Ihres mangelnden Selbstbewusstseins keinen Sex mehr haben möchten

    und dieser Zustand seit mehreren Monaten anhält, sollten Sie sich dringend professionelle Hilfe holen. Unter Umständen leiden Sie nicht an Übergewicht oder etwaigen Schönheitsmakeln, sondern lediglich an einem verzerrten Selbstbild. Dieses kann dann, auch gerade von Ihrem Partner, nicht demontiert werden. Egal, wie sehr er Ihre Schönheit loben wird: Sie werden ihm nicht glauben.

    Daher gilt es hier, in psychologischer Hinsicht zu arbeiten und sich selbst und seinen Körper schätzen zu lernen.

    Gelingt dies, werden Sie schnell feststellen, dass Sex nicht nur Spaß macht, sondern auch etwas ist, das ausschließlich mit positiven Gedanken besetzt sein sollte. Somit kann Selbstvertrauen und Sexualität miteinander funktionieren und müssen sich nicht gegenseitig einschränken.

     

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  • Die Menstruationstasse als Alternative zum Tampon?

    Die Menstruationstasse als Alternative zum Tampon?

    Über kaum einen anderen Hygieneartikel wurde im Laufe der letzten Monate so oft geschrieben, wie über die Menstruationstasse. Was sich auf den ersten Blick für viele Frauen und Mädchen merkwürdig anhörte, entwickelte sich schnell zum Kultprodukt. Dabei ist die Funktionsweise einfach: die Tasse, die genaugenommen einem Trichter ohne untere Öffnung ähnelt, wird eingeführt und fängt die Blutung auf.

    Die Vorteile der Menstruationstasse auf einen Blick

    Die Nutzerinnen von Menstruationstassen schwören auf die zahlreichen Vorteile, die sie mit diesem Produkt verbinden. So werden in diesem Zusammenhang immer wieder:

    • die Umweltfreundlichkeit
    • das leichte Handling
    • die Hygiene
    • die Kostenersparnis,

    vor allem im direkten Vergleich zum klassischen Tampon in den Fokus gerückt. Fest steht: bei der Menstruationstasse handelt es sich keineswegs um einen Wegwerfartikel. Vielmehr können die Tassen vollkommen unkompliziert beispielsweise in der Spülmaschine gereinigt oder ausgekocht werden. Zudem versprechen die meisten Hersteller eine jahrelange Haltbarkeit, während viele Frauen zudem der Meinung sind, Ihre Regelschmerzen hätten sich unter der Nutzung der Tassen vermindert.

    Gibt es Nachteile?

    Wie so oft ist es natürlich vom persönlichen Körperempfinden einer jeden Frau abhängig, ob Sie sich für die Menstruationstasse begeistern kann. Oftmals gilt es jedoch lediglich, sich an das neue Handling zu gewöhnen. In der richtigen Größe eingeführt ergeben sich hier keine merklichen Unterschiede zum Tampon. So bemerkt die Nutzerin die Tasse im Körper in der Regel nicht. Das kleine Accessoire bleibt, beispielsweise auch beim Sport und dank Vakuum, sicher an seinem Platz.

    Lediglich mit Hinblick auf das Ausleeren der Tasse haben viele Frauen Hemmungen. Sie fragen sich unter anderem, wie eine Menstruationstasse unterwegs geleert werden könnte. Hier versprechen viele Hersteller hingegen eine mögliche Nutzungsdauer von ca. 12 Stunden am Stück, was bedeuten würde, dass die Trägerin beim Shoppingbummel bzw. nachts nicht zwangsläufig zum Wechsel gezwungen ist.

    Fest steht, dass die Menstruationstasse mittlerweile auch hierzulande ihren Siegeszug angetreten hat. Die verschiedenen Modelle sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich damit perfekt an den eigenen Körper anpassen.

    Welche Menstruationstasse passt zu Ihnen?

    Aufgrund der großen Beliebtheit von Menstruationstassen hat sich im Laufe der letzten Monate die Anzahl der entsprechenden Anbieter vervielfacht. Der Menstruationstassenvergleich zeigt, dass viele Modelle angeboten werden, die sich schon lange nicht mehr ausschließlich mit Hinblick auf deren Größe voneinander unterscheiden.

    Doch wie können Sie für sich herausfinden, welche Menstruationstasse am besten für Ihren Bedarf (und Ihren Körper) geeignet ist? Wer die einzelnen Fabrikate einander gegenüberstellt, erhält schnell Klarheit.

    Größe, Inhaltsstoffe und Extras – das sind die gängigsten Entscheidungshilfen

    Wer im Menstruationstassenvergleich von sich überzeugen möchte, muss in vielerlei Hinsicht überzeugen. Vor allem Marken, die unter anderem:

    • mehr als „nur“ zwei Größen anbieten
    • ohne Bleichmittel arbeiten
    • durch einen hohen Nutzerkomfort überzeugen
    • unterschiedliche Weichheitsgrade anbieten,

    können im Test überzeugen. Dennoch gilt natürlich für die Suche nach einer Menstruationstasse, dass es sich hierbei um einen Gegenstand handelt, der individuell an Ihren Körper angepasst sein sollte. Vielleicht benötigen Sie beispielsweise entsprechend keine zwei Größen und müssen auch nicht auf das Angebot verschiedener Weichheitsgrade zurückgreifen? In jedem Falle sollten Sie sich jedoch immer für einen Hersteller entscheiden, der Ihnen einen hohen Komfort und ein ansprechendes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

    Viele Hersteller bieten ihren Kunden zudem kleine Extras, die die eigene Menstruationstasse von denen der Mitbewerber abheben und noch attraktiver machen sollen. Unter anderem gehören bei Lunette beispielsweise Reinigungstücher, Stoffbeutel, Sterilisatoren und Waschgel zum Set.

    Die richtige Kaufentscheidung

    Besonders mit Hinblick auf den Kauf von Menstruationstassen hilft letzten Endes nur das Ausprobieren. Wer jedoch „sein Modell“ einmal gefunden hat, möchte dies, laut der Erfahrungen vieler Nutzerinnen, nicht mehr missen.

    Machen Sie Ihre finale Kaufentscheidung daher unter anderem nicht nur von der Marke im Allgemeinen, sondern auch von den Ergebnissen im Test, den mitgelieferten Extras und der Angebotsgestaltung abhängig. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um im Sortiment der bekannten Hersteller zu recherchieren, findet mit Sicherheit schnell einen Favoriten, der sowohl zu seinem persönlichen Anspruch als auch zu seinem Körper passt.

  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Weshalb es besser ist im Streit seinen Ärger rauszulassen, haben wir für sie hier zusammengefasst.

    Wer sich ärgert, sollte seiner Wut unbedingt Luft machen. Ein ehrlicher Streit bringt in bestehenden Konflikten oftmals die besseren Lösungen.

     

    Einsetzen von Ich-Botschaften im Streit

    Wer sachlich beim Streiten bleibt, kann Konflikte besser lösen. Somit empfiehlt es sich, auf die direkte Anrede „Du hast das Mehl vergessen einzukaufen.“ zu verzichten. An dessen Stelle sollte versucht werden, lieber zu sagen: „Ohne das Mehl kann ich keine Plätzchen backen. Darüber ärgere ich mich jetzt.“

     

    Wenden Sie diese einfache Regel beim Streiten an, geschieht der Streit auf einer sachlichen Ebene. Niemand wird unnötig beschuldigt. Die im Beispiel genannte Ich-Botschaft gibt den eindeutigen Wunsch wieder: Plätzchen backen. Genau auf diesen Wunsch kann das Gegenüber nun neutral oder aber positiv reagieren. Während bei Du-Botschaften stets ein eindeutiger Vorwurf steckt. Dieser sorgt für eine Distanzierung vom anderen.

     

    Konflikte gehören zum Leben

    Konflikte und Streit finden sich im täglichen Leben immer wieder. In ihnen sind zahlreiche Emotionen enthalten. Laut Professor Philipp Yorck Herzberg – Helmut-Schmidt-Universität Hamburg – müssen Emotionen unbedingt rausgelassen werden.

     

    Am besten gelingt dies, indem weder Ich- noch Du-Botschaften Anwendung finden. Die bessere Lösung besteht in der Erkenntnis „Wir haben ein Problem.“ Gemeinsam an einer Lösung arbeiten birgt große Chancen zur erfolgreichen Konfliktbewältigung.

     

    Reinigendes Gewitter

    Dabei muss ein Streit nicht immer ruhig zugehen. Lassen Sie ruhig einmal richtig Dampf ab und schreien Sie Ihre Wut hinaus. Dies befreit und ist auch durchaus in Ordnung. Allerdings – so Experte Herzberg – sollte im Streit auf beleidigende Äußerungen verzichtet werden.

     

    Idealerweise ist es beiden Partnern nach dem Streiten mit ein wenig Humor wieder möglich, freundlich aufeinander zuzugehen.

     

    Bloß keine gute Miene

    Der Psychologe warnt jedoch davor, eine zu große Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen. Nur, damit der Frieden bewahrt bleibt. Konflikte aus dem Wege gehen, ist keine gute Lösung. Denn dies kann sogar gesundheitliche Schäden hervorrufen.

     

    Aus einer von der Universität Frankfurt durchgeführten Untersuchung geht hervor, dass konfliktscheue Probanden einen höheren Blutdruck aufweisen als jene, die Streit nicht aus dem Wege gehen.

     

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  • Warnsignal – Blut im Stuhl

    Warnsignal – Blut im Stuhl

    Nicht immer muss bei Blut im Stuhl gleich an das Schlimmste gedacht werden. Harmlose Ursachen können Blut im Stuhl ebenso auslösen. Aber auch bösartige Erkrankungen, wie Darmkrebs, kommen hierfür in Frage. Blut im Stuhl zeigt immer an, dass der Verdauungstrakt Blut verliert. Die Ursache muss auf jeden Fall abgeklärt werden. Dabei geben Beschaffenheit und Farbe desselben wichtige Hinweise auf die Quelle der Blutung.

     

    Hell- oder dunkelrotes Stuhlblut

    Diese Farbe des Blutes deutet darauf hin, dass es sich um relativ frisches Blut handelt. Die Blutung kann auf folgende Quellen hinweisen:

    • mittlerer Magen-Darm-Trakt
    • unterer Magen-Darm-Bereich.

     

    Die Beschaffenheit des hell- oder dunkelroten Blutes ist ebenso wichtig für die Feststellung der Quelle:

    • gleichmäßig dunkelrot gefärbtes Blut – große Blutung im Bereich des Dickdarms
    • geleeartige dunkelrote Blutspuren – kleine Blutung im Dickdarm
    • hellrote Streifen – frische Blutung im Bereich des Enddarms (zum Beispiel bei Hämorrhoiden).

     

    Schwarzes Stuhlblut

    Der schwarze und glänzende Teerstuhl deutet auf eine Blutung im oberen Magen-Darm-Takt hin. Dabei kann sich die Blutung also von der Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm erstrecken. Schwarzes Blut im Stuhl im oberen Magen-Darm-Bereich ist aber manchmal nicht das einzige Zeichen einer schweren Erkrankung. Auch Erbrechen mit kaffeesatzartigem Aussehen gehört dazu.

     

    Aber nicht immer handelt es sich bei schwarzem Blut im Stuhl um Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts. Beispielsweise können auch ein Magengeschwür oder Blutungen der Speiseröhre die Ursachen sein. Ebenfalls können auch tiefer gelegene Blutungen bei einer verlangsamten Darmpassage auftreten. Manchmal hat die Ursache schwarzgefärbten Blutes im Stuhl gar nichts mit einer Blutung im Körper zu tun. Ferner kann eine Schwarzfärbung des Stuhls auch die Folge vom Verzehr verschiedener Lebensmittel oder Medikamente sein. Diese können beispielsweise

    • Heidelbeeren
    • Lakritze
    • Kohletabletten
    • Eisentabletten

    sein.

     

    Unsichtbares Blut im Stuhl

    Es kann auch vorkommen, dass Blut im Stuhl gar nicht erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Grunduntersuchungen durchführen zu lassen. Meistens wird unsichtbares beziehungsweise okkultes Blut im Stuhl bei solch einer Grunduntersuchung entdeckt. Dafür eignet sich der guajak-basierte Stuhlbluttest. Selbst kleine Blutmengen im Stuhl werden durch diesen Test nachgewiesen.

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im oberen Verdauungstrakt

    Die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl aus dem oberen Verdauungstrakt sind sehr vielfältig. Ursachen können von folgenden Körperregionen ausgehen:

    • Mund-Rachen-Raum
    • von der Speiseröhre
    • Magen
    • Dünndarm
    • Dickdarm

     

    Verschiedene Krankheiten des oberen Verdauungstrakts bilden die Ursache für das Auffinden von Blut im Stuhl. Dazu gehören unter anderem

    • Geschwüre des Magens oder des Zwölffingerdarms (häufig verursacht durch dauerhafte Medikamenteneinnahme von Aspirin)
    • chronisches Sodbrennen bis hin zu einer Entzündung der Speiseröhre
    • bestimmte Lebererkrankungen
    • Krampfadern in der Speiseröhre
    • längliche Schleimhauteinrisse am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im mittleren und unteren Verdauungstrakts

    Vermehren sich bestimmte, im Darm vorkommende Bakterien übermäßig, kann nach einer Antibiotika-Therapie Blut im Stuhl das Resultat sein. Blutungen, dessen Quelle aus dem mittleren oder unteren Verdauungstrakts stammen, können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich hierbei um

    • Tumore des Dünndarms bei Blutungen im mittleren Verdauungstrakt
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Polypen (meistens harmlos, können sich aber zur Vorstufe von Darmkrebs entwickeln)
    • Ausstülpungen der Darmschleimwand (meistens im Dickdarm)
    • verschiedene Infektionen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, Typhus oder die Bakterienruhr
    • Hämorrhoiden
    • Verschlüsse von Darmgefäßen und Schädigungen des Gewebes

    handeln.

     

    Notwendiger Arztbesuch bei Blut im Stuhl

    Wird Blut im Stuhl festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Ein Arztbesuch ist deshalb notwendig. Die meisten Ursachen sind zwar harmloser Natur. Dennoch geht es den meisten Menschen sicherlich besser, wenn sie wissen, dass sie nicht schwer krank sind.

     

    Häufig hören die Blutungen von allein wieder auf, aber darauf verlassen kann sich niemand. Wird die Blutung nicht gestoppt, kann es zu einer Blutarmut und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Das Ersetzen des fehlenden Blutvolumens macht sich so schnell wie möglich durch eine Bluttransfusion erforderlich. Anhand von beispielsweise Magen-Darm-Spiegelungen, Stuhl- und Blutproben sowie Ultraschalluntersuchungen kann der Arzt die Blutungsquelle herausfinden. Dabei kann er feststellen, ob eine ernste Erkrankungen dahintersteckt.

     

    Ein paar Symptome zeigen zusätzlich an, dass schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden muss:

    • Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit
    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Nachtschweiß
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Magenschmerzen
    • Schmerzen beim Stuhlgang

     

    Therapeutische Maßnahmen des Arztes können sein:

    • medikamentöse Behandlung
    • Operation
    • Chemo- und Strahlentherapie
    • Verödung.

     

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