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  • Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Traurig oder depressiv – 15 Zeichen für Depressionen

    Eine Depression hat viele Gesichter und viele, die sich nicht wohlfühlen, wissen nicht, ob sie nur traurig sind oder ob sie bereits eine Depression haben. Depressionen lassen sich nicht so leicht durchschauen, denn die Symptome sind nicht nur seelisch, sie sind auch körperlich spürbar. Experten haben jetzt eine Art Katalog zusammengestellt, worauf Menschen achten sollten, die sich nicht sicher sind, ob sie wirklich an einer Depression erkrankt sind. Diese Selbstdiagnose ersetzt zwar nicht den Arzt, aber die Auflistung der möglichen Beschwerden macht es den Betroffenen leichter, die Anzeichen schneller und besser deuten zu können.

    Depressionen und ihre Symptome

    Ist es eine Depression oder bin ich einfach nur schlecht drauf? Wer sich diese Frage stellt, der hat meist schon mit einer depressiven Störung zu kämpfen. Der Berufsverband der Deutschen Psychologen und Psychologinnen hat einen Katalog zusammenstellt, in dem auch die folgenden psychischen Symptome zu finden sind:

    • Freudlosigkeit
    • Antriebslosigkeit
    • Unlust sexueller Natur
    • Angstgefühle
    • ein geringes Selbstbewusstsein
    • eine schlechte Konzentrationsfähigkeit
    • unbegründete Schuldgefühle

    Depressionen können aber nicht nur psychische, sondern auch unterschiedlichen physische Symptome haben. Dazu gehören:

    • Das Gefühl weicher Knie
    • Starkes Herzklopfen bis hin zu Herzrasen
    • Schwindelgefühle
    • Appetitlosigkeit
    • Ein zu hoher Adrenalinspiegel
    • Beschwerden beim Atmen und ein Druckgefühl in der Brust
    • Eventuell auch Sehstörungen
    • Schlafstörungen

    Depressionen entstehen, wenn das Gehirn zu wenig Serotonin bekommt, denn dieser Botenstoff ist dazu da, Glücksgefühle auszulösen. Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Angst oder auch durch Aggressionen bemerkbar und schlägt sich dann in Depressionen nieder.

    Können Depressionen selbst diagnostiziert werden?

    Die meisten Menschen, die unter Depressionen leiden, fühlen sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank. Sie haben vor vielen Situationen unbegründete Angst und diese Angst kann schnell zu einer Panik mit Herzrasen führen, keine Seltenheit sind zudem Symptome, wie sie bei einem Herzinfarkt auftreten. Depressionen äußern sich aber auch in einer permanenten inneren Anspannung. Wer vielleicht vorher schon mit körperlichen Beschwerden wie schmerzenden Gelenken zu tun hatte, der wird diese Beschwerden während einer Depression noch deutlich stärker wahrnehmen. Betroffene, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben, werden diese Schmerzen in einer depressiven Stimmung als unerträglich empfinden. Wer diese Symptome verspürt, der kann davon ausgehen, eine Depression zu haben, es gibt aber noch mehr Anzeichen, an denen Depressionen selbst diagnostiziert werden können. Wer beispielsweise keine Lust mehr verspürt aus dem Haus zu gehen und immer wieder Ausreden erfindet, um nicht mit Freunden ausgehen zu müssen, der sollte sich ehrlich fragen, woher diese Unlust kommt. Wenn sich die Stimmung innerhalb von 14 Tagen nicht zum Positiven verändert, dann handelt es sich um eine depressive Phase und es wird Zeit, über einen Arztbesuch nachzudenken.

    Was können Betroffene tun?

    Wer die Anzeichen einer Depression verspürt, der sollte zunächst nach der Ursache suchen. Gab es einen Trauerfall in der Familie oder im Freundeskreis? Gibt es Stress im Job, persönlichen Kummer oder gab es eine Trennung? Nicht jedes negative Erlebnis führt auch automatisch zu einer Depression, aber wenn die Symptome nicht verschwinden, dann wird es bedenklich und ein Arzt sollte um Rat gefragt werden. In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen mit Depressionen, das zeigen die neusten Daten der Deutschen Depressionshilfe. Die Webseite der Depressionshilfe kann eine erste Anlaufstelle sein, denn dort können alle einen Selbsttest machen, die das Gefühl haben, unter einer Depression zu leiden. Dieser Test kann den depressiven Verdacht entweder bestätigen, aber auch ausräumen. Bestätigt sich die Vermutung, dass es sich um eine Depression handelt, dann bietet die Deutsche Depressionshilfe eine telefonische Beratung an. Im Rahmen einer Beratung können sich die Betroffenen außerdem informieren, an wen sie sich für eine Behandlung wenden können und wie diese gezielte Behandlung gegen Depressionen aussieht.

    Bild: © Depositphotos.com / dragonstock

  • Die 26. SSW – das Baby macht die Augen auf

    Die 26. SSW – das Baby macht die Augen auf

    In der 26. SSW geht das zweite Trimester zu Ende und die Mutter ist jetzt in der Mitte des siebten Schwangerschaftsmonats. Frauen, die bisher noch keine Beschwerden verspürt haben, werden in der 26. SSW die Erfahrung machen, dass eine Schwangerschaft durchaus beschwerlich sein kann. Da Baby und Gebärmutter in dieser Phase schnell wachsen, werden die Organe der Mutter verschoben und das macht sich mit Rückenschmerzen, Atemnot und vor allen Dingen mit unangenehmem Sodbrennen bemerkbar. Das Baby ist in seiner Entwicklung weit voran gekommen und die 26. SSW wird von den meisten Babys dazu genutzt, um ausgiebig zu spielen.

    Wie geht es dem Baby in der 26. SSW?

    Wie sieht in der 26. SSW das Gewicht des Babys aus? Es wiegt jetzt rund 900 Gramm und misst zwischen 34 und 36 cm. Die 26. SSW war welcher Monat? Wenn die Mutter sich später an diese Phase der Schwangerschaft erinnert, dann wird sie sagen, es war der Monat, in dem das Baby besonders aktiv war. Die Gründe für diese Aktivitäten heißen Reflexe, denn in der 26. SSW bildet das Baby seine Reflexe weiter aus. Auf dem Ultraschallbild zeigt es sich gerne mit dem Daumen im Mund, weil es jetzt weiß, was ein Saugreflex ist und auch der Schluckreflex wird in der 26. SSW trainiert, wenn das Baby Fruchtwasser trinkt. Ausgeprägt ist jetzt auch der Greifreflex, außerdem spielt das Kind mit seinen Fingern, seinen Zehen und auch mit der Nabelschnur. Nach der Geburt wird das Baby über mehr als angeborene 70 Reflexe verfügen.

    Die Funktionen von Blase und Darm werden verfeinert und in der 26. SSW kann das Kind bereits Schmerzen empfinden. Die Nasenflügel öffnen sich in der 26. SSW und die Atemfunktion lässt es jetzt zu, dass das Baby Fruchtwasser einatmen kann. Die Augen öffnen sich und wenn das Kind geboren wird, dann sind seine Augen zunächst einmal blau. Die individuelle Färbung der Iris entsteht erst nach der Geburt. Da die entsprechenden Nervenbahnen zwischen den Augen und der Großhirnrinde bereits sehr gut miteinander vernetzt sind, kann das Baby nicht nur sehen, es ist auch in der Lage, einen Wechsel von Farben und Formen zu unterscheiden.

    Auch die Verbindung zwischen den Ohren und dem Gehirn funktioniert schon, was es dem Baby in der 26. SSW möglich macht, Geräusche und sogar Stimmen voneinander zu unterscheiden. So reagiert es auf die Stimmen der Eltern und hört auch gerne Musik. Berührungen von außen, wie zum Beispiel ein sanftes Streicheln über den Bauch der Mutter, nimmt das Kind nicht nur wahr, es reagiert ab der 26. SSW darauf auch immer stärker. Manchmal macht es sich mit einem kleinen Boxhieb bemerkbar oder tritt mit dem Fuß von innen gegen den Bauch.

    Die Sorgen der Mutter in der 26. SSW

    Die Nachtruhe der Mutter wird in der 26. SSW empfindlich gestört, denn das Baby ist vor allem in der Nacht sehr aktiv, denn nachts werden im Körper der Mutter besonders viele Wehen-Hormone ausgeschüttet. Diese Hormone sollen den Uterus auf die Geburt vorbereiten, die Hormone „beflügeln“ aber auch das Baby, was zu großer Aktivität und einem vermehrten Bewegungsdrang führt. Wenn sich in der 26. SSW ein harter Bauch bemerkbar macht, dann hat das etwas mit den Bewegungen des Babys zu tun, denn noch reicht der Platz in der Gebärmutter aus, um ausgiebige Streck- und Dehnübungen zu machen.

    Auch Übungswehen in der 26. SSW sind keine Seltenheit. Die werdende Mutter nimmt diese Wehen als ein leichtes Ziehen im Bauch oder im Rücken wahr, allerdings sind diese Schmerzen nicht von langer Dauer. Viele Frauen machen sich aber auch Sorgen, wenn ihr aktives Baby plötzlich eine längere Ruhepause einlegt. In diesem Fall sollte die Mutter 24 Stunden abwarten, bevor sie einen Arzt oder eine Hebamme aufsucht. Der Arzt macht dann einen Ultraschall und misst die Herzfrequenz des Kindes. In der Regel sind solchen Phasen der Ruhe jedoch kein Grund, sich Sorgen zu machen, denn vor allem aktive Babys brauchen längere Ruhepausen, um wieder Kraft zu sammeln.

    Welche Gefahren gibt es in der 26. SSW?

    In der 26. SSW ist die Gewichtszunahme des Babys groß und damit nimmt der Druck auf die inneren Organe der Mutter immer weiter zu. Die körperliche Belastung durch die Schwangerschaft sorgt bei der werdenden Mutter für ein erhöhtes Aufkommen von Blut und das kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Das ist nicht weiter schlimm, aber wenn der Blutdruck plötzlich sehr stark ansteigt oder wenn es zu Sehstörungen kommt, dann wird es gefährlich. Auch wenn sich im Urin der Mutter mehr Eiweiß als gewöhnlich befindet oder wenn die Hände und Füße sehr stark anschwellen, dann besteht die akute Gefahr einer Präeklampsie, einer Schwangerschaftsvergiftung.

    Eine Präeklampsie tritt erst nach der 20. Schwangerschaftswoche auf, besonders groß ist die Gefahr in der 26. SSW. Der Arzt untersucht Frauen, die in der 26. SSW sind, gezielt auf Anzeichen einer Schwangerschaftsvergiftung und auch eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes steht in der 26. SSW auf dem Programm. Der Test wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung beim Arzt durchgeführt und von den Krankenkassen bezahlen diesen Diabetestest. Eine Präeklampsie kann wie die Diabetes auch, aus medizinischer Sicht sehr gut behandelt werden.

    Frühgeburt in der 26. SSW – wie hoch sind die Überlebenschancen?

    Auch wenn die 26. SSW für eine Frühgeburt ein kritischer Zeitpunkt ist, rund 85 % der Babys, die in dieser Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, überleben und wachsen auch gesund auf. Die Frühchen, die in der 26. SSW geboren werden, müssen in sogenannten Perinatalzentren betreut werden, die es mittlerweile in fast allen Krankenhäusern gibt. Probleme machen vor allem das geringe Gewicht des Kindes und die noch nicht vollständig ausgereiften Organe. Babys, die in der 26. SSW geboren werden, müssen künstlich beatmet werden, da sich seine Lungen noch nicht entfaltet haben, zudem muss der Kreislauf permanent überwacht werden und auch eine künstliche Ernährung durch eine Nasensonde ist in der Phase unverzichtbar. Das Risiko, dass ein Baby neurologische Schäden wie Hör- und Sehprobleme hat, ist bei einer Geburt in der 26. SSW hoch, aber auch Kinder, die anfänglich Probleme hatten, holen Defizite in der Entwicklung schnell wieder auf.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Die 27. SSW – wichtige Entwicklungssprünge

    Die 27. SSW – wichtige Entwicklungssprünge

    Die 27. SSW ist welcher Monat? In der 27. SSW endet das zweite Trimester der Schwangerschaft und damit auch der siebte Monat. In der 27. SSW spielen die Gewichtszunahme des Babys und der Gebärmutter eine große Rolle, denn sie sorgen bei der Mutter zunehmend für Beschwerden der unterschiedlichsten Art. Diese Beschwerden sind aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Mutter in den kommenden drei Monaten der Schwangerschaft erwartet. Das Baby macht in der 27. SSW einen großen Sprung in seiner Entwicklung und das gilt vor allem für sein Gehirn, aber auch für die Lungen.

    Die Entwicklung des Babys in der 27. SSW

    Wenn der Arzt Bilder in der 27. SSW macht, dann kann die Mutter erkennen, dass sich die Proportionen des Babys verändert haben. Das Wachstum des Kopfes hat sich im Vergleich zum Rumpf verlangsamt und die körperlichen Proportionen ergeben jetzt ein einheitliches Bild. In der 27. SSW wiegt das Baby etwa 1.000 Gramm und es hat eine Körperlänge von durchschnittlich von 36 cm. Zwar ist die Haut noch ein wenig runzelig, aber die Fettreserven, die das Kind in den noch verbleibenden Wochen ansammelt, werden die Haut glätten.

    Das Baby hat in der 27. SSW einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, leider stimmt er aber nicht immer mit dem der Mutter überein. Da das Kind noch relativ viel Platz in der Gebärmutter hat, können seine Turnübungen die Mutter nachts wachhalten, während es am Tag gerne mal eine Ruhepause einlegt. Schuld an den nächtlichen Aktivitäten sind die Wehen-Hormone, die der Körper der Mutter jetzt vermehrt und vor allem in der Nacht ausschüttet. Zwar wird der Platz in der Gebärmutter immer kleiner, aber es reicht immer noch, um Purzelbäume zu machen. Da das Baby erst später die Geburtsposition, die Beckenendlage einnimmt, dreht es sich in der 27. SSW mal nach oben und mal nach unten.

    Die Ausbildung der Gehirnstruktur ist in der 27. SSW die wichtigste Entwicklung. Bis zur 27. SSW hat die Oberfläche des Gehirns eine glatte Struktur, in der 27. SSW bilden sich jetzt die Furchen, und das Gehirn des Kindes ähnelt dem eines erwachsenen Menschen. Dieser Prozess wird von sehr intensiven Gehirnaktivitäten des Babys begleitet und Wissenschaftler vermuten, dass das Baby in dieser Schwangerschaftswoche auch zum ersten Mal träumt. Die Sinneswahrnehmungen werden in der 27. SSW immer stärker ausgeprägt. Das Baby nimmt grelles Licht ebenso wahr wie laute Geräusche und es ist in der Lage, zu tasten. Wenn die Mutter sehr hellem Licht ausgesetzt ist, zum Beispiel, wenn sie ihr Gesicht in die Sonne hält, dann wird das Baby die Hand vor die Augen legen oder sich einfach wegdrehen. Zwar wird das Licht gefiltert und das Baby sieht nur einen sanften Rot-Ton, aber das Kind empfindet das trotzdem als störend.

    Wenn sich die Mutter bewegt, dann wird das Baby durch das Fruchtwasser sanft hin und her geschaukelt. Viele werdende Eltern empfinden es als sehr berührend, wenn sie sanft über den Bauch der Mutter streicheln, denn dann passiert es nicht selten, dass das Baby sich in Richtung der streichelnden Hand bewegt.

    Wie gefährlich ist eine Geburt in der 27. SSW?

    In der 27. SSW wird das Blut des Kindes direkt aus dem Knochenmark gebildet und das Baby ist jetzt in der Lage, seine Körpertemperatur selbstständig zu steuern. Eine Frühgeburt in der 27. SSW kann kritisch werden, denn es gibt zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft noch eine Schwachstelle, und zwar die Lungen. Die organische Entwicklung ist in der 27. SSW zwar schon fast abgeschlossen, aber es fehlt das sogenannte Surfactant, ein Oberflächenprotein, das die Bronchien schützt und reinigt, aber auch dafür sorgt, dass sich Lungenbläschen beim Atmen nicht verkleben können. Kommt es zu einer Geburt in der 27. SSW, dann muss das Baby nicht nur in den Brutkasten, es wird auch an die künstliche Beatmung angeschlossen. Erst wenn ausreichend Surfactant produziert wird, dann ist das Baby auch in der Lage, selbstständig zu atmen. Um die selbsttätige Atmung und die Produktion des Proteins anzuregen, bekommen Kinder in der 27. SSW ein Medikament.

    Wenn in der 27. SSW Schmerzen auftreten, dann müssen das nicht zwingend auch Wehen sein. Wenn es aber Wehen sind, dann werden die Ärzte versuchen, diese frühen Wehen mit den entsprechenden Medikamenten zu hemmen. So kann unter anderem auch Cortison gespritzt werden, denn das umstrittene Medikament regt das Wachstum der Lungen des Babys an.

    Warum Mütter in der 27. SSW so intensiv träumen

    Frauen, die in der 27. SSW schwanger sind, erleben in dieser Phase der Schwangerschaft einige merkwürdige Dinge und haben zudem mit vielen körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Der obere Rand der Gebärmutter ist in der 27. SSW oberhalb des Bauchnabels ertastbar und da die Organe jetzt vom Bauch aus in Richtung Brust geschoben werden, fühlen sich viele Frauen zunehmend unwohl. Auch Beinkrämpfe, Hämorrhoiden und Krampfadern treten in der 27. SSW häufig auf. Um die beanspruchten Beine zu entlasten, kann es helfen, Kompressionsstrümpfe zu tragen. Wenn sich die Krampfadern aber im Schambereich bilden, dann sind Kompressionsstrümpfe nicht zu empfehlen, denn sie können die Beschwerden noch schlimmer machen.

    In der 27. SSW tritt ein Phänomen auf, für das Wissenschaftler bis heute keine schlüssige Erklärung haben: Die werdenden Mütter träumen sehr intensiv. Diese Träume in der 27. SSW sind sehr plastisch, oftmals auch dramatisch und nicht selten sogar bizarr. Es wird vermutet, dass diese lebhaften Träume etwas mit den hormonellen Einflüssen in der 27. Schwangerschaftswoche zu tun haben und dass sich die werdenden Mütter auf diese Weise mit der Schwangerschaft und der Geburt auseinandersetzen.

    Das Gewicht des Kindes drückt in der 27. SSW mehr und mehr auf die Vena Cava, und das macht den Rückfluss des Blutes durch die größte Vene des Körpers immer schwerer. Viele Schwangere müssen dann die Erfahrung machen, dass sie nicht mehr auf dem Rücken liegen können, weil ihnen sonst übel wird. Gesünder und bequemer für Mutter und Kind ist es, ab der 27. SSW vermehrt auf der linken Körperseite zu liegen, denn dann werden die Organe entlastet.

    Um Wassereinlagerungen vorzubeugen, hilft es, sich eiweißreich zu ernähren. Fisch, Fleisch, Milch und Milchprodukte sollten in der 27. SSW auf der Speisekarte stehen.

    Bild: © Depositphotos.com / michaeljung

  • So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    Schwitzen ist es etwas ganz Natürliches, denn mit der Hilfe dieses Stoffwechselprozesses reguliert der Körper seine Temperatur. Aber auch wenn Schwitzen vollkommen normal ist, für viele Menschen ist es unangenehm, wenn die Haut anfängt zu glänzen, und wenn sich auf dem T-Shirt große Flecken unter den Achseln zeigen. Aber nicht nur die Flecken sind unangenehm, der Geruch ist es auch. Schweiß besteht zu 99 % aus Wasser und riecht nach gar nichts, aber die Bakterien, die sich im Schweiß befinden, sorgen für den typischen Schweißgeruch. Um die sichtbaren Zeichen des Schwitzens und auch den lästigen Geruch zu vermeiden, gibt es Antitranspirante.

    Was tun bei übermäßigem Schwitzen?

    Die meisten schwitzen wenig und haben daher auch nicht unter den negativen Aspekten des Schwitzens zu leiden. Rund zwei Prozent der Bevölkerung leidet aber an zu starkem Schwitzen, und zwar nicht nur in den heißen Sommermonaten. Starkes Schwitzen ist von der Temperatur und auch von der jeweiligen Jahreszeit unabhängig und in diesem Fall ist guter Rat teuer. Plötzliche Schweißausbrüche sind für die meisten Betroffenen eine starke physische Belastung, vor allem dann, wenn nicht nur die Achselhöhlen, sondern auch die Hände und die Füße betroffen sind. In einigen Fällen werden bei einem Schweißausbruch in nur wenigen Sekunden bis zu 100 mg Schweiß produziert und das bedeutet für die Betroffenen nicht selten das soziale Abseits. Um das Schweißproblem in den Griff zu bekommen, hilft in der Regel ein gutes Antitranspirant. Wer mehr zum Thema Schwitzen erfahren möchte, der kann sich auf der Seite https://www.odaban.de/ ausführlich informieren.

    Hilfe durch ein Antitranspirant

    Starkes Schwitzen hat nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun, denn wer stark schwitzt, der kann sich noch so oft waschen, das Problem wird trotzdem bleiben. Effektive Hilfe bietet nur ein gutes und möglichst sanftes Antitranspirant, das die Haut nicht allzu sehr reizt. Um einen effektiven Schutz zu gewährleisten, sollte das Antitranspirant Aluminiumchlorid enthalten, einen Wirkstoff, der in der letzten Zeit mehr und mehr ins Gerede gekommen ist. In der richtigen Konzentration sorgt Aluminiumchlorid im Antitranspirant dafür, dass sich die Ausgänge der Schweißkanäle verengen und das ein Komplex gebildet wird, der wie eine Art Korken die Ausgänge verschließt. Auf diese Weise kann das Schwitzen dann reguliert werden.

    Wie gefährlich ist Aluminiumchlorid?

    Aluminiumchlorid ist schädlich und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen – diese Schlagzeilen kann man immer wieder lesen, aber stimmt das tatsächlich, was man dem Aluminiumchlorid im Antitranspirant nachsagt? Es kommt wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens auch, beim Antitranspirant auf die richtige Dosis an. Ein gutes Antitranspirant wie das Odaban Antitranspirant wird nur sehr sparsam eingesetzt, denn ein bis zwei Sprühstöße ein- bis zweimal pro Woche reichen aus, um auch ein starkes Schwitzen in den Griff zu bekommen. Damit liegt die Menge an Aluminium im Antitranspirant von Odaban weit unter der Menge, die vom Bundesamt für Risikobewertung angegeben wird.

    Präventiv schützen

    Kann man Schwitzen präventiv begegnen? Mit dem Antitranspirant von Odaban ist das möglich. Das Spray muss nur minimal dosiert werden und wird am Abend auf die betreffenden Hautstellen aufgetragen. Schon nach einmaliger Anwendung baut das Antitranspirant von Odaban einen wirksamen Schutz auf und das Schwitzen wird effektiv reguliert. Durch die sehr fein abgestimmte Rezeptur wird die empfindliche Haut unter den Achseln optimal geschützt und das unangenehme Brennen und Jucken, das es bei vielen Deodorants leider noch gibt, ist beim Antitranspirant von Odaban kein Thema mehr. Nach dreimaliger Anwendung baut dieses Antitranspirant einen sicheren Schutz auf und der Schweißfluss geht bis zu 90 % zurück. In dermatologischen Tests zeigte sich, dass die Reduktion des Schweißes mit einem anderen Antitranspirant nur um 71 % zurückging.

    Bild: © Depositphotos.com / stokkete

  • Die 28. SSW – die Vorfreude wächst

    Die 28. SSW – die Vorfreude wächst

    Vor allem Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, fragen sich in der 28. SSW, welcher Monat der Schwangerschaft jetzt anbricht. Es ist der siebte Monat oder das zweite Trimester und bei den Müttern machen sich jetzt zwiespältige Gefühle breit. Auf der einen Seite steigt die Vorfreude auf das Kind und auf der anderen Seite plagen viele Mütter Zweifel, wie sie die Geburt schaffen sollen und ob sie der Mutterrolle auch wirklich gerecht werden. Das Baby sorgt in der 28. SSW für eine weitere Gewichtszunahme und die Bilder der 28. SSW zeigen einen schon fast perfekten Säugling. Das Baby legt weiter Fettreserven an, die Lungen sind beinahe schon fertig und das Gehirn sowie das Immunsystem machen weitere Fortschritte.

    Die 28. SSW – ein fast fertiger Mensch

    Das Gewicht des Babys in der 28. SSW liegt durchschnittlich bei 1.100 Gramm und es misst vom Scheitel bis zur Sohle rund 37 cm. Seine Organe sind jetzt schon fast ausgereift und bis es zur Welt kommt, wird es sich hauptsächlich um sein Wachstum und um sein Gewicht kümmern. Die Entwicklung es Gehirns steht in der 28. SSW im Vordergrund. Die Furchungen des Hirns hat vor wenigen Tagen begonnen, das was jetzt folgt, sind die filigranen Feinarbeiten. Auch die Aktivität des Gehirns geht weiter voran, und wenn der Arzt jetzt beim Baby ein EEG machen würde, dann zeigt diese Messung in der 28. SSW schon Sinneswahrnehmungen.

    In der 28. SSW macht aber auch das Immunsystem einen gewaltigen Schritt nach vorne. Das Baby nimmt durch das Blut der Mutter über die Plazenta Antikörper auf und das macht es möglich, dass das Immunsystem eigenständig funktioniert. Das bronchiale System verzweigt sich weiter und die Blutgefäße in der Lunge bilden sich weiter aus. In der 28. SSW wird das sogenannte Surfactant vermehrt produziert, ein Protein, was dabei hilft, dass die Lungenbläschen nicht verkleben, und das Baby trainiert durch das Einatmen und Ausatmen von Fruchtwasser seine Atmung. Dabei kommt es häufig zu einem Schluckauf, den die Mutter in der 28. SSW als Kindsbewegungen wahrnimmt. Neben dem Schluckauf macht sich das Kind in der 28. SSW aber auch mit zappeln und zarten Tritten bemerkbar.

    In der 28. SSW hat das Kind noch ausreichend Platz in der Gebärmutter, aber die Tritte sind auch von außen zu sehen und die Mutter kann immer erkennen, wo das Baby gerade liegt, je nachdem, wo ein Fuß gerade „auftaucht“. Das Baby hat jetzt beim Schlafen die Augen geschlossen und wenn es in einer Wachphase ist, dann sind die Augen weit geöffnet. Es kann in der 28. SSW aber noch nicht scharf sehen, sondern nur hell von dunkel und einen Wechsel der Formen und Farben unterscheiden.

    Die Mutter in der 28. SSW

    Die Schwangerschaft macht sich in der 28. SSW immer deutlicher bemerkbar. So zeigt sich jetzt die Wirkung der Schwangerschaftshormone, die die Gelenke langsam, aber sicher auflockern, was zu Schmerzen in der Beckenregion führen kann. In den verbleibenden Wochen vor der Entbindung nehmen die meisten Frauen ab der 28. SSW noch einmal rund fünf Kilogramm zu. Auch die Gebärmutter verändert in der 28. SSW langsam ihre Form. Im oberen Bereich der Gebärmutter liegt das Baby, das immer weniger Platz hat, im unteren Teil hingegen wird das Platzangebot immer größer. Diese Platzverteilung ist gewollt, denn sie soll das Kind aktiv dabei unterstützen, die richtige Lage für die Geburt einnehmen zu können. Ideal ist eine Position, bei der der Kopf nach unten zeigt, die sogenannte Endlage. Die meisten Babys drehen sich aber nicht in der 28. SSW, sondern erst in der 36. Schwangerschaftswoche, manche sogar erst fünf Minuten vor der Geburt. Damit es nicht zur Steißlage kommt, können Ärzte und Hebammen auch ein wenig nachhelfen, dass das Baby die richtige Position findet, um gesund zur Welt zu kommen.

    Für die werdenden Eltern bietet die 28. SSW noch einmal die Möglichkeit, durchzuatmen und vielleicht einen kleinen Urlaub zu machen. Fliegen in der 28. SSW ist kein Problem, wenn die Mutter sich fit und gesund fühlt. Es sollten aber keine extremen Langstreckenflüge wie zum Beispiel nach Australien sein, denn 22 Stunden im Flugzeug sind für die Mutter doch recht anstrengend. Viele Frauen beginnen in der 28. SSW mit Geburtsvorbereitungskursen, bei denen übrigens auch die werdenden Väter gern gesehene Gäste sind.

    In den Vorbereitungskursen lernen die Männer, ihre Frauen bei der Geburt aktiv zu unterstützen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, der Hebamme Fragen zu stellen und sich ein Video von der Geburt anzusehen. Auch die Vorbereitung auf das Stillen ist Teil eines Geburtsvorbereitungskurses in der 28. SSW. Muttermilch ist nicht nur die natürlichste Nahrung für das neugeborene Kind, sie ist auch die gesündeste Nahrung. Frauen, die nicht stillen können oder nicht stillen wollen, müssen allerdings kein schlechtes Gewissen haben, denn eine enge Beziehung zwischen Mutter und Kind entsteht auch dann, wenn das Baby mit der Flasche ernährt wird. Zudem haben die modernen Milchpulver alles, was das Baby braucht.

    Wie riskant ist eine Geburt in der 28. SSW?

    Das Gewicht des Babys in der 28. SSW liegt bei durchschnittlich 1.100 Gramm und wenn es in der 28. SSW zur Frühgeburt kommt, dann stehen die Chancen, dass das Baby überlebt, bei rund 96 %. Das Risiko steigt aber bei Babys, die noch keine 1.000 Gramm wiegen, denn dann können Komplikationen und gesundheitliche Schäden nicht ausgeschlossen werden. Kommt ein Frühchen in der 28. SSW zur Welt, dann muss es in den Brutkasten und da das Wachstum der Lunge noch nicht vollständig abgeschlossen ist, kann es sein, dass das Baby mittels eines Nasenschlauches künstlich beatmet werden muss.

    Die Nieren haben in der 28. SSW ihre Arbeit bereits aufgenommen und das heißt, die Gefahr von Nierenproblemen oder sogar Nierenversagen ist sehr klein. Das Baby braucht nach einer Geburt in der 28. SSW vor allen Dingen viel Ruhe und noch mehr Schlaf. In vielen Kliniken wird das sogenannte „Känguruing“ angeboten, bei dem die Mutter oder auch der Vater das Kind auf dem Arm oder auf dem Bauch haben. Für das Kind ist es sehr wichtig, dass es neben der Körperwärme auch den gewohnten Herzschlag fühlen kann.

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  • Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Volksmund, aber viele Frauen leiden nicht nur, wenn es um ihre Schönheit geht, sie setzen sich nicht selten auch großen Risiken aus. Das gilt auch für eine Bauchstraffung, eine der beliebtesten Operationen in der ästhetischen Chirurgie. Wenn die Bauchdecke nach einer erfolgreichen Diät oder nach einer Schwangerschaft nicht mehr allzu gut aussieht, dann entschließen sich viele Frauen die Bauchdecke operativ straffen zu lassen, um wieder eine Bikinifigur zu bekommen. Eine neue Studie zeigt aber, wie gefährlich eine solche OP sein kann.

    Jede Bauchstraffung birgt Risiken

    Auch eine Bauchstraffung ist eine Operation und daher auch mit bestimmten Risiken verbunden. In der neuen US-Studie wird deutlich, warum viele Frauen die Gefahren und Risiken einer Bauchstraffung gerne ausblenden. Die Kliniken und Praxen für ästhetische Chirurgie erinnern nur noch entfernt an einen normalen Klinikalltag. Sie sind in der Regel elegant und geschmackvoll eingerichtet, das Personal und die Ärzte verzichten auf den weißen Kittel und nicht selten wird den Patienten ein Gläschen Champagner angeboten. Natürlich klärt auch ein plastischer Chirurg seine Patienten vor der Operation über die möglichen Gefahren auf und auch hier müssen die entsprechenden Dokumente unterschrieben werden, aber die Mehrzahl der Frauen und Männer, die sich die Bauchdecke straffen lassen, sehen nur den Erfolg der OP und dass sie anschließend besser und attraktiver aussehen.

    Welche Probleme können bei einer Bauchstraffung auftreten?

    Ein Problem, das bei jeder Operation, also auch bei einer Bauchstraffung auftreten kann, ist eine Thrombose. Um ein solches Blutgerinnsel zu vermeiden, wird den Patienten vor der OP ein gerinnungshemmendes Mittel gespritzt, aber dieses Mittel kann die Neigung zu Blutungen erhöhen und die Gerinnung des Blutes stören. Theoretisch ist es zudem auch möglich, dass es zu Schäden im Gewebe oder zu einer Infektion kommt und selbst wenn die Bauchstraffung mit großer Sorgfalt ausgeführt wird, Blutungen lassen sich leider nie komplett verhindern. Im günstigsten Fall kann eine Blutung noch im Operationssaal gestillt werden, im schlimmsten Fall muss der Patient eine Bluttransfusion bekommen. Kommt es nach einer Bauchstraffung zu einer örtlichen Infektion, dann kann diese in den meisten Fällen mit Antibiotika behandelt werden.

    Seltene Komplikationen bei einer Bauchstraffung

    Die US-Studie nennt auch eher seltene Risiken bei einer Bauchstraffung, die aber durchaus gefährlich werden können. Dazu gehören unter anderem Entzündungen und sogar Blutvergiftungen der Unterhaut. Bei einigen Patienten stellt sich nach der Bauchstraffung auch ein Gefühl der Taubheit in der Bauchregion ein, das in den meisten Fällen aber wieder von selbst verschwindet. Das Taubheitsgefühl entsteht, weil bei der Operation einige der Hauptnerven durchtrennt werden. In seltenen Fällen hält dieses unangenehme Gefühl länger an. Bei jeder Bauchstraffung entstehen zudem Narben, die bleiben. Einen erfahrenen plastischen Chirurgen, der sehr sorgfältig arbeitet, kann man an den feinen, kaum sichtbaren Narben erkennen, die sogar nicht zu sehen sind, wenn ein Bikini getragen wird.

    Wie gefährlich sind Allergien?

    Mögliche Allergien sind ebenfalls ein Risiko bei Operationen, das nicht unterschätzt werden sollte. Nach der neuen Studie aus den USA leiden immer mehr Menschen unter Allergien, was auch eine Bauchstraffung zu einer gefährlichen Operation machen kann. Es sind vor allem allergische Reaktionen auf verschiedene Medikamente, die für Probleme sorgen, aber auch eine Allergie gegen Latex oder Desinfektionsmittel kann dazu führen, dass es nach einer Bauchstraffung zu Schwellungen der Narbe, zu starkem Juckreiz und zu Übelkeit kommen kann. Eher selten sind laut der Studie schwere Komplikationen, in deren Folge es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem, zu Schädigungen der Organe, zu Lähmungen oder sogar zu einem lebensbedrohlichen Schock kommt.

    Alle, die eine Bauchstraffung vornehmen lassen möchten, sollten vorher ausführlich mit ihren Arzt sprechen und die möglichen Gefahren und Risiken nicht ausblenden, die es bei diesem operativen Eingriff gibt.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski