Schlagwort: Techniker Krankenkasse

  • Entscheidend ist die Entscheidung: Krankenkassen verschicken knapp 70 Millionen Organspendeausweise

    Hamburg (ots) – Zum zweiten Mal bekommen knapp 70 Millionen Menschen in Deutschland, die 16 Jahre oder älter sind, einen Organspendeausweis zugeschickt. Die Reform des Transplantationsgesetzes verpflichtet die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen, ihren Versicherten alle zwei Jahre einen Ausweis mit Informationen zur Organspende zuzuschicken. Allein die Techniker Krankenkasse (TK) versendet zwischen dem 11. August und dem 27. Oktober 2015 über acht Millionen Briefe.

    Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK: „Umfragen, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa in unserem Auftrag gemacht hat, zeigen, dass wir bereits mit der ersten Versandaktion den Anteil der Versicherten, die einen ausgefüllten Organspendeausweis besitzen, deutlich erhöhen konnten. Wir hoffen, dass auch diesmal viele Versicherte, die seitdem 16 Jahre alt geworden sind oder sich inzwischen mit dem Thema beschäftigt haben, eine Entscheidung für sich treffen und diese dokumentieren. Eine so persönliche Frage sollte jeder selbst beantworten und nicht anderen überlassen.“

    Diese sogenannte Entscheidungslösung gilt seit der Reform des Transplantationsgesetzes 2012. Was viele nicht wissen: Spricht man sich zu Lebzeiten nicht für oder gegen die Organspende aus, werden die Angehörigen gefragt, ob sie einer Organentnahme zustimmen. Und: Die Wahrscheinlichkeit, einmal ein Spenderorgan zu benötigen ist größer als das man selbst als Organspender in Frage kommt.

    Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der TK-Internetseite unter www.tk.de/organspende (Webcode 018570).

    Hinweis für die Redaktionen:

    Am 1. November 2012 trat das reformierte Transplantationsgesetz in Kraft. Es verpflichtet die Krankenkassen, allen Versicherten ab 16 Jahren alle zwei Jahre Informationen zur Organspende mit einem Organspendeausweis zuzuschicken und sie aufzufordern, darauf eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende festzuhalten. Das Gesetz ist Ergebnis einer fraktionsübergreifenden Initiative, um die Situation der 11.000 Menschen zu verbessern, die derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan warten.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Daniel Burgstaler Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3092834
  • Macht Kita krank? Überdurchschnittlich hohe Fehlzeiten bei der Kinderbetreuung

    Hamburg (ots) – Ob Postboten, Zugführer oder Erzieher: Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 wurde so viel gestreikt wie lange nicht mehr. Und zumindest für die Erzieher ist noch kein Ende in Sicht: Gerade hat die nächste Runde der Tarifverhandlungen begonnen. Sollten diese scheitern, drohen ab Oktober weitere Streiks.

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat das zum Anlass genommen, die Krankheitsdaten der knapp 100.000 bei ihr versicherten Erzieherinnen und Erzieher im Jahr 2014 auszuwerten. Das Ergebnis: Im letzten Jahr war diese Berufsgruppe vier Tage mehr krankgeschrieben als der Bundesdurchschnitt. Die 18,9 Fehltage pro Kopf resultieren vor allem aus psychischen Störungen (4,1 Tage) und Krankheiten des Atmungssystems (3,3 Tage).

    „Dass Erzieher überdurchschnittlich von diesen Erkrankungen betroffen sind, ist nicht verwunderlich. Zum Beispiel psychische Störungen, zu denen auch Überlastungen gehören: Ein hoher Lärmpegel, immer komplexer werdende Aufgabenbereiche und zuletzt auch Auseinandersetzungen mit den Eltern – Kindererziehung kann stressig sein“, erklärt Gudrun Ahlers, Präventionsexpertin der TK. Und: Hohe Krankenstände müssen von den arbeitsfähigen Erzieherinnen und Erziehern kompensiert werden. „Das bedeutet für sie oft noch größere Gruppen und damit noch mehr Stress und gesundheitliche Belastung – ein Teufelskreis“, so die Spezialistin.

    Auch dass Erzieher oft an Atemwegserkrankungen leiden, sollte niemanden überraschen. Gudrun Ahlers erläutert die Situation: „Kindertagesstätten sind quasi Sammelbecken für Viren und Bakterien. Das macht nicht nur die Kinder krank, sondern natürlich auch die Erwachsenen.“

    Hinweise für die Redaktionen:

    Die Daten stammen aus dem Gesundheitsreport 2015. Dafür wertete die TK die Krankschreibungen der 4,4 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist.

    Der Report steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 718618) bereit.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Katharina Borgerding Tel. 040-6909 1783 E-Mail pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3097085
  • Trend setzt sich fort: Jedes dritte Kind kommt per Kaiserschnitt auf die Welt

    Hamburg (ots) – Alle zweieinhalb Minuten kommt in Deutschland ein Kind per Kaiserschnitt auf die Welt. Allein bei den Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) waren es im vergangenen Jahr knapp 30.000 Kinder und somit jedes dritte Baby, dessen Geburt per Skalpell durchgeführt wurde. Damit setzt sich ein Trend zur Operation als Geburtsform fort – obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur von rund 15 Prozent medizinisch notwendigen Eingriffen dieser Art ausgeht.

    „Eine Geburt ist der für Mutter und Kind wichtige Höhepunkt einer Schwangerschaft“, sagt Monica Burkhardt, die das Thema Schwangerschaft und Geburt bei der TK betreut. „Gerade bei der ersten Geburt können sich Frauen häufig nicht vorstellen, was auf sie zukommt – das kann Angst machen. Und die wollen wir abbauen“, so Burkhardt. Um werdende Mütter dabei zu unterstützen, sich körperlich und seelisch auf dieses wichtige Ereignis einzustellen und vorzubereiten, hat die TK alle Informationen zum Thema nach den neuesten wissenschaftlichen Studien in einer handlichen Broschüre zusammengefasst. Sie bietet eine neutrale Gegenüberstellung unterschiedlicher Geburtsmethoden und ihrer Risiken. Der Ratgeber informiert rund um die Geburt und auch wann ein Kaiserschnitt das Mittel der Wahl ist.

    Weitere Informationen zum Thema und die Broschüre „Wie Kinder auf die Welt kommen“ gibt es kostenlos im Internet unter www.tk.de (Webcode 726578).

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Hermann Bärenfänger Tel. 040 – 6909 – 2058 E-Mail: pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3100504
  • Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Magenschmerzen, die sich vor allem auf den Oberbauch konzentrieren und andauernd sind, Übelkeit und Sodbrennen. Jedes dieser Symptome ist für den Betroffenen schlimm genug, doch wenn sich alle auf einmal zeigen, wird es richtig ungut. Und wer sich dann vom Arzt eine entsprechende Diagnose und Hilfe erwartet, wird oft enttäuscht. Denn so real und präsent die genannten Beschwerden auch sind, es gibt dafür keine organische Ursache. Also helfen nur die richtige Ernährung und Akutlösungen.

    Nicht nur physisch wahrnehmbare Krankheit

    Wer an chronischem Reizmagen, in der medizinischen Fachsprache auch funktionelle Dyspepsie genannt, leidet, der tut dies nicht nur körperlich, sondern meist auch psychisch. Denn gerade in dieser Form steht der Betroffene extrem unter Druck und muss Einschnitte in seinem alltäglichen Leben in Kauf nehmen. Fragen wie „Wo finde ich die nächste Toilette wenn ich in der Stadt bin“ oder „Was soll ich tun wenn mir im Meeting plötzlich übel wird“ belasten hochgradig und setzen unter Druck. Doch wer sich mit dem Krankheitsbild des Reizmagens näher beschäftigt, wird sich auch mit diesen Fragen und noch anderen unangenehmen auseinander setzen müssen. Es gilt als erwiesen, dass Frauen häufiger vom Reizmagen betroffen sind als Männer – und zwar genau doppelt so oft. Laut einer Statistik der Techniker Krankenkasse sind Reizmagen und das Reizmagensyndrom eine der häufigsten Verdauungsstörungen der Bevölkerung, die immerhin bis zu 20 Prozent betroffen ist. Viele leiden neben dem Reizmagen auch noch an einer Gastritis, einer Magenschleimhautentzündung.

    Genaue Ursache des Krankheitsbildes ist unbekannt

    Auch wenn Betroffene früher oder später von ihrem behandelnden Arzt die Diagnose Reizdarm erhalten, so ist dies meist ein langer und steiniger Weg. Das Tückische an der Krankheit ist nämlich, dass es keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursachen und Auslöser gibt. Der organische Befund der Patienten ist meist komplett unauffällig. Ärzte vermuten daher eher, dass gestörte Bewegungsabläufe, die im Verdauungstrakt stattfinden, die Symptome der Erkrankung auslösen. Wenn dann noch ein überempfindliches Nervensystem in der oberen Magen-Darm-Region dazu kommt, kann die Krankheit ausgelöst werden. Auch eine intensive Schmerzwahrnehmung sowie ein geschwächtes oder gestörtes Immunsystem tun ihr Übriges, um das Reizmagen-Syndrom auszulösen. Es können aber auch psychische Faktoren eine wesentliche Rolle spielen, denn Stress, Angst und Depressionen belasten erwiesenermaßen den Magen-Darm-Trakt.

    Heilung ist nicht möglich

    Neben der schlechten Nachricht, dass ein langer Weg bis zur richtigen Diagnose bevor steht, kommt noch die Tatsache, dass Reizmagen als nicht heilbar eingeschätzt wird. Nach derzeitigem Stand der Forschung ist dies bis dato nicht möglich, weshalb ein Therapieansatz darauf abzielt, zumindest die Beschwerden zu lindern. Im Akutfall können Medikamente wie Säurehemmer oder Krampflöser verabreicht werden. Da dies keine langfristige Lösung ist, wird Betroffenen empfohlen, ihren Lebensstil entsprechend anzupassen. Autogenes Training oder Yoga und progressive Muskelentspannung, aber auch Ausdauersportarten wie Rad fahren, Joggen und Schwimmen helfen, indem sie den Stresspegel entsprechend absenken.

    Essverhalten ändern

    Natürlich hilft auch eine Änderung der Essgewohnheiten, dass sich die Symptome verbessern. Da es keine spezielle Diät zur Linderung der Beschwerden gibt, sollte der Patient einfach ein Ernährungsprotokoll führen. Dies kann dazu beitragen, kritische Lebensmittel, die die Symptome auslösen, zu finden. Experten raten, mehrere kleine Portionen am Tag zu essen und diese ausreichend zu kauen, denn die Verdauung beginnt bekanntermaßen bereits im Mund. Auch beim Trinken kann ein Betroffener des Reizmagens viel richtig machen. Etwa wenn er vorwiegend stilles Wasser trinkt oder aber zu Kräutertee greift, die explizit den Magen schonen. Alles, was Kohlensäure und Säure enthält, ist hingegen schlecht für den Magen. Auch Alkohol, Kaffee und Nikotin setzen dem empfindlichen Organ zu und können die Symptome des Reizmagens verstärken. Zu heiße Getränke oder Mahlzeiten ebenso wie zu scharf gewürztes setzen der Magenschleimhaut stark zu und verstärkt die Symptome des Reizmagens. Damit ist klar, dass eine ausgewogene, durchschnittlich temperierte Ernährung die Lebensqualität der Erkrankten weitgehend stabilisieren kann.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata

  • Viele Krankschreibungen wegen Depressionen

    Viele Krankschreibungen wegen Depressionen

    Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Diagnosen stark zugenommen. Dies hat ganz unterschiedliche Gründe. Zum einen wurden in der Vergangenheit häufig keine korrekten Diagnosen gestellt und eine Depression wurde oft nicht erkannt. Zum anderen führt der Druck im Alltag und im Arbeitsleben zum Ausbruch der Krankheit. Die Techniker Krankenkasse hat nun den Bericht „Depressionsatlas“ herausgegeben, für den Daten von 4,1 Millionen Versicherten ausgewertet wurden. Das Ergebnis gibt unter anderem an, dass rein statistisch gesehen im Jahr 2013 jeder Arbeitnehmer einen Tag aufgrund von Depressionen krankgeschrieben war.

    Depressionen belegen den zweiten Platz

    Im Gesamtvergleich ist zu sehen, dass Depressionen bundesweit der zeithäufigste Grund für Arbeitsausfälle sind. Auf Platz eins kann sich die Erkältung halten, welche die meisten Krankheitstage verursacht. Die Techniker Krankenkasse gibt in Ihrem Bericht an, dass 7,1 % aller Fehltage durch Depressionen verursacht werden. Es ist ein deutlicher Anstieg seit der Jahrtausendwende zu erkennen. Im Jahr 2000 war die Zahl der Krankheitsfälle im Bereich der Depressionen um 70 % geringer. Mittlerweile ist die Zahl aber stagniert. Zwischen 2012 und 2014 gibt es keinen merklichen Anstieg oder Abfall zu verzeichnen.

    Ein wichtiger Aspekt, der im Bericht hervorgehoben wird, ist die Tatsache, dass Depressionen in den meisten Fällen zu sehr langen Arbeitsausfällen führen. Während man mit einer Erkältung oder Rückenschmerzen nach ein paar Tagen wieder am Arbeitsplatz ist, fallen die betroffenen Arbeitnehmer mit Depressionen im Schnitt für 64 Tage aus. Der hohe Anteil an der Gesamtzahl der Krankheitstage wird also in erster Linie durch lange Behandlungen hervorgerufen und nicht durch die hohe Zahl der Erkrankten.

    Die Fakten der Depression in der Übersicht

    Der Bericht gibt nicht nur Auskunft darüber, wie häufig Krankheitstage aufgrund von Depressionen verursacht werden, sondern auch wer sie in Anspruch nimmt und in welchen Berufsfeldern:

    Je älter der Arbeitgeber, umso häufiger werden Fehltage wegen Depressionen eingereicht. Dies relativiert sich allerdings ab der Altersklasse von 60 Jahren, hier ist ein Rückgang zu beobachten.

    Das Berufsfeld scheint entscheiden dafür zu sein, wie hoch das Risiko ist, eine Depression zu entwickeln. So geben die Zahlen an, das vor allem Personen die in Callcentern oder dem Bereich der Altenpflege arbeiten an Depressionen leiden. Aber auch die Felder der Erziehung und der Sicherheit sind stärker betroffen. Es ist auffällig, dass diese Berufe einen hohen Grad an Stress und eine hohe psychische Belastung aufweisen.

    Im Norden sind die Arbeitnehmer öfter betroffen als im Süden. Das Bundesland Hamburg steht an der Spitze der Liste, mit durchschnittlich 1,4 depressionsbedingten Fehltagen pro Arbeitnehmer. Ebenso stark betroffen sind die Bundesländer Schleswig-Holstein und Berlin.

    Baden-Württemberg hat lediglich einen Wert von 0,84 Fehltagen und liegt damit am Ende der Tabelle. Aber auch die südlich gelegenen Bundesländer Bayern und Sachsen liegen weit unter dem Bundesdurchschnitt.

    Schaut man sich die Daten der Frauen und Männer im Vergleich an, werden Frauen fast doppelt so häufig für Depressionen behandelt wie Männer. Im Schnitt fehlen die Herren 0,8 Tage im Jahr und die Damen 1,3.

    Nicht jede Depression führt zum Arbeitsausfall

    Die Tatsache, dass es in Bayern weniger Fehltage bedingt durch Depressionen gibt, heißt allerdings nicht automatisch, dass hier auch weniger Personen unter Depressionen leiden. In dem Bericht wird angegeben, dass es einige Regionen gibt, in denen die Fehltage zwar gering sind, aber die Zahl der verschriebenen Antidepressiva sehr hoch ist.

    Ein Beispiel in Zahlen ist die kleine Stadt Kulmbach. Sie liegt in Oberfranken und im Vergleich zum Rest der Bundesrepublik kommt es hier kaum zu Krankschreibungen wegen Depressionen. Dennoch erhalten 5,5 % aller Arbeitnehmer der Stadt, mindesten einmal im Jahr ein Antidepressivum von ihrem behandelnden Arzt. Der bundesweite Wert liegt bei knapp 6 %.

    Neben der häufigeren Diagnose der Krankheit ist sicherlich auch die Akzeptanz in der Gesellschaft ein wichtiger Grund für die steigenden Zahlen der Krankschreibungen. In der Vergangenheit wurden betroffene Personen häufig stigmatisiert. Depressionen wurden und werden auch heute noch nicht immer als ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild anerkannt. Mittlerweile gibt es Aufklärungskampagnen und Hilfsorganisationen die aktive Unterstützung geben. Für Betroffenen und für deren Angehörige und Freunde. Bleiben Depressionen unbehandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, die nicht selten selbstverletzendes Verhalten mit sich ziehen. Der Bericht zeigt aber klar auf, dass immer mehr Menschen bereit sind, Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich behandeln zu lassen.