Schlagwort: Temperaturen

  • Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Die Temperaturen steigen, die Natur erwacht zu neuem Leben, der Einheitstrist der vergangenen Wintermonate verschwindet so langsam – und doch kommt so mancher kaum in Schwung. Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten Menschen ein Begriff: Trägheit, Unlust, Schwindel und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden. Der Kreislauf macht Probleme, wetterfühlige Menschen leiden noch stärker unter Wetterschwankungen und Betroffene reagieren schnell gereizt. Doch woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit und was können wir dagegen tun?

    Wenn sich die Hormone auf Frühling einstellen…

    Die Medizin forscht bis heute relativ ergebnislos an den Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit. Der einzige Faktor, der vollkommen klar mit der typischen Antriebslosigkeit im Frühjahr in Verbindung gebracht werden kann, ist der Hormonhaushalt. Schuld ist vor allem das sogenannte Schlafhormon Melatonin. Dieses findet sich nach den dunklen und langen Wintermonaten in erhöhter Konzentration im Blut und trägt zur Müdigkeit und Unlust bei.

    Eine weitere klare Hauptursache ist außerdem der Blutdruck. Der Organismus muss sich während des Klimawechsels zunächst wieder auf die steigenden Temperaturen einstellen. Eine typische Reaktion des Körpers auf eine derartige Umstellung ist die Erweiterung der Blutgefäße und das Absinken des Blutdrucks, wodurch die Müdigkeit begünstigt wird.

    Das Resultat dieser Hauptursachen zeigt sich in Form von Mattigkeit, mit der Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit ebenso einhergehen wie Kopfschmerzen und Schwindel.

    Doch was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

    Generell gilt der Rat, bei derartigen Symptomen zuerst den Hausarzt aufzusuchen, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen. Sofern eine organische Ursache definitiv ausgeschlossen ist, sollte der träge Organismus nicht über Gebühr geschont werden. Stattdessen sollte man ihn in vernünftigen Maßen fordern und ihn so dabei unterstützen, sich schnell aber schonend an das veränderte Klima anzupassen.

     

    – Sonnenlicht macht fit!

    Verbringen wir viel Zeit in der Sonne, produziert der Körper Vitamin D. Dieses ist nicht nur generell gesund – es hilft dem Körper auch dabei, sich auf das veränderte Klima einzustellen.

    – Bewegung bringt den Organismus auf Touren!

    Joggen oder Walken ist nicht nur gut für die Kondition, es treibt auch den Kreislauf an und bringt den niedrigen Blutdruck in Schwung. Ältere oder nicht gesunde Menschen sollten selbstverständlich nur dann das Frühlingswetter für Outdoor-Sport nutzen, wenn sie die Erlaubnis des behandelnden Arztes haben. Kommt Sport nicht in Frage, kann auch ein Spaziergang helfen. Hauptsache, es wird frische Luft getankt und der Körper erhält die Möglichkeit, sich an das Frühlingsklima zu gewöhnen.

    – Viel trinken!

    Der menschliche Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um den Kreislauf optimal anzuregen. Daher sollte gerade bei akuten Kreislaufbeschwerden und Müdigkeit darauf geachtet werden, ausreichend zu trinken.

    – Salat statt Hackbraten: Leichter Kost den Vorzug geben!

    In den Wintermonaten schaffen wir es meist nur schwer, den Körper mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Dies sollte im Frühjahr nachgeholt werden. Frisches Obst und Gemüse sind daher eine sinnvolle Alternative zu schweren Mahlzeiten, die den Körper zusätzlich belasten.

    – Wechselduschen für den Kreislauf

    Schon unsere Vorfahren wussten um die Wirkung von Wechselduschen. Gerade dann, wenn der Kreislauf nicht in Schwung kommen will und der Blutdruck im Keller ist, kann der Wechsel aus warmem und kaltem Wasser beim Duschen wahre Wunder wirken.

    – Kurze Mittagsruhe für neuen Schwung

    Dem Leiden des Körpers nicht nachzugeben bedeutet natürlich nicht, über die eigene Grenze hinauszugehen. Wer die Möglichkeit und das Bedürfnis hat, sollte sich mittags ruhig für eine halbe Stunde Ruhe und Schlaf gönnen. Wesentlich länger sollte die Mittagspause jedoch nicht dauern, da der Organismus sonst erneut beginnt das Schlafhormon Melatonin zu produzieren, das die Müdigkeit noch stärker werden lässt. Das Ergebnis zu langer Mittagspausen ist dann erst recht Gereiztheit und Unausgeglichenheit.

     

    Das Frühjahr bedeutet also auch, sich in gewisser Weise selbst anzuspornen. Frühes Aufstehen und zu Bett gehen unterstützt den Körper zusätzlich dabei, so viel Tageslicht wie möglich zu tanken und bringt uns in den richtigen Rhythmus, um für den nahenden Sommer gewappnet zu sein.

    Medikamentöse Unterstützung ist in aller Regel nicht notwendig. Unterstützend greifen Ärzte gerne auf Vitaminpräparate zurück, die den Körper unterstützen. Wie lange und intensiv uns die Frühjahrsmüdigkeit jedoch gefangen hält, liegt hauptsächlich daran, wie wir mit ihr umgehen.

  • Heuschnupfen – der ständige Kampf mit den Pollen

    Heuschnupfen – der ständige Kampf mit den Pollen

    Es ist Frühling und alles in uns schreit danach die Sonne und nicht zuletzt die frisch erwachte Natur zu genießen. Wenn der Schnee endgültig verschwindet, Schlitten und Ski ihr Sommerquartier in Garagen und Kellern einnehmen und wärmere Temperaturen zum Genießen der frischen Frühjahrsluft einladen, beginnt für eine nicht unwesentliche Gruppe Menschen auch die Zeit der triefenden Nasen, zugeschwollen Augen und der entzündeten Bindehäute. Die Beschwerden sind so facettenreich wie die Farbenpracht der Natur: Bis hin zu starken asthmatischen Problemen leiden Heuschnupfengeplagte mitunter an Symptomen, die den Alltag zur Qual machen können.

    Doch nicht nur mit dem Frühling und der ersten Blüten- und Gräserpracht des Jahres gehen die typischen Symptome einer saisonalen allergischen Rhinitis einher. Auch im Herbst quälen so manchen die Pollen der Saisongräser und –blüten.

    Die saisonale allergische Rhinitis – wenn die Blütenpracht zum Albtraum wird

    Die Medizin fasst unter der Bezeichnung Heuschnupfen (auch allergische Rhinitis) die überempfindliche Reaktion des Immunsystems zusammen, die durch die Eiweiße in verschiedenen Pflanzenpollen ausgelöst werden.

    Das empfindliche und komplexe System aus Zellen und Eiweißen des menschlichen Körpers ist in diesen Fällen gestört. Anstatt seiner eigentlichen Aufgabe, dem Bekämpfen schädlicher Krankheitserreger, nachzukommen, geht das Immunsystem bei Heuschnupfenpatienten auch gegen die Eiweiße der Blüten- und Gräserpollen vor. Diese sind zwar keineswegs als schädlich für den menschlichen Organismus einzustufen, doch durch eine Fehlfunktion des körpereigenen Abwehrsystems werden auch diese Eiweiße fälschlicherweise als gefährlich deklariert und dementsprechend bekämpft. Die Folge sind erkältungs- oder grippeartige Symptome.

    Einer von fünf Deutschen leidet unter einer derartigen Überempfindlichkeit. Damit zählt Heuschnupfen zu den statistisch gesehen häufigsten Allergien.

    Das Ausmaß der auftretenden Symptome ist dabei jedoch überaus unterschiedlich. Während mancher mit tränenden Augen und einer entzündeten Nasenschleimhaut zu kämpfen hat, müssen andere mit Medikamenten gegen asthmatische Anfälle vorgehen. Eine genauere Diagnose ist vor allem dann erforderlich, wenn der vermeintliche Heuschnupfen über das gesamte Jahr hinweg auftritt. Dann könnte statt der Allergie gegen Pollen beziehungsweise deren Eiweiße, auch eine allgemeinere Allergie, beispielsweise gegen Hausstaub oder Milben, die Ursache sein.

    Heuschnupfen – banales „Wehwehchen“ oder ernst zu nehmende Erkrankung?

    Der Heuschnupfen gehört zu den wohl am ehesten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. Die Symptome jedoch können Betroffenen stark zusetzen, den Alltag enorm einschränken und sogar Depressionen auslösen. Hinzu kommt die wachsende Gefahr eines, wie er von Medizinern genannt wird, „Etagenwechsels“. Dabei klingen die typischen Symptome in den Nasennebenhöhlen und Schleimhäute meist ab – allerdings entwickelt sich in diesen Fällen häufig ein allergisches Asthma. Die Beschwerden verschwinden demnach nicht, sondern wechseln lediglich den Wirkungskreis, bis sie im schlimmsten Fall die Atemwege beeinträchtigen.

    Ursachen des Heuschnupfens – vererbt oder provoziert?

    Klare Fakten zur Ursache einer Heuschnupfenerkrankung gibt es bislang nicht. Allerdings werden anhand von Statistiken und medizinischen Beobachtungen Vermutungen angestellt.

    1. Theorie Vererbung:
    • Leidet kein Familienmitglied unter Heuschnupfen, wird eine 10 bis 15-prozentige Wahrscheinlichkeit angegeben, dass Kinder unter einer Pollen-Allergie leiden.
    • Sollte ein Elternteil oder eines der Geschwister unter Beschwerden leiden, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 25 bis 30 Prozent.
    • Sind beide Eltern allergisch, steht die 40 bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit im Raum, dass auch das Kind allergisch reagiert.

     

    1. Theorie Hygienewahn als Auslöser:

    Bereits längere Zeit ist in Fachkreisen der ausgeprägte Hang zur übermäßigen Hygiene bei Säuglingen und Kleinkindern ein kontrovers diskutiertes Thema. Insbesondere bezüglich allergischer Reaktionen wird hier vermutet, dass die fehlende Forderung des Immunsystems in jungen Jahren die Wahrscheinlichkeit später Allergien zu entwickeln fördert. Fehlende Abwehrkräfte oder auch die falsche Konditionierung des Immunsystems kann, so die Expertenmeinungen, Allergien begünstigen.

    In welchen Fällen einer dieser beiden Auslöser in Frage kommt, ist schwer zu sagen. Die Forschung arbeitet jedoch daran herauszufinden, welche Auslöser Allergien im Allgemeinen auslösen, um auf diesem Wege eine noch effektivere Behandlung finden zu können. Die Pharmazie sowie die Naturheilkunde bieten bereits eine Palette wirkungsvoller Mittel zur Bekämpfung der typischen Symptome, so dass auch Heuschnupfengeplagte dem Frühling mehr oder weniger entspannt entgegentreten können.

  • Wetterempfindlichkeit – Kältestress für die Gelenke

    Wetterempfindlichkeit – Kältestress für die Gelenke

    Der Winter macht vielen Arthrose-Patienten schwer zu schaffen. Am Frost können sie zwar nichts ändern – aber lernen, besser mit ihm umzugehen.

    Kaltlufteinbrüche im Winter sind in unseren Breitengraden nicht selten. Immer wieder kommt es in den Wintermonaten vor, dass eisige Festlandluft aus Osteuropa nach Deutschland strömt – die Temperaturen stürzen binnen weniger Stunden um mehr als 15 Grad. Derart heftige Kälteeinbrüche machen vor allem Patienten mit Gelenkproblemen Sorgen.

    Viele Millionen Menschen leiden unter Arthrose, einem schmerzhaften, fortschreitenden Gelenkverschleiß. Nach Meinung von Experten reagieren davon zwischen 60 und 90 Prozent empfindlich auf das Wetter. Kaltfeuchte Witterung quält die Gelenke am meisten. Viele Patienten sehen dem Winter deshalb immer mit Bangen entgegen.

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  • Berlin: Kind verstirbt an Masern

    Berlin: Kind verstirbt an Masern

    Bereits seit Oktober vergangenen Jahres kommt es in der Hauptstadt vermehrt zu Masern-Erkrankungen. Offizielle gemeldet wurden bisher 574 Menschen die sich mit dem Masern angesteckt haben. Heute wurde von dem Gesundheitssenator bestätigt, dass es zu einem Todesfall gekommen ist. Ein Kleinkind erlag den Folgen der Krankheit.

    Nach ersten Angaben handelt es sich um ein Kind im Alter von 18 Monaten. Am 18.Februar verstarb das Kind an der Infektionskrankheit. Es wurden darüber hinaus noch keine weiteren Angaben zur Person gemacht. Erste Reaktionen auf die Meldung gab es bereits. So hat eine Sekundarschule im Berliner Vorort Lichtenrade die Türen am heutigen Montag geschlossen gehalten.

    Das Robert-Koch-Institut gibt an, das der aktuelle Masern-Ausbruch in der Hauptstadt einer der größten seit dem Jahr 2001 ist. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Infektionsschutzgesetzes erlassen. Im Zusammenhang mit diesem Masern-Ausbruch und dem jetzigen Todesfall, entflammt die Diskussion um eine gesetzlich vorgeschriebene Impfplicht auf ein Neues. Es wird von der Bundesregierung nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft zu einer Impfplicht kommen kann, so eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Eine Situation wie diese sei ein klares Zeichen dafür, wie wichtig Masern-Impfungen und anderer Impfungen sind. Sich gegen Impfungen auszusprechen sei verantwortungslos. Die 574 gemeldeten Masern-Fälle, die seit Oktober 2014 verzeichnet wurden, traten zum Großteil im Januar auf. Zum Jahresbeginn gab es 254 neuen Masern-Erkrankungen in Berlin. Von 335 befragten Patienten gaben 90 %, nicht gegen Masern geimpft zu sein.

    Laut Aussage der Berliner Behörden begann der Ausbruch unter Asylbewerbern. Diese stammen aus Bosnien Herzegowina und Serbien. In diesen Regionen gab es in den 90er Jahren lange Perioden, in denen keine oder kaum Impfungen gegeben wurden. Personen aus diesen Regionen sind stärker gefährdet. Die deutschen Behörden bieten den Asylbewerbern zahlreiche Möglichkeiten, die Impfungen nachholen zu lassen. Aus verschiedenen Gründen werden diese Angebote jedoch nur in geringen Zahlen angenommen.

    Viruserkrankung Masern

    Der Masern-Virus wird per Tröpfchen-Infektion übertragen. Dafür ist ein naher Kontakt mit einem Infizierten notwendig. Allerdings kann es bereits ausreichen, sich im gleichen Raum zu befinden. Das Masern-Virus ist recht instabil und reagiert auf Licht, hohe Temperaturen und auch Desinfektionsmittel. In den 1960er Jahren wurde eine Impfung entwickel, die effiziente ist und kostengünstig. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Masern auszurotten. Vor allem in Entwicklungsländern fordert die Krankheit immer wieder Todesopfer und es kommt zu größeren Ausbrüchen.

    Die Ausrottung ist seit 1984 erklärtes Ziel der Welt-Gesundheitsorganisation. Zum damaligen Zeitpunkt wurde ein schneller Erfolg erhofft. Die Masern Impfung arbeitet mit Lebendviren. Sie wird aus einem schwachen Virenstamm gewonnen. Da sie in Kombination mit einer Mumps- und Rötelimpfung verabreicht wird, spricht man häufig von der MMR-Impfung. Die Masern Impfung erfolgt in zwei Schritten. Die erste im Alter von 11-14 Monaten und die zweite vor Beendigung des zweiten Lebensjahres. In seltenen Fällen kommt es zu Nebenwirkungen bei einer Impfung. Diese kommen zum Beispiel in Form einer Rötung an der Einstichstelle. Einige Patienten leiden unter Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Hinzu kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Diese schlägt auf die Gelenke. Es wird angegeben, dass es zu einer möglichen Hirnhautentzündung kommen kann. Bisher gab es dafür allerdings noch keine Nachweise.

    Hat man sich mit den Masern angesteckt, kommt es zu Beginn der Krankheit zu Erkältungssymptomen. Schnupfen, Husten und Fieber sind immer Begleiterscheinungen. Anschließend bilden sich Flecken aus. Diese sind rotbraun und treten am gesamten Körper auf. Die Masern sind ansteckend, ohne dass man die Flecken sehen kann. Bis zu fünf Tage bevor der Ausschlag auftritt, kann man dem Masern-Virus bereits übertragen. Nach der Ansteckung mit den Masern beträgt die Inkubationszeit bis zu 10 Tage.

    Zu wenig Kinder gegen Masern geimpft

    In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Kontroversen im Bereich des Impfschutzes. Die Riege der Impfgegner wächst und viele Eltern entscheiden sich dazu, Ihre Kinder nicht impfen zu lassen. Dabei sind es nicht nur die Masern-Impfungen, die verweigert werden. Die Gründe sind ganz verschieden. Einige haben einfach Angst, dass es zu ernsthaften Nebenwirkungen kommen kann. Auch hat sich die Theorie durchgesetzt, dass die Masern-Impfung Autismus auslösen kann. Dies beruht auf den Aussagen einer Doktorarbeit, die im Nachhinein als falsch belegt wurden. Das Gerücht kann sich dennoch halten. Wieder anderer sehen Impfungen als wirkungslos und sind davon überzeugt, dass es keinen Unterschied macht. Der aktuelle Todesfall in Berlin zeigt die Gefahren der Krankheit klar auf.

    Bildquelle: Depositphotos.com // poznyakov

     

  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

    Bildquelle: Depositphotos.com // raduga21

     

  • Fieber natürlich senken

    Fieber natürlich senken

    Fieber bei Kindern natürlich bekämpfen

    Fieber gehört nicht zu den Krankheiten, Fieber ist lediglich ein Symptom, das vor allem bei Kindern häufig und auch mit hohen Temperaturen auftritt. Erstaunlicherweise kommen Kinder mit hohem Fieber meist sehr gut zurecht, es sind die Eltern, die dann in Panik geraten. Wenn ein Kind hoch fiebert, dann ist das kein Grund, zum Arzt zu gehen, denn es gibt Mittel, die das Fieber natürlich senken und die sehr effektiv sind.

    Fieber bei Kindern ist nicht gefährlich, nur weil es hoch ist, von hohem Fieber wird erst ab einer Temperatur von 39.5 Grad gesprochen, alles was darunter liegt, ist lediglich Fieber oder erhöhte Temperatur. Fieber ist immer eine natürliche Art des Körpers zu sagen: Es gibt einen Krankheitserreger, aber das Immunsystem kümmert sich schon darum.

    Welche Gründe für Fieber gibt es?

    Die Höhe des Fiebers gibt keine Auskunft darüber, um welche Erkrankung es sich handeln könnte, denn ein Kind das hoch fiebert, ist nicht zwangsläufig schwer krank, nur weil das Fieber hoch ist. Babys leiden häufig am sogenannten Dreitagefieber, einer an sich harmlosen Viruserkrankung, die aber für hohe Temperaturen sorgen kann. In der Regel ist Fieber bei Kindern am Abend höher als am Morgen, wenn das Fieber aber schon morgens über 39° Grad steigt, dann sollten die Mittel zum Einsatz kommen, die das Fieber natürlich senken können.

    Bei Kindern, die hoch fiebern, handelt es sich oftmals um einen grippalen Infekt, aber auch ein Magen- und Darmvirus kann die Ursache für hohes Fieber sein. Viele Kinderkrankheiten wie die Masern und auch die Windpocken künden sich oft mit sehr hohem Fieber an.

    Fieber bei Kindern richtig messen

    Bevor Mütter zu Mitteln greifen, die Fieber natürlich senken können, muss zunächst einmal festgestellt werden, wie hoch das Fieber überhaupt ist. Fieberthermometer mit einer Quecksilbersäule werden heute kaum noch angeboten, denn die Temperatur lässt sich mit einem Thermometer mit digitaler Anzeige schneller, einfacher und sicherer messen. Ein sehr genaues Ergebnis bringt immer die rektale Messung. Die Spitze des Fieberthermometers sollte ein wenig eingefettet werden, denn dann spürt das Kind so gut wie nichts von der Messung.

    Weniger unangenehm ist eine Messung im Ohr, aber das Messergebnis ist nicht so genau wie bei einer Messung im Po und es muss zudem ein spezielles Thermometer für eine Ohrmessung gekauft werden. Das Gleiche gilt auch für das Fieber messen an der Stirn, in diesem Fall muss in der Apotheke ein sogenanntes Infrarot Stirnthermometer gekauft werden.

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    Wadenwickel gegen hohes Fieber

    Fieber natürlich senken gelingt am ehesten mit Wadenwickeln. Dazu werden zwei Geschirrhandtücher in kaltes Wasser getaucht, dann gründlich ausgewrungen und vorsichtig um die Waden des Kindes gewickelt. Über die Geschirrhandtücher kommen dann normale Frotteehandtücher und zum Schluss wird das Kind in eine warme Decke gehüllt. Die Wadenwickel sollten für ca. zehn Minuten auf den Waden bleiben und müssen dann erneuert werden.

    Das kalte Wasser zieht das Fieber aus dem Körper und es hat sich als sehr wirksames Mittel erwiesen, wenn man Fieber natürlich senken will. Fieber natürlich senken funktioniert auch mit Pulswickeln. Wenn das Kind schon ein wenig älter ist, dann können auch Waschungen mit lauwarmem Wasser, in das der Saft einer halben Zitrone gegeben wurde, ein gutes Mittel sein, wenn Mütter Fieber natürlich senken wollen.

    Wann muss ein Kind mit Fieber zum Arzt?

    Nicht immer muss Fieber behandelt werden, aber es gibt Anhaltspunkte, bei denen ein Arztbesuch unumgänglich ist. Ein Kind sollte mit Fieber zum Arzt, wenn:

    • Das Fieber länger als zwei Tage anhält
    • Das Kind jünger als ein Jahr ist
    • Das Kind apathisch wirkt
    • Sich der Zustand schnell verschlechtert
    • Das Fieber mit natürlichen Mitteln nicht sinkt
    • Symptome wie Krämpfe, Atemnot, starke Kopfschmerzen oder Husten dazukommen
    • Das Kind nicht mehr ansprechbar ist

    Fieber natürlich senken gelingt in den meisten Fällen, denn Kindern fiebern schnell und auch hoch, ohne dass sich hinter diesem Symptom eine ernste Erkrankung verbirgt.