Schlagwort: Temperaturen

  • Grippe oder Erkältung – es kommt auf die Symptome an

    Grippe oder Erkältung – es kommt auf die Symptome an

    Es ist wieder so weit, die Grippe hat Deutschland fest im Griff. Die Arztpraxen füllen sich wieder mit Menschen, die husten, niesen und über Kopf- und Gliederschmerzen klagen. Aber nicht alle, die jetzt die Wartezimmer bevölkern, haben tatsächlich eine echte Grippe, viele sind einfach nur erkältet, meinen aber, schwer krank zu sein. Der Bundesverband der Deutschen Internisten hat jetzt eine Art Leitfaden für Patienten herausgegeben, die nicht so genau wissen, ob sie eine Grippe haben oder nur erkältet sind.

    Die Symptome einer Grippe

    Eine Grippe wird immer von Viren ausgelöst und tritt meist schlagartig auf. Wer sich also am Morgen noch topfit gefühlt hat, kann am Nachmittag schon mit hohem Fieber im Bett liegen. Temperaturen von 39° Grad sind bei einer Grippe keine Seltenheit, dazu kommen starke Kopfschmerzen, alle Glieder tun weh und letztendlich gesellen sich auch noch Schnupfen und Husten dazu. Die Betroffenen fühlen sich elend und sehr krank. Bei einer echten Grippe kann der Körper schnell zwei Liter Flüssigkeit verlieren, umso wichtiger ist es, so viel wie möglich zu trinken. Wer die Grippe hat, sollte unbedingt im Bett bleiben und fiebersenkende Mittel sowie Schmerzmittel wie Ibuprofen einnehmen.

    Wie macht sich eine Erkältung bemerkbar?

    Auch eine Erkältung ist eine Virusinfektion, aber die Krankheit beginnt langsam und die Symptome flauen nach wenigen Tagen wieder ab. Den Betroffenen läuft die Nase, sie haben Halsschmerzen, Kopfschmerzen und eventuell auch Gliederschmerzen. Eine Erkältung beeinträchtigt zwar das Wohlbefinden, aber sie ist keine schwere Krankheit. Fieber ist bei einer Erkältung eher selten und auch ein Besuch beim Arzt ist nicht notwendig. Viel Ruhe, viel trinken und ein Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen kann helfen, die Erkältungstage gut zu überstehen. Wenn die Erkältung nach einer Woche nicht abgeklungen ist, dann ist allerdings ein Arztbesuch notwendig, denn dann besteht die Gefahr einer Lungenentzündung.

    Bild: © Depositphotos.com / chepko

  • Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Immer wenn die Temperaturen in den Keller gehen, dann haben die gefürchteten Noroviren Hochsaison und zwischen Januar und März vermelden die Krankenhäuser und Arztpraxen einen regen Zulauf. Die Wartezimmer und Notaufnahmen füllen sich mit Patienten, die über Durchfall und Erbrechen klagen und die Diagnose heißt sehr oft: Norovirus. Jetzt gibt es einen Leitfaden, wie man eine Ansteckung mit dem unangenehmen Virus vermeiden kann.

    Hygiene ist das A und O

    Hygiene wird im Kampf gegen den Norovirus ganz groß geschrieben. Auch wenn die Betroffenen keine akuten Beschwerden mehr haben, sind sie immer noch ansteckend, denn der Körper scheidet noch zwei Wochen das Virus aus. Um andere vor einer Ansteckung zu schützen, ist Händewaschen Pflicht, denn nur wenn die Hände immer gründlich und vor allen Dingen häufig gewaschen werden, dann hat das Norovirus keine Chance mehr. Wenn möglich, sollten Angehörige eine andere Toilette als die Betroffenen benutzen und die Kleidung der erkrankten Personen sollte nach Möglichkeit bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

    Gründlich putzen

    Der neue Leitfaden zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Norovirus gibt auch genaue Anleitungen, wie im Haus geputzt werden sollte. Leider sind Noroviren ausgesprochen hartnäckig und halten sich sehr lange auf Oberflächen. Milde umweltfreundliche Putz- und Reinigungsmittel können die Viren nicht bekämpfen, wer effektiv putzen will, der muss zu starken Desinfektionsmitteln greifen, aber selbst dann kann ein Erfolg nicht garantiert werden. Daher empfiehlt der Ratgeber, es nicht beim einmaligen Putzen zu belassen. Badewanne, Dusche und besonders die Toilette müssen nach jeder Benutzung mehrfach gründlich gereinigt werden.

    Handschuhe tragen

    Um eine Ansteckung mit Novoviren zu vermeiden, sollten nicht nur beim Putzen und Reinigen Einmalhandschuhe getragen werden, auch wenn die Bettwäsche eines Infizierten gewechselt wird, sind Handschuhe eine Notwendigkeit. Nach der Reinigung müssen die Hände wieder gründlich gewaschen werden, denn nur so kann eine Ansteckung vermieden werden.

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  • Fieber – Alles über Fieber

    Fieber – Alles über Fieber

    Fieber- eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers

    Der Ursprung des Begriffs Fieber ist im Lateinischen zu suchen. Dort steht „febris“ für Hitze. Fieber entwickeln die meisten lebenden Organismen als Mechanismus zur Abwehr von eingedrungenen Keimen. Es ist also ein Hilfsmittel des Immunsystems.

    Welcher Temperaturbereich als Fieber bezeichnet wird, hängt direkt von der normalen Basaltemperatur der einzelnen Organismen ab. Beim Menschen spricht man dann von Fieber, wenn die Kerntemperatur des Körpers höher als 38 Grad Celsius oder nach dem angloamerikanischen Maßsystem von 100,4 Grad Fahrenheit ist. Beim Schwein beispielsweise liegt die normale Körpertemperatur zwischen 39 und knapp 40 Grad Celsius. Deshalb beginnt dort das Fieber erst ab 40,5 Grad Celsius.

    Durch Fieber wird die Aktivität einiger Neuronen im Hypothalamus gesteigert, von denen ein knappes Drittel empfänglich für Wärme ist. Sie steuern dann die Wärmeabgabe des Körpers, über die eine Regulation der Körpertemperatur erzielt wird. Sie werden in ihrer Tätigkeit durch Pyrogene gehemmt. Zur Zirkulation von Pyrogenen im Körper kommt es dann, wenn an irgendeiner Stelle entzündliche Prozesse ablaufen. Dabei werden so genannte Akute-Phase-Proteine frei gesetzt, die zur Gruppe der Pyrogene gehören.

    Bleibt die Frage, wie es der menschliche Körper schafft, das Fieber auf einen Wert zu begrenzen, der ihm selbst nicht gefährlich werden kann. Diese Reaktion erfolgt üblicherweise, wenn eine Kerntemperatur von 41 Grad Celsius oder 105,8 Grad Fahrenheit erreicht ist. Dafür sind einerseits zwei Interleukine und andererseits Prostaglandin-Derivate sowie Epoxyeicosatriensäuren verantwortlich. Ein Zusammenspiel mit Hormonen wie Vasopressin, Melanocortin und Glukokortoide mit diversen Neurotransmittern ist bei der natürlichen Begrenzung von Fieber ebenfalls zu beobachten.

    Klinische Studien haben belegt, dass es nicht immer Sinn macht, das Fieber rigoros zu bekämpfen. Vor allem bei Infektionen mit Viren, Bakterien und anderen Parasiten ist das Phänomen zu beobachten, dass die Krankheitsverläufe unter Fieber verkürzt und abgeschwächt werden können. Auch die Überlebensrate kann durch einen Verzicht auf die künstliche Senkung von Fieber beispielsweise bei einer von Bakterien oder Pilzen verursachten Sepsis erhöht werden.

    Wichtiges über Fieber:

    Fieber ist kein Symptom, vor dem man sich fürchten müsste. Es ist eine ganz normale Abwehrreaktion des Körpers, die dazu dient, die Aktionsfähigkeit des Immunsystems zu steigern. Bevor lebensgefährliche Kerntemperaturen erreicht werden, setzen normalerweise körpereigene Regelprozesse ein, die eine Selbstschädigung verhindern. Damit kann Fieber nicht zu den Ursachen von Krankheiten gerechnet werden, sondern stellt immer ein Begleitsymptom dar, das von den Abwehrmechanismen des Körpers verursacht und deshalb auch nicht unterdrückt werden sollte. Doch dazu ist eine umfangreiche Aufklärung wichtig, da vor allem von den Angehörigen kranker Menschen Fieber als zusätzliche Gefahr betrachtet wird. Wir geben Ihnen ein paar nützliche Informationen, die es Ihnen leichter machen, das Symptom Fieber als natürliche Antwort des Körpers auf Eindringlinge zu betrachten.

    Kinder und Fieber – Was ist zu beachten?

    Vor allem kleine Kinder sind noch nicht in der Lage, genau angeben zu können, wo ihnen etwas weh tut. Ihnen fehlen auch noch die sprachlichen Fähigkeiten, um andere Begleitsymptome zu schildern. Deshalb gehören Kinder mit Fieber immer zur Kontrolle zum Arzt. Hinzu kommt, dass Kinder mit Fieber bis zum sechsten Lebensjahr auch zu Fieberkrämpfen neigen, die sogar lebensbedrohliche Zustände auslösen können. Deshalb ist hier seitens der Eltern eine engmaschige Überwachung der Kinder selbst und der Entwicklung ihrer Körpertemperatur notwendig.

    Oftmals tritt das Fieber bei Kindern auch unterwegs auf, wenn man gerade kein Thermometer zur Hand hat. Dann hat man einerseits die Möglichkeit, sich an die nächste Apotheke zu wenden. Andererseits sollte man die Begleitsymptome von Fieber bei Kindern kennen. Die Stirn und der Nacken können schon heiß sein, während das Kind noch kalte Hände und Füße hat. Auch ein Anstieg der Atemfrequenz und der Pulsfrequenz deuten auf Fieber bei Kindern hin. Nach der „Liebermeister-Regel“ kann man davon ausgehen, dass die einem um zehn Schläge pro Minute erhöhtem Puls eine Erhöhung der Körpertemperatur um etwa ein Grad Celsius vorliegt.

    Spröde Lippen, eine trockene Zunge und eine rapide Gewichtsabnahme zeigen an, dass dem Körper der Kinder bei Fieber zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird. Das ist insbesondere dann gefährlich, wenn das Fieber bei Kindern im Zusammenhang mit Durchfall auftritt, da dieser zu einer zusätzlichen Austrocknung des Körpers führt. Das kann man auch mit einem einfachen Test heraus finden, indem man kurz auf den Handrücken drückt oder die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger leicht zusammen kneift. Bleiben die Delle auf dem Handrücken oder die Falte länger als zwei Sekunden, hat die Austrocknung bereits begonnen.

    Schüttelfrost als Begleiterscheinung bei Fieber

    Der Schüttelfrost wird vom Mediziner als Febris undularis bezeichnet und kann sowohl bei Zuständen mit als auch ohne Fieber auftreten. Beim Schüttelfrost findet eine kurztaktige Anspannung und Erschlaffung der Muskeln statt. In der Hauptsache sind davon die Rückenmuskulatur, die Oberschenkenmuskulatur oder die Kaumuskeln betroffen.

    Der Schüttelfrost ist ein Bestandteil der möglichen Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf diverse Infektionen und Entzündungen. Durch die in kurzen Intervallen stattfindende Muskelkontraktion werden der Stoffwechsel des Körpers und dort insbesondere die Energiegewinnung angeregt. Dabei besteht die Zielstellung des Immunsystems darin, die Körpertemperatur zu steigern. Die stattfindenden Abläufe sind mit denen vergleichbar, die dann auftreten, wenn es zu einem Muskelzittern bei einer beginnenden Unterkühlung kommt.

    Ausgelöst wird der Schüttelfrost durch die Pyrogene. Im menschlichen Körper sind gramnegative und grampositive Pyrogene zu finden, die durch bakterielle Infektionen dorthin gelangen. Myxoviren dagegen sorgen für die Zirkulation von Viruspyrogenen. Eine dritte Gruppe stellen die Pyrogene dar, die durch Infektionen mit Pilzen in den Körper gelangen. Über Laboruntersuchungen muss zuerst einmal abgeklärt werden, um welche Art von Pyrogenen es sich handelt, bevor gegen den Schüttelfrost eine Therapie gestartet werden kann.

    Doch für Schüttelfrost kann es auch andere Ursachen geben. Er kann durch Entzugserscheinungen bei einer stofflichen Abhängigkeit begründet sein. Auch auf Erregungszustände reagiert der Körper häufig mit Schüttelfrost. Hinzu kommen Fehlfunktionen der Schilddrüse, die für das Auftreten von Schüttelfrost verantwortlich sein können. Die Zufuhr von Wärme ist das einfachste Mittel, einen Anfall von Schüttelfrost zu beenden. Ist er besonders stark, kann unter klinischen Bedingungen auch ein schnell wirkendes Muskelrelaxan verabreicht werden.

    Richtig Fieber messen

    Zum Fieber Messen können verschiedene Stellen des menschlichen Körpers verwendet werden. Bevorzugt erfolgt die Messung in Körperhöhlen und –zugängen wie dem Ohr, dem Mund, dem After oder bei den Mädchen in der Scheide. Dort können die genauesten Messwerte erreicht werden. Aber auch die Leistenbeuge und die Achselhöhle werden zum Fieber Messen genutzt, weil sie am leichtesten zugänglich sind.

    Je nach dem Ort der Messung müssen auf die ermittelten Werte unterschiedliche Differenzen aufgeschlagen werden. So beträgt die Differenz zwischen dem Messwert in der Achselhöhle und der tatsächlichen Kerntemperatur etwa ein halbes Grad Celsius, was zum Messwert hinzu gerechnet werden muss. Erfolgt die Messung von Fieber unter der Zunge, sollte man von Minus-Differenzen zwischen 0,3 und 0,5 Grad Celsius ausgehen. Bei der Messung im Ohr sind es in der Regel Fehler in der Handhabung, die zu Differenzen führen.

    Beim Fieber Messen gibt es mehrere Techniken. Das gläserne Thermometer mit Quecksilberfüllung hat auf Grund der davon ausgehenden Gefahren inzwischen ausgedient. Sie dürfen auf Grund der aktuellen Gesetzgebung in Europa nur noch für wissenschaftliche und medizinische Zwecke verkauft werden. Statt des Quecksilbers verwenden moderne Thermometer das als nicht giftig eingestufte Gallium oder eingefärbten Alkohol. Gallium-Thermometer haben dabei den Vorteil, dass der Höchstwert bis zum Herunterschütteln erhalten bleibt.

    Auf dem Vormarsch ist das Fieber Messen mit digitalen Thermometern. Hier schlägt der Vorteil zu Buche, dass die Messwerte schneller zur Verfügung stehen. Sie sind bruchfest und signalisieren das Ende des Messvorgangs. Außerdem bieten viele Modelle die Möglichkeit, Messergebnisse zum Verfolgen des Verlaufs auch speichern zu können. Die neueste Errungenschaft beim Fieber Messen sind Infrarotthermometer, die vor allem für die Messung der Körpertemperatur im Ohr zur Anwendung kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / luckybusiness

  • Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Die Haut – ein ganz besonderes Organ

    Sie ist Sinnesorgan, Schutzschild und Stimmungsbarometer, sie regelt die Temperatur und die Feuchtigkeit, sie kann samtweich, aber auch rau, glatt oder faltig sein – unsere Haut. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers, zwei Millionen Hautzellen schützen uns vor Krankheitserregern, vor gefährlichen UV-Strahlen, vor Hitze und Kälte. Die Haut ermöglicht zudem einen feinen Tastsinn, sie macht es möglich, dass wir Schmerzen und Temperaturen empfinden, und Hautgefäße sowie die Drüsen sind immer aktiv, um die Körperwärme im Gleichgewicht zu halten.

    Funktion und Aufbau der Haut

    Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten, von denen jede eine eigene Aufgabe hat. Da gibt es die Oberhaut, die Epidermis, dann die Lederhaut, die Dermis und die Unterhaut, die Subkutis. Die Oberhaut ist die schützenden äußere Hülle, eine Hornschicht, die ständig damit beschäftigt ist, Krankheitserreger abzuwehren. Alle vier Wochen erlebt die Oberhaut, die mit nur 0,1 Millimeter so dünn wie ein Blatt Papier ist, eine Art Metamorphose, denn sie erneuert sich komplett. Deutlich dicker ist da schon die zweite Schicht, die Lederhaut. Sie ist viel robuster als die dünne Oberhaut und in ihr verbergen sich Lymph- und Blutgefäße, durch die es uns möglich wird, Schmerzen, Druck, Berührungen und Temperatur zu fühlen. Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus Fettgewebe, das dem Körper als Energiespeicher und als Schutz gegen Kälte dient. In der unteren Hautschicht finden sich auch Talgdrüsen, die dafür zuständig sind, einen Schutzfilm auf der Hautoberfläche herzustellen. Dazu kommen die Schweißdrüsen, die den Wärmeaustausch regeln und auch bei der Abwehr von Schädlingen aller Art helfen.

    Was sich auf der Haut alles ablesen lässt

    Die Haut ist ein sehr sensibles Sinnesorgan und über sie lässt sich zum Beispiel das Alter eines Menschen, aber auch sein Lebensstil und seine momentane Gefühlslage deutlich ablesen. „Das geht mir unter die Haut“, so heißt es, wenn es zu einer emotionalen Reaktion kommt und auch die berühmte „Gänsehaut“ ist eine Reaktion auf etwas, was die Oberhaut im ersten Moment nicht verarbeiten kann. Eine durchfeierte Nacht lässt sich an der Haut ebenso schnell ablesen, wie auch ein Sonnenbad, das viel zu lange gedauert hat. Raucher haben ein schlechtes Hautbild und auch Alkohol hinterlässt unübersehbare Spuren. Das falsche Essen sorgt für Pickel und Mitesser, aber auch zu viel Schokolade und wenig Schlaf zeichnen ein schlechtes Hautbild.

    Die richtige Pflege

    Was lange halten und für lange Zeit gut aussehen soll, das muss auch entsprechend gepflegt werden. Wer also auch noch im Alter gut aussehen möchte, der muss seine Haut pflegen, um sich in ihr wohlfühlen zu können. Ist sie zu trocken, dann braucht sie besonders viel Feuchtigkeit, ist sie zu fettig, dann sollte die Hautpflege ebenfalls angepasst werden. Was alle Hauttypen gemeinsam haben, das ist das Bedürfnis nach Feuchtigkeit, denn schädliche Umwelteinflüsse, Heizungsluft, feiner Staub, Sonne und Stress sorgen dafür, dass die Oberhaut ständig leidet. Ihr wird wichtige Feuchtigkeit entzogen, und zwar so schnell, dass die obere Hautschicht nicht mehr die Zeit hat, sich zu regenerieren. Daher sollte täglich eine milde Reinigungsmilch oder ein reinigendes Gesichtswasser aufgetragen werden, um die feinen Poren von Schmutz und Staub zu befreien. Wer zu Mitessern oder zu anderen Hautunreinheiten neigt, der sollte antibakterielle Pflegemittel verwenden und damit die Gesichtshaut nicht spannt oder juckt, sind reichhaltige Cremes und Lotionen aus Mandel- oder Pflaumenkernöl eine gute Pflege.

    Hautkrankheiten vermeiden

    Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Warzen sind nicht nur unschön, sie können auch für den Körper gefährlich werden. Experten sind sich heute sicher, dass viele Hautkrankheiten durch Stress entstehen. Wer gesund bleiben will, der sollte auch seinen Lebensstil überdenken. Wenn es zu einem veränderten Hautbild kommt, dann ist es immer eine gute Entscheidung einen Dermatologen, einen Hautarzt aufzusuchen.

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  • Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Den meisten wird der Begriff Raynaud-Syndrom wenig sagen, aber viele haben mit der Krankheit, die auch unter den Namen Leichenfinger-Syndrom bekannt ist, schon unwissentlich Erfahrungen gemacht. Das Raynaud-Syndrom ist meist in der kalten Jahreszeit aktiv, wenn die Hände schnell kalt werden und dann ein wenig blass aussehen. Ganz ähnlich sehen die Finger auch aus, wenn es zum Raynaud-Syndrom kommt, allerdings mit dem Unterschied, dass beim Leichenfinger-Syndrom die Finger nicht nur blass und kalt, sondern auch noch taub und gefühllos werden.

    Wie kommt es zum Raynaud-Syndrom?

    Laut einer neuen Studie sind in Europa ca. 20 % der Bevölkerung vom Raynaud-Syndrom betroffen, davon sind 90 % Frauen. Der Auslöser für das Raynaud-Syndrom ist die Kälte, und damit sind neben eisigem Wind auch sehr kaltes Wasser oder einfach nur Minustemperaturen gemeint, wie sie im Winter normal sind. Der Kältereiz führt dazu, dass sich die Blutgefäße in den Fingern zusammenziehen und so die Zirkulation des Blutes stoppen. Seinen Namen verdankt das Raynaud-Syndrom dem französischen Arzt Maurice Raynaud, der die Erkrankung im 19. Jahrhundert zum ersten Mal genau beschrieben hat. In vielen Fällen sind nur die Fingerkuppen vom Raynaud-Syndrom betroffen, aber auch ganze Finger können sich verfärben, der Daumen und auch die Handflächen sind allerdings nicht betroffen. Ein Gefäßkrampf kann wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern, dass Gewebe wird aber auch bei einem längeren Zeitraum nicht geschädigt.

    Raynaud-Syndrom – der Verlauf

    Das Raynaud-Syndrom tritt immer nur dann massiv auf, wenn die Hände längere Zeit ungeschützt kaltem Wasser oder kalter Luft ausgesetzt sind. Die Begleiterscheinungen sind für die Betroffenen alles andere als angenehm, denn die Finger oder nur die Fingerkuppen färben sich zunächst weiß, dann bläulich und sie werden langsam taub. Wenn das Blut wieder in die Gefäße läuft, dann verfärben sich die Finger rot, sie fangen an zu kribbeln, und nicht selten treten dann auch Schmerzen auf. Laut der neuen Studie gibt es zwei verschiedene Formen des Syndroms. Zum einen gibt es die primäre, also die direkte Form und zum anderen die sekundäre Form, die in Folge einer anderen Krankheit auftritt. Häufiger ist es die primäre Form, von der vor allem junge Frauen vor oder nach der Pubertät betroffen sind. Da mit zunehmendem Alter der Blutdruck steigt, lassen die Beschwerden immer mehr nach und verschwinden schließlich ganz.

    Die sekundäre Form des Raynaud-Symdroms

    Tritt das Raynaud-Syndrom in der sekundären Form auf, dann sind in der Regel Menschen betroffen, die älter als 40 Jahre sind. Es gibt mehrere vermutliche Auslöser, zu denen unter anderem Arthritis oder andere rheumatische Erkrankungen gehören. Steckt eine entzündliche Autoimmunerkrankung wie zum Beispiel eine Sklerodermie dahinter, dann kann das Raynaud-Syndrom zu Verhärtungen der Haut führen oder die inneren Organe angreifen. Wenn die Finger in einem relativ kurzen Zeitraum immer wieder blass, kalt und taub werden, dann kann das ein Zeichen für eine der Krankheiten sein und es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

    Wie wird das Raynaud-Syndrom behandelt?

    Es hat sich gezeigt, dass das Leichenfinger-Syndrom sehr gut mit Medikamenten behandelt werden kann. Unter anderem kann der Arzt ein Mittel verschreiben, was den Blutdruck reguliert, aber auch Antidepressiva sorgen beim Raynaud-Syndrom für Linderung. Ganz geheilt werden kann das Raynaud-Syndrom leider nicht, aber die Betroffenen können die Beschwerden selbst lindern. So sollten die Hände vor Kälte und auch vor Feuchtigkeit geschützt werden und es ist sinnvoll, schon bei relativ milden Temperaturen Handschuhe zu tragen. Ideal sind Fausthandschuhe, denn anders als bei Fingerhandschuhen, können sich die Finger in Fäustlingen gegenseitig wärmen. Beim Kauf der Handschuhe sollte darauf geachtet werden, dass die Nähte gut verarbeitet sind, damit keine Kälte eindringen kann. Um den Effekt zu erhöhen, sollten die Handschuhe auf der Heizung angewärmt werden, bevor es nach draußen geht.

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  • Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter? Passionierte Sportler lassen sich auch von niedrigen Temperaturen nicht abhalten, sie überwinden den inneren Schweinehund und joggen oder fahren mit dem Rad. Für andere ist Sport im Winter bestenfalls der klassische Wintersport, aber sie können sich nicht mit Ausdauersportarten anfreunden und haben Angst, sich zu erkälten. Experten raten dazu, auch bei kaltem Wetter das tägliche Training zu absolvieren, aber sie raten auch dazu, die richtige Kleidung zu wählen. Das bezieht sich besonders auf die Unterwäsche, die beim Sport im Winter eine sehr wichtige Rolle spielt.

    Warm und atmungsaktiv

    Die richtige Kleidung entscheidet beim Sport im Winter darüber, ob der Sportler gesund bleibt oder nicht. Besonders Läufer müssen sich so anziehen, dass ihr Körper nicht auskühlen kann, aber sie müssen gleichzeitig auch darauf achten, dass sie nicht übermäßig schwitzen. Um zu verhindern, dass sich der Schweiß staut, sollte die Unterwäsche für Sportler immer atmungsaktiv sein, denn auf diese Weise bleibt die Haut trocken und die Erkältungsgefahr ist gebannt. Aber Sportunterwäsche sollte auch warm halten, denn wer auskühlt, der fängt sich unter Garantie einen Schnupfen ein.

    Bequem sollte sie sein

    Wäsche für den Sport im Winter muss nicht nur atmungsaktiv sein und warm halten, sie sollte auch perfekt sitzen. Niemand, der jeden Tag läuft oder mit dem Rad fährt, möchte eine Unterhose, die unangenehm kneift oder die ständig zurechtgerückt werden muss. Wer auf der Suche nach der passenden Unterwäsche ist, der sollte auf die Zusammenstellung des Materials achten. Elasthan und Polyamid sind optimal, denn Polyamid ist sehr angenehm zu tragen und das Elasthan sorgt für Bewegungsfreiheit, ohne einzuengen. Dazu kommt, dass Unterwäsche, die aus diesem modernen Material hergestellt wird, sehr pflegeleicht ist und ohne Probleme in der Maschine gewaschen werden kann. Anders als zum Beispiel Baumwolle, können weder Polyamid noch Elasthan bei der Wäsche einlaufen und nach unzähligen Umdrehungen in der Waschmaschine sitzt die Sportunterwäsche noch wie am ersten Tag.

    In vielen modischen Farben

    Lange Zeit war die Unterwäsche von Sportlern traditionell weiß, heute gibt es Unterwäsche in bunten Farben und für jeden Geschmack ist die passende Farbe dabei. Sogar auf dem heiligen Rasen im englischen Wimbledon tragen die Tennisspielerinnen farbige Höschen, etwas, das noch vor 20 Jahren verpönt war. Ob Marine oder Zitronengelb, Rot oder Hellblau, Grün oder Schwarz – bunte Unterwäsche für Sportler ist im Trend. Alle, die im Winter Sport treiben wollen und noch nach der passenden Unterwäsche suchen, die werden auf der Seite von Sport Kanze modische Unterwäsche von Jako in vielen angesagten Farben finden.

    Ideal für viele Sportarten

    Sport im Winter muss nicht zwangsläufig im Freien stattfinden, auch in der Halle treiben viele während der kalten Jahreszeit gerne Sport. Basketball und auch Handball, Tennis und Volleyball gehören zu den beliebtesten Sportarten sogar im Winter, und auch bei diesen Sportarten ist es für die Spieler wichtig, immer richtig angezogen zu sein. Auch für diese Sportler bietet die Seite http://www.sport-kanze.de/Jako-Tight-Basic-8503 eine große Auswahl an Hosen, Shirts Trainingsanzügen und natürlich auch Unterwäsche für Damen und für Herren. Zum großen Sortiment gehören zudem Lifestyle Artikel für Sportler, wie zum Beispiel Caps, Mützen, Sneakers, Boots, Hoodies und Gürtel. Zum Angebot bei Sport Kanze gehören auch Socken und Stutzen, Handtücher und Schweißbänder sowie Allwetterjacken, warme Fleecejacken, Regenjacken und Softshelljacken. Fleecejacken und vor allem Softshelljacken sind bei denjenigen sehr beliebt, die den klassischen Wintersport lieben, denn diese Jacken halten zum einen immer angenehm warm und sie sind zum anderen wasserabweisend. Wer im Winter sportlich nicht selbst aktiv werden möchte, aber gerne anderen bei sportlichen Aktivitäten zuschaut, der bekommt bei Sport Kanze die warme Stadionjacke, die es auch bei Minustemperaturen einfach macht, der Lieblingsmannschaft die Daumen zu drücken.

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