Schlagwort: Tränen

  • Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Fast jeder war mit diesem Problem schon einmal konfrontiert: Tränensäcke, die die Augen verquollen und müde wirken lassen. Es gibt verschiedene Gründe warum sie auftreten und viele kleine Tipps, um sie zu kaschieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nicht immer ist es im Übrigen ein unsteter Lebenswandel, der zu dieser beeinträchtigenden Optik führt, manchmal ist es auch einfach Veranlagung.

    Die Haut um die Augenpartie ist sehr dünn, ja fast durchscheinend. Damit ist sie besonders empfindlich und auch nicht fest mit der Unterhaut verwachsen. So kann sich gerade hier gut sichtbar Flüssigkeit ansammeln. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum sich Tränensäcke bilden. Eines ist jedoch klar, mit ungeweinten Tränen haben die Ausbuchtungen unter dem Auge nichts zu tun.

    Ursachen für Tränensäcke sind vielfältig

    Vor allem, wenn der Lymphfluss nicht richtig funktioniert oder einfach aus seinem normalen Rhythmus kommt, entstehen Tränensäcke. Die Flüssigkeit sammelt sich unter dem Auge, wobei sich quasi im Laufe des Tages die dabei entstandene Schwellung wieder zurück bildet. Auslöser können zum Beispiel Allergien oder zu wenig Schlaf sein, aber auch individuelle Entzündungen am Auge oder aber Flüssigkeitsmangel und in der Folge trockene Augen, Es spielt aber auch das Alter eine Rolle, vor allem dann, wenn etwa die Schwellung nicht mehr ganz so leicht und rasch verschwindet. Liegt zudem eine erbliche Belastung vor, verliert das Bindegewebe an Straffheit und das Fettgewebe rund um das Auge sackt ab. Diese „hängenden Unterlider“ werden ebenfalls oft als Tränensäcke bezeichnet.

    Auf der Liste der gewünschten Schönheitsoperationen steht das Entfernen dieser Augenfalten für viele Betroffene ganz oben. Doch eigentlich muss man nicht gleich das Skalpell zum Einsatz kommen lassen, mit einfachen Tricks und einem gesunden Lebensstil lassen sich die Schwellungen unter dem Auge, die erhebliche optische Auswirkungen haben und damit auch das Selbstwertgefühl des Betroffenen beeinträchtigen, korrigieren.

    Tränensäcke können auch auf Krankheiten hinweisen. Wer also bemerkt, dass sich die Schwellungen, die meist prall und voll mit Flüssigkeit sind, nicht zurück bilden, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn eine mögliche Ursache könnte in diesem Fall dann eine Herz- oder Nierenschwäche sein.

    Tränensäcke und Augenringe beeinträchtigen das Lebensgefühl

    Neben den Tränensäcken sind es aber auch Augenringe, die so manchen alt und gestresst aussehen lassen. Bläuliche Schatten bilden sich dann an und um die Augen, diese können entweder durch eine starke Pigmentierung der Haut entstehen. In diesem Fall wäre es schlicht und einfach Veranlagung. Doch die Ursache dafür kann auch anatomisch bedingt sein. Denn es ist eigentlich klar und bestens bekannt, dass Nikotin, Alkohol sowie Schlaf- und Flüssigkeitsmangel die Konsistenz des Blutes verändern können. Damit kann die Region um die Augen dunkler erscheinen, wogegen am besten ein im Hautton abgestimmter Concealer, also ein Abdeckstift, helfen kann.

    Tipps, die noch helfen oder vorbeugend wirken:

    • ausgiebige Nachtruhe von knapp 6 Stunden in einem nicht zu warm temperierten Raum
    • richtige Liegeposition, bei der der Kopf nicht zu hoch auf einem Polster gebettet ist; eine waagrechte Lage verhindert den Lymphfluss
    • bei Frauen, die Make-up nutzen: immer abschminken
    • aufs Rauchen verzichten, denn Nikotin schwächt die Kollagenbildung in der Haut
    • ausgiebige Feuchtigkeitspflege mit einer entsprechenden Creme, die morgens und abends aufgetragen wird. Inhaltsstoffe wie Koffein, grüner Tee oder chinesische Süßholzwurzel sind perfekt geeignet
    • eine leichte Massage der Augen regt die Mikrozirkulation an und sorgt für Entschlackung
    • Gurkenmasken hin und wieder auflegen, denn die verschaffen den Augen Kühlung und wirken entzündungshemmend
    • wer gerade keine Gurken im Kühlschrank hat, kann auch kleine kalte Metalllöffel oder eine Kühlbrille aus der Apotheke auf die Augen legen
    • Lauwarme Teebeutel mit Schwarztee wirken beruhigend auf geschwollene Augen

    Wer diese Tipps beherzigt, und zugleich darauf achtet, dass er gerade an heißen Tagen genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, der tut genau das Richtige für schön glänzende Augen und einen klaren Blick.

    Bild: © Depositphotos.com / nelka7812

  • Bakterienalarm im Schwimmbad

    Bakterienalarm im Schwimmbad

    Was kann an heißen Tagen schöner sein, als ins Schwimmbad zu gehen und sich in die erfrischend kühlen Fluten zu stürzen? Immer wenn die Sonne vom Himmel knallt, dann lockt das Freibad mit Abkühlung, aber so ganz ungefährlich ist der Spaß in den meisten Freibädern leider nicht, denn im Wasser lauern unsichtbare Feinde, die das Vergnügen trüben können – Bakterien. Viele werden jetzt vielleicht sagen: Bakterien im Wasser sind überhaupt kein Thema, denn schließlich ist das Wasser im Schwimmbad gechlort, aber auch wenn das Wasser mit Chlor behandelt wurde, heißt das leider noch lange nicht, dass das Wasser auch wirklich frei von Keimen ist.

    Nur mit Schwimmbrille

    Augenärzte weisen jedes Jahr in den Sommermonaten immer wieder darauf hin, dass im Wasser Bakterien sind, die es besonders auf die Augen abgesehen haben. Auch wenn das Wasser regelmäßig ausgetauscht und mit Chlor versetzt wird, es gibt Keime, die sind resistent gegen Chlor. Diese Keime können zusammen mit winzigen Schmutzpartikeln die Hornhaut des Auges angreifen und über die Bindehaut in das Auge eindringen. Ist das einmal geschehen, dann kommt es nicht selten zu unangenehmen Entzündungen der Bindehaut und das kann sehr schmerzhaft sein. Alle, die gerne im Schwimmbad sind, sollten auf jeden Fall eine Schwimmbrille tragen, denn die eng anliegende Brille sorgt dafür, das sich keine schädlichen Eindringlinge im Auge verirren können.

    Die schmerzhaften Folgen

    Auch wenn das Wasser im Freibad gechlort ist, kann man darin trotzdem noch Schweiß, Urin und vor allem Schmutz finden. Wenn das alles zusammen auftritt, dann kommt es zu einer chemischen Verbindung. Diese Verbindung sorgt nach Ansicht der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft dafür, dass der Tränenfilm, der das Auge eigentlich schützen soll, angegriffen wird. Die Folge sind stark gerötete Augen, die brennen und ohne Unterlass tränen. In der Regel klingen diese Symptome schon nach wenigen Stunden wieder vollkommen ab, aber alle, die empfindliche Augen haben, müssen einen Augenarzt aufsuchen, der dann Tropfen verschreibt, die das Brennen und Tränen lindern.

    Wichtig für Kontaktlinsenträger

    Gegenüber Brillenträgern haben alle diejenigen die Kontaktlinsen tragen, im Schwimmbad einen großen Vorteil, denn sie können auch noch im Wasser klar sehen. Aber auch Kontaktlinsenträger müssen beim Besuch des Freibades aufpassen, denn im Wasser saugen sich die Linsen am Auge fest und das kann im schlimmsten Fall zu Abschürfungen auf der empfindlichen Hornhaut führen. Eine andere Gefahr sind Pilze und Keime wie Akanthamöben, die sich vom Träger unbemerkt in der Kontaktlinse einnisten und dort auch vermehren. Ist das der Fall, dann kann es unter Umständen sogar zu bleibenden Sehschäden und zur völligen Erblindung kommen. Um das zu vermeiden, sind auch die Träger von Kontaktlinsen immer gut beraten, beim Schwimmen im Freibad eine Schwimmbrille zu tragen, die möglichst eng anliegt.

    Die Wasserqualität entscheidet

    Jedes Freibad wird von sich behaupten, sauberes und keimfreies Wasser zu haben. Bei den meisten Bädern ist das auch der Fall, aber nicht überall wird auf Sauberkeit großen Wert gelegt. Wer wissen möchte, ob das Freibad vor Ort wirklich sauber ist, der kann das schnell und einfach im Internet erfahren, denn dort werden auch Freibäder auf ihre Qualität getestet.

    Bild: © Depositphotos.com / cookelma

  • So halten Sie Ihre Augen gesund

    So halten Sie Ihre Augen gesund

    Gefahren für den perfekten Durchblick

    Dass die Augen unser wichtigstes Sinnesorgan sind, ist unbestritten. Laut Schätzungen werden 70 Prozent aller Informationen über das Sehen wahr genommen. Damit die Sehkraft im wahrsten Sinn des Wortes auch noch im Alter erhalten bleibt, muss den Augen viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bekannte Risikofaktoren wie im nachfolgenden Text aufgelistet, sollten hingegen vermieden werden.

    Grauer Star ist Risiko im Alter

    Vor allem Personen ab dem 50. Lebensjahr sind gefährdet an der Volkskrankheit Grauer Star zu leiden. Diese setzen dem Sehvermögen erheblich zu, unter anderem das Anfangsstadium, der sogenannte Katarakt. Beim Grauen Star kristallisiert sich das Eiweiß, das sich in der Augenlinse befindet, aus und trübt den Block. Betroffene klagen, dass sie wie durch Milchglas sehen. Wer hingegen unter Grünem Star leidet, der im Fachjargon auch Glaukom genannt wird, muss sich damit auseinander setzen, dass aufgrund eines erhöhten Augeninnendruckes der Sehnerv langsam zerstört wird. Wird diese Krankheit nicht behandelt, droht die komplette Erblindung.

    Risiko UV-Licht wird oftmals unterschätzt

    Die Sonne tut Körper und Seele ja gut, wie allgemein bekannt ist. Doch zu viel UV-Licht kann Schäden an der Linse und der Netzhaut des Auges führen. Gefährlich ist dabei, dass der Betroffene erstmal gar nichts davon bemerkt, sondern erst Jahre später unter Grauem Star oder einer Makuladegeneration leidet. Besonders wenn Sonne in Kombination mit Schnee auftritt, sind die Augen entsprechend zu schützen, sonst droht Schneeblindheit. Denn die obersten Zelllagen der Hornhaut können hier beschädigt werden, was nicht nur erhebliche Schmerzen, sondern auch kurzzeitige Sehprobleme verursacht. Abhilfe schafft hier eine gute Sonnenbrille, die sowohl im Fachhandel als auch beim Optiker erhältlich ist. Wichtig ist, dass sie über ausreichend hohen UV-Schutz verfügt und ausreichend groß ist, um bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand zu reichen.

    Rauchen schädigt auch die Augen

    Dass Rauchen ungesund ist, ist hinlänglich bekannt. Doch dass der blaue Dunst auch für die Augen kritisch werden kann, wissen weniger. Doch es gilt als erwiesen, dass Rauchen zu einer früheren Entwicklung der Makuladegeneration führt. Diese ist die häufigste Ursache für Blindheit im Alter. Abgesehen davon hemmen die Schadstoffe in den Zigaretten die Durchblutung im Auge, was wiederum zu einer Verschlechterung der Sehkraft führt.

    Bluthochdruck und Diabetes sind Gefahr für die Augen

    Unbehandelter Bluthochdruck oder auch schlecht eingestellte Diabetes setzen den Augen ebenfalls langfristig zu. Denn durch beide Krankheitsbilder können die feinen Gefäße, die für die Blutversorgung in der Netzhaut zuständig sind, zerstört werden. Die sogenannte diabetische Retinopathie gehört demnach zu den häufigsten Komplikationen und Begleiterscheinungen von Zuckerkrankheit im Alter. Zudem sind Diabetiker verstärkt gefährdet, an Grauem Star zu erkranken. Ein regelmäßiger Check beim Augenarzt ist unbedingt erforderlich.

    Kontaktlinsen nicht zu lange tragen

    Viele schaffen bei Fehlsichtigkeit mit Kontaktlinsen Abhilfe. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn zu lange getragene Linsen können die Sauerstoffzufuhr zum Auge hemmen. Vor allem die Hornhaut, die besonders empfindlich ist, kann mit sogenannten Gefäßeinsprossungen reagieren. Das heißt, Blutäderchen wachsen in Richtung Hornhaut und sind über kurz oder lang deutlich sichtbar. Haben sie sich einmal gebildet, gehen sie auch nicht mehr weg.

    Sicca-Syndrom aufgrund von Alkoholgenuss

    Auch Alkohol kann negative Wirkungen auf die Augengesundheit haben. Es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Sicca- Syndrom, also dem trockenen Auge, und dem Konsum von Alkohol nachweisen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Alkohol in die Tränenflüssigkeit vordringt und deren Zusammensetzung so beeinträchtigt, dass die Augen mit Brennen, Rötungen und vermehrtem Tränenfluss reagiert. Letztendlich ist dadurch auch das Sehvermögen beeinträchtigt.

    Damit die Augen lange gesund und die Sehkraft erhalten bleibt, sollte ein regelmäßiger Check beim Augenarzt erfolgen. Klar ist, dass bei Beschwerden oder gar Schmerzen und Sehbeeinträchtigungen, unbedingt medizinischer Rat eingeholt werden muss. Vor allem wessen Sehvermögen durch Punkte, Schatten oder Blitze gestört wird, sollte hierbei Eile an den Tag legen, um Schlimmeres zu vermeiden.

    Bild: © Depositphotos.com / nejron

  • Hausstaubmilben – Untermieter, die gefährlich werden können

    Hausstaubmilben – Untermieter, die gefährlich werden können

    Sie gehören zur Familie der Spinnen, sie werden zwischen 0,1 und 0,5 Millimeter groß, sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20° und 30° Grad besonders wohl, sie schätzen eine Luftfeuchtigkeit von 70 % und sie ernähren sich für ihr Leben gerne von Hautschuppen – die Hausstaubmilben. Jeder zehnte Deutsche reagiert mittlerweile auf die kleinen lästigen Tiere allergisch, vielen wissen es aber nicht, erst dann, wenn sich zu einer Allergie auch Asthma gesellt, dann wird schnell klar, die Hausstaubmilbe ist daran schuld. Was können Betroffene tun, um die Milben und damit auch die Allergie wieder loszuwerden?

    Was löst eine Hausstaubmilben Allergie aus?

    Es ist nicht der Staub, der die Allergie auslöst, es sind die Milben, die in diesem Staub leben. Die kleinen Insekten an sich sind völlig harmlos, denn sie beißen und stechen nicht und sie übertragen auch keine Krankheiten, wie das bei anderen Insekten der Fall sein kann. Was die Hausstaubmilbe aber gefährlich macht, das sind ihre Ausscheidungen. Der Kot der Hausstaubmilbe enthält bestimmte Eiweißstoffe und das sind die eigentlichen Übeltäter, die eine Allergie auslösen können. Die Allergene sind recht schwer und können daher auch nicht in der Luft schweben, sie sinken vielmehr nach unten. Das ist auch der Grund, warum sie auf Teppichen, auf Polstermöbeln und vor allem aber auch auf Matratzen zu finden sind. In Betten halten sich die Staubmilben besonders gerne auf, denn nur dort finden sie hervorragende Lebensbedingungen und ihr Hauptnahrungsmittel, die menschlichen Hautschuppen.

    Welche Anzeichen gibt es?

    Wie viele andere Allergien, so beginnt auch eine Allergie gegen Hausstaubmilben mit einem leichten Jucken der Nase oder der Augen. Diese anfänglichen Beschwerden werden von den meisten Menschen kaum oder gar nicht wahrgenommen und nicht selten vergehen Jahre, bis die Betroffenen sich endlich entschließen, zu einem Arzt zu gehen. Dabei haben Allergien in den letzten Jahren mehr und mehr zugenommen und es ist zu befürchten, dass in der Zukunft immer mehr Menschen auf alle möglichen Stoffe allergisch reagieren. Auch die Zahl der Hausstaubmilben Allergiker wird nach Einschätzung von Experten zunehmen. Warum aber immer noch so wenig Betroffene frühzeitig zum Arzt gehen, liegt daran, dass sich keiner so recht vorstellen kann oder will, dass der Auslöser der Allergie in unmittelbarer Nähe, nämlich im eigenen Haus befindet.

    Wenn die Beschwerden wie eine immer juckende Nase und tränende Augen besonders in der Nacht oder am Morgen auftreten, dann ist davon auszugehen, dass es sich um eine Allergie gegen Hausstaubmilben handelt. Ein Blut- und Hauttest gibt aber dann die Gewissheit, denn wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern befindet, dann wurde das wichtigste Indiz für die Form der Allergie gefunden. Beweisen lässt sich die Allergie gegen Milben aber auch durch den sogenannten Provokationstest, bei dem der Patient die Allergene der Milben direkt einatmen muss. Nur so lässt sich eine andere Allergie ausschließen.

    Wie sieht die Behandlung aus?

    Wer nachweislich unter einer Hausstaubmilben Allergie leidet, der hat Pech, denn bei dieser Diagnose ist es wichtig, dass die komplette Wohnumgebung saniert wird. Alle Staubfänger müssen entfernt werden, die Matratze und das Bettzeug werden ausgewechselt und stattdessen kommt eine Matratze speziell für Allergiker ins Bett. Viele müssen sich sogar von ihren Teppichen trennen und PVC Böden oder Laminat verlegen. Wenn die Symptome dann immer noch auftreten, dann kann der Arzt durch die Gabe eines Sprays mit Cortison das Leben des betroffenen Patienten ein wenig erträglicher machen. Antihistaminika, wie sie normalerweise bei Allergien gegeben werden, sind bei einer Allergie gegen Milben leider nutzlos. Neu auf dem Markt ist eine Lösung, die auf Polstermöbel und Matratzen gesprüht wird, denn der pflanzliche Wirkstoff des Sprays verdirbt den Milben den Appetit und sie verhungern.

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  • Heuschnupfen – der ständige Kampf mit den Pollen

    Heuschnupfen – der ständige Kampf mit den Pollen

    Es ist Frühling und alles in uns schreit danach die Sonne und nicht zuletzt die frisch erwachte Natur zu genießen. Wenn der Schnee endgültig verschwindet, Schlitten und Ski ihr Sommerquartier in Garagen und Kellern einnehmen und wärmere Temperaturen zum Genießen der frischen Frühjahrsluft einladen, beginnt für eine nicht unwesentliche Gruppe Menschen auch die Zeit der triefenden Nasen, zugeschwollen Augen und der entzündeten Bindehäute. Die Beschwerden sind so facettenreich wie die Farbenpracht der Natur: Bis hin zu starken asthmatischen Problemen leiden Heuschnupfengeplagte mitunter an Symptomen, die den Alltag zur Qual machen können.

    Doch nicht nur mit dem Frühling und der ersten Blüten- und Gräserpracht des Jahres gehen die typischen Symptome einer saisonalen allergischen Rhinitis einher. Auch im Herbst quälen so manchen die Pollen der Saisongräser und –blüten.

    Die saisonale allergische Rhinitis – wenn die Blütenpracht zum Albtraum wird

    Die Medizin fasst unter der Bezeichnung Heuschnupfen (auch allergische Rhinitis) die überempfindliche Reaktion des Immunsystems zusammen, die durch die Eiweiße in verschiedenen Pflanzenpollen ausgelöst werden.

    Das empfindliche und komplexe System aus Zellen und Eiweißen des menschlichen Körpers ist in diesen Fällen gestört. Anstatt seiner eigentlichen Aufgabe, dem Bekämpfen schädlicher Krankheitserreger, nachzukommen, geht das Immunsystem bei Heuschnupfenpatienten auch gegen die Eiweiße der Blüten- und Gräserpollen vor. Diese sind zwar keineswegs als schädlich für den menschlichen Organismus einzustufen, doch durch eine Fehlfunktion des körpereigenen Abwehrsystems werden auch diese Eiweiße fälschlicherweise als gefährlich deklariert und dementsprechend bekämpft. Die Folge sind erkältungs- oder grippeartige Symptome.

    Einer von fünf Deutschen leidet unter einer derartigen Überempfindlichkeit. Damit zählt Heuschnupfen zu den statistisch gesehen häufigsten Allergien.

    Das Ausmaß der auftretenden Symptome ist dabei jedoch überaus unterschiedlich. Während mancher mit tränenden Augen und einer entzündeten Nasenschleimhaut zu kämpfen hat, müssen andere mit Medikamenten gegen asthmatische Anfälle vorgehen. Eine genauere Diagnose ist vor allem dann erforderlich, wenn der vermeintliche Heuschnupfen über das gesamte Jahr hinweg auftritt. Dann könnte statt der Allergie gegen Pollen beziehungsweise deren Eiweiße, auch eine allgemeinere Allergie, beispielsweise gegen Hausstaub oder Milben, die Ursache sein.

    Heuschnupfen – banales „Wehwehchen“ oder ernst zu nehmende Erkrankung?

    Der Heuschnupfen gehört zu den wohl am ehesten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. Die Symptome jedoch können Betroffenen stark zusetzen, den Alltag enorm einschränken und sogar Depressionen auslösen. Hinzu kommt die wachsende Gefahr eines, wie er von Medizinern genannt wird, „Etagenwechsels“. Dabei klingen die typischen Symptome in den Nasennebenhöhlen und Schleimhäute meist ab – allerdings entwickelt sich in diesen Fällen häufig ein allergisches Asthma. Die Beschwerden verschwinden demnach nicht, sondern wechseln lediglich den Wirkungskreis, bis sie im schlimmsten Fall die Atemwege beeinträchtigen.

    Ursachen des Heuschnupfens – vererbt oder provoziert?

    Klare Fakten zur Ursache einer Heuschnupfenerkrankung gibt es bislang nicht. Allerdings werden anhand von Statistiken und medizinischen Beobachtungen Vermutungen angestellt.

    1. Theorie Vererbung:
    • Leidet kein Familienmitglied unter Heuschnupfen, wird eine 10 bis 15-prozentige Wahrscheinlichkeit angegeben, dass Kinder unter einer Pollen-Allergie leiden.
    • Sollte ein Elternteil oder eines der Geschwister unter Beschwerden leiden, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 25 bis 30 Prozent.
    • Sind beide Eltern allergisch, steht die 40 bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit im Raum, dass auch das Kind allergisch reagiert.

     

    1. Theorie Hygienewahn als Auslöser:

    Bereits längere Zeit ist in Fachkreisen der ausgeprägte Hang zur übermäßigen Hygiene bei Säuglingen und Kleinkindern ein kontrovers diskutiertes Thema. Insbesondere bezüglich allergischer Reaktionen wird hier vermutet, dass die fehlende Forderung des Immunsystems in jungen Jahren die Wahrscheinlichkeit später Allergien zu entwickeln fördert. Fehlende Abwehrkräfte oder auch die falsche Konditionierung des Immunsystems kann, so die Expertenmeinungen, Allergien begünstigen.

    In welchen Fällen einer dieser beiden Auslöser in Frage kommt, ist schwer zu sagen. Die Forschung arbeitet jedoch daran herauszufinden, welche Auslöser Allergien im Allgemeinen auslösen, um auf diesem Wege eine noch effektivere Behandlung finden zu können. Die Pharmazie sowie die Naturheilkunde bieten bereits eine Palette wirkungsvoller Mittel zur Bekämpfung der typischen Symptome, so dass auch Heuschnupfengeplagte dem Frühling mehr oder weniger entspannt entgegentreten können.

  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

    Bildquelle: Depositphotos.com // raduga21