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  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Grundsätzlich ist die Schulter das beweglichste Körpergelenk, das dank seines Aufbaus als Kugelgelenk für den großen Bewegungsspielraum sorgt. Damit wird sie allerdings auch anfällig für Verletzungen und Verschleißerscheinungen. Nachfolgend sind die häufigsten Auslöser für diese Beschwerden aufgelistet.

    Überlastung und Verletzung lösen plötzlichen Schmerz aus

    Erleidet jemand einen Unfall oder überlastet er das Schultergelenk stark, kann es zu einem plötzlich auftretenden Schmerz im Schulterbereich kommen. Hier liegt die Ursache meist in einer Überdehnung oder in einem Einriss der Gelenkkapsel bzw. einer Sehne. Wer sich die Schulter ausrenkt, also eine Luxation erleidet oder sich das Schlüsselbein bricht, muss ebenso mit starken Schmerzen rechnen, abgesehen davon dass der betroffene Arm kaum mehr beweglich ist. Reißen die Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterdach, kann das sogenannte Klaviertastenphänomen auftreten. Das heißt nichts anderes als dass das äußere Ende des Schlüsselbeins nach oben steht und sich wie Klaviertasten ach unten drücken lässt.

    Rotatorenmanschettenriss durch Verletzung bzw. Verschleiß

    Ursache für Schulterschmerzen können auch Schäden an der sogenannten Rotatorenmanschette sein. Darunter versteht man die Sehne von vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf verlaufen. Sie sind zuständig für die Drehbewegungen im Schultergelenk sowie für das seitliche Anheben des Armes. Eine Schädigung kann hier entweder aufgrund einer akuten Verletzung oder aber durch allmähliche Abnutzung entstehen. Typische Symptome sind Schmerzen am Oberarm bzw .der Schulter, je nachdem wo genau die Sehne liegt, die betroffen ist.

    Enge im Schultergelenk als Auslöser für Schmerzen

    Ist die Rotatorenmanschette geschädigt, ist oft das sogenannte Impingement-Syndrom, auch als Schulterengpasssyndrom bekannt, der Auslöser dafür. Dabei ist einfach zu wenig Platz zwischen Oberarmkopf und Schulterdach gegeben, womit die Sehnen entsprechend eingeengt werden. Schmerzen verursacht hier vor allem, wenn der Betroffene den Arm zwischen 60 und 120 Grad anheben möchte. Wird dieses Symptom nicht behandelt, kann es in der Folge zu einer Entzündung oder sogar einem Riss der Supraspinatus-Sehne führen.

    Auch die Schleimbeutelentzündung löst Schmerzen aus

    Entzündet sich der Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches kann dies etwa durch eine dauerhafte mechanische Reizung, zum Beispiel beim Sport, ausgelöst werden. Andere Auslöser können etwa Arthritis, Gicht oder aber eine Ablagerung von Kalziumkristallen im Schultergelenk sein. Neben den Schmerzen klagt der Betroffene auch über eine Einschränkung der Beweglichkeit sowie einer Überwärmung der Schulter.

    Die Bizepssehne entsteht durch falsches Training beim Bodybuilding

    Die lange Sehne des Bizeps-Muskels entspringt am oberen Rand der Schultergelenkpfanne und kann im Fall einer Reizung oder Verletzung starke Schulterschmerzen verursachen. Ursache dafür ist oft falsches oder aber auch zu intensives Training. Wer sich beim Training die Bizepssehne reißt, klagt neben den Schmerzen über Kraftlosigkeit in der Armbeuge.

    Auch Abnutzung führt zu schmerzhaften Schulterproblemen

    Bei der sogenannten Kalkschulter findet eine Einlagerung von Kalziumkristallen in der Sehne der Rotatorenmanschette statt. Als Auslöser dafür gilt eine verschleißbedingte Mangeldurchblutung der Sehne. Der Schmerz äußert sich als Druckschmerz an der Vorderseite des Oberarmkopfes in Verbindung mit dem Anheben des Armes.

    Einsteifung und Schmerzen in der Nacht

    Als „frozen Shoulder“ bezeichnet der Mediziner eine Erkrankung bei dem die Gelenkkapsel verklebt, wodurch eine Versteifung der Schulter entsteht. Die Ursachen dafür sind weitgehend ungeklärt, doch es dürfte einen Zusammenhang mit der Erkrankung an Diabetes geben. Auch nach Verletzungen oder Operationen kann es zu diesen Symptomen kommen. Grundsätzlich sind im Verlauf drei Phasen erkennbar. Erst kommt es zu Schulterschmerzen während der Nacht, anschließend tritt eine Bewegungseinschränkung auf, die vor allem bei Drehbewegungen und Seitwärtsheben des Armes zu spüren sind. Während der dritten Phase klingen die Beschwerden von selbst wieder ab.

    Klar ist, dass Schulterschmerzen nie zu unterschätzen sind und ärztlicher Hilfe benötigen. Dies gilt vor allem dann, wenn sie auf der linken Körperseite auftreten. Haben sie keine erkennbare Ursache, sollte auch immer ein Herzinfarkt angedacht werden. Denn klar ist, dass sich diese lebensbedrohende Krankheit längst nicht mehr durch Brustschmerzen, sondern durch unspezifische Beschwerden ausdrückt.

    Bild: © Depositphotos.com / milla74

  • Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Für viele steht der Sommerurlaub vor der Tür. Einfach in der Sonne, bestenfalls am Meer oder See faulenzen und Fünfe grade sein lassen – das ist wohl die Devise von vielen. Doch wer auf seine Figur, insbesondere seine Muskeln achtet, der sollte dies besser nicht tun. Denn bereits während zwei Wochen Nichtstun, baut der Körper bis zu 500 Gramm Muskelmasse ab. Dies hat eine Studie des dänischen Forschers Andreas Vigelsø ergeben. Doch warum machen Muskeln so schnell schlapp? Und gibt’s das perfekte Training?

    Der Körper ist ein Energiesparer

    Als Überbleibsel aus der Evolution bezeichnet der Sportwissenschaftler Ingo Froböse die Tatsache, dass der Körper ein radikaler Energiesparer ist. Sobald Muskeln nicht mehr verwendet und damit augenscheinlich nicht mehr benötigt werden, baut der Körper sie ab. Denn sie verbrauchen ja Energie, sogar im Ruhezustand. Wer also heutzutage hauptsächlich sitzt, egal ob in der Freizeit auf der Couch oder aber im Büro während der Arbeit, der lässt seine Muskeln quasi faulenzen. Der Sportexperte betont deshalb: Sitzen ist das zweite Rauchen und schadet dem Körper massiv. Sind die Muskeln inaktiv, werden sie zum Einen nicht richtig versorgt, und zum anderen sinkt gleichzeitig der Stoffwechsel. In letzter Konsequenz bilden sich dann die Muskeln zurück und die Kraft nimmt ab. Damit sinkt auch der Kalorienverbrauch.

    Im besten Fall alle zwei Stunden aktiv sein

    Muskeln müssen fortlaufend irgendwelchen Reizen ausgesetzt sein, damit sie aktiv bleiben und sich nicht zurück bilden. Dabei reicht es aber nicht aus, sich einfach nur nach Feierabend eine Stunde sportlich zu betätigen. Denn was über den ganzen Tag an Bewegung versäumt wurde, kann nicht innerhalb einer kurzen Zeit am Abend wieder aufgeholt werden. Die Empfehlung des Experten lautet also, spätestens alle zwei Stunden die Muskeln zu aktivieren und sich zu bewegen. Das muss nicht gleich Sport sein, es genügt wenn man vom Schreibtisch aufsteht und ein paar Wege im Büro zu Fuß zurück legt oder mal die Treppen ins nächste Stockwerk nimmt. Wer dabei vielleicht sogar zwei Stufen auf einmal nimmt, lässt seinen Muskeln mehr Gutes zuteil werden, als wenn er nach Feierabend eine Stunde Joggen geht. Denn Ausdauersport ist zwar gut, doch Krafttraining bedeutet eigentlich kurze, aber starke Herausforderung für die Muskeln.

    Effektive Übungen für die Zeit im Büro

    Damit jeder während eines anstrengenden Arbeitstages zwischendurch mal seine Muskeln kräftigt, gibt es kurze und gleichzeitig sehr effektive Übungen, die man bequem auch neben dem Schreibtisch durchführen kann. Die Pendel-Übung etwa, eignet sich sehr gut für die Stärkung der Bauch- und Rückenpartie, die ja beim Sitzen total aus den Fugen geraten kann. Man setzt sich auf die Kante des Bürosessels, streckt die Arme nach oben und beugt den Oberkörper weit nach vorne, bis dieser die Oberschenkel berührt. Danach richtet man sich wieder auf. Diese Übung einige Male hintereinander durchgeführt, verschafft den Muskeln Bewegung und sorgt für Auflockerung am Arbeitsplatz. Wer jetzt nicht unbedingt am Arbeitsplatz zu turnen beginne möchte, der kann auch einfach nach jedem Gang zur Toilette einfach ein paar Kniebeugen machen. Zehn Stück davon sind ideal und treiben vor allem den Stoffwechsel entsprechend an. Damit die Armmuskulatur auf Touren kommt, kann man Wandliegestütze machen. Dabei steht der Betreffende etwa eine Armlänge entfernt von der Wand und öffnet die Hände knapp schulterbreit. Die Ellenbogen sind leicht gebeugt, bevor der Körper in Richtung Wand geneigt wird und anschließend wieder von ihr weggedrückt wird.

    Die 5-15 Regel für die Muskelkräftigung

    Laut Sportmedizinern und Gesundheitsexperten sollte man sich fünf Mal pro Woche Zeit für die Muskelkräftigung nehmen. Dabei sind 15 Minuten täglich völlig ausreichend, wobei klar sein muss, dass die Muskulatur während der Übungen „brennen“ muss, denn erst dann ist die richtige Trainingsfrequenz erreicht. Das Motto lautet dabei: Kurz, aber intensiv.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Sommersport: Vorbeugen und richtig behandeln

    Sommersport: Vorbeugen und richtig behandeln

    Mit einem Ball im Freien spielen, am Sandstrand den einen oder anderen Bagger beim Volleyball machen – gewisse Sportarten haben im Sommer Hochsaison. Doch damit steigt auch die Verletzungsgefahr, was die Statistik von insgesamt knapp 200.000 verletzten Menschen während der warmen Jahreszeit beweist. Spitzenreiter der Sportarten, bei denen Unfälle passieren, sind Fußball, Rad fahren und Volleyball.

    Knieverletzungen am häufigsten

    Betroffen und anfällig für Verletzungen beim Sommersport ist die Altersgruppe der 16- bis 45-jährigen. Am häufigsten treten dabei Knieverletzungen auf, und zwar wenn Sportarten ausgeübt werden, bei denen ein plötzlicher Richtungswechsel oder aber abruptes Abstoppen. Auch unkontrollierte Drehbewegungen führen zu Verletzungen, vor allem des Knies. Die Folge sind dann Kreuzband- oder Meniskusrisse im Knie. Nicht immer erkennen die Betroffenen dabei, dass ein Band im Gelenk gerissen ist. Gerade bei einem Kreuzbandriss ist der Schmerz sehr kurz, auch das oft damit in Verbindung stehende schnalzende Geräusch, das hör- und fühlbar ist, kommt nur in knapp der Hälfte der Fälle vor. Sichtbares Zeichen für eine Bänderverletzung ist eine starke Schwellung, die für einige Tage anhält und unbedingt von einem Unfallchirurgen abgeklärt werden sollte. Ist tatsächlich das Kreuzband gerissen, führt kaum ein Weg an einer Operation vorbei, da sonst das Kniegelenk instabil ist und auch bleibt. Nach dem operativen Eingriff gibt es für den Betroffenen sechs Wochen Physiotherapie und Bewegungstraining. Tatsächlich Sport zu machen, ist allerdings erst nach sechs bis neun Monaten wieder möglich und fordert damit nicht nur die Konsequenz beim Training, sondern auch Geduld.

    Meniskusriss ist schneller behandelbar

    Etwas rascher mit der Genesung und dem Wiedereinstieg in die sportliche Betätigung, geht es beim Meniskusriss. Je nachdem wie stark der Riss ist, kann diese mittels einer entsprechenden Physiotherapie oder aber eines operativen Eingriffs behandelt werden. Bereits 14 Tage danach ist Sport wieder möglich. Bei Muskelfaserrissen oder aber Zerrungen reicht oft eine individuelle Physiotherapie und eine Sportpause von bis zu sechs Wochen. Klar ist aber, dass dieser raschen Genesung unbedingt eine fachliche Diagnose vorausgehen muss. Wer infolge einer Sportverletzung leichte Schmerzen verspürt oder aber eine Schwellung an der betroffenen Stelle feststellt, die länger als zwei Tage anhält, der sollte sich in ärztliche Behandlung begeben.

    Die PECH-Regel beachten

    Ist man beim Sport umgeknickt oder gestürzt, gilt es eventuelle Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen oder Bänderrisse rasch zu diagnostizieren. Dazu kann die sogenannte PECH-Regel zur Anwendung kommen. Diese lautet wie folgt:

    P: also Pause, die verletzte Körperstelle sollte nicht mehr bewegt werden um Blutungen und Schwellungen zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten.
    E: steht für Eis, das bedeutet, die betroffene Stelle mit Eis oder kaltem Wasser kühlen. Damit kommt es zum Verengen der Blutgefäße, was Blutungen und Schwellungen vermindert.
    C: steht für Kompression und heißt nichts anderes, als dass ein Druckverband mit mäßiger Spannung auf der verletzten Stelle angebracht werden sollte. Das drückt das Gewebe zusammen und verhindert ebenfalls Blutungen. Am besten verbindet man das Kühlen mit der Kompression.
    H: stehlt für Hochlagern. Der verletzte Körperteil sollte immer höher liegen als das Herz, damit das Blut aus der verletzten Stelle über die Venen zum Herzen fließen kann und damit Schwellungen geringer werden.

    Vorbeugen ist besser als nachher behandeln

    Klar ist, dass Verletzungen am besten verhindert werden, was durch entsprechende Vorbeugung geschieht. Damit kommt dem Warm-up eine wichtige Bedeutung zu, da sich dabei Körpertemperatur und Puls entsprechend erhöhen und der Körper auf das Training bzw. die Bewegung vorbereitet wird. Es genügt vollkommen, zum Beispiel zehn bis fünfzehn Minuten langsam laufen oder am Stand zu marschieren bzw. die Knie im Stand anzuheben. Kaltstarts sollten hingegen vermieden werden. Zugleich gilt, dass der Sport natürlich nicht nur auf den Sommer beschränkt sein sollte, wer sich das ganze Jahr regelmäßig bewegt, hat gute Chancen, die warme Jahreszeit unverletzt zu überstehen.

    Bild: © Depositphotos.com / diego_cervo

  • Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark und die Vorteile für Sportler

    Magerquark ist nicht nur ein günstiges, sondern auch ein relativ unkompliziertes Eiweißprodukt, welches sich hervorragend für Sportler insbesondere für den Muskelaufbau eignet.

    Nährstoffe von Magerquark

    In 100 g Magerquark sind

    • 0,3 g Fett
    • 3,9 g Kohlenhydrate
    • 12,2 g Eiweiß

    enthalten. Insgesamt ergibt dies 67 Kilokalorien auf 100 g Magerquark. Dank des hohen Gehaltes an Eiweiß bei der geringen Kalorienanzahl ist Magerquark das perfekte Lebensmittel für ein Sixpack.

    Neben diesen Makronährstoffen sind in Magerquark zudem reichhaltige Mengen an nutzbringenden Mikronährstoffen enthalten. So sind in 100 g etwa

    • 0,6 mg Zink
    • 11 mg Magnesium
    • 120 mg Calcium
    • 140 mg Kalium

    verfügbar. Für einen gesunden Körper sind diese Mikronährstoffe nahezu unverzichtbar.

    Hochwertige Proteinquelle für Sportler

    Zusätzlich zum hohen Eiweißgehalt enthält Magerquark auch qualitativ hochwertige Proteine. Deren biologische Wertigkeit liegen bei etwa 86. Dieser Wert zeigt an, wie gut der menschliche Körper Eiweiß verwerten und in den Muskelaufbau umwandeln kann.

    Das im Magerquark enthaltene Eiweiß setzt sich zu rund

    • 20 % aus Whey und
    • 80 % aus Casein

    zusammen. Whey wird relativ schnell verarbeitet und steht somit den Muskel sehr schnell zur Verfügung. Dahingegend kann Casein vom menschlichen Organismus nur verzögert aufgenommen und verarbeitet werden.

    Ein zusätzlicher Grund, weshalb sich Magerquark für den Aufbau eines Sixpacks besonders gut eignet, besteht in der Tatsache, dass im Magerquark der größte Anteil an Glutamin vorhanden ist. Bei Glutamin handelt es sich um eine essentielle Aminosäure, die etwa 20 % aller im menschlichen Organismus vorkommenden Aminosäuren ausmacht.

    Glutamin hat eine besonders hohe Konzentration in den Muskelzellen des Menschen. Hier zeigt es eine ähnliche Wirkung wie Creatin. In den Zellen der Muskulatur speichert Glutamin Wasser. Darüber hinaus trägt Glutamin maßgeblich zur Regeneration des Körpers nach dem erfolgten Training bei.

    Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen

    Während direkter Vergleiche von Magerquark mit weiteren Eiweißquellen, wie zum Beispiel Putenfleisch, wird sehr schnell deutlich, dass es sich beim Magerquark um eine sehr hochwertige Eiweißquelle handelt. Die relative langsame Verstoffwechselung von Magerquark beruht auf den hohen Casein-Anteil und den geringeren Molke Protein-Anteil.

    Wird leicht verdauliches Eiweiß vor dem Schlafengehen verzehrt, ist der Körper über mehrere Stunden ausreichend mit Eiweiß versorgt.

    Bedeutsame Aminosäuren von Magerquark

    In Magerquark sind zahlreiche essentielle wie semi-essentielle Aminosäuren enthalten. Die Glutaminsäure schlägt mit gut 2,8 g auf 100 g Magerquark zu Buche. Sie ist die am reichhaltigsten vertretene Aminosäure. Und obwohl sie vom menschlichen Organismus dank verschiedener Stoffwechselvorgänge selbst synthetisierbar ist, trägt sie maßgeblich zur Verbesserung der Regeneration bei.

    Bei einem vorhandenen Mangel an Glutaminsäure, kommt es zur körpereigenen Anregung der Re-Synthese in den Organen der

    • Leber
    • Lunge
    • Nieren

    durch die essentiellen Aminosäuren Valin sowie Isoleucin.

    Ein weiterer bedeutsamer Aktivposten im Bereich des Muskelaufbaus von Kraftsportlern besteht in einem recht hohen Anteil an BCAA in Magerquark. Bei der verzweigtkettigen Aminosäure handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den Aminosäuren

    • Isoleucin zu 795 mg
    • Leucin zu 1392 mg
    • Valin zu 875 mg.

    BCAA ist mit 2,062 g in 100 g Magerquark vertreten und trägt zur Verbesserung der Regeneration bei, verhindert gleichzeitig aber auch einen möglichen Abbau von Muskelmasse.

    Isoleucin sorgt für eine Versorgung der menschlichen Muskulatur mit Energie, wohingegen Leucin weitestgehend am Aufbau der Muskulatur beteiligt ist.

    Zahlreiche schmackhafte Zubereitungsmöglichkeiten

    Magerquark kann in ganz unterschiedlichen Formen verwendet und bestens mit weiteren Nahrungsmitteln kombiniert werden. Zusammen mit warmen oder kalten Früchten ist Magerquark ein vitaminreicher und erfrischender Kraftspender für Sportler. Aber auch in Soßen und Dressings, beispielsweise für bunte Salate, findet sich in Magerquark eine gesunde Alternative.

    Beliebt bei Sportlern sind auch gewürzte Quarkspeisen, wie beispielsweise mit frischen Zwiebeln oder Knoblauch angerichteter Tsatsiki. Quark in Form von Brotaufstrichen oder in Verbindung mit unterschiedlichen Gemüsen zubereitet – so bietet Magerquark sich für eine leichte Abendspeise an.

    Wer süß zubereitete Speisen mag, kann den Magerquark sehr gut auch mit

    • Honig
    • Nüssen
    • Mandeln

    kombinieren. Auch für das Zubereiten eines frischen Müslis am Morgen mit Nüssen oder Früchten eignet sich Magerquark hervorragend.

    Bild: © Depositphotos.com / ajafoto

  • Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Magenschmerzen, die sich vor allem auf den Oberbauch konzentrieren und andauernd sind, Übelkeit und Sodbrennen. Jedes dieser Symptome ist für den Betroffenen schlimm genug, doch wenn sich alle auf einmal zeigen, wird es richtig ungut. Und wer sich dann vom Arzt eine entsprechende Diagnose und Hilfe erwartet, wird oft enttäuscht. Denn so real und präsent die genannten Beschwerden auch sind, es gibt dafür keine organische Ursache. Also helfen nur die richtige Ernährung und Akutlösungen.

    Nicht nur physisch wahrnehmbare Krankheit

    Wer an chronischem Reizmagen, in der medizinischen Fachsprache auch funktionelle Dyspepsie genannt, leidet, der tut dies nicht nur körperlich, sondern meist auch psychisch. Denn gerade in dieser Form steht der Betroffene extrem unter Druck und muss Einschnitte in seinem alltäglichen Leben in Kauf nehmen. Fragen wie „Wo finde ich die nächste Toilette wenn ich in der Stadt bin“ oder „Was soll ich tun wenn mir im Meeting plötzlich übel wird“ belasten hochgradig und setzen unter Druck. Doch wer sich mit dem Krankheitsbild des Reizmagens näher beschäftigt, wird sich auch mit diesen Fragen und noch anderen unangenehmen auseinander setzen müssen. Es gilt als erwiesen, dass Frauen häufiger vom Reizmagen betroffen sind als Männer – und zwar genau doppelt so oft. Laut einer Statistik der Techniker Krankenkasse sind Reizmagen und das Reizmagensyndrom eine der häufigsten Verdauungsstörungen der Bevölkerung, die immerhin bis zu 20 Prozent betroffen ist. Viele leiden neben dem Reizmagen auch noch an einer Gastritis, einer Magenschleimhautentzündung.

    Genaue Ursache des Krankheitsbildes ist unbekannt

    Auch wenn Betroffene früher oder später von ihrem behandelnden Arzt die Diagnose Reizdarm erhalten, so ist dies meist ein langer und steiniger Weg. Das Tückische an der Krankheit ist nämlich, dass es keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursachen und Auslöser gibt. Der organische Befund der Patienten ist meist komplett unauffällig. Ärzte vermuten daher eher, dass gestörte Bewegungsabläufe, die im Verdauungstrakt stattfinden, die Symptome der Erkrankung auslösen. Wenn dann noch ein überempfindliches Nervensystem in der oberen Magen-Darm-Region dazu kommt, kann die Krankheit ausgelöst werden. Auch eine intensive Schmerzwahrnehmung sowie ein geschwächtes oder gestörtes Immunsystem tun ihr Übriges, um das Reizmagen-Syndrom auszulösen. Es können aber auch psychische Faktoren eine wesentliche Rolle spielen, denn Stress, Angst und Depressionen belasten erwiesenermaßen den Magen-Darm-Trakt.

    Heilung ist nicht möglich

    Neben der schlechten Nachricht, dass ein langer Weg bis zur richtigen Diagnose bevor steht, kommt noch die Tatsache, dass Reizmagen als nicht heilbar eingeschätzt wird. Nach derzeitigem Stand der Forschung ist dies bis dato nicht möglich, weshalb ein Therapieansatz darauf abzielt, zumindest die Beschwerden zu lindern. Im Akutfall können Medikamente wie Säurehemmer oder Krampflöser verabreicht werden. Da dies keine langfristige Lösung ist, wird Betroffenen empfohlen, ihren Lebensstil entsprechend anzupassen. Autogenes Training oder Yoga und progressive Muskelentspannung, aber auch Ausdauersportarten wie Rad fahren, Joggen und Schwimmen helfen, indem sie den Stresspegel entsprechend absenken.

    Essverhalten ändern

    Natürlich hilft auch eine Änderung der Essgewohnheiten, dass sich die Symptome verbessern. Da es keine spezielle Diät zur Linderung der Beschwerden gibt, sollte der Patient einfach ein Ernährungsprotokoll führen. Dies kann dazu beitragen, kritische Lebensmittel, die die Symptome auslösen, zu finden. Experten raten, mehrere kleine Portionen am Tag zu essen und diese ausreichend zu kauen, denn die Verdauung beginnt bekanntermaßen bereits im Mund. Auch beim Trinken kann ein Betroffener des Reizmagens viel richtig machen. Etwa wenn er vorwiegend stilles Wasser trinkt oder aber zu Kräutertee greift, die explizit den Magen schonen. Alles, was Kohlensäure und Säure enthält, ist hingegen schlecht für den Magen. Auch Alkohol, Kaffee und Nikotin setzen dem empfindlichen Organ zu und können die Symptome des Reizmagens verstärken. Zu heiße Getränke oder Mahlzeiten ebenso wie zu scharf gewürztes setzen der Magenschleimhaut stark zu und verstärkt die Symptome des Reizmagens. Damit ist klar, dass eine ausgewogene, durchschnittlich temperierte Ernährung die Lebensqualität der Erkrankten weitgehend stabilisieren kann.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata