Schlagwort: Trendsportart

  • 5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    Sport im Sommer wird häufig mit gemischten Gefühlen thematisiert. Gerade bei sehr hohen Temperaturen scheuen sich viele Menschen davor, sportlich aktiv zu werden. Stattdessen verziehen sie sich in den Schatten und an den See. Dabei ist es keinesfalls unmöglich, im Sommer Sport zu treiben. Die Aktivitäten können sogar richtig viel Spaß machen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag fünf Sportarten für den Sommer vor, die das beweisen.

    Sport im Sommer: Stand Up Paddeling

    Starten wir gleich mit einer Neuheit im Sport-Universum. Auch wenn sie jeder von uns schon einmal gesehen hat, erwecken Stand Up Paddler noch immer sehr viel Aufmerksamkeit. Die Wassersportart vereint verschiedene Aspekte von Surfing und Kanufahren. Ziel ist es, auf einer Art Surfbrett zu stehen und über einen See zu paddeln. Dieser Sport im Sommer zeichnet sich einerseits durch sehr viel Ruhe und Entspannung aus, trainiert aber andererseits den gesamten Körper. Und das Beste: Wenn es Ihnen zu warm auf dem Brett wird, können Sie sich einfach schnell im See abkühlen.

    Sport im Sommer: Beach-Volleyball

    Vom Neuling zum Klassiker. Inzwischen gibt es kaum einen Badestrand, an dem kein Beachvolleyball-Platz zu finden ist. Dieser Sommersport ist vor allem aufgrund der Geselligkeit sehr beliebt. (Beach-)Volleyball ist eine Teamsportart und kann demzufolge nicht allein gespielt werden. Der Sport zeichnet sich durch viel Bewegung aus und kräftigt alle Körperpartien. Das Laufen im Sand strengt an und sorgt für ein zusätzliches Workout der Beine.

    Wichtig: Schützen Sie sich beim Beachvolleyball unbedingt vor der Sonne, indem Sie auf Sonnencreme und entsprechende Kleidung zurückgreifen. Besonders empfehlenswert ist eine Kopfbedeckung. Machen Sie außerdem regelmäßig Pausen im Schatten und kühlen Sie sich bei Bedarf im Wasser ab.

    Sport im Sommer: Canyoning

    Sie wollen im Sommer Sport treiben, dabei die Sonne aber so gut es geht meiden? Dann könnte Canyoning die richtige Sportart für Sie sein – Vorausgesetzt, Sie bringen eine Portion Mut und Abenteuerlust mit. Canyoning ist nämlich nichts für schwache Nerven.

    Bei dieser Sportart geht es darum, eine Schlucht zu begehen und seine Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Außerdem weisen die meisten Schluchten einen  Wasserlauf auf, der dem Ganzen zusätzliche Würze verleiht. Beim Canyoning müssen Sie sich also darauf einstellen, auch mal nass zu werden. Der Sport ist ideal im Sommer, weil er größtenteils in schattigen Gebieten stattfindet. Außerdem bietet Canyoning zahlreiche Möglichkeiten, die Natur auf völlig neue Art kennenzulernen.

    Wichtig: Der Sport sollte keinesfalls allein, sondern immer nur in geführten Touren ausgeübt werden. Außerdem sind spezielle Kleidung bestehend aus Neopren-Anzug und Helm sowie diverse Sicherungen absolute Pflicht. Wer sich als Anfänger allein (also ohne Guide) in eine Schlucht wagt, begibt sich in Lebensgefahr.

    Sport im Sommer: Yoga

    Yoga kann natürlich das ganze Jahr über praktiziert werden – aber im Sommer ist es besonders schön. Schnappen Sie sich Ihre Yogamatte und gehen Sie raus in die Natur. Egal ob im Park, auf einer verlassenen Waldwiese oder am Strand mit Blick aufs Meer – die warme Jahreszeit bietet unzählige Möglichkeiten, diese entspannende Sportart an tollen Freiluft-Orten zu praktizieren. Das macht nicht nur extraviel Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus (Stichworte: Frischluft und Vitamin D-Produktion durch das Sonnenlicht).

    Wichtig: Wie beim Beachvolleyball sollten Sie auch beim Yoga im Freien immer auf den entsprechenden Sonnenschutz achten.

    Sport im Sommer: Slackline

    Zu guter Letzt noch ein Neuzugang für die Kategorie „Sport im Sommer“. Spaziert man dieser Tage durch Parks, sieht man sie überall: Breite Seile, die straff zwischen zwei Bäumen gespannt sind. Es handelt sich hierbei um sogenannte Slacklines. Diese Trendsportart für den Sommer ist genau das richtige, wenn Sie Ihre Balance trainieren wollen. Wer es schafft, stabil auf dem Gurt zu stehen, kann beginnen, zwischen den Bäumen hin und herzulaufen. Richtige Slackline-Profis schaffen es sogar, Tricks auf dem breiten Seil zu machen.

    Sport im Sommer muss nicht immer nur Schwimmen bedeuten. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig und abwechslungsreich.

    Bild: © Depositphotos.com / yanlev

  • Lustige Funsportarten bringen den Körper in Schwung

    Lustige Funsportarten bringen den Körper in Schwung

    Das Jahr 2015 dauert noch zwei Monate und bald beginnt die kalorienreiche Weihnachtszeit mit allerlei köstlichen fetthaltigen und zuckerhaltigen Leckereien. Die leckeren Verlockungen führen zu einer Steigerung des Körpergewichts und dieser Entwicklung kann mit Funsportarten an denen selbst Bewegungsmuffel ihre Freude haben, begegnet werden.

    Bubble Ball

    Die Funsportart Bubble Ball stammt aus Skandinavien. Beim Bubble Ball handelt es sich um einen durchsichtigen Riesenball aus weichem Kunststoff, der auf den Oberkörper geschnallt wird. Im Anschluss spielen die Teilnehmer ganz normal Fußball. Im Innern des Bubble Ball entsteht durch die Jagd nach dem runden Leder allerdings schnell eine starke Hitze. Die Spieler kommen ordentlich ins Schwitzen. Die Sicht ist durch den Riesenball eingeschränkt und während eines Spiels dürfen die Mitspieler umgestoßen werden. Die solide Hülle des Bubble Balls hat die Funktion eines Stoßdämpfers inne und dient als Schutzschicht. Das Ballgefühl und der Gleichgewichtssinn werden trainiert. Eine der witzigsten Funsportarten des Jahres 2015, die nicht nur draußen, sondern auch in der Halle gespielt werden kann.

    Zorbing Ball

    Der Zorbing Ball sorgte vor ein paar Jahren bereits für Aufsehen in der Fitnessbranche und den Medien. Bei dieser Funsportart klettert man in einen Riesenball, verschließt ihn und stellt sich fest hinein. Im Anschluss rollt der mutige Sportler einen Hang hinunter und ist mit einem hohen Funfaktor verbunden. Vor allem Spaß bereitet es einem Parcours hinunterzurollen, wo Freunde versuchen der riesigen Kugel auszuweichen. Auf dem Wasser kann der Zorbing Ball auch eingesetzt werden. Zorbing Ball zählt eher zu den sommerlichen Funsportarten, aber in der kühlen Jahreszeit kann zum Beispiel in einem Schwimmbad oder Turnhalle mit dem Riesenball durch die Gegend gekullert werden.

    Bokwa

    Die Trendsportart Bokwa wurde von Paul Mavi erfunden und ist ein Groupfitness-Workout. Bei Bokwa wird nach den Buchstaben von A bis Z und den Zahlen 1 bis 10 zu lateinamerikanischer und internationaler Musik getanzt. Der Kalorienverbrauch soll sich auf bis zu 1200 Kalorien pro Stunde belaufen. Die Zielgruppe sind Kleinkinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Getanzt werden nur Buchstaben und Zahlen, aber keine Choreografien. Zwischen den einzelnen Tanzschritten werden die Beine nach vorn geschwungen, es wird mit den Händen geboxt oder mit den Füßen gewippt. Wie Zumba ist Bokwa von knallbunter Kleidung geprägt und es steht der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt. Die Tanzschritte sind leicht erlernbar, weshalb sich Bokwa auch für Personen eignet, die sich gerne zu flotter Musik bewegen ohne Choreografien tanzen zu müssen.

    Tanzfitness

    Zu den bewährten Funsportarten und Trendsportarten zählt nach wie vor die Tanzfitness. Bei Tanzfitness werden Tanzstile mit Fitnessübungen verbunden. Die bekannteste Tanzfitnessart ist Zumba, die weltweit über 15 Millionen Teilnehmer in 180 Ländern weltweit zählt. Im Mittelpunkt steht die Freude an der Bewegung. Eine Zumba-Stunde ist wie eine Party, in der die Teilnehmer tänzerisch sportlich vom Alltag abschalten können und nach der Stunde mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen. Ganz neu sind die Tanzfitness-Workouts Kapow, Bailaro, 4STREATZ und Urbhanize.

    Spaß mit Funsportarten

    Generell steht bei Funsportarten wie der Name schon sagt der Spaß im Vordergrund und deshalb sollte es leicht fallen sich für eine der hier vorgestellten Sportarten zu entscheiden. Die Funsportarten Zorbing Ball, Jugger und Bubble Ball werden leider noch nicht überall angeboten. Die Tanzfitnessarten Zumba, Kapow, Bailaro, 4STREATZ, Urbhanize sowie Piloxing und Bokwa sind allerdings zumindest in Städten verstärkt vertreten. Zumba kann in quasi jeden Ort getanzt werden, weil praktisch jeder Sportverein oder Fitnesscenter mindestens einen Zumba-Kurs anbietet.

    Bild: © Depositphotos.com / Hackman

  • Trendsportart Airsex immer beliebter

    Trendsportart Airsex immer beliebter

    Die ungewöhnliche Trendsportart Airsex erobert die USA und wurde im Jahr 2007 in Japan erfunden. Bei Airsex treten mutige selbstbewusste Menschen auf einer Bühne auf und simulieren vor dem versammelten Zuschauern einen Liebesakt mit einer imaginären Person. Im Mittelpunkt steht wie schon bei den Trendsportarten Zumba, Bokwa und Piloxing der Spaß. Die illustre Comedyshow stammt aus Japan und hat sich dort bereits fest etabliert. In den USA finden derzeit im Durchschnitt über 35 Air Sex Veranstaltungen mit steigender Tendenz statt. Die erste Airsex Weltmeisterschaft befindet sich in Planung und soll bald starten.

    Airsex – Grenzenlose Phantasie erforderlich

    Die Trendsportart Air Sex fordert von den Teilnehmern eine grenzenlose Phantasie bei ihrem simulierten Liebesakt auf der Bühne. Die Trockenübungen stärken das Selbstbewusstsein, verbessern das Körpergefühl und es werden Kalorien verbrannt. Die Teilnehmer entwickeln eine positive Einstellung zu ihrem Körper. Gesponsert wird AirSex vom Unternehmen Fleshlight. In Deutschland und Europa hat der spaßige Trendsport die Bühnen noch nicht erobert. Als Bühnen dienen in den USA kleine Bars, Comedy-Lokale und große Theater.

    Der Erfinder von Airsex ist der Japaner J-Taro Sugisaku. Seinen Angaben zufolge entstand die Idee im Jahr 2006 in Tokio mit gelangweilten Männern ohne Freundin. Im Januar 2007 wurde ein Video mit Airsex World Championchip auf Youtube veröffentlicht. Zahlreiche Blogs wurden auf das Video und die neue Trendsportart aufmerksam. Begleitet wird ein Airsex-Auftritt von Musik zu welcher der Teilnehmer den Liebesakt mit seiner imaginären Freundin oder Freund auf einer Bühne ausführt.

    Sex und Gesundheit

    Zur Trendsportart Airsex gibt es bislang keine Studien, welche den gesundheitlichen Nutzen beweisen. Generell ist sich die Forschung jedoch einig, dass regelmäßiger Sex gut für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden ist. Der Geschlechtsakt setzt das Glückshormon Endorphin frei und versetzt die Liebenden in ein Glücksgefühl. Der Kalorienverbrauch ist von der Dauer, Häufigkeit und Art des Liebesaktes abhängig. Das Küssen alleine verbraucht 12 Kalorien pro Kuss.

    Die Mediziner empfehlen drei bis vier mal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, weil sich dieser positiv auf die Gesundheit auswirkt. Einer Langzeitstudie der Universität in Bristol zufolge, an der 1000 Männer von 45 bis 59 Jahren teilnahmen, ergab dass je öfter die Probanden Sex hatten umso gesünder waren sie. Die langfristige Studie wurde über eine Zeitspanne von zehn Jahren durchgeführt. Von der Erkenntnis der Studien profitieren auch Singles, weil Sex auch ohne Partner gesund ist und das allgemeine Wohlbefinden steigert.

    Ein erhöhter Testosteronspiegel sorgt für eine Steigerung der Fettverbrennung und durch eine Minderung des Botenstoffs Leptin wird der Appetit gebremst. Das verminderte Leptin sorgt in Verbindung mit dem Testosteronspiegel dafür, dass weniger gegessen wird und führt zu einer Gewichtsreduzierung. Der Forschung zufolge sorgt der Geschlechtsakt für eine gesteigerte Attraktivität und sorge für eine schlanke Figur.

    In Bezug auf Airsex muss sich zeigen, ob diese doch sehr ungewöhnliche Trendsportart auch in Deutschland angeboten und durchsetzen wird.

    Bild: © Depositphotos.com / papa42

  • Neue Trendsportart Soulcycle erobert New York und die USA

    Neue Trendsportart Soulcycle erobert New York und die USA

    Die Stadt die niemals schläft nennt sich New York und trägt ihren Namen zurecht, denn hier pulsiert das Leben wie sonst in keiner anderen Metropole auf der Welt. In der Metropole erlebt derzeit die Trendsportart Soulcycle ihren Höhepunkt. Vor 9 Jahren bereits wurde von den Fitnesstrainerinnen Julie Rice und Elizabeth Cutler das erste Fitnesscenter eröffnet. Sie zeichnen für die Erfindung von Soulcycle verantwortlich.

    Soulcylce – Mix aus Spinning, Party und Chillen

    Bei Soulcycle handelt es sich um eine Trendsportart, die Spinning mit Partyatmosphäre, fetziger Musik und Entspannung verbindet. Die Teilnehmer zahlen pro Trainingseinheit einen stolzen Preis von umgerechnet 35 Euro und zirka 4 Euro für Leihschuhe sowie die gleiche Leihgebühr für Wasserflaschen. Das Spinning ist ein Cardio-Workout auf einem speziellen Fahrrad, welches fest auf seinem Platz steht und sich nicht wie ein normaler Drahtesel auf einer Strasse fortbewegt. Im Rahmen einer Trainingsstunde Soulcycle wird zu bekannten und unbekannten Songs in die Pedale getreten. Die Trainerin gibt den Takt vor, bewegt ihren Körper nach der Musik und im weiteren Verlauf kommen Hanteln hinzu. Auf dem Rad werden unter anderem Liegestützen gemacht. Die Arme werden mit den Hanteln trainiert, während zugleich weiter fleißig in die Pedale getreten wird. Gefahren wird dabei in Höchstgeschwindigkeit, so schnell wie die Teilnehmer können. In die Ruhephase gelangt Soulcycle nach rund 30 Minuten, wo die Radler aufgefordert werden langsamer in die Pedale zu treten und ihren Kopf zu befreien. Begleitet von ruhiger Musik lassen die Teilnehmer ihre Seele baumeln. Das Leben der Kunden soll mit Soulcycle verändert werden und die steigende Teilnehmerzahl spricht für das Fitnesskonzept.

    Börsengang geplant

    Im Jahr 2014 konnte Soulcycle einen Gewinn von 25 Millionen US-Dollar erzielen und plant nun den Börsengang. Seit der Gründung wurden landesweit in den USA über 40 Filialen eröffnet in denen Teilnehmer unter Leitung eines erfahrenen Trainers in die Pedale treten, begleitet von fetziger, stimmungsvoller und ruhiger Musik verbunden mit einer Entspannungseinheit in der Hälfte des 60 Minuten dauernden Cardio-Workout bei dem vor allem die Arme, Beine, Muskeln und Gelenke trainiert werden.

    Das Fitnesskonzept hat Deutschland noch nicht erreicht, aber in vielen Fitnessstudios werden Spinning-Kurse gegeben, die ebenfalls mit Musik laufen und steigende Teilnehmerzahlen verzeichnen. Was bei diesen Spinning-Kursen fehlt, ist die halbstündige Entspannungsphase, wie bei Soulcycle. Wenn Soulcycle in andere Länder expandieren sollte, dann dürfte es nicht mehr lange dauern bis die neue Trendsportart auch Deutschland erreichen wird. Wie Zumba dürfte Soulcycle dann Millionen Fans auf dem gesamten Globus zählen.

    Die hohen Kosten von umgerechnet rund 35 Euro pro Teilnahme plus Leihgebühren für Schuhe und Wasserflaschen dürften hierzulande allerdings viele Normalverdiener abschrecken, außer die Betreiber von Fitnesscentern bieten Soulcycle-Kurse im Rahmen ihrer monatlichen Mitgliedsgebühr an. Die Fitnesskonzepte, welche Sport mit Musik und Party verbinden, sind nicht immer erfolgreich, wie zum Beispiel das Tanzfitness-Workout Bokwa, dass im Vergleich zu Zumba bislang nur ein Nischendasein führt und eine eher überschaubare Fangemeinde zählt.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon