Schlagwort: Übergewicht

  • Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen – welche Symptome gibt es?

    Eine Schwangerschaftsdepression wird vielfach nicht erkannt. Bereits haben wir über die Schwangerschaftsdepression hier berichtet. Selbst wenn es eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt, wird das meist als Hormonschwankung ausgelegt, denn schließlich werden viele Frauen in der Schwangerschaft von hormonellen Schwankungen geplagt, die für Niedergeschlagenheit, launisches Verhalten und Erschöpfung sorgen. Ängste und Selbstzweifel sind in der Schwangerschaft nicht selten, und auch sie können zu den typischen Schwangerschaftsdepressionen Symptome gehören.

    Aber was ist, wenn die Niedergeschlagenheit, die Ängste, Zweifel und die schlechte Laune nicht nur ein vorübergehender Zustand sind, sondern zu den dauerhaften Begleitern einer schwangeren Frau gehören? Immer wenn das der Fall ist, dann kann es sich um Schwangerschaftsdepressionen Symptome handeln und dann wird es Zeit, einen Facharzt aufzusuchen.

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome – Nicht immer nur glücklich

    Wenn eine Frau schwanger ist, dann wird von ihr erwartet, dass sie vor lauter Glück strahlt und vor Gesundheit und froher Erwartung nur so strotzt. Das ist tatsächlich auch bei den meisten werdenden Müttern der Fall, aber es gibt auch Frauen, die unter negativen Gedanken leiden, die Angst vor der bevorstehenden Geburt und der Verantwortung haben, die auf sie zukommt und die an sich selbst zweifeln, ob sie das alles stemmen können. Diese Gedanken können schnell den Schlaf rauben und die Vorfreude auf das Kind trüben. Bei vielen Frauen kommt auch noch ein massiver Druck dazu, denn es wird von ihnen einfach verlangt, dass sie sich auf das Kind freuen müssen. Wenn sich dieser Druck immer weiter aufbaut, dann kann das zu den ersten Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen.

    Der Partner, die Verwandten und Bekannten, ja sogar viele Ärzte sind meistens nicht in der Lage, diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome richtig zu deuten. Wenn die schwangere Frau mal verstimmt ist, dann heißt es gerne, dass sich alles von alleine regelt und dass die Symptome wieder verschwinden, wenn das Kind erst auf der Welt ist. Dieses Nichterkennen der Schwangerschaftsdepressionen Symptome macht es für die werdende Mutter nur noch schlimmer, denn sie bekommt das Gefühl alle Erwartungen, die an sie gestellt werden, nicht erfüllen zu können.

    Welche Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt es?

    Jede fünfte Frau in Deutschland hat Schwangerschaftsdepressionen Symptome und die Liste dieser Symptome ist breit gefächert. Eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome sind aber:

    • Appetitlosigkeit und auch eine starke Gewichtszunahme
    • Schlafstörungen
    • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
    • Niedergeschlagenheit
    • Grundlose Traurigkeit
    • Keine Freunde mehr empfinden zu können
    • Minderwertigkeitsgefühle
    • Schuldgefühle
    • Ängste und Sorgen
    • Häufiges Weinen
    • Stimmungsschwankungen

    Wie werden Schwangerschaftsdepressionen behandelt?

    Frauen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome an sich feststellen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn in der Regel verschwinden diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome nicht wieder von ganz alleine. Durch eine Studie konnte jetzt heraus gefunden werden, dass es zwischen einer Schwangerschaftsdepression und dem eigenen Körperempfinden einer schwangeren Frau einen direkten Zusammenhang gibt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Frau während der Schwangerschaft an starkem Übergewicht leidet. Anders als früher angenommen, spielt eine Schwankung der Hormone keine so große Rolle, wenn eine Frau in der Schwangerschaft depressiv wird.

    Es können aber auch negative Erlebnisse in der Kindheit und Jugend zu Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen. Auch Frauen die wissen, dass ihre Schwangerschaft eventuell mit Risiken verbunden sein kann, werden deutlich häufiger depressiv als diejenigen, deren Schwangerschaft vollkommen normal verläuft. Eine Depression in der Schwangerschaft sollte aber immer ernst genommen werden, denn es besteht ein gesundheitliches Risiko für das ungeborene Kind. Sind die Schwangerschaftsdepressionen Symptome schwer, dann kann der Arzt auch ein entsprechendes Medikament verordnen, allerdings geschieht das selten, da die Risiken für den Fötus bislang noch nicht ausreichend erforscht worden sind.

    Sinnvoll ist eine therapeutische Behandlung, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, denn im Rahmen einer solchen Gruppe können vor allem Ängste und auch Selbstzweifel in der Regel recht gut überwunden werden. Bei Übergewicht kann ein Sportprogramm dabei helfen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome effektiv zu bekämpfen.

  • Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Der Agaven Sirup

    Zucker macht das Leben süß, aber auch gefährlich, denn Zucker führt zu Übergewicht, Zucker schadet zudem den Zähnen und ist einer der Auslöser für Diabetes. Alle, die sich gesund ernähren wollen, sollten nach einer Alternative zum Industriezucker suchen und eine dieser Alternativen ist der Saft der Agave.

    Agaven Sirup ist mehr als ein natürlicher Ersatz für Zucker, Agaven Sirup ist gesund und lässt sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen verwenden. Dazu kommt, dass der Sirup eine deutlich höhere Süßkraft hat als Zucker und sich durch seine Konsistenz besser verarbeiten lässt als Honig.

    Agaven Sirup – Süß, aber ohne Kalorien

    Agaven wachsen in der Hauptsache in Mexiko, und um aus der Agave Sirup zu gewinnen, muss zunächst der so genannte Agavendicksaft herstellt werden. Die Pflanze liefert täglich über einen Liter Saft, der allerdings sehr schnell verarbeitet werden muss, damit er nicht verdirbt. Um den Agavendicksaft haltbar zu machen, wird er zunächst erhitzt und dann zu Sirup gefiltert. Während dieses Vorgangs wird aus Polysaccharide, die im Saft zu finden sind, Einfachzucker, und die gewonnene klare, leicht gelbliche Flüssigkeit erinnert dann ein wenig an Honig.

    Zwei Bestandteile des Agaven Safts sind Glukose und Fructose, und das macht den Saft zum einen süßer und zum anderen auch dickflüssiger als Honig. Da Agaven Saft einen hohen Anteil Fructose hat, ist der glykämische Index der niedrigste von allen bekannten Süßmitteln. Agaven Saft hat rund 20 % mehr Süße als Zucker und wer mit Agaven Saft süßt, der braucht weniger und spart damit viele Kalorien ein. Was Agaven Saft zum Beispiel fürs Backen interessant macht ist, dass er lange nicht so klebrig ist wie Honig, und wer sich für eine der etwas dunkleren Sorten entscheidet, der genießt das Aroma von Karamell, aber ohne die für Karamell sonst üblichen Kalorien.

    Agaven Sirup – Gesund und vielseitig

    Agaven Saft ist für alle, die unter einer Fructose Intoleranz leiden, keine Alternative und auch wer unter Diabetes leidet, der sollte vor dem Verzehr auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen, ob Agaven Saft als Süßmittel infrage kommt. Alle anderen aber können mit dem Saft der Agaven nach Herzenslust kochen und backen. Der natürliche Agaven Saft besteht zu einem Viertel aus Wasser und zu Dreiviertel aus Kohlehydraten, und in den dunklen Sorten ist die Zahl der Mineralien höher als bei den helleren Sorten. Da Agaven Saft bei einer Temperatur von knapp 50° Grad hergestellt wird, enthält der Saft zudem viele wertvolle und wichtige Enzyme.

    Agaven Saft kann aber nicht nur durch seine Inhaltsstoffe überzeugen, auch die große Vielfalt, die dieser Saft bietet, macht ihn in der täglichen Küche attraktiv. Anders als Honig und Zucker löst sich Agaven Saft auch in kalten Flüssigkeiten sehr schnell auf und das macht den Saft perfekt, wenn es zum Beispiel um das Süßen von eiskalten Cocktails geht. Da Agaven Saft keinen großen Eigengeschmack hat, kann man in wunderbar zum Süßen von Dessert und auch zum Kuchen backen benutzen. Wer vielleicht die Soße zum Sauerbraten mit einer süßen Note abrunden will, der kann alternativ zum klassischen Zuckerrübensirup Agaven Sirup verwenden, und spart so noch ein paar Kalorien ein.

    Auch für Veganer ist Agaven Sirup geeignet

    Veganer gelten als sehr gesundheitsbewusste Menschen. Wenn es um ein Süßmittel geht, das natürlich und gesund ist, dann empfiehlt sich Agaven Saft, da Honig als tierisches Produkt für das vegane Essen nicht infrage kommt. So kann der Agaven Sirup in der veganen Küche zum Beispiel bei Süßspeisen zum Einsatz kommen. Alle, die eine Alternative zur Marmelade suchen, die sollten den Sirup der Agave einfach mal auf einer Scheibe frischem Brot probieren, denn auch in dieser Form, als leckerer Brotaufstrich, kann der Agaven Sirup auf ganzer Linie überzeugen.

  • Mittel gegen Schnarchen – eine unterschätze Gefahr

    Mittel gegen Schnarchen – eine unterschätze Gefahr

    Wirksame Mittel gegen Schnarchen

    Ein erholsamer Schlaf ist wichtig, um dem Stress und der Hektik des Alltags gewachsen zu sein, aber vielen Menschen ist ein erholsamer Schlaf nicht gegönnt. Sie haben ein Problem, was auf der anderen Seite des Bettes liegt – einen schnarchenden Partner. Viele sägen im Schlaf ganze Wälder ab und machen dabei einen ohrenbetäubenden Lärm. An einen ruhigen Schlaf ist dann nicht mehr zu denken und man steht am nächsten Morgen wie gerädert auf.

    Schnarchen ist aber nicht nur nervtötend, schnarchen kann auch sehr gefährlich werden, denn wer schnarcht, der hat auch Atemaussetzer. Gibt es ein Mittel gegen schnarchen und wenn ja, wie sieht dieses Mittel aus? Kann ein Schnarcher wirklich von seiner Unart geheilt werden und welche Mittel gegen Schnarchen sind besonders effektiv?

    Wie entsteht Schnarchen?

    Wer nach einem Mittel gegen Schnarchen sucht, der muss sich zunächst einmal die Frage stellen, wie Schnarchen überhaupt entsteht. Im Grunde ist es ganz einfach, denn beim Schnarchen schwingen und flattern die Weichteile und die Muskulatur im zu engen Rachenraum. Im Schlaf entspannt sich die Muskulatur, und der Unterkiefer mitsamt der Zunge fällt nach unten. Dabei werden die Atemwege eingeengt und es kommt zum Schnarchen. Das Ganze wird zudem noch verstärkt, wenn man Alkohol getrunken hat.

    Alle, die dann noch unter Übergewicht oder unter einer eher geringen Spannung des Gewebes leiden, die sind noch mehr vom Problem Schnarchen betroffen. Auch mit zunehmendem Alter kann Schnarchen ein Thema werden und viele ältere Menschen suchen nach einem Mittel gegen Schnarchen.

    Störfaktor Schnarchen

    Derjenige der schnarcht, bekommt davon selbst nichts mit, für denjenigen, der mit im Bett liegt, wird das Schnarchen aber zu ruhestörendem Lärm. Nach einem Mittel gegen Schnarchen suchen Betroffene erst dann, wenn sie anfangen, unter den Nebenwirkungen zu leiden. Zu diesen Nebenwirkungen gehören unter anderem ein trockener Mund, Halsschmerzen und auch Heiserkeit.

    Nach einer neuen Studie schnarchen 60 % der Männer und 40 % der Frauen über 60, bei den 30-jährigen sind es immerhin noch 10 % der Männer und 5 % der Frauen. Es sind nicht die Schnarcher, die nach einem Mittel gegen Schnarchen suchen, es sind immer die Partner, die das Problem aus der Welt schaffen wollen, denn sie wollen einfach mal wieder eine Nacht in Ruhe durchschlafen.

    Warum Schnarchen so gefährlich ist

    Es ist immer die richtige Entscheidung nach einem Mittel gegen Schnarchen zu suchen, denn schnarchen gefährdet die Gesundheit. Es kommt zu Atemaussetzern, die unter Umständen zehn Sekunden lang sein können. Während dieser Aussetzer werden der Kreislauf und was noch gefährlicher ist, auch das Gehirn nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Zudem sorgt die sogenannte Schlafapnoe für Weckreaktionen und wer mehrfach in der Nacht aufwacht, der kann am Morgen nicht ausgeschlafen aufwachen.

    Schnarchen erhöht das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen, aber auch Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen können zu den Nebenwirkungen des Schnarchens gehören. Nicht selten leiden Schnarcher auch unter Depressionen und haben keine Energie mehr für den Tag.

    Welche Mittel gegen Schnarchen gibt es?

    Ein Mittel gegen Schnarchen ist eine Schnarchbandage, mit der der Unterkiefer fixiert wird und die verhindert, dass der Mund während des Schlafs nicht geöffnet wird. Diesen Effekt hat auch eine Mundvorhofplatte, die zwischen die Lippen und die vorderen Zähne gesetzt wird. Ein weiteres Mittel gegen Schnarchen ist die Kiefer-Protrusionsschiene, die den Unterkiefer in einer festen Position hält und die in 50 % ein wirksames Mittel gegen Schnarchen ist.

    Mit einer Gaumenspange, einem sehr effektiven Mittel gegen Schnarchen wird das Gaumensegel fixiert, denn die Spange verhindert, dass sich der Luftkanal hinter dem Gaumensegel schließt. Eine letzte Option ist die Operation als Mittel gegen Schnarchen, allerdings sollte diese Möglichkeit mit einem Hals-, Nasen- Ohrenarzt sehr genau besprochen werden, denn eine OP kann heftige Nebenwirkungen haben.

  • Studie belegt: Zusammen ist gesundes Leben einfacher

    Studie belegt: Zusammen ist gesundes Leben einfacher

    Es kling vollkommen logisch und nun wurde es auch wissenschaftlich belegt: Wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte, ist es einfacher, wenn der Partner mit dabei ist. Laut einer aktuellen, Londoner Studie stehen die Chancen sogar besser, als wenn man Unterstützung von einem nichtrauchenden Partner bekommt.

    Gemeinsam gesund leben

    Am University College London haben sich Forscher mit der Frage beschäftigt, welchen Einfluss Partner auf die Umsetzung von guten Vorsätzen haben. Dabei wurde nicht nur beobachte, wie es sich verhält, wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte, auch gesundes Essen und mehr Bewegung wurden hinterfragt. Im Fachmagazin „JAMA Internal Medicine“ gaben die Forscher nun bekannt, dass die Ergebnisse der Untersuchungen eindeutig waren. Hat man einen Partner an seiner Seite, der dabei mitmacht, die schlechten Laster abzulegen, fällt es wesentlich leichter dies auch tatsächlich zu tun. Es ist sogar so, dass die Erfolgschancen dann höher sind, als wenn der Partner bereits einen gesunden Lebensstil führt.

    Im Verlauf der Studie wurden über 3700 Paare beobachtet, welche über 50 Jahr alt waren. Dabei waren sowohl verheiratet Paare unter den beobachtetet Personen, als auch jene, die ohne einen Trauschein zusammenleben. Alle Probanden leben in Großbritannien. Die Langzeitstudie erfragte in regelmäßigen Abständen Informationen zum Rauchen, den physischen Aktivitäten und zum Gewicht. Das Gewicht wurde nach 4 Jahren abgefragt und die anderen Daten im Abstand von zwei Jahren. Wurden die Teilnehmer als Übergewichtung klassifiziert und es konnten ein Gewichtsverlust von mehr als 5 % verzeichnet, wurde dieser als tatsächliche Gewichtsreduzierung gewertet und nicht als leichte Schwankung.

    Gleiche Laster bringen bessere Erfolgschancen

    Die Studie hat offenbart, dass es so scheint, als sei man bei einer Person mit gleichen oder ähnlichen Lastern in guter Gesellschaft. Zumindest dann, wenn man gern etwas an der aktuellen Situation ändern möchte. Hat der Partner sein Laster bereits abgelegt, oder war es erst gar kein Problem, hat dies eine weniger positive Auswirkung auf die eigenen Erfolgschancen.

    Unter anderem zeigen die Zahlen, dass die Hälfte der Raucherinnen, die gemeinsam mit ihrem Partner das Rauchen aufgegeben haben, auch erfolgreich war. Raucht der Mann allerdings weiter, liegt die Erfolgsquote nur noch bei 8 %. Handelt es sich von Anfang an bei dem Mann um einen Nichtraucher, so sind es noch 17 %. Auch umgekehrt hat die Studie aufgezeigt, dass es Männern leichter fällt das Rauchen aufzugeben, wenn der Partner mitzieht.

    Wenn der Partner fehlt…

    Natürlich sind diese Zahlen erfreulich für all diejenigen, die gemeinsam mit ihrem Partner die guten Vorsätze für das neue Jahr umsetzen, aber es gibt auch eine Vielzahl an Menschen, denen diese Unterstützung nicht zur Seite steht. Laut aktuellen Zahlen der WHO versterben jährlich 16 Millionen Menschen frühzeitig an vermeidbaren Erkrankungen. Alkohol, Tabak, schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung sind häufig die Gründe für Krebserkrankungen, Diabetes, Schlaganfälle und anderer, nichtübertragbare Krankheiten.

    In Deutschland wir auf vielen Ebenen daran gearbeitet, den Betroffenen Hilfe zu bieten. Durch bestimmte Gesetzgebungen, Steuerregelungen und weitläufige Aufklärungen ist die Arbeit im Bereich der Prävention zusätzlich sehr gut.

    Dennoch gibt es viele Menschen, die mit Lastern wie Rauchen und hohem Alkoholkonsum zu kämpfen haben. Man kann sich zu jeder Zeit Informationen von Ärzten und Gesundheitseinrichtungen besorgen. Dort hat man Zugang zu schriftlichem Material und auch die Möglichkeit sich über Selbsthilfegruppen zu informieren. Gruppen sind natürlich häufig der letzte Ausweg und kommen vor allem dann infrage, wenn das Laster das tägliche Leben negativ beeinflusst. Meist ist dies im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum zu finden.

    Möchte man mit dem Rauchen aufhören oder ein paar Kilos verlieren, ist es immer eine gute Idee, sich Unterstützung aus dem Umfeld zu suchen. Hat man keinen Partner oder ist dieser nicht interessiert, so sind Freunde und Familie die erste Anlaufstelle. Aber auch Sport in einem Verein oder die Teilnahme an einer Laufgruppe machen einen echten Unterschied.

    Für Raucher gibt es außerdem Hilfsmittel wie Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis. Auch stehen eher radikale Varianten wie Hypnose oder Therapie zur Verfügung. Was auch immer der Weg ist, es ist wichtig, dass man sich wohlfühlt und in der Lage ist, sich vollständig seinem Ziel zu widmen. Es gibt online viele Ratgeber und Artikel, die wertvolle Informationen zum Thema bieten. Hier ist es auch einfach Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen, und in Foren seine Erfahrungen zu teilen.

     

  • Gebärmuttersenkung – was tun?

    Gebärmuttersenkung – was tun?

    Die meisten Frauen, die ein Kind geboren haben, verspüren danach keine Veränderungen, es gibt aber auch Frauen, deren Gebärmutter sich nach der Niederkunft senkt und das führt dann zu einer Reihe von Problemen. Eine Gebärmuttersenkung ist harmlos, aber sie kann das alltägliche Leben beeinflussen.

    Was ist eine Gebärmuttersenkung?

    Die Gebärmutter senkt sich im Laufe der Jahre und das ist auch vollkommen natürlich. Besonders Frauen die geboren haben, müssen mit einer Senkung ihrer Gebärmutter rechnen, und mit jedem Kind oder auch mit einem sehr schweren Kind sinkt die Gebärmutter weiter ab. Aber nicht nur Geburten sind der Auslöser für eine Gebärmuttersenkung, auch Frauen, die Zeit ihres Lebens körperlich schwer gearbeitet haben, sind häufig betroffen. Vor allem schweres Heben beeinflusst die Gebärmutter, denn wer über einen langen Zeitraum Schweres tragen muss, der erhöht den Druck auf den Beckenboden.

    Werden der Rücken und der Unterbauch mehr angespannt als die Oberschenkel, was immer dann der Fall ist, wenn Lasten in einer gebeugten statt in einer gebückten Haltung angehoben werden, dann macht das der Gebärmutter zu schaffen. Sie gibt dem Druck des Beckenbodens nach und senkt sich nach unten. Auch starkes Übergewicht kann zu einer Gebärmuttersenkung führen und Frauen, die vielleicht bedingt durch starkes Rauchen ständig husten müssen, riskieren, dass sich ihre Gebärmutter weiter senkt. Da der Beckenboden eine Schwachstelle im weiblichen Körper ist, sollten Frauen immer darauf achten, dass sie Lasten richtig heben.

    Wie macht sich eine Gebärmuttersenkung bemerkbar?

    Die Gebärmutter senkt sich nicht von heute auf morgen, es bedarf schon einer gewissen Zeit, bis die ersten typischen Symptome einer Gebärmuttersenkung auftreten. Ein Zeichen für eine Senkung der Gebärmutter ist eine leichte Inkontinenz, beim Husten, Niesen oder sogar beim Lachen gehen einige Tröpfchen Urin ab. Aber auch der umgekehrte Fall, wenn die Blase auf der Toilette nicht mehr komplett geleert werden kann, deutet auf eine Gebärmuttersenkung hin. Einige Frauen verspüren auch einen stechenden Schmerz, wenn sie nach langem Sitzen aufstehen oder sie haben ein Fremdkörpergefühl im Unterleib.

    Bei vielen Frauen, die eine Gebärmuttersenkung haben, stellen sich aber überhaupt keine Symptome ein, es ist von Frau zu Frau individuell verschieden. Handelt es sich um einen schweren Fall von Gebärmuttersenkung, dann kann es passieren, dass sich sogar Organe verschieben, denn der Druck auf die Gebärmutter kann so stark werden, dass die Scheide, die Blase und der auch der Darm ihren ursprünglichen Platz verlassen. Die Scheide kann sich zum Beispiel nach vorne wölben, und wenn die Blase nach unten gedrückt wird, dann droht Inkontinenz.

    Muss eine Senkung der Gebärmutter behandelt werden?

    Solange keine Beschwerden auftreten, besteht kein Anlass, eine Gebärmuttersenkung zu behandeln. Kommt es aber zu unangenehmen Symptomen wie beispielsweise Inkontinenz, dann gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Eine Operation ist nur sehr seltenen Fällen notwendig, es gibt alternative Methoden, die ebenso wirksam sind. Die Alternative heißt Pessar, was besonders bei älteren Frauen sehr hilfreich ist und die Symptome verschwinden lässt. Ein Pessar aus medizinischem Silikon oder Kunststoff kann schalenförmig oder rund sein und wird vom Frauenarzt zwischen der Gebärmutter und der Scheide eingesetzt. Auch wenn ein Pessar ein sehr wirksames Mittel gegen die Senkung der Gebärmutter ist, es gibt einen gravierenden Nachteil, denn das Pessar muss alle sechs bis acht Wochen ausgetauscht werden. Effektiv ist aber auch ein gezieltes Beckenbodentraining, was jede Frau auch bequem zu Hause machen kann. Besonders nach der Geburt hat sich das Training des Beckenbodens bewährt, damit es erst gar nicht zu einer Gebärmuttersenkung kommen kann.

  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

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