Schlagwort: Ultraschall

  • Lebermetastasen im Endstadium

    Lebermetastasen im Endstadium

    Bei Lebermetastasen handelt es sich um Tochtergeschwülste oder auch Absiedlungen, welche von bösartigen Tumoren ausgehen, die aber in anderen Regionen des Körpers angesiedelt sind. Lebermetastasen im Endstadium haben also nicht mit einem Leberkarzinom zu tun. Ein Karzinom ist eine Krebsgeschwulst, die direkt in der Leber entsteht.

    Was genau sind Lebermetastasen im Endstadion

    Wird der Begriff Lebermetastasen genannt, dann sind das Tumore in der Leber, die aber immer Absiedlungen anderer Tumore von Organen im Körper sind. Sehr oft kommt es zu Metastasen in der Leber durch einen Darmkrebs. Die Krebszellen im Darm, welche immer bösartig sind. Die Zellen des bösartigen Krebs aus dem Darm, gelangen dann über die Lymphe und das Blut in das Organ die Leber und genau das lässt dann die Metastasen in der Leber entstehen. Ist die Leber mit Krebs befallen, wird immer von einem sekundären Leberkrebs gesprochen. Kommt der Krebs nun also von einem anderen Organ, ist dies der primäre Krebs. Und genau das erzeugt dann den bösartigen Befall von Metastasen im Endstadion. Nicht nur Tumoren im Darm können aber für die Entstehung der Metastasen im Körper verantwortlich sei, denn auch andere Tumoren können der Auslöser sein. Das können Tumoren in Brust, Lunge und auch Magen sein. Haben sich durch diese ursächliche Tumore nun Lebermetastasen gebildet, dann ist die Krankheit bereits in einem stark fortgeschrittenen Stadium

    Was sind die Ursachen und Symptome

    Entstehen Lebermetastasen, sind die Ursachen sehr unterschiedlich. In der Regel wird der Patient schon einen Tumor im Darm haben. Und genau dieser Tumor löst den sekundären Krebs in der Leber aus. Es wird das Streuen von Metastasen ausgelöst. Immerhin handelt es sich bei 45% von Krebserkrankungen der Leber, um Metastasen. Grundsätzlich können alle Arten von Krebs die Lebermetastasen streuen,aber in der Regel ist es der Darm. Die Symptome können sein:

    • Appetitverlust
    • Gewichtsverlust
    • Übelkeit
    • Gelbsucht
    • Bauchschmerzen
    • Nächtlicher Schweiß

    Diagnose erstellen

    Liegt bereite eine Krebserkrankung vor und er Verdacht auf Lebermetastasen besteht, werden sicherlich verschiedenen Untersuchungen veranlasst. Durch eine Blutuntersuchung können Schädigungen an der Leber festgestellt werden. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann Aufschluss geben. Folgen wird sicherlich eine Computertomografie und auch eine Kernspintomografie. Mit einer Biopsie kann die vorhandene Diagnose dann bestätigen. Wie nun der weitere Verlauf sein wird, ist oft auch von der Grunderkrankung abhängig. Wichtig ist es eben, sofort zu reagieren, denn ist die Leber bereits mit Metastasen durchsetzt, kann schon von Lebermetastasen im Endstadium geredet werden. Handelt es sich jedoch nur um einzelne Metastasen, dann kann der Chirurg sie gut entfernen und die Lebenserwartung ist dabei eindeutig höher.

    Die Behandlung

    Es gibt bei Lebermetastasen nicht die Behandlung, diese richtet sich immer nach der Anzahl der Metastasen. Doch grundsätzlich kann gesagt werden, besteht Aussicht auf Heilung, dann wird ein andere Therapieansatz erfolgen, als wenn es sich um Lebermetastasen im Endstadium handelt. Ist letzteres der Fall, dann wird die Behandlung sich so gestalten, dass versucht wird, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität einigermaßen aufrecht zu halten. Vereinzelte Metastasen können chirurgisch entfernt werden, es kann auch sein, dass sogar ein Teil der Leber entfernt wird. Also Metastasen in der Leber bedeutet nicht immer gleich, dass diese sozusagen das Endstadion ankündigen, es gibt auch Hoffnung. Wichtig ist eben immer nur, dass auf die Symptome geachtet wird und dann auch unverzüglich gehandelt wird.

    So kann vorgebeugt werden

    Leider muss gesagt werden, es gibt keine Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Lebermetastasen im Endstadion entstehen. Wer darauf achtet, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, der senkt auf jeden Fall das Risiko. Nikotin und Alkohol sollten gemieden werden. Zur Ernährung sollten viel Obst und Gemüse gehören und auf Fett wird besser verzichtet.

  • Nierenschmerzen

    Nierenschmerzen

    Nierenschmerzen sind Schmerzen, die in der Nierengegend oder im unteren Rücken auftreten. Die Nieren sind wichtige Organe, die für die Reinigung des Blutes und die Ausscheidung von Abfallstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Körper verantwortlich sind.

    Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für Nierenschmerzen, wie zum Beispiel:

    • Nierenentzündung
    • Nierenstein
    • Tumor in der Niere
    • Verletzung der Niere
    • Blasenentzündung

    Nierenschmerzen können auch durch andere Erkrankungen oder Verletzungen verursacht werden, die nicht direkt mit den Nieren zusammenhängen, wie zum Beispiel:

    • Schmerzen im unteren Rücken, die sich in die Nierengegend ausbreiten
    • Erkrankungen der Harnwege
    • Erkrankungen des Darms

    Wenn Sie Schmerzen in der Nierengegend oder im unteren Rücken haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.

    Nierenschmerzen selbst testen

    Es gibt keine Möglichkeit, Nierenschmerzen selbst zu testen. Wenn Sie Schmerzen in der Nierengegend haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Selbsttests können zu falschen Ergebnissen führen und die Diagnose und Behandlung verzögern.

    Es gibt jedoch einige Anzeichen, die auf mögliche Nierenprobleme hinweisen können, wie zum Beispiel:

    • Schmerzen in der Nierengegend oder im unteren Rücken
    • Häufiger oder schmerzhafter Harndrang
    • Blut im Urin
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • Änderungen in der Farbe oder Konsistenz des Urins
    • Fieber

    Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Nierenprobleme können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wenn sie nicht behandelt werden.

    Nierenschmerzen test Arzt

    Es gibt verschiedene Tests, die von einem Arzt durchgeführt werden können, um Nierenschmerzen zu diagnostizieren. Dazu gehören:

    1. Blutuntersuchung: Hierbei wird eine Blutprobe entnommen, um den Harnstoff- und Kreatininspiegel im Blut zu messen. Erhöhte Werte können auf Nierenprobleme hinweisen.
    2. Urinuntersuchung: Hierbei wird eine Urinprobe entnommen, um mögliche Anomalien wie Blut im Urin oder eine erhöhte Menge an Eiweiß zu entdecken, die auf Nierenprobleme hinweisen können.
    3. Ultraschall: Hierbei wird ein Schallkopf über die Nierengegend geführt, um Bilder der Nieren zu erstellen und mögliche Veränderungen oder Vergrößerungen aufzudecken.
    4. CT-Scan oder MRT: Hierbei werden Röntgenstrahlen oder Magnetfelder verwendet, um detaillierte Bilder der Nieren und anderer Organe zu erstellen.
    5. Nierenbiopsie: Hierbei wird eine kleine Probe aus der Niere entnommen, um sie auf mögliche Erkrankungen oder Veränderungen untersuchen zu lassen.

    Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn Sie Nierenschmerzen haben. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, schwerwiegende gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

    Nahrungsmittel welche die Nierenfunktion positiv unterstützen

    Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die gut für die Nierenfunktion sind, da sie die Gesundheit der Nieren unterstützen und das Risiko von Nierenerkrankungen reduzieren können. Dazu gehören:

    1. Obst und Gemüse: Obst und Gemüse sind reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen, die für eine gesunde Nierenfunktion wichtig sind. Empfehlenswert sind besonders Obst und Gemüse mit hohem Vitamin C-Gehalt wie Orangen, Kiwis und Papayas, da Vitamin C die Nieren unterstützt und das Risiko von Nierensteinen reduziert.
    2. Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen sind reich an Proteinen und Ballaststoffen und können die Nierenfunktion unterstützen. Sie sind auch eine gute Alternative zu Fleisch, da eine hohe Fleischaufnahme das Risiko von Nierenerkrankungen erhöhen kann.
    3. Geflügel und Fisch: Geflügel und Fisch sind reich an Proteinen und enthalten wenig Fett, was gut für die Nierenfunktion ist. Fisch ist auch eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die für die Gesundheit der Nieren wichtig sind.
    4. Vollkornprodukte: Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis sind reich an Ballaststoffen und können die Nierenfunktion unterstützen. Sie sind auch eine gute Quelle für B-Vitamine, die für die Gesundheit der Nieren wichtig sind.
    5. Wasser: Trinken Sie ausreichend Wasser, um die Nierenfunktion zu unterstützen und Verstopfungen zu vermeiden. Es wird empfohlen, täglich mindestens 8 Gläser Wasser zu trinken.

    Es ist wichtig, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren, um die Nierenfunktion zu unterstützen und das Risiko von Nierenerkrankungen zu reduzieren. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Nahrungsmittel für Sie am besten geeignet sind, sollten Sie sich an einen Arzt oder Ernährungsberater wenden.

  • Was steckt hinter der Fettleber?

    Was steckt hinter der Fettleber?

    Unser Körper ist ständig in Bewegung, dafür sind unter anderem die rund drei Millionen Leberzellen verantwortlich. Sie produzieren beziehungsweise speichern unter anderem Eiweiße und sind für die Entgiftung verantwortlich. Auch speichern und verbrennen sie Fett. Man kann sagen, dass die Leberzellen einen echt guten Job machen. Leider ist das aber nicht immer so, vor allem dann nicht, wenn sich in ihnen Fett ansammelt. Dann nämlich spricht man von einer nicht alkoholischen Fettleber (auch NAFDL genannt), die sich als echte Volkskrankheit herausstellt. NAFLD wird übrigens dann diagnostiziert, wenn die Fettansammlung mindestens zehn Prozent beträgt. Ein großes Problem ist ihr schmerzloses Auftreten, sodass Betroffene erst mal nichts davon mitbekommen. Doch die Folgen sind bereits da und zeigen sich unter anderem in der Stoffwechselkontrolle, die nicht mehr richtig funktioniert. Auswirkungen hat es auch auf die Blutfett- und Blutzuckerwerte, sie entgleisen. Im schlimmsten Fall sind auch weitere Schäden nicht auszuschließen.

    Zehn bis 20 Millionen

    Oft wird die Fettleber mit Alkohol in Verbindung gebracht, doch das ist in Wirklichkeit nicht immer so. Die Krankheit kann auch aufgrund einer falschen Ernährung auftreten, vielen ist das aber nicht bewusst. Im Moment geht man von zehn bis 20 Millionen Menschen aus, die sich mit diesem Leiden herumschlagen müssen. Bewiesen ist diese Zahl jedoch nicht, das liegt an der Dunkelziffer, die vermutlich noch höher ist. Kinder und Jugendliche, die an Übergewicht leiden, können übrigens auch eine verfettete Leber haben. Die Erkennung via Ultraschall ist nicht sofort erkennbar, erst wenn mindestens 30 Prozent der Zellen betroffen sind, ist dies möglich. Auch die Leberwerte GPT, GOT und Gamma-GT geben im ersten Stadium noch keine Hinweise von sich.

    Erst mal keine Gefahr

    Eine Fettleber an sich ist harmlos. Allerdings dient sie als Basis für weitere Erkrankungen, sodass zukünftige Beschwerden nicht ausgeschlossen sind. Aus medizinischer Sicht ist eine Fettleber immer zu behandeln, doch auch Betroffene selbst können etwas tun. Auf Platz eins ist der Lebensstil, den man in solch einer Situation angepassen muss. Fettreduzierte Mahlzeiten und ausreichend Bewegung, schon alleine diese zwei Dinge können helfen. Das Gespräch zwischen Arzt und Patient ist freilich auch nicht zu unterschätzen, schließlich kann man mit den Tipps von Medizinern viel erreichen.

     

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  • Rheuma – Erste Anzeichen, Symptome und Behandlung

    Rheuma – Erste Anzeichen, Symptome und Behandlung

    Rheuma kann alle Altersgruppen treffen. Insgesamt existieren etwa 100 verschiedene Formen rheumatischer Erkrankungen. Es gibt erste Anzeichen, auf die man achten sollte und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Auf diese Weise können Patienten nicht nur ihren Alltag meistern, sondern ihn auch genießen.

     

    Bild: Rheuma hat viele unterschiedliche Krankheitsverläufe und Symptome.
    Bildquelle: Melodia plus photos – 114116071 / Shutterstock.com

    Eine regelmäßige Physiotherapie ist oft ein wichtiger Teil der Rheuma-Behandlung, weil Übungen dabei helfen, die Gelenke beweglich zu halten und Muskeln aufzubauen. Eine weitere wichtige Säule der Therapie ist die Ergotherapie. Viele Patienten profitieren außerdem von einer physikalischen Therapie, also vom Einsatz von Wärme-, Kälte- oder Elektrotherapie. Im fortgeschrittenen Stadium ist bei manchen Betroffenen eine Operation unumgänglich, bei der zerstörte Gelenke durch eine Prothese ersetzt werden oder, wenn dies möglich ist, zum Beispiel versteift werden.

     

    Die richtige Ernährung zur Therapie-Unterstützung

    Auch eine spezielle Ernährung kann die Therapie positiv unterstützen. Laut den Experten von www.kurkuma-wirkung.de kann das jahrtausendealte Heilmittel mit dem Inhaltsstoff Kurkumin genauso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgehen wie so manch einschlägiges Medikament. Was aber ist Rheuma genau? Und was sind die ersten Anzeichen?

     

    Rheuma – Was ist das? 

    Das Wort Rheuma hat seinen Ursprung im griechischen Wort „rheo“ (zu deutsch: „Ich fließe“). Für die heutige Medizin wird es frei mit „ziehende Schmerzen“ übersetzt. Die Krankheit umfasst Schmerzkrankheiten und die Bewegungseinschränkung von Sehnen, Muskeln, Gelenke, Knochen und der Wirbelsäule. Die insgesamt 100 Erkrankungen, die unter dem Oberbegriff „Rheuma“ zusammengefasst werden, teilt man in vier Hauptgruppen ein:

     

    Gruppe Beispiele
    Entzündlich rheumatische Erkrankungen z.B. Vaskulitiden, Morbus Bechterew, Rheumatioide Arthritis, Kollagonesen
    Degenerative rheumatische Erkrankungen z.B. Arthrose
    Erkrankungen des Bewegungssystems z.B. durch Störungen beim Stoffwechsel bei Diabetes, Osteoporose, Gicht
    Rheumatische Schmerzkrankheiten z.B. Fibromyalgie

    Tabelle: Die Anzahl der unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen ist so groß, dass es sinnvoll ist, diese in mehrere Hauptgruppen zu unterteilen.

     

    Neben Knochen und Gelenken können aber auch verschiedene Organe von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Dazu gehören unter anderem Augen, Herzmuskel, der Darm und sogar Nerven.

     

    Wo kommt Rheuma her?

    Wie genau Rheuma entsteht, ist bisher nicht bekannt, allerdings spielen oft erbliche Faktoren eine Rolle. Kristallablagerungen, Infektionen im Gewebe sowie Autoimmunkrankheiten führen zu entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Auch wenn Knorpel, Gelenke und deren Strukturen durch Überbelastung oder falsche Belastung geschädigt werden, folgen Gelenkkrankheiten und Arthrosen. Greifen Stoffwechselstörungen etwa die Knochenmasse an und bauen diese ab, werden die Knochen brüchig. Überlastungen beim Sport oder ein steifer Nacken können ebenfalls chronische Schmerzen hervorrufen.

     

    Wie fängt Rheuma an? 

    Die ersten Symptome erscheinen noch relativ harmlos. Zum Beispiel kommt es zu leichtem Fieber, Verlust des Appetits und Müdigkeit. Diese Anzeichen prägen sich nach einer gewissen Zeit noch stärker aus: Gelenke schwellen an, erwärmen sich, erröten und sind morgens versteift. Anfangs schmerzen vor allem Zehen und Finger. Die Krankheit tritt meist symmetrisch auf. Das heißt, es sind z.B. beide Handgelenke, Schultern, beide Füße oder beide Knie betroffen.

     

    Können Kinder oder Jugendliche von Rheuma betroffen sein?    

    Rheuma betrifft nicht nur ältere Menschen. Kinder, Jugendliche, sogar Kleinkinder können erkranken. Die heute als juvenile idiopathische Arthritis bekannte Krankheit hat ebenso wie das Rheuma bei Erwachsenen viele unterschiedliche Symptome und Verlaufsformen. Diese können sowohl Knochen als auch Organsysteme befallen. In Deutschland gehören insgesamt etwa 15.000 Kinder zu den Erkrankten.

     

    Wie Rheuma diagnostizieren? 

    Untersuchen lassen sollte man sich:

    • wenn mehr als zwei Gelenke von Schwellungen betroffen sind
    • wenn die Morgensteifheit bei Gelenken länger als 30 Minuten anhält
    • wenn Finger und Zehen bei Druck schmerzen

     

    Wichtig für eine umfassende Diagnose ist auch eine umfassende Historie des Patienten:

    • liegen bereits bei anderen Familienmitgliedern ähnliche Erkrankungen vor?
    • verändert sich die Art der Schmerzen während Tag und Nacht?
    • welche Gelenke schmerzen?
    • wandert der Schmerz?
    • wie schnell schreitet die Krankheit voran?

     

    Zusätzlich nimmt der Arzt Blutuntersuchungen vor. Bildgebende Untersuchungen wie Röntgenschall und Röntgenaufnahmen zeigen außerdem, ob sich Flüssigkeiten in den Gelenken angesammelt haben bzw. ob Gelenk- oder Knochenschädigungen vorliegen. Mit dem

    Kernspintomografen lassen sich Schädigungen sogar schon wesentlich vorher erkennen.

    Infografik Zunahmen von Krankheiten allgemein und spezifisch Rheuma-Kranken in Deutschland.

     

     

     

     

     

     

     

    Wie kann man Rheuma behandeln?

    Für Rheuma-Patienten gibt es viele verschiedene Therapieformen, die den Verlauf für die Betroffenen angenehmer gestalten. Ziel ist das Aufhalten, also die Remission und die Linderung bzw. die komplette Abwesenheit von Schmerzen:

     

    Behandlungsmethode Beschreibung Nebenwirkungen
    Medikamente •  nichtsteroidale Antirheumatika haben keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit, lindern aber Schmerzen und Steifheit in den Gelenken

    •  Krankheitsmodifizierende Medikamente wirken dagegen auf das Immunsystem ein und verhindern eine Überreaktion auf die Krankheit, sie verlangsamen oder halten den Krankheitsverlauf ganz auf.

    Die zweite Medikamentengruppe wirkt auf das Immunsystems ein, was wiederum zu einer erhöhten Infektionsgefahr führen kann. Das wäre aber auch bei einer aktiven rheumatoiden Arthritis der Fall, die nicht medikamentös behandelt wird.
    Cortison (Steroide) In Kombination mit den Medikamenten hilft auch das Hormon der Nebennierenrinde namens Kortison. In kleinen Dosen wirkt es entzündungshemmend. Nur bei intensiven Krankheitsschüben wird die Dosis erhöht. Eine Erhöhung der Dosis sollte nur über einen kurzen Zeitraum geschehen, weil eine längere Einnahme zu Knochenverlust und Zunahme von Gewicht führen kann.
    Physiotherapie Mit physikalischen Therapieformen und Bewegungsübungen soll die Muskulatur gestärkt und die Mobilität der Gelenke weiterhin gesichert werden. Hierzu zählen vor allem Krankengymnastik und Bewegungsbäder. Außerdem sind Wärmebehandlungen wie heiße Bädern, Fango oder Moor hilfreich, aber auch Kältebehandlungen durch Kyropackungen oder in der Kältekammer. Zu den weiteren Behandlungsmethoden gehören: Ultraschall, Infrarotbestrahlung, Hochfrequenztherapie Bei Krankheitsschüben sollte die Therapie vorsichtig vonstatten gehen. Eine zu starke Belastung kann nämlich zu weiteren Schäden führen. Eine zu intensive Wärmebehandlung hat ebenfalls schädliche Folgen.
    Ergotherapie Fokussiert sich darauf, wie der Patient Alltagsbewegungen (Zuhause und am Arbeitsplatz) möglichst gelenkschonend durchführen kann.

    Tabelle: Wichtig bei diesen Behandlungsmethoden ist, dass sie schon früh beginnen müssen, damit sie tatsächlich zum erwünschten Erfolg führen. Dies sollte spätestens drei Monate nach einer entsprechenden Diagnose beginnen.

     

    Wie sollten sich Rheumapatienten ernähren?

    Fettige Lebensmittel wie z.B. Leber, Butter, Schmalz, fettreicher Käse oder Wurst sollte der Patient vermeiden. Gemüse und Obst und vegetarische Gerichte sind sehr hilfreich. Zweimal in der Woche Fisch sollte ebenfalls im Diätplan stehen. Pflanzliche Öle wie Raps-, Lein-, Soja- oder Walnussöl enthalten Vitamine und wichtige Fettsäuren. Einen halben Liter fettarme Milch sollten Patienten täglich zu sich nehmen oder entsprechende Milchprodukte.

     

     

    Bildquelle: Melodia plus photos – 114116071 / Shutterstock.com

  • Hodenkrebs: Regelmäßig seine Hoden checken

    Hodenkrebs: Regelmäßig seine Hoden checken

    Jährlich müssen sich rund 4.000 Männer damit abfinden, dass sie Hodenkrebs haben. Leider ist das Thema in der Öffentlichkeit nicht ganz so verbreitet, was vielleicht am Scham oder an der vergleichsweise geringen Zahl liegt. Nimmt man beispielsweise die 60.000 Prostatakrebsfälle her, dann erscheint diese tatsächlich als sehr klein. Trotzdem ist es kein Grund, um die Problematik schön zu reden. Dieser Meinung ist auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie, denn sie ruft nun anlässlich einer Themenwoche zum „Hodencheck“ auf. Dazu passend werden auch ein Videoclip und Expertengespräche angeboten. Ziel sei es, dass sich junge Männer mehr mit diesem Thema beschäftigen und im Ernstfall zu einem Urologen gehen.

     

    Jüngere Generation zwischen 20 und 40 Jahren betroffen

    Grundsätzlich sind Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren am ehesten gefährdet. In der Praxis ist das aber nur ein Durchschnitt, im Endeffekt kann es jeden treffen. Ein Grund, warum jeder Mann hin und wieder einen „Hodencheck“ machen sollte. Dabei wird einfach mit den Händen geprüft, ob die Hoden eine Verhärtung aufweisen. Ist es der Fall, dann gilt es Ruhe zu bewahren. Es bedeutet nämlich nicht automatisch Hodenkrebs zu haben, sondern es kann auch die Folge einer zugezogenen Verletzung oder einfach nur der Nebenhoden sein. Ist man sich nicht sicher, dann ist der Gang zum Urologen unumgänglich. Dieser macht nämlich einen Ultraschall und kann sehen, ob es ein Fehlalarm war oder nicht.

     

    Ursache unbekannt

    Die Auslöser sind unbekannt, zumindest aber wird ein Hodenhochstand, welcher nach der Geburt entstehen kann, als Risikofaktor eingeschätzt. Auch genetische Veranlagungen können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des fehlenden Wissens ist eine Früherkennung umso wichtiger, die jedoch nur mit einer regelmäßigen Untersuchung auf Hodenkrebs greift. Sollte es einmal zu spät sein, dann hilft in 95 Prozent aller Fälle nur mehr ein operativer Eingriff, welcher den betroffenen Hoden entfernt. Obwohl Männer auch mit einem Hoden fruchtbar sind, sollten zur Sicherheit vor der OP Samenproben eingefroren werden. Alles in einem fordert die Deutsche Gesellschaft für Urologie mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema und hält sich auch mit lockeren Sprüchen (wie „Nimm endlich die Eier in die Hand!“) nicht zurück.

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  • Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker werden im Allgemeinen sehr gut vertragen – dennoch können bei der Einnahme von Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Sie werden sehr häufig verschrieben, da die Wirksamkeit des Medikaments sehr hoch ist. Außerdem sind die Krankheiten, bei denen Betablocker eingesetzt werden, sehr verbreitet.

     

    Am meisten werden in Deutschland Betablocker mit dem Wirkstoff Metoprolol verschrieben. Aber auch Bisoprolol, Nebivolol und Carvedilol werden häufig eingenommen. Weiterhin zählen zu den Wirkstoffen Acebutolol, Sotalol, Atenolol und Propanolol.

     

    Anwendungsgebiete und Wirkung von Betablockern

    Diese Medikamente wirken über eine Blockierung bestimmter Rezeptoren. Betablocker blockieren die Bindungsstellen der Stresshormone Adrenalin sowie Noradrenalin.

     

    Da Betablocker die Rezeptoren der Stresshormone hemmen, können diese Medikamente bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden ihren Einsatz finden:

    • Herzinsuffizienz (Betablocker schirmen das Herz vor zu starkem Stress ab und schonen dieses)
    • Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt (Sauerstoffbedarf des Herzens sowie Angina Pectoris-Beschwerden werden vermindert)
    • Herzrhythmusstörungen (lebensverlängernder Effekt, erregungshemmende Wirkung durch Abschirmung von Stresshormoneinfluss)
    • chronische Bronchitis (lebensverlängernde Wirkung)
    • erhöhter Blutdruck
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Glaukom
    • Migräne
    • Tremor
    • Phäochromozytom
    • Portale Hypertension
    • Angststörung
    • Hämangiom
    • Dumping-Syndrom
    • Ehlers-Danlos-Syndrom.

     

    Die Wirksamkeit von Betablockern kann nur bei regelmäßiger Einnahme über einen (lebens-)langen Zeitraum bestätigt werden. Nachdem Betablocker in regelmäßigen Abständen eingenommen werden, lassen sich unter anderem folgende Effekte feststellen:

    • langfristig gesenkter Blutdruck
    • nachhaltig stabilisierter Blutdruck
    • Förderung der Durchblutung
    • Entlastung des Herzens durch Senkung des Herzschlags
    • Reduzierung des Sauerstoffbedarfs des Herzens
    • Dämpfung des Sympathikus Einflusses des Herzens

     

    Kontraindikationen für alle Betablocker

    Sofern folgende Krankheitsbilder vorliegen sowie eine gleichzeitige Medikamenten-Einnahme stattfindet, empfiehlt sich die Einnahme von Betablockern nicht:

    • Asthma Bronchiale
    • eine vorhandene Herzfrequenz unter 50/min
    • akut auftretende Herzinsuffizienz
    • AV-Überleitungsstörungen
    • COPD
    • Diabetes
    • gleichzeitige Einnahme von Kaliumkanalblockern vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ.

     

    Betablocker und ihre Nebenwirkungen

    Wie bei jedem anderen Medikament auch besitzen Betablocker Nebenwirkungen. Allerdings werden diese bei regelmäßiger Einnahme und guter Einstellung im Allgemeinen recht gut vertragen. Besonders nach dem Absetzen oder einer Anpassungs-Dosierung sind die Betablocker Nebenwirkungen meistens umkehrbar.

     

    Zu den Betablocker Nebenwirkungen können die so genannte Bradykardie – darunter ist ein zu langsamer Puls zu verstehen – oder ein verlangsamter Herzschlag zählen. Ferner treten Herzinsuffizienz, Überleitungsstörungen direkt am Herzen sowie Asthma- oder Luftnot-Anfälle in Erscheinung. Des Weiteren ist mit einem erhöhten Flüssigkeitsvolumen im Körper und verzögerten Symptomen bei einer vorliegenden Unterzuckerung zu rechnen.

     

    Zudem treten nicht selten Erhöhungen der Blutfettwerte auf. Demzufolge steigt das Risiko einer Erkrankung an Arteriosklerose. Des Weiteren machen sich

    • Erektionsstörungen
    • Müdigkeit
    • depressive Verstimmungen
    • Gedächtnisstörungen
    • Gewichtszunahme
    • periphere Durchblutungsstörungen werden verstärkt
    • Auslösen oder Verstärken der Symptome von Schuppenflechte
    • Schwindel
    • Abgeschlagenheit
    • kalte Extremitäten

    bemerkbar.

     

    Die volle Wirksamkeit der Betablocker setzt erst nach einigen Tagen oder sogar Wochen ein. Bis dahin können verstärkt verschiedene Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Nachdem das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde, können diese Betablocker Nebenwirkungen aber wieder verschwinden.

     

    Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments

    Betablocker dürfen nie abrupt abgesetzt werden. Das kann zu einem überschießenden Blutdruckanstieg führen. Ebenfalls kann die Herztätigkeit aus den Fugen geraten. Sofern Betablocker wieder abgesetzt werden, macht sich ein gezieltes Eingehen auf die Bedürfnisse des Patienten erforderlich.

     

    Von Patient zu Patient dauert das kontrollierte Absetzen der Betablocker verschieden lang –  ebenfalls abhängig von der bislang verabreichten Höhe der Dosis. Mit folgenden Betablocker Nebenwirkungen sowohl beim unkontrollierten als auch beim kontrolliertem Absetzen des Medikaments ist zu rechnen:

    • erhöhter Blutdruck
    • Herzinfarkt
    • Herzrasen
    • Schwindel
    • Übelkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Migräne
    • gesteigerter Ruhepuls im Allgemeinen
    • plötzliche Herzrhythmusstörungen (beispielsweise Vorhofflimmern).

     

    Dabei handelt es sich um folgenreiche Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments. Deshalb ist eine ärztliche Planung und Überwachung während dieser Zeit absolut notwendig.

     

    Ein bevorstehender Herzinfarkt kann vom Arzt rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Ferner kann der Arzt auf die anderen Betablocker Nebenwirkungen rechtzeitig reagieren. Demgemäß sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, unter anderem

    • EKG
    • Ultraschall
    • Abhören des Herzschlags mit einem Stethoskop
    • Blutdruck messen.

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