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  • So wichtig ist Ergonomie am Arbeitsplatz

    So wichtig ist Ergonomie am Arbeitsplatz

    Immer mehr Menschen arbeiten jeden Tag an acht oder mehr Stunden am Computer. Zu jedem Computerarbeitsplatz gehört natürlich auch eine Tastatur und immer häufiger ist diese Tastatur der Grund für Schmerzen und Verspannungen. Mit einer ergonomischen Tastatur kann diese Gefahr für die Gesundheit minimiert werden, denn eine ergonomische Tastatur wirkt präventiv und sorgt dafür, dass es erst gar nicht zu gesundheitlichen Schäden kommt. Sie unterstützt die natürliche Haltung der Hände, was sich wiederum auch positiv auf die Arme und die Schultern auswirkt.

    Das schmerzhafte RSI-Syndrom

    Wer eine klassische Tastatur nutzt, der zwingt seine Hände, die Finger und auch die Arme in eine unnatürliche Haltung, die auf Dauer zu schmerzhaften Spannungen in den Sehnen, Gelenken und Muskeln führt. Werden am Arbeitsplatz die immer gleichen Bewegungen regelmäßig wiederholt, dann führt das nicht selten zum sogenannten Repetitive Strain Injury Syndrome, kurz RSI-Syndrom, was viele auch unter dem Begriff Mausarm kennen.
    Kommt es zu einem RSI-Syndrom, dann treten verstärkt Schmerzen in den Nerven, Sehnen und Muskeln auf, die immer dann entstehen, wenn es zu Mikroverletzungen im Gewebe des Unterarms kommt. Die Betroffenen fühlen stechende Schmerzen, es kommt zu Taubheitsgefühlen und es kribbelt in den Fingern, auch Schwellungen der Hände, die sich bis zum Nacken hin ausdehnen können, sind keine Seltenheit. Es kann zu einer langwierigen Sehnenscheidenentzündung, zu verhärteten Muskeln und auch zu abgeklemmten Blutgefäßen und Nerven kommen.

    Was macht eine ergonomische Tastatur so besonders?

    Anders als bei einer herkömmlichen Tastatur, sind bei der ergonomischen Variante die Tasten in der Mitte geteilt. Durch diese Teilung behalten die Hände bei der Arbeit ihre natürliche Haltung und wenn dann noch ergonomische Auflagen verwendet werden, dann ist das perfekt. Beim Kauf einer ergonomischen Tastatur sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Stellfüße der Tastatur eingeklappt werden, sonst knickt das Handgelenk ab und das kann in der Folge zu Schmerzen im Handgelenk und in den Unterarmen führen.
    Wenn die Füße der Tastatur eingeklappt worden sind, dann muss die ergonomische Tastatur noch ihren richtigen Platz finden, und der ist zwischen zehn und 15 cm von der vorderen Kante des Schreibtischs entfernt. Weiche ergonomische Auflagen und die Tastatur bieten so die Möglichkeit, entspannt zu arbeiten, denn die Hände sind immer leicht nach hinten geneigt und das entlastet sowohl die Hände als auch die Handgelenke und die Unterarme.

    Die Vorteile einer Handballenauflage

    Wird am PC mit einer externen Maus gearbeitet, dann besteht immer die Gefahr, dass die Hand während der Arbeit abknickt, durch eine Hand Kissen Tastatur wird das verhindert. Eine Handkissenauflage aus angenehm weichem Silikon oder Neopren verhindert effektiv dieses ungesunde Abknicken, denn mit einer Hand Kissen Tastatur bilden Hand und Arm eine gerade Linie. Wird mit einer normalen, horizontalen Computermaus gearbeitet, dann wird das Handgelenk ständig Spannungen ausgesetzt und diese falsche Haltung führt über kurz oder lang zu Schmerzen.
    Mit einer Handkissenauflage wird der Winkel flacher und das nimmt die Spannung aus dem Handgelenk, was die Arbeit deutlich angenehmer und weniger stressig macht.

    Welche Auflagen sind zu empfehlen?

    Das Angebot an Handkissenauflagen ist groß, denn es werden Hand Kissen in sehr vielen unterschiedlichen Größen, Stärken, Füllungen und Formen angeboten. Welche dieser Auflagen infrage kommt, das richtet sich auch nach der Maus, die für die Arbeit genutzt wird. Funktioniert die Maus mit einer Rollkugel oder ist es eine optische Maus mit einem Laser? Je nach Maus muss das Handkissen in entsprechender Höhe ausgesucht werden. Ist die Auflage im Vergleich zur Maus zu hoch, dann entstehen wieder unnötig große Spannungen im Handgelenk, ist die Auflage hingegen zu tief, dann verfehlt sie ihre Wirkung. Zu empfehlen ist ein Gelkissen, denn dieses Kissen passt sich perfekt der Handwurzel an.

  • Natürliche Maßnahmen gegen Diabetes

    Natürliche Maßnahmen gegen Diabetes

    Diabetes kann sich nachhaltig auf das Immunsystems des Körpers auswirken und bis hin zu Ohnmachtsanfällen führen. In extremen Fällen können Patienten, die an der Zuckerkrankheit leiden, auch ins Koma fallen. Deshalb ist es wichtig, die Erkrankung nicht zu unterschätzen. Diana Golze, welche Gesundheitsministerin in Brandenburg ist, warnt vor einer Verharmlosung von Diabetes.

     

    Typen von Diabetes

    Diabetes kann sich in zwei Formen äußern. Während beim ersten Typ das Hormon Insulin unzureichend oder ganz fehlt, spricht man beim Diabetes Typ 2 vom Alterszucker. Hier reicht das Hormon nicht aus oder es kommt zu Ausfällen der Funktion. Gerade Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an der zweiten Form zu erkranken.

     

    Gefahren von Diabetes

    Wer an Diabetes leidet, muss vor allem auf seine Ernährung achten. Mit der Erkrankungen können weitere Krankheiten einhergehen:

    • Eine Folgeerkrankung von Diabetes kann ein Herzinfarkt sein.
    • Ebenso sind Schlaganfälle in Folge der Zuckerkrankheit keine Seltenheit.
    • Das Erleiden von Nerven- und Nierenversagen kann ebenfalls folgen.

    Golze betonte am Weltdiabetestag, dass das Risiko etwaige Krankheiten zu bekommen in Kombination mit Diabetes groß sei.

     

    Präventionsmaßnahmen gegen Diabetes

    Golze klärte auf, dass das Risiko, an Diabetes zu erkranken mit zwei Maßnahmen verringert werden könne:

    • Zum einen sei eine gesunde Ernährung hilfreich. Wer sich ausgewogen ernährt, lebt nicht nur in der Gegenwart gesünder. Ebenso minimiert sich die Wahrscheinlichkeit die Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2 zu bekommen.
    • Weiterhin eigne sich regelmäßige Bewegung, um die Gefahr, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, zu verringern.

     

    Statistische Zahlen zu Diabetes

    Zwar gibt es keine genauen Angaben, wie viele Patienten bundesweit von Diabetes betroffen sind. Allerdings hat das Robert-Koch-Institut in Berlin Daten erhoben, nach denen 7,2 % als erkrankte Patienten erfasst worden sind. Die Patienten wiesen in dieser Erhebung das Alter 18 bis 79 auf.

  • Alterszucker Behandlung

    Alterszucker Behandlung

    Diabetes oder auch Alterszucker gehört zu den Erkrankungen die am häufigsten im Zusammenhang mit dem Älterwerden in Erscheinung tritt. Und die Zahlen der Neuerkrankungen steigen von Jahr zu Jahr. Forscher der Medizin haben dieses Probleme schon lange erkannt, vor allem in den Industrienationen, treten immer mehr Erkrankungen auf. In den letzten 20 Jahren steigen die Zahlen also stetig nach oben, Krankenkassen stecken mittlerweile mehr als 20% ihres Budgets in die Behandlung von Zuckererkrankungen. Es gibt sehr gute Behandlungsmethoden, die eingesetzt werden können, aber in der Regel wird Alterszucker nicht mit Insulinspritzen behandelt.

    Die Formen dies Diabetes

    Diabetes tritt in zwei unterschiedlichen Formen auf, es gibt den Diabetes Mellitus Typ 1. Dieser Typ tritt in der Regel bei noch jungen Menschen auf. Die Bauchspeicheldrüse kann dabei einfach das Hormon Insulin nicht mehr ausreichend bilden. Kommt es zu einer Erkrankung sind die Symptome heftig. Nun ist es ganz wichtig eine Therapie mit Insulin zu beginnen. Der Patient wird sich nun mehrmals täglich Insulin zuführen müssen. Das kann mit einer Spritze oder auch mit einer Insulinpumpe erfolgen. Von Diabetes Typ 1 sind in etwa 5% aller Erkrankungen mit Diabetes betroffen. Bedeutend häufiger kommt es zu der Erkrankung des Diabetes Typ 2 oder auch „Alterszucker“ genannt. Hier ist der Unterschied, dass die Bauchspeicherdrüse in der Lage ist, Insulin zu produzieren, auch in großer Menge, nur leider wird das Insulin dann nicht dort eingesetzt, wo es benötigt wird.

    Die Ursachen von Diabetes Typ 2

    Wissenschaftler sind sich einig, zu Diabetes Typ 2 kommt es zu einem großen Teil durch erblich bedingte Veranlagung und durch eine ungesunde und unangepasste Lebensweise. Hat bereits ein  Elternteil Diabetes, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60%, auch an Diabetes zu erkranken. Zu den genannten Ursachen gehören zwei weitere, das wäre der Bewegungsmangel und Übergewicht. Diese Faktoren sind für eine Insulinresistenz verantwortlich. Was bedeutet die Körperzellen reagieren unempfindlich auf Insulin.

    Die Behandlung von Diabetes Typ 2

    Auch Diabetes Typ 2 erfordert natürlich eine Behandlung mit Insulin hier aber werden andere Formen angeboten als beim Typ 1. Der behandelnde Arzt wird nach der Diagnose sofort eine geeignete Therapie erstellen. Diese Therapie wird sich in der Regel so gestalten dass diese mit der jeweiligen Lebenssituation im Einklang ist. Was dabei ganz wichtig ist, wäre, dass diese natürlich den Ansprüchen des Stoffwechsel gerecht wird. Welche Therapie letztendlich eingeschlagen wird ist immer von den Blutzucker Werten abhängig. Personen die an Alterszucker erkrankt sind, müssen aber nicht gleich zur Insulinspritze greifen. Es gibt Tabletten, mit denen die Werte korrigiert werden können. Die Tablettenform ist vor allem dann sehr ratsam, wenn die die Blutzuckerwerte vor allem am Morgen oder nach dem Essen zu hoch sind. Tabletten sind für Ältere Menschen in der Anwendung einfacher als die Spritze.

    Mit Tabletten gegen den Diabetes Typ 2

    Insulinspritzen müssen bei Alterszucker nicht sein und werden auch erst dann eingesetzt, wenn die Tabletten nicht den gewünschten Erfolg erreichen. Mettformin ist eine Standardmedikament, welches gerade bei Alterszucker am häufigsten eingesetzt wird. Es kann sofort nach der Diagnose zum Einsatz kommen. Die Einnahme ist vollkommen unkompliziert, gerade eben auch für ältere Leute sind Tabletten in der Anwendung bedeutend einfacher als Spritzen. Das Alter spielt also eine wesentliche Rolle, welche Therapieform angewendet wird. Selbstverständlich spielen alle anderen Vorerkrankungen eine wichtige Rolle, bei der Wahl des Medikaments. Wird die Tablettenform gewählt, dann handelt es sich um Medikamente der Gruppe von Biguanide und kommen immer dann zum in Frage wenn sich um eine nicht insulinabhängige Zuckererkrankung handelt. Anders eben wie beim Diabetes Typ 1, wo die Bauchspeicheldrüse eben nicht mehr in der Lage ist, das Insulin zu produzieren. Wichtig ist aber regelmäßig den HbA1c Wert zu kontrollieren, denn nur so kann auch festgestellt werden, ob die Therapie in dieser Art und Weise sinnvoll ist.

  • Sexuelle Impotenz

    Sexuelle Impotenz

    Eine sexuelle Impotenz, auch als Erektile Dysfunktion oder Impotenz bekannt, ist eine sexuelle Störung bei Männern, die sich durch die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, äußert. Eine Erektion ist erforderlich, um eine sexuelle Aktivität zu vollziehen.

    Es gibt viele mögliche Ursachen für eine sexuelle Impotenz. Dazu gehören körperliche Faktoren wie Alter, Erkrankungen wie Diabetes oder Herzprobleme, Medikamente und Verletzungen. Auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen, wie Stress, Depressionen oder Beziehungsprobleme.

    Die Behandlung von sexueller Impotenz hängt von der Ursache ab. Mögliche Behandlungen umfassen Medikamente, die die Durchblutung verbessern, Penis-Implantate oder Vakuum-Erektionshilfen, psychologische Unterstützung oder eine Kombination aus diesen Methoden.

    „Es gibt keine Schwäche, die ein Mann nicht überwinden kann.“

    Arnold Schwarzenegger

    Es ist wichtig, dass Männer, die unter einer sexuellen Impotenz leiden, professionelle Hilfe suchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden. Es gibt keine Schande darin, sich für Hilfe zu entscheiden und es ist wichtig, dass Betroffene wissen, dass sie nicht alleine sind und dass es Behandlungsmöglichkeiten gibt.

    Es ist auch wichtig, dass Partner und Familienmitglieder unterstützend und verständnisvoll sind und dass sich die Betroffenen nicht schämen oder sich selbst Vorwürfe machen. Eine sexuelle Impotenz kann eine Belastung für eine Beziehung sein, aber mit Kommunikation und Unterstützung können Paare lernen, damit umzugehen und ihre Beziehung zu stärken.

    In jedem Fall sollte eine sexuelle Impotenz nicht als Hindernis betrachtet werden, sondern als Herausforderung, die gemeinsam gemeistert werden kann.

    10 Tips bei sexueller Impotenz

    1. Suchen Sie professionelle Hilfe: Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt oder einen Sexualtherapeuten wenden, um die Ursache für Ihre sexuelle Impotenz zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.
    2. Sprechen Sie mit Ihrem Partner: Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Partner über Ihre Gefühle und Bedenken sprechen und sich gegenseitig unterstützen.
    3. Reduzieren Sie Stress: Stress kann eine Ursache für sexuelle Impotenz sein, daher ist es wichtig, dass Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihren Stresslevel zu reduzieren. Dazu können regelmäßige Bewegung, Entspannungsübungen oder eine Veränderung Ihrer Lebensweise beitragen.
    4. Verbessern Sie Ihre Lebensweise: Eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und ausreichend Bewegung können dazu beitragen, Ihre sexuelle Funktion zu verbessern.
    5. Vermeiden Sie Drogen und Alkohol: Drogen und Alkohol können die sexuelle Funktion stören, daher ist es wichtig, dass Sie diese in Maßen oder besser ganz vermeiden.
    6. Berücksichtigen Sie mögliche Medikamenten-Wechselwirkungen: Manche Medikamente können die sexuelle Funktion beeinträchtigen, daher sollten Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Alternativen sprechen.
    7. Machen Sie sich mit Behandlungsmöglichkeiten vertraut: Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für sexuelle Impotenz, wie Medikamente, Penis-Implantate oder Vakuum-Erektionshilfen. Machen Sie sich mit den verschiedenen Optionen vertraut und besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche am besten für Sie geeignet ist.
    8. Erwägen Sie psychologische Unterstützung: Wenn psychische Faktoren wie Stress oder Beziehungsprobleme eine Rolle bei Ihrer sexuellen Impotenz spielen, könnte eine psychologische Unterstützung hilfreich sein.
    9. Versuchen Sie, sich nicht selbst Vorwürfe zu machen: Eine sexuelle Impotenz ist keine persönliche Schwäche und es gibt viele mögliche Ursachen. Versuchen Sie, sich nicht selbst Vorwürfe zu machen und an Ihrer Selbstwertschätzung zu arbeiten.
    10. Kommunizieren Sie offen und ehrlich mit Ihrem Partner. Eine sexuelle Impotenz kann eine Belastung für eine Beziehung sein, aber durch offene Kommunikation und Unterstützung können Paare lernen, damit umzugehen und ihre Beziehung stärken.

    Checkliste bei sexueller Impotenz

    Wenn Sie vermuten, dass Sie unter einer sexuellen Impotenz leiden, könnten folgende Punkte in einer Checkliste für eine Überprüfung hilfreich sein:

    • Haben Sie Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem sexuellen Verlangen oder in Ihrer Fähigkeit zu orgasmischen Erlebnissen festgestellt?
    • Nehmen Sie Medikamente, die möglicherweise die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem körperlichen oder emotionalen Wohlbefinden bemerkt, die möglicherweise eine Rolle bei Ihrer sexuellen Funktion spielen könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrer Beziehung oder in Ihrem sozialen Umfeld erlebt, die möglicherweise Auswirkungen auf Ihre sexuelle Funktion haben könnten?
    • Haben Sie in letzter Zeit Veränderungen in Ihrem Lebensstil bemerkt, die möglicherweise Auswirkungen auf Ihre sexuelle Funktion haben könnten, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung, wenig Bewegung oder ein hoher Alkoholkonsum?

    Diese Checkliste ist kein erschöpfendes Verzeichnis aller möglichen Faktoren, die eine sexuelle Impotenz beeinflussen können, sondern soll als Anregung dienen, um mögliche Auslöser für eine Erektile Dysfunktion zu erkennen. Wenn Sie sich Sorgen über Ihre sexuelle Funktion machen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu erkennen und eine geeignete Behandlung zu finden.

  • Stress vermindern und Folgeerkrankungen vermeiden

    Stress vermindern und Folgeerkrankungen vermeiden

    Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich zumindest zeitweise gestresst. Meist resultiert die Emotion aus einer Situation, in der es nicht möglich ist, den Leistungsanforderungen oder zeitlichen Beschränkungen gerecht zu werden. Angesichts der Folgeerkrankungen, die daraus resultieren können, lohnt es sich, den Blick auf praktische Vermeidungsstrategien zu diesem Thema zu werfen.

    Leide ich unter Stress?

    Wohl jeder kennt einen gewissen Zeitdruck des eigenen Alltags, der nicht als wohltuend empfunden wird. Doch von einem gesundheitsschädlichen Ausmaß von Stress wird erst dann gesprochen, wenn es sich um eine dauerhafte Situation mit verschiedenen Symptomen handelt. Dazu zählen einerseits Schlafprobleme, die durch stetig kreisende Gedanken hervorgerufen werden. Weiterhin sind Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und Motivationsprobleme ein Zeichen dafür, dass der Stresspegel dauerhaft zu hoch ist.

    Situative Belastung versus Einstellung

    Immer wieder kann es im Alltag zu einer situationsbedingten Ausprägung von Stress kommen. Diese empfinden wir beispielsweise, wenn wir uns versehentlich aus den eigenen vier Wänden aussperren. Häufig handelt es sich um eine unbequeme Situation, bei der es nicht möglich ist, ohne fremde Hilfe einen Ausweg zu finden.  Andere situative Belastungen ergeben sich aus Deadlines bei der Arbeit, in denen ein bestimmtes Projekt fertiggestellt werden soll. In dieser Lage sind wir dazu gefordert, mehr Leistung zu erbringen, als dies dauerhaft möglich wäre. Die Stresshormone selbst tragen sogar einen wichtigen Teil dazu bei, dass wir überhaupt dazu in der Lage sind, unsere Kräfte auf den Punkt zu mobilisieren, um der Belastung gerecht zu werden.

    Problematischer als diese situativen Effekte ist chronischer Stress, welcher aus der eigenen Einstellung resultiert. In diesem Zustand sind Menschen oft unzufrieden mit ihrer aktuellen Situation. Sie sind der Meinung, nicht vom Fleck zu kommen, ihre Ziele nicht erreichen zu können. Dieser Stress kann ebenfalls diverse Ursachen haben, wie zum Beispiel ungelöste Probleme in der Partnerschaft. Wahrgenommen wird in der Regel nur ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit mit dem eigenen Umfeld, welches keine klaren Ansätze dafür liefert, wie dem entgegengewirkt werden könnte.

    Die möglichen Folgeerkrankungen

    Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, wie viele Krankheiten sich aus dem ungelösten Problem des Stress ergeben können. Dies beginnt häufig mit Kopf- und Rückenschmerzen, welche sich aus der verkrampften Muskulatur ergeben. Auf der anderen Seite können auch die Verdauungsorgane von der dauerhaften Belastung betroffen sein. So funktioniert die Verdauung unregelmäßig, der Magen rebelliert, oder es bilden sich gar Magen-Darm-Geschwüre.

    Ebenfalls nachgewiesen ist inzwischen die allgemeine Schwächung des Immunsystem unter dem andauernden Einfluss von Stress. Nun ist es nicht mehr dazu in der Lage, sich allen Viren und Bakterien entgegenzusetzen. Es kommt deutlich häufiger zu Infektionskrankheiten, als dies bei Menschen der Fall ist, die mit dieser Form der psychischen Belastung umzugehen wissen. Besonders deutlich treten die Auswirkungen von Stress zutage, wenn die Sinnesorgane betroffen sind. Nun kommt es zu Tinnitus, Hörsturz oder Ohrgeräuschen, die den Alltag beeinträchtigen können.

    Zeit für das Umdenken

    In der Tat ist es nie zu spät, um sich für ein Umdenken zu entscheiden. Viele dieser Effekte einer zu großen psychischen Belastung lassen sich im Laufe der Zeit rückgängig machen. Doch nicht alle Erscheinungen bleiben folgenlos. Es lohnt sich in jedem Fall, ungesunden Stress im Alltag zu identifizieren und in der Folge alle möglichen Schritte zu unternehmen, um ihn zu vermeiden. Nicht selten ergibt sich daraus die Chance, zu gesünderen Lebensumständen zu finden, die als absolut erstrebenswertes Ziel beschrieben werden können. Sollte es nicht möglich sein, die Auslöser auf eigene Faust zu finden, so steht noch immer die professionelle Behandlung bereit, um einen Ausweg aus der Situation zu finden und damit einen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit zu leisten.

  • Wasser mit Kohlensäure – gesund oder ungesund?

    Wasser mit Kohlensäure – gesund oder ungesund?

    Prickelndes Wasser mit Kohlensäure erfrischt und löscht den Durst. Immerhin trinkt im Großraum Deutschlands jede Person pro Jahr 144 Liter Mineralwasser. Dabei ist der Durstlöscher in der Variation mit wenig Kohlensäure ebenso beliebt. Nur etwa jede zehnte Person trinkt ausschließlich stilles Wasser.

     

    Über den Gesundheitswert von Wasser mit Kohlensäure

    Relativ hartnäckig hält sich in der Bevölkerung der Mythos, Kohlensäure würde aus den Knochen wichtiges Kalzium lösen. Dabei sind Mediziner sich einig: Wasser mit Kohlensäure ist gesundheitlich unbedenklich. Dahingegen erweisen sich andere Erfrischungsgetränke als wahre Zuckerbomben. Auf Limonaden und ähnliche Getränke mit Kohlensäure ist deshalb möglichst zu verzichten. Sprudelwasser hingegen zeigt auf den menschlichen Organismus keinerlei schädliche Auswirkungen. Somit ist auch erwiesen, dass Kohlensäure kein Kalzium aus unseren Knochen herauslöst.

     

    Allerdings sollten Menschen, die bereits Probleme mit dem Magen haben, aufpassen. Denn Kohlensäure ist bekannt für ihre Förderung der Magensaftbildung. Dies wirkt sich gerade bei empfindlichen Personen negativ aus. Deshalb rät die Verbraucherschutzzentrale diesem Personenkreis, lieber auf stilles Wasser zurückzugreifen. Wenn Sie dagegen kohlensäurehaltiges Wasser gut vertragen, bestehen keine gesundheitlichen Bedenken. Dann ist es Ihnen allein überlassen, für welches Wasser Sie sich entscheiden.

     

    Geht von Trinkwassersprudlern Keimgefahr aus?

    In einer Vielzahl von Haushalten erfreuen sich so genannte Trinkwassersprudler großer Beliebtheit. Damit können Sie als Verbraucher herkömmlichen Leitungswasser in klassisches Sprudelwasser verwandeln. In den meisten Gebieten zeigt sich die Qualität von Leitungswasser als gut bis sehr gut. Dies konnte auch eine aktuell durchgeführte Analyse seitens der Stiftung Warentest bestätigen. Zudem können Sie bei selbst hergestelltem kohlensäurehaltigen Wasser einiges an Kosten einsparen. Außerdem ersparen Sie sich lästiges Flaschenschleppen.

     

    Jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass Wassersprudler keimanfällig sein können. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert auf Glasbehälter zurückzugreifen. Diese lassen sich in der Spülmaschine waschen. Ältere und zerkratzte Behälter sollten aussortiert werden. Am Vortag aufgesprudeltes Wasser am besten nicht mehr trinken, sondern eher zum Gießen verwenden. Dann ist Wasser mit Kohlensäure durchaus gesund.