Schlagwort: Untersuchungen

  • Forscher entdecken uralte DNA

    Forscher entdecken uralte DNA

    Der Fund von Fledermaus DNA ist ein großer Durchbruch. Denn die gefundenen Viren scheinen zwischen 20 und 45 Millionen Jahre alt zu sein. Sollte das der Wahrheit entsprechen, liegt der Ursprung für Leukämie in der DNA der Säugetiere.

     

    Weltweit sind rund 15 bis 20 Millionen Menschen infiziert

    Allerdings wird Experten zufolge die Krankheit bei ihnen nie ausbrechen. Lange Zeit wurde schon vermutet, dass es nun bittere Wahrheit ist. Die Deltaretroviren haben die Menschen bereits in prähistorischen Zeiten infiziert. Jedoch existierten darüber bisher keine relevanten Aufzeichnungen.

     

    Für die Weiterentwicklung kann das Wissen von heute allerdings bahnbrechend sein. Denn jetzt kann herausgefunden werden, wie die entsprechenden Viren Menschen und Tiere beeinflussen können.

     

    Neue Wege in der Krebsforschung

    Auf Grund des neuen Wissens können Krebsforschungen ganz anders angegangen werden. Wissenschaftler der University of Glasgow sowie der Czech Academy of Sciences gaben bekannt, dass bei Untersuchungen DNA Spuren gefunden wurden. Selbige könnten unter Umständen auf eine seltene Form von Leukämie hinweisen.

     

    Folglich können sich Wissenschaftler nun an die Ergründung machen, wie sich Tiere damals und in der Zukunft von Viren beeinflussen lassen. Studien hierüber können unter Umständen dazu führen, dass in naher Zukunft der Blutkrebs ATLL bekämpfbar sein kann.

     

    Besondere Studienergebnisse bezüglich Fledermaus DNA

    Der Durchbruch ist deshalb so besonders, da bisher kaum Beweise für die Infizierung von Menschen durch Deltaretroviren vorliegen. Zudem ist die Forschung nun dahingehend erweiterbar herauszufinden, ob sich Säugetiere auf bestimmte Arten entwickelt haben.

     

    Im Fokus steht jedoch hierbei die Leukämie. Denn nicht nur nicht ausbrechende Formen können weiter untersucht werden. Auch besteht die Möglichkeit der nachhaltigen Erforschung von zahlreichen Fällen tödlich verlaufenden Blutkrebses.

     

    Schließlich kann es in geraumer Zeit dazu kommen, dass Wirkstoffe entdeckt oder sich künstlich herstellen lassen, denen Leukämiepatienten ihr Leben zu verdanken haben. Fakt ist, die Leukämie Spuren in der Fledermaus DNA sind ein großer Fund und lassen sich weiterhin verwerten.

  • Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker Nebenwirkungen und Indikationen

    Betablocker werden im Allgemeinen sehr gut vertragen – dennoch können bei der Einnahme von Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Sie werden sehr häufig verschrieben, da die Wirksamkeit des Medikaments sehr hoch ist. Außerdem sind die Krankheiten, bei denen Betablocker eingesetzt werden, sehr verbreitet.

     

    Am meisten werden in Deutschland Betablocker mit dem Wirkstoff Metoprolol verschrieben. Aber auch Bisoprolol, Nebivolol und Carvedilol werden häufig eingenommen. Weiterhin zählen zu den Wirkstoffen Acebutolol, Sotalol, Atenolol und Propanolol.

     

    Anwendungsgebiete und Wirkung von Betablockern

    Diese Medikamente wirken über eine Blockierung bestimmter Rezeptoren. Betablocker blockieren die Bindungsstellen der Stresshormone Adrenalin sowie Noradrenalin.

     

    Da Betablocker die Rezeptoren der Stresshormone hemmen, können diese Medikamente bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden ihren Einsatz finden:

    • Herzinsuffizienz (Betablocker schirmen das Herz vor zu starkem Stress ab und schonen dieses)
    • Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt (Sauerstoffbedarf des Herzens sowie Angina Pectoris-Beschwerden werden vermindert)
    • Herzrhythmusstörungen (lebensverlängernder Effekt, erregungshemmende Wirkung durch Abschirmung von Stresshormoneinfluss)
    • chronische Bronchitis (lebensverlängernde Wirkung)
    • erhöhter Blutdruck
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Glaukom
    • Migräne
    • Tremor
    • Phäochromozytom
    • Portale Hypertension
    • Angststörung
    • Hämangiom
    • Dumping-Syndrom
    • Ehlers-Danlos-Syndrom.

     

    Die Wirksamkeit von Betablockern kann nur bei regelmäßiger Einnahme über einen (lebens-)langen Zeitraum bestätigt werden. Nachdem Betablocker in regelmäßigen Abständen eingenommen werden, lassen sich unter anderem folgende Effekte feststellen:

    • langfristig gesenkter Blutdruck
    • nachhaltig stabilisierter Blutdruck
    • Förderung der Durchblutung
    • Entlastung des Herzens durch Senkung des Herzschlags
    • Reduzierung des Sauerstoffbedarfs des Herzens
    • Dämpfung des Sympathikus Einflusses des Herzens

     

    Kontraindikationen für alle Betablocker

    Sofern folgende Krankheitsbilder vorliegen sowie eine gleichzeitige Medikamenten-Einnahme stattfindet, empfiehlt sich die Einnahme von Betablockern nicht:

    • Asthma Bronchiale
    • eine vorhandene Herzfrequenz unter 50/min
    • akut auftretende Herzinsuffizienz
    • AV-Überleitungsstörungen
    • COPD
    • Diabetes
    • gleichzeitige Einnahme von Kaliumkanalblockern vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ.

     

    Betablocker und ihre Nebenwirkungen

    Wie bei jedem anderen Medikament auch besitzen Betablocker Nebenwirkungen. Allerdings werden diese bei regelmäßiger Einnahme und guter Einstellung im Allgemeinen recht gut vertragen. Besonders nach dem Absetzen oder einer Anpassungs-Dosierung sind die Betablocker Nebenwirkungen meistens umkehrbar.

     

    Zu den Betablocker Nebenwirkungen können die so genannte Bradykardie – darunter ist ein zu langsamer Puls zu verstehen – oder ein verlangsamter Herzschlag zählen. Ferner treten Herzinsuffizienz, Überleitungsstörungen direkt am Herzen sowie Asthma- oder Luftnot-Anfälle in Erscheinung. Des Weiteren ist mit einem erhöhten Flüssigkeitsvolumen im Körper und verzögerten Symptomen bei einer vorliegenden Unterzuckerung zu rechnen.

     

    Zudem treten nicht selten Erhöhungen der Blutfettwerte auf. Demzufolge steigt das Risiko einer Erkrankung an Arteriosklerose. Des Weiteren machen sich

    • Erektionsstörungen
    • Müdigkeit
    • depressive Verstimmungen
    • Gedächtnisstörungen
    • Gewichtszunahme
    • periphere Durchblutungsstörungen werden verstärkt
    • Auslösen oder Verstärken der Symptome von Schuppenflechte
    • Schwindel
    • Abgeschlagenheit
    • kalte Extremitäten

    bemerkbar.

     

    Die volle Wirksamkeit der Betablocker setzt erst nach einigen Tagen oder sogar Wochen ein. Bis dahin können verstärkt verschiedene Betablocker Nebenwirkungen auftreten. Nachdem das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde, können diese Betablocker Nebenwirkungen aber wieder verschwinden.

     

    Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments

    Betablocker dürfen nie abrupt abgesetzt werden. Das kann zu einem überschießenden Blutdruckanstieg führen. Ebenfalls kann die Herztätigkeit aus den Fugen geraten. Sofern Betablocker wieder abgesetzt werden, macht sich ein gezieltes Eingehen auf die Bedürfnisse des Patienten erforderlich.

     

    Von Patient zu Patient dauert das kontrollierte Absetzen der Betablocker verschieden lang –  ebenfalls abhängig von der bislang verabreichten Höhe der Dosis. Mit folgenden Betablocker Nebenwirkungen sowohl beim unkontrollierten als auch beim kontrolliertem Absetzen des Medikaments ist zu rechnen:

    • erhöhter Blutdruck
    • Herzinfarkt
    • Herzrasen
    • Schwindel
    • Übelkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Migräne
    • gesteigerter Ruhepuls im Allgemeinen
    • plötzliche Herzrhythmusstörungen (beispielsweise Vorhofflimmern).

     

    Dabei handelt es sich um folgenreiche Betablocker Nebenwirkungen nach dem Absetzen des Medikaments. Deshalb ist eine ärztliche Planung und Überwachung während dieser Zeit absolut notwendig.

     

    Ein bevorstehender Herzinfarkt kann vom Arzt rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Ferner kann der Arzt auf die anderen Betablocker Nebenwirkungen rechtzeitig reagieren. Demgemäß sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, unter anderem

    • EKG
    • Ultraschall
    • Abhören des Herzschlags mit einem Stethoskop
    • Blutdruck messen.

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  • Krebsrisiko senken – 5 Tipps

    Krebsrisiko senken – 5 Tipps

    Krebs zählt in Deutschland zur zweithäufigsten Todesursache (Platz eins sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Ein schockierendes Ergebnis, denn die neuesten Forschungen zeigen, dass jeder selbst das Risiko bedeutend senken kann. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen seien so oder so Pflicht, doch der persönliche Lebensstil trägt einen sehr entscheidenden Teil dazu bei. Geht es nach dem DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum), dann wäre jeder dritte Fall zu vermeiden gewesen. Prof. Rudolf Kaaks gibt fünf Tipps, wie jeder seine Chancen nach unten treiben kann.

     

    Zigarette gegen mehr Bewegung tauschen

    Tipp eins: Wer Raucher ist, der sollte sofort mit dem Tabakkonsum aufhören. Die Schadstoffe erhöhen nämlich nicht nur das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, sondern auch Rachen-, Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs stehen im Fokus. Im Vergleich zu einem Nichtraucher ist die Gefahr um das 10-fache größer, zusätzlicher Alkoholkonsum lässt die Zahl ums 100-fache ansteigen. Selbst nach 30 Jahren ist es noch nicht zu spät.

    Tipp zwei: Das Gewicht in einem gesunden Rahmen halten. Liegt der Body-Mass-Index bei über 25, dann muss der Körper zu viel Fett mit sich herumschleppen. Übergewicht steigert zudem das Risiko eines Schlaganfalls und eines Herzinfarkts.

    Tipp drei: Immer in Bewegung bleiben. Das beinhaltet auch den Gang zur Bushaltestelle oder das Benützen eines Fahrrads. Sport ist freilich immer eine Empfehlung, doch auch zurückgelegte Strecken im Alltag lässt die Gefahr von Krebs sinken.

    Tipp vier: Alkohol nur in geringen Maßen. Das Krebsrisiko steigt bereits mit dem ersten Weinglas, was täglich eingenommen wird. Das ist ein ernst zu nehmender Faktor, der alle alkoholischen Getränke betrifft. Also auch Bier und Co. sind bei Überfluss schädlich. Es ist außerdem für die Leber nicht vom Vorteil.

    Tipp fünf: Zucker- und fettarme Ernährung. Forschungen belegen, dass Krebs auch in Zusammenhang mit ungesunder Ernährung steht. Laut Kaaks werden durch zu viel Zucker und Fett Prozesse begünstigt, die eine Entstehung von Krebs fördern. Die Lebensmittelindustrie steht außerdem in Verdacht auf Produkte/Mittel zurückzugreifen, die Krebs auslösen können. Der Rat vom Experten ist deshalb: Rotes Fleisch und Wurstprodukte nur in Maßen verzehren.

     

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  • Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erfolgten Untersuchungen zu den häufigsten Todesursachen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass rund 54 Prozent der Todesfälle auf zehn bestimmte Ursachen zurückgehen.

     

    Weltgesundheitsorganisation wertete Todesfälle von 2015 aus

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung eines Datenbestands aus dem Jahr 2015 von Forschern der Weltgesundheitsorganisation WHO fanden diese heraus, dass über die Hälfte auf zehn bestimmte Todesursachen hinauslaufen. Dabei spielen am häufigsten Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzerkrankungen eine entscheidende Rolle. Diese zeichneten für rund 15 Millionen Todesfälle verantwortlich.

     

    Häufigste Erkrankungen für Todesfälle

    Aber auch weitere schwere Erkrankungen stehen mit an oberster Stelle. Erstens handelt es sich bei rund 3,2 Millionen Todesfällen um die chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD. An zweiter Stelle finden wir den Lungenkrebs mit 1,7 Millionen Todesfällen vor. Immerhin noch 1,6 Millionen Menschen mussten auf Grund von Diabetes ihr Leben hinter sich lassen. Die Demenz gilt als die siebthäufigste Todesursache des Jahres 2015.

     

    Durch Durchfallerkrankungen ergaben sich noch 1,4 Millionen Todesfälle. Damit halbierte sich der Wert zwischen 2000 und 2015. Vergleichsweise verstarben weniger Personen an Tuberkulose. Wobei diese Erkrankung sich immer noch unter den zehn meisten Todesursachen befindet. Dahingegen zählte AIDS nicht mehr zu den zehn häufigsten Ursachen.

     

    Zu den weiteren Todesursachen weltweit gehörten im Jahre 2015

    • 1,3 Millionen Personen durch Verkehrsunfälle
    • 1,1 Millionen Menschen auf Grund von Erkrankungen

     

    Zahlreiche Tote auf Grund von Verkehrsunfällen

    Verkehrsunfälle zählen zu den am häufigsten vertretenen Todesursachen. Mit 70 Prozent tragen die so genannten nichtübertragbaren Krankheiten zur Quote der Todesfälle auf dem gesamten Globus bei. Länder mit einem schwachen Einkommen liegen bei 37 Prozent. Dabei erhöht sich dieser Wert in Ländern mit hohem Einkommen auf 88 Prozent.

     

    2015 gingen insgesamt 5 Millionen Todesfälle auf Unfälle und Verletzungen zurück. Als Auslöser für diese Fälle kamen 27 Prozent durch Verkehrsunfälle zustande. Einkommensschwache Länder traten mit 28,5 Todesfällen je 100.000 Einwohner in den Vordergrund.

  • Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Britische Frauen sind mit ihrem Sexualleben nicht immer zufrieden. Eine neue Studie beweist, dass nahezu jede zehnte Frau über Schmerzen bei der schönsten Nebensache der Welt klagt. Die britischen Wissenschaftler führten diverse Untersuchungen durch und veröffentlichten die Ergebnisse in einer Fachzeitschrift (British Journal of Obstetrics and Gynaecology). Es wurden knapp 7.000 Damen befragt, die sexuell aktiv sind. Das Alter reicht von 16 bis 74 Jahren, 7,5 Prozent davon gaben Schmerzen beim Sex im letzten Jahr oder rückblickend auf die letzten drei Monaten an. Etwa ein Viertel davon kämpft sehr oft mit Schmerzen beim Geschlechtsakt.

     

    Die Lust fehlt

    Das Problem betrifft in erst Linie Frauen zwischen 55 und 64 Jahren, daran schließt sich die Altersgruppe 16 bis 24 Jahren an. Die Hintergründe sind oft umfangreich und umschließen mehrere Faktoren, so haben 62 Prozent der Betroffenen einfach kein Interesse am Geschlechtsverkehr. Knapp 40 Prozent können die intimen Stunden nicht genießen. Die britischen Wissenschaftler sagen auch, dass ca. ein Viertel keinerlei Erregung oder Aufregung fühlt.

     

    Die Psyche spielt eine Rolle

    Ein wesentlicher Grund für die Schmerzen ist eine trockene Vagina, etwa die Hälfte (45 Prozent) gibt dies an. Dabei wurde auch eine Verbindung zu psychischen Problemen festgestellt, was sich in Ängsten beim Sex äußert. Außerdem lag bei ca. 11 Prozent der Damen eine Depression vor. Ein weiterer Grund sind körperliche Erkrankungen, 13 Prozent von den Teilnehmerinnen gaben eine schlechte körperliche Gesundheit an.

     

    Fehlende Kommunikation

    Häufig wird die Kommunikation mit dem Partner vergessen oder es wird als unangenehm empfunden. Acht Prozent reden gar nicht über Sex oder empfinden es zumindest als schwierig. In der Praxis ist das ein bedeutender Punkt, da sich der Partner so nicht auf die Bedürfnisse der Frau einstellen kann. Ursache kann aber auch eine negative Vorgeschichte sein, sexueller Missbrauch ist ein oft unterschätztes Thema. Als Folge wird dann auch mit dem Freund/Mann nicht über den Geschlechtsverkehr gesprochen.

    Unterm Strich geht aus der Studie hervor, dass eine glückliche Beziehung nicht automatisch ein zufriedenes Sexualleben bedeutet. Zudem schämen sich viele Frauen für das Problem und suchen deshalb auch keine Hilfe auf. Dabei ist es in der heutigen Zeit überhaupt nicht peinlich, Experten haben tagtäglich damit zu tun und wissen, welche Mittel helfen könnten.

     

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  • Steigerung der Schlafqualität durch die Aminosäure Tryptophan

    Steigerung der Schlafqualität durch die Aminosäure Tryptophan

    Liegen beim Menschen Schlafstörungen vor, kann die Aminosäure Tryptophan hilfreich sein. Für Störungen des natürlichen Schlafs kommen zahlreiche Ursachen in Frage. Sofern eine länger anhaltende Schlaflosigkeit von der betroffenen Person wahrgenommen wird, können sich Krankheiten entwickeln oder gar verschlimmern.

     

    Rund ein Viertel aller Menschen von Schlafproblemen betroffen

    Aktuell durchgeführten Studien zufolge ist etwa ein Viertel sämtlicher Menschen innerhalb der Industriestatten mehr oder weniger von akuten Schlafproblemen betroffen. Sowie diese über einen längeren Zeitraum anhalten, empfiehlt sich eine ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen.

     

    Infolge einer ärztlichen Therapie findet zunächst eine Analyse der Krankheitsgeschichte statt. Anschließend erfolgen meistens Untersuchungen im Schlaflabor. Liegen einer Schlafstörung innere Erkrankungen zugrunde, macht sich eine umgehende Behandlung erforderlich. Auf jeden Fall besteht diese in einer umfangreichen Aufklärung zum Thema Schlaf. Zudem macht sich nicht selten eine Verhaltenstherapie erforderlich.

     

    Zusammenhang von Tryptophan und Schlaf

    Im Grunde genommen werden nächtliche Schlafunterbrechungen als störend empfunden. Sie führen zu keiner Erholung. Tryptophan ist eine Aminosäure, die sich selten in Lebensmitteln finden lässt.

     

    Dabei sorgt die essentielle Aminosäure beim Menschen für eine Aufhellung der Stimmung. Denn nicht selten sind unter anderem Depressionen die Ursache für Schlafstörungen. Tryptophan kann zu einer normalen Regulierung der Gefühlslage beitragen und führt somit ein besseres Wohlbefinden herbei.

     

    Durch die Einnahme von Präparaten mit Tryptophan erfolgt eine Förderung des gesunden Schlafs. Darauf weisen neueste Erkenntnisse hin. Die Aminosäure ist in der Lage, tagsüber den Serotoninspiegel auf gleicher Höhe zu halten. Dadurch kann sich während des Einschlafens sowie nachts ausreichend Melatonin bilden.

     

    Melatonin beeinflusst maßgeblich den Wach-Schlaf-Rhythmus und wird zwingend für einen erholsam wirkenden Schlaf benötigt. Deshalb kann ein Mangel an dieser Aminosäure zu Schwierigkeiten beim Einschlafen und Schlafstörungen führen. Infolgedessen wird der geringe Schlaf als weniger erholsam empfunden.

     

    Tryptophan kann gesunden Schlaf fördern

    Eine Therapie mit Tryptophan kann gute Erfolge bei vorhandenen Schlafstörungen bringen. Ganz besonders dann, wenn Kinder betroffen sind. Während der morgendlichen Einnahme der Aminosäure erleichtert diese abends das Einschlafen. Zudem führt Tryptophan zu einer guten Stimmung.

     

    Sofern eine regelmäßige Einnahme der Aminosäure stattfindet, fällt im weiteren Verlauf das Aufstehen nicht mehr so schwer. Darüber hinaus hilft Tryptophan vorbeugend gegen depressive Verstimmungen. Denn der Stoff kann in einer hohen Dosierung eine Stimulation der Synthese von Serotonin vornehmen.

     

    Die in der heutigen Zeit bei Schlafstörungen eingesetzten Medikamente zeigen nur eine begrenzte Wirksamkeit. In den meisten Fällen machen diese abhängig und zeigen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr die erwartete Wirkung. Infolgedessen sind gerade in der letzten Zeit verstärkt Produkte natürlichen Ursprungs in den Vordergrund gerückt.

     

    Deshalb kann sich auch die Aminosäure Tryptophan als hochkonzentriertes Nahrungsergänzungsmittel gut behaupten. Neben der effizienten Therapie von vorhandenen Schlafstörungen bessert sich gleichzeitig die Lebensqualität erheblich. Gegensätzlich zu Schlafmitteln besteht ein weiterer Vorteil derartiger Supplemente. Denn eine Überdosierung von Tryptophan ist faktisch nicht möglich. Somit können weder seelische noch körperliche Abhängigkeiten entstehen.

     

    Allerdings wird Tryptophan in einer Vielzahl von EU-Staaten als Arzneimittel und weniger als Nahrungsmittel respektive Nahrungsergänzung eingestuft. Deshalb kann die Aminosäure ausschließlich über eine Apotheke bezogen werden. Aber auch auf Anweisung eines Arztes kann das Medikament eingenommen werden.

     

    Fazit

    Von Schlafproblemen können Personen aller Altersklassen betroffen sein. Sowie die Symptome zu stark belasten, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Erfolgt dieser nicht, können zusätzliche Erkrankungen oder weitere Probleme auftreten.

     

    Mithilfe der Aminosäure Tryptophan lassen sich sehr gute Resultate in Bezug auf die Schlafqualität erzielen.