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  • Tipps für Ausgeschlafene:  Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Tipps für Ausgeschlafene: Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Eine Studie brachte es an den Tag: Wie Virginie Godet-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich herausfand, werden Schlaflose öfter krank und fehlen häufiger auf der Arbeit als Durchschläfer. Im Gegensatz zu den Probanden, die regelmäßig eine erholsame Nacht hinter sich hatten, blieben die chronisch unausgeschlafenen Testpersonen mehr als doppelt so häufig zu Hause, knapp sechs Tage pro Jahr.

    Und mehr noch: Das Aggressionspotential ist bei geringerer Schlafdauer deutlich erhöht und setzt für so manchen Schlafwandler hinsichtlich der angestrebten beruflichen Karriere eine eher hinderliche Spirale in Gang, die sich aus fehlender Konzentration, Schwierigkeiten in der Kommunikation unter Kollegen sowie reduziertem kognitivem Leistungsvermögen zusammensetzt.

    Nur so ist das Ergebnis einer Untersuchung von Psychologen der Uniklinik Regensburg zu erklären, nach der Kurzschläfer doppelt so häufig in unteren Gehaltsgruppen verweilen wie Langschläfer.

    Dabei gibt es anhand neuester Erkenntnisse und Studien einige mehr oder weniger überraschende Fakten und Erkenntnisse zum Thema erholsamer Schlaf, deren Umsetzung vielleicht schon das Problem an der Wurzel packen und baldige Linderung oder Behebung von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten in Aussicht stellen kann. Folgende Tipps nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können – jenseits von psychischen wie physischen Erkrankungen wie Depressionen oder Asthma, die sich gleichsam schlafstörend auswirken können – vielfach schon dabei helfen, in Zukunft besser schlafen zu können:

     

    1. „It’s teatime, Sir“? Kein Koffein am Abend!

    Das in Kaffee und Tee enthaltene Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und verfügt als psychotrope Substanz über eine stimulierende Wirkung, die kurzfristig zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Beseitigung von Müdigkeitserscheinungen sorgen kann. Bei höherer Dosis jedoch nimmt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu und führt zu einer Erhöhung von Puls und Blutdruck. Zwar gewöhnt sich der Körper durch regelmäßigen Konsum an die Substanz und ihre Wirkung, jedoch gehören bei Dauerkonsum neben Kopfschmerzen, Nervosität, Magen-Darm-Beschwerden auch Schlafstörungen zu den gängigsten Nebenwirkungen.

    Wie Nikotin regt Kaffee an und sollte nach dem Ritual des nachmittäglichen Kaffeetrinkens im Laufe des Resttages nicht mehr konsumiert werden. Eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Koffein und Stress der australischen La Trobe Universität in Melbourne hat an 92 Probanden außerdem ergeben, dass Koffein in Kombination mit Stress sogar den Schlaf negativ beeinflussende, Psychose-artige Symptome wie Halluzinationen ausprägen kann.

    Vier bis fünf Tassen Espresso bzw. täglich circa 400 mg Koffein sollten es laut Empfehlung maximal am Tag sein, den Gehalt von koffeinhaltigen Getränken wie Tee, Energiedrinks oder auch Cola miteingerechnet.

     

    2. „Darf’s auch ein Gläschen mehr sein?“… Die Legende vom Schlummertrunk

    Wissenschaftler von der Ann Arbor -Universität von Michigan fanden heraus, dass Alkohol zwar kurzfristig durch den Hopfenanteil für ein Müdigkeitsgefühl und schnelleres Einschlafen sorgen kann, jedoch vor allem in der zweiten Nachthälfte zu häufigeren Wachphasen und Durchschlafstörungen führt. Wer auf ein Gläschen nicht verzichten möchte und über Schlafstörungen leidet, sollte nur in der ersten Tageshälfte Alkohol zu sich nehmen. (Quelle: lsa.umich.edu)

    Wie der Leiter der Studie, J. Todd Arnedt, PhD, Professor an der Sleep and Chronophysiology Laboratory an der University of Michigan unter der Überschrift „A Drink before bed ruins your sleep“ seine Erkenntnisse zusammenfasst, kann der Organismus bei einem durch Alkoholkonsum herbei geführten Schlaf seine natürlichen Schlafzyklen, bestehend aus REM-Phase, Tiefschlaf- und Traumphasen nicht durchleben. So bleibt die erste Traum-Phase unter Alkoholeinfluss aus, die Versuchspersonen durchlebten besonders in der zweiten Nachthälfte überdurchschnittlich viele Wachphasen, nicht zuletzt bedingt durch gesteigerten Drang zum Wasserlassen. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich nachteilig auf Konzentration, Gedächtnisleistungen und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

     

    3. Die Legende vom Glas Milch mit Honig – Ein Ammenmärchen oder doch was dran?

    In einer Hitliste mit Uromas Einschlafrezepten steht das Glas warme Milch mit Honig weit oben – ganz zu Recht, wie agrarheute.com befindet und erklärt, worauf die beruhigende Wirkung zurückzuführen ist: Der Dauerbrenner unter den einfachen wie effektiven Lösungen habe seinen Ruf dem als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu verdanken. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den körperfremden Eiweißbaustein Tryptophan. Ein erhöhter Serotoninspiegel trägt nachweislich zu erhöhter Entspanntheit und Einschlafneigung. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten wie Milch strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

    Milch hat aber auch Eiweißbausteine, die weniger beruhigend als vielmehr anregend wirken. Hier kommt jetzt der Zucker im Honig ins Spiel, der ihre Aufnahme aus der Blutbahn und Einlagerung in das Muskelgewebe bewirkt. Die Kombination proteinreiche Nahrung + Zucker muss bei der Umsetzung nicht notwendigerweise auf Milch und Honig beschränkt bleiben, auch andere serotoninhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte haben den gleichen Effekt.

     

    4. Quartalsschläfer? Nur der Rhythmus macht die Musik!

    Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie bei Schichtarbeit gang und gäbe sind, wirkten sich laut Dr.Orpheu Buxton und Kollegen bei Schlaflabor-Versuchen an 21 gesunden Probanden negativ auf die Insulin-Ausschüttung aus. So führte die Kombination aus Schlafmangel und Störung der Tagesrhythmik zu signifikant erhöhtem Blutzuckerspiegel sowohl bei hungrigem als auch gesättigtem Zustand unter den Probanden. Gleichzeitig war der Stoffwechsel, beurteilt am Ruhegrundumsatz, um acht Prozent in der Testphase reduziert – Gewichtszunahme droht. Nach Aufnahme eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus‘ normalisierten sich beide Werte wieder. Unregelmäßige Schlafzeiten sind offenkundig nicht nur ungesund, sondern für einen gesunden, erholsamen Schlaf alles andere als förderlich. Gemessen an individuellen Verpflichtungen, Gewohnheiten und Terminen sollte jeder Einzelne seinen persönlichen Einschlafrhythmus – von kleinen Toleranzen abgesehen – finden und selbst an Zeiten ohne Verpflichtungen wie Wochenenden, Urlaub etc. einzuhalten versuchen. Schlafforscher plädieren daher für die Einhaltung eines regelmäßigen Rhythmus von Zubettgehen und Aufstehen, der auf die persönlichen Zeitpunkte für Schlafengehen und Aufstehen eingestellt sein muss: Wer morgens früh gegen 8 Uhr bei der Arbeit sein muss und nach eigenem Empfinden etwa 7 Stunden Schlaf braucht, sollte sich werktags gegen 23 Uhr bewusst auf die bevorstehende Nachtruhe vorbereiten und zu Bett gehen.

     

    5. Eine Siesta halten? Ein Killer für den Schlafrhythmus!

    Selbst bei einsetzender Müdigkeit am Folgetag nach durchwachter Nacht sollte ein Mittagsschlaf oder ein Nickerchen am Abend vor dem Fernseher vermieden werden, um dem Körper die Chance zu geben, sich auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzustellen. Damit Körper und Psyche ausreichend regenerieren können, empfehlen Forscher eine Schlafdauer von rund sieben Stunden pro Nacht – mit Toleranzen von bis zu 1,5 Stunden in die eine oder andere Richtung. Dabei ist es erheblich für die Gesundheit, ob die Menge an einem Stück oder in mehreren Etappen geschlafen wird. Unruhiger und unregelmäßiger Schlaf in kleineren Portionen versetzt laut Ingo Fietze, dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charité und Experte der Krankenkasse Knappschaft, den Körper in eine Art Alarmzustand – einhergehend mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, Belastungen des Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck und Übergewicht.

    Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft ergab, das knapp jeder Zehnte mit einer durchgehenden Schlafdauer von weniger als fünf Stunden, bedingt durch Stress, berufliche Sorgen, Existenznöten etc.) auskommt bzw. auskommen muss. Nach neuesten Erkenntnissen geht mehr als zehn Jahre zu kurzer oder sporadischer Schlaf unweigerlich an die Lebenserwartung.

     

    6. Zu kalt draußen, um ein Fenster zu öffnen? Mut zum Frischluftfanatiker!

    Schlaffördernd wirken sich auch regelmäßiges Lüften und niedrige Temperaturen im Schlafbereich aus. Neben ausreichender Verdunkelung und einem Abschalten möglicher akustischer Störquellen ist der Faktor Sauerstoff besonders entscheidend für gesunden Schlaf.
    Wie der Ratgeber „So starten Sie gut in den Tag – Tipps für den Morgen“ verrät, wirkt sich ein hoher Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer positiv aus.
    Deshalb sollte vor dem Zubettgehen das Schlafzimmerfenster mindestens zehn Minuten geöffnet bleiben um somit für einen Luftaustausch im Raum und für genügend Sauerstoff im Schlafzimmer auch über Nacht zu sorgen. Die Temperatur kann bei maximal etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen, die Matratze weder zu hart noch zu weich sein. Frische Luft mit erhöhtem Sauerstoffgehalt wirkt sich auch tagsüber günstig auf das Einschlafverhalten aus – besonders in Kombination mit körperlicher Bewegung, wie einem Spaziergang. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sportliche Aktivitäten an frischer Luft wirken sich nicht nur stressreduzierend sondern auch schlaffördernd aus, dabei solle jedoch laut gesundheit.de auf (Schnell-)Kraftsportarten unmittelbar vor dem Zubettgehen verzichtet werden.

     

    7. Am Abend erst so richtig aufdrehen? Der meditative Rückzug in angenehme Rituale

    Gerade wer häufig unter Schlafstörungen leidet, sollte sich ein allabendliches Zeitfenster von mindestens einer Stunde gönnen, das mit möglichst als angenehm empfundenen wiederkehrenden Tätigkeiten ausgefüllt werden sollte. Das beinhaltet einen Verzicht auf anstrengendes geistiges Arbeiten, wie beispielsweise dem Lernen für Prüfungen. Abschalten heißt die Devise, vorzugsweise mit Tätigkeiten, die durch monotone Abläufe sowohl ein Ablenken von belastenden Problemen als auch ein Verharren in meditativer Grundhaltung begünstigen.

    Das kann für jeden etwas anderes sein, für den einen z.B. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Um zu innerer Ruhe zu gelangen, können auch immer wiederkehrende Rituale wie Buchlesen, ein Abendspaziergang oder Hobbies wie Basteln, Stricken etc. dienlich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang weniger die Frage nach dem „Was“ sondern vielmehr, wie regelmäßig etwas ausgeübt wird und wie positiv die innere Einstellung dabei ist. Eine positive Grundstimmung in einer als angenehm empfundenen Atmosphäre wirkt sich in jedem Fall günstiger auf das Ein- und Durchschlafverhalten aus.

     

    8. Den Schlaf erzwingen? Von einer gesunden Portion Fatalismus und innerem Loslassen

    In Fällen innerer Unruhe nach ergebnislosem Schäfchenzählen hilft oft nächtliches Aufstehen und Durchführen leichter Tätigkeiten. Nicht ist kontraproduktiver als starres, verkrampftes Festhalten an wiederholten Einschlafversuchen. Hilfreich kann oftmals die Flucht nach vorne sein, so kann sich beim Lesen in einem Buch oder Schauen einer nächtlichen Fernsehsendung die Müdigkeit doch noch unvermittelt einstellen – gerade, wenn die Gedanken rund ums Schlafen abgelenkt werden, und der Druck, einschlafen zu müssen, genommen ist.

    Dass der Mensch in heutiger Zeit einiges im Laufe der Zivilisation verlernt hat, belegt eine Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“, in der das natürliche Schlafverhalten bei Urvölkern erforscht wurde. Das für unter Schlafstörungen Leidende tröstliche Ergebnis: Obwohl alle Probanden kein elektrisches Licht hatten, das sie wachhielt, kein Internet, keine Heizung und keinen Fernseher, schliefen sie selbst für die Maßstäbe moderner Gesellschaften verhältnismäßig kurz. Im Durchschnitt ruhten sie pro Nacht 6,4 Stunden, im Winter knapp eine Stunde länger, im Sommer knapp eine Stunde kürzer. Und dennoch: Medizinische Tests ergaben, dass bei allen die überraschend geringere Schlafdauer keine negativen Folgen für die Gesundheit haben. Die verblüffende Erkenntnis entspricht dabei den modernen Vorstellungen vom gesunden Schlaf. So richtet sich eine perfekte Schlafdauer nicht zwangsläufig nach einer gewissen Stundenzahl, sondern nur danach, wie müde sich der Betreffende tagsüber fühlt. Es ist demnach kein Grund zur Besorgnis, wenn der Schlaf einmal ausbleibt oder sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit einstellt.

     

     

    Bilder:
    Abbildung 1: fotolia @Photographee.eu #71566016

  • Nivea Sun Protect & Refresh Kühlendes Sonnenspray LSF 50

    Nivea Sun Protect & Refresh Kühlendes Sonnenspray LSF 50

    Ein Bad in der Sonne ist für viele Menschen der perfekte Glücklich-Macher. Doch auch wenn die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut gut tun, darf niemals vergessen werden, dass sie auch gefährlich sind. Damit Sie im Sommer perfekt gegen die UV-Strahlung der Sonne geschützt sind, gibt es eine Vielzahl von Sonnencremes und -sprays. Eines davon – das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray – haben wir uns einmal genauer angeschaut und getestet.

    Produktbeschreibung

    Das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist mehr als nur ein einfacher Sonnenschutz. Es handelt sich hierbei um ein erfrischendes Spray, das an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung bietet und dabei auch angenehm und erfrischend riecht. Das Sonnenspray aus dem Hause Niveau ist in verschiedenen Lichtschutzfaktoren erhältlich. In unserem Test geht es um das Spray mit dem höchsten Lichtschutzfaktor: LSF 50 +. Das Produkt schützt sowohl gegen UV-A- als auch UV-B-Strahlen. Die Wirkung setzt sofort ein. Außerdem ist auch zu erwähnen, dass die Hautverträglichkeit vom Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray dermatologisch getestet wurde. Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut können unter Umständen dennoch gereizt auf das Spray reagieren. Wir empfehlen in diesem Fall, auf ein Sensitiv-Produkt auszuweichen.

    Einfaches Auftragen

    Ein riesiger Vorteil vom Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist das einfache Auftragen. Das Spray kommt sehr fein aus der Flasche und verteilt sich gleichmäßig auf der Haut. Es lässt sich kinderleicht verreiben und zieht sehr schnell ein. Außerdem hinterlässt es keinen fettenden Rand. Die Kleidung bleibt ebenfalls von weißen Spuren und Rückständen verschont. Für diese einfache Anwendung erhält das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray einen klaren Pluspunkt von uns.

    Das Nivea Sun Protect & Refresh Sonnenspray ist kein Pumpspray, sondern wird mithilfe von Treibgas betrieben. Deswegen wird es auch als Aerosol-Spray bezeichnet. Das bedeutet, dass das Sonnenschutzmittel ausgesprochen stark aus der Flasche kommt und auch an schwer erreichbare Stellen des Körpers gelangen kann. Dieser positive Effekt wird zusätzlich durch ein spezielles 360 Grad-Ventil verstärkt. Das Ventil sorgt nämlich dafür, dass Sie das Sonnenschutzmittel in jeder Position auftragen können. Auch eine Über Kopf-Nutzung ist – anders als bei Pumpsprays – möglich.

    Der Nachteil von Treibgas ist, dass das Spray schneller entzündlich ist. Lassen Sie es deswegen niemals ungeschützt in der Sonne liegen und halten Sie es von Zündquellen fern.

    Wirkung auch im Wasser

    Nivea arbeitet im Fall vom Sun Protect & Refresh Sonnenspray LSF 50 mit einer wasserfesten Formel. Das bedeutet, dass der Sonnenschutz auch dann gegeben ist, wenn Sie sich nach dem Eincremen ins Wasser begeben. Vor allem im Sommerurlaub oder an einem Tag am See ist diese Eigenschaft überaus nützlich.

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  • Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.

    Ein begriffliches Missverständnis

    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.

    Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.  Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.

    Wo Milben am liebsten leben

    Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.

    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.

    Frühling – Ein Zyklus beginnt
    Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.

    Harmlose Mitbewohner
    Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?

    Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
    Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.

    Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
    Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.

    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.

    Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
    Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.

    Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!

    Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.

    Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.

    Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.

    Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
    Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).

    Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.

    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.

    Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
    Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.

    Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.

    Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
    Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.

    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.

    Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
    Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.

    Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
    Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.

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  • Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez

    Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez

    Wer möchte im Sommer keine schön gebräunte Haut haben? Aber um braun zu werden, muss man sich je nach Hauttyp lange in die Sonne legen und das ist bekanntlich nicht sonderlich gesund. Alle, die auch ohne die ungesunde UV-Strahlung braun werden möchten, können das mit einer tollen Lotion, die praktisch schon während des Duschens die Haut bräunt – die Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez. Aber ist es wirklich so einfach, wie es klingt, und pflegt die Lotion auch die Haut?

    Produktbeschreibung und Inhaltsstoffe

    Die Duschcreme zum Selbstbräunen gibt es in der 200 ml Tube zu einem Preis von knapp 23,- Euro. Die Lotion bekommt durch Süßmandelöl einen hohen Pflegefaktor und macht die Haut streichelweich und wunderbar zart. Dazu kommt ein ebenso hoher Feuchtigkeitsschutz und auch nach einem Bad im Meer schützt die Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez die Haut immer noch rundum. Ein weiterer Pluspunkt ist der angenehm zarte Duft von frischen Zitronen und Mandeln. Da die Lotion beim Duschen aufgetragen wird, garantiert sie eine streifenfreie Bräunung, was nicht jeder Selbstbräuner von sich behaupten kann.

    Die praktische Verpackung

    Die Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez gibt es in Tubenform, sie ist sehr handlich und nimmt auch im Urlaubsgepäck keinen Platz weg. Die Tube liegt gut in der Hand, sie lässt sich sicher verschließen und sorgt damit nicht für unangenehme Überraschungen im Beauty-Case oder im Kulturbeutel. Der Look der Tube in hellblau erinnert an den blauen Sommerhimmel und sorgt für schöne Erinnerungen an den letzten Strandurlaub.

    Die einfache Anwendung

    Die Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez ist wie schon erwähnt, eine tolle Mischung aus einem pflegenden Duschgel und einem Selbstbräuner, der der Haut einen herrlichen Goldton verleiht. Die Anwendung ist denkbar einfach und es braucht nur vier Schritte bis zur Bräunung mit Pflege. Zunächst wie gewohnt mit der Lotion duschen und dann im zweiten Schritt das Wasser abstellen, nun wird die Lotion mit kreisenden Bewegungen auf der nassen Haut auftragen, dabei den Schaum großzügig an den Körperpartien verteilen. Zum Schluss sind dann die Hände und Füße an der Reihe.

    Dann werden die Innenflächen der Hände gründlich mit Wasser abgespült, und anschließend ist ein wenig Geduld notwendig, denn die Lotion muss drei Minuten einziehen. Danach die Reste mit warmem Wasser abspülen und die Haut mit einem Frotteehandtuch vorsichtig abtupfen. Im Laufe des Tages bräunt die Lotion nach und das Ergebnis ist bis zu sechs Tage sichtbar.

    Sehr ergiebig

    Die 200 ml Tube Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez ist sehr ergiebig, denn es reicht schon eine kleine Menge aus, um die Haut zu pflegen und zu bräunen. Wenn ein intensiver Goldton das Ergebnis sein soll und die Lotion öfter angewendet wird, dann reichen noch kleinere Mengen aus, um die Haut zu veredeln. Angenehm ist, dass die Lotion sehr schnell in die Haut einzieht, es bleibt kein fettiger Film zurück. Auch Abfärben ist kein Thema, weder auf dem Handtuch noch auf der Kleidung sind Flecken zu befürchten.

    Was spricht für die Gradual Tan In Shower Lotion von St.Tropez?

    Pro:

    • Sie fettet nicht
    • Die Bräunung ist streifenfrei
    • Sie ist sehr ergiebig
    • Sie sorgt für einen wunderbaren Goldton auf der Haut
    • Sie duftet sehr angenehm und zart
    • Sie pflegt die Haut beim Duschen

    Contra:

    • Es gibt nur einen einzigen Nachteil, und das sind die drei Minuten Wartezeit in der Dusche, aber wenn man an den tollen Effekt denkt, dann vergehen die wenigen Minuten wie im Flug.

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  • Die gründliche Anamnese – mehr als ein Gespräch mit dem Arzt

    Die gründliche Anamnese – mehr als ein Gespräch mit dem Arzt

    Bevor ein Arzt einen neuen Patienten behandelt, muss er eine gründliche Anamnese machen, denn nur so erfährt der Arzt alles, was für die weitere Behandlung wichtig ist. Das Wort Anamnese kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet so viel wie Erinnerung, und tatsächlich hilft die Anamnese dabei, die Behandlung eines Patienten immer wieder genau anzupassen. Eine Anamnese ist zudem wichtig, um ein Vertrauensverhältnis zwischen einem Arzt und seinen Patienten aufzubauen, denn nur wenn der Patient dem Arzt wirklich vertraut, dann kann eine Behandlung auch gelingen.

    Wozu wird eine gründliche Anamnese gemacht?

    Eine Anamnese verfolgt zwei verschiedene Ziele, zum einen möchte der Arzt erfahren, welche Krankheiten und Beschwerden der Patient in der Vergangenheit hatte. Zum anderen möchte der Arzt auch etwas über den sozialen und beruflichen Hintergrund des Patienten erfahren, denn nur so ergibt sich ein ganzheitliches Bild. Durch die gründliche Anamnese wird ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Arzt und seinen Patienten aufgebaut, und wenn der Patient merkt, dass er sich dem Arzt anvertrauen kann, dann hilft das dabei, Erkrankungen besser zu erkennen und effektiv zu behandeln. So individuell wie die Patienten, so individuell ist auch die Anamnese. Zu Beginn des Gesprächs wird der Arzt den Patienten fragen, warum er gekommen ist und der Patient wird dann seine Beschwerden schildern. Der Arzt fragt nach Details und möchte auch etwas über frühere Erkrankungen wissen, um sich genau über die Krankengeschichte zu informieren.

    Die Eigenanamnese

    Der Arzt möchte während der Anamnese wissen, ob der Patient schon einmal operiert worden ist, er fragt, ob es eventuell ein chronisches Leiden gibt, denn diese Informationen können bei der aktuellen Behandlung eine wichtige Rolle spielen. Klagt der Patient zum Beispiel über Probleme im Magen- und Darmbereich, dann wird der Arzt ihn fragen, was er wann gegessen hat. Auf diese Weise erfährt er auch etwas über die Essgewohnheiten seines Patienten. Wenn der Patient ihm aber erzählt, dass er gerade von einem Urlaub im Ausland zurückgekehrt ist, dann wird der Arzt eine sogenannte Reiseanamnese machen und die Reise als einen der möglichen Verursacher der Beschwerden mit einbeziehen. Bei einer vegetativen Anamnese spielen die Körperfunktionen des Patienten eine große Rolle. Der Arzt befragt den Patienten nach dessen Stuhlgang, er möchte wissen, ob zu den Magen- und Darmproblemen auch Fieber aufgetreten ist oder ob es zu Durchfällen gekommen ist.

    Die Familien – und die Medikamentenanamnese

    Eine besonders gründliche Anamnese ist die Familienanamnese, bei der der Arzt nach möglichen genetischen Ursachen forscht. Diese gründliche Anamnese wird immer dann gemacht, wenn der Verdacht auf eine erbliche Krankheit wie Brustkrebs, Bluthochdruck oder Diabetes besteht. Während einer Familienanamnese möchte der Arzt von seinem Patienten wissen, welche Krankheiten es in der Familie gab oder gegeben hat. Eine notwendige und gründliche Anamnese ist die Medikamentenanamnese. In diesem Fall interessiert sich der Arzt für die Medikamente, die der Patient einnimmt und ob es eventuell Nebenwirkungen gibt. Diese gründliche Anamnese ist für den Arzt von Interesse, wenn es beispielsweise eine Allergie gibt oder wenn eine Patientin die Pille einnimmt. Der Arzt muss nämlich genau wissen, welche Präparate der Patient einnimmt, denn nur so kann er die richtige Dosis bestimmen.

    Die Sozialanamnese

    Die soziale und berufliche Anamnese ist ebenfalls von Bedeutung, denn auch diese gründliche Anamnese hilft dabei, den Patienten richtig einschätzen zu können. Ist der Patient großen physischen oder psychischen Belastungen ausgesetzt? Wie stabil ist das soziale Umfeld und gibt es vielleicht Probleme in der Beziehung oder mit der Familie? Alle diese Informationen können für die Behandlung relevant sein. Vor allem bei älteren Menschen ist eine Sozialanamnese wichtig, denn viele ältere Patienten vertrauen sich oft ihrem Arzt an und schütten ihm ihr Herz aus.

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  • Gesund durch den Büroalltag

    Gesund durch den Büroalltag

    Kleine Tipps, die sich problemlos in den Tagesablauf einbinden lassen

    Der Alltag im Beruf ist für viele eine stressige Angelegenheit. Dazu kommt, dass in der heutigen Zeit hauptsächlich sitzende Tätigkeiten ausgeführt werden. Kommen dann noch unregelmäßiges Essen und ungesunde Snacks zwischendurch dazu, so beginnt der Körper früher oder später zu rebellieren. Während die einen Fettpölsterchen ansetzen, fühlen sich andere zunehmend ausgelaugt oder antriebslos.

    Frühjahrsmüdigkeit auch im Herbst und Winter

    Die ungesunde Lebensweise, die so mancher im Büro betreibt, setzt sich nicht selten auch noch abends fort. Da werden schnell Fertiggerichte ohne viel Nährstoffgehalt zubereitet und dann auf der Couch relaxt. Die Folge sind die bekannte Frühjahrsmüdigkeit auch im Herbst und Winter, oder aber

    • Rückenprobleme
    • Kopfschmerzen
    • Übergewicht
    • Herz-Kreislaufprobleme
    • Zuckerkrankheit

    Dabei kann mit einfachen Tipps, die sich im Alltag bewähren, rasch und effektiv Abhilfe geschaffen werden.

    1. Bewegung ist das Maß der Dinge

    Die Aktivierung der Muskeln bei der Bewegung ist wichtig, um den Stoffwechsel auf Touren zu bringen und den Puls ansteigen zu lassen. Welche Form davon jemand bevorzugt, bleibt ihm überlassen. Die Bandbreite ist riesig und reicht von

    • Zügigem Gehen
    • Walken
    • Treppen steigen
    • Rad fahren

    Für den Alltag bedeutet dies, das Auto etwas weiter weg von der Firma zu parken und die letzten zehn Minuten zu Fuß zügig gehen. Dieser Gang macht nicht nur wach, sondern bringt auch den Kreislauf in Schwung.

    Auch für die Mittagspause heißt es, aktiv zu bleiben. Dies kann ein kurzer, aber intensiver Spaziergang sein oder aber der Gang ins nahegelegene Imbiss-Café. Damit verschwindet auch das Mittagstief, unter dem viele Büroangestellten leiden.

    1. Verspannungen vermeiden

    Gerade Verspannungen im Rücken- oder Nackenbereich machen vielen bei sitzender Tätigkeit zu schaffen. Diesen Beschwerden kann jedoch gut und effektiv vorgebeugt werden. Eine einfache Maßnahme ist, etwa jede Stunde mindestens einmal aufzustehen und die Arme nach oben zu strecken. Das dehnt den Rücken und bringt den Kreislauf in Schwung, ebenso sinnvoll ist es, den Drucker oder die Kaffeemaschine etwas weiter weg vom Schreibtisch zu platzieren. So muss jedes ausgedruckte Blatt oder jede frische Kaffeetasse mit wenigen Schritten abgeholt werden.

    1. Ausreichend Frischluft sorgt für einen wachen Geist

    Frische Luft, auch wenn sie im Winter kalt ist, tut Körper und Geist gleichermaßen gut und weckt die Lebensgeister an einem anstrengenden Arbeitstag. Am besten werden direkt beim Reinkommen ins Büro morgens die Fenster für einige Minuten geöffnet. Stoßlüften ist eine optimale Methode, um frische Luft in den Raum zu lassen. Auch im weiteren Tagesverlauf macht es Sinn, immer wieder die Fenster für kurze Zeit zu öffnen. Denn kühle Luft macht angenehm wach und das klare Denken fällt viel leichter.

    1. Gymnastikball statt Bürostuhl

    Auch wenn der Bürostuhl ergonomisch geformt ist und sowohl für den Rücken als auch für die Wirbelsäule perfekte Sitzbedingungen gegeben sind, sorgt der Tausch gegen einen Gymnastikball für einen gesunden Arbeitsplatz. Dieser hat nämlich viele positive Effekte wie etwa

    • Eine Stärkung der Körpermitte, da die Muskulatur in der Körpermitte aktiviert wird. Bauch, Hüfte, Brust und Bauch werden allein durch das aufrechte Sitzen in Form gebracht.
    • Eine Verbesserung der Balance, womit die Muskeln entsprechend zur Erhaltung dieser eingesetzt werden. Die Stabilität des gesamten Bewegungsapparates wird gefördert.
    • Auch die Haltung verbessert sich, denn ohne Rücken- und Armlehne, die normalerweise stützen, sitzt der Betroffene automatisch aufrechter und hält den Rücken gerade. Die Stärkung der Muskeln im Rumpfbereich fördert zudem die gerade Wirbelsäule.
    1. Ausreichend Trinken

    Gesund-durch-den-Büroalltag-2Dass eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr den Organismus in Schwung hält und den Kreislauf unterstützt, ist hinlänglich bekannt. Doch wer denkt bei all dem Stress im Alltag und den Bergen unerledigter Akten auf dem Schreibtisch an das regelmäßig zu konsumierende Getränk. Hier kann sich der Betroffene einfach austricksen und einen Krug mit Kräutertee oder Wasser auf den Arbeitsplatz stellen. Allein schon die Tatsache, dass die Flüssigkeit im Blickfeld ist, motiviert zum Glas zu greifen und regelmäßig zu trinken. Der Sozialverband VdK empfiehlt „schwierigen Trinkern“ außerdem, ein sogenanntes Trinktagebuch zu führen. So wird das regelmäßige Trinken unterstützt und kann auch im Nachhinein genau nachvollzogen werden.

    1. Gesunde Ernährung und Snacks für zwischendurch

    Gesund-durch-den-Büroalltag-3Ein nahrhaftes Frühstück ist ein perfekter Start in den Tag. Wer dazu keine Zeit hat oder morgens nichts essen mag, der sollte dennoch eine Zwischenmahlzeit vor dem Mittagessen konsumieren. Dazu genügt schon ein Stück Obst, je nach Saison passen beispielsweise:

    • Karotte
    • Kohlrüben
    • Paprika
    • Apfel
    • Birn

    Für etwas Abwechslung sorgen exotische Früchte wie Kiwi, Papaya oder Mango.

    Neben dem Aspekt, was als Mahlzeit dient, ist die Tatsache, dass ausreichend Zeit und Ruhe für das Essen geplant sein sollten, enorm wichtig. Fettarme Speisen mit Lebensmitteln, die reich an Kohlenhydrate sind wie etwa

    • Kartoffel
    • Teigwaren
    • Reis

    Auch Salate mit leichten fettarmen Saucen sind als Hauptmahlzeit gut geeignet. Diese Nahrungsmittel versorgen den Körper mit

    • Ballaststoffen
    • Vitaminen
    • Mineralstoffen
    • Spurenelementen

    und fördern so die ausgewogene Energieversorgung. Damit ist die Leistungsfähigkeit gewährleistet und der Betroffene wird nach der Mahlzeit nicht müde.

    Auch für den Rücken – ein typisches „Problemkind“ des Büroalltags – zahlt sich gesunde Ernährung aus. Damit dieser gesund bleibt, sollte bevorzugt zu Milch und Milchprodukten, Sonnenblumenkernen, Eiern oder grünem Gemüse gegriffen werden, denn diese Lebensmittel enthalten wertvolles Kalzium. Dieses dient den Knochen hingegen als Baustoff und hält damit auch den Rücken fit. Selbiges gilt außerdem für Vitamin D, das gerade in dunklen Monaten durch Seefische wie Lachs, Sardelle oder Hering zu sich genommen werden kann.

    1. Entspannungsübungen für Zwischendurch

    Einfache und effektive Entspannungsübungen für Zwischendurch sorgen für den kurzfristigen Stressabbau und gewährleisten, dass anschließend die volle Energie wieder für die Tätigkeit zur Verfügung steht. Eine bewährte Übung besteht darin, einfach die Hände vor das Gesicht zu halten und die Augen zu schließen. Dann konzentriert sich derjenige am besten auf eine schöne Erinnerung – egal ob es sich dabei um den letzten Urlaub oder aber ein schönes Ereignis mit der Familie handelt – und atmet dabei tief ein. Luft anhalten und dann wieder langsam ausatmen. Wer diese Übung etwa fünf  Mal durchführt, wird feststellen, dass er im Anschluss wieder ruhiger ist und sich sogar die im Stress verspannte Gesichtsmuskulatur lockert. Genau das bewirkt einen positiven Effekt auf den ganzen Körper. Wer zusätzlich etwas gegen Verspannungen im Nackenbereich machen möchte, der kann diesen Bereich kräftig mit den Fingern durch kneten.

    Die gesamte Übung dauert knapp zwei Minuten und kann perfekt in einen stressigen Arbeitsalltag eingebaut werden, ohne dass es dazu viel Aufwand braucht oder aber vor den Kollegen auffällig ist.
     
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    Eine zweite Entspannungsübung, die sehr effektiv ist, ist einfach im Sitzen oder Stehen durch zu führen. Dazu atmet der Betroffene einige Male tief durch und spannt dabei seinen gesamten Körper, alle Muskeln und sämtliche Partien, die er bewusst beeinflussen kann, an. Anschließend sollte die Spannung gesteigert und möglichst lange gehalten werden, bevor die Muskeln und andere Körperpartien wieder entspannt werden. Diese Vorgehensweise kann beliebt oft wiederholt werden, wobei jedes Mal bewusst tief ein- und ausgeatmet werden sollte.

    Die bewusste Abwechslung zwischen Spannung und Entspannung der Muskelpartien im Körper hat zur Folge, dass sich eine wohlige Wärme und eine durchaus angenehme Schwere ausbreiten. Dies ist einfach zu erklären, denn durch das Anspannen der Muskeln erweitern sich die Gefäße und diese füllen sich mit besser mit Blut. Wer diese Übung immer wieder mal durchführt, wird schnell feststellen, dass er innerhalb kürzester Zeit zur Ruhe kommt und neue Energien tanken kann. Damit lässt sich auch ohne viel Aufwand und ohne die Aufmerksamkeit der Kollegen auf sich zu ziehen, effektiv wieder Schwung in den stressigen Alltag bringen. Weitere Entspannungsübungen für den Büroalltag gibt es hier.

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