Schlagwort: Urlaub

  • Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

    Umfrage: Bei vielen Berufstätigen ist die Urlaubserholung schnell wieder verflogen

    Baierbrunn (ots) – Vielen Berufstätigen sind die ersten Arbeitstage nach den Ferien ein Graus. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ zufolge hat jeder Dritte (33,9 %) nach dem Urlaub immer erhebliche Schwierigkeiten, sich in der Arbeit wieder einzugewöhnen. Deutlich mehr als ein Drittel (38,0 %) klagt dabei über die erhöhte Arbeitsbelastung: Während der Ferien sei so viel liegengeblieben, dass die Aufarbeitung die ganze Erholung schnell wieder zunichtemache. Drei von zehn (30,8 %) schlafen vor dem ersten Arbeitstag meist sehr unruhig. Allerdings gibt es auch etliche, die sich nach dem Urlaub wieder richtig auf ihre Arbeit freuen (34,4 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.156 berufstätigen Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120934
  • Allergien – warum Stadtkinder gefährdeter sind als Landkinder

    Allergien – warum Stadtkinder gefährdeter sind als Landkinder

    Immer mehr Menschen leiden unter Allergien und auch vor Kindern macht eine Allergie nicht halt. Während sich die meisten Erwachsenen mit ihrer Allergie engagieren, macht ein Heuschnupfen oder eine Lebensmittelallergie Kindern oft schwer zu schaffen. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, seltener unter Allergien leiden als ihre Altersgenossen, die in der Stadt zu Hause sind. Wissenschaftler vermuten, dass die Landkinder ein besser trainiertes Immunsystem haben, aber für die Immunität der Landkinder können auch bestimmte Bakterien und ein Enzym verantwortlich sein.

    Landleben ist gesund

    Kinder, die in ländlichen Regionen oder auf einem Bauernhof aufwachsen, haben nicht nur eine unbeschwerte Kindheit, sie bekommen auch deutlich seltener Allergien. Forscher haben diese Tatsache jetzt einmal näher betrachtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass die sogenannten Endotoxine dabei eine wichtige Rolle spielen. Bei Endotoxinen handelt es sich um von Bakterien freigesetzte Verbindungen, die vom Menschen immer über die Schleimhäute, zum Beispiel im Mund, aufgenommen werden. Es wurden zahlreiche Versuche mit Mäusen gemacht und diese Versuche haben gezeigt, dass wenn die entsprechenden Substanzen täglich aufgenommen werden, sie weniger auf allergieauslösende Stoffe reagieren. Zuständig für den schützenden Effekt ist das Enzym A20, das unter anderem auch die Entzündungsreaktionen im Körper maßgeblich beeinflusst. Kinder, die auf dem Land mit Tieren leben, atmen automatisch über den Staub im Stall oder auf dem Hof viel mehr Bakterien- und Pilzpartikel ein, die allergiemindernd sind. Das trifft besonders auf die Mikroben zu, die Kühe ausatmen.

    Wie eine Impfung

    Aber nicht nur Staubpartikel in der Landluft machen Kinder immun gegen Allergien, auch andere Endotoxine helfen aktiv dabei, die Auslöser einer Allergie abzuwehren. Versuche mit Mäusen haben gezeigt, dass schon kleine Dosen ausreichen, um das Immunsystem auf Trab zu bringen und allergieauslösende Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Die Landluft wirkt praktisch wie eine Impfung für den Körper, denn Studien haben jetzt gezeigt, dass die Wirkung der Enzyme auch dann noch anhält, wenn aus den Kindern erwachsene Menschen geworden sind.

    Ein ausgeglichenes Immunsystem

    Nur ein wirklich ausgeglichenes Immunsystem ist ein Garant dafür, dass es nicht zu Allergien kommt. Kinder, die in einer Großstadt wohnen, leben damit, dass ihr Immunsystem ständig auf Hochtouren läuft. Es gibt Unmengen von schädlichen Stoffen in der Luft, mit denen das Immunsystem immer wieder aufs Neue fertig werden muss. Das führt früher oder später dazu, dass das Immunsystem kapituliert und es zu einer Allergie kommt, also zu einer Erkrankung, mit der der Körper nicht mehr fertig wird und gegen die er nicht mehr ankämpfen kann. Kinder, die auf dem Land leben, sind weitaus weniger schädlichen Stoffen in der Luft ausgesetzt, die Luftqualität ist deutlich besser und das wirkt sich auch auf das Immunsystem aus. Es kann sich auf Dauer stabilisieren, wird ausgeglichen und die Gefahr, an Allergien zu erkranken, nimmt immer weiter ab. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die unter einer Allergie leiden und dann einen Urlaub auf dem Land machen, mit weniger heftigen Allergieattacken zu kämpfen haben. Auch wenn die Allergie nicht ganz verschwindet, auf dem Land können Kinder damit besser leben.

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  • Duzen unerwünscht

    Umfrage: Fast 39 Prozent der Bundesbürger sind wegen eines „Du“ bei der ersten Begegnung pikiert oder fühlen sich gar beleidigt

    Baierbrunn (ots) – Man kennt es vom Einkauf in schwedischen Möbelhäusern oder aus dem Urlaub in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Finnland: In einigen Teilen Europas ist das „Du“ zwischen Fremden an der Tagesordnung. In Deutschland empfinden dennoch fast vier von zehn Frauen und Männern das vertrauliche „Du“ bei der ersten Begegnung als kränkend, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ ergab: 38,7 Prozent der Bundesbürger sagen, dass sie sich schon ein wenig pikiert der gar beleidigt fühlen, wenn sie jemand beim ersten Kennenlernen unaufgefordert duzt. Frauen legen dabei mit 43,2 Prozent noch zu einem größeren Teil Wert auf das „Sie“ als Männer (34,1 Prozent). Und Jüngere tun sich mit dem unaufgeforderten Duzen viel leichter als Ältere: Während 50,9 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und sogar 69,3 Prozent der ab 70-Jährigen sich durch ein spontanes „Du“ beleidigt fühlen, sind es bei den 20- bis 29-Jährigen nur 22,0 Prozent. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.927 Personen ab 14 Jahren, darunter 983 Frauen und 944 Männer. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Senioren Ratgeber“ zur Veröffentlichung frei. 

    Presse-Informationen: 

    Ruth Pirhalla Wort & Bild Verlag Tel.: 089/7 44 33-123 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3113738
  • Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Für die meisten Menschen ist Typhus eine Krankheit, die in einem Atemzug mit Cholera oder Pocken genannt wird, eine Krankheit, die es in der heutigen zivilisierten Welt nicht mehr gibt. Das allerdings ist ein Irrtum, denn die Infektionskrankheit ist nach wie vor präsent. Es sind vor allem Fernreisende, die nicht selten den Krankheitserreger mit nach Hause bringen, ohne es zu wissen, und die dann, ohne es zu wollen, viele andere Menschen anstecken können. Millionen Menschen überall auf der Welt stecken sich jedes Jahr mit Typhus an, aber es gibt effektive Maßnahmen, damit es erst gar nicht zur Ansteckung kommt.

    Übertragung durch Salmonellen

    Typhus tritt in zwei verschiedenen Formen auf, aber beide Formen haben nur einen Überträger und der heißt Salmonellen. Unterschieden werden der Paratyphus, eine typhusähnliche Krankheit und der klassische Typhus abdominalis, der Bauchtyphus. Übertragen werden die Salmonellen durch eine sogenannte Schmierinfektion, also entweder durch verunreinigtes Essen oder Wasser. Vor allem für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, für ältere Menschen, kleine Kinder und schwangere Frauen können beide Formen des Typhus sehr gefährlich werden.

    Die Typhus-Symptome

    Bauchtyphus macht sich mit grippeähnlichen Symptomen bemerkbar. Kopf- und Gliederschmerzen gehören zum Krankheitsbild, aber auch hohes Fieber, das bis zu 40° Grad erreichen kann, zudem haben die Betroffenen starke Bauchschmerzen und leiden unter Verstopfung. Wird der Typhus nicht behandelt, dann kommt noch der charakteristische Hautausschlag dazu. Am Rücken, am Bauch und auch auf der Brust zeigen sich sogenannte Roseolen, kleine rötliche Flecken, die an Stecknadelköpfe erinnern. Auf der Zunge bildet sich ein dicker weißer Belag, nur die Zungenspitze und die Ränder färben sich auffallend himbeerrot. Ab der dritten Krankheitswoche kommt dann auch der typische schwere Durchfall dazu.

    Handelt es sich um Paratyphus, dann sind die Symptome ähnlich, aber nicht ganz so ausgeprägt, so steigt zum Beispiel das Fieber selten über 39° Grad.

    Wie wird Typhus behandelt?

    In der Regel wird Typhus mit Antibiotika behandelt, und wenn die Krankheit früh erkannt wird, dann reicht die Behandlung mit Tabletten, um den Krankheitsverlauf zu stoppen. Kommt es zu einem schweren Verlauf der Krankheit, dann wird ein Aufenthalt im Krankenhaus unumgänglich, denn die Antibiotika müssen in Form einer Infusion verabreicht werden. Besonders dann, wenn das Fieber in bedenkliche Höhen steigt, müssen die Patienten in die Klinik und werden dort auf der Intensivstation behandelt.

    Gibt es eine Impfung?

    Gegen Typhus gibt es eine wirksame Impfung. Diese Impfung besteht aus Typhus-Bakterien, die in abgeschwächter Form gespritzt werden, damit der Körper Abwehrstoffe entwickeln kann. Möglich ist aber auch eine Schluckimpfung, die allerdings für Menschen mit Magen- und Darmproblemen oder mit einem geschwächten Immunsystem nicht zu empfehlen ist. Wird mit der Spritze geimpft, dann reicht eine Injektion aus, bei der oralen Impfung muss der Impfstoff dreimal immer im Abstand von zwei Tagen eingenommen werden, um den gewünschten Schutz aufbauen zu können.

    Gibt es Nebenwirkungen?

    Alles, was eine Wirkung hat, das hat bekanntlich auch eine Nebenwirkung und die Impfung gegen Typhus macht da keine Ausnahme. Vor allem nach der Schluckimpfung kann es zu heftigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder anderen Problemen im Magen- und Darmtrakt kommen. Wird mittels Spritze gegen Typhus geimpft, dann kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, aber nur in abgeschwächter Form. Müdigkeit gehört zu den Nebenwirkungen, aber auch Muskelschmerzen und eine leicht erhöhte Temperatur gehören zu den Symptomen, die nach einer Typhus-Impfung mit der Spritze auftreten.

    Was sollten Urlauber beachten?

    Wer nach Afrika, nach Südostasien oder auch nach Südamerika reist, sollte kein rohes Obst oder Gemüse verzehren und nur abgepacktes Trinkwasser kaufen. Wichtig ist es auch, sich gründlich die Hände zu waschen. Auf rohe oder nicht ganz durchgegarte Speisen sollte generell verzichtet werden, denn auch dort können Salmonellen lauern, die unter Umständen Typhus auslösen können.

    Bild: © Depositphotos.com / tonyoquias

  • Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – das klingt nach Gesundheit, nach Wohlfühlen und nach sanfter Medizin. Dass Ayurveda alles andere als gesund sein kann, das zeigt jetzt der erschreckende Fall einer Frau aus Hamburg, die sich in den Ferien in Sri Lanka nach der indischen Heilslehre behandeln ließ und dann, kurz nachdem sie wieder zu Hause angekommen war, im Krankenhaus um ihr Leben kämpfen musste. Ganz so harmlos und gesund, wie es den Anschein hat, ist Ayurveda offensichtlich doch nicht.

    Ayurveda im Urlaub

    Die 55 Jahre alte Frau hatte sich in den Wellnessferien auf Sri Lanka den klassischen Ayurveda Heilmethoden unterzogen. Sie hatte sich mit speziellen Ölen massieren lassen, Kräuterbäder genommen und auch Schwitzanwendungen gebucht. Ergänzend dazu hatte die Frau aus Hamburg auch noch eine ayurvedische Kost zu sich genommen, die bewirken sollte, dass alle Giftstoffe aus dem Körper gespült werden. Am Ende der Behandlungen hatte sie sich noch Ayurveda-Medikamente für die Zeit nach dem Urlaub geben lassen, und zu diesen Medikamenten gehörten unter anderem auch kleine schwarze Kügelchen, die das Aussehen von Pfefferkörnern hatten.

    Lebensgefährliche Vergiftungen

    Nach dem Urlaub nahm die Hamburgerin jeden Tag sechs von den kleinen Kugeln ein und landete dann in einer Klinik der Hansestadt. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, hatte sie 15 Kilogramm an Gewicht verloren, sie war vollkommen verwirrt und ihre Augenlider sowie die Füße zuckten unkontrolliert. Für die behandelnden Ärzte stand die Diagnose schnell fest: Die Patientin litt unter einer massiven Vergiftung. Eine Blutuntersuchung brachte den Grund der Vergiftung an den Tag, denn durch die 426 Kügelchen hatte die Frau insgesamt 213 Gramm hochgiftiges Quecksilber zu sich genommen, eine Dosis, die einen Menschen ohne Probleme umbringen kann. Der Gehalt an Quecksilber und Blei in den Ayurveda-Medikamenten lang um das 566.110-fache über dem noch zulässigen Wert und wenn man in der Klinik nicht sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet hätte, dann wäre die Patientin gestorben.

    Schwer zu kontrollieren

    Das Analysegerät in Labor der Klinik streikte in Hinsicht auf die gewaltigen Mengen Quecksilber, die die Hamburgerin zu sich genommen hatte und die Ärzte mussten kämpfen, um diese Mengen des giftigen Metalls wieder aus dem Körper der Patientin zu schwemmen. Der Fall der Frau aus Hamburg ist leider kein Einzelfall, denn es ist schon in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Vergiftungen durch Quecksilber gekommen, die in Ayurveda-Medikamenten gefunden wurden. In Deutschland sind diese Mittel nicht verboten, sie werden vielmehr als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, die Inhaltsstoffe hingegen lassen sich so gut wie gar nicht kontrollieren.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier

  • Zwischen Harmonie und Herausforderung – Umfrage: Die meisten Paare genießen im Urlaub ihre Zweisamkeit – Konflikte sind allerdings nicht ausgeschlossen

    Baierbrunn (ots) – In den meisten Partnerschaften dominiert im Urlaub offenbar die Harmonie. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ zufolge einigt sich ein Großteil der Paare (88,7 %) im Urlaub meist auf Unternehmungen, die beiden Spaß machen. Bei zwei Dritteln (66,7 %) spielt der gemeinsame Urlaub in der Partnerschaft eine wichtige Rolle, weil sie dann endlich Gemeinsamkeiten pflegen und sich ganz nahe sein können. Jeder Dritte (34,5 %) betont, den Partner im Urlaub erst richtig kennenzulernen. Dies sorgt offenbar in manchen Fällen auch für Probleme: Jeder Siebte (14,0 %) gibt zu, es bedeute für ihre Partnerschaft bzw. Familie immer eine konfliktträchtige Umstellung, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.303 Frauen und Männer, die in einer festen Partnerschaft leben.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei.

    Presse-Informationen:

    Ruth Pirhalla Wort & Bild Verlag Tel.: 089/7 44 33-123 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de

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