Schlagwort: Verdauung

  • Granatapfel – eine Wohltat für die Gesundheit

    Granatapfel – eine Wohltat für die Gesundheit

    Granatäpfel sind nicht nur lecker, auch bietet die Frucht dem Körper aufgrund seiner Inhaltsstoffe eine Wohltat für den Körper. So zum Beispiel sagt man, dass sich der Verzehr des Granatapfels positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Ebenso ist die Frucht bekannt dafür, Entzündungen zu hemmen und Verdauungsprobleme bekämpfen zu können. Zwar ist das Lösen der Rubine aus dem Inneren des Granatapfels nicht so einfach, dennoch lohnt sich der Aufwand in Anbetracht der gesundheitsfördernden Wirkungen.

     

    Inhaltsstoff Polyphenole

    Vor allem die im Granatapfel enthaltenen Polyphenole, welche aromatische Verbindungen darstellen, sind für die gesundheitsfördernde Wirkung der Frucht der Grund. Mit 20 verschiedenen Polyphenole eignet sich der Granatapfel als Antioxidant. In der Vergangenheit zeigten Studien, dass der regelmäßige Konsum der leckeren Frucht das Wachstum von Prostatakarzinomen einschränken kann. Laut dieser Studie reichen bereits 250 ml Granatapfelsaft, um die PSA-Verdopplungszeit zu reduzieren.

     

    Gesundheitsfördernde Wirkung dank Inhaltsstoffe

    Die wertvollen Inhaltsstoffe eignen sich aber nicht nur als Antioxidantien. Vielmehr sind sie in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken. Ebenso kann die Einnahme der Frucht den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Des Weiteren wirken sich die Inhaltsstoffe folgendermaßen aus:

    ·      Die Einnahme des Granatapfels kann Entzündungen in Gelenkknorpeln lindern.

    ·      Mit den Bitterstoffen lassen sich zudem Verdauungsproblemen beheben.

    ·      Weiterhin können Frauen von den lustbringenden Hormonen des Granatapfels profitieren.

     

    Um von der vollen Wirkung der Frucht Gebrauch zu machen, ist darauf zu achten, dass diese nicht gezuckert ist und auf Aromastoffe verzichtet wurde. Ideal ist der Verzehr der reinen Frucht, welche nicht bearbeitet wurde. Um die Kerne aus der Hülle zu lösen, empfiehlt es sich dies in einer Schüssel aus Wasser zu tun. Lästige Spritzer durch die Kerne werden dadurch vermieden. Wer sich allerdings für die Variante in Kapseln entscheidet, sollte sich sicher sein, dass der Granatapfel schonend verarbeitet wurde. Nur so können die natürlichen Inhaltsstoffe der Frucht erhalten bleiben.

     

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  • Was essen bei Magenbeschwerden

    Was essen bei Magenbeschwerden

    Magenbeschwerden können vielschichtige Ursachen haben – einerseits können den Schmerzen psychische Gründe, wie beispielsweise Stress zugrunde liegen. Auf der anderen Seite zeichnet auch eine falsche Ernährung für Magenbeschwerden verantwortlich.

     

    Dank Ernährungsumstellung Magenbeschwerden lindern

    Sind Magenschmerzen ernährungsbedingt, kann sich eine komplette Umstellung des bisherigen Speiseplans durchaus lohnen. Hierbei sollte auf üppige Mahlzeiten und fette Speisen verzichtet werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf den Verzehr von Produkten tierischer Herkunft weitestgehend zu verzichten. An deren Stelle sollte künftig Vollwertkost und Gemüse sowie Obst treten. Am besten wird der Tag mit Obst gestartet, ein zu spätes Abendessen sollte vermieden werden.

     

    Ferner lässt sich eine Übersäuerung des Magens verhindern, sofern

    • viele Ballaststoffe zu sich genommen werden
    • auf wenig Kohlenhydrate gesetzt wird
    • säurehaltige Nahrungsmittel vermieden werden

     

    Bestens als magenschonende Ernährung haben sich leichte Suppen, naturbelassener Joghurt sowie Salate bewährt. Bestenfalls würzen Sie Ihr Essen mit Gewürzen, die die Verdauung fördern. Dies können unter anderem Fenchel, Ingwer und Kümmel sein.

     

    Als hilfreich bei einer geplanten Umstellung der Ernährung hat sich ein individuelles Heilfasten erwiesen. Dadurch erfolgt ein Reinigen des Magen-Darm-Traktes.

     

    Linderung von Magenbeschwerden durch bestimmte Nahrungsmittel

    Nahezu jede erwachsene Person ist schon einmal von Magenbeschwerden betroffen gewesen. Werden bestimmte Regeln befolgt, lassen sich Magenprobleme jedoch relativ leicht durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel lindern.

     

    Wichtig ist insbesondere auf eine milde, leicht verdauliche Kost zurückzugreifen. Diese sollte möglichst wenig Säure und Fett beinhalten. Starke Magenbeschwerden können mithilfe des Fastens von wenigen Tagen und einer anschließenden Schonkost gut in den Griff bekommen werden. Haben die Schmerzen nachgelassen, kann nach und zu nach zu einer leichten Vollkost übergegangen werden.

     

    In der ersten Phase der Ernährung – dem Fasten – wird der Verdauungstrakt wesentlich entlastet. Dies geschieht in der Regel binnen ein bis zwei Tagen. Wer nicht gänzlich fasten möchte, kann auf das Saftfasten zurückgreifen. Dabei wird der Organismus mit sämtlichen wichtigen Vitaminen und Mineralien sowie ergänzend mit genügend Flüssigkeit versorgt.

     

    Während der zweiten Phase – der Schonkost – verzehren Menschen mit Magenbeschwerden bestenfalls Breie, Brühen, leichte Suppen. Der Heilungsprozess kann zusätzlich mit gegartem Gemüse, Kartoffeln und Reis unterstützt werden. Darüber hinaus darf das ausreichende Trinken nicht vernachlässigt werden. Hierzu eignen sich vorzugsweise stilles Mineralwasser und milder Tee.

     

    Die dritte Phase leitet den Übergang zur normalen Kost mithilfe der leichten Vollkost ein. Nicht zu schnell kann die Ernährung wieder auf weitere Nahrungsmittel ausgeweitet werden. Dabei kommen jedoch nur Lebensmittel in Betracht, die individuell vertragen werden.

     

    Um erneute Magenbeschwerden zu verhindern, empfiehlt es sich, künftig auf

    • blähende Gemüsearten
    • fette Fisch- und Fleischspeisen
    • frisches Brot
    • unreifes Obst
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Getränke mit einem hohen Kohlensäuregehalt
    • vollfette Milchprodukte

     

    zu verzichten.

     

    Viel Obst und Gemüse sowie ausreichend Trinken wichtig bei Magenbeschwerden

    Insbesondere Obstsorten, wie beispielsweise Äpfel, Birnen oder Pflaumen sowie Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, Fenchel und Kohl wirken sich besonders magenschonend aus. Sofern sich Magenschmerzen durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel verstärken, sollte in Zukunft auf diese verzichtet werden.

     

    Tierische Produkte sollten höchstens zwei pro Woche zu sich genommen werden. Zwei bis drei Eier in der Woche sind ausreichend.

     

    Wichtig ist auch ein umfassendes Kauen der Nahrungsmittel. Damit können Magenbeschwerden ebenfalls vermieden werden, da bereits im Mund der erste Verdauungssaft aus der Speicheldrüse abgegeben wird und mit zur Verdauung beiträgt. Ein zu hastiges Essen bereitet dem Magen mehr Arbeit. Diese kann sich zudem schmerzhaft äußern.

     

    Empfohlen werden viele kleinere Mahlzeiten, die über den gesamten Tag verteilt gegessen werden. Neben rund fünf Portionen Obst und Gemüse je Tag ist ein ausreichendes Trinken essentiell. Täglich benötigen die Nieren zur Säureausscheidung etwa zwei Liter Flüssigkeit. Am besten eignen sich ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie Mineralwasser.

     

    Kamillenblüten zeigen eine hervorragende Wirkung. Sie sind verdauungsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend. Pfefferminzblätter tragen zur Förderung der allgemeinen Verdauung bei und desinfizieren zusätzlich.

     

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  • Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Eines der gefährlichsten und extremen Viren im Zusammenhang mit der menschlichen Verdauung ist das Norovirus. Es kommt aus heiterem Himmel, dauert nur ein paar Stunden oder wenige Tage an und verschwindet dann wieder auf hoffentlich „Nimmer-Wiedersehen“. Was die Betroffenen jedoch in dieser Zwischenzeit erleiden müssen, ist äußerst unangenehm. Durchfall und Erbrechen in extremer Form gehören zu den gängigen Symptomen in Bezug auf das Norovirus. In diesem Beitrag helfen wir Ihnen, die ersten Anzeichen folgerichtig zu erkennen, um schnellstmöglich zu handeln und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Die meisten erkennen das Virus erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

     

    Woran das Norovirus erkennen?

    In den meisten Fällen sind vor allen Dingen ältere Menschen und Kinder besonders betroffen. Das Norovirus nimmt keine lebensbedrohlichen Auswirkungen an. Die eigentliche Gefahr geht von einem übermäßigen Flüssigkeitsverlust aus. So ist es wichtig, dass Sie jede Menge trinken und auch den Salzmangel ausgleichen. Im Zusammenhang mit dem Norovirus ist auch von der Magen-Darm-Grippe oder von der Gastroenteritis die Rede.

     

    Nur wenige Stunden nach der Infektion mit diesem Virus kommt es schon zu den ersten

    • Magenschmerzen,
    • Bauchschmerzen,
    • zu auftretender Übelkeit, die sich immer weiter steigert,
    • bis Durchfall und Erbrechen einsetzen.

    Die Mediziner bezeichnen den Zustand als Brechdurchfall, der nur schwerlich kontrolliert werden kann. In eher seltenen Fällen treten die beiden Symptome isoliert voneinander auf.

     

    Was sind die Anzeichen und Symptome des Norovirus?

    Bei den Patienten und Betroffenen können die einzelnen Symptome und Krankheitsanzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie werden im Zuge dieses Virus Flüssigkeit und Salze verlieren, die unbedingt wieder zugeführt werden müssen. Gerade bei Kindern, Babys und älteren Menschen sollte der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Zu einer Verbesserung der Situation führen oftmals

    • sehr dünne Suppen,
    • Kräutertee (ungesüßt) und
    • Mineralwasser.

    Der Körper erhält seine Flüssigkeit zurück und die Elektrolyte werden ausgeglichen. Nehmen Sie auf keinen Fall Saft oder Fetthaltiges während des Brechdurchfalls zu sich, denn das wird den Magen zu sehr reizen und sehr schnell wieder an die Oberfläche gelangen.

     

    Hier die häufigsten Symptome für das Norovirus auf einem Blick:

    • plötzlich einsetzende Übelkeit und Bauchschmerzen,
    • leichtes Fieber,
    • Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit,
    • Gliederschmerzen,
    • einsetzende Kopfschmerzen.

     

    Eines der häufigsten Unterscheidungskriterien zwischen der Magen-Darm-Grippe und dem Norovirus ist zum einen die Dauer und zum anderen eine eher leicht erhöhte Temperatur, aber kein Fieber.

     

    Wie lange dauert das Norovirus?

    Tatsächlich treten diese ersten, oben erwähnten Symptome maximal 50 Stunden nach der Infektion auf. Betroffene haben sich eigentlich Stunden zuvor noch vollkommen gesund und fit gefühlt, auf einmal setzen die ersten Anzeichen ein und schon bald finden sie sich in einem Strudel aus Erbrechen und Durchfall wieder. So schnell und unverhofft wie das Norovirus eintrifft, so schnell kann es auch wieder verschwinden.

     

    Er dauert in den meisten Fällen nicht länger als 3-5 Tage. Nach mindestens 24 Stunden wiederholtem Erbrechen und Durchfall werden Sie sich äußerst schlapp und krank fühlen. Gönnen Sie sich jede Menge Ruhe und bleiben Sie bei Schonkost. Nur bei extremen Symptomen und Beschwerden ist es notwendig, sich aus Sicherheitsbedenken in die Hände von Ärzten oder ins Krankenhaus zu begeben. In den meisten Fällen wird dies jedoch nicht notwendig sein.

     

    Fazit: Was tun beim Norovirus?

    Eine folgerichtige Behandlung des Virus ist nicht bekannt. Eine ausreichende Wasserzufuhr und Salz-Versorgung geben dem Körper die Inhaltsstoffe zurück, die er massiv verliert. Verschreiben Sie sich selbst eine Zwangsdiät und halten Sie mindestens fünf Tage Schonkost. Hören Sie auf die Reaktionen des Körpers. Sie werden dann schnell die aufgenommenen Nahrungsmittel ins Verhältnis zur Verträglichkeit setzen. An dieser Stelle verweisen wir noch auf eine gute Nachricht: Das Norovirus dauert nur ein paar Tage, dann ist der üble Spuk wieder vorbei!

     

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  • Was bedeutet ein kalter Magen

    Was bedeutet ein kalter Magen

    Kalter Magen, ein wichtiger Begriff in der traditionellen chinesischen Medizin. Die Energie der Mitte, ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Lehre der fünf Elemente ist neben der Yin und Yan Theorie, ein wichtiger Diagnosefinder. Die TCM sagt, dass die Mitte und deren Stärke entscheidend für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden sind. Ist die Mitte stark, strotzen wir also vor Gesundheit, Energie und Kraft. In der TCM heißt es: ist die Mitte stark, können 1000 Krankheiten geheilt werden. Wenn die Mitte aber geschwächt ist, bleibt nicht mehr viel an Hoffnung. Die Aufgabe der Mitte ist es, die Nahrung aufzunehmen, diese in Säfte, Blut und Qi zu verwandeln und den Körper damit zu nähren. Was aber bedeutet ein kalter Magen, kann er die Aufgaben die ihm angedacht sind gar nicht übernehmen?

    Die Mitte und das Konzept

    Wie bereits gesagt, fünf Elemente spielen eine entscheidende Rolle. Unsere Mitte entspricht dieser Lehre der Erde. Die Organe die dazugehören sind der Magen und die Milz. Sie sind grundsätzlich die Erwärmer und sollten daher niemals kalt sein. Eine starke und warme Mitte ist gleichgestellt mit einer perfekt funktionierenden Verdauung, samt den Organen Magen, Darm und der Bauchspeicheldrüse. Funktioniert die Mitte, ist der Magen warm, dann wird dafür gesorgt, dass die Organe ordentlich arbeiten und versorgt den Körper mit Blut, Wärme und viel Energie.

    Die schwache Mitte

    Wird die Körpermitte aus welchen Gründen auch immer geschwächt, wird es schnell zu einem Mangel an Wärme und Energie kommen. Was zur Folge haben wird, dass eine Unterversorgung der Organe entsteht. Gerade die Organe werden darunter sehr leiden, denn sie harmonisieren nicht mehr zusammen, was sich als sehr negativ auf die Körperfunktionen auswirken wird. Ist der Magen kalt, hat das leider noch weitere negative Auswirkungen, denn nun kann es leider zu Feuchtigkeit kommen, was zur Folge haben kann, dass man anfälliger für Viren und Bakterien ist. Im Westen leiden sehr viel Menschen unter einem kalten Magen, viele aber wissen nichts davon oder können die Symptome nicht zuordnen. Symptome die sein können sind, Kälte, Mangel an Konzentration, Müdigkeit und eine unerklärliche Schwäche. Und dabei ist es so einfach, einen kalten Magen zu verhindern. Es müssen nur wenige Tipps eingehalten werden und das Problem wird erst gar nicht entstehen. Die Lehre des  TCM geht davon aus, dass kaltes Essen und zu viel Milchprodukte die Mitte schwächt und den Magen kalt werden lässt. Gute Essgewohnheiten helfen also dabei, die Mitte zu stärken und somit auch dafür zu sorgen, dass alle lebenswichtigen Organe auch reibungslos funktionieren können.

    Gute Essgewohnheiten – kalten Magen vertreiben

    Mit gutem Essen einem kalten Magen vorbeugen und die Mitte entsprechend stärken. Wer die Regeln einhalten wird, der trägt einen großen Teil dazu bei, Krankheiten fernzuhalten. Zudem können vorhandene Probleme des Verdauungstraktes behoben werden. Was aber sieht die TCM denn als gutes Essen an? Es wird in der TCM immer darauf geachtet, dass der Tagesrhythmus in etwa immer gleich ist und zwar mit geregelten Mahlzeiten. Das Essen sollte im besten Fall immer warm sein, mindestens aber 2 – 3 warme Mahlzeiten pro Tag sind Pflicht. Alles was an Nahrung aufgenommen wird, ist langsam zu essen und wird vor allem gründlich gekaut. Während des Essens werden keine kalten Getränke getrunken, besser sind warmes Wasser oder Tee. Hatte man Ärger oder extremen Stress ist es besser diesen erst setzen zu lassen und nicht gleich etwas zu essen. Ebenso sollten ernsthafte oder schwierige Diskussionen, zum Essen vermieden werden. Gegessen wird immer vor 19:00 Uhr und aufgehört zu essen wird, dann wenn man noch nicht völlig satt ist.

    Was verursacht einen kalten Magen

    Kalte Mahlzeiten sind die Hauptursache für einen kalten Magen, aber auch fast Food ist alles andere als gut und sorgt für einen überhitzen Magen. Zu viel an Milchprodukte und Fleisch sorgt ebenso dafür, dass es zu einem kalten Magen kommen kann. Auch Alkohol im Übermaß, wird besser gemieden, um keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen.

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  • Lebensmittelallergie

    Lebensmittelallergie

    Bei der Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie reagiert der Körper überempfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Das Immunsystem reagiert extrem stark auf diese Stoffe, die Allergene genannt werden. Oft können die Auslöser mit Hilfe von Hauttests (Provokationstests) herausgefunden werden, wobei manche Lebensmittel auch in Kombinationen mit anderen wirken. Auch so genannte Kreuzallergien sind im Bereich der Lebensmittelallergie möglich.

     

    Auslöser einer Lebensmittelallergie

    Zu den häufigsten Auslösern der Lebensmittelallergie, welche nach neuester Kennzeichnungspflicht auch auf Lebensmitteln angegeben sein müssen, zählen Eier, Nüsse, Milchprodukte, Fische sowie Schalentiere und bestimmte Obst- sowie Gemüsesorten. So können Steinobst, Äpfel, Karotten, Sellerie, Sojabohnen, Samen, Roggenmehl, Paprika und Gewürze für eine Lebensmittelallergie verantwortlich sein.

    Meist erfolgt die Reaktion auf die Allergene innerhalb weniger Minuten nach dem Kontakt bzw. Der Nahrungsaufnahme auf, seltener dauert es ein paar Stunden. Die Vermeidung der Allergie erfolgt am einfachsten durch das Meiden dieser Nahrungsmittel, sobald eine Überempfindlichkeitsreaktion festgestellt wurde.

    Ernährungsberater begleiten häufig Betroffene, damit diese nicht unter Mangelerscheinungen leiden und Alternativen nutzen können. Wenn bereits Säuglinge eine Lebensmittelallergie haben, so bildet sich diese in vielen Fällen innerhalb der ersten Lebensjahre zurück. Bei Erwachsenen ist die Allergie oft stark ausgeprägt und hält sich hartnäckig, oft ein Leben lang. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Allergie liegt zwar eine Unverträglichkeit zugrunde, jedoch gibt es auch nicht allergisch bedingte Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel die Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker.

    Bei einer Lebensmittelallergie spielen so genannte Kreuzallergien mit Pollen (landläufig als Heuschnupfen bekannt) und Latex eine Rolle. Beispielsweise kommt es zu einer Kreuzallergie mit Latex, wenn Obst mit Handschuhen angefasst wurde, welche Latex enthielten. Vorsicht ist bei einer Eiweißallergie vor Impfungen geboten, da Impfstoffe häufig auf Hühnereiern gezüchtet werden.

     

    Symptome der Lebensmittelallergie

    Je nach Art der Allergie kommt es zu Hautreaktionen, wie Quaddeln und Pusteln, Rötungen, Schwellungen und Ekzemen. Im Bereich der Atemwege reichen die Reaktionen vom Schnupfen bis zum Asthma. Lebensbedrohlich werden die Allergien dann, wenn der Rachenraum von einer Schwellung betroffen ist. So können Gaumen, Lippen oder Zungen anschwellen. Heftiger Juckreiz begleitet die Allergie. Auch Übelkeit, Durchfall, Erbrechen sowie teils recht heftige Koliken im Bereich des Verdauungstraktes sind typische Symptome bestimmter Lebensmittelallergien. Die Symptome müssen unbedingt behandelt werden, damit es nicht zu einem so genannten anaphylaktischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommt. Er ist lebensbedrohlich und führt unbehandelt schnell zum Herz-Kreislauf-Versagen.

    Stress, Anstrengung und Alkohl können die Allergie verschlimmern. Neben des Meidens der bekannten Allergene sollte der Betreffende Notfall-Sets mit Adrenalin, Glukokortikoid und einem oralen schnell wirksamen Antihistaminikum bei sich tragen. Für den Verdauungstrakt hilft die kurzzeitige Einname von Cromoglicinsäure. Linderung bei Ekzemen verschaffen Produkte, welche Urea, Aloe Vera, Sanddorn oder Urea enthalten. Es gibt auch Allergene, die sehr versteckt in Nahrungsmitteln, eventuell in Spuren enthalten sein können und dennoch die gefürchtete Allergie mit ihren Reaktionen auslösen können. Eine Hyposensibilisierung bietet sich nur bei einer Kreuzallergie mit Pollen an.

    Nachgewiesen wird eine Lebensmittelallergie meist durch den Pricktest, wobei es für Lebensmittel keine Standards bei den Testlösungen gibt. Eine Blutuntersuchung bringt zusätzlich Gewissheit, vor allem ein Test spezifischer Antikörper, was als RAST bezeichnet wird.

    Vorsichtsmaßnahmen

    Verarbeitete Lebensmittel lösen weniger Allergien aus, da einige Allergene beim Erhitzen, Säuern oder Zerkleinern zerstört werden. Tierischen Allergenen, Nüssen und Sellerie kann jedoch Hitze nichts anhaben, diese sollten ganz gemieden werden. Lebensmittel sollten darauf geprüft werden, ob die Allergene im Fertigprodukt bzw. Im verarbeiteten Lebensmittel enthalten sind, wie z. B. Bei Weizen, Sellerie, Soja, Ei oder in der Milch. Vorsicht vor Soßen, Puddings oder Feinkostsalate, in denen Allergene versteckt sein könnten. Hefe, Spinat, Rotwein oder Käse enthalten viel Histamin, was die allergische Reaktion verstärken kann und sind daher zu meiden.

     

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  • Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Abseits der klassischen, schul-medizinischen Methoden und Normen stehen mehrere alternative Möglichkeiten zur Verfügung. Diese befassen sich mit Heilmethoden, die meist mit natürlichen Stoffen in Verbindung stehen und somit körpereigenen Heilprozesse in Gang setzen, um die Genesung und das Immunsystem noch besser unterstützen zu können. Ein Vorurteil, das sich immer noch hartnäckig hält, ist, dass die alternative Medizin lediglich bei kleineren „Zipperlein“ angewendet wird. Die Realität beweist hier jedoch immer mehr das Gegenteil. Besonders Heilpflanzen können demnach auch bei stärkeren Schmerzen zur Anwendung gebracht werden.

     

    Was können Heilpflanzen bewirken?

    Letztendlich wirken unterschiedliche Heilpflanzen auch auf verschiedenen Ebenen. Daher ist es immer wichtig, sich die jeweilige alternative Medizin gut auszusuchen und auf der Suche nach der passenden Lösung gegebenenfalls eingehend zu recherchieren.

    Die natürlichen Wirkstoffe sind schließlich – wie auch die Inhaltsstoffe in der Schulmedizin- stets anders zusammengesetzt, wodurch sich auch die Wirkung verändert. Neben Vitaminen und Mineralien kommen hier beispielsweise auch sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Spurenelemente zum Einsatz. Auch Nebenwirkungen können bei Heilpflanzen in Erscheinung treten. Erfahrungsgemäß sind diese jedoch in der Regel weitaus mäßiger als die Beschwerden, die die standardisierte Schulmedizin hervorrufen kann.

     

    Ein Medikament für diverse Beschwerden

    Pfefferminze ist ein gutes Beispiel dafür, dass alternative Medizin äußerst vielseitig eingesetzt werden kann. Sie hilft nicht nur gegen Magen-Darm-Beschwerden, sondern wirkt auch Krämpfen oder Blähungen effektiv entgegen.

    Im Zuge der alternativen Medizin erfahren Sie also eine noch etwas ganzheitlichere Wirkung, als es bei der klassischen Schulmedizin der Fall wäre. Selbst gegen Mundgeruch kann Pfefferminze helfen.

    Ebenfalls beliebtes alternatives Arzneimittel ist übrigens die Mariendistel. Diese finden Sie oft in wärmeren Regionen, beispielsweise am Wegesrand.

    Mit dieser Pflanze können Sie Ihre Leber schützen und bzw. einer eventuellen Überlastung des Organs vorbeugen. Sogar bei einer Verfettung der Leber kann Mariendistel ebenfalls helfen. Mehrere Studien belegen hier mittlerweile, dass die Regeneration der Leberzellen ebenfalls unterstützt wird.

    Auch Beifuß sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Die Pflanze ist besonders stark in Mitteleuropa verbreitet und wird vor allem bei Problemen des Verdauungssystems oder Krämpfen und Menstruationsbeschwerden angewendet.

    Generell gilt, dass es jedoch immer sinnvoll ist, vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt zu konsultieren. Viele Mediziner haben ohnehin im Laufe der letzten Jahre ihre Kompetenzen auf den Bereich der Alternativmedizin weiter ausgebaut.

     

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