Nächtelang durchtanzen, ohne müde zu werden oder Hunger zu verspüren – möglich wird das durch Amphetamine als Partydroge. Speed oder Ecstasy nennen es diejenigen, die zu dieser illegalen Droge greifen, um „gut drauf zu sein“, um abschalten oder einfach nur high zu werden. Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese synthetischen Drogen zum einen unter das Betäubungsmittel fallen und dass der „Genuss“ dieser Drogen zum anderen das Leben kosten kann.
Die Hits der Drogenszene
Amphetamine als Partydroge und auch Methamphetamine sind synthetisch hergestellte Drogen, die in der Drogenszene bekannt und auch beliebt sind. Amphetamine werden in der Szene als Speed angeboten und sie enthalten neben Methamphetamin auch Ephedrin, ein sehr gefährliches Alkaloid, Koffein und sogenannte Verschnittstoffe wie Waschpulver oder Milchpulver. Nicht weniger beliebt sind auch Ecstasy, ebenfalls ein Amphetamin und Crystal, ein weißliches, transparentes Pulver, das auch zur Familie der Methamphetamin gehört. Amphetamine als Partydroge werden wahlweise als feines Pulver geschnupft, in Form von Kapseln geschluckt, geraucht oder wie Heroin gespritzt.
Wie wirken Amphetamine als Partydroge?
Wie viele andere Drogen, so setzen auch Speed, Crystal oder Ecstasy bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin im Gehirn frei, und das steigert die mentale und auch körperliche Leistungsfähigkeit. Wer die Droge nimmt, der fühlt sich stark, voller Energie und hat das Gefühl, glasklar denken zu können. Dazu kommt eine starke Euphorie, die auch Halluzinationen auslösen kann. Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf werden ausgeschaltet, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz steigen an, und schon zehn Milligramm der Droge reichen, um bis zu zehn Stunden Höchstleistungen zu bringen. Wer pures Methamphetamin schon in kleinen Dosen einnimmt, der kann seinen Rausch sogar noch verlängern.
Welche Folgen hat der Drogenkonsum?
Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der wird immer mehr konsumieren müssen, denn die Wirkdauer wird bei längerem Konsum immer kürzer. Das führt schließlich dazu, dass die Konsumenten die Dosis langsam aber sicher immer weiter erhöhen und dann in eine starke psychische Abhängigkeit abrutschen. Das Verhalten ändert sich, die Betroffenen entwickeln nicht selten Zwangsneurosen und mit zunehmendem Konsum kann es zu einer sogenannten Amphetaminpsychose kommen. Diese Form der Psychose kann in einer Paranoia oder auch in Schizophrenie enden. Aber auch für den Körper sind Amphetamine als Partydroge sehr gefährlich, denn das Herz-/Kreislaufsystem und auch die Nerven können schwer geschädigt werden. Obwohl Methamphetamine ein starkes Nervengift sind, nehmen die meisten Abhängigen die Droge trotzdem nicht alleine ein, da sie der Ansicht sind, dass sie die Nebenwirkungen des Gifts neutralisieren können, wenn sie zusätzlich noch Cannabis rauchen oder LSD nehmen.
Welche Entzugssymptome gibt es?
Da Amphetamine schnell abhängig machen und die Betroffenen immer größere Mengen einnehmen, sind die Entzugserscheinungen besonders stark. Neben Depressionen gehören auch Angstzustände zu diesen Symptomen, zudem bekommen die Betroffenen Panikattacken und sie leiden unter paranoiden Zuständen. Körperlich treten Entzugssymptome wie starkes Zittern, übermäßiges Schwitzen und auch Sehstörungen auf.
Die weitverbreitete Partydroge
Amphetamine als Partydroge sind in ganz Europa auf dem Vormarsch und haben in vielen EU-Staaten bereits den zweiten Platz in der Beliebtheitsliste hinter Cannabis erobert. Amphetamine werden auch gerne als Partydroge der Intellektuellen bezeichnet, denn die Konsumenten können klarer denken und da die Droge auch als Aufputschmittel dient, kennt die Leistungsfähigkeit kaum Grenzen. Jüngere Konsumenten nehmen Amphetamine meist als Stimmungsmacher, um nächtelang durchtanzen zu können, ohne müde zu werden. Amphetamine sind aber nicht nur eine beliebte Partydroge, auch Sportler schätzen die synthetische Droge als Dopingmittel.
Amphetamine sind und bleiben eine gefährliche Droge, die sehr schnell in die körperliche und psychische Abhängigkeit führen kann. Schon wenige Milligramm reichen aus, um süchtig zu werden und die Folgen dieser Sucht sind in jedem Fall verheerend.
Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.
Nicht nur für die Gesundheit schädlich
Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.
Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen
Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.
Die Angst vor dem Entzug
Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.
Immer individuell
Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.
Einmal so dribbeln wie Messi und so flanken wie Ronaldo – welcher Freizeitkicker möchte auf dem Platz nicht so gut aussehen wie die ganz großen Stars. Fußballer wie Messi oder Ronaldo haben mit Sicherheit viel Talent, aber sie tragen auch die richtigen Fußballschuhe, die es ihnen einfacher machen, 90 Minuten die volle Leistung zu bringen. Wenn es um die passenden Fußballschuhe geht, dann stehen mehrere Aspekte im Vordergrund, wie zum Beispiel der Tragekomfort und die Stabilität. Auch das Ballgefühl, das Schussverhalten und die Lebensdauer sollten Kriterien sein, nach denen Fußballschuhe ausgesucht und gekauft werden.
Fußballschuhe – Immer wieder neue Modelle
Es ist nicht ganz so einfach, die passenden Fußballschuhe zu finden, denn die Auswahl ist mehr als nur groß. Beinahe jeden Monat bringt einer der bekannten Hersteller mindestens ein neues Modell auf den Markt und es ist schwer, sich in dieser riesigen Auswahl zurechtzufinden. Welcher Schuh ist für welchen Fuß der Richtige? Welches Stollenmuster sollen die Schuhe haben? Wird auf echtem Rasen, auf Kunstrasen, in der Halle oder auf einem Ascheplatz gespielt? Jeder der Fußball spielt, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen und erst dann eine Entscheidung fällen, welche Fußballschuhe von welchem Hersteller infrage kommen. Fußball ist ein schneller Ausdauersport, und wer mit zu engen, zu weiten oder viel zu kleinen Schuhen auf den Platz kommt, der wird das noch vor der ersten Halbzeit bereuen.
Keine zu schnelle Entscheidungen treffen
Wenn es um die Wahl der richtigen Fußballschuhe geht, dann sollte man viel Zeit mitbringen, denn der Schuh muss einfach perfekt sitzen, um den Fuß auch wirklich optimal stützen zu können. Es ist ein Fehler, die erstbesten Schuhe direkt im erstbesten Geschäft zu kaufen, besser ist es, die Hersteller und die Modelle, die eventuell infrage kommen, miteinander zu vergleichen. Jeder Hersteller hat eine eigene Form, Verarbeitung und auch ein besonders Material und nur durch einen direkten Vergleich lässt sich der passende Schuh für den Fuß finden. Selbst Profis probieren neue Schuhe erst einmal aus und die ersten Ballkontakte zeigen, ob dieses Modell auch das richtige ist. In den meisten Sportgeschäften besteht die Möglichkeit, mit den Schuhen zur Probe zu kicken. Eine solche Gelegenheit sollte man nutzen, um ein Gefühl für die neuen Fußballschuhe zu bekommen.
Qualität hat ihren Preis
Günstig ist nicht immer gut und wer lange Freude an seinen Fußballschuhen haben möchte, der sollte zunächst auf die Qualität und erst dann auf den Preis achten. Material und vor allem auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, denn nur so garantiert der Schuh auch Langlebigkeit. Die ideale Passform ist ebenso wichtig, und wirklich gute Fußballschuhe sind robust und halten einiges aus. Trotzdem ist ein hoher Preis nicht in jedem Fall ein Garant für eine erstklassige Qualität. Wer nichts dem Zufall überlassen will, der sollte sich im Internet die ausführlichen Tests ansehen, die dort zu finden sind.
Die perfekte Größe finden
Wer noch nie Fußballschuhe gekauft hat, der sollte nicht den Fehler machen und die gleiche Größe wählen wie bei normalen Straßenschuhen oder bei Sneakers. Fußballschuhe sollten nach Möglichkeit eng am Fuß sitzen, wenn jedoch beim Probelaufen im Sportgeschäft die Füße mit Druckschmerzen reagieren, dann ist es besser, eine größere Größe zu wählen. Sitzt die nächste Größe nicht perfekt, dann ist es sinnvoll, nach Halbgrößen zu fragen, die viele Hersteller anbieten. Wichtig ist es, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, denn das kann sowohl das Ballgefühl als auch die Sicherheit beim Laufen und die Stützkraft beeinträchtigen. Wenn der Schuh ein wenig zu eng sitzt, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Material weitet sich in der Regel meist schon während der ersten Trainingseinheiten.
Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.
Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?
Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.
Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.
Absurde und gefährliche Diäten im Trend
Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.
Asthmaspray-Diät
Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.
Abführmittel-Diät
Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.
Rohkost-Diät
Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.
Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.
Bockwurst-Wodka-Diät
Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.
Diäten der Hollywood-Stars
Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.
Crashdiät vs. gesunde Ernährung
Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:
Diättagebuch
Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.
Diät in den Alltag integrieren
Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.
Stoffwechsel ankurbeln
Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.
Zu unwissenschaftlich, zu altmodisch, zu langwierig und vor allem viel zu teuer – die klassische Psychoanalyse war lange Zeit weg vom Fenster. Es fehlte an Beweisen für die heilende Kraft, aber jetzt zeigen neuen Studien, dass die Psychoanalyse deutlich nachhaltiger wirkt als manche der modernen Therapien.
Ab auf die Couch
Die Psychoanalyse ist untrennbar mit Sigmund Freud verbunden, und die Couch wurde zu einem Symbol dieser besonderen Form der Therapie. 1890 rief Sigmund Freud die Psychoanalyse ins Leben, denn er war der Ansicht, dass jeder Mensch sich selbst nicht sonderlich gut kennt. Menschen haben, laut Freud, keine Ahnung, warum sie so und nicht anders handeln, sie wissen nicht, was die tun, was sie denken und was sie fühlen. Der Mensch ist nur sehr selten der Herr im eigenen Haus, es sind seine unbewussten und triebhaften Anteile, die immer wieder mit den verinnerlichten sozialen Normen in Streit geraten, und das führt schließlich zu Konflikten.
Eine Art Sammeltopf
Das Unbewusste, sagt Freud, ist eine Art Sammelbecken für alle Erfahrungen, die Menschen verdrängen, und das Unbewusste ist sehr mächtig. Es entscheidet darüber, welches Selbstbild Menschen haben, ob man eine gute oder eine schlechte Beziehung führen wird, ob man scheitert oder ob man sehr erfolgreich durchs Leben geht. Alle, die viel verdrängen, werden sich irgendwann destruktiv verhalten und Probleme mit Beziehungen haben. Bei der Behandlung von seelischen Leiden, bei Depressionen sowie Zwangs- und Angststörungen war die Psychoanalyse sehr lange das Nonplusultra, dann kamen neue Therapieformen und die Couch hatte ausgedient.
Wieder modern
In keinem Land der Erde außer in Deutschland, wird die Psychoanalyse von den Krankenkassen bezahlt und das aus gutem Grund. Patienten, die mit der Psychoanalyse nach Freud behandelt werden, müssen seltener stationär behandelt werden und sie besiegen ihre Ängste deutlich schneller. Genau diese Erkenntnisse sorgten für das Comeback dieser speziellen Therapie.
Eigensinnige Kinder, die nur das kleine Wörtchen „Nein“ in ihrem Wortschatz haben, können ihre Eltern um den Verstand bringen, aber es sind gerade diese Kinder, die laut einer neuen Studie im späteren Leben besonders erfolgreich sind. Sturheit bei Kindern, so die Studie, zahlt sich später aus, denn diese Sturheit ist ein Indikator dafür, dass das Kind später die Fähigkeit haben wird, sich in allen Lebenslagen durchzusetzen.
Eine interessante Studie
Die Langzeitstudie, die über 40 Jahre dauerte, hat sehr interessante Ergebnisse geliefert. Die 700 Studienteilnehmer waren zwischen acht und zwölf Jahre alt, als ihre Charaktereigenschaften wie Stolz, Sorgfalt und Trotz zum ersten Mal untersucht wurden. 40 Jahre später wurden sie noch einmal untersucht, und die Forscher konnten einen Zusammenhang zwischen dem kindlichen Verhalten von damals und der beruflichen Laufbahn bis heute herstellen. Das Ergebnis ist verblüffend: Kinder, die vor 40 Jahren störrisch und ignorant waren, hatten in der Schule weniger Probleme, denn sie waren leistungsorientierter und haben zum Beispiel für bessere und gerechtere Noten gekämpft.
Als Erwachsene anspruchsvoller
Das kindliche Verhalten beeinflusst aber nicht nur die schulische Laufbahn, als Erwachsene waren die Kinder von damals deutlich selbstbewusster und auch anspruchsvoller. Sie haben bei Verhandlungen ums Gehalt besser abgeschnitten und auch wenn es um eine höhere Position ging, waren sie erfolgreicher. Im Schnitt verdienen die Studienteilnehmer heute mehr, was wie zum Teil auch ihrer Hartnäckigkeit und ihrem unbeirrbaren Willen zu verdanken haben.
Die negative Seite
Nicht in jedem Fall bedeuten Sturheit und Eigensinn auch Erfolg und Zufriedenheit, denn die Langzeitstudie hat auch die negativen Seiten dieser Charaktereigenschaften aufgezeigt. Menschen, die stur agieren und sich nicht beirren lassen, verärgern nicht selten auch Freunde und Kollegen, sie ecken öfter an, sie gelten manchmal sogar als rücksichtslos, da sie konsequent ihren Weg gehen, auch ohne Rücksicht auf Freundschaft und Fairness.