Schlagwort: Verhalten

  • ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    Aufmerksamkeitsdefizitstörungen sind hauptsächlich bei Kindern bekannt, doch ist ADHS bei Erwachsenen ebenso verbreitet. Auch betroffenen Erwachsenen stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung. In einer Studie haben sich Psychologen von der Universität Tübingen mit dieser Problematik beschäftigt.

     

    Wirksame Behandlungsmethoden bei ADHS bei Erwachsenen

    Im Rahmen vorgenannter Studie fanden Forscher heraus, dass neben der Gabe von Medikamenten auch Verhaltenstherapien wirksame Hilfe gegen ADHS bei Erwachsenen versprechen. Dagegen sprechen Methoden wie beispielsweise das so genannte Neurofeedback-Training. Denn eine Verhaltenstherapie in der Gruppe benötigt weniger Aufwand und hat sich insgesamt als wesentlich effizienter erwiesen. Entsprechende Resultate können im Fachmagazin „The Lancet Psychiatry“ nachgelesen werden.

     

    Auswirkungen auf Symptome von ADHS untersucht

    An der Studie nahmen insgesamt 18 von ADHS betroffene erwachsene Personen teil. Untergliedert wurden diese in zwei Gruppen. Davon bekam eine Gruppe für einen Zeitraum von zwölf Wochen zwölf Sitzungen Verhaltenstherapie in der Gruppe. Dahingegen erhielt die zweite Gruppe für eine Zeitspanne 15 Wochen 30 Sitzungen eines Neurofeedbacktrainings oder 15 Sitzungen Placebo-Neurofeedback. Ergänzt wurden diese mit 15 weiteren Sitzungen Neurofeedback.

     

    Dadurch ließen sich die Auswirkungen der Behandlungen auf die AHDS-Symptomatik beispielsweise anhand durchgeführter Tests zur Konzentrationsfähigkeit ermitteln. Ferner fand eine Analyse von Hirnstrommustern zu vier unterschiedlichen Messzeitpunkten statt. Laut Dr. Schöneberg – Studienleiter – hat die Studie eindeutig gezeigt, dass eine Verhaltenstherapie bei vorliegenden Symptomen für ADHS bei Erwachsenen effizienter ist. Somit erläutern die Forscher, dass weder Effekte eines Placebo-Trainings noch jene der Neurofeedback-Intervention auf Hirnströme nachweisbar sind.

     

    ADHS bei Erwachsenen

    Zwar beginnt ADHS schon im Kindes- oder Jugendalter. Jedoch bleibt die Erkrankung bei nahezu 60 Prozent aller Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen. Nicht selten führen die Schwierigkeiten zu Problemen im privaten wie auch beruflichen Leben. Zu den Symptomen im Erwachsenenalter gehören unter anderem innere Unruhe, verminderte Stresstoleranz sowie Impulsivität. Ferner zeigen sich gehäuft Schwierigkeiten bei der Organisation und Planung. Aber auch eine gewisse Unfähigkeit, sich für einen längeren Zeitraum zu konzentrieren ist auffällig bei ADHS im Erwachsenenalter.

     


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  • Fördern Haustiere tatsächlich die Gesundheit bei Kindern?

    Fördern Haustiere tatsächlich die Gesundheit bei Kindern?

    „Der beste Freund des Menschen“, diese Aussage trägt der Hund schon seit Jahren mit sich herum. Aber stimmt das wirklich und gilt das auch für andere Tiere? Ein weiterer Glaube ist, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Kindern haben. Das betrifft sowohl den körperlichen als auch den emotionalen Aspekt. Berücksichtigt man den Wunsch vieler Kinder nach einem Haustier (Katze, Hund oder Kaninchen), dann ist ein Zusammenhang zumindest logisch. Die neueste Studie sorgt aber für eine Überraschung. Sie sagt, dass die Gesundheit nicht nur von einem Tier, sondern von wesentlich mehr Aspekten beeinflusst wird. Das Leben mit einem pelzigen Vierbeiner hat also nicht automatisch Vorteile, schaden tut es allerdings freilich nicht.

    Die Unterschiede verschwanden

    Am Anfang der Studie hatten Kinder, welche mit einem Tier lebten, tatsächlich eine bessere Gesundheit. Ihre Motivation für körperliche Aktivitäten war höher und die Eltern haben sich nicht so viele Sorgen über das Verhalten, die Gefühle und über Stimmungen ihrer Sprösslinge gemacht. Hat man allerdings weitere Faktoren aufgenommen, die sich auf die Gesundheit auswirken, dann verschwand dieser Vorteil. Über 100 davon wurden berücksichtigt und bestanden unter anderem aus der Wohnsituation und dem Einkommen. Einen negativen Effekt konnte man selbstverständlich nicht feststellen, trotzdem erstaunt das Ergebnis und bestätigt frühere Arbeiten nicht.

    Glaubwürdigere Studie

    Schaut man sich Bilder von Kindern mit Haustieren an, dann ist ein positiver Einfluss kaum abzustreiten. Doch allem Anschein spielt das Tier nur eine kleine Nebenrolle, einen wesentlichen Punkt nehmen nämlich die Lebensumstände ein. Das heißt, wie lebt jemand und wie hoch ist das Einkommen. Die Forscher selbst sprechen aufgrund der Größe von einer der bislang glaubwürdigsten Studien. 2.200 kalifornische Kinder mit Haustier und rund 3.000 Sprösslinge ohne einem haarigen Begleiter nahmen an der Untersuchung teil. Für die Forscher könnte es aber noch eine Spur größer ausfallen. Ein Vorschlag wären zwei Gruppen, wobei eine mit und eine ohne Haustiere ausgestattet wird. Der Beobachtungszeitrum soll sich dann auf zehn oder sogar 15 Jahre belaufen. Im Moment ist das aber nur eine Vision, ob es tatsächlich mal dazu kommen wird, kann im Moment niemand sagen.

     


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  • Beliebte Anfangsfehler in einer Beziehung

    Beliebte Anfangsfehler in einer Beziehung

    Eine Beziehung stellt beide Partner vor regelmäßigen Herausforderungen. Meistens geht es nur um Kleinigkeiten, aber auch sie können das Aus bedeuten. Besonders entscheidend ist die Anfangsphase, denn in diesem Zeitraum scheint alles perfekt zu sein. Keiner möchte sich mehr vom anderen trennen und ihm am liebsten 24 Stunden in den Armen halten. Doch von diesem Gefühl sollte man sich nicht täuschen lassen, selbst am Anfang einer Beziehung gibt es Regeln zu beachten. Welche das sind, ist in den nächsten Zeilen niedergeschrieben.

    Nicht einengen

    Frisch verliebt zu sein ist eines der schönsten Gefühle, jede Sekunde ist wie ein Traum. Das gilt für beide Partner, allerdings kann in erster Linie beim Mann schnell ein Beklemmungsgefühl entstehen. Er zieht sich dann zurück und beansprucht mehr Zeit für sich. Selbstverständlich sind auch Frauen von diesem Szenario nicht ausgenommen, doch laut Untersuchungen neigt das männliche Geschlecht eher zu diesem Gefühl. Es gilt also Freiraum zu lassen und zu beobachten, wie sich der andere verhält. Zieht er sich langsam aber sicher zurück, dann sollte man sich zurücknehmen und abwarten.

    Kontrolle ist fehl am Platz

    Sich ein paar Stunden nicht zu melden ist in der Anfangsphase einer Beziehung ein Weltuntergang, viele greifen dann zum Handy und versuchen dies durch einen Anruf oder durch eine SMS auszugleichen. Je intensiver dieses Verhalten ist, umso eher ist die Partnerschaft zum Scheitern verurteilt. Vor allem Männer brauchen ihren Freiraum, egal wie lange die Beziehung schon geht. Für die Frau ist es sicherlich eine Herausforderung, langfristig gesehen hat es aber einen positiven Einfluss.

    Zukunftspläne erst später schmieden

    Wenn alles schön und perfekt ist, dann möchte man auch direkt Zukunftspläne mit seinem Traumpartner schmieden. In der Praxis ist das aber kein guter Plan, zuerst muss sich das Ganze erst entwickeln und zeigen, ob es wirklich die Liebe des Lebens ist. In den meisten Fällen ist es nämlich nicht der Fall.

    Den Ex vergessen

    Wenn man viel über seinen Ex spricht, dann wirft es in der Regel einen negativen Schatten auf den anderen. Es zeigt, dass man eventuell noch Gefühle für ihn hat und noch nicht für Neues bereit ist. Deshalb gilt es einen Schlussstrich zu ziehen und sich vollkommen auf die Zukunft zu konzentrieren.

     

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  • Schwangerschaft – auf Paracetamol wenn möglich verzichten

    Schwangerschaft – auf Paracetamol wenn möglich verzichten

    So schön die Geburt des eigenen Kindes auch ist, eine Schwangerschaft raubt einer werdenden Mutter meist den letzten Nerv. Nicht nur psychisch ist der Stress enorm, auch der Körper muss in dieser Zeit viel arbeiten und mitmachen. Kein Wunder, wenn es ab und zu mal zu Beschwerden kommt. Müde Beine, ein schmerzender Rücken oder ein dröhnender Kopf, all diese Dinge gehören quasi zur Tagesordnung. Das Wundermittel dagegen heißt Paracetamol. Es handelt sich um ein sehr beliebtes Schmerzmittel, das in nahezu allen Fällen eingesetzt wird. Einer aktuellen Studie zufolge sollte aber jede Schwangere die Einnahme genau überdenken. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen nämlich, dass es dem Baby bis ins Erwachsenenalter schaden kann.

    Risiko von Entwicklungsstörungen

    Die dänische Studie ist an schwangeren Mäusen durchgeführt worden. Bei den männlichen Exemplaren war es so, dass das Sexualhormon Testosteron aufgrund der Einnahme von Paracetamol reduziert war. Daran änderte auch die Berücksichtigung der empfohlenen Dosis nichts. Die Einnahme des Präparats nimmt also Einfluss auf die Entwicklung des männlichen Verhaltens. Dazu zählen auch ein nicht so ausgeprägter Sexualtrieb und ein vermindertes Aggressionspotenzial. Testosteron ist eben das wichtigste Hormon beim männlichen Geschlecht, wenn es um dessen Wachstum geht.

    Entwarnung gibt es auch bei den Mädchen nicht. Eine frühere Studie beweist, dass Paracetamol den weiblichen Embryos negativ beeinflusst. Besser gesagt hatten die betroffenen Mäuse weniger Eier und eine frühere Unfruchtbarkeit.

    Im Zweifelsfall seinen Hausarzt fragen

    Die Untersuchung ist an Menschen noch nicht gemacht worden, deshalb gibt es dazu keine eindeutigen Beweise. Der Nationale Gesundheitsdienst hält die Einnahme des Präparats für „normalerweise unbedenklich“, kann aber auf keine Fakten zurückgreifen. Es gibt bislang zwar tatsächlich keine Indizien (die auf Schädigungen am ungeborenen Kind hindeuten), doch die Ergebnisse an den Tieren sind mehr als eine Überlegung wert. Ein Faktor ist auch, dass das Medikament so selbstverständlich wie noch nie eingenommen wird. Dabei handelt es sich um ganz normale Medizin, die Nebenwirkungen verursachen kann. Übrigens ist Paracetamol nicht grundsätzlich schlecht, denn eine kranke Mutter ist fürs Ungeborene meist noch schädlicher. Im Ernstfall kommt es dann auch auf die Dosis und die Dauer der Behandlung an.

    Wer sich unsicher ist, der sollte seinen Vertrauensarzt um Rat bitten.

  • Als Schwangere die Hitze überstehen

    Als Schwangere die Hitze überstehen

    Im Sommer strahlt nicht nur die Sonne, auch viele Menschen sind besser gelaunt und freuen sich auf diverse Aktivitäten. Eis essen oder ein Besuch im Schwimmbad, das sind definitiv zwei der beliebtesten Möglichkeiten. So schön das Ganze auch ist, nicht alle können ihre Freude mit dem Sommer teilen. Vor allem Schwangere sind betroffen, da ihnen die Saunatemperaturen schnell auf den Körper schlagen. Das ist gleich doppelt unangenehm, denn schon ohne Hitze müssen der Kreislauf und der Körper viel arbeiten. Mit den folgenden Tipps wird es aber zumindest nicht ganz so schlimm.

    Keine Anstrengung!

    Schwangere Frauen dürfen sich von Haus aus nicht zu viel anstrengen, diese Regel trifft jedoch besonders auf die Mittagszeit zu. Dann strahlt die Sonne am stärksten vom Himmel, was zu einer unnötigen Belastung führt. Im schlimmsten Fall kann man sogar umkippen. Das heißt also, dass Termine und Verabredungen nach vorne oder nach hinten verschoben werden sollten. Geht es gar nicht anders, dann sind zumindest ein schattiges Plätzchen und viel Flüssigkeit Pflicht.

    Die Haut schützen

    Sonne und Haut vertragen sich nur für eine bestimmte Zeit, danach ist ein Schutz mittels Sonnencreme nötig. In der Schwangerschaft ist es nochmals gefährlicher, da die Haut noch empfindlicher auf die UV-Strahlen reagiert. Aus diesem Grund sollte keine schwangere Frau das Haus ohne hohen Sonnenschutz verlassen. Auch dann nicht, wenn man normalerweise nicht so anfällig für einen Sonnenbrand ist.

    Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten

    Jeder muss im Sommer viel trinken, eine besondere Aufmerksamkeit sollten aber Schwangere ihrem Trinkverhalten widmen. Kommt nämlich zu wenig Flüssigkeit an, dann besteht das Risiko einer schlechteren Sauerstoffversorgung fürs Baby. Grund ist eine langsamere Zirkulation des Bluts. Ärzte raten zu einem Wert von mindestens zwei Litern täglich. Tee, lauwarmes Wasser oder verdünnter Fruchtsaft, all diese Säfte sind empfehlenswert.

    Unter Vorsicht schwimmen gehen

    Natürlich möchten auch zukünftige Mütter das erfrischende Nass der Seen genießen, und das dürfen sie. Es entlastet den Rücken und sorgt für eine angenehme Abkühlung. Einfach ins Wasser springen geht aber nicht, die Temperaturveränderungen müssen langsam auf den Körper einwirken. Also erst mal kalt duschen, rein bis zu den Knien ins Wasser und erst dann komplett eintauchen.

    Wasserablagerungen vorbeugen

    Die meisten Schwangeren haben im Sommer mit Wasserablagerungen zu kämpfen. Geschwollene Finger/Füße sind die Auswirkungen. Eine unangenehme Sache, aber in der Regel harmlos. Vorbeugen kann man trotzdem, einfach die Beine so oft wie möglich hochlegen und beim Sitzen das Übereinanderschlagen vermeiden.

  • Fördert Kiffen die Sexualität?

    Fördert Kiffen die Sexualität?

    Drogen zu konsumieren ist keine kluge Entscheidung. In der Regel wirkt sich das negativ auf unseren Körper aus, sodass im schlimmsten Fall das ganze Leben zerstört wird. Außerdem sind Cannabis und Co. meist illegal. Betroffen sind vor allem Heranwachsende, da bei ihnen die Folgen noch extremer ausfallen. Trotzdem stellt man sich die Frage, ob Kiffen das Sexleben verbessert. Klingt merkwürdig, laut einigen Studien ist es aber tatsächlich so. Die Forschung benötigt zwar aufgrund fehlender Beweise noch mehr Zeit, die bereits getätigten Untersuchungen lassen aber zumindest die Richtung erahnen. Eine Empfehlung für Drogen ist das selbstverständlich nicht, die negativen Aspekte überwiegen nämlich deutlich. Außerdem ist der Besitz grundsätzlich strafbar.

    Die Ergebnisse überraschen

    Einer der Studien ist in der „US National Library of Medicine“ erschienen. Sie analysierte die beiden Punkte Endocannabinoiden und Sexualverhalten. Die Auswertung ergab eine Steigerung der Libido durch Marihuana und einen intensiveren Akt. Als Grundlage für die Untersuchung mussten Testergebnisse herhalten, die aus den 70er und 80er stammen. Ein Unterschied zu heute ist freilich die Verbreitung von Drogen, früher waren diese bei Weitem nicht so potent.

    Bei einer weiteren Untersuchung haben die Hälfte aller Probanden 50 Joints innerhalb eines halben Jahres geraucht. Ihren Angaben zufolge stieg so ihre Lust auf Sex. 70 Prozent sagten auch, dass sich das Sexleben an sich verbessert hat.

    1983 gab es eine Studie, die bei 70 Prozent eine aphrodisierende Wirkung gezeigt hat. 81 Prozent wiederum hatten besseren Sex, wenn sie high waren. Überraschenderweise gibt es aber zwischen den Geschlechtern keine Unterschiede.

    Geringe Dosis mit positiven Effekt

    Wer regelmäßig konsumiert, der greift bewusst vor dem Sex zu einem Joint. Der positive Effekt durch Cannabis ist nämlich tatsächlich vorhanden, das wird auch von Wissenschaftlern aufgrund der Untersuchungen vermutet. Hintergrund könnten die Cannabiniod-Rezeptoren sein, die auf das sexuelle Lustempfinden zugreifen.

    Übrigens wäre dies auch eine logische Erklärung, warum sich die meisten Pornostars mit Marihuana in den sozialen Netzwerken zeigen.

     

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