Schlagwort: Verletzung

  • Aqua-Fitness – gelenkschonendes Training

    Aqua-Fitness – gelenkschonendes Training

    Wer Probleme mit den Gelenken hat und dennoch Sport treiben möchte, sollte es mit Aqua-Fitness probieren. Unter Aqua-Fitness lassen sich sportliche Aktivitäten verstehen, die im Wasser stattfinden und somit die Gelenke schonen. Dabei sind sämtliche Formen, begonnen vom Aqua-Jogging über Aquarobic bis zur Wassergymnastik vertreten. Mithilfe dieses gelenkschonenden Trainings lassen sich Verbesserungen in Bezug auf Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft erzielen. Selbst Personen mit Rückenbeschwerden und Übergewichtige können von Aqua-Fitness profitieren.

     

    Aqua-Fitness ist besonders gelenkschonend

    Da wir Menschen im Wasser fast schwerelos sind, werden unsere Gelenke hier entlastet. Aus diesem Grund eignet sich das Training im Wasser ganz besonders für ältere Menschen wie auch für Personen mit Rückenproblemen, Schwangere und Übergewichtige. Ferner ist Aqua-Fitness die ideale Sportart für Personen mit Krampfadern und Venenproblemen. Bedingt durch den Wasserdruck erfährt der menschliche Körper eine Art Massage. Diese regt die Durchblutung von Haut, Muskeln und Bindegewebe an. Überdies erfährt der venöse Rückfluss vom Blut direkt zum Herzen Förderung.

     

    Aufbau von Muskeln und Kondition dank Aqua-Fitness

    Neben einer verbesserten Ausdauer stärkt Aqua-Fitness unser Herz-Kreislauf-System. Ferner bauen sich Muskeln auf. Da diese sich gegen den Widerstand des Wassers bewegen, ist das Training im Wasser wesentlich effektiver als an Land. Eine noch höhere Wirkung können wir erzielen, wenn Widerstandsverstärker Einsatz finden. Dabei kann es sich beispielsweise um Hanteln, Pool-Nudeln oder auch Wasserbretter handeln. Weil der Widerstand des Wassers heftige, reißende Bewegungen verhindert, hält sich die Verletzungsgefahr des Trainings im Wasser eher gering. Auch wenn Sie einmal umknicken oder stolpern, fängt Sie das Wasser weich auf.

     

    Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr während des Trainings achten

    Wie bei anderen Sportarten auch, sollten Sie beim Aqua-Fitness auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Denn auch beim gelenkschonenden Training unter Wasser kommen Sie ins Schwitzen. Diesen Wasserverlust müssen Sie ersetzen, um Ihren Körper leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund trinken Sie stets ausreichend! Sofern Sie länger als 60 Minuten trainieren, vergessen Sie nicht, auch während des Trainings zu trinken.

     

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  • Kann Spinnenseide beschädigte Nerven reparieren?

    Kann Spinnenseide beschädigte Nerven reparieren?

    Die Medizin steht keine Sekunde still. Durch die ständige Forschung und Entwicklung sind heute Operationen möglich, die vor Jahren noch undenkbar waren. Aber auch bestehende Methoden hat man optimiert, sodass zum Beispiel Schnitte bedeutend kleiner ausfallen. Immer wieder werden auch Beweise vorgelegt, die die Verwendung von Substanzen aus der Natur rechtfertigen. Forscher aus den USA haben zum Beispiel vor Kurzem gezeigt, dass der Schleim mancher Schnecken als medizinischer Superkleber geeignet wäre. Ergebnisse, die unsere medizinische Zukunft bedeutend erleichtern könnten. Aus Österreich kommt nun ebenfalls eine Meldung, welche für geschädigte Nerven und für geschädigtes Gewebe eine bedeutende Wendung sein könnte.

    Reißfeste Spinnenseide

    Beobachtet man eine Spinne bei ihrem Netzbau, dann sind die Präzision und die Ausdauer erstaunlich. Weniger angenehm ist es, wenn man selbst durch ein Spinnennetz läuft. Es klebt und lässt ein ungutes Gefühl entstehen. Im medizinischen Bereich ist dank neuster Forschung der Einsatz von Spinnenseide in der Medizin denkbar. Obwohl sie auf den ersten Blick instabil und leicht zerstörbar wirkt, ist es in Wahrheit ganz anders. Die goldene Radnetzspinne beispielsweise spinnt Fäden, welche reißfester als Nylon sind. Die Dehnbarkeit von Stahl übertrumpft man um das Vierfache, zusätzlich besteht ein Hitzeschutz für bis zu 250 Grad. Das war es aber noch nicht, eine wasserfeste und antibakterielle Eigenschaft haben sie auch noch. All diese Punkte machen die Fäden für die Medizin sehr interessant, ihr großes Potenzial versteht sich fast von alleine.

    Durchtrennte Nerven retten

    Die rekonstruktive und plastische Chirugie hätte großen Bedarf am Spinnennetz der goldenen Radnetzspinne. Kommt es nämlich nach einem Unfall zu langstreckigen Nervenverletzungen, dann kann man bisher nur bei einer Länge von maximal vier Zentimeter helfen. Dies ist in Form von künstlichen Röhrchen (auch Interponat genannt) möglich, die die Nervenfasern wieder zusammenwachsen lassen. Wesentlich besser schneidet die Seide ab, die im Tiermodell bereits getestet worden ist. Das Prinzip funktioniert wie bei einem Rosengitter, denn die Nervenfasern nutzen die Seidenfasern als Leitfaden, um das andere Ende zu erreichen. Sie bietet zusätzlich eine gute Haftung, fördert die Zellteilung und greift der Zellbewegung unter die Arme. In rund neun Monaten sind die Nerven wieder voll funktionsfähig zusammengewachsen (bei einer Distanz von sechs Zentimetern).

    Ein wesentlicher Vorteil ist auch die Herkunft, denn der Körper baut das Naturprodukt vollständig ab und es gibt keine Abstoßungsreaktion.

     


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  • Beim Krafttraining nicht übertreiben

    Beim Krafttraining nicht übertreiben

    Wer etwas für seine Figur und für seine Gesundheit tun möchte, der geht in der Regel ins Fitnessstudio. Dieser Trend steigt seit vielen Jahren, sodass nicht mehr nur Bodybuilder Gewichte heben. Heute kann jeder in den Kraftraum gehen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Vielen geht es auch gar nicht um das optische Resultat, ihnen ist eine fittere und gesündere Lebensweise wichtiger. Ein Problem ist aber oft, dass manche ungeduldig sind und deshalb gleich zu größeren Gewichten greifen. Aus medizinischer Sicht ist es ganz klar ein No-Go, denn im schlimmsten Fall drohen gesundheitliche Konsequenzen. Vor allem Neueinsteiger begehen oft diesen Fehler.

    Verletzungen am Bewegungsapparat

    Die falsche Gewichtswahl kann zum Beispiel für eine Leistungsstagnation oder für Verletzungen am Bewegungsapparat verantwortlich sein. Je höher das Gewicht, umso mehr werden Knochen, Muskeln und Bänder belastet. Bis zu einem bestimmte Grad ist es gesund, doch irgendwann sind die Anstrengungen zu groß. Es gibt auch keine Formel für die idealen Gewichte, denn in diese Entscheidung fallen mehrere Faktoren hinein. Das fängt bei der Übungsauswahl an, geht über das Trainingsziel und hört beim vorhandenen Leistungsniveau auf. Es sollte also niemand nach Gefühl trainieren, ein Gespräch mit einem Experten ist entscheidend für gesunde Stunden im Fitnessstudio. Der Spruch „viel bringt viel“ zählt hier also nicht.

    Hilft auch beim Abnehmen

    Krafttraining dient in erster Linie dem Muskelaufbau. Ein weiterer Effekt ist jedoch der positive Einfluss auf das Körpergewicht, sodass eine Diät damit optimal erweitert werden kann. Des Weiteren senkt man das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten, die unter anderem aus Bluthochdruck, Diabetes oder auch aus Herz-Kreislauferkrankungen bestehen. Schenkt man australischen Wissenschaftlern Glauben, dann verbessert das Training mit den Gewichten zusätzlich die kognitiven Fähigkeiten.

    Niedrigere Gewichte haben übrigens auch den Vorteil, dass die Leistungssteigerung unterstützt wird. Das liegt unter anderem an den vielen Wiederholungen, die aufgrund dessen möglich sind. Ideal wären Modelle, mit denen man etwa 15 – 30 Wiederholungen schafft. Letztendlich müssen die Gewichte also nicht besonders groß oder schwer sein, sie müssen die Gegebenheiten des Trainierenden berücksichtigen.

  • Sport während der Schwangerschaft ist ausdrücklich erlaubt

    Sport während der Schwangerschaft ist ausdrücklich erlaubt

    Mama zu werden ist für viele der größte Traum. Klappt es irgendwann, dann gilt es während der Schwangerschaft einen Gang zurückzuschalten und sich nicht zu überanstrengen. Vor allem sportbegeisterte Frauen müssen in dieser Zeit auf viele Aktivitäten verzichten, oder? Nein, Sport ist auch während der Entwicklung des Kindes im Bauch zu empfehlen, man darf es nur nicht übertreiben und zur falschen Sportart greifen. Es hat sogar echte Vorteile, da der Körper zum Beispiel besser in Form ist und die Veränderungen einfacher verarbeiten kann. Aufgrund des Schaukelns fördert es außerdem die Entwicklung und es kommt der Körperhaltung zugute. Der Spaß am Sport und die Ausschüttung von Glückshormonen sind ebenfalls noch zwei sehr gute Argumente.

    Mit dem Arzt planen

    Ein Sportprogramm für Schwangere zu erstellen ist gar nicht so einfach, schließlich sollen die Aktivitäten die Schwangerschaft fördern und nicht schaden. Aus diesem Grund ist der erste Schritt der Gang zum Arzt, der die richtigen Sportarten und die korrekten Einheiten kennt. Grundsätzlich gilt, dass der Puls maximal 150 Schläge in der Minute erreicht darf und alles moderat gestartet wird. Das gilt zum Beispiel für Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Fahrradfahren, die beim Stressabbau helfen und die Kondition steigern. Auch Laufen ist während der Schwangerschaft gestattet, davor muss jedoch der Doktor grünes Licht geben. Übertreiben darf man es aber nicht, außerdem sollte beim Anbruch der letzten zwölf Schwangerschaftswochen vom Laufen aufs Walken umgestiegen werden.

    Radfahren und Yoga

    Schwingt jemand gerne das Fahrrad, dann darf er das auch während der Schwangerschaft tun. Die Voraussetzung ist lediglich, dass man ohne Beschwerden aufsteigen kann. Es schont zudem die Gelenke und der Puls bleibt im grünen Bereich. Eine ideale Ergänzung zum Laufen usw. sind Pilates und Yoga, sie stärken unter anderem den Rücken. Noch besser sind speziell für Schwangere errichtete Kurse. Weniger empfehlenswerte Sportarten sind Handball, Volleyball, Basketball und diverse Wintersportaktivitäten. Diese beanspruchen nicht nur den Körper sehr stark, sondern es steigt auch das Verletzungsrisiko. Unter Umständen ist Langlaufen noch die beste Alternative, doch selbst hier muss man vorsichtig sein.

    Die Schwangerschaft ist letztendlich kein Hindernis, um auf Sport zu verzichten. Wer vorher mit seinem Arzt spricht und dessen Ratschläge befolgt, der wird die neun Monate sogar besser überstehen.

     

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  • Wenn die Ohren jucken

    Wenn die Ohren jucken

    Viele Dinge geschehen ohne Ankündigung und unvermittelt, so auch beim Thema Gesundheit. Plötzlich tut etwas weh oder man bekommt von einer Sekunde auf die andere ein ungutes Gefühl. Häufig passiert es aber auch, dass es am Ohr zu jucken beginnt. Im ersten Moment ist die Ursache völlig unklar, auf den zweiten Blick stehen jedoch durchaus mehrere Ursachen im Raum. Es kann von einem harmlosen Juckreiz bis hin zu einer Gehörgangsentzündung reichen. Gefährlich wird es auch dann, wenn man selbst versucht Abhilfe zu schaffen. Nicht selten wird es dann schlimmer und ist mit mehr Schmerzen verbunden. Ein Besuch beim Arzt ist somit immer die bessere Wahl.

    Hauptursache ist eine gereizte Haut

    Schuld am lästigen Ohrenjucken ist meistens eine gereizte Haut. Diese kann zum Beispiel aufgrund einer allergischen Reaktion hervorgerufen werden. Ein bestimmtes Haarspray, ein Shampoo oder auch Ohrringe lassen sich in den Kreis der Schuldigen einbeziehen. Unter Umständen ist auch eine Krankheit wie Neurodermitis der Übeltäter. In diesem Fall entsteht ein Spannungsgefühl, das intensiv zum Kratzen animiert. Wesentlich harmloser ist eine kleine Menge Ohrenschmalz, die im Gehörgang nervige Pikser verursacht. Wer sich nicht sicher ist, der sollte unbedingt den Arzt seines Vertrauens aufsuchen.

    Wattestäbchen und Bleistift sind tabu

    Um dem Juckreiz entgegen zu wirken, greifen viele zum Wattestäbchen, zum kleinen Finger oder sogar zum Bleistift. Zwar lässt sich so das Jucken lindern, doch die Gefahr von weiteren Verletzungen ist aufgrund der spitzen Gegenstände extrem hoch. Die Haut ist in diesem Bereich äußerst empfindlich, sodass es im Fall der Fälle sogar zu infizierten Wunden kommen kann. Das tut dann nicht nur mehr weh, sondern erfordert auch eine umfangreichere Behandlung. Sollte es also dauerhaft zum Ohrenjucken kommen, dann ist der Weg zum Arzt unausweichlich. Man selbst kann allerdings auch etwas zur Aufklärung beitragen: Kommt es zum Beispiel immer nach dem Duschen oder beim Tragen eines Schmucks zu diesem Szenario, dann ist es sehr wahrscheinlich eine allergische Reaktion auf etwas. Der Arzt wird dann mit einem Allergietest alle nötigen Details klären.

  • Wenn das Trommelfell reißt

    Wenn das Trommelfell reißt

    Wattestäbchen sind praktisch und reinigen binnen Sekunden unser Ohr, doch gibt es auch Nachteile? Ja, viele wissen nicht, dass das Trommelfell nur aus einem dünnen Häutchen besteht, das eine Art Mauer zwischen äußeren Gehörgang und Mittelohr darstellt. Dringt man nun zu tief mit dem Stäbchen ein, dann kann das Trommelfell verletzt werden und es droht im schlimmsten Fall Gehörverlust. Wenn schon ein Wattestäbchen eingesetzt wird, dann sollte damit nur eine Reinigung der äußeren Ohrmuschel durchgeführt werden. Selbstverständlich sind auch andere spitze Gegenstände absolut tabu. Eine der schonendsten Methoden ist das Handtuch, mit dem die Ohrmuschel ausgewischt werden kann.

    Selbstheilung des Trommelfells möglich

    Was passiert denn eigentlich, wenn das Trommelfell reißt? Nun, bei kleineren Verletzungen geht es in der Regel glimpflich aus, da diese selbst gut von alleine heilen. Gefährlicher wird es bei einer Mittelohrentzündung, denn in so einem Fall entsteht ein eitriges Sekret, welches Druck auf das Trommelfell ausübt und irgendwann einreißt. Meistens kommt es aber auch hier zu keiner lebensgefährlichen Situation, da das Sekret einfach abfließt, der Schmerz schwächer wird und das dünne Häutchen von alleine wieder zuwächst. Ganz so einfach geht es bei einer chronischen Mittelohrentzündung nicht zu. Gehörknöchelchen, Trommelfell und Schleimhäute können unter Umständen lebensgefährlich und massiv geschädigt werden. Nur der Gang zum Arzt ist hier die goldrichtige Entscheidung.

    Die Behandlung

    Liegt eine Verletzung des Trommelfells vor, dann nimmt der Arzt zunächst ein Ohrmikroskop in die Hand. Dadurch kann er feststellen, ob es sich um kleine oder um größere Risse handelt. Während im ersten Szenario die Selbstheilung zutrifft, muss im zweiten Fall operiert werden. Je nach Ausmaß kann unter anderem eine Silikon-Folie zum Einsatz kommen, die die glatt gezogenen Ränder des Trommelfells schient. Bei schlimmeren Verletzungen wird das dünne Häutchen mit körpereigenem Gewebe rekonstruiert. In noch schwereren Fällen müssen sogar die Gehörknöchelchen durch Prothesen ersetzt werden, tut man dies nicht, dann würde Hörverlust drohen.

    Eines ist nun klar: Das Trommelfell verzeiht keine größeren Fehler und Wattestäbchen und spitze Gegenstände haben nichts im Ohr zu suchen. Wer sich unsicher ist, der sollte immer auf Nummer sicher gehen und die Meinung eines Arztes einholen.