Schlagwort: Verletzungen

  • Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Der Haushalt und die Küche sind gefährliche Orte, denn bekanntlich passieren die meisten Unfälle im privaten Umfeld. Eine Schnittverletzung, eine Prellung oder auch eine Verbrennung ist schnell passiert, aber das ist noch kein Grund sofort nach einem Arzt zu rufen, denn kleine Verletzungen können auch sehr gut selbst versorgt werden. Es gibt einige effektive Hausmittel, die jeder schnell zur Hand hat, und so wird der Weg in die Apotheke überflüssig.

    Schnittwunden richtig behandeln

    Besonders in der Küche ist die Gefahr für Schnittwunden groß. Wer sich mit dem Messer in den Finger oder in die Hand geschnitten hat, der sollte die Wunde zunächst einmal unter kaltes fließendes Wasser halten und sie dann mit einem sauberen Tuch leicht abdecken, zum Beispiel mit einem frischen Geschirrtuch oder mit einem Küchentuch aus Papier. Damit kein Schmutz in die Schnittwunde gelangen kann, ist Honig ein altbewährtes Hausmittel, denn Honig hat eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung. Wichtig ist aber, dass es sich um naturbelassenen Honig handelt und der Honig sollte nicht allzu warm sein, denn je wärmer der Honig auf die Wunde kommt, umso weniger effektiv ist er.

    Ist die Wunde versorgt, dann kommt ein Pflaster drauf, das zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben sollte. Anschließend sorgt Ringelblumensalbe dafür, dass die Wunde gut verheilt und kaum Narben zurückbleiben.

    Kleine Verletzungen können auf diese Weise behandelt werden, aber wenn der Schnitt tief ist und auch stark blutet, dann kann und muss ein Arzt helfen.

    Erste Hilfe bei Verbrennungen

    Auch leichte Verbrennungen sind kleine Verletzungen, die mit einfachen Hausmitteln schnell selbst behandelt werden können. Vor allem in der Küche kann es schnell zu Verbrennungen kommen, denn jede Hausfrau hantiert mit heißem Wasser. Kommt es zu einem Unfall, dann ist kaltes Wasser die beste Erstversorgung. Auch wenn viele immer noch der Ansicht sind, dass Mehl oder Seife kleine Verletzungen dieser Art beheben können, sollte es doch besser das kalte Wasser sein, um Brandblasen effektiv zu verhindern. Mehl und auch Seife verkleben nämlich die Wunde und richten mehr Schaden an als beabsichtigt. Um den Brand aus der Wunde zu bekommen, hilft nur kaltes Wasser. Zu kalt sollte das Wasser allerdings nicht sein, denn sonst kommt es zu Erfrierungen.

    Als kleine Verletzungen sollte man aber großflächige Brandwunden nicht betrachten, denn je größer die Wunde ist, umso gefährlicher wird sie. Handelt es sich um eine große Brandwunde, dann muss ein Arzt oder aber direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    Was hilft bei Prellungen?

    Auch Prellungen sind kleine Verletzungen, die gut zu Hause behandelt werden können. Fällt ein schwerer Gegenstand zum Beispiel auf die Hand, die dann sofort anschwillt, dann kann ein Beutel mit Eis oder ein Kühlpack wahre Wunder wirken. Die Kälte verhindert, dass die Schwellung zu stark wird und auch Hämatome werden auf diese Art verhindert. Eine kühlende Salbe ist ebenfalls eine gute Idee, und wenn die Hand dann auch noch hoch gelagert wird, dann ist die Verletzung nach wenigen Tagen schon wieder vergessen.

    Wer sich allerdings den Kopf heftig stößt, der sollte einen Arzt oder besser noch ein Krankenhaus aufsuchen, denn eine Prellung kann auch eine Gehirnerschütterung sein und damit ist nicht zu spaßen. Im Krankenhaus wird der Kopf dann geröntgt, um eine größere Verletzung ausschließen zu können.

  • Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Viele Frauen bluten auch außerhalb der Periode und diese Kontaktblutung sorgt für Ängste. Wenn es zu einer Kontaktblutung zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber sie ist störend. Wenn es häufiger zu Kontaktblutungen kommt, dann sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der nach den genauen Ursachen forscht. In seltenen Fällen ist ein Eingriff notwendig, um die Kontaktblutungen auf Dauer zu stillen.

    Welche Ursachen kann eine Kontaktblutung haben?

    Die häufigste Ursache für eine Kontaktblutung ist eine zu große Beanspruchung, wie sie bei besonderen Positionen beim Verkehr oder aber durch die Penisgröße des Partners entsteht. Wenn es zu einer Kontaktblutung nach GV kommt, dann kann es schon hilfreich sein, beim nächsten Sex vorsichtiger und behutsamer zu sein. Auch bei einer gynäkologischen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung am Muttermund kommen, und auch in diesem Fall ist es der Gebärmutterhals, der empfindlich reagiert. Das Gewebe in der Gebärmutter und der Scheide neigt dazu schnell mal zu bluten, aber diese Blutung ist schnell wieder behoben, wenn das Gewebe geschont wird.

    Wenn das Blut bei einer Kontaktblutung allerdings trüb ist oder wenn die Blutung sehr heftig, länger andauernd oder aber sehr schmerzhaft ist, dann sollte sich der Frauenarzt darum kümmern. Es kann vorkommen, dass das Gewebe am Hals der Gebärmutter sich in den Muttermund verlagert, und wenn es sich um eine sogenannte Ektopie handelt, dann kann eine Kontaktblutung auch ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. Um Gewissheit zu bekommen, sollte der Arzt in diesem Fall eine genaue Untersuchung machen.

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Welche Behandlung kommt bei einer Kontaktblutung infrage?

    Wenn die Diagnose des Frauenarztes auf Ektopie lautet, dann kann dieses Problem meist mit einer Verödung behoben werden. Bei dieser Therapie wird das Gewebe mit der Hilfe eines Lasers verätzt. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und er wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Bei den meisten Frauen, die unter einer Kontaktblutung leiden, ist eine Verödung erfolgreich, denn es treten dann über einen längeren Zeitraum keine Blutungen mehr auf.

    Wird das Gewebe verödet, um eine weitere Kontaktblutung zu vermeiden, dann darf die betroffene Frau für die Dauer von sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten sind in diesem Zeitraum verboten.

    Das Veröden mittels Laser ist aber keine Garantie dafür, dass es nie wieder zu einer Kontaktblutung kommt. Nicht selten treten die Probleme nach einigen Jahren wieder auf. Eine Kontaktblutung und auch eine Verödung des Gewebes haben keinerlei Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau, aber trotzdem ist eine ausführliche Beratung vor einem Eingriff immer eine gute Sache.

    Wo ist der Unterschied zwischen einer Kontaktblutung und einer Zwischenblutung?

    Beide, die Kontaktblutung und auch die Zwischenblutung können eine harmlose Ursache haben, aber beide müssen von einem Arzt untersucht werden. Bei einer Zwischenblutung kann eine Entzündung der Eileiter eine der möglichen Ursachen sein, aber auch eine Entzündung der Scheide ist ein Grund, warum es zu einer Zwischenblutung kommt.

    Rein äußerlich unterscheiden sich die Kontaktblutung und die Zwischenblutung an der Farbe und der Konsistenz des Blutes. Während das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und flüssig ist, ist es bei einer Zwischenblutung zäh fließend, dunkelrot und wird nicht selten auch von einem gelblichen Schleim begleitet. Kontaktblutungen verschwinden in den meisten Fällen von alleine wieder, Zwischenblutungen können dagegen hartnäckig sein.

    Vor allem Frauen, die gerade ein Kind geboren haben, klagen häufig über Zwischenblutungen. Vielfach sind Infektionen die Ursache, wie zum Beispiel Clamydien, Trichomonaden und Mykoplasmen. Nach Eingriffen an der Gebärmutter und nach einer Geburt können sich die Erreger der Infektionen schneller und leichter ausbreiten und dann auch zu Zwischenblutungen führen.

    Bei Kontaktblutungen und besonders bei Zwischenblutungen, die öfter auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

    [content-egg-block template=offers_list]

    Wie gefährlich sind Kontaktblutungen?

    Es gibt viele Frauen, die nicht nur während der Regel bluten, auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach dem Besuch beim Frauenarzt kann es zu sogenannten Kontaktblutungen kommen. Wenn es zu Kontaktblutungen kommt, dann ist das kein Grund, panisch zu werden, denn in den meisten Fällen sind Kontaktblutungen nicht schlimm und auch nicht gefährlich. Allerdings sind diese Blutungen störend, besonders dann, wenn sie unmittelbar nach dem Sex auftreten. Frauen, die öfter mit dem Problem Kontaktblutung zu tun haben, können einen Eingriff vornehmen lassen, aber dieser Eingriff sollte sehr gut überdacht werden.

    Wie entstehen Kontaktblutungen?

    Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn es zu Kontaktblutungen kommt. Beim Sex kommt es häufig zu Blutung Beim GV und damit verbunden Blutung Muttermund, und zwar immer dann, wenn der Sex ein wenig heftig wird. Auch die Penisgröße des Partners und ungewöhnliche Stellungen können dafür sorgen, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. In den meisten Fällen hilft es, beim Sex vorsichtiger zu sein, und wenn es zu Kontaktblutungen gekommen ist, dann sollte der Beischlaf sanfter vollzogen werden. Treten dann trotzdem noch Kontaktblutungen auf, ist es immer richtig, wenn die Frau sich gründlich untersuchen lässt.

    KontaktblutungAuch eine gynäkologische Untersuchung kann eine Kontaktblutung auslösen. Vor allem wenn der Frauenarzt die Gebärmutter untersuchen muss, dann kann es passieren, dass es zu Rissen im Gewebe des Muttermunds oder der Scheide kommt und der Muttermund blutet , aber diese Blutungen klingen in der Regel schnell und ohne Probleme wieder ab. Ein Grund zur Sorge besteht in diesem Fall aber eher selten, denn der Arzt wird versuchen, die Blutung an Ort und Stellen wieder zu stillen.

    Wann sind Kontaktblutungen gefährlich?

    In den meisten Fällen ist das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und dünnflüssig. Wenn das Blut aber zäh oder dickflüssig ist und eine dunkelrote Farbe hat, dann ist das ein Alarmsignal, was jede Frau ernst nehmen sollte. Auch wenn die Blutungen länger andauern und stärker werden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Blutungen dieser Art können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. Das Gleiche gilt, wenn die Blutungen von heftigen Schmerzen begleitet werden, auch das kann ein Anzeichen für eine Unterleibserkrankung sein.

    Kontaktblutungen können ein Zeichen für eine Veränderung des Zellgewebes sein und auch wenn es eine Entzündung in der Scheide gibt, dann ist es möglich, dass sich diese Entzündung durch eine Kontaktblutung bemerkbar macht. In diesen Fällen kann es ebenfalls sein, dass die Blutungen länger anhalten, und wenn das so ist, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig.

    Kontaktblutung Schwangerschaft

    Besonders in der Schwangerschaft sind Kontaktblutungen keine Seltenheit. Der Muttermund ist während der neun Monate sehr empfindlich und wenn es zu kleinen Verletzungen an den Blutgefäßen kommt, dann tritt eine Kontaktblutung auf. In der Schwangerschaft kann die Farbe des Blutes ein dunkles Rot annehmen, und selbst wenn die Konsistenz leicht schleimig ist, dann ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Oft treten Kontaktblutungen in der Schwangerschaft auch verzögert auf, das heißt, die eigentliche Verletzung kann schon einige Tage vorher passiert sein.

    Frauen, die in der Schwangerschaft plötzlich bluten, sollten sich nicht allzu viele Sorgen machen und am besten einen Arzt kontaktieren, der den Ursachen für die Blutungen wahrscheinlich schnell auf die Spur kommt.

    Mögliche Hilfe bei Kontaktblutungen

    Wenn der Arzt eine Ektopie untersucht, wie die Kontaktblutung medizinisch korrekt heißt, dann wird er Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Blutungen effektiv unterbunden werden können. Vor allem bei Frauen, die häufiger unter Kontaktblutungen leiden, ist es eine Überlegung wert, die Ursachen zu bekämpfen. Wenn der Arzt der Ansicht ist, dass die Blutung auf jeden Fall behandelt werden muss, dann kommt als Therapie eine Verödung infrage. Bei diesem Verfahren wird das Gewebe, das für die Kontaktblutung sorgt, mit einem Laser verödet, und danach treten zumindest für einen bestimmten Zeitraum, keine neuen Kontaktblutungen mehr auf.

    Der Eingriff mit dem Laser wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und es gibt nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen. Nach dem Eingriff sollten Frauen aber für mindestens sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen, reiten oder auch Rad fahren und Joggen sollten für eine Zeit lang ruhen. Die Behandlung mit dem Laserstrahl ist aber keine Garantie dafür, dass die Kontaktblutungen nicht mehr auftreten, denn auch wenn das Gewebe mittels Laser verödet wird, kann es auch nach einigen Jahren wieder zu Blutungen kommen.

    Kontaktblutungen durch Infektionen

    Auch Infektionen können die Ursache dafür sein, dass es zu Kontaktblutungen kommt. Chlamydien, Trichomonaden und auch Mykoplasmen treten vor allem häufig bei Frauen auf, die schon ein Kind geboren haben und Frauen, die schon einmal an der Gebärmutter operiert wurden, sind anfällig für Infektionen und damit auch für Kontaktblutungen. Nach operativen Eingriffen und nach der Entbindung können die Krankheitserreger schneller eindringen und sich dann ausbreiten. Wenn der Arzt die Diagnose Infektion stellt, dann ist die Behandlung in der Regel kein Problem, denn Infektionen werden heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

    Zwischenblutung oder Kontaktblutung – wo ist der Unterschied?

    Immer wenn Blutungen außerhalb der monatlichen Regel auftreten, dann kann es sich entweder um eine Kontaktblutung oder aber um eine sogenannte Zwischenblutung handeln. Unterschieden werden die Zwischenblutung und die Kontaktblutung in der Farbe und in der Konsistenz. Während das Blut bei einer Zwischenblutung dunkel gefärbt und eher zäh fließend ist, ist das Blut bei einer Kontaktblutung hell und dünnflüssig. Auch wenn ein gelblicher Schleim eine Zwischenblutung begleitet, dann ist das keine Seltenheit. Die Dauer der Blutungen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es eine Zwischen- oder eine Kontaktblutung ist. Eine Kontaktblutung dauert nicht so lange, eine Zwischenblutung aber kann sehr hartnäckig sein und über Tage dauern.

    Zwischenblutungen werden nicht durch zu leidenschaftlichen Sex ausgelöst, hier sind oftmals Entzündungen der Eileiter daran schuld, wenn es zu Blutungen kommt. Sollte eine Blutung länger dauern, schmerzhaft sein und immer wenn das Blut dunkelrot und zäh fließend ist, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Zwischenblutungen können unter Umständen gefährlich sein.

    Wenn Blutungen außerhalb der Regel auf die leichte Schulter genommen werden, dann kann das im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden, denn Blutungen sind auch ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs. Vor allem wenn die Blutungen zusammen mit Schwellungen an den Beinen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Was hilft bei Zerrungen und Verstauchungen?

    Was hilft bei Zerrungen und Verstauchungen?

    Nicht nur Sportler wissen, wie schmerzhaft eine Zerrung oder eine Verstauchung sein kann. Es ist sehr schnell passiert, dass es in einem Fußgelenk, in der Hand oder an der Schulter zu einer Zerrung kommt, meist reicht schon ein falscher Tritt oder eine falsche Bewegung. In der Regel verlaufen Zerrungen und auch Verstauchungen ohne große Probleme, aber sie sind schmerzhaft. Um die akuten Beschwerden bei Zerrungen zu lindern, gibt es einige sehr schnelle Maßnahmen, die verhindern, dass die betroffene Körperstelle Schwierigkeiten macht.

    Bei Verstauchung – Auf Eis legen

    Kommt es zu einer Zerrung im Fuß, dann hilft ein Beutel mit Eis als Sofortmaßnahme. Das Eis verengt die Blutgefäße, verhindert blaue Flecken und sorgt dafür, dass die Schwellung schnell zurückgeht. Wenn kein Eis zur Hand ist, dann ist ein Kühlpack aus dem Gefrierfach eine Alternative, aber auch ein Waschlappen, der in eiskaltes Wasser getaucht wurde, hilft schnell und effektiv bei Zerrungen.

    Der feste Verband bei Verstauchung

    Besonders dann, wenn es nach einer Sportverletzung zu Zerrungen kommt, dann hilft ein fest angelegter Verband. Mit diesem Verband wird verhindert, dass sich die Blutung im Gewebe ausbreiten kann und die Schwellung geht meist sehr schnell zurück. Bevor die Kompresse angelegt wird, sollte eine schmerzstillende Salbe zum Beispiel mit Ibuprofen aufgetragen werden. Wer Arnika als Salbe oder als Tinktur dabei hat, der kann die Haut damit einreiben, bevor der Verband angelegt wird.

    Hoch lagern bei Verstauchung

    Bei Zerrungen ist es wichtig, dass die Blutungen sich nicht ausdehnen können. Um das zu erreichen, ist es sinnvoll den Fuß hochzulegen. Auf diese Weise hat das Blut keine Möglichkeit mehr sich an einer Stelle zu sammeln und der betroffene Körperteil schwillt nicht mehr so schnell an. Auch gegen die Schmerzen ist ein Hochlagern gut.

    Schnelle Hilfe bei Verstauchungen

    Zerrungen und Verstauchungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen, aber eine Verstauchung hat andere Ursachen. Während bei Zerrungen ein Muskel schmerzhaft überdehnt wird, kommt es bei Verstauchungen zu Rissen in den Muskelfasern. Das passiert immer dann, wenn Sie zum Beispiel mit dem Fuß umknicken. In der Folge schwillt der Fuß an, es bildet sich ein Hämatom und der Fuß schmerzt, wenn er berührt wird. Wie bei Zerrungen, so sollte auch bei Verstauchungen der Fuß hoch gelagert und mit Eis gekühlt werden. Das Kühlen sollte aber nie als unangenehm empfunden werden, denn wenn das der Fall ist, dann kann es sich um eine leichte Erfrierung handeln.

    Die PECH Regel

    Bei Zerrungen und auch bei Verstauchungen ist schnelle Hilfe gefragt. Wenn Sie die Regeln aus dem Erste Hilfe Kurs vielleicht nicht mehr im Kopf haben, dann hilft die sogenannte PECH Regel:

    • P = Pause einlegen
    • E = mit Eis kühlen
    • C = Kompresse oder festen Verband anlegen
    • H = Hochlagern

    Wenn die Schmerzen aber zu groß sind oder die betroffene Körperstelle sehr schnell sehr stark anschwillt, dann ist ein Besuch bei einem Arzt unumgänglich. Der Arzt wird die Körperpartie röntgen und dann sehen, ob es sich um eine Zerrung oder eine Verstauchung handelt. Wenn es zu starken Schwellungen und Schmerzen kommt, dann kann auch eine Fraktur nicht mehr ausgeschlossen werden.

  • Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose – Was ist das eigentlich?

    In der heutigen Zeit arbeiten immer mehr Menschen am Computer und bewegen sich entsprechend zu wenig. Neben Übergewicht und den daraus folgernden Herz-/Kreislauferkrankungen, ist vor allem die schmerzhafte Arthrose zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Wer meint, dass Arthrose eine Krankheit ist, die nur die ältere Generation trifft, der irrt sich, denn der schleichende Verschleiß der Gelenke betrifft auch immer mehr junge Menschen.

    Wie entsteht Arthrose und was hilft gegen die Schmerzen? Wie kann verhindert werden, dass ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden muss?

    Welche Ursachen führen zur Arthrose?

    Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht der Gelenkverschleiß durch eine zu starke Belastung des Gelenkknorpels. Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, dann führt das zu einer Störung des Knorpels, die Gelenkfläche entzündet sich und nutzt sich schließlich ganz ab. Aber auch Frakturen und Bänderverletzungen können zu einer Arthrose führen, und zwar immer dann, wenn das Gelenk instabil wird. Menschen, die stark übergewichtig sind, können leichter an Arthrose erkranken als Menschen, die ein normales Gewicht haben.

    Blutergüsse, wie sie bei einem Sturz entstehen können, sorgen dafür, dass sich Flüssigkeit im Gelenk sammelt und eine Arthrose auslöst, und auch wer unter Gicht leidet, muss mit einem Verschleiß der Gelenke rechnen.

    Welche Symptome bei  Arthrose gibt es?

    Wer nach langem Sitzen beim Aufstehen plötzlich einen scharfen Schmerz in den Knien verspürt, der nach ein paar Schritten wieder verschwindet, der könnte unter Arthrose leiden. Auch Schmerzen beim Treppensteigen und ein stumpfer Schmerz bei kalter und nasser Witterung können Anzeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Auch wer am Morgen ein steifes Gefühl in den Gelenken verspürt, das sich später wieder gibt, kann an Arthrose erkrankt sein.

    Ist die Krankheit fortgeschritten, dann schwellen die Gelenke auch an, weil sich rund um den Gelenkknorpel Wasser ansammelt. Alle, die bereits unter Rheuma leiden, sind besonders gefährdet, denn in diesem Fall sind die Gelenke schon betroffen und die Schmerzen können über Stunden andauern.

    Wie wird Arthrose behandelt?

    Das vorrangige Ziel einer Arthrose Behandlung ist immer, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und ihn wieder beweglicher zu machen. Bei einem Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht hervorgerufen wird, hilft es oftmals abzunehmen, aber auch orthopädische Maßnahmen können hilfreich sein, um die Probleme zu lindern. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Arthrose zum Einsatz kommen und zu diesen Medikamenten gehören unter anderem:

    • Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol
    • Wirkstoffe wie Chondroitin können die Eigenschaften des Knorpels verbessern und wirken zudem entzündungshemmend
    • Diclofenac und Ibuprofen als Salbe schützen vor Gelenkentzündungen
    • Hyaluronsäure in Form von Injektionen wirkt sich positiv auf die Bewegungsfähigkeit des jeweiligen Gelenks aus
    • Kortison sollte nur in schweren Fällen zum Einsatz kommen.
    • Krankengymnastik
    • Wärmebehandlungen
    • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Wasser und Bäderbehandlungen

    Auch Bandagen und Fersenkissen, gepufferte Absätze in den Schuhen und Sitzerhöhungen in Form von Kissen können hilfreich sein.

    Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, dann kann nur noch eine Operation helfen, bei der ein künstliches Gelenk eingesetzt wird.

  • Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Was ist eigentlich Schwindel

    Schwindel, oder auch Vertigo genannt, kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Palette reicht von Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan bis hin zu Begleitwirkungen von Medikamenten. Schwindel kann also nur dann wirksam bekämpft werden, wenn die Ursachen dafür ausgemacht und beseitigt werden. Dafür ist eventuell eine längerfristige Selbstbeobachtung des Patienten notwendig. Wir klären über einige Ursachen auf und geben Tipps, wie man sich als Betroffener verhalten sollte, damit man sich nicht noch dem Risiko von Folgeverletzungen durch das häufig auftretende Umkippen aussetzen muss. Aufklärung ist allein schon deshalb wichtig, weil durch Schwindel beispielsweise bestehende Angstzustände noch einmal zusätzlich verstärkt werden können. Auch kann der Schwindel selbst für den Patienten so beunruhigend sein, dass er sogar eine Panikattacke auslösen kann, was die Symptome verschlechtern würde.

    Ist man von Schwindel betroffen, ist Ursachenforschung wichtig.

    Der Mediziner bezeichnet das Gefühl des Schwindelig Seins als „Vertigo“. Die Bezeichnung ist treffend gewählt, denn es ist von der lateinischen Vokabel „vertere“ abgeleitet, die wörtlich übersetzt wenden und drehen bedeutet. Genau das kennzeichnet das Schwindelig Sein auch. Der Betroffene hat den Eindruck, dass sich alles um ihn herum dreht oder zumindest heftig schwankt. Diese Bewegung findet nur scheinbar statt und kann so weit führen, dass der Patient meint, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen.

    Mit ist Schwindlig – Was kann man gegen Schwindel tun?

    Nach dem ICD-10-Standard kann Schwindel in drei Arten unterschieden werden. Unter der Nummer H81.0-9 werden die sogenannten „Störungen der Vestibularfunktion“ zusammen gefasst. Damit bezeichnet der Mediziner den Gleichgewichtssinn des Menschen. Mit der Kennziffer H82 wird Schwindel zusammen gefasst, der bei anderen Krankheiten als Nebenerscheinung vorliegen kann. Mit der Bezeichnung R42 kennzeichnet der Mediziner Schwindel ohne weitere Angaben. Das bedeutet, dass hier auch die Arten von Schwindelgefühlen einsortiert werden, die beispielsweise als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen auftreten können.
    Daran ist schon erkennbar, dass es für Schwindel nicht nur eine Ursache geben kann. Der erste Schritt wird deshalb immer eine umfangreiche Anamnese sein. Demjenigen, dem es öfter einmal schwindelig ist, kann nur geraten werden, ein wenig Tagebuch zu führen. Dafür gibt es spezielle Vorlagen, die man beim Arzt bekommt oder sich aus dem Internet herunter laden kann. Sie ähneln vom Aufbau her dem Allergie- und Kopfschmerztagebuch und erfassen auch, was der Betroffene vor dem Schwindelanfall getan hat. Daraus lassen sich kausale Zusammenhänge herstellen, aus denen wiederum Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Ursachen gezogen werden können.
    Eine allgemein verbindliche Therapie gegen Schwindel gibt es nicht, weil immer die jeweilige Ursache behoben werden muss. Aber einige Sicherheitshinweise sollte man beachten. Wenn Einem schwindelig wird, wird sofortiges Hinsetzen (Fußboden) oder Legen empfohlen, um Folgeverletzungen zu vermeiden. Die Beine hoch zu lagern, ist nicht immer sinnvoll, da es sich bei einigen Ursachen auch negativ auswirken kann.

    Einige Ursachen für den Schwindel

    Schwindel kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Hinzu kommen äußere Einwirkungen. Sie bewirken, dass der Gleichgewichtssinn nicht richtig funktioniert. Auch die Umgebungswahrnehmung kann verändert sein.
    Zur Gruppe der psychischen Ursachen für Schwindel gehören vor allem Depressionen und verschiedene Angststörungen. Hier findet häufig eine Überlagerung der tatsächlichen Wahrnehmung mit den vom Unterbewusstsein „gezeigten“ Bilder statt. Dadurch wird die Umwelt zunehmend instabil. Bei Panikattacken werden große Mengen an Adrenalin ausgeschüttet, die unter Anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. In dem Zusammenhang tritt häufig ein rauschendes Ohrgeräusch auf, das auch die das Gleichgewichtsorgan und dessen Funktion beeinträchtigt.
    Für Schwindel gibt es daneben einige psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen . So gehört Schwindel zu den klassischen Begleitsymptomen bei Migräne und epileptischen Anfällen. Während einer Schwangerschaft tritt Schwindel ebenfalls häufig auf, was auf die stattfindenden hormonellen Veränderungen zurück zu führen ist. Für einen Großteil der Steuerung des Hormonhaushalts ist die Schilddrüse zuständig und diese regelt auch den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Eine Schilddrüsenfehlfunktion könnte demnach ebenfalls eine Ursache für periodisch wiederkehrende Schwindelattacken sein.
    Weitere physische Faktoren für Schwindel könnten Hör- und Sehstörungen sein, weiterhin kommt ein Entzündung im Ohr in Betracht. Möglich ist auch eine Störung des Gleichgewichtsorgans selbst. Diverse Erkrankungen des Kreislaufsystems, wie zum Beispiel das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, oder des Hirns, wie die Narkolepsie, weisen in der Begleitsymptomatik ebenfalls Schwindelattacken auf. Hinzu kommen Hirnhautentzündungen, Borreliose sowie eingeengte und bedrängte Nervenverläufe in der Halswirbelsäule.
    Die äußeren Faktoren für Schwindel sind fehlende Objekte zum Fixieren im Umfeld des Patienten. Das typische Beispiel dafür ist die Seekrankheit oder der Schwindel, der dann auftritt, wenn Betroffene in großer Höhe und/oder auf stark schwankendem Untergrund stehen.

    Was kennzeichnet den Schwankschwindel?

    Die typischen Anzeichen von Schwankschwindel sind Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Sie gehen einher mit einem erhöhten Sturzrisiko. Die bei anderen Arten von Schwindel verzeichneten Begleitsymptome wie Erbrechen oder Übelkeit fehlen hier in der Regel. Auch ein Zittern von Armen und Beinen sowie unkontrollierte Bewegungen der Augen treten hier üblicherweise nicht auf.
    Beim Auftreten von Schwankschwindel werden Unterschiede bei Männern und Frauen beobachtet. Die Statistiken weisen aus, dass Anfälle von Schwankschwindel bei Frauen besonders häufig im vierten Lebensjahrzehnt erstmals auftreten. Bei Männern wird Schwankschwindel zumeist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erstmalig diagnostiziert. Ein kausaler Zusammenhang mit hormonellen Änderungen konnte hier allerdings bisher noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Als häufigste Ursache für Schwankschwindel wurden psychische Belastungen ausgemacht. Auch als Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung tritt Schwankschwindel mit besonderer Häufigkeit auf. Deshalb wird er auch als psychogener Schwindel bezeichnet. Ebenfalls üblich ist die Bezeichnung phobischer Schwindel, weil der Schwankschwindel eines der Begleitsymptome einer Panikattacke sein kann. Hier tritt die Besonderheit auf, dass ein sich selbst verstärkender Mechanismus in Gang kommt, da der Schwankschwindel selbst dem Betroffenen noch zusätzlich Angst macht und die Kaskade der körperlichen Reaktionen weiter anheizt.
    Eine weitere Gruppe der Ursachen für Schwankschwindel stellen die Kinetosen und Pseudokinetosen aus. Sie werden durch visuelle Wahrnehmungen ausgelöst, die sich nicht mit den tatsächlich über die Sensorik wahrgenommenen Bewegungen in Übereinklang bringen lassen. Ein gutes Beispiel dafür sind die 3D-Kinos, bei denen starre Sitzreihen vorhanden sind. Dort entsteht sensorisch der Eindruck von Stabilität, während optisch der Eindruck von Bewegung vermittelt wird. Bei der Seekrankheit ist es genau umgekehrt. Die Sensorik nimmt die Bewegungen des Schiffs wahr, während der Horizont optisch den Eindruck von Ruhe vermittelt.