Schlagwort: Viele Frauen

  • Der Schambereich – besonders anfällig für Infektionen

    Der Schambereich – besonders anfällig für Infektionen

    Es gibt zahlreiche Krankheiten, die den Schambereich der Frau betreffen. Dabei können die Symptome dieser Krankheiten plötzlich auftauchen, aber sich auch über einen langen Zeitraum hinweg entwickeln.

     

    Entzündungen im Schambereich

    Viele Frauen sind von Entzündungen der äußeren Geschlechtsorgane und der Scheide betroffen. Diese Entzündungen entstehen häufig durch Reizungen. Dabei kann es sich um ein übermäßiges Waschen ebenso handeln wie die Verwendung von aggressiver Seife zur Reinigung. Ferner kommt ein krankhafter Bakterienbefall der Scheide infrage.

     

    Die Beschwerden bei Entzündungen im Schambereich ähneln sich oftmals. Meistens gehen sie mit Juckreiz im Intimbereich einher. Folglich können als Ursachen für Entzündungen im Schambereich durch

    • Autoimmunerkrankung Lichen sclerosus (entzündliche, chronische Veränderung von Scheide und Schambereich)
    • Bartholinitis (Entzündungen der Drüsen am Scheideneingang – meistens hervorgerufen durch Bakterien)
    • Adnexitis (Entzündungen von Eileiter und Eierstock durch Bakterien)
    • Sterilität (durch Eierstock- und Eileiterentzündungen hervorgerufene Unfruchtbarkeit)
    • toxisches Schocksyndrom (oft hervorgerufen durch Besiedlung des Tampons durch Bakterien)

    in Erscheinung treten.

     

    Infektionen im Schambereich

    Eines der häufigsten Krankheitsbilder in frauenärztlichen Praxen ist die Scheideninfektion. Dabei können die Symptome dieser Infektionen unterschiedlicher Natur sein. Denn die Bandbreite der möglichen Erreger ist riesig. Folgende Symptome können bei Infektionen im Genitalbereich auftreten:

    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
    • Rötungen der vaginalen Schleimhaut
    • unangenehm riechender vaginaler Ausfluss
    • Ausbildung von Feigwarzen
    • Fieber
    • Müdigkeit
    • Muskelschmerzen
    • Bläschen im Genitalbereich, Herpesbläschen
    • Juckreiz im Schambereich
    • Schwellung der lokalen Lymphknoten
    • Kitzeln oder Missempfindungen.

     

    Mögliche Ursachen einer Scheideninfektion

    Die Ursachen einer Scheideninfektion können oftmals in einer Veränderung und Störung der gesunden Scheidenflora gefunden werden. Normalerweise ist die Vagina mit einer Vielzahl von Keimen besiedelt, die zur Abwehr von Krankheitserregern notwendig sind. Beispielsweise gehören die Milchsäurebakterien zu einem normalen, sauren Milieu der Scheide.

     

    Kommt es zur Veränderung des Scheiden-Milieus durch äußere und innere Einflüsse, können sich die schädlichen Keime vermehren und zu Infektionen führen. Besonders wichtig ist die Entdeckung einer Scheideninfektion bei schwangeren Frauen. Denn unbehandelt kann diese Krankheit zu Frühgeburten oder Infektionen des Neugeborenen führen. Verantwortlich können folgende Erreger für eine Infektion im Genitalbereich zeichnen:

    • Bakterien
    • Viren
    • Pilze
    • Einzeller (Protozoen)

     

    Die Bakterieninfektion der Scheide kommt am häufigsten vor. Dabei können unter anderem Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken oder Enterokokken als Erreger gefunden werden.

     

    Pilzinfektion im Schambereich

    Nicht selten tritt eine Pilzinfektion im Schambereich auf. Damit es überhaupt zur Pilzinfektion kommen kann, muss die Milchsäurebakterien-Flora gestört sein. Somit kann eine derartige Infektion sich aus der Therapie mit Antibiotika, Diabetes mellitus, einer Schwäche des Immunsystems oder Hautpilzen herausbilden.

     

    Neben humanen Papilloma-Viren rufen auch Herpes simplex-Viren Infektionen im Schambereich hervor. Während erstere für die Entstehung von Feigwarzen oder Gebärmutterkrebs verantwortlich sind, können die zweitgenannten Viren bereits Neugeborene infizieren. Dadurch entstehen schwere Schäden des Nervensystems. Schlimmstenfalls können diese sogar zum Tod des Kindes führen.

     

    Allerdings gibt es auch virale Infektionen mit sehr schwerwiegenden Krankheitsverläufen. Am bekanntesten sind AIDS, Hepatitis und Herpes.

     

    Einzeller sind parasitäre Organismen, die die Scheide befallen und Infektionen auslösen können. Der bekannteste Einzeller ist Trichomonas vaginalis. Dabei wird dieser Einzeller praktisch nur über Geschlechtsverkehr übertragen. Er kann ohne Behandlung lange Zeit in der Scheide verbleiben und zu chronischen Infektionen führen.

     

    Erfolgreiche Behandlung von Infektionen im Schambereich

    Übrigens lassen sich viele Infektionen im Schambereich erfolgreich behandeln. Voraussetzung dafür ist allerdings die genaue Abklärung der Erreger und der Symptome durch einen Gynäkologen. Somit nimmt beispielsweise der Arzt eine Analyse des Scheidensekrets vor.

     

    Nur wenn genau feststeht, welche Erreger die Infektion im Schambereich ausgelöst haben, kann der Einsatz mit Medikamenten erfolgen. Dabei handelt es sich unter anderem um

    • Antibiotika gegen Bakterien
    • Antimykotika gegen Pilze
    • Virostatika gegen Viren.

     

    Doch durch den Gebrauch von Kondomen lassen sich zahlreiche Infektionen der Scheide vermeiden. Ebenso bieten Kondome den besten Schutz vor Geschlechtskrankheiten, wie zum Beispiel Syphilis, Tripper oder Weicher Schanker.

     

    Auch parasitäre Erkrankungen, wie beispielsweise Filzläuse und Krätze, sind durch die Nutzung von Kondomen vermeidbar.

     

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  • Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Britische Frauen sind mit ihrem Sexualleben nicht immer zufrieden. Eine neue Studie beweist, dass nahezu jede zehnte Frau über Schmerzen bei der schönsten Nebensache der Welt klagt. Die britischen Wissenschaftler führten diverse Untersuchungen durch und veröffentlichten die Ergebnisse in einer Fachzeitschrift (British Journal of Obstetrics and Gynaecology). Es wurden knapp 7.000 Damen befragt, die sexuell aktiv sind. Das Alter reicht von 16 bis 74 Jahren, 7,5 Prozent davon gaben Schmerzen beim Sex im letzten Jahr oder rückblickend auf die letzten drei Monaten an. Etwa ein Viertel davon kämpft sehr oft mit Schmerzen beim Geschlechtsakt.

     

    Die Lust fehlt

    Das Problem betrifft in erst Linie Frauen zwischen 55 und 64 Jahren, daran schließt sich die Altersgruppe 16 bis 24 Jahren an. Die Hintergründe sind oft umfangreich und umschließen mehrere Faktoren, so haben 62 Prozent der Betroffenen einfach kein Interesse am Geschlechtsverkehr. Knapp 40 Prozent können die intimen Stunden nicht genießen. Die britischen Wissenschaftler sagen auch, dass ca. ein Viertel keinerlei Erregung oder Aufregung fühlt.

     

    Die Psyche spielt eine Rolle

    Ein wesentlicher Grund für die Schmerzen ist eine trockene Vagina, etwa die Hälfte (45 Prozent) gibt dies an. Dabei wurde auch eine Verbindung zu psychischen Problemen festgestellt, was sich in Ängsten beim Sex äußert. Außerdem lag bei ca. 11 Prozent der Damen eine Depression vor. Ein weiterer Grund sind körperliche Erkrankungen, 13 Prozent von den Teilnehmerinnen gaben eine schlechte körperliche Gesundheit an.

     

    Fehlende Kommunikation

    Häufig wird die Kommunikation mit dem Partner vergessen oder es wird als unangenehm empfunden. Acht Prozent reden gar nicht über Sex oder empfinden es zumindest als schwierig. In der Praxis ist das ein bedeutender Punkt, da sich der Partner so nicht auf die Bedürfnisse der Frau einstellen kann. Ursache kann aber auch eine negative Vorgeschichte sein, sexueller Missbrauch ist ein oft unterschätztes Thema. Als Folge wird dann auch mit dem Freund/Mann nicht über den Geschlechtsverkehr gesprochen.

    Unterm Strich geht aus der Studie hervor, dass eine glückliche Beziehung nicht automatisch ein zufriedenes Sexualleben bedeutet. Zudem schämen sich viele Frauen für das Problem und suchen deshalb auch keine Hilfe auf. Dabei ist es in der heutigen Zeit überhaupt nicht peinlich, Experten haben tagtäglich damit zu tun und wissen, welche Mittel helfen könnten.

     

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  • Frauen sind mit Beziehungssex zufrieden

    Frauen sind mit Beziehungssex zufrieden

    Neueste Studien zeigen: Beziehungssex muss nicht langweilig sein! Im Gegenteil. Viele Frauen sind mit ihrem Sexualleben in der Partnerschaft zufrieden. Vorbei sind also die Zeiten, in denen SIE immer über Kopfschmerzen klagte. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die meisten Frauen keinen wesentlichen Verbesserungsbedarf in Ihrem Sexleben sehen. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch bei den befragten Männern. Diese sind nicht immer so glücklich wie ihr weibliches Pendant.

     

    Wenig Veränderungsbedarf von weiblicher Seite

    Die Studie, die vom Männermagazin „Playboy“ veröffentlich wurde, ist eindeutig. In ihr geben sogar circa 70 Prozent der weiblichen Befragten an, mit ihrem Sexualleben in der langjährigen Beziehung immer noch zufrieden zu sein. Bei den Männern sehen jedoch circa 50 Prozent an, Verbesserungsbedarf zu sehen.

    Dieser zeigt sich entweder darin, generell mehr Sex haben zu wollen bzw. neue Stellungen auszutesten.

    Ob hier gegebenenfalls ein Zusammenhang zwischen einer Unzufriedenheit und einer gesteigerten Fremdgehrate besteht, ist nicht erwiesen.

    Eines beweist die Untersuchung jedoch in jedem Fall: die Wichtigkeit, sich auf die Suche nach einem Partner zu machen, der auch mit Hinblick auf sexuelle Vorlieben zum eigenen Typ passt.

     

    Die Wünsche der Singles…

    Die Wünsche der Singles mit Hinblick auf die kommenden Sexabenteuer weichen vor allem in prozentualer Hinsicht von denen der Pärchen ab. Singles wünschen sich entsprechend weitaus seltener ausgefallene bzw. neue Sextechniken, sondern würden sich über eine gesteigerte Häufigkeit freuen.

     

    Zu wenig Sex? Manchmal sind auch körperliche Erkrankungen schuld

    Vor allem dann, wenn Mann oder Frau über einen längeren Zeitraum hinweg keine Lust mehr auf Sex mit dem Partner haben, könnten auch körperliche Probleme die Ursache sein. Möglich wäre hier unter anderem beispielsweise eine Fehlfunktion der Schilddrüse, eine nicht-diagnostizierte Diabetes oder die Auswirkung von Stress. Hier lohnt es sich, einen Arzt zu konsultieren und gegebenenfalls weitere Untersuchungen anzustellen, um weder Körper noch Partnerschaft zu stark zu belasten.

     

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  • Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Im folgenden erfahren sie die Vor- und Nachteile bei der Verhütung mit der Spirale. Viele Frauen sind sich darüber einig, dass ein verlässliches Verhütungsmittel Gold wert ist. Nicht immer ist immerhin gleich ein Kinderwunsch gegeben. Wer bedenkenlos und geschützt Sex haben möchte, hat viele Möglichkeiten. Vor allem in langjährigen Beziehungen ist das Kondom nicht immer die beliebteste Alternative. Die Pille hingegen, greift in den Hormonhaushalt ein und wird von einigen Frauen nicht gut vertragen. Die Spirale wird entsprechend auch immer beliebter. Doch wo liegen hier eigentlich die Vorteile.

     

    Verhütung mit der Spirale: Das sollten Sie wissen

    Frauen, die sich für das Einsetzen der Spirale entschieden haben, profitieren unter anderem von:

    • einer hohen Verhütungssicherheit
    • der Möglichkeit, im Gegensatz zur Verhütung mit dem Kondom, spontan Sex haben zu können
    • einem aufrechterhaltenen, natürlichen Zyklus
    • einer guten Verträglichkeit.

    Vor allem dann, wenn Frauen bereits ein Kind bekommen haben, greifen sie gern zur Spirale. Das Einsetzen erfolgt beim Frauenarzt und ist weitestgehend unkompliziert. Nur selten treten hier Schmerzen oder Kreislaufprobleme auf. Mit ein wenig Entspannung ist hier -wie so oft- vieles einfacher.

     

    Gibt es auch Nachteile? – Die Spirale ist nicht für jeden geeignet

    Trotz aller Vorteile birgt die Spirale auch Nachteile. So klagen einige Frauen vor allem in den ersten Monaten nach dem Einsetzen über verstärkte Regelschmerzen. Hier sollte ein Arzt überprüfen, ob dies nur an der Umstellung liegt oder daran, dass die Spirale nicht richtig sitzt.

    Zudem ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören und diesen zu beobachten. So könnte es beispielsweise auch sein, dass die Spirale komplett abgestoßen und sogar ausgeschieden wird.

    Am besten ist die Spirale übrigens dann verträglich, wenn die Sexualpartner nicht allzu oft gewechselt werden. Ein allzu abwechslungsreiches Sexleben kann hier zu Entzündungen führen. Genau deshalb ist dieses Verhütungsmittel auch in langjährigen Partnerschaften so beliebt.

     

    Das kostet die Spirale

    Nicht nur bei der Pille, sondern auch bei der Spirale gibt es mehrere Modelle. Die Preise hierfür liegen zwischen 100 und circa 300 Euro. Inbegriffen sind selbstverständlich auch die Beratung und die Untersuchung, sowie das Einsetzen.

    Die Verhütung mit der Spirale wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Dies äußert sich unter anderem darin, dass die erste Kontrolle übernommen wird. Sollten Sie Wert auf weitere Kontrollen legen bzw. sollten diese empfohlen werden, müssen Sie diese selbst tragen. Bei privaten Versicherungen gelten andere Regeln. Hier gilt es, sich individuell zu erkundigen.

     

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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Bei Schmierblutungen handelt es sich um Zwischenblutungen. Diese entstehen zusätzlich zur Monatsperiode. Frauen, die darunter leiden, haben es oft schwer. Das Problem besteht darin, sich auf feste Regelblutungen einzustellen. Darüber hinaus können Schmierblutungen innerlich zu Unruhen führen. Allerdings können den unangenehmen Blutungen entgegen gewirkt werden. Um Maßnahmen gegen Zwischenblutungen kennen zu lernen, muss eine Erkenntnis gewonnen werden. Diese beinhaltet, zu wissen, welche Symptome mit etwaigen Blutungen einhergehen. Erst dann können Maßnahmen zum Schmierblutung stoppen getroffen werden.

    Symptome von Zwischenblutungen

    Zusatzblutungen lassen sich natürlich daran erkennen, dass sie außerhalb der Monatsblutung entstehen. Frauen mit Schmierblutungen sind meist unruhig. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie oft nicht wissen, wann die nächste Blutung auftritt. Vor allem eine leichte Periode kann ein Anzeichen auftretender Zusatzblutungen sein. Bemerkbar machen sich Schmierblutungen erst, wenn sie auftreten. Neben gewöhnlichen Zwischenblutungen gibt es auch braune Blutungen. Dabei entsteht ein bräunlicher Ausfluss. In der Regel tritt dieser einen Tag vor oder nach der Periode auf. Im Rahmen der Monatsblutung ist dies nichts Ungewöhnliches. Sollte es allerdings des Öfteren zu bräunlichen Blutungen zwischen dem Zyklus kommen, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden.

    Was sind Ursachen für Schmierblutungen?

    Die Ursachen und Auslöser sind oft nicht genau identifizierbar. Oftmals hängen sie mit dem Lebensstil zusammen. Daher können folgende Ursachen Zusatzblutungen auslösen:
    • Stress
    • Schwangerschaft
    • Wechseljahre
    • Verhütungsmittel
    • Änderung des Hormonspiegels

    Reaktionen bei Schmierblutungen

    Um Schmierblutungen zu analysieren, bedarf es der Beobachtung des Zyklus. Nur so können Menstruationsstörungen sowie Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Im Rahmen der Beobachtungen können auch Zusammenhänge zwischen Zusatzblutungen und bestimmten Verhaltensweisen erkannt werden. Hilfreich bei der Beobachtung können Apps zur Aufzeichnung des Zyklusverhaltens sein. Damit lässt sich nicht nur feststellen, wann in etwa der Eisprung stattfinden müsste. Auch Störungen können festgehalten werden. Gerade für Frauen, die eine Schwangerschaft anstreben, kann die Feststellung fruchtbarer Tage eine enorme Erleichterung sein. Zu beachten ist, dass ein Hormonspiegel auch mit dem Absetzen der Pille veränderbar ist. Somit ist dieser Aspekt vor allem dann wichtig, wenn Frauen während der fruchtbaren Tage Schmierblutungen haben.

    Wie lässt sich eine Schmierblutung stoppen?

    Die Frage, wie sich eine Schmierblutung stoppen lässt, kann mit folgenden Maßnahmen beantwortet werden:

    Anti-Stress-Maßnahmen:

    Da Stress zu den häufigsten Ursachen von Zusatzblutungen zählt, können Entspannungsmaßnahmen helfen. Dabei sind vor allem Essens- und Schlafrhythmen wichtig. Gerade nach anstrengenden Tagen können diese beiden Aspekte eine gewisse Regelmäßigkeit herbeiführen. Nur so kann der Körper eine Möglichkeit bekommen, den Hormonspiegel auszugleichen. Mit dieser Maßnahme können Zwischenblutungen gestoppt werden.

    Menstruationstassen gegen Unregelmäßigkeiten:

    Eine weitere Maßnahme zum Schmierblutung stoppen besteht in der Verwendung sogenannte Menstruationstassen. Werden Tampons und Binden an normalen Tagen genutzt, kann es zu einer Verwirrung des Körpers kommen. Zudem können sich diese beiden Methoden zum Abfangen der Blutungen unangenehm anfühlen. Während sich Tampons beispielsweise vollsaugen und dann austrocknen, fangen die Tassen das Blut auf. Ferner bestehen diese aus einem gesunden Material. Mit den Tassen ist den ganzen Tag eine Sicherheit gegeben. Somit mindern die Menstruationstassen also auch den Stressfaktor aufgrund der Ungewissheit, wann die nächsten Schmierblutungen auftreten.

    Einen Arzt aufsuchen – Wann sinnvoll?

    Viele Frauen haben mit Schmierblutungen zu kämpfen. Jedoch sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Blutungen zwischen den regulären Monatsblutungen stärker ausfallen. Ebenso ist unbedingt ein Frauenarzt zu kontaktieren, wenn es zu Zwischenblutungen während einer Schwangerschaft kommt.

     

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