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  • Vergleich Grippostad oder BoxaGrippal

    Vergleich Grippostad oder BoxaGrippal

    Grippostad oder BoxaGrippal – welches Mittel ist zu empfehlen?

    Die Grippewelle rollt durch Deutschland und immer mehr Menschen müssen sich mit Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen und Husten ins Bett legen. Allerdings handelt es sich nicht in jedem Fall um eine echte Grippe, vielfach sind es grippale Infekte, die aber ebenso zu schaffen machen wie eine Grippe. Während die echte Influenza von einem Virus ausgelöst wird und der Besuch beim Arzt zwingend notwendig ist, gibt es gegen den vergleichsweise harmlosen grippalen Infekt eine Menge Mittel, die man frei in der Apotheke kaufen kann. Wie gut sind diese Mittel und können sie wirklich helfen? Schauen wir uns zwei Mittel, Grippostad und BoxaGrippal einmal näher an.

    Neu auf dem Markt – BoxaGrippal

    BoxaGrippal aus dem Hause Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG ist neu auf dem Markt der Medikamente, die gegen einen grippalen Infekt helfen sollen. Verkauft wird das Mittel in einer 200 mg Packung mit jeweils 30 Tabletten für Patienten über 15 Jahre. BoxaGrippal enthält Ibuprofen und Pseudoephedrinhydrochlorid, zwei Wirkstoffe, die sich bei Erkältungen und auch bei grippalen Infekten bewährt haben.

    Laut Hersteller soll BoxaGrippal die schlimmsten Erkältungsbeschwerden wie eine verstopfte Nase, Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber bekämpfen. Das Ibuprofen ist fiebersenkend und entzündungshemmend, was bei alle Erkältungen und grippalen Infekten von großem Vorteil ist, denn in beiden Fällen handelt es sich um eine Entzündung. Der zweite Wirkstoff PSE sorgt dafür, dass die Schleimhäute in Nase und Rachen wieder abschwellen, um das Atmen zu erleichtern und die Belüftung im Nasenrachenraum zu verbessern. Im Grunde wirkt PSE in dieser Kombination wie eine Art Nasenspray, nur von innen, und der Wirkstoff kann in dieser Form auch die Nebenhöhlen der Nase erreichen, etwas, das ein normales Nasenspray nicht kann.

    Grippostad – ein bewährtes Mittel

    Grippostad ist das am meisten verkaufte Erkältungsmittel in Deutschland und wird von Stada hergestellt. Bei den Wirkstoffen setzt Grippostad auf Chlorphenamin hydrogenmaleat, das bekannte Paracetamol, auf Vitamin C und auf Coffein. Grippostad wird in einer Packung mit 20 Hartkapseln in jeder Apotheke frei verkauft und hat sich als „Erkältungskiller“ einen sehr guten Namen gemacht.

    Es ist die Kombination an gut verträglichen Wirkstoffen, die Grippostad so beliebt macht. Das Paracetamol lindert zum einen die Schmerzen im Kopf und in den Gliedern und senkt zudem auch das Fieber. Chlorphenamin, das zur Familie der Antihistaminika gehört, lässt die angeschwollenen Schleimhäute in der Nase und im Rachenraum wieder abschwellen und erleichtert so das Durchatmen. Gleichzeitig wird auch der Hustenreiz gemindert und die Muskulatur in den Bronchien entspannt sich. Das Vitamin C stärkt das Immunsystem, mobilisiert die Selbstheilungskräfte und das Coffein wirkt belebend.

    Was ist besser?

    Beide, sowohl Grippostad und auch BoxaGrippal sind bei grippalen Infekten und auch bei Erkältungen eine gute Wahl. Sie lindern die am häufigsten vorkommenden Symptome und werden durch ihre Zusammensetzung von den meisten auch sehr gut vertragen. Wer allerdings auf den Wirkstoff Paracetamol allergisch reagiert, der sollte kein Grippostad einnehmen, sondern besser zu BoxaGrippal greifen, das Ibuprofen enthält.

    Für Kinder unter 15 Jahren sowie für Schwangere und Frauen, die stillen, sind beide Mittel nicht geeignet, hier ist es eine bessere Wahl zum Arzt zu gehen und sich etwas verschreiben zu lassen. Auch gegen die echte Grippe sind Grippostad und BoxaGrippal nicht die richtigen Medikamente, die beiden Mittel können bestenfalls als zusätzliche Hilfe eingenommen werden, aber auch hier sollte im Vorfeld der Arzt gefragt werden.

    Alle, die sich erkältet oder einen grippalen Infekt zugezogen haben, sollten das Bett hüten, die Grippemittel nach Vorschrift einnehmen, viel ruhen und nach Möglichkeit jede Menge trinken. In den meisten Fällen macht sich schon nach wenigen Tagen eine Besserung bemerkbar. Ist das nicht der Fall, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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  • Die Grippewelle rollt – wie kann man sich schützen?

    Die Grippewelle rollt – wie kann man sich schützen?

    Über Deutschland rollt die Grippewelle hinweg und immer mehr Menschen liegen mit Fieber und Schüttelfrost im Bett. Auch die Krankenhäuser bekommen die Auswirkungen der Grippewelle zu spüren, denn viele kommen in die Notfallambulanzen und müssen dann stationär aufgenommen werden. Einige Kliniken stoßen schon jetzt an ihre Kapazitäten, und dabei ist der Höhepunkt der Grippewelle nach Ansicht von Experten noch nicht einmal erreicht. Bei welchen Symptomen sollte man zum Arzt gehen und was kann man tun, um erst gar nicht von der Grippewelle mitgerissen zu werden?

    Welche Symptome deuten auf eine Grippe hin?

    Eine Grippe ist nicht mit einem grippalen Infekt, also einer Erkältung zu vergleichen, eine Grippe ist eine Virusinfektion, die man immer ernst nehmen sollte. Eine Grippe hat keine Vorlaufzeit, sie tritt plötzlich und unvermittelt auf. Wer folgende Symptome verspürt, der sollte nicht zögern, sondern den Arzt aufsuchen:

    • Ein starkes Krankheitsgefühl, das sich plötzlich einstellt
    • Starke Kopf- und Gliederschmerzen
    • Hohes Fieber
    • Erkältungsähnliche Symptome wie Halsschmerzen
    • Schüttelfrost
    • Atemnot

    Vor allem wenn es zu Luftnot kommt, ist es wichtig, sofort zum Arzt zu gehen, denn das kann ein Hinweis auf eine Lungenentzündung sein. Besonders ältere Menschen, Schwangere und chronisch Kranke sind von der Grippewelle stark betroffen und sie schweben bei einer Grippe unter Umständen sogar in Lebensgefahr.

    Wie schützt man sich vor der Grippewelle?

    Der beste Schutz vor der Grippewelle ist die Grippe erst gar nicht zu bekommen. Es gibt viele effektive Schutzmaßnahmen, die jeder beachten sollte, der nicht von der Grippe erwischt werden will. Es sind die einfachen Maßnahmen, die vor der Grippe schützen. Oftmals am Tag die Hände waschen ist ein effektives Mittel, und das Waschen mit Wasser und Seife sollte mindestens 20 Sekunden dauern. Da sich Grippeviren sehr gerne an den Händen aufhalten, sollten die Hände nicht in die Nähe von Schleimhäuten an Mund oder Nase kommen.

    Jemandem die Hand zu schütteln, ist zwar ein Zeichen von Höflichkeit, aber wenn es um die Grippewelle geht, dann sollte auf das Händeschütteln verzichtet werden, ein Kopfnicken und ein freundliches Lächeln reicht auch aus. Auch große Menschenansammlungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden, denn in großem Gedränge fühlen sich die Viren zu Hause, und es ist kein Wunder, wenn man sich ansteckt. Auch wenn Stofftaschentücher stilvoll sind, wenn die Grippewelle rollt, dann sollten es Papiertaschentücher sein, die nach dem Nase putzen schnell wieder entsorgt werden können.

    Wie sinnvoll ist eine Grippeimpfung?

    Ein Schutz vor der Grippewelle ist die Grippeschutzimpfung, aber viele Menschen stehen dieser Impfung eher skeptisch gegenüber. Um einen wirksamen Schutz vor den Influenzaviren aufbauen zu können, sollte man sich schon im Herbst impfen lassen, da eine Grippewelle meist zwischen Januar und März zu erwarten ist. Das Problem besteht aber darin, dass der Wirkstoff, der im letzten Jahr noch zum Einsatz gekommen ist, bei der diesjährigen Grippewelle nicht mehr zum Einsatz kommen kann, weil es sich um einen anderen Virusstamm handelt.

    Eine Grippeimpfung bietet auch keinen hundertprozentigen Schutz. Es kann sein, dass die Impfung zu spät kommt oder dass der Schutz nicht vollständig aufgebaut werden kann. Für die Risikogruppen wie Schwangere oder ältere Menschen sollte eine Grippeschutzimpfung aber Pflicht sein, denn in diesem Fall kann sie Leben retten.

    Bildquelle: Depositphotos.com // poznyakov
  • Berlin: Kind verstirbt an Masern

    Berlin: Kind verstirbt an Masern

    Bereits seit Oktober vergangenen Jahres kommt es in der Hauptstadt vermehrt zu Masern-Erkrankungen. Offizielle gemeldet wurden bisher 574 Menschen die sich mit dem Masern angesteckt haben. Heute wurde von dem Gesundheitssenator bestätigt, dass es zu einem Todesfall gekommen ist. Ein Kleinkind erlag den Folgen der Krankheit.

    Nach ersten Angaben handelt es sich um ein Kind im Alter von 18 Monaten. Am 18.Februar verstarb das Kind an der Infektionskrankheit. Es wurden darüber hinaus noch keine weiteren Angaben zur Person gemacht. Erste Reaktionen auf die Meldung gab es bereits. So hat eine Sekundarschule im Berliner Vorort Lichtenrade die Türen am heutigen Montag geschlossen gehalten.

    Das Robert-Koch-Institut gibt an, das der aktuelle Masern-Ausbruch in der Hauptstadt einer der größten seit dem Jahr 2001 ist. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Infektionsschutzgesetzes erlassen. Im Zusammenhang mit diesem Masern-Ausbruch und dem jetzigen Todesfall, entflammt die Diskussion um eine gesetzlich vorgeschriebene Impfplicht auf ein Neues. Es wird von der Bundesregierung nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft zu einer Impfplicht kommen kann, so eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Eine Situation wie diese sei ein klares Zeichen dafür, wie wichtig Masern-Impfungen und anderer Impfungen sind. Sich gegen Impfungen auszusprechen sei verantwortungslos. Die 574 gemeldeten Masern-Fälle, die seit Oktober 2014 verzeichnet wurden, traten zum Großteil im Januar auf. Zum Jahresbeginn gab es 254 neuen Masern-Erkrankungen in Berlin. Von 335 befragten Patienten gaben 90 %, nicht gegen Masern geimpft zu sein.

    Laut Aussage der Berliner Behörden begann der Ausbruch unter Asylbewerbern. Diese stammen aus Bosnien Herzegowina und Serbien. In diesen Regionen gab es in den 90er Jahren lange Perioden, in denen keine oder kaum Impfungen gegeben wurden. Personen aus diesen Regionen sind stärker gefährdet. Die deutschen Behörden bieten den Asylbewerbern zahlreiche Möglichkeiten, die Impfungen nachholen zu lassen. Aus verschiedenen Gründen werden diese Angebote jedoch nur in geringen Zahlen angenommen.

    Viruserkrankung Masern

    Der Masern-Virus wird per Tröpfchen-Infektion übertragen. Dafür ist ein naher Kontakt mit einem Infizierten notwendig. Allerdings kann es bereits ausreichen, sich im gleichen Raum zu befinden. Das Masern-Virus ist recht instabil und reagiert auf Licht, hohe Temperaturen und auch Desinfektionsmittel. In den 1960er Jahren wurde eine Impfung entwickel, die effiziente ist und kostengünstig. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Masern auszurotten. Vor allem in Entwicklungsländern fordert die Krankheit immer wieder Todesopfer und es kommt zu größeren Ausbrüchen.

    Die Ausrottung ist seit 1984 erklärtes Ziel der Welt-Gesundheitsorganisation. Zum damaligen Zeitpunkt wurde ein schneller Erfolg erhofft. Die Masern Impfung arbeitet mit Lebendviren. Sie wird aus einem schwachen Virenstamm gewonnen. Da sie in Kombination mit einer Mumps- und Rötelimpfung verabreicht wird, spricht man häufig von der MMR-Impfung. Die Masern Impfung erfolgt in zwei Schritten. Die erste im Alter von 11-14 Monaten und die zweite vor Beendigung des zweiten Lebensjahres. In seltenen Fällen kommt es zu Nebenwirkungen bei einer Impfung. Diese kommen zum Beispiel in Form einer Rötung an der Einstichstelle. Einige Patienten leiden unter Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Hinzu kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Diese schlägt auf die Gelenke. Es wird angegeben, dass es zu einer möglichen Hirnhautentzündung kommen kann. Bisher gab es dafür allerdings noch keine Nachweise.

    Hat man sich mit den Masern angesteckt, kommt es zu Beginn der Krankheit zu Erkältungssymptomen. Schnupfen, Husten und Fieber sind immer Begleiterscheinungen. Anschließend bilden sich Flecken aus. Diese sind rotbraun und treten am gesamten Körper auf. Die Masern sind ansteckend, ohne dass man die Flecken sehen kann. Bis zu fünf Tage bevor der Ausschlag auftritt, kann man dem Masern-Virus bereits übertragen. Nach der Ansteckung mit den Masern beträgt die Inkubationszeit bis zu 10 Tage.

    Zu wenig Kinder gegen Masern geimpft

    In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Kontroversen im Bereich des Impfschutzes. Die Riege der Impfgegner wächst und viele Eltern entscheiden sich dazu, Ihre Kinder nicht impfen zu lassen. Dabei sind es nicht nur die Masern-Impfungen, die verweigert werden. Die Gründe sind ganz verschieden. Einige haben einfach Angst, dass es zu ernsthaften Nebenwirkungen kommen kann. Auch hat sich die Theorie durchgesetzt, dass die Masern-Impfung Autismus auslösen kann. Dies beruht auf den Aussagen einer Doktorarbeit, die im Nachhinein als falsch belegt wurden. Das Gerücht kann sich dennoch halten. Wieder anderer sehen Impfungen als wirkungslos und sind davon überzeugt, dass es keinen Unterschied macht. Der aktuelle Todesfall in Berlin zeigt die Gefahren der Krankheit klar auf.

    Bildquelle: Depositphotos.com // poznyakov

     

  • Fieber natürlich senken

    Fieber natürlich senken

    Fieber bei Kindern natürlich bekämpfen

    Fieber gehört nicht zu den Krankheiten, Fieber ist lediglich ein Symptom, das vor allem bei Kindern häufig und auch mit hohen Temperaturen auftritt. Erstaunlicherweise kommen Kinder mit hohem Fieber meist sehr gut zurecht, es sind die Eltern, die dann in Panik geraten. Wenn ein Kind hoch fiebert, dann ist das kein Grund, zum Arzt zu gehen, denn es gibt Mittel, die das Fieber natürlich senken und die sehr effektiv sind.

    Fieber bei Kindern ist nicht gefährlich, nur weil es hoch ist, von hohem Fieber wird erst ab einer Temperatur von 39.5 Grad gesprochen, alles was darunter liegt, ist lediglich Fieber oder erhöhte Temperatur. Fieber ist immer eine natürliche Art des Körpers zu sagen: Es gibt einen Krankheitserreger, aber das Immunsystem kümmert sich schon darum.

    Welche Gründe für Fieber gibt es?

    Die Höhe des Fiebers gibt keine Auskunft darüber, um welche Erkrankung es sich handeln könnte, denn ein Kind das hoch fiebert, ist nicht zwangsläufig schwer krank, nur weil das Fieber hoch ist. Babys leiden häufig am sogenannten Dreitagefieber, einer an sich harmlosen Viruserkrankung, die aber für hohe Temperaturen sorgen kann. In der Regel ist Fieber bei Kindern am Abend höher als am Morgen, wenn das Fieber aber schon morgens über 39° Grad steigt, dann sollten die Mittel zum Einsatz kommen, die das Fieber natürlich senken können.

    Bei Kindern, die hoch fiebern, handelt es sich oftmals um einen grippalen Infekt, aber auch ein Magen- und Darmvirus kann die Ursache für hohes Fieber sein. Viele Kinderkrankheiten wie die Masern und auch die Windpocken künden sich oft mit sehr hohem Fieber an.

    Fieber bei Kindern richtig messen

    Bevor Mütter zu Mitteln greifen, die Fieber natürlich senken können, muss zunächst einmal festgestellt werden, wie hoch das Fieber überhaupt ist. Fieberthermometer mit einer Quecksilbersäule werden heute kaum noch angeboten, denn die Temperatur lässt sich mit einem Thermometer mit digitaler Anzeige schneller, einfacher und sicherer messen. Ein sehr genaues Ergebnis bringt immer die rektale Messung. Die Spitze des Fieberthermometers sollte ein wenig eingefettet werden, denn dann spürt das Kind so gut wie nichts von der Messung.

    Weniger unangenehm ist eine Messung im Ohr, aber das Messergebnis ist nicht so genau wie bei einer Messung im Po und es muss zudem ein spezielles Thermometer für eine Ohrmessung gekauft werden. Das Gleiche gilt auch für das Fieber messen an der Stirn, in diesem Fall muss in der Apotheke ein sogenanntes Infrarot Stirnthermometer gekauft werden.

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    Wadenwickel gegen hohes Fieber

    Fieber natürlich senken gelingt am ehesten mit Wadenwickeln. Dazu werden zwei Geschirrhandtücher in kaltes Wasser getaucht, dann gründlich ausgewrungen und vorsichtig um die Waden des Kindes gewickelt. Über die Geschirrhandtücher kommen dann normale Frotteehandtücher und zum Schluss wird das Kind in eine warme Decke gehüllt. Die Wadenwickel sollten für ca. zehn Minuten auf den Waden bleiben und müssen dann erneuert werden.

    Das kalte Wasser zieht das Fieber aus dem Körper und es hat sich als sehr wirksames Mittel erwiesen, wenn man Fieber natürlich senken will. Fieber natürlich senken funktioniert auch mit Pulswickeln. Wenn das Kind schon ein wenig älter ist, dann können auch Waschungen mit lauwarmem Wasser, in das der Saft einer halben Zitrone gegeben wurde, ein gutes Mittel sein, wenn Mütter Fieber natürlich senken wollen.

    Wann muss ein Kind mit Fieber zum Arzt?

    Nicht immer muss Fieber behandelt werden, aber es gibt Anhaltspunkte, bei denen ein Arztbesuch unumgänglich ist. Ein Kind sollte mit Fieber zum Arzt, wenn:

    • Das Fieber länger als zwei Tage anhält
    • Das Kind jünger als ein Jahr ist
    • Das Kind apathisch wirkt
    • Sich der Zustand schnell verschlechtert
    • Das Fieber mit natürlichen Mitteln nicht sinkt
    • Symptome wie Krämpfe, Atemnot, starke Kopfschmerzen oder Husten dazukommen
    • Das Kind nicht mehr ansprechbar ist

    Fieber natürlich senken gelingt in den meisten Fällen, denn Kindern fiebern schnell und auch hoch, ohne dass sich hinter diesem Symptom eine ernste Erkrankung verbirgt.

  • Fernsehen kann vor Grippe schützen

    Fernsehen kann vor Grippe schützen

    Winterzeit ist Grippezeit und es gibt viele Mittel gegen Grippe, die versprechen, dass man sich nicht mit dieser so unangenehmen und auch gefährlichen Infektionskrankheit ansteckt. Ein Mittel gegen Grippe ist sich häufiger die Hände zu waschen, und viele, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfehlen sogar einen Mundschutz als wirksames Mittel gegen Grippe. Alle, die es sich noch einfacher machen wollen, die müssen nur den Fernseher einschalten.

    Der Fernseher als Mittel gegen Grippe?

    Nur zu Hause vor dem Fernseher sitzen und schon ist die saisonale Grippe kein Thema mehr? Das klingt zu schön um wahr zu sein, ist aber, wenn es nach einer neuen Studie geht, ein sehr wirksames Mittel gegen Grippe. Allerdings muss man dazu sagen, dass nicht unbedingt der Fernseher laufen muss, man kann auch ein interessantes Buch lesen oder ein wenig im Internet surfen. Die Studie ist zu der bahnbrechenden Erkenntnis gekommen, dass nicht Fernsehen ein effektives Mittel gegen Grippe ist, sondern alleine die Tatsache, dass man zu Hause bleibt und nicht unter Menschen geht.

    Die Forscher der Universität von Kalifornien gehen in ihrer Studie sogar noch einen Schritt weiter und fordern, dass während einer Grippe keine Großveranstaltungen stattfinden sollten, und auch die Schulen und Universitäten sollten ihre Pforten schließen, wenn sich abzeichnet, dass eine Grippe eine Stadt fest im Griff hat.

    Das Beispiel Schweinegrippe

    Eine Grippe kann sehr schnell zu einer echten Epidemie werden, wie es zuletzt bei der Schweinegrippe der Fall war. Auch wenn diese spezifische Form der Grippe in Europa kein so großes Thema war, in Süd- und Mittelamerika waren sehr viele Menschen an der Schweinegrippe erkrankt. Das brachte die Wissenschaftler aus dem sonnigen Kalifornien auf die Idee, das Verhalten der Menschen während einer Grippewelle genau zu studieren. Die Studie der amerikanischen Wissenschaftler wurde während einer Grippewelle in Mexiko-Stadt durchgeführt und es wurde das Verhalten der Menschen beobachtet, die in dieser Zeit mehr zu Hause waren als andere Einwohner der Stadt.

    Die Studie kam zu der Erkenntnis, dass der Ausbruch der Grippe deutlich heftiger gewesen wäre, wenn mehr Einwohner unterwegs gewesen wären, als das zum Zeitpunkt der Studie der Fall war. Das Virus hätte sich schneller verbreiten und mehr Menschen infizieren können, aber da sich viele distanziert haben, war die Grippe schneller wieder vorbei als in den vergangenen Jahren. Wer also nach einem wirksamen Mittel gegen Grippe sucht, der hat es gefunden, denn wer in der heißen Phase zu Hause bleibt und fernsieht, der steckt sich nicht so schnell an.

  • Grippevirus H3N2 – Was Sie wissen sollten!

    Grippevirus H3N2 – Was Sie wissen sollten!

    Immer wieder hört und liest man in den Medien davon, dass eine Grippewelle ausgebrochen ist. Dabei sind sich viele nicht bewusst, dass es sich hierbei um einen klar definierten Vorfall handelt. Stecken sich innerhalb einer Woche mehr als 10.000 Personen in einer bestimmten Region, zum Beispiel dem Großraum Berlin, mit dem Virus H3N2 an, wird offiziell von einer Grippewelle gesprochen. Aktuell ist in Niederbayern ein Anstieg von Patienten zu beobachten, es gibt allerdings noch keine bedenklich hohen Neuinfektionen. Eine Grippe ist nicht gleichzusetzen mit einem Husten oder Schnupfen, auch wenn sie ähnliche Symptome aufweist, ist sie wesentlich aggressiver und langwieriger als eine normale Erkältung. Finden Sie hier alle wichtigen Fakten zum Thema in der Übersicht.

    Was ist H3N2?

    Es handelt sich um eine Gruppe von drei verschiedenen Erregern. Dabei werden die Influenza-Viren in die Typen A, B und C unterteilt. Typ A verursacht Grippe-Epidemien am häufigsten. In Kindern und Jugendlichen ist der B Typ meistens zu finden. Die eigentliche Namensgebung der Gruppe bezieht sich auf die Eiweißstoffe Hämagglutininin (H) und Neuraminidasen (N), welche die Substanz der Viren ausmachen.

    Verändert sich das Virus im Laufe der Zeit

    In jedem Jahr wird eine neue Grippe-Impfung angeboten, und das nicht ohne Grund. Viren verändern sich mit der Zeit. Sie sind nicht mehr in ihrer eigentlichen Grundform im Umlauf sonder in Form von Driftvarianten. Die Impfungen werden anhand von Voraussagen erstellt. Die aktuelle Virusform entspricht leider nicht der Voraussage für die letzte Grippeimpfung. Daher können geimpfte Personen trotzdem vom Virus befallen werden.

    Diese Mutationen sind allerdings kein Grund zur Besorgnis. Viren verändern sich permanent, um so ihr Überleben zu sichern. Würde es nicht zu einer Mutation kommen, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die Weltbevölkerung komplett immun wäre. Was zum Aussterben des Virus führen würde.

    Wie stecke ich mich an?

    Die Influenza-Viren werden über die sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Viren befinden sich in Körperflüssigkeiten wie Schweiß oder Speichel. Werden Tropfen dieser Flüssigkeiten aufgenommen, kommt es zu einer Übertragung. Dabei reichen kleinste Mengen bereits aus. Das Virus kann über einen gewissen Zeitraum auch außerhalb seines Wirtes überleben. Befinden sich die Viren also auf einer Oberfläche wie dem Telefon oder an einer Türklinke, kann eine direkte Übertragung stattfinden. Die Viren setzen sich in den Bronchien fest und breiten sich von dort aus.

    Welche Symptome sind typisch?

    Ist es nun eine Grippe oder doch nur ein milder Husten? Ist es eine Grippe, stellt man schnell fest, dass der Körper sehr geschwächt ist. Im Gegensatz zu einem Husten ist diese Erkrankung sehr aggressiv und die Symptome sind recht schwerwiegend. Es ist eine akute Infektion der Atemwege. Dabei treten die Zeichen zumeist plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Ein trockener Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Schüttelfrost sind nahezu immer im Krankheitsverlauf eingeschlossen. Sind Kinder betroffen, kann die Krankheit häufig nicht so einfach diagnostiziert werden. Aufgrund eines schwächeren Immunsystems verläuft sie oft untypisch. Kinder haben aber in den meisten Fällen Fieber, das über mehrere Tage anhält.

    In schweren Fällen der Influenza-Grippe ist man bis zu 14 Tage ans Bett gebunden. Darüber hinaus ist es nicht selten, dass der Körper mehrerer Wochen brauch, um wieder voll zu Kräften zu kommen. Ist die Krankheit ausgebrochen, so ist der Patient für eine Woche ansteckend. Innerhalb dieser Phase sollte er Kontakt zu anderen vermeiden. Vor allem Kinder sollten auf keinen Fall in die Schule oder den Kindergarten gebracht werden.

    Wie gefährlich sind die Grippewellen?

    Die Grippewellen fallen in jedem Jahr unterschiedlich aus. So wurde zum Beispiel im Jahr 2013/2014 eine vergleichbar geringe Anzahl von Patienten in ganz Europa gezählt. Dies macht sich momentan bemerkbar, da der aktuelle Virenstamm es recht leicht hat sich durchzusetzen. Die geringe Infektionsrate des letzten Jahres hat weniger Menschen immunisiert. Grundsätzlich haben sich die Grippewellen der vergangenen 30 Jahre aber immer als harmlos herausgestellt.

    Sollte ich mich Impfen lassen?

    Wie bereits beschrieben, ist die Wirksamkeit der Impfung nicht immer sehr gut. In diesem Jahr ist sie eher gering, im vergangenen Jahr war die Impfung äußerst erfolgreich. Dennoch kann die Impfung keinen Schaden anrichten und macht vor allem dann Sinn, wenn man regelmäßig mit vielen Personen in Kontakt ist. Denn dann hat man sowohl ein höheres Risiko sich anzustecken, als auch das Virus zu verbreiten.