Schlagwort: Vitamine

  • Haare im Alter – so pflegen Sie sie richtig

    Haare im Alter – so pflegen Sie sie richtig

    Wo einstmals eine Haarpracht zu sehen war, lässt die Fülle der Haare im Alter oftmals beträchtlich nach. Zudem verliert das Haar an Festigkeit, wird trocken und verliert seine Farbe. Doch dem sind wir nicht schutzlos ausgeliefert. Dagegen lässt sich durchaus mit der richtigen Pflege und einer gesunden Ernährung einiges unternehmen.

     

    Haare im Alter – Ursachen für lichtes Haar erkennen

    Bei Haarausfall leidet nicht selten das Selbstbewusstsein. Sofern bis zu 60 Haare am Tag ausfallen, handelt es sich um einen Normalzustand. Dies betont der Haarexperte und Dermatologe Prof. Gerhard Lutz aus Bonn. Sowie es sich jedoch um wesentlich mehr Haare oder bereits lichte Stellen auf dem Kopf handelt, kommen unterschiedliche Ursachen infrage.

    Beispielsweise können für den Ausfall der Haare im Alter Hauterkrankungen wie Ekzeme, Pilzerkrankungen, Schuppenflechte oder Störungen der Schilddrüse verantwortlich zeichnen. Aber auch einige Medikamente zeigen Haarausfall als Nebenwirkung. Ferner können Mangelerscheinungen an Spurenelementen wie Eisen, Selen oder Zink verantwortlich sein.

     

    Richtige Pflege von Haaren im Alter

    Hat sich ein Mangel an Spurenelementen erwiesen, kann eine Umstellung der Ernährung Linderung bringen. Lohnenswert können auch Schüssler-Salze sein. Allerdings ist der Haarverlust im Alter oftmals anlagebedingt. Dann kann sich der Kauf spezieller Tinkturen und Shampoos aus den Drogerien lohnen, die Haare wieder wachsen zu lassen. Ebenfalls sollen Massagen der Kopfhaut eine bessere Durchblutung bewirken und somit zur Stimulation des Haarwachstums beitragen. Wissenschaftliche Belege liegen dafür jedoch nicht vor.

     

    Da im Alter eine geringere Talgproduktion der Kopfhaut erfolgt, werden die Haare trocken. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Anwendung eines milden Shampoos. Das Ausspülen desselben sollte nach Möglichkeit mit kühlem Wasser erfolgen. Neigen Sie zu extrem trockenen Haaren, können Sie vor dem Zubettgehen etwas Rizinusöl in Ihr Haar massieren. Lassen Sie dieses über Nacht gut einwirken. Denn das Öl soll das Haarwachstum anregen. Am Folgemorgen empfiehlt sich ein Waschen der Haare. Dann fühlen sie sich schön weich an.

     

    Ausgewogene Ernährung spielt eine Rolle

    Essentiell für gesundes Haarwachstum ist die Versorgung des Haars mit Spurenelementen wie auch Vitaminen. Besonders Biotin unterstützt die Kreatinproduktion. Dabei findet sich Vitamin H hauptsächlich in Eigelb, Nüssen, Pilzen wie auch Spinat. Weiterhin braucht der Organismus zum Haarwachstum Selen und Zink. Eisen befindet sich beispielsweise in Pistazien und Mandeln.

     

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  • Trockene und raue Hände – Peelings selbst herstellen

    Trockene und raue Hände – Peelings selbst herstellen

    Gerade in der kalten Jahreszeit neigen wir dazu, trockene und raue Hände zu bekommen. Zwar hält die Kosmetikindustrie zahlreiche Produkte zur Hautpflege bereit. Doch oftmals geht es auch günstiger, indem wir unsere Handpflege einfach selbst herstellen.

     

    Mit Avocado und Zucker gegen trockene und raue Hände

    Rohrzucker und Avocado sind gute Hilfsmittel, wenn Sie trockene und raue Hände schnell wieder loswerden möchten. Dazu benötigen Sie neben einer Viertel Avocado sechs Teelöffel Zitronensaft sowie sechs Teelöffel grobkörnigen Rohrzucker. Die Avocado zerdrücken Sie mithilfe einer Gabel. Anschließend heben Sie den Rohrzucker sowie den Zitronensaft unter die Masse. Danach können Sie das selbst hergestellte Peeling gründlich auf Ihren Händen verteilen. Nach einer kurzen Einwirkzeit spülen Sie die Menge mit lauwarmem Wasser wieder ab.

     

    Zucker ist ein reines Peeling-Produkt. Denn er kann problemlos abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Durch das sanfte Reiben erfolgt gleichzeitig die Anregung der Durchblutung in den Händen. Der verwendete Zitronensaft klärt die Haut und kann, sofern er in regelmäßigen Abständen Anwendung findet, zur Aufhellung von Pigmentflecken seinen Einsatz finden. Auf Grund des hohen Ölgehalts spendet Avocado der Haut Ihrer Hände viel Feuchtigkeit. Zudem verfügt Avocado über einen hohen Reichtum an Mineralien und Vitaminen.

     

    Honig und Salz als Peeling gegen trockene und raue Hände

    Für ein weiteres natürliches Peeling benötigen Sie drei Teelöffel flüssigen Honig, sechs Teelöffel Olivenöl sowie neun Teelöffel Totes Meer Salz. Verrühren Sie die drei Zutaten zu einer breiähnlichen Masse und tragen Sie diese auf ihre Hände auf. Danach reiben Sie die Hände aneinander. Damit erzielen Sie, dass sämtliche Hautpartien fein gepeelt werden. Anschließend spülen Sie das Peeling mit lauwarmem Wasser ab.

     

    Flüssiger Honig wirkt Entzündungen entgegen. Olivenöl spendet Ihren Händen viel Feuchtigkeit und sorgt für eine hohe Geschmeidigkeit der Haut. Totes Meer Salz verfügt über große Mengen an Spurenelementen, wie beispielsweise Kalium, Kalzium und Magnesium. Ferner sind im Salz natürliche Mineralien enthalten, die Ihrer Haut guttun. Aus diesem Grund hat Salz eine schützende Wirkung vor dem Austrocknen. Darüber hinaus beruhigt es die Haut.

  • Kampf gegen die Pfunde – mithilfe von Honigwasser?

    Kampf gegen die Pfunde – mithilfe von Honigwasser?

    Wenn jeden Tag ein Glas Honigwasser getrunken wird, kann dies gegen verschiedene gesundheitliche Beschwerden wirken. Ferner soll Honigwasser sich positiv beim Abnehmen auswirken.

     

    Mit Honigwasser etwas für die Gesundheit tun

    Dass Honig gesund ist und gegen unterschiedliche Erkrankungen helfen kann, ist vielen Menschen bekannt. Jedoch weiß kaum jemand um die Tatsache, dass Honig in Verbindung mit Wasser ebenso eine besondere Wirkung haben soll. Honigwasser wirkt jedoch nur dann, wenn dieses in regelmäßigen Abständen getrunken wird. Zudem sollte der Verzehr auf nüchternem Magen erfolgen.

     

    Dabei schützt das Gesundheitsgetränk nicht nur, sondern weist auch einen ausgezeichneten Geschmack auf.

     

    Honig als traditionelles Heilmittel bekannt

    Als Hausmittel hat sich Honig in unseren Breiten schon vor vielen Jahrtausenden durchgesetzt. Inzwischen existieren auch unterschiedliche wissenschaftliche Studien, die sich der Thematik angenommen haben. So bietet beispielsweise eine im Jahr 2013 veröffentlichte Studie einen sehr guten Überblick über die traditionelle Anwendung des Honigs.

     

    Nachlesbar ist diese Studie im Fachmagazin „Iranian Journal of Basic Medical Sciences“. Darin gehen Experten auch auf die Anwendung indischer Heilkunst – Ayurveda – ein. Beispielsweise wird auf die Wirkweise von Honig in Bezug auf Pilzerkrankungen oder auch bei Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes eingegangen.

     

    Honigwasser – unterstützende Wirkung beim Abnehmen

    Gesundheitsexperten haben sich von der hilfreichen Wirkung von Honigwasser beim Abnehmen überzeugt. Immerhin ist diese Mischung sehr sättigend. Zudem kommt es zu einer Reduktion des Heißhungers auf Süßes. Honig bietet zahlreiche

     

    • Antioxidantien
    • Enzyme
    • Mineralien
    • Vitamine

     

    Dabei trägt das Süßungsmittel zur Stärkung des Immunsystems bei.

     

    Aber auch gegen einen Blähbauch zeigt Honigwasser positive Wirkungen, da dieses die im Darmtrakt befindlichen Gase neutralisiert. Zur Senkung von Cholesterin empfiehlt sich die Verwendung von dunklem Honig. Dadurch kann eine Minimierung des Risikos für Herzerkrankungen erzielt werden.

     

    Für die äußerliche Anwendung zeigt Honig seine unterstützende Wirkung bei schlecht heilenden Wunden. Des Weiteren kann eine Gesichtsmaske mit Honig zu einer reinen Haut beitragen.

  • Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Viele Menschen essen gern Trockenobst, obwohl besonders in getrockneten Mangos und Aprikosen Schwefel enthalten ist. Schwefel lässt Trockenobst seine helle Farbe erhalten. Dabei handelt es sich um einen zugelassenen Zusatzstoff. Gewonnen werden derartige zugelassene Zusatzstoffe in der Regel durch starke Erhitzvorgänge schwefelhaltiger Erze. Aber auch organische Materialien können hierfür verbrannt werden. In Trockenobst ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid enthalten. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden Sie den Zusatzstoff unter der Bezeichnung E220.

     

    Welche Wirkung hat Schwefel in Trockenobst?

    Schwefel in Trockenobst hat die Aufgabe die Braunfärbung desselben zu verhindern. Ferner kann dieser dem Abbau von Aromen wie auch wichtigen Vitaminen entgegenwirken. Allerdings weisen Schwefelverbindungen eine zerstörerische Eigenschaft des Vitamins B1 in Nahrungsmitteln auf. Aus diesem Grund finden sie keinen Einsatz in Grundnahrungsmitteln, die für die Versorgung mit Thiamin essentiell sind.

     

    Für eine Vielzahl von Menschen ist der Verzehr von Trockenobst unbedenklich

    Ein körpereigenes Enzym sorgt für einen raschen Abbau von Schwefeldioxid. Somit ist der vorkommende Schwefel in Trockenobst für fast alle Menschen unbedenklich. Ebenfalls Schwangere können bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Per Gesetz vorgeschriebene Grenzwerte schützen uns vor einem extrem hohen Anteil von Schwefel in Nahrungsmitteln. Abhängig von der Fruchtart darf je Kilogramm höchstens eine Menge zwischen 500 mg bis 2000 mg Schwefel im Trockenobst vorkommen. Zusätzlich finden sich Schwefelverbindungen in Nahrungsmitteln wie beispielsweise Chips, Graupen, Fisch-, Fleisch- sowie Meerestier-Ersatzprodukte, gesalzener Trockenfisch, Stärke sowie in weißem, getrockneten Gemüse. Aber auch in Produkten zur Desinfizierung von Nahrungsmitteln und Kosmetika können Schwefelverbindungen vorkommen.

     

    Allergiker und Asthmatiker sollten Vorsicht walten lassen

    Menschen, bei denen Hautallergien bekannt sind oder Asthmatiker sollten auf den Verzehr von Nahrungsmitteln mit zugesetztem Schwefel verzichten. Hieraus könnte sich ein Sulfit-Asthma entwickeln. Weiterhin können Menschen, bei denen das Enzym in geringerem Maße vorhanden ist, gesundheitliche Probleme entwickeln. Ist Ihnen bisher keine negative Reaktion auf geschwefeltes Trocken bekannt oder zählen Sie nicht zu den genannten Personengruppen, so können Sie auch weiterhin bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Achten Sie jedoch auf ein richtiges Maß. Das heißt, überschreiten Sie auf keinen Fall die Höchstdosis von 0,7 mg je kg Körpergewicht.

  • Wenn Vitamin-B-Tabletten schaden

    Wenn Vitamin-B-Tabletten schaden

    In jedem Gesundheitsratgeber kann man nachlesen, dass der Körper täglich Vitamine aufnehmen muss. Sie sind für verschiedene Bereiche zuständig und halten unter anderem die Körperabwehr in Stellung. Oftmals ist die Abdeckung der empfohlenen Menge aber nicht möglich, sodass der Griff zu Vitamintabletten immer häufiger wird. Eigentlich nichts Schlimmes nimmt man an, doch einer neuen Studie zufolge ist sehr wohl eine Gefahr vorhanden. Dies betrifft in erster Linie die Männer, die durch eine zu hohe Einnahme eher an Lungenkrebs erkranken können. Die Untersuchung wurde übrigens von Forschern aus Taiwan durchgeführt.

    Doppelte Gefahr

    Die Botschaft der Studie ist schnell erklärt: Nahmen Männer gezielt einer der beiden Vitamine ein (B6 oder B12), dann erhöhte sich das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Das Ergebnis überrascht, denn eigentlich will man damit seinem Körper etwas Gutes tun und beispielsweise Mangelerscheinungen verhindern. Nicht vorhersehbar waren auch die Tatsachen, dass es bei Multivitaminpräparaten und bei Frauen nicht der Fall war. Beide Faktoren führten nicht zu einem erhöhten Lungenkrebsrisiko. Letzteres konnte noch nicht sicher geklärt werden, allerdings sollen wohl männliche Geschlechtshormone die Gefahr fördern.

    Daten von 77.000 Menschen

    Die Studie wurde mit Informationen/Daten von etwa 77.000 Personen durchgeführt. Sie waren zu Beginn zwischen 50 und 76 Jahre und lebten in Washington. Für die Untersuchung gaben die Teilnehmer die Anzahl und Art der Vitaminpräparate an, die sie in den letzten zehn Jahren geschluckt hatten. Dabei zeigte sich, dass der Durchschnitt über die empfohlenen US-Richtlinien gekommen ist (in Bezug auf B-Vitamine). Des Weiteren fügten sich in die Auswertung auch Daten wie Alter, Alkoholkonsum, Größe und Krankengeschichte ein. Während der Beobachtungszeit von ca. sechs Jahren zeigte sich, dass rund ein Prozent an Lungenkrebs erkrankten (808 Probanden). Das erhöhte Risiko entstand bei der Einnahme von B-Vitaminen als Einzelpräparat.

    Geht man von einer Dauer von zehn Jahren aus, dann ist das Risiko etwa doppelt so hoch. Dies bezieht sich auf eine hohe Dosis, die am Tag mindestens 20 Milligramm betragen muss. Bei Männern, die keine Vitaminpräparate genommen haben, lag die Rate der Lungenkrebserkrankung bei 1,2 Prozent. Auf den höchsten B6-Konsum bezogen stieg die Zahl auf 1,9 Prozent und in Bezug auf den höchsten B12-Konsum sind es 2,2 Prozent.

    Demnach kann man tatsächlich behaupten, dass eine zu hohe Dosis schädigt. Zumal die Pillen auch nur dann sinnvoll sind, wen jemand wirklich einen Mangel hat. Da dies aber nur selten der Fall ist, sollte man besser darauf verzichten.

  • So sehr belasten uns Temperatursprünge

    So sehr belasten uns Temperatursprünge

    Der Mensch hat Einfluss auf sehr viele Dinge im Leben, das Wetter gehört aber nicht dazu. Ist es also extrem warm oder kalt, dann muss es jeder von uns so hinnehmen. Ob jung, alt, gesund oder krank, es gibt keine Ausnahmen. In den letzten Jahren hat sich das Wetter zum Teil stark verändert, so fällt zum Beispiel der Winter überwiegend mild aus. Es gibt zwar durchaus noch stärkere Wintertage, doch unterm Strich haben diese stark abgenommen. Im Sommer wiederum brennt die Sonne wortwörtlich vom Himmel und man hält es in der prallen Sonne nur wenige Minuten aus. Es wäre auch nicht ganz so schlimm, wenn die Übergänge fließend wären. Das ist aber nicht so, von einem Tag auf den anderen können die Temperaturen enorme Unterschiede aufweisen. Leider sind auch Berg- und Talfahrten keine Seltenheit, doch was macht das mit unserer Gesundheit?

    Auch gesunde Menschen haben Probleme

    Extreme Wetterschwankungen machen meist allen zu schaffen. Selbst gesund Menschen klagen über körperliche Beschwerden und bekommen Kopfschmerzen oder haben mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Noch schlimmer ist es bei chronischen Problemen, denn die Beschwerden sind hier noch stärker (beispielsweise bei Migränepatienten). Schuld daran ist in erster Linie der Luftdruck, der sich aufgrund des Wetters binnen kürzester Zeit stark verändert. Dies geht dann in den Kreislauf über und die Klagen beginnen.

    Schlaganfall-Risiko stark erhöht

    Ärzte haben herausgefunden, dass ein Temperatursturz um sechs Grad ein fünffaches Risiko für einen Schlaganfall hervorruft. Betroffen ist vor allem die Risikogruppe, die unter anderem aus Menschen mit engen Blutgefäßen und aus Diabetikern besteht. Positiv hingegen ist die umgekehrte Reihenfolge, denn steigende Temperaturen verringern das Risiko. Das liegt daran, weil sich die Gefäße in diesem Fall erweitern.

    So kann man vorbeugen

    Tritt ein Temperatursturz ein und bestehen erste Warnzeichen (beispielsweise Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen), dann ist unverzüglich ein Notarzt zu holen. Je schneller die Hilfe da ist, umso niedriger sind die Risiken auf Langzeitschäden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man sich viel bewegen, genug schlafen, sich gesund ernähren und reichlich Wasser trinken. Bekommt der Körper nämlich viele Vitamine und bleibt auch bei Wetterkapriolen aktiv, dann ist der Umgang mit den Temperaturunterschieden gleich viel einfacher.