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  • Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Winterzeit ist Virenzeit – effektiver Schutz vor dem Norovirus

    Immer wenn die Temperaturen in den Keller gehen, dann haben die gefürchteten Noroviren Hochsaison und zwischen Januar und März vermelden die Krankenhäuser und Arztpraxen einen regen Zulauf. Die Wartezimmer und Notaufnahmen füllen sich mit Patienten, die über Durchfall und Erbrechen klagen und die Diagnose heißt sehr oft: Norovirus. Jetzt gibt es einen Leitfaden, wie man eine Ansteckung mit dem unangenehmen Virus vermeiden kann.

    Hygiene ist das A und O

    Hygiene wird im Kampf gegen den Norovirus ganz groß geschrieben. Auch wenn die Betroffenen keine akuten Beschwerden mehr haben, sind sie immer noch ansteckend, denn der Körper scheidet noch zwei Wochen das Virus aus. Um andere vor einer Ansteckung zu schützen, ist Händewaschen Pflicht, denn nur wenn die Hände immer gründlich und vor allen Dingen häufig gewaschen werden, dann hat das Norovirus keine Chance mehr. Wenn möglich, sollten Angehörige eine andere Toilette als die Betroffenen benutzen und die Kleidung der erkrankten Personen sollte nach Möglichkeit bei hohen Temperaturen gewaschen werden.

    Gründlich putzen

    Der neue Leitfaden zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Norovirus gibt auch genaue Anleitungen, wie im Haus geputzt werden sollte. Leider sind Noroviren ausgesprochen hartnäckig und halten sich sehr lange auf Oberflächen. Milde umweltfreundliche Putz- und Reinigungsmittel können die Viren nicht bekämpfen, wer effektiv putzen will, der muss zu starken Desinfektionsmitteln greifen, aber selbst dann kann ein Erfolg nicht garantiert werden. Daher empfiehlt der Ratgeber, es nicht beim einmaligen Putzen zu belassen. Badewanne, Dusche und besonders die Toilette müssen nach jeder Benutzung mehrfach gründlich gereinigt werden.

    Handschuhe tragen

    Um eine Ansteckung mit Novoviren zu vermeiden, sollten nicht nur beim Putzen und Reinigen Einmalhandschuhe getragen werden, auch wenn die Bettwäsche eines Infizierten gewechselt wird, sind Handschuhe eine Notwendigkeit. Nach der Reinigung müssen die Hände wieder gründlich gewaschen werden, denn nur so kann eine Ansteckung vermieden werden.

    Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Wie kann akuter Heißhunger erfolgreich bekämpft werden?

    Wie kann akuter Heißhunger erfolgreich bekämpft werden?

    Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, der kennt auch die Heißhungerattacken, die es immer wieder schwierig machen, die Diät auch durchzuhalten. Tagsüber ist es nicht ganz so schwer, den akuten Heißhunger zu bekämpfen, aber am Abend, wenn der Stress des Alltags vorbei ist, dann wächst die Sehnsucht nach einem Stück Torte, nach einer Tafel Schokolade oder nach richtig fettigem und kalorienreichem Essen. Heißhunger entsteht immer dann, wenn es zu einem Leerlauf kommt, es langweilig ist oder wenn Frust entsteht. Aber nicht nur während einer Diät kann akuter Heißhunger zu einem Problem werden, auch Menschen, die unter Essstörungen leiden, kennen das Gefühl.

    Wie akuter Heißhunger entsteht

    Immer wenn wir Hunger haben, dann signalisiert der Körper, dass er Nachschub an Energie und Nährstoffen braucht. Mit dem Hungergefühl bewegt sich aber auch der Insulinspiegel, besonders wenn etwas Süßes gegessen wird, dann steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an, um kurze Zeit später wieder in den Keller zu rauschen. In der Folge steigt der Drang, wieder etwas zu essen, und das macht Menschen, die unter Diabetes oder unter Adipositas leiden, anfällig für Heißhungerattacken. Akuter Heißhunger kann schnell zur Gewohnheit werden, vor allem dann, wenn es ums Abnehmen geht. Während einer Diät wird der Körper praktisch nur mit dem Nötigsten an Nährstoffen versorgt, er kocht sozusagen auf Sparflamme. In dieser Situation wächst der Wunsch nach Essen, wobei besonders süßes, salziges oder fettiges Essen dabei im Mittelpunkt stehen.

    Den Heißhunger bekämpfen

    Akuter Heißhunger ist lästig und es fällt schwer, dem Drang etwas zu essen, nicht nachzugeben. Aber genau das sollten die Betroffenen tun, denn selbst wenn es Disziplin verlangt, wer dem Heißhunger nicht nachgibt, der ist auf dem richtigen Weg. Damit akuter Heißhunger wieder verschwindet, sollte man etwas Eiweißhaltiges oder etwas mit leicht verdaulichen Kohlehydraten essen, denn das macht für einen längeren Zeitraum angenehm satt. Akuter Heißhunger kann auch erfolgreich bekämpft werden, wenn man sich auf das Essen konzentriert, sehr bewusst jeden Bissen kaut und langsam isst, denn auf diese Weise wird das Sättigungsgefühl gefördert. Akuter Heißhunger hält rund eine Viertelstunde an und mit ein wenig Selbstdisziplin ist es möglich, diese 15 Minuten durchzuhalten und standhaft zu bleiben.

    Tipps und Tricks

    Es gibt einige wirkungsvolle Tipps und Tricks, damit akuter Heißhunger nicht zu einem Problem wird. Wenn die Lust auf Schokolade übermächtig wird, dann sollte man sich ein Stückchen von der Tafel abbrechen und den Rest ganz tief im Schrank verstecken. Versteckt werden sollte die Tafel aber immer bevor das Stückchen gegessen wird, denn dann ist die Gefahr nicht so groß, die restliche Tafel auch noch zu essen. Wenn der Heißhunger kommt, ist es auch eine gute Idee sich abzulenken, bis die kritischen Minuten vorbei sind, oder der Hunger mit dem richtigen Essen gestillt wurde. Um dem Heißhunger ein Schnippchen zu schlagen, kann auch hilfreich sein, die Zähne zu putzen oder einen Kaugummi zu kauen.

    So wichtig ist die richtige Ernährung

    Wer sportlich aktiv ist, der leidet seltener unter Heißhunger, denn Sport lenkt ab und gibt das Gefühl, für den Körper etwas Gutes zu tun. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, wenn um die Bekämpfung des Heißhungers geht. So ist es zum Beispiel wichtig, keine der täglichen Mahlzeiten auszulassen, denn nur dann kann der Blutzuckerspiegel ein gleichmäßiges Niveau halten und der Heißhunger stellt sich erst gar nicht ein. Viel zu trinken ist ebenfalls wichtig, 1,5 bis zwei Liter Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtschorle sollten es am Tag schon sein. So wird der Appetit gezügelt und der Stoffwechsel gefördert, der Heißhunger hat keine Chance mehr. Besonders wichtig ist es jedoch, immer gut zu frühstücken, denn das bremst den Heißhunger am Vormittag.

    Bild: © Depositphotos.com / runzelkorn

  • Schwanger mit 40 – Chance oder Risiko?

    Schwanger mit 40 – Chance oder Risiko?

    Was noch vor 50 Jahren unmöglich schien, ist heute keine Seltenheit mehr – eine späte Schwangerschaft. Als Spätgebärende gelten alle Frauen, die 40 Jahre oder älter sind und ein Kind erwarten. Auch wenn es heute aus medizinischer Sicht kaum noch ein Problem darstellt, die Risiken einer späten Schwangerschaft sind deutlich größer als bei einer Frau, die mit Mitte 20 ein Kind bekommt. Schwanger mit 40 – immer mehr Frauen entscheiden sich erst spät für ein Kind und das aus unterschiedlichen Gründen. Was spricht für eine späte Schwangerschaft und was dagegen?

    Zuerst die Karriere

    Anders als in früheren Zeiten sind viele Frauen nicht mehr nur Hausfrau, sie entscheiden sich für die Karriere und verschieben den Kinderwunsch nach hinten. Auch wenn der richtige Mann noch nicht gefunden wurde, dann muss das Wunschkind warten. Die biologische Uhr tickt jedoch unbeirrt weiter und mit dem Wissen, dass die Chancen, schwanger zu werden, immer weiter sinken, fällt dann die Entscheidung, ein Kind zu bekommen. Schwanger mit 40 – das ist nach Ansicht von Experten heute kein Problem mehr, aber 40 ist so etwas wie eine Grenze, denn nach dem 45. Lebensjahr ist es kaum noch möglich, mit den eigenen Eizellen schwanger zu werden. Viele Frauen, die zu diesem Zeitpunkt schwanger werden möchten, müssen sich einer Hormonbehandlung unterziehen, bei anderen klappt es aber auch auf natürlichem Weg.

    Schwanger mit 40 – was spricht dafür?

    Schwanger mit 40, das bedeutet, die Mutter ist reifer, sie ist abgeklärter, sie hatte Zeit sich zu entwickeln und sie ist in der Regel auch finanziell abgesichert. Die meisten Frauen, die in diesem Alter Mutter werden, leben schon lange mit einem Partner zusammen, das Paar kennt seine Schwächen, seine Stärken und bildet ein gutes Team als Grundlage für eine Familie. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die mit 40 schwanger werden, gebildeter sind als sehr junge Mütter, sie entscheiden sich sehr bewusst für ein Kind und kennen die Risiken.

    Schwanger mit 40 heißt für Paare, sie konzentrieren sich mehr auf ihr Kind als jüngere Eltern das tun, denn sie hatten bereits die Zeit zu reisen, Partys zu feiern, das Leben zu genießen, sich weiterzubilden und Erfahrungen zu sammeln. Frauen, die mit Mitte 20 schwanger werden, setzen sich zudem unter Druck, sie wollen alles richtig machen, sie wollen perfekt sein und stehen häufig stark unter Stress. Eine Frau von 40 ist gelassener, ruhiger, sie weiß die wichtigen von den unwichtigen Dingen zu unterscheiden, und diese Gelassenheit überträgt sich auch auf das Kind. Kinder von älteren Müttern wachsen deutlich entspannter auf und sie sind in vielen Dingen weiter als andere Kinder in ihrem Alter.

    Was spricht gegen Schwanger mit 40?

    Schwanger mit 40 – der größte Nachteil ist hier die medizinische Komponente, denn ab dem 35. Lebensjahr nimmt die Chance auf natürlichem Weg schwanger zu werden, immer weiter ab. Rein theoretisch ist eine Frau, die mit 40 schwanger wird, nur noch 15 Jahre von den Wechseljahren entfernt und die Anzahl der Eizellen sinkt von Jahr zu Jahr. Ein großes Risiko besteht darin, dass die Eizellen, die dann noch zur Verfügung stehen, nicht selten Chromosomendefekte haben und so die Gefahr stetig ansteigt, eine Fehlgeburt zu erleiden.

    Ist das 40. Lebensjahr erreicht, dann geht es mit der Fruchtbarkeit rapide bergab. Schwanger mit 40 heißt: Die Chance, auf natürlichem Weg ein Kind zu empfangen, liegt bei rund 25 %, ist die Frau 43 Jahre alt, dann liegt die Chance bei zehn Prozent, mit 46 nur noch bei 1,6 %. Auch die Zahl der Fehlgeburten steigt an. So verlieren rund 24 % der Frauen, die mit 40 Jahren schwanger werden, ihr Kind in den ersten drei Monaten, bei Frauen, die 43 sind, liegt die Gefahr bei 38 % und schon ein Jahr später ist das Risiko einer Fehlgeburt bei 54 %.

    Schwanger mit 40 ist ein bisschen wie Lotto spielen, man hofft auf einen Treffer und wird meist enttäuscht. Das gilt auch dann, wenn sich die Frau einer Hormonbehandlung unterzieht, denn es gibt keine Garantie, dass es mit der Schwangerschaft klappt. Schwanger mit 40 ist doppelt riskant, wenn auch der Partner schon älter ist. Zwar sind Männer auch mit 70 Jahren physisch noch in der Lage, ein Kind zu zeugen, aber mit zunehmendem Alter lässt die Qualität der Spermien nach und es gibt ein höheres Risiko für genetische Defekte beim Kind.

    Was bedeutet die späte Schwangerschaft fürs Kind?

    Schwanger mit 40 lässt die Gefahr für einen zu hohen Blutdruck und Diabetes um das Doppelte ansteigen, als bei Frauen der Fall ist, die mit 20 schwanger werden. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Gendefekts steigt, und zwar auf 1 : 110, dass das Kind mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Deshalb gehören Untersuchungen wie eine Amniozentese und eine Chorionbiopsie bei älteren Frauen mittlerweile fast schon zum Standard. Schwanger mit 40 heißt auch, dass das Kind wird mit großer Wahrscheinlichkeit mittels eines Kaiserschnitts zur Welt kommen, zudem haben viele Babys ein zu kleines Geburtsgewicht und leider steigt auch das Risiko einer Totgeburt.

    Nicht immer bedeutet schwanger mit 40 auch Risiko und Gefahr, die meisten Schwangerschaften verlaufen ohne Probleme und die späten Mütter bringen ein gesundes und normalgewichtiges Kind ohne Schwierigkeiten zur Welt. Das Problem ist aber, dass schwanger mit 40 für die meisten Ärzte eine Risikoschwangerschaft ist und die Mütter auch entsprechend behandelt werden. Es steht außer Frage, dass eine Frau, die spät Mutter wird, sehr genau beobachtet werden muss, aber schwanger mit 40 heißt nicht, die Mütter wie rohe Eier zu behandeln. Untersuchungen haben gezeigt, dass schwanger mit 40 eine schöne Zeit sein kann, wenn alles wie gewohnt weiter geht.

    Viele Kinder, die ältere Mütter haben, sind Überraschungskinder, vor allem dann, wenn die Mutter eigentlich gar nicht mehr damit gerechnet hat, schwanger zu werden. In diesen Fällen bedeutet schwanger mit 40: Es gab einen Glückstreffer, und die Schwangerschaften sind nicht selten sehr entspannt und glücklich.

    Schwanger mit 40 – das ist wie jede andere Schwangerschaft auch, eine Reise, die spannende 40 Wochen dauert. Schwanger mit 40 – das heißt, eine Herausforderung anzunehmen, und sich auf das Kind zu freuen, denn schwanger mit 40 bedeutet, dass aus einem Paar endlich eine Familie wird.

    Bild: © Depositphotos.com / ElizavetaLarionova

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak

  • Warum Blut spenden so wichtig ist

    Warum Blut spenden so wichtig ist

    Blut wird nicht umsonst Lebenssaft genannt, denn Blut ist überlebenswichtig. Nach schweren Unfällen, aber auch bei verschiedenen Krankheiten, wie zum Beispiel bei chronischer Blutarmut, wird Blut benötigt, damit die Unfallopfer oder die Kranken überleben können. Möglich wird das nur durch Blutspenden, die Leben retten und so den Menschen, die krank sind, den Alltag leichter machen. Wer Blut spenden will, der hilft aber nicht nur im medizinischen Sinne, auch für die pharmazeutische Forschung und zu wissenschaftlichen Zwecken wird ständig Blut gebraucht.

    Wer darf Blut spenden?

    In Deutschland darf jeder Blut spenden, der mindestens 18 Jahre und höchstens 75 Jahre alt ist. Wenn schon mehrfach gespendet wurde, dann entfällt die Obergrenze, aber Spender ab dem 72. Lebensjahr müssen sich ärztlich untersuchen lassen, ob sie für eine erneute Spende infrage kommen. Zwischen zwei Blutspenden müssen laut Blutsicherheitsgesetz acht Wochen oder 56 Tage liegen, Frauen dürfen viermal, Männer bis zu sechsmal im Jahr spenden. Allerdings darf nicht jeder sein Blut spenden, Menschen die eine Tätowierung oder ein Piercing haben, können von der Spende ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt auch für Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern, wenn sie Drogen nehmen oder unter einer Tropenkrankheit wie Malaria leiden. Bei diesen Spendern besteht die Gefahr, dass sie unter dem HIV Virus oder unter Hepatitis C leiden. Ausgeschlossen sind außerdem homosexuelle Männer, was von den Interessenverbänden nach wie vor als diskriminierend empfunden wird.

    Wem helfen Blutspenden?

    Das gespendet Blut kommt in eine Blutbank. Von dort aus geht es an die Krankenhäuser, die keine eigene Blutbank haben, und die zum Beispiel Blut für aufwendige Operationen brauchen. Vor allem werden Blutspenden jedoch in der Krebstherapie verwendet, es kommt Menschen zugute, die unter der Bluterkrankheit leiden oder die chronisch blutarm sind. In diesen Fällen ist eine Blutspende alle drei Tage notwendig. Gespendetes Blut wird auch von den Pharmaunternehmen für die Forschung gebraucht, und viele Unfallopfer können nur dann überleben, wenn sie rechtzeitig eine Bluttransfusion bekommen.

    Was passiert bei einer Blutspende?

    Jeder hat wahrscheinlich schon mal einen Aufruf zur Blutspende gelesen, aber nicht jeder traut sich auch, spenden zu gehen. Dabei ist Blut spenden einfach, es ist nicht gefährlich und die Schmerzen sind minimal. Beim jeweiligen Blutspendedienst wie beispielsweise dem Roten Kreuz, müssen alle potenziellen Spender zunächst ihre persönlichen Daten angeben und sich mit dem Personalausweis ausweisen. Dann wird ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt, der Blutdruck, die Körpertemperatur und der Puls werden gemessen. Durch einen Einstich im Finger (bei Erstspendern am Ohrläppchen) wird anschließend der sogenannte Hämoglobinwert bestimmt, und die Blutgruppe wird mittels eines Schnelltests ermittelt. Die eigentliche Blutspende dauert dann in der Regel nur zehn Minuten, in denen ca. 500 Milliliter Blut entnommen werden. Nach der Blutspende können sich die Spender zehn Minuten ausruhen, sie bekommen einen kleinen Imbiss und viel zu trinken, damit der Kreislauf nicht schlapp macht. Nach etwa einer Woche wird dann der Blutspenderausweis per Post zugeschickt.

    Welche Arten von Blutspende gibt es?

    Wer zum Blut spenden geht, der gibt eine sogenannte Vollblutspende ab. Das heißt, aus dem gespendeten Blut können je nach Bedarf drei unterschiedliche Blutpräparate hergestellt werden, und zwar aus den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, den Blutplättchen oder Thrombozyten und dem Blutplasma. Neben der Vollblutspende gibt es noch die Apheresespende, bei der nur einzelne Bauteile wie das Blutplasma verwendet werden, das restliche Blut fließt dann wieder in den Körper zurück. Diese Form der Blutspende ist sehr wichtig, um zum Beispiel die stetige Nachfrage nach speziellen Blutprodukten abdecken zu können.

    Keiner, der Blut spenden will, muss Angst haben, blutarm zu werden, denn der Verlust des Blutes ist schon nach wenigen Tagen wieder komplett ausgeglichen. Nur die roten Blutkörperchen brauchen ca. zwei Monate, bis sie sich regeneriert haben.

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  • Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Jede Diät beansprucht für sich, die einzig wahre Diät zu sein, aber nicht alle Diäten sind wirklich gesund. Vor allem eine Diät, die komplett auf Kohlehydrate verzichtet, hat einen eher schlechten Ruf, denn schließlich sind Kohlehydrate Energielieferanten. Sie sind die Einzigen, die das Gehirn mit der nötigen Energie versorgen und sie liefern die wohl wichtigsten Bausteine für eine gesunde Ernährung in Form von Gemüse, Getreide und Obst. Wie soll der Körper ohne Energie auskommen? Dass das funktionieren kann, das zeigt die ketogene Diät, eine Diät, die sogar eine Waffe gegen den Krebs sein kann.

    Der Körper muss sich umstellen

    Streng genommen ist die ketogene Diät eine Form der beliebten Low-Carb-Diät. Wer sich für diese Diät entscheidet, der muss fast vollständig auf Kohlehydrate verzichten. Stattdessen gibt es Proteine und Fette in Form von Milchprodukten, Fleisch, Nüssen und Eiern. Durch diese Ernährung wird der Körper gezwungen, seinen Stoffwechsel umzustellen, und wird dabei in den Zustand der Ketose versetzt. Das heißt, da die Kohlehydrate fehlen, bezieht der Organismus die Energie, die er benötigt, um zu funktionieren, aus Fetten. Es werden sogenannte Ketone gebildet, die die Zellen mit der nötigen Energie versorgen und das führt schließlich zur Gewichtsabnahme.

    Die ketogene Diät – ein Mittel gegen Epilepsie?

    In der Medizin gilt die ketogene Diät schon seit einigen Jahren als bewährtes Mittel gegen Epilepsie. Menschen, die unter dieser Krankheit leiden und eine ketogene Diät machen, haben weniger Anfälle, da die Ketone, die während der Diät gebildet werden, die Energie an den Körper und das Gehirn liefern. Eine Langzeitstudie, für die über einen Zeitraum von 15 Jahren 100 Patienten mit Epilepsie beobachtet wurden, kam zu dem Schluss, dass bei 80 % der Studienteilnehmer, die zwei Jahre lang eine ketogene Diät gemacht haben, keine Anfälle mehr auftraten.

    Positiv auch bei Krebs

    Über einen direkten Zusammenhang zwischen der ketogenen Diät und Krebs gibt es bislang zwar noch keine Studien, trotzdem gehen viele Mediziner davon aus, dass sich die Diät positiv auf die Erkrankung auswirken kann. Da die Diät fast ohne Zucker auskommt, kann das Wachstum der Krebszellen zumindest verringert werden. Besonders interessant ist dieser Effekt für bestimmte Krebsformen wie zum Beispiel Gehirntumore, die sich nur schwer behandeln lassen. Zwar konnte hier ein vermindertes Wachstum beobachtet werden, für exakte Aussagen ist es allerdings noch viel zu früh. Die ketogene Diät kann nach Ansicht von Medizinern aber nicht nur bei Krebs, sondern auch bei Multipler Sklerose, bei Parkinson und bei Alzheimer helfen. Diese Krankheiten haben ihre Ursache in einem Defekt, der auf einem Energiestoffwechsel beruht, und hier kann die Diät effektiv ansetzen.

    Welche Nachteile hat die Diät?

    Auch wenn die ketogene Diät viele Vorteile hat, es gibt auch einige gravierende Nachteile. Besonders in der Anfangsphase kann es vermehrt zu Verstopfung, zu Müdigkeit und auch zu Übelkeit kommen. Wenn der Körper sich umgestellt hat, dann verschwinden die Beschwerden wieder, allerdings kann diese Umstellung einige Wochen dauern. Wer länger nach der kohlehydratarmen Diät lebt, der muss mit Nierensteinen und einer reduzierten Knochenmasse rechnen, auch erhöhte Blutfettwerte sind nicht selten, da die Kohlehydrate durch Fett ersetzt werden. Zwar normalisieren sich die Werte meist im Laufe der Jahre wieder, aber ein Arzt sollte trotzdem die Diät überwachen und regelmäßig die Cholesterinwerte messen.

    Schnelle Erfolge

    Einer der größten Vorteile der ketogenen Diät ist, dass sich bei der Gewichtsabnahme schnelle Erfolge erzielt werden. Vor allem in den ersten drei Wochen schmelzen die Pfunde flott und durch den hohen Gehalt an Eiweiß stellt sich schnell ein Sättigungsgefühl ein. Eine ketogene Diät setzt viel Disziplin voraus, denn früher oder später kommt der Heißhunger auf Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln, die während der Diät streng verboten sind, da sie Kohlehydrate enthalten.

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