Schlagwort: Weinkrämpfe

  • Bachblüten bei Depressionen

    Bachblüten bei Depressionen

    Hierzulande leiden viele Betroffene unter Depressionen. Auch die Angehörigen sind in Mitleidenschaft gezogen. Man will dem Depressiven helfen, ist jedoch machtlos gegen plötzlich auftretende Weinkrämpfe, Anfälle von Lustlosigkeit und innerer Unruhe. Depressionen müssen unbedingt behandelt werden, da sie meist gesundheitliche Probleme nach sich ziehen und bestehende Erkrankungen, wie Diabetes, Herzkrankheit, Schlaganfall oder Krebs begünstigen oder verstärken können.

     

    Depressionen – Die Wohlstandskrankheit?

    In unseren zivilisierten Industrienationen ist nahezu jeder mindestens einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen. Die Schwere des Leidens kann verschieden sein, manchmal sind es nur leichte Stimmungsschwankungen, die noch nicht wirklich als Depression bezeichnet werden können. Doch tiefe seelische Krisen, wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder eines geliebten Menschen und andere Schicksalsschläge können zu einer hartnäckigen Depression führen, aus der man nicht ohne professionelle Hilfe entfliehen kann.

     

    Vor allem in den Vereinigten Staaten gehört der Besuch beim Psychologen dazu, wie für uns der Besuch eines Physiotherapeuten oder einer Kosmetikerin. 21,3 Prozent aller US-Amerikaner – so eine Studie der Gesundheitskontrollbehörde, entwickeln in ihrem Leben irgendwann einmal eine Depression. Man hat jedoch den Eindruck, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt – und das nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch hierzulande.

     

    Eine echte Depression erkennt man daran, dass bei den neurochemischen Vorgängen eine Disharmonie vorliegt. Aus diesem Teufelskreist kommt man oft nicht aus eigener Kraft wieder heraus, auch wenn man einen sehr starken Willen besitzt. Wird eine Depression nicht behandelt, können sich ernsthafte Gefahren entwickeln.

     

    Anzeichen von negativen Zuständen

    Deutliche Wesenszüge sind Lustlosigkeit, schlechte Laune, Griesgrämigkeit, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Wehmütigkeit, Verzweiflung, Melancholie und Weltschmerz, wobei manche Menschen eine besondere Neigung zu diesen Zuständen haben. Im Extremfall entwickelt sich aus einer solchen Stimmungslage eine Depression. Doch soweit muss es nicht kommen.

     

    Bachblüten helfen

    Dr. Bach hat 39 klassische Blüten beschrieben, die nach ihm benannt wurden und heute fester Bestandteil der Naturmedizin sind. Als Mittel gegen Depressionen beschreibt Dr. Bach die Pflanze Sinapis arvensis, auch als Mustard, Wilder Senf oder Ackersenf bekannt, die als Essenz Nr. 21 bekannt ist. Sie soll gegen Schwermütigkeit, Interessenlosigkeit und tiefe Traurigkeit helfen. Denken und Fühlen werden komplett von tiefer Traurigkeit und Antriebslosigkeit überschattet, ein ansonsten froher und ausgeglichener Mensch ist dieser negativen Stimmung völlig ausgeliefert. Vernünftige Argumente gehen ins Leere. Fühlen sich Erkrankte verzweifelt und melancholisch mit oder ohne Erklärung für diese Stimmungslage, so können die Blüten von Ackersenf Linderungen bringen. Laut Dr. Bach soll die Blüte des Ackersenfs die Trübsal vertreiben und die Freude ins Leben zurückbringen.

     

    Ackersenfblüten helfen bei schlechter Laune, Lustlosigkeit, Freud- und Humorlosigkeit, Depressionen ohne erkennbaren Grund und endogenen Depressionen. Sie erleichtern bei Traurigkeit und Weltschmerz, Schwermut, Verstimmung und Niedergeschlagenheit. Körperliche Anzeichen sind Störungen im Bereich von Leber und Galle, Hormonunterfunktion, Immunschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen sowie Kreislaufschwäche und Antriebslosigkeit.

     

    Weitere Bachblüten gegen Schwermut und eine negative Stimmungslage sind Blüten der wilden Rose, Stern von Behtlehem, Edelkastanie, Herbstenzian, Stechginster und der Waldtrespe.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Nervenzusammenbruch vs. Burnout

    Nervenzusammenbruch vs. Burnout

    Wie hängen ein Nervenzusammenbruch und ein Burnout zusammen?

    In der heutigen Zeit ist der Burnout zu einer Art neuer Volkskrankheit geworden, denn immer mehr Menschen sind dem Leistungsdruck des täglichen Lebens einfach nicht mehr gewachsen. Zu viel Arbeit, Stress in der Familie oder der Partnerschaft sorgen dafür, dass der Schlaf schlechter wird, dass kaum noch ein klarer Gedanken gefasst werden kann und dass sich schließlich ein Gefühl der inneren Leere einstellt. Man fühlt sich wie ausgebrannt, und der Arzt wird in diesem Fall sehr wahrscheinlich ein Burnout Syndrom diagnostizieren.

    Etwas anders sieht es bei einem Nervenzusammenbruch aus. Hier sind es schlimme Erlebnisse oder ein Trauma, die dafür sorgen, dass man die Nerven verliert und dass sich sogar körperliche Symptome wie beispielsweise Kopf- oder starke Magenschmerzen zeigen. Ein Nervenzusammenbruch ist in der Regel nicht gefährlich und er kann je ach Zustand des Patienten, zwischen einigen Stunden und ein paar Tagen, selten auch Wochen anhalten. Ein Burnout geht leider nicht so schnell wieder vorbei, hier kann es notwendig werden, dass sich die Betroffenen über einen Zeitraum von mehreren Wochen in eine stationäre Behandlung begeben müssen.

    Eine schwierige Diagnose Burnout und Nervenzusammenbruch

    Während der Arzt einen Nervenzusammenbruch relativ schnell diagnostizieren kann, dauert es bei einem Burnout etwas länger, bis die Diagnose feststeht. Das hängt damit zusammen, dass ein Nervenzusammenbruch meist eindeutige Symptome hat, die Anzeichen für ein Burnout sind dagegen vielfältig. Bei beiden Erkrankungen gibt es aber bestimmte Anzeichen und Signale, die die Betroffenen aber leider nicht immer rechtzeitig wahrnehmen. Eine kleine depressive Verstimmung hat jeder irgendwann einmal und auch die Nerven zu verlieren, ist fast jedem schon einmal passiert.

    Das Tückische an einem Burnout ist aber, dass der Körper und der Geist sich relativ schnell an das Gefühl des Ausgebranntseins gewöhnen. Wer dann nicht schnell genug reagiert, der riskiert, dass aus einem Burnout eine Depression wird, deren Behandlung unter ungünstigen Umständen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

    Wenn die Signale nicht ernst genommen werden, dann wird es immer schwerer, wieder aus dem Stimmungstief herauszukommen, selbst dann, wenn man verzweifelt versucht, gegenzusteuern. Je weiter ein Burnout voranschreitet, umso schwerer hat es dann auch der Arzt eine passende Therapie zu finden, und nicht selten müssen dann über einen längeren Zeitraum Antidepressiva eingenommen werden.

    Wie wird ein Nervenzusammenbruch therapiert?

    Auch wenn ein Nervenzusammenbruch bei den meisten Menschen nach wenigen Tagen wieder vorbei ist, sollte er doch richtig therapiert werden, denn sonst kann es passieren, dass es zu depressiven Verstimmungen und auch zu einer Angststörung kommen kann. In der Regel muss kaum jemand, der einen Nervenzusammenbruch hatte, eine langwierige Psychotherapie machen, meist reichen Gespräche mit einem Arzt oder einen Therapeuten, um die Gründe für den Nervenzusammenbruch zu erfahren und diese Gründe aufzuarbeiten.

    Wird ein Nervenzusammenbruch nicht richtig behandelt, dann kann er durchaus in ein Burnout und damit schließlich auch in einer Depression enden, und das hat oftmals eine lange ausführliche Therapie zur Folge.

    Wie kann ein Nervenzusammenbruch oder Burnout vorgebeugt werden?

    Einem Nervenzusammenbruch vorzubeugen funktioniert nicht, denn einem solchen Zusammenbruch geht immer ein traumatisches Erlebnis voraus, wie zum Beispiel ein Unfall oder der Tod eines geliebten Menschen. Wenn es aber zu solchen Ereignissen kommt, dann ist immer die Persönlichkeit eines Menschen entscheidend, denn jeder ist anders und jeder geht mit einer traumatischen Situation anders um.

    Einem Burnout kann aber vorgebeugt werden, denn wenn die ersten Anzeichen auftauchen, dann wird es Zeit, die Notbremse zu ziehen. Wer über einen längeren Zeitraum schlecht schläft, häufig ohne einen erkennbaren Grund traurig ist oder unter Konzentrationsschwächen leidet, der sollte diese Symptome ernst nehmen und einen Ausgleich zur Arbeit und zum Stress nehmen. Burnout und Nervenzusammenbruch haben nicht viel gemeinsam, aber sie können das Leben nachhaltig negativ beeinflussen.