Schlagwort: Weltgesundheitsorganisation

  • Zehn Portionen Gemüse und Obst pro Tag – besser für die Gesundheit?

    Zehn Portionen Gemüse und Obst pro Tag – besser für die Gesundheit?

    Laut einer aktuellen Studie soll die doppelte Menge von Gemüse und Obst als bislang empfohlen für die Gesundheit besser sein.

     

    Doppelte Obst- und Gemüseportionen mindern Risiko von Erkrankungen

    Obwohl die Weltgesundheitsorganisation – WHO – pro Tag fünf Portionen Gemüse und Obst empfiehlt, rät eine englische Studie nun zur doppelten Menge. Zu finden ist die Veröffentlichung der Studie im „International Journal of Epidemiology“.

     

    In dieser haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass sich bei Probanden 200 g Gemüse und Obst pro Tag positiv auf deren Gesundheit auswirken. Somit können im Vergleich zu Personen ohne den Verzehr von Obst und Gemüse Risiken für

    • Herzkreislauferkrankungen und Herzkrankheiten um 13 % respektive 16 %
    • Schlaganfall um 18 %
    • frühzeitigen Tod um 15 % sowie
    • Krebserkrankungen um 4 %

    vermindert werden.

    Wer je Tag 800 g Gemüse und Obst verzehrt, ist noch besser vor den genannten Erkrankungen geschützt.

     

    Darum sind Gemüse und Obst besonders gesund

    Unterschiedliche Studien haben eines gemeinsam. Obst und Gemüse wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. Hierdurch lassen sich Blutdruck und Cholesterin effektiv senken sowie das Immunsystem stärken.

     

    Dazu erläutert der norwegische Studienautor Dagfinn Aune, dass in Obst und Gemüse zahlreiche Antioxidantien enthalten sind. Diese tragen zur Reduzierung von DNA-Schäden bei. Somit kann das Krebsrisiko gesenkt werden. Ferner besteht die Möglichkeit von positiven Auswirkungen auf die natürliche Darmflora des Menschen.

     

    Verzehrempfehlungen von Obst- und Gemüsesorten

    Das Forscherteam von Dagfinn Aune hat herausgefunden, welche Sorten vor unterschiedlichen Krankheiten schützen können. Demzufolge sollen Brokkoli und Kohl vor Krebs schützen. Dies erklärt er mit den darin vorkommenden Glucosinolaten. Jene aktivieren Enzyme, und diese könnten vor Krebserkrankungen Schutz bieten. Auch gelbe und grüne Gemüse sollen vor Krebs schützen, zum Beispiel Paprika oder Spinat.

     

    Schutz vor Erkrankungen im Herz- und Herzkreislaufbereich, einem vorzeitigen Tod sowie Schlaganfall sollen insbesondere Obstsorten wie beispielsweise Birnen, Äpfeln, grünem Blattgemüse, Salaten und Zitrusfrüchten zugeschrieben werden.

  • Ist Zucker unsere neue Droge?

    Ist Zucker unsere neue Droge?

    Damit unsere Lebensmittel süß sind, kommt (fast) überall Zucker zum Einsatz. Das ist auch gut so, denn der Körper braucht den weißen Stoff. Problematisch wird es aber dann, wenn die Menge drastisch überstiegen wird. Und das muss gar nicht bewusst passieren, über den Tag verteilt lauert der Zucker „in jeder Ecke“. Die Haupttäter sind Getränke und Fertiggerichte, die ohne dem Süßungsmittel nicht auskommen. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass heute alles schnell gehen und das Essen zügig auf dem Teller sein muss. Da bleibt dann keine Zeit für aufwendiges Kochen. Dieses Problem kennen vor allem berufstätige Menschen, die am späten Nachmittag erschöpft von ihrer Arbeit nach Hause kommen. Die Folgen des hohen Zuckerkonsums sind den meisten nicht bekannt, wäre es so, dann würden viele sicherlich intensiver auf die Ernährung achten.

     

    Die Folgen sind nicht zu unterschätzen

    Experten sagen, dass zu viel des weißen Stoffs für Übergewicht, Karies und für Diabetes sorgen kann. Nichts davon ist wirklich angenehm, sodass die rund 90 Gramm Zucker am Tag, die im Durchschnitt jeder von uns einnimmt, schnellstens reduziert werden sollten. Laut Weltgesundheitsorganisation handelt es sich um den dreieinhalbfachen Wert, der normalerweise empfohlen wird. Mit weniger Fertiggerichten oder mehr Fruchtjoghurts ist es leider nicht getan, nahezu jedes Lebensmittel enthält Zucker. Bei Limos oder Schokolade ist es nachvollziehbar, beim Ketchup, bei Dosensuppen oder bei Frühstücks-Cerealien hingegen ist durchaus Kopfschütteln angebracht. Auch Light-Produkte sind nicht die beste Entscheidung, denn hier ist zwar der Fett-Anteil geringer, doch dafür wird dieser Verlust mit Zucker kompensiert.

     

    Studien bestätigen die Schnelligkeit

    In einer Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sagen 55 Prozent, dass ihnen eine schnelle und einfache Zubereitung sehr wichtig sind. 41 Prozent greifen öfters zu Fertigprodukten und lediglich 39 Prozent stehen noch selber am Herd. Dieser Trend verwundert nicht, denn in der heutigen Zeit muss alles flott und unkompliziert über die Bühne gehen. Für den Endverbraucher schwierig, da sich so Zucker als unsere neue Droge im Alltag etabliert. Leise schleicht sie sich an und kann nur durchs selber kochen besiegt werden. Außerdem weiß man dadurch auch, welche Zutaten tatsächlich im Gericht enthalten sind.

     

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  • Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Weltgesundheitsorganisation WHO findet häufigste Erkrankungen für Todesfälle heraus

    Seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erfolgten Untersuchungen zu den häufigsten Todesursachen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass rund 54 Prozent der Todesfälle auf zehn bestimmte Ursachen zurückgehen.

     

    Weltgesundheitsorganisation wertete Todesfälle von 2015 aus

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung eines Datenbestands aus dem Jahr 2015 von Forschern der Weltgesundheitsorganisation WHO fanden diese heraus, dass über die Hälfte auf zehn bestimmte Todesursachen hinauslaufen. Dabei spielen am häufigsten Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzerkrankungen eine entscheidende Rolle. Diese zeichneten für rund 15 Millionen Todesfälle verantwortlich.

     

    Häufigste Erkrankungen für Todesfälle

    Aber auch weitere schwere Erkrankungen stehen mit an oberster Stelle. Erstens handelt es sich bei rund 3,2 Millionen Todesfällen um die chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD. An zweiter Stelle finden wir den Lungenkrebs mit 1,7 Millionen Todesfällen vor. Immerhin noch 1,6 Millionen Menschen mussten auf Grund von Diabetes ihr Leben hinter sich lassen. Die Demenz gilt als die siebthäufigste Todesursache des Jahres 2015.

     

    Durch Durchfallerkrankungen ergaben sich noch 1,4 Millionen Todesfälle. Damit halbierte sich der Wert zwischen 2000 und 2015. Vergleichsweise verstarben weniger Personen an Tuberkulose. Wobei diese Erkrankung sich immer noch unter den zehn meisten Todesursachen befindet. Dahingegen zählte AIDS nicht mehr zu den zehn häufigsten Ursachen.

     

    Zu den weiteren Todesursachen weltweit gehörten im Jahre 2015

    • 1,3 Millionen Personen durch Verkehrsunfälle
    • 1,1 Millionen Menschen auf Grund von Erkrankungen

     

    Zahlreiche Tote auf Grund von Verkehrsunfällen

    Verkehrsunfälle zählen zu den am häufigsten vertretenen Todesursachen. Mit 70 Prozent tragen die so genannten nichtübertragbaren Krankheiten zur Quote der Todesfälle auf dem gesamten Globus bei. Länder mit einem schwachen Einkommen liegen bei 37 Prozent. Dabei erhöht sich dieser Wert in Ländern mit hohem Einkommen auf 88 Prozent.

     

    2015 gingen insgesamt 5 Millionen Todesfälle auf Unfälle und Verletzungen zurück. Als Auslöser für diese Fälle kamen 27 Prozent durch Verkehrsunfälle zustande. Einkommensschwache Länder traten mit 28,5 Todesfällen je 100.000 Einwohner in den Vordergrund.

  • Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Zahlreiche Menschen beginnen ihren Morgen mit einer frisch gerösteten Scheibe Frühstücks-Toast. Experten vertreten die Meinung, die Scheiben sollten nicht zu stark geröstet sein. Denn ansonsten könnte ein Gesundheitsrisiko drohen.

     

    Frühstücks-Toast nicht zu stark rösten

    Laut Prof. Bernd Schäfer, Lebensmitteltoxikologe vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), könnten gesundheitliche Schäden durch zu lange geröstete Toastscheiben entstehen. Denn dieser meint, dass in stärker geröstetem Frühstücks-Toast ein höherer Acrylamin-Gehalt vorliegt.

     

    Acrylamid steht seit längerer Zeit als Krebserreger auf der Verdachtsliste. Prof. Schäfer weist in diesem Zusammenhang auf durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen mit Tieren hin, die hierauf schließen lassen. Allerdings sind am Menschen bislang keine Studien durchgeführt worden.

     

    Aber auch weitere Experten warnen vor einem erhöhten Krebsrisiko, bedingt durch das Vorkommen von Acrylamid in Nahrungsmitteln. Darunter auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit.

     

    Acrylamid in Nahrungsmitteln erhöht Krebsrisiko

    Wenn Acrylamid durch starkes Erhitzen stärkehaltiger Nahrungsmittel entsteht, spielt immer die Aminosäure Asparagin eine Rolle. Sofern Temperaturen von nahezu 120 °C vorliegen, bildet sich in derartigen Nahrungsmitteln der genotoxische Stoff Acrylamid. Dieser Stoff schädigt die DNA.

     

    Studien ergaben, auch in Bratkartoffeln, Chips und Tiefkühlpommes ist meist ein hoher Gehalt an Acrylamid enthalten. Aber auch Kekse, Knäckebrot und Kräcker sind hiervon betroffen.

     

    Frühstücks-Toast nicht verkohlen lassen

    Bislang ist unbekannt, welche Menge des Stoffes für den Menschen gefährlich ist. Deshalb besteht kein großer Grund zur Sorge für all jene Personen, die gelegentlich eine zu stark geröstete Toastscheibe verzehren. Allerdings sollte dies nicht zur Regelmäßigkeit werden. Denn dann erhöhen sich die Risiken enorm.

     

    Entwarnung gibt es hingegen beim Kaffeekonsum. Abhängig vom Röstungsgrad ist in Kaffee ebenfalls Acrylamid enthalten. Jedoch gibt es bei diesem Getränk scheinbar Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Inhaltsstoffen. Wie Schäfer zu berichten weiß, sind im Kaffee verschiedene Substanzen enthalten, die gegen die krebserregenden Stoffe eine schützende Wirkung ausüben können. Dies ergab eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation aus 2016.

  • Zucker – die süße Verführung

    Zucker – die süße Verführung

    Woran liegt es, dass uns Zucker so verdammt gut schmeckt? Ist Zucker wirklich so schädlich wie man immer öfter lesen kann? Sind die vorhandenen Alternativen wirklich ein brauchbarer Ersatzstoff für den Zucker?

    Ein kleines Stück Schokolade, ein herrlich knuspriger Keks, ein kleiner Teelöffel voll Marmelade – es braucht nicht viel, um einen kleinen Stimmungskick zu haben. Schade ist, dass dieses Glück dann in der Regel nicht sehr lange anhält, denn das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Zucker liefert nur leere Kalorien, ist der Kariesverursacher Nummer 1 und Mineralstoffe oder gar Vitamine findet man darin sowieso nicht. Deshalb hat dieser liebgewonnene Süßmacher auch einen überaus schlechten Ruf. Es gibt Artikel, die den Zucker sogar ganz in der Nähe von Drogen und Alkohol verorten, um ihn als die größte Gefahr für die Gesundheit zu verkaufen. Haben solche Artikel denn Recht? In der Tat ist es so, dass sich viele Menschen geradezu „magisch“ von zuckerhalten Speisen und Getränken angezogen fühlen. Laut einer unlängst gemachten Erhebung hat beinahe die Hälfte aller Deutschen eine ausgeprägte Schwäche für Kuchen, Kekse und sonstige süße Sachen, wobei Frauen noch anfälliger sind als ihre männlichen Gattungsvertreter.

     

    Man hat im Zuge diverser Forschungen auch herausgefunden, dass die Lust auf zuckerhaltige Lebensmittel bereits im Mutterleib geweckt wird. Isst die Mutter während der Schwangerschaft zuckerhaltige Lebensmittel, schmeckt das Fruchtwasser ebenfalls süß. Da das ungeborene Kind in dieser Phase regelmäßig wesentlich häufiger Fruchtwasser schluckt als sonst gilt der Beweis, dass das ungeborene Kind diesen Geschmack mag. Süßes spricht außerdem auch das Belohnungssystem im Gehirn an – es zeigt an, dass es uns gut geht. Evolutionär spricht ebenfalls viel für die Süßigkeit: unsere Vorfahren mussten teilweise mit sehr wenig Nahrung auskommen. Süße Speisen sättigten schnell und waren ziemlich sicher nicht vergiftet. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

    Die Menge macht das Gift

    Andreas Pfeiffer, ein Potsdamer Ernährungsforscher, meint, dass Zucker an sich nicht schädlich ist. Es sagt, Zucker sei der hauptsächliche Treibstoff des Körpers der erst dann zum Problem wird, wenn der Organismus zu viel davon bekommt. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es schon die Regel ist, dass der Körper zu viel Zucker bekommt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass rund 10% der täglichen Kalorienmenge in Form von raffiniertem Zucker eingenommen werden kann, ohne gesundheitliche Bedenken haben zu müssen. Für einen erwachsenen Mann bedeutet das pro Tag rund 50g Zucker, für Frauen im Mittel rund 40g. Betrachtet man die realistische Einnahmemenge pro Tag in Deutschland so stellt man fest, dass die regelmäßig zugeführte Menge Zucker bei rund 100g liegt – und damit deutlich zu hoch.

    Überall lauern die Zuckerfallen

    Das „Zuviel“ an Zucker kommt aber nicht nur aus dem Zuckerstreuer – aus diesem führen wir im Schnitt nur rund ein Sechstel der täglichen Menge zu (in der Regel über Kaffee oder Tee). Den größten Anteil am täglichen Zuckerkonsum haben die kleinen Naschereien. Auch in den Speisen, in denen man nicht zwingend Zucker vermutet, ist dieser in teilweise beträchtlichen Mengen vorhanden. Pizza und Feinkostsalate sind gute Beispiele für Lebensmittel, die Zucker enthalten, ob wohl man es nicht vermutet. Es bleibt aber immer noch die eine Frage: Macht Zucker nun wirklich dick oder nicht? Fachleute wagen es nicht, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt aber Studien die belegen, dass zuckerhaltige Getränke dick machen. Die Forscher halten sich ansonsten an das ökonomisch wohl korrekte Prinzip: Zucker macht nur dann dick, wenn die Gesamtbilanz nicht stimmt. Dick wird jeder, der mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht. Es spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, aus welcher Quelle die Kalorien stammen. Kekse und Kuchen sind aber nicht nur zuckerhaltig, sondern bringen auch jede Menge Fett mit – und das macht sie zu echten Kalorienbomben. Bei süßen Lebensmitteln verlieren wir oft auch die Kontrolle über die Menge – Zucker ist nämlich sehr tückisch: hat man einmal damit angefangen, etwas zu Naschen, verlangt das Gehirn ständig Nachschub. Selbst wenn man alt wird und die Geschmacksnerven allmählich ihren Dienst einstellen – intensiv schmecken kann man süße Speisen am längsten.

    Dicker Körper bringt auch dicke Beschwerden

    Je mehr Kilos der Körper stemmen muss, desto fataler wird es auch für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers. Es sind nicht nur die Gelenke, die unter dem Übergewicht teilweise massiv zu leiden haben – auch der Blutdruck steigt massiv an und das Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, steigt rapide an. Selbst der Stoffwechsel ist durch Übergewicht häufig angegriffen. Die Zuckerkrankheit beispielsweise wird nicht durch Zucker direkt verursacht – sie ist ein Ergebnis langjährigen Übergewichts. Die Zellen, die eigentlich für die Aufnahme des Zuckers zuständig sind und ihn wieder verbrauchen sollen, stumpfen geradezu ab, wenn die überflüssigen Kilos langfristig bleiben. Damit einher geht auch das Problem, dass das Insulin, welches für die Zellmembran für den Zucker ein- und Auslass zuständig ist, zunehmend schlechter wirkt. Ganz unabhängig davon ist es im Alter so, dass die Produktion von Insulin allmählich nachlässt, wodurch der zugeführte Zucker doppelt schlecht verwertet wird. Man geht davon aus, dass rund 2/3 aller Menschen über 70 mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel zu kämpfen haben, bei rund jedem 3. davon kann man bereits von echter Diabetes sprechen.

     

    Spätestens dann wird der Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, wirklich gefährlich. Nicht behandelte Diabetes schädigt langfristig die Gefäße und in der Folge dann auch Augen, Nieren, Kreislauf und das Herz selbst. Früher hat man Menschen, die an Diabetes erkrankt waren, Fruchtzucker als Ausweichmöglichkeit empfohlen, da Fruchtzucker auch dann vom Körper verarbeitet werden kann, wenn kein Insulin vorhanden ist. Fruchtzucker steht allerdings im Verdacht, das Verlangen nach Nahrung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, Fruchtzucker für gesüßte Lebensmittel zu verwenden. Das hat zur Folge, dass es seit dem letzten Quartal 2012 keine speziellen Lebensmittel mehr gibt, die für Diabetiker geeignet sind. Erstaunlicherweise ist der Zucker insgesamt kein Tabu mehr für Diabetes-Kranke: man gesteht Diabetikern rund 30g pro Tag zu – das ist nicht viel weniger als bei gesunden Menschen.

    Der Süßstoff-Markt ist enttäuschend

    Dass Kaugummis und Bonbons in der zuckerfreien Variante in den Regalen bleiben, hängt mit der Zahnfreundlichkeit zusammen. In diesen Produkten wurde der raffinierte und/oder Fruchtzucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt – wodurch zwar die Zahnsubstanz tatsächlich geschont wird, aber kaum Kalorien eingespart werden. Kalorien einsparen UND die Zahngesundheit schützen – das geht nur mit Süßstoffen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit unangenehmerweise ebenfalls und in manchen Fällen gerechtfertigt zur Debatte steht. Neben dem rein gesundheitlichen Aspekt ist auch die Psyche mit einem neuen Problem konfrontiert: durch das Wissen, dass es sich bei mit Süßstoff gesüßten Speisen um ebensolche handelt, schlemmt man häufig deutlich mehr. Da stellt sich die Frage, ob Süßstoffe überhaupt geeignet sind, wenn man Gewicht reduzieren möchte. Eine US-Forscherin hat vor kurzem die bisherigen Studien in diesem Zusammenhang ausgewertet und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: auch die Süßstoffe sind Dickmacher. Das Problem scheint zu sein, dass sie das innere Verlangen nach Süßem nicht stillen können. In verschiedenen Versuchen gierten die Versuchstiere nach der Gabe von Süßstoff geradezu nach besonders süßem, kalorienreichem Futter. Die einzig logische Schlussfolgerung, die daraus erwachsen kann ist, dass die Tendenz zu „weniger süß“ gehen muss.

     

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  • 6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    Reine und straffe Haut gilt als das jugendliche Ideal. Leider plagen sich immer mehr Menschen mit Verunreinigungen der Haut herum, die sich in Form von Pickeln und Akne bemerkbar machen. Verstopfte Poren sind die Ursache. Besonders ärgerlich ist es, wenn Pickel und Akne gerade im Gesicht auftreten, da sie den persönlichen Eindruck für sich einnehmen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne eingehender vor.

    Heilerde gegen Pickel und Akne

    Sie müssen bei Hautverunreinigungen nicht gleich zur chemischen Keule greifen, denn viele Lebensmittel und Produkte aus dem Haushalt sind in der Lage, eine Verbesserung zu erzielen. Zumeist handelt es sich um Produkte für die Hautpflege, die wiederum die allgemeine Hautflora aufbauen und zu einem harmonischen Gleichgewicht führen.

    In einem ersten Schritt ist Heilerde zu empfehlen, die ein bis zweimal pro Woche angewendet wird. Die Erde wird üblicherweise in etwas warmem Wasser gelöst und direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen. Sie kann im Gesicht, aber auch im Schulterbereich angewendet werden. Waschen Sie die Heilerde erst dann ab, wenn sie leicht eingetrocknet ist.

    Dampfbad gegen Pickel und Akne einsetzen

    Wie wäre es mit einem schonenden Dampfbad aus Kamille? Tatsächlich wirkt dies nachhaltig reinigend und gilt als eine der wohltuenden und sanften Gesichtsmasken. Kamille sagt man eine entzündungshemmende und zugleich beruhigende Wirkung für die Haut nach.

    Der Alleskönner: Teebaumöl gegen Pickel

    Eines der Wundermittel gegen Pickel und Akne ist zweifelsohne Teebaumöl. Das starke ätherische Öl kann auch bei Pilzerkrankungen wahre Wunder wirken. Es gibt verschiedene Pflegemittel, die Teebaumöl als ihre Basis heranziehen. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Teebaumöl niemals ins Auge kommt – dies führt zu Tränen und Reizungen.

    Zink gegen Pickel und Akne?

    Pickel und Akne entstehen vor allen Dingen auf Grundlage verschmutzter Poren. So sollten Sie zum Beispiel mit Zink gegen diese verstopften Poren vorgehen und eine nachhaltige Heilung erwirken.

    Die Weltgesundheitsorganisation – kurz WHO – empfiehlt Männern 15 mg Zink und Frauen 12 mg Zink am Tag.

    Zink muss nicht zwangsläufig auf die Poren aufgetragen werden. Sie können es einfach über die Nahrung, zum Beispiel über Linsen, Meeresfrüchte oder Haferflocken, dem Körper zuführen.

    Honig: heilende Masken gegen Pickel und Akne

    Den wenigsten dürfte entgangen sein, dass Honig im medizinischen Bereich zu einem der Alleskönner zählt. So kann medizinischer Honig auch gegen Pickel und Akne angewendet werden. Am besten stellen Sie eine Maske aus Milch und Honig her und tragen diese gleichmäßig auf das Gesicht auf.

    Hausmittel: gesunde Ernährung

    Vor allen Dingen eine ungesunde Ernährung und hohe Cholesterinwerte machen sich in einem unebenen Hautbild bemerkbar. Tatsächlich kann es wahre Wunder wirken, wenn Sie mindestens eine Woche auf stark fetthaltige und zuckerhaltige Lebensmittel verzichten und dem Körper eine Reinigungskur von innen verschreiben. Darüber hinaus empfehlen wir mindestens 1,5-2 l Wasser am Tag, das reinigt nicht nur die Nieren und den Magentrakt, sondern den gesamten Organismus.

    Was hilft wirklich gegen Pickel und Akne?

    Gerade bei leichten Pickeln und Akne können diese Hausmittel eine schnelle Linderung erzielen. Patienten, die über viele Jahre unter sehr starker Akne leiden, sollten einen Hautarzt aufsuchen, denn nur er ist in der Lage, nach einer durchgehenden Analyse und Behandlung, eben genau die richtigen Medikamente und Therapien zu empfehlen. Greifen Sie auf diese einfachen Hausmittel und Lebensmittel zurück und verschreiben dem Körper eine Reinigungskur von innen. Sie werden die ersten Erfolge bereits nach wenigen Wochen feststellen.

    Bild: © Depositphotos.com / uroszunic

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