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  • Arlington Rasierseife von DR Harris

    Arlington Rasierseife von DR Harris

    Sich nass zu rasieren, ist mehr als nur ein Trend, denn das Rasiermesser hat dem praktischen elektrischen Rasierer längst den Rang abgelaufen. Männer, die sich nass rasieren möchten, brauchen neben einem scharfen Rasiermesser auch die passende Rasierseife und die sollte nach Möglichkeit schonend mit der Haut umgehen. Die Arlington Rasierseife von DR Harris schont die Haut, bietet aber noch andere Vorzüge.

    Ein angenehmer Duft

    Der moderne Mann von heute will nicht nur gepflegt sein und seiner Haut beim Rasieren etwas Gutes tun, er will auch angenehm duften. Die Rasierseife Arlington von DR Harris beeindruckt mit einem dezenten, aber immer frischem Duft nach Zitrusfrüchten und Farn. Dieser Duft ist ein echter Klassiker, wenn es um Rasierseife geht und selbst Stunden nach der Rasur ist dieser herbe Duft noch vorhanden.

    Erstklassiger Schaum

    Was zeichnet eine wirklich gute Rasierseife aus? Exzellente Rasierseifen sind mild zur Haut und sie schäumen gut. Beides trifft auf die Arlington Rasierseife von DR Harris zu. Die Seife entwickelt einen herrlich cremigen Schaum, der die Haut weder reizt noch rötet. Das Rasiermesser gleitet leicht durch den feinporigen Schaum und entfernt die Bartstoppeln sehr gründlich, selbst an schwer zugänglichen Stellen. Damit der Rasierschaum auch den gewünschten Effekt erzielen kann, sollte nur ein qualitativ hochwertiger Rasierpinsel zum Einsatz kommen und das Rasiermesser muss sehr scharf sein.

    Eine exklusive Dose

    Es gibt viele gute Rasierseifen, aber nicht alle werden so exklusiv aufbewahrt wie die Rasierseife Arlington von DR Harris. Das Holz erinnert an das edle Mahagoni Holz, aber da echtes Mahagoni geschützt ist, wurde die Seifenschale aus einer bestimmten Palisander Art gefertigt, die Sheesham genannt wird. Das Holz der Schachtel sieht aber nicht nur wunderschön aus, es sorgt auch dafür, dass die Rasierseife ihre Konsistenz behält und nicht austrocknen kann.

    Die von Hand gefräste Seifendose im Mahagoni Look enthält 100 Gramm der hochwertigen Rasierseife, die je nach Anbieter rund 30,- Euro kostet. Erhältlich ist die Arlington Rasierseife unter anderem bei Amazon.

    Die Dose ist zudem sehr praktisch, denn so kann die Rasierseife ohne Probleme mit auf Reisen gehen und sie macht natürlich auch in jedem Badezimmer eine sehr gute Figur.

    Auch für empfindliche Haut

    Viele Männer haben eine sehr empfindliche Haut, die zu Rötungen und sogar zu Entzündungen neigt. Ist das der Fall, dann muss auf eine gute Rasierseife besonders viel Wert gelegt werden, denn die falsche Seife kann die Haut nur noch mehr reizen. Durch die natürlichen Inhaltsstoffe und die samtig-weiche Konsistenz ist die Arlington Rasierseife immer eine echte Wohltat für die Haut, Rötungen oder Entzündungen gehören der Vergangenheit an.

    Pro:

    • Angenehm herber Duft
    • Zarter cremiger Schaum
    • Natürliche Inhaltsstoffe
    • Auch für empfindliche Haut geeignet
    • Klebt nicht auf der Haut
    • Mit exklusiver Dose aus echtem Holz

    Contra:

    • Nur mit einem wirklich hochwertigen Rasierpinsel effektiv

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  • Sex im Freien: Was ist erlaubt?

    Sex im Freien: Was ist erlaubt?

    Das Steigen der Temperaturen im Sommer ist für viele der ideale Anlass, die zwischenmenschlichen Aktivitäten des Schlafzimmers ins Freie zu verlagern. Outdoor-Sex ist beliebt – und zwar bei Jung und Alt. Doch was ist eigentlich das Besondere am Sex an ungewohnten Orten und ist die Liebe tatsächlich so frei, wie alle immer behaupten?

    Raus aus dem Trott und rein ins Abenteuer

    Sex im Freien ist in erster Linie deswegen so beliebt, weil es anders ist. Es weicht vom herkömmlichen Liebesspiel ab und bietet gänzlich neue Möglichkeiten. Diese beziehen sich nicht nur auf den Ort an sich, sondern auch an Sexstellungen, Vorspiel etc. Es ist dieses Spiel mit dem Unbekannten und Neuen, was auf die meisten so eine große Faszination ausübt. Sex im Freien hat immer etwas Abenteuerliches an sich, wirkt – weit entfernt vom heimischen Bett – anrüchig und manchmal sogar ein bisschen verboten (mehr dazu weiter unten in diesem Beitrag).

    Eine weitere Komponente, die den Sex im Freien so interessant macht, ist die ständige Gefahr erwischt zu werden. Der damit verbundene Nervenkitzel stellt für viele extremen Kick dar und  steigert die sexuelle Lust noch zusätzlich. Was vielleicht ganz harmlos in einem einsamen Wald beginnt, entwickelt sich oftmals zu Selbstläufer. Menschen, die sich für Sex im Freien begeistern, sind immer auf der Suche nach noch ungewöhnlicheren Orten und der noch größeren Gefahr, beim Liebesspiel ertappt zu werden. Die Befriedigung geht also nicht nur vom Geschlechtsakt an sich aus, sondern hat auch sehr viel mit dem ganzen „Drumherum“ zu tun.

    Ausgefallene Orte für Sex im Freien

    Das Schöne an der Freiluft-Liebe ist, dass die Möglichkeiten schier grenzenlos sind. Wer mutig ist und ein Mindestmaß an Kreativität an den Tag legt, wird an vielen verschiedenen Orten Lust auf ein kleines Abenteuer bekommen. Zu den beliebtesten Orten für Sex im Freien gehören:

    • Wiese
    • Wald
    • Hochsitz (für Förster und Jäger)
    • Auto (Motorhaube, Dach, …)
    • Balkon / Terrasse
    • heimischer Garten
    • Freibad
    • Seen / Flüsse
    • Parks
    • Berge
    • Strand

    Ist Sex im Freien erlaubt?

    Wenn sich ein Paar für ein spontanes Schäferstündchen im Freien entscheidet, dann ist dieses Liebesabenteuer nicht automatisch von der Öffentlichkeit ausgeschlossen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie beispielsweise im Freibad, Park oder einem anderen öffentlichen Ort von Ihrer Lust übermannt werden. Auch der klassische „Sex on the Beach“, also Geschlechtsverkehr am Strand, kann in aller Regel als öffentlich bezeichnet werden – und sorgt in vielen Ländern für mächtig Ärger.

    Doch nicht nur im Ausland, sondern auch hier in Deutschland kann es unter Umständen zu Problemen kommen, wenn Sie Sex im Freien haben – und zwar dann, wenn Sie dabei von anderen beobachtet werden und diese sich belästigt fühlen. In diesem Fall spricht man auch von der berühmt-berüchtigten Erregung öffentlichen Ärgernisses.

    Wichtig: Sie machen sich erst dann wirklich strafbar, wenn jemand Anzeige gegen Sie erstattet. Ein weiterer wichtiger Punkt für eine Straftat ist, dass Sie es regelrecht darauf anlegen, gesehen zu werden und damit Reaktionen anderer provozieren.

    Unsere Übersicht verdeutlicht noch einmal, was beim Sex im Freien erlaubt ist und was nicht:

    Erlaubt Nicht erlaubt
    Sex im Auto (an einsamen Orten, mit verhüllten Fenstern) Sex in der Öffentlichkeit, der die „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ erregt
    Sex an anderen, nicht einsehbaren Orten (zum Beispiel Dickicht im Wald, einsame Wiesen, etc.) Sex an öffentlichen Orten, beispielsweise Freibad

     

    Übrigens: Wer sich für ein Freiluft-Schäferstündchen an einen scheinbar verlassenen Ort zurückzieht und dennoch von jemandem beobachtet wird, muss nicht gleich mit einer Strafanzeige rechnen – schließlich haben Sie den Liebesakt bewusst unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollzogen. Die Mehrheit der Menschen verhält sich in einer solchen Situation überaus kulant.

    Wer beim Sex im Schwimmbad oder an einem beaufsichtigten Badesee erwischt wird, muss nicht nur mit einer eventuellen Anzeige, sondern auch einem Hausverbot rechnen. Wie lang dieses gilt, liegt in den Händen des Betreibers.

    Bild: © Depositphotos.com / AntonioGuillemF

  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Immer wieder sind gefährliche Krankenhauskeime in den Schlagzeilen. Alleine in den USA sterben an diesen Keimen jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen, in Deutschland sind es pro Jahr rund 800 Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. In den meisten Fällen ist das Darmbakterium Clostridium difficile daran schuld und nicht selten geht es bei einer Infektion um Leben und Tod. Was das Bakterium so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass es sich ständig verändert, und damit verlieren auch alle bekannten Antibiotika ihre Wirkung.

    Ein bestimmtes Molekül

    Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben jetzt ein Molekül entwickelt, das die Patienten in Krankenhäusern effektiv vor dem gefährlichen Bakterium schützen kann. Das Molekül ähnelt dem Zuckerpilz, wie er auf der Oberfläche von Bakterien vorkommt. Dieses Aussehen ruft daher eine sogenannte Immunantwort auf den Plan und regt den Körper dazu an, Antikörper zu produzieren. Am Molekül brachten die Wissenschaftler ein Gerüst aus Aminosäuren an, denn dieses Gerüst regt das Immunsystem zusätzlich an, aktiv zu werden und weitere Antikörper zu bilden. Entsprechende Versuche mit Mäusen waren bisher sehr erfolgreich.

    Auch eine Impfung ist möglich

    Mit dem neuen Molekül ist es möglich einen Antikörper herzustellen, der im Notfall zum Einsatz kommen kann, wenn ein Patient sich in der Klinik mit einem Krankheitserreger angesteckt hat. Die Forscher sehen aber auch in die Zukunft und halten es mittlerweile nicht mehr für unmöglich, auf der Basis des Moleküls einen Impfstoff zu entwickeln. Entsprechende Forschungen laufen bereits in Zusammenarbeit mit der Vaxxilon AG aus der Schweiz. Bislang ist es dreimal gelungen, Impfstoffe zu entwickeln, die auf Zucker basieren. So gibt es heute effektive Schutzimpfungen gegen die bakterielle Lungenentzündung sowie gegen die gefährliche Gehirnhautentzündung, und auch das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, was für kleine Kinder in den ersten fünf Lebensmonaten lebensgefährlich ist, wird mit einer auf zucker-basierenden Impfung ausgeschaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Die Haut ist nicht nachtragend, aber sie hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Das gilt besonders für die attraktive Bräune, die zwar immer noch als Schönheitsideal gilt, jedoch den Hautzellen bleibende Schäden zufügt. Wer es übertreibt und in der Sonne brutzelt bis es zum Sonnenbrand kommt, der riskiert nicht nur geschädigte Zellen, im schlimmsten Fall kann sich daraus sogar gefährlicher Hautkrebs entwickeln.

    Ein unterschätztes Risiko

    In früheren Zeiten galt Blässe als vornehm und edel. Wer von der Sonne gebräunt war, der musste hart auf dem Feld arbeiten und galt als arm. Heute ist es genau umgekehrt, Menschen mit einem blassen Teint sehen ungesund aus, wer aber braun gebrannt ist, der ist auch vital und gesund. Leider ist das ein gefährlicher Irrtum, denn wer zu sehr gebräunt ist, der lebt mit einem oftmals unterschätzten Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die Haut sammelt über die Jahre hinweg Schäden an, die ihr zugefügt wurden, und zwar so lange, bis die Zellen nicht mehr repariert werden können. Ist das der Fall, dann hat der Krebs freie Bahn.

    Keine Beschwerden

    Menschen, die an schwarzem Hautkrebs erkranken, haben so gut wie keine Beschwerden. Auffällig sind lediglich die dunklen Flecken, die wie ein Muttermal aussehen, aber ihre Form verändern. Anders sieht es beim weißen Hautkrebs aus, denn hier bilden sich kleine Knötchen, die später anfangen zu jucken und zu bluten. Der weiße Hautkrebs tritt vor allem dort auf, wo der Körper der Sonne ausgesetzt ist, der schwarze Hautkrebs hingegen, ist überall am Körper zu finden.

    Wie groß sind die Heilungschancen?

    Wie groß die Chancen auf Heilung sind, das hängt immer vom jeweiligen Stadium der Krankheit ab und wie früh sie behandelt wird. Wird der schwarze Hautkrebs früh entdeckt, dann besteht eine Heilungschance von bis zu 93 %. Wird der Krebs aber erst sehr spät erkannt, dann sinkt die Heilungschance auf unter 50 %.

    Bild: © Depositphotos.com / kochetov

  • Studie: „Chancen und Risiken von GesundheitsApps“

    Studie: „Chancen und Risiken von GesundheitsApps“

    Ende April hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Studie veröffentlicht, die sich mit der wachsenden Bedeutung von sogenannten Gesundheits Apps befasst hat. Wir wollen Ihnen die Studie, die vom Peter L. Reichertz Institut für medizinische Informatik erarbeitet wurde, in diesem Beitrag etwas genauer vorstellen und aufzeigen, welche Vor- und Nachteile Gesundheits Apps mit sich bringen.

    Mehr als 100.000 Gesundheits Apps

    Im Zeitalter der Digitalisierung boomt der App-Markt nach wie vor. In nahezu jedem Segment haben es die Smartphone-Anwendungen geschafft, sich zu etablieren. Sie bieten ihren Nutzern einen Mehrwert – sei dieser nun informativer oder unterhaltender Natur. Auch im Bereich Gesundheit gibt es inzwischen unzählige Apps, die beispielsweise zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung anspornen sollen. Experten gehen davon aus, dass es rund 100.000 verschiedene Anwendungen in den App-Stores zu finden gibt.

    Die Zeiten, in denen die Apps „lediglich“ Schritte gezählt und den Puls gemessen haben, sind lägst vorbei. Mittlerweile können die Anwendungen weitaus mehr. Sie berechnen den Insulinwert von Diabetikern, wollen Depressionen frühzeitig erkennen und diagnostizieren, ob ein Leberfleck auf Hautkrebs hinweist.

    Was im ersten Moment nach einer attraktiven Auswahl klingt, ist vor allem alles: Verwirrung hoch 10! Eines dürfte nämlich jedem klar sein: Nicht jede dieser 100.000 Gesundheits Apps kann in der Praxis auch tatsächlich überzeugen. Das Problem ist, dass Laien die schwarzen Schafe oftmals nicht von den wirklich hochwertigen Apps unterscheiden können. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Besonders fatal: Bisher werden die Anwendungen für das Smartphone nicht auf ihre Qualität kontrolliert. Das bedeutet, dass jeder Entwicklung eine Gesundheits App auf den Markt bringen kann – auch dann, wenn diese nicht hält, was sie verspricht.

    Im Zuge der Veröffentlichung der Studie „Chancen und Risiken von Gesundheitsapps“ ließ Gesundheitsminister Hermann Gröhe verlauten: „Nötig sind klare Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Patienten, medizinisches Personal und App-Hersteller. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Produkte, die einen wirklichen Nutzen für Patienten bringen, schnell in die Versorgung gelangen.“ Und weiter: „Die […] Studie ist eine wichtige Grundlage für den Fachdialog mit Experten und Verantwortlichen im Gesundheitswesen, in den wir nun eintreten wollen.“

    Die Ergebnisse der Studie in der Zusammenfassung

    • Apps mit diagnostischem und therapeutischem Anspruch sind bisher die Seltenheit
    • Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete sind Prävention und Gesundheitsförderung
    • Wie intensiv die Gesundheits Apps genutzt werden, kann bisher nicht belegt werden
    • Hinweise deuten aber darauf hin, dass sie einen positiven Effekt auf die Zunahme körperlicher Aktivität, die bewusste Ernährung und eine Kontrolle des Gewichts haben
    • Datenschutzrechtliche Anforderungen werden von Gesundheits Apps nicht immer eingehalten
    • Die Konzepte der einzelnen Gesundheits Apps sind sehr unterschiedlich. Ein einheitliches (Erfolgs-)Konzept konnte sich noch nicht durchsetzen
    • Die Studie „Chancen und Risiken von Gesundheits Apps“ empfiehlt, einheitliche Qualitätskriterien zu entwickeln, die als Orientierungshilfe für Nutzer dienen
    • Ärzte, Krankenkassen und andere professionelle Nutzer von Gesundheits Apps benötigen Richtlinien, um qualitativ hochwertige Anwendungen zu erkennen
    • Auch die Hersteller sollen Informationen erhalten, die eine qualitätsgesicherte Entwicklung ermöglichen sollen
    • Die Trennung zwischen Apps, die dem Medizinproduktrecht unterliegen und Apps, bei denen das nicht der Fall ist, gestaltet sich in der Praxis als außerordentlich schwierig
    • Eine erweiterte Ausarbeitung der Abgrenzungskriterien wird von den Autoren der Studie empfohlen
    • Hersteller der Apps sollen zusätzlich Stellung beziehen und den Zweck der Apps eindeutig bestimmen

    Information: Wenn Sie die gesamte Studie zu den Gesundheits Apps lesen wollen, können Sie das hier tun.

    Fazit: Nette Ergänzungen – aber nicht mehr

    Hochwertige Gesundheits Apps, die auch tatsächlich einen Mehrwert bieten, sind sicher nicht verkehrt und sollten nicht kategorisch verteufelt werden. Wenn uns eine Smartphone-Anwendung dazu animiert, mehr auf unser Gewicht zu achten und einen positiven Lebensstil zu führen, dann ist das durchaus löblich. Gleichzeitig muss an dieser Stelle jedoch auch noch einmal mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass keine App den Gang zum Arzt ersetzt. Dieser bleibt nach wie vor unersetzlich.

    Bild: © Depositphotos.com / ifeelstock

  • E-Pillen – die kleinen Helfer der Zukunft

    E-Pillen – die kleinen Helfer der Zukunft

    „Die Reise ins Ich“ lief unter der Rubrik Science-Fiction-Film, aber das, was vor knapp 30 Jahren noch Zukunftsmusik war, wird jetzt Realität. Mithilfe von sogenannten E-Pillen sollten Krankheiten direkt vor Ort im Körper behandelt und geheilt werden. Die digitalen Pillen sollen die Medizin revolutionieren und wenn es nach dem Willen der Wissenschaftler geht, auch kleine Wunder vollbringen.

    Ein Blick ins Innere

    Sie heißen Smart Pills, sie sind mit einer Minikamera ausgestattet und senden über diese Kamera gestochen scharfe Bilder aus dem Inneren des Körpers auf die Bildschirme im OP-Saal. In den USA sind diese Pillen schon seit einiger Zeit im Einsatz und macht es leichter, Darmkrebs früher zu erkennen. Aber die neuen E-Pillen können noch viel mehr. Das niederländische Unternehmen Medimetrics hat zusammen mit dem Elektronikkonzern Philips eine sogenannte Intellicap entwickelt, die die Größe einer Vitaminkapsel hat und in der Lage ist, flüssige Wirkstoffe direkt zum erkrankten Organ zu transportieren.

    Gesteuert durch Sensoren

    E-Pillen werden durch Sensoren gesteuert und diese Sensoren sind es auch, die einen bestimmten Wirkstoff freisetzen. Kontrolliert wird das Ganze entweder vom Computer oder vom Smartphone aus, denn die Pillen haben eine Miniaturantenne, die die Daten überträgt. Ebenfalls an Bord ist eine winzige Pumpe, die den Wirkstoff immer präzise freigibt. Die Kapsel wird einfach geschluckt und sie sendet alle Informationen in Echtzeit. Auf diese Weise werden Nebenwirkungen verhindert, wie sie vor allem bei der Behandlung von Magen- und Darmkrankheiten immer wieder auftreten.

    Für viele Krankheiten

    Noch werden die intelligenten Pillen fast ausschließlich für die Früherkennung von Darmkrebs eingesetzt, aber die Wissenschaft ist sich sicher, dass die E-Pillen sehr bald auch gegen andere Krankheiten wie Hepatitis oder Parkinson zum Einsatz kommen können. Selbst eine Behandlung mit Chemotherapeutika ist möglich, denn die Pillen können direkt das befallene Gewebe gezielt behandeln, ohne umliegende Bereiche zu zerstören.

    Bild: © Depositphotos.com / Giovanni_Cancemi