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  • Wie Pharmaunternehmen aus gesunden Menschen Kranke machen

    Wie Pharmaunternehmen aus gesunden Menschen Kranke machen

    In den letzten Jahren wurden die Grenzwerte für den Blutdruck immer weiter gesenkt und damit wurden immer mehr Menschen plötzlich zu Bluthochdruck Patienten. Natürlich gibt es für einen zu hohen Blutdruck das passende Medikament und so profitiert einmal mehr die Pharmaindustrie. Der Blutdruck ist aber nur ein Beispiel dafür, wie die Pharmaunternehmen die Menschen mit Zahlen manipulieren, auch beim Blutzucker funktioniert diese Strategie hervorragend.

    Die Grenzen verschieben sich

    Die Pharmaunternehmen leben sehr gut von den Medikamenten, die sie gegen Bluthochdruck entwickeln, aber dieses millionenschwere Geschäft beruht alleine auf der Basis von Statistiken, die zudem mehr als fragwürdig sind. Immer tiefer sind die Werte gesunken und so wurden immer mehr Menschen zu Risikopatienten, alles zum Vorteil der Pharmaunternehmen. Die Unternehmen verschieben die Grenze zwischen gesund und krank, ganz so wie es ihnen beliebt, dabei haben sie aber nicht das Wohlbefinden der Patienten im Auge, sondern nur den eigenen Profit.

    Tricks beim Blutzucker

    Ein anderes Beispiel dafür, wie die Pharmaindustrie arbeitet, ist Diabetes Typ 2. Noch vor nicht allzu langer Zeit lag der Grenzwert bei 140 mg/dl, jetzt wurde er auf 126 mg/dl gesenkt. Ärzte sprechen von einer Übertreibung und vermuten, dass hinter dieser Senkung des Grenzwertes das Interesse der Pharmahersteller steht, die Krankheit in den Vordergrund zu rücken, um noch mehr Fördergelder für neue Studien und viel Unterstützung von Seiten der Politik zu bekommen.

    Wie objektiv sind die Studien?

    Es war eine Kommission, die die neusten Studien zum Thema Blutzucker ausgewertet und die neuen Grenzwerte festgelegt hat. Ob diese Studien aber wirklich objektiv sind, darf bezweifelt werden, denn der Leiter der Kommission ist auch Berater der Pharmaindustrie und in dieser Tätigkeit äußerst aktiv. Studien, die sich mit neuen Grenzwerten beschäftigen, sind nur sehr selten neutral, die überwiegende Mehrzahl wird von Wissenschaftlern und Autoren verfasst, die mit der Arzneimittelbranche zu tun haben.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Die Frühschwangerschaft ist der gefährlichste Teil der Schwangerschaft, in den ersten Wochen ist das Risiko besonders groß, eine Fehlgeburt zu erleiden und in der frühen Schwangerschaft sind die Beschwerden sehr stark – diese Aussagen bestimmen noch heute das Bild, wenn es um die ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft geht. Diese Aussagen stammen aber noch aus Großmutters Zeiten, denn die Frauen von heute genießen diese ersten Wochen und sie verschwenden wenig Gedanken an das, was eventuell passieren könnte. Aber wie gefährlich ist die Zeit der Frühschwangerschaft wirklich und wie stark sind die Beschwerden während dieser so aufregenden und spannenden Zeit?

    Die ersten Anzeichen einer Frühschwangerschaft

    Jede Schwangerschaft wird in drei Abschnitte unterteilt, das sogenannte Trimenon, und das erste dieser Drittel wird als Frühschwangerschaft bezeichnet. In diesen zwölf Wochen muss der Körper der Frau Höchstleistungen vollbringen und das erste Anzeichen ist in den meisten Fällen das Ausbleiben der Regel. Wenn die Periode ausbleibt, dann wird es Zeit, in der Apotheke einen Schwangerschaftstest zu kaufen oder zum Frauenarzt zu gehen, der dann einen entsprechenden Test macht. Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, merken meist sehr früh, dass sich der Körper verändert. In der Frühschwangerschaft spannen plötzlich die Brüste, die Haut sieht anders aus und viele Frauen sind in dieser Phase besonders häufig sehr müde.

    Das Baby meldet sich

    Bei den meisten Frauen wird die Schwangerschaft zwischen der sechsten und der siebten Schwangerschaftswoche festgestellt. Durch Blut- und Urintests wird die Schwangerschaft dann quasi amtlich und der Arzt wird eine erste Ultraschalluntersuchung machen, um genau sagen zu können, wann der Geburtstermin sein wird. In der Frühschwangerschaft erlebt nicht nur die werdende Mutter viele Veränderungen, auch das Kind entwickelt sich in einem fast schon rasanten Tempo. Die Organe wachsen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft und da das Herz recht früh mit seiner Entwicklung beginnt, sind bei einem Ultraschall zum ersten Mal auch die Herztöne des Babys deutlich zu hören.

    Die Symptome im ersten Drittel

    Im Körper einer werdenden Mutter tobt im ersten Drittel der Schwangerschaft ein wahres Chaos. Wie aus heiterem Himmel treten plötzlich Symptome auf, die bislang vollkommen unbekannt waren. Viele Frauen sind einfach nur müde, andere sind unglaublich erschöpft. Das Kind entzieht der Mutter all ihre Energie und in diesem Zustand ist es immer eine gute Idee, sich auszuruhen und zu entspannen. Übelkeit gehört ebenso zu den Beschwerden in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft, und diese Übelkeit beschränkt sich nicht nur auf den Morgen, auch mittags und sogar nachts kann es passieren, dass die Schwangere sich erbrechen muss. Melissen- und Kamillentee kann eine gute Waffe im Kampf gegen die Übelkeit sein, die meistens im zweiten Drittel ganz verschwindet.

    Gerüche und Genüsse

    Heißhunger auf Speisen, die man sonst nicht anrühren würde und Speisen, die überhaupt nicht zueinander passen – in der Frühschwangerschaft ist es vollkommen normal, wenn der saure Hering mit dem Schokoladeneis kombiniert wird. Frauen, die ständig Appetit auf Rote Bete haben, sollten einen Bluttest machen lassen, denn dieser Heißhunger kann ein Anzeichen für Eisenmangel sein. Ansonsten sollten schwangere Frauen einfach das essen, was ihnen besonders gut schmeckt. Wenn der Duft des Lieblingsparfüms plötzlich Übelkeit auslöst, dann ist das in der Frühschwangerschaft ganz normal und kein Grund zur Sorge. Auch eine Abneigung gegen Fleisch gehört zu den Dingen, die in der frühen Schwangerschaft vorkommen können, denn die Sinne, in diesem Fall der Geruchssinn, sind in den ersten Wochen einer Schwangerschaft besonders geschärft. Sollte es im ersten Drittel der Schwangerschaft jedoch zu Blutungen kommen, dann muss sofort der Arzt aufgesucht werden. Zwar bedeutet nicht jede Blutung auch eine Fehlgeburt, aber in dieser sensiblen Zeit der Schwangerschaft sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

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  • Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Nächtelang durchtanzen, ohne müde zu werden oder Hunger zu verspüren – möglich wird das durch Amphetamine als Partydroge. Speed oder Ecstasy nennen es diejenigen, die zu dieser illegalen Droge greifen, um „gut drauf zu sein“, um abschalten oder einfach nur high zu werden. Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese synthetischen Drogen zum einen unter das Betäubungsmittel fallen und dass der „Genuss“ dieser Drogen zum anderen das Leben kosten kann.

    Die Hits der Drogenszene

    Amphetamine als Partydroge und auch Methamphetamine sind synthetisch hergestellte Drogen, die in der Drogenszene bekannt und auch beliebt sind. Amphetamine werden in der Szene als Speed angeboten und sie enthalten neben Methamphetamin auch Ephedrin, ein sehr gefährliches Alkaloid, Koffein und sogenannte Verschnittstoffe wie Waschpulver oder Milchpulver. Nicht weniger beliebt sind auch Ecstasy, ebenfalls ein Amphetamin und Crystal, ein weißliches, transparentes Pulver, das auch zur Familie der Methamphetamin gehört. Amphetamine als Partydroge werden wahlweise als feines Pulver geschnupft, in Form von Kapseln geschluckt, geraucht oder wie Heroin gespritzt.

    Wie wirken Amphetamine als Partydroge?

    Wie viele andere Drogen, so setzen auch Speed, Crystal oder Ecstasy bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin im Gehirn frei, und das steigert die mentale und auch körperliche Leistungsfähigkeit. Wer die Droge nimmt, der fühlt sich stark, voller Energie und hat das Gefühl, glasklar denken zu können. Dazu kommt eine starke Euphorie, die auch Halluzinationen auslösen kann. Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf werden ausgeschaltet, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz steigen an, und schon zehn Milligramm der Droge reichen, um bis zu zehn Stunden Höchstleistungen zu bringen. Wer pures Methamphetamin schon in kleinen Dosen einnimmt, der kann seinen Rausch sogar noch verlängern.

    Welche Folgen hat der Drogenkonsum?

    Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der wird immer mehr konsumieren müssen, denn die Wirkdauer wird bei längerem Konsum immer kürzer. Das führt schließlich dazu, dass die Konsumenten die Dosis langsam aber sicher immer weiter erhöhen und dann in eine starke psychische Abhängigkeit abrutschen. Das Verhalten ändert sich, die Betroffenen entwickeln nicht selten Zwangsneurosen und mit zunehmendem Konsum kann es zu einer sogenannten Amphetaminpsychose kommen. Diese Form der Psychose kann in einer Paranoia oder auch in Schizophrenie enden. Aber auch für den Körper sind Amphetamine als Partydroge sehr gefährlich, denn das Herz-/Kreislaufsystem und auch die Nerven können schwer geschädigt werden. Obwohl Methamphetamine ein starkes Nervengift sind, nehmen die meisten Abhängigen die Droge trotzdem nicht alleine ein, da sie der Ansicht sind, dass sie die Nebenwirkungen des Gifts neutralisieren können, wenn sie zusätzlich noch Cannabis rauchen oder LSD nehmen.

    Welche Entzugssymptome gibt es?

    Da Amphetamine schnell abhängig machen und die Betroffenen immer größere Mengen einnehmen, sind die Entzugserscheinungen besonders stark. Neben Depressionen gehören auch Angstzustände zu diesen Symptomen, zudem bekommen die Betroffenen Panikattacken und sie leiden unter paranoiden Zuständen. Körperlich treten Entzugssymptome wie starkes Zittern, übermäßiges Schwitzen und auch Sehstörungen auf.

    Die weitverbreitete Partydroge

    Amphetamine als Partydroge sind in ganz Europa auf dem Vormarsch und haben in vielen EU-Staaten bereits den zweiten Platz in der Beliebtheitsliste hinter Cannabis erobert. Amphetamine werden auch gerne als Partydroge der Intellektuellen bezeichnet, denn die Konsumenten können klarer denken und da die Droge auch als Aufputschmittel dient, kennt die Leistungsfähigkeit kaum Grenzen. Jüngere Konsumenten nehmen Amphetamine meist als Stimmungsmacher, um nächtelang durchtanzen zu können, ohne müde zu werden. Amphetamine sind aber nicht nur eine beliebte Partydroge, auch Sportler schätzen die synthetische Droge als Dopingmittel.

    Amphetamine sind und bleiben eine gefährliche Droge, die sehr schnell in die körperliche und psychische Abhängigkeit führen kann. Schon wenige Milligramm reichen aus, um süchtig zu werden und die Folgen dieser Sucht sind in jedem Fall verheerend.

    Bild: © Depositphotos.com / nenovbrothers

  • Warum eine Pankreatitis gefährlich ist

    Warum eine Pankreatitis gefährlich ist

    Sie kommt relativ selten vor, aber wer davon betroffen ist, der kann schnell in Lebensgefahr schweben – die Pankreatitis, besser bekannt unter dem Namen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Eine Pankreatitis kann akut, aber auch chronisch auftreten, oftmals wird sie von Gallensteinen ausgelöst, und wenn andere Organe wie die Leber, der Darm, das Herz, die Lungen oder die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden, dann wird es sehr schnell sehr gefährlich. Aber was löst eine Bauchspeicheldrüsenentzündung aus und was macht eine Pankreatitis gefährlich?

    Die Bauchspeicheldrüse – ein erstaunliches Organ

    Die Bauchspeicheldrüse wiegt nur knapp 100 Gramm, sie ist 15 cm groß und liegt im oberen Bauchbereich gleich hinter der Bauchwand. Jeden Tag gibt die Bauchspeicheldrüse bis zu zwei Liter Verdauungssekret an den Dünndarm ab und in dieser Flüssigkeit sind Stoffe enthalten, die die Nahrung in ihre Bestandteile zerlegen, denn nur so können sie aus dem Dünndarm vom Blut aufgenommen werden. Um zu verhindern, dass sich die Bauchspeicheldrüse selbst verdaut, bilden einige Enzyme eine Art interaktive Vorstufe, sie werden erst dann richtig aktiv, wenn sie im Dünndarm gelandet sind. Die Bauchspeicheldrüse kann aber noch mehr, sie gibt wichtige Hormone wie zum Beispiel Insulin ins Blut ab, um den Blutzuckerspiegel zu senken, auch Glukagon wird abgegeben, was den Blutzuckerspiegel wieder steigen lässt.

    Was macht eine Pankreatitis gefährlich?

    Die Ursachen für eine Pankreatitis sind vielschichtig, in den meisten Fällen ist aber eine Erkrankung der Galle verantwortlich. Wenn ein Stein den Gallengang verstopft und damit einen Gallenstau auslöst, dann sammelt sich im Rückstau das Verdauungssekret in der Bauchspeicheldrüse, was wiederum eine Pankreatitis gefährlich macht. Das Gewebe wird gereizt, es wird geschädigt und schließlich entsteht eine Entzündung. Was eine Pankreatitis gefährlich macht, ist aber die nachfolgende Situation, denn die Drüse wird versuchen, sich selbst zu verdauen. Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss machen eine Pankreatitis gefährlich, weil der Alkohol schnell zu einer Entzündung führen kann. Andere mögliche Ursachen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sind eine Überfunktion der Nebenschilddrüse, Störungen im Stoffwechsel und bestimmte Medikamente wie beispielsweise Betablocker und ACE-Hemmer, aber auch einige Antibiotika können eine Pankreatitis gefährlich machen.

    Welche Symptome gibt es?

    Eine Pankreatitis tritt plötzlich und ohne jede Vorwarnung auf. Die Betroffenen fühlen heftige Schmerzen im oberen Bauchbereich, die schnell in den Rücken oder in die Brust ausstrahlen. Zusammen mit den starken Schmerzen kommt es zu Übelkeit, Blähungen und Erbrechen, auch Fieber kann bei einer akuten Entzündung auftreten. Die Bauchdecke ist gespannt, aber sie ist nicht hart, der Arzt spricht dann von einem sogenannten Gummibauch und schon der kleinste Druck löst in dieser Situation heftige Schmerzen aus. Ist der Gallengang an der Pankreatitis beteiligt, dann entwickelt sich zudem eine Gelbsucht, der Urin färbt sich dunkel und die Bindehäute in den Augen sind gelb. Kommt es zu einem Kreislaufschock, dann wird die Pankreatitis gefährlich und wenn sich Eiter im Bauchraum sammelt, dann besteht die Gefahr einer Blutvergiftung, in deren Verlauf das Herz, die Lunge oder auch die Nieren versagen können.

    Wie wird eine Pankreatitis behandelt?

    Kommt es zu einer akuten Pankreatitis, dann muss der Betroffene sofort ins Krankenhaus und je nach Schweregrad auch intensivmedizinisch betreut werden. Gegen die starken Schmerzen bekommt der Patient ein Schmerzmittel, zusätzlich wird ein Tropf angehängt, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen und den Kreislauf aufrecht zu erhalten. Bei einer akuten Erkrankung darf nichts gegessen werden und selbstverständlich sind auch Nikotin und Alkohol tabu. Handelt es sich um eine besonders starke Entzündung, die lange andauert, dann muss der Patient über eine Magensonde mit flüssiger Nahrung versorgt werden. Klingt die Entzündung langsam ab, denn folgt ein vorsichtiger Aufbau mit Speisen, die leicht verdaulich sind.

    Auch wenn eine Pankreatitis gefährlich ist, wenn sie rechtzeitig behandelt wird, dann wird der Patient wieder vollständig gesund.

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  • Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Viele Frauen, die eine größere Brust haben, treiben nicht gerne Sport, denn beim Laufen oder Tennis spielen entwickelt der Busen ein „Eigenleben“, und das empfinden die meisten Frauen als unangenehm und sogar als peinlich. Schuld an diesem „Eigenleben“ ist der Aufbau des Busens, denn die weibliche Brust hat kein eigenes Muskelgewebe. Sobald die Brust in Bewegung kommt, entsteht eine übermäßige Zug- und Dehnungsbelastung des Bindegewebes und der Haut, ohne dass man es verhindern kann. Wer beim Sport nicht den richtigen BH trägt, der läuft Gefahr, irgendwann einen unschönen Hängebusen zu bekommen, was besonders nach einer Brustvergrößerung alles andere als gut aussieht.

    So wichtig ist ein guter Sport BH

    Beim Joggen bewegt sich der Busen bei jedem Schritt acht Zentimeter vom Brustkorb weg und das führt unweigerlich zu Schmerzen in der Brust. Umso wichtiger ist es, beim Joggen den richtigen BH zu tragen, und zwar einen Sport BH, denn dieser BH verhindert, dass der Busen in Bewegung gerät, zudem stützt er die Brust perfekt ab. Dazu kommen Atmungsaktivität und ein hoher Tragekomfort, denn wenn der Sport BH die richtige Größe hat, dann gibt es auch keine Striemen auf der Haut und die Brust schmerzt nicht.

    Nicht nur für den Sport die richtige Wahl

    Man sollte einen Sport BH Test lesen, denn dann wird schnell klar, dass ein Sport BH nicht nur für sportliche Frauen eine gute Wahl ist. Schwangere Frauen werden mit diesem speziellen BH ebenfalls sehr gut zurechtkommen, denn in der Schwangerschaft wird besonders das Bindegewebe der Haut sowie das Drüsengewebe stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brüste werden nicht nur größer, sie werden mit zunehmender Schwangerschaft auch schwerer, und ein Sport BH macht es leichter mit diesen natürlichen Veränderungen klar zu kommen. Ein guter Sport BH kann sogar zum Schwimmen getragen werden, denn die modernen BHs sind aus einem Material gefertigt, was schnell trocknet. Frauen, die einen Triathlon mitmachen, wissen diese BHs sehr zu schätzen, denn nach dem Schwimmen müssen sie nicht extra den BH wechseln, bevor es auf die Laufstrecke geht.

    Eine große Hilfe nach der Brustvergrößerung

    Frauen, die sich die Brust vergrößern lassen, haben oftmals Schwierigkeiten, den richtigen BH zu finden, aber auch hier kann ein Sport BH gute Dienste leisten. Unmittelbar nach der OP muss ein spezieller BH mit einem sogenannten Kompressionsgurt getragen werden, der die Implantate stabilisiert, die sonst dem ständigen Druck des Brustmuskels ausgesetzt wären. Auch mögliche Schwellungen, die nach der Brustvergrößerung auftreten können, werden durch diesen besonderen BH verhindert. Drei Wochen nach der OP kann der BH mit dem Gurt nachts weggelassen werden und nach sechs Wochen wird es Zeit für den ersten normalen Büstenhalter. Ärzte empfehlen jedoch, nicht sofort zu Dessous zu greifen, sondern erst einmal einen stützenden Sport BH zu tragen, und nach zehn Wochen dann auf einen Bügel-BH umzusteigen. Nach drei Monaten darf es dann auch ein sexy Push-up-BH sein.

    Die unterschiedlichen Sport BHs

    Sport BHs werden heute in drei unterschiedlichen Belastungsstufen angeboten. Für Frauen, die nur mäßig Sport treiben, also gerne Yoga oder Pilates machen, ist ein sogenannter Low Impact Sport BH die richtige Wahl, denn dieser BH stützt die Brust auch bei einer eher geringen Belastung. Modelle für eine mittlere Belastung sind vor allem für Frauen zu empfehlen, die gerne Aerobic, Zumba oder Nordic Walking machen. Geht es ums Tennis spielen oder um Handball, dann sollte es ein Sport BH sein, der schon eine stärkere Belastung auffangen kann, für Frauen, die reiten oder gerne und viel laufen, gibt es High Impact Modelle, die einen besonders starken Halt bieten.

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  • Neue Erfolge im Kampf gegen Ebola

    Neue Erfolge im Kampf gegen Ebola

    Seit im vergangenen Jahr Ebola den Westen Afrikas heimgesucht hat, sind Forscher auf der Suche nach einem Impfstoff. Ein internationales Forscherteam aus der italienischen Schweiz scheint jetzt ein Durchbruch gelungen zu sein, denn sie konnten Antikörper im Blut von zwei Menschen nachweisen, die die Krankheit überlebt haben. Damit kann es möglich werden, endlich einen Impfstoff zu entwickeln.

    Vielversprechende Versuche

    Das Wissenschaftlerteam um Davide Corti von der Università della Svizzera Italiana in Bellinzona hat zwei Menschen, die sich 1995 in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert haben, Blut abgenommen und aus dieser Blutprobe konnten sie vier unterschiedliche Antikörper isolieren. Zwei der Antikörper waren besonders vielversprechend und wurden anschließend an Rhesusaffen getestet. Die Affen überlebten, und zwar ohne die für Ebola typischen Symptome, auch als sie nach fünf Tagen den Erreger bekamen. Für die Forscher ist das ein sicheres Zeichen, dass es möglich ist eine Therapie zu entwickeln, die auf Antikörpern beruht. Damit ließe sich ein erneuter Ausbruch der Krankheit eindämmen.

    Antikörper können Ebola bekämpfen

    Drei Affen überlebten den Versuch, sie bekamen keine Symptome und in ihrem Blut waren keine Ebola-Viren mehr nachweisbar. Das beweist, dass es die Antikörper alleine schaffen können, die hoch ansteckende Krankheit effektiv zu bekämpfen. Besonders der Antikörper mAB114 erwies sich als besonders wirksam, und genau hier sieht die Wissenschaft die größten Chancen für eine therapeutische Anwendung.

    Eine zweite Studie

    Die Erfolge in der Schweiz sind nur ein Beweis dafür, dass es einen Weg geben kann, Ebola zu besiegen, und es gibt eine weitere Studie aus den USA, die zu dem gleichen Ergebnis gekommen ist. Hier konnten die Forscher der Universität von Bethesda im Bundesstaat Maryland die Wirkung der Antikörper genauer studieren und sie fanden heraus, dass es ein Protein auf der Oberfläche des Virus gibt, was verhindert, dass der Krankheitserreger in die Zellen eindringen kann.

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