Schlagwort: Winter

  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Achtung Allergiker – aggressive Birkenpollen sind im Anmarsch

    Achtung Allergiker – aggressive Birkenpollen sind im Anmarsch

    Der milde Winter macht es möglich, dass schon jetzt viele Allergiker schniefen und sich die tränenden Augen reiben, denn die Pollen von Haselnuss und Erle sind bereits unterwegs. Das ist aber erst der Anfang, denn die als besonders aggressiv geltenden Birkenpollen stehen ebenfalls schon in den Startlöchern.

    Im Winter nichts Ungewöhnliches

    Im Südwesten Deutschlands sind die Pollen schon fleißig, auf einen Kubikmeter Luft kommen jetzt schon 100 bis 200 Haselnusspollen. Auch die Birken sind sogenannte Frühblüher und die milde Luft macht es möglich, dass die aggressiven Birkenpollen in diesem Winter in besonders großer Zahl auftreten werden. Birken wachsen in Gärten und am Straßenrand, und wenn es draußen wärmer wird, dann explodieren die Bäume förmlich und setzen Millionen an Pollen frei. In Deutschland leiden zwischen 15 und 20 Millionen Menschen unter einer Allergie, rund die Hälfte der Betroffenen regiert allergisch auf Birkenpollen.

    Die Allergie behandeln lassen

    Wer auf Haselnuss und Erle reagiert, der wird wahrscheinlich auch mit den aggressiven Birkenpollen Probleme haben. Die Deutsche Stiftung für Allergieforschung weist auch in diesem Jahr wieder daraufhin, dass Allergiker sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen, sondern behandeln lassen sollen. Antihistaminika sind die beste Wahl, um einer Allergie zu begegnen, denn diese Medikamente blockieren das Histamin schon an seinen Rezeptoren. Mittlerweile gibt es moderne, gut verträgliche Mittel gegen Allergien, die unter anderem auch nicht müde machen. Ein Nasenspray mit Kortison beruhigt die ständig laufende Nase und es verliert auch bei längerem Gebrauch nichts von seiner Wirkung.

    Für eine Sensibilisierung ist es zu spät

    Alle die besonders stark unter einer Pollenallergie leiden entscheiden sich häufig für eine Sensibilisierung, aber in diesem Jahr ist es dafür schon zu spät. Die Pollen fliegen bereits, auch dann wenn sie in der Luft noch nicht messbar sind. Für die spätere Gräsersaison ist eine Sensibilisierung allerdings noch möglich.

    Bild: © Depositphotos.com / stokkete

  • Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Gesund und immer abwechslungsreich – Smoothies sind im Trend. Wer sich gesund ernähren will und viel frisches Obst und Gemüse in seine Ernährung einbauen möchte, der sollte regelmäßig seine Gemüse- und Obstsäfte selber mixen und genießen. Wie beliebt die trendigen Getränke sind, das zeigt die Statistik, denn 2013 haben 1,4 Millionen Deutsche mindestens einmal pro Woche einen Smoothie getrunken, rund 200.000 genießen ihn sogar jeden Tag. An kalten und grauen Wintertagen kommen frühlingsfrische Smoothies besonders gut an, denn sie machen Lust auf den kommenden Frühling.

    So grün wie der Frühling

    Für frühlingsfrische Smoothies ist Grün die richtige Farbe, denn im Frühjahr sprießen die Bäume, die ersten Knospen zeigen sich und das zarte Grün ist eine wunderbare Inspiration für viele leckere Rezepte. Gemüse und Kräuter sollten bei der Zubereitung der Mixgetränke die Hauptrolle spielen. Wildkräuter eignen sich hervorragend für diese Smoothies, aber auch Kräuter aus dem Garten oder von der Fensterbank sollten nicht fehlen. Blattgemüse wie Spinat, grüne Paprika und Zucchini machen immer eine gute Figur. Für die richtige Würze sorgt zum Beispiel Ingwer, und wer ein bisschen Farbe ins Spiel bringen will, der kann auch Karotten in seinem frischen Drink verarbeiten.

    Für jeden Geschmack die passenden Smoothies

    Fruchtfleisch oder Saft, Milch, frischer Joghurt oder Eis – wenn es um gesunde Smoothies geht, dann bleiben keine Wünsche offen. Auch mit Crushed Ice, also mit zerstoßenem Eis, schmecken sie wunderbar erfrischend und vertreiben mit viel Power sehr schnell den lästigen Winterblues. Hier ein leckeres Rezept:

    • Zwei möglichst süße Äpfel
    • Eine Banane
    • Ein Viertel vom Fruchtfleisch einer Zitrone
    • 100 g frischen Blattspinat
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure
    • Zitronensaft ganz nach Geschmack

    Die Äpfel werden in Achtel geschnitten und vom Kerngehäuse befreit. Die Banane klein schneiden und zusammen mit den Apfelstücken und dem Fruchtfleisch der Zitrone in einen Mixer, zum Beispiel in den Power Mixer von Bosch geben. Anschließend kommt der gewaschene Spinat dazu, das Ganze wird mit dem Zitronensaft abgeschmeckt, mit Wasser aufgefüllt und dann gut gemixt. Dieser Smoothie sollte eine leicht cremige Konsistenz haben und mit einer Apfelscheibe am Glas serviert werden.

    Lecker mit Ingwer und Birnen

    Auch aus Birne und Ingwer lässt sich toller Saft mixen, der den Winter vertreibt. Der scharfe Ingwer ist dabei eine wichtige Zutat, denn er ist ein Erkältungskiller und sorgt für frische Energie. Folgende Zutaten werden benötigt:

    • Fünf Blätter frischer Mangold
    • Ein kleiner Kopf Eisbergsalat
    • Eine Birne
    • Ein Stück Ingwer
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure

    Die Birne in Stücke schneiden, den Ingwer raspeln, sowie den Eisbergsalat und den Mangold in kleine Stücke zupfen. Alles in den Mixer füllen, mit dem Mineralwasser auffüllen und zu einem cremigen Drink vermischen. Dieser leckere Smoothie enthält durch den Mangold viel Vitamin C und Eisen, die Birne hat viel Vitamin B und das ist gut fürs Herz.

    Erfrischend mit Minze

    Die Minze ist immer perfekt, wenn es um einen besonderen Frischekick geht. Der folgende Drink ist frühlingsfrisch und kann mit dem vielseitigen Power Mixer aus dem Hause Bosch schnell und einfach zubereitet werden:

    • Ein grüner Apfel
    • Eine halbe Salatgurke
    • Ein kleiner Eisbergsalat
    • 100 g grüne Weintrauben
    • Vier Stängel frische Minze
    • 500 ml Mineralwasser

    Den Apfel, den Salat und die Gurke klein schneiden, die Weintrauben entkernen und die Minze zupfen. Alles in den Bosch Power Mixer geben, mit dem Wasser auffüllen und mixen. Der Apfel sorgt für Kalium und die Minze macht den Saft mit ihren ätherischen Ölen wunderbar frisch.

    Die Liste der frischen, grünen Smoothies kann man endlos fortsetzen und mit dem modernen Power Mixer von Bosch lassen sich diese erfrischenden und gesunden Getränke immer einfach zubereiten und dann genießen.

    Bild: © Depositphotos.com / Anna_Shepulova

  • Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Schnee, Eis und Dunkelheit sorgen dafür, dass viele zu Sportmuffeln mutieren. Es fehlt an der nötigen Motivation und auch die Angst, dass die eisige Kälte der Gesundheit schaden könnte, hält viele davon ab, im Winter sportlich aktiv zu werden. Aber der Winter ist keine Ausrede, wenn es um Bewegung geht und es gibt viele Wintersportarten, die auch noch Spaß machen, wenn der Schnee leise vom Himmel rieselt und die Eiszapfen Lichterkette von der Dachrinne hängen.

    Fit für den Frühling mit Skilanglauf

    Wer sich die Langlaufskier unterschnallen will, der muss für seinen Sport nicht in die Alpen, um dort in die gespurten Loipen zu gehen, Skilanglauf ist auch im heimischen Winterwald möglich. Besonders für Jogger ist der Skilanglauf eine der Wintersportarten, die eine Alternative zum Laufen darstellt, denn die gleitenden Bewegungen der Knie und Hüfte ähnelt dem Laufen. Wichtig ist die passende Kleidung, wie bei allen anderen Wintersportarten. Für Skilangläufer sind zwei dünne Jacken und darüber eine warme Windjacke optimal und auch bei den Hosen gilt der Zwiebellook.

    Curling – die exotischste der Wintersportarten

    Curling hat für viele Zuschauer wenig von einer typischen Wintersportart, trotzdem erfreut sich das Eisstockschießen nicht nur in den Alpenregionen großer Beliebtheit. Curler sind immer an der frischen kalten Winterluft, sie bewegen sich und sie müssen für ihren Sport eine gute Koordination und ein noch besseres Gleichgewichtsgefühl mitbringen.

    Perfekt für die Muskeln – Eislaufen

    Alle, die nach dynamischen Wintersportarten suchen, sollten aufs Eis gehen, denn auf dem Eis werden vor allem die Beine und der Po trainiert. So wachsen nicht nur die Muskeln, auch um Ausdauer aufzubauen, ist Eislaufen der optimale Sport. Zudem wird das Gleichgewicht trainiert und wer fit ist, der sollte zwischen 20 und 30 Minuten am Tag aufs Eis gehen und Tempo machen.

    Der ideale Wintersport für Athleten – Klettern

    Wer seinen ganzen Körper trainieren will, der sollte zum Klettern gehen, denn Klettern fordert jeden Muskel. Klettern gehört zu den athletischen Wintersportarten und verlangt ein hohes Maß an Konzentration und Beweglichkeit, aber wer Klettern zu seiner Sportart im Winter machen will, der sollte körperlich fit sein.

    Tanzen ist Trumpf

    Tanzen ist weitaus mehr als nur rhythmische Bewegung zur Musik, Tanzen ist eine der Wintersportarten, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden können. Wer Musikgefühl hat, der kann auch eine flotte Sohle aufs Parkett legen, welcher Tanz dabei bevorzugt wird, spielt bei diesem sportlichen Hobby keine Rolle. Step-Dance und Zumba sind perfekt für die sportlichen Tänzer, wer mehr Spaß an eher ruhigen Tanzart hat, der sollte die Klassiker unter den Tänzen, den Walzer oder den Foxtrott wählen. Schon eine Stunde zu tanzen ist so effektiv wie eine Stunde Joggen, und Kalorien werden dabei auch noch verbrannt.

    Schwimmen – der beste Ausgleichssport im Winter

    Schwimmen gehört nicht nur zu den gesündesten Wintersportarten, Schwimmen ist generell eine Sportart, die gesund wie kaum eine andere ist. Wer richtig trainieren möchte, der sollte 300 bis 500 Meter schwimmen, denn nur dann werden die Arme und der Oberkörper perfekt trainiert. Das Schöne am Schwimmen ist, dass sich der Körper nach dem Sport sehr schnell wieder erholt, denn durch die horizontale Lage im Wasser werden alle Gefäße immer sehr gut durchblutet.

    Wintersportarten Kraftvoll und schnell – Tennis und Squash

    Wenn es um Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer geht, dann sind Tennis und Squash wunderbare Sportarten für die Wintermonate. Das schnelle Squash ist aber besonders für Anfänger anstrengend und sie sollten einen langsamen Ball wählen, um das Tempo moderat zu halten. Wer mit dem Tennisspielen beginnen will, der sollte auf einem Ascheplatz spielen, denn Kunstrasen macht den Ball sehr schnell. Tischtennis ist hingegen perfekt für alle Sportmuffel, die immer wieder eine andere Ausrede finden, um sportlich nicht aktiv zu werden.

    Bild: © Depositphotos.com / artcasta

  • Abhärtung für Frostbeulen

    Anpassungsfähigkeit der Gefäße an kühles Wetter sollte trainiert werden

    Baierbrunn (ots) – Gezielte Kältereize können helfen, sich abzuhärten und sich gegen Schnupfen, Husten und Co. zu wappnen. Das gilt vor allem für „Frostbeulen“, die sich den ganzen Tag in angenehm temperierten Räumen aufhalten. „Sie bibbern schon, wenn sie im Winter nur vor die Tür gehen“, sagt Dr. Hans-Jörg Ohlert, medizinischer Leiter der Kneippschen Stiftungen in Bad Wörishofen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Sensibelchen sollten dem Experten zufolge die Anpassungsreaktion des Körpers mit milden Reizen Schritt für Schritt steigern. Denn wer Kältereize nicht gewohnt sei und sich morgens unter die eisige Dusche stelle oder nackt in den frisch gefallenen Schnee hinausrenne, werde nicht fitter, sondern erst einmal krank. Untrainierten rät der Kneipp-Arzt daher, mit Wechsel-Fußbädern oder -Armbädern anzufangen, um ihre Kältetoleranz zu verbessern. Später folgen kalte Teilgüsse auf Füße, Knie, Oberschenkel und Arme. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3217009
  • Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Wer nach einem Spaziergang bei klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel mit rot gefärbten Wangen nach Hause kommt, der hat den vermeintlich sichtbaren Beweis dafür, wie gesund dieser Winterspaziergang war. Rote Wangen sind nach wie vor ein Zeichen für Gesundheit, aber nicht in jedem Fall ist diese Gesichtsfärbung auch harmlos, dahinter kann sich auch die Hautkrankheit Rosacea verbergen. Rosacea ist weit verbreitet, rund vier Millionen Deutsche leiden darunter und viele wissen nicht einmal, dass ihre Haut krank ist, wenn sie dauerhaft rote Backen haben.

    Rosacea – eine wenig bekannte Hautkrankheit

    Rosacea ist auch unter dem Namen Kupferrose bekannt und tritt in der Regel bei Erwachsenen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Laut des Vereins Deutsche Rosacea Hilfe e. V. sind mehr Frauen als Männer von der Krankheit betroffen, die der Akne ähnelt. Bei vier Millionen Deutschen wurde die Hautkrankheit bislang diagnostiziert, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Die Kupferrose oder auch Erwachsenen-Akne wird vielfach nicht erkannt und nur jeder Zehnte, der darunter leidet, geht auch zu einem Dermatologen. Dass die Krankheit so selten erkannt wird, liegt vor allem daran, dass sie immer individuell verläuft, und genau das macht die Diagnose so kompliziert.

    Welche Symptome gibt es?

    Wer öfter rote Wangen hat, der wird das nicht mit einer Hautkrankheit in Verbindung bringen, zumal die auffällige Gesichtsrötung am Anfang sehr schnell wieder verschwindet. Rosacea beginnt meist mit einer nur leichten Rötung des Gesichtes, dem sogenannte Flush. Die Rötung zeigt sich und verschwindet dann nach wenigen Stunden wieder. Im späteren Verlauf kommt die Rötung immer öfter oder sie bleibt auf Dauer. Die feinen Äderchen in der Gesichtshaut treten deutlich hervor, und die Haut beginnt zu jucken, zu brennen, sie schuppt und wird trocken. Ein typisches Symptom ist, dass zusammen mit der Rötung Pickel auftreten, und es kann in einigen Fällen auch zu einem Anschwellen oder sogar zu Hautwucherungen kommen. Die Betroffenen bekommen ein Rhinophym, eine unschöne Knollennase. Dieses Symptom tritt überwiegend bei Männern auf.

    Was ist der Auslöser?

    Warum es zu Rosacea kommt, ist aus medizinischer Sicht noch immer nicht vollständig geklärt. Es gibt aber Vermutungen, wonach eine genetische Veranlagung Rosacea auslösen kann. Möglich ist jedoch auch eine Unterversorgung der Blutgefäße in der Gesichtshaut. Hautmilben kommen als Auslöser ebenso infrage wie auch Alkohol, zu viel Stress, zu scharfes Essen, und Temperaturschwankungen, auch Kosmetik und Sport können schuld an der Hauterkrankung sein. So weiten Kälte und auch Hitze die Blutgefäße und das löst dann eine Gesichtsrötung aus. Da Rosacea immer in Intervallen auftritt, kommen bei einem akuten Schub mehrere Auslöser infrage.

    Ist Rosacea heilbar?

    Rosacea ist bislang nicht heilbar, aber es ist wichtig, dass sich die Betroffenen so früh wie möglich behandeln lassen. Geschieht das nicht, dann bleibt es leider nicht bei der vermeintlich harmlosen Rötung im Gesicht, denn die Krankheit kann zu Pusteln führen, die sich entzünden können. Spezielle Medikamente und Cremes helfen dabei, die Symptome zu lindern und zu verringern. Nicht selten gelingt es sogar, die Rötung wenigstens vorübergehend komplett abheilen zu lassen. Wichtig ist dabei aber, dass die Auslöser bekannt sind. Wer die Kupferrose erfolgreich behandeln will, der muss vor allen Dingen viel Geduld mitbringen, denn es dauert einige Zeit, bis sich die Krankheit spürbar verbessert und abheilt. Besonders Frauen leiden unter der Gesichtsrötung, aber es gibt heute spezielle Kosmetikprodukte, mit denen die Röte abgedeckt werden kann. Herkömmliche Kosmetik ist nicht zu empfehlen, denn in dieser Kosmetik ist Parfüm enthalten, was für die empfindliche Gesichtshaut nicht gesund ist. Auch Bio-Kosmetik ist eine Möglichkeit, um die Rötungen im Gesicht abzudecken, da diese Kosmetik ganz ohne Zusatzstoffe, Parfüm und Alkohol auskommt. Welche Kosmetik hier infrage kommt, das kann der Hautarzt sagen.

    Bild: © Depositphotos.com / panicAttack