Schlagwort: Winter

  • Gesundes Naschen in der Weihnachtszeit, wie geht das?

    Gesundes Naschen in der Weihnachtszeit, wie geht das?

    Gesundes Naschen und das zur Weihnachtszeit? Wie soll das gehen? Zu keiner anderen Jahreszeit fällt die Ernährung wohl so ungesund aus wie im Winter. Weihnachtsmärkte hier, Stollen da und immer wieder die Frage danach, ob die Bikinifigur auch im kommenden Jahr noch gehalten werden kann. Dabei ist es nicht allzu schwer, gerade beim Backen zuhause ein wenig auf den gesundheitlichen Aspekt zu achten. Eine Kombination aus „gesund“ und „lecker“ ist in der Regel sogar vollkommen unkompliziert umsetzbar.

     

    Gesundes Naschen, auf was sollten Sie achten?

    Schon Kinder im Grundschulalter wissen, was augenscheinlich zu einem guten Plätzchenteig gehört. An erster Stelle stehen hier Eier, Butter, Mehl und Zucker. Also all das, was sich -sofern nicht in Maßen genossen- schnell auf der Hüfte ansetzt und noch dazu auch krankmachen kann. Gott sei Dank existieren jedoch ausreichend Alternativen zu Vanillekipferl, Zimtstern und Co.. Versuchen Sie doch einmal, sich auf die Suche nach Rezepten mit eher unkonventionellen Zutaten zu begeben! Getreide eignet sich beispielsweise hervorragend, um nicht nur weihnachtlich zu schlemmen, sondern auch satt zu machen.

     

    Besonders beliebt: Haferflockenkekse und Dattelschnitten

    Haferflocken schmecken im Müsli. Weshalb dann nicht auch in der Keksdose? Wer Angst davor hat, dass das Ergebnis zu neutral schmecken könnte, kann diese Kekse wahlweise auch noch mit:

    • Vanillearoma
    • Bananen
    • Trockenfrüchten

    weiter verfeinern. Je nach Zubereitungsart sind diese Plätzchen auch lange haltbar und eignen sich nicht nur für den eigenen Verzehr, sondern auch als Geschenk. Auch die beliebten Dattelschnitten kommen übrigens komplett ohne Zucker aus. Vor allem Kinder lieben es, wenn Sie die Süße von Honig nutzen, um diese Schnitten zu etwas ganz Besonderem zu machen.

    Selbstverständlich müssen Sie auch während der Weihnachtszeit nicht auf die ein oder andere Nascherei verzichten. Wer sich jedoch auf die Suche nach Alternativen zu Zucker und Butter macht, wird oft mit einem ganz neuen Geschmackserlebnis konfrontiert, das Lust darauf macht, neue Rezepte auszuprobieren. Wer in Maßen schlemmt, sich ausreichend bewegt und den Advent auch in kulinarischer Hinsicht genießt, kann noch entspannter in 2017 starten.

     

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  • Augenbrennen: Wie entsteht es und was hilft dagegen?

    Augenbrennen: Wie entsteht es und was hilft dagegen?

    Unsere Augen gehören zu den empfindlichsten Organen und sind tagtäglich Belastungen ausgesetzt. Viele Menschen arbeiten über Stunden am Computer und schauen darüber hinaus regelmäßig auf ihr Smartphone. Hinzu kommt die kalte Zugluft, die die Augen zusätzlich belasten kann. Die täglichen Reizungen führen mitunter zu unerwünschten Augenbeschwerden – eine davon ist das unangenehme Brennen der Augen.

     

    Symptome und Ursachen

    Wenn die Augen beginnen zu brennen, ist sehr häufig eine unspezifische Konjunktivitis – also eine nicht-infektiöse Bindehautentzündung – die Ursache. Diese ist in der Regel auf eine äußere Reizung der Bindehaut zurückzuführen. Im Winter ist insbesondere die sehr kalte und trockene Luft ein zusätzlicher Reizfaktor für die Augen. Das Auge benötigt einen dauerhaften Tränenfilm, der unter anderem Fremdkörper ausspült und sowohl die Binde- als auch die Hornhaut mit Nährstoffen versorgt. Wird nicht genug davon gebildet oder schwindet der Tränenfilm aufgrund zu trockener Luft, kommt es infolgedessen auch zu trockenen Augen, mit denen das unangenehme Augenbrennen, Jucken oder auch Rötungen einhergehen.

    Das Risiko unter Augenbrennen zu leiden, ist bei solchen Personengruppen besonders hoch, die regelmäßig mit chemischen oder physikalischen Reizstoffen zu tun haben. Aber auch dauerhafte Bildschirmarbeit oder Bauarbeiten sind typische Tätigkeiten, bei denen die Wahrscheinlichkeit steigt, brennende Augen zu entwickeln. Weitere typische Ursachen sind:

    • Wind, Zugluft
    • Staub, Allergene
    • Fremdkörper
    • UV-Strahlung, Hitze, grelles Sonnenlicht
    • Smog, Ozon, Rauch
    • falsch angepasste Brille
    • Schlafmangel
    • Verunreinigte bzw. beschädigte Kontaktlinsen
    • Kosmetika

    In seltenen Fällen kann auch eine ernsthafte Erkrankung die Ursache sein. Bei stark brennenden Augen ist es deshalb ratsam, so zeitnah wie möglich einen Augenarzt aufzusuchen und die genaue Ursache abzuklären. Ernsthafte Erkrankungen, die sich durch ein starkes Brennen in den Augen äußern können, sind vor allem Diabetes, Rheuma oder Lebererkrankungen. Auch Bluthochdruck kann die Entstehung brennender Augen begünstigen.

     

    Das Brennen lindern: So geht’s

    In den meisten Fällen steckt keine ernsthafte Krankheit hinter dem Leiden. Ein häufiger Fehler bei leicht brennenden Augen ist jedoch, an den Augen zu reiben. Dadurch gelangen unter Umständen Fremdkörper und Krankheitserreger in die ohnehin bereits gereizten Augen. Das unangenehme Brennen einfach auszuhalten, ist zwar schwierig, aber oftmals die bessere Alternative. Manchmal kann man schon durch kleine Änderungen im Alltag das Krankheitsrisiko minimieren: Beispielsweise, indem man auf bestimmte Kosmetika verzichtet oder die Monitorarbeit bzw. das Fernsehen auch mal unterbricht und seine Augen etwas ausruht.

    Was die Symptome betrifft, wird zwischen akuten, kurzfristigen, dauerhaften, wiederkehrenden und allergisch bedingten Beschwerden unterschieden. Bei akuten, kurzfristigen und auch bei wiederkehrenden Beschwerden helfen oft schon Augentropfen (beispielsweise in Form künstlicher Tränenflüssigkeit), die dafür sorgen, dass die Augenreizung sich nicht verschlimmert und der schützende Tränenfilm stabilisiert wird. Wird das Augenbrennen durch eine Allergie, beispielsweise gegen Gräser oder Staub, ausgelöst, hilft oft die Anwendung von Antihistaminika.

    Die sicherste Variante ist in jedem Fall, einen Arzt aufzusuchen, der vor der Therapie eine treffsichere Diagnose stellen kann.

  • Solarium im Winter – wie gefährlich ist die künstliche Sonne?

    Solarium im Winter – wie gefährlich ist die künstliche Sonne?

    Solarium – Es erscheint so verlockend: wenn es draußen kalt wird, entscheiden sich Millionen Menschen für einen Besuch in der künstlichen Sonne. Für nur ein paar Euro warten hier nicht nur UVA- und UVB-Strahlen, sondern auch Wärme und Behaglichkeit. Die Anbieter versprechen mitunter ein kleines Wellnesserlebnis, das nicht nur für eine leichte bis knackige Bräune, sondern auch für einen erhöhten Endorphin Ausstoß sorgt. Was sich gut anhört, birgt jedoch auch seine Gefahren. Vor allem das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt deutlich, wenn Solariumbesuche den Alltag bestimmen.

     

    „Was kann denn schon passieren?“ – Einiges!

    Das Unangenehme an einem zu langen Solariumbesuch ist der Sonnenbrand. Die Haut rötet sich, schmerzt und spannt. „Ganz nebenbei“ sind jedoch auch andere Nebenwirkungen, wie beispielsweise:

    • eine vorzeitige Hautalterung
    • ein Austrocknen der Haut
    • unter Umständen das Fortschreiten von Erkältungen

    aktueller denn je. Besonders dann, wenn Sie sich bereits mit einem Schnupfen, der in der Winter- und Herbstzeit durchaus üblich ist, unter die künstliche Sonne legen, laufen Sie Gefahr, diesen noch zu verschlimmern. Wer direkt nach dem Solarium duscht, schadet seiner Haut noch dazu doppelt. Immerhin wurde diese gerade erst durch die UV-Strahlung belastet und erfährt nun durch das Duschen im schlimmsten Fall einen weiteren Feuchtigkeitsentzug.

     

    Eine der wenigen Ausnahmen: Neurodermitis

    Für den Fall, dass Sie jedoch unter Neurodermitis leiden sollten, könnte der regelmäßige Besuch eines Solariums durchaus von Vorteil sein. Wichtig ist hier jedoch, dass Sie nicht selbst agieren, sondern sich im Idealfall von Ihrem behandelnden Hautarzt einen „Sonnenplan“ erstellen lassen. Patienten mit Neurodermitis sind in der Regel extrem sonnenbrandgefährdet. Daher könnte es auch sein, dass Sie bei den entsprechenden Geräten mit einer sehr kurzen Bestrahlungszeit starten müssen.

     

    Die Alternativen zum Solarium – keiner muss auf eine gepflegte Bräune verzichten!

    Vor allem helle Hauttypen stören sich in der Winterzeit daran, blass und vielleicht sogar ein wenig ungesund auszusehen. Anstatt das nächste Solarium zu besuchen, lohnt es sich hier, auf hochwertige Selbstbräuner zurückzugreifen. Diese sind mittlerweile in vielen Nuancen erhältlich und werden von den meisten Menschen gut vertragen.

    Auch auf das so beliebte „Vorbräunen“ vor einem Urlaub sollten Sie verzichten. Gewöhnen Sie Ihre Haut lieber am Urlaubsort selbst an die Sonne, indem Sie langsam starten, Schattenplätze aufsuchen und einen geeigneten UV-Schutz verwenden.

  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

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  • Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Herbst und Winter eignen sich hervorragend dazu, Suppen zu genießen und z.Bps eine Kohlsuppendiät machen. Die Kohlsuppe gehört hier zu den Klassikern. Seit Jahrzehnten wird sie von ihren Fans dazu genutzt, scheinbar vergleichsweise schnell einige Kilos loszuwerden, ohne unter Hunger leiden zu müssen. Was sich einfach anhört, darf und muss hinterfragt werden. Ist es denn wirklich gesund, „nur“ Kohlsuppe zu essen? Und wie verhält es sich mit dem gefürchteten „Jojo“-Effekt?

     

    Das Prinzip – Abnehmen ohne Hunger

    Eine Diät ohne Hungergefühl klingt vielversprechend. Bei der Kohlsuppendiät gilt es, dann zu essen, wenn der Hunger kommt. Ein grummelnder Magen soll damit der Vergangenheit angehören. Wichtig ist hier jedoch auch die Erkenntnis, dass verschiedene Arten dieser Diät existieren. Manche erlauben das parallele Essen von Obst, andere erweisen sich durchaus als strenger. Jedoch sind bei vielen Varianten auch Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Co. erlaubt.

    Die Dauer der Kohlsuppendiät hängt im Wesentlichen vom Diäthaltenden ab. Eine Woche gilt hier als Standard. Bei Bedarf kann das Programm jedoch auch um eine oder zwei Wochen verlängert werden.

     

    Ist die Kohlsuppendiät Gesund oder nicht?

    Keine Frage: wer sich strikt an die Kohlsuppendiät hält, kann, je nach Ausgangsgewicht, viele Kilos verlieren. Leider ist dies alles andere als gesund. Zudem könnten durch das vergleichsweise schnelle Abnehmen auch ästhetische Probleme in Form von Dehnungsstreifen entstehen.

    Hier gilt: Kohl enthält zweifelsohne viele wichtige Mineralstoffe und sollte daher unbedingt in den Ernährungsplan mitaufgenommen werden. Als alleinige Mahlzeit über einen Zeitraum von mehreren Tagen ist dieses Gemüse jedoch -auch nach wissenschaftlicher Meinung- nicht geeignet. So ließe sich nach einiger Zeit unter anderem ein Eiweißmangel aufgrund von einseitiger Ernährung nachweisen. Zudem sorgen in der Regel auch Blähungen dafür, dass den Betroffenen der Spaß an der schnellen Gewichtsabnahme schnell vergeht.

     

    Andere, sinnvolle Diätalternativen

    Wer abnehmen und sich gleichzeitig abwechslungsreich ernähren möchte, sollte die einfache Regel beachten, mehr Kalorien zu verbrennen als zu sich zu nehmen. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Obst und Gemüse sorgen meist schon dafür, dass die Pfunde, wenn auch etwas langsamer, purzeln. Der Hype um die Kohlsuppendiät ist damit wenig gerechtfertigt und hat lediglich dazu geführt, dass das Image eines ansonsten gesunden Gemüses nachhaltig gelitten hat.

     

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  • Abhärtung des Immunsystems sinnvoll?

    Abhärtung des Immunsystems sinnvoll?

    Immer mehr Menschen schwören darauf: Abhärtung. Es handelt sich dabei um Vorgänge, bei dem der Körper extremen Reizen ausgesetzt ist. Beispielsweise können Saunagänge, Wechselbäder oder Eiswasser als Abhärtungsprozesse durchgeführt werden. Fraglich ist allerdings, ob der Körper den gewünschten Nutzen davonträgt.
     
     

    Abhärtung für die kalten Wintertage

    Anhänger des Abhärtens empfehlen, kurz vor dem Winter sich in Eis zu baden. Ebenfalls wird empfohlen sich vom Regen berieseln zu lassen oder Saunagänge zu absolvieren. Alle Empfehlungen haben eines zum Ziel – die Abhärtung des Immunsystems. Um jedoch zu wissen, ob diese Prozeduren wirkungsvoll sind.
     
     

    Das Immunsystem

    Als wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems gelten bestimmte Blutzellen. Zu diesen zählen beispielsweise die Lymphozyten, welche zur Gruppe der weißen Blutkörperchen zählt. Die Funktion dieser Blutzellen besteht darin, den Körper vor Viren oder Bakterien zu verteidigen. Um effektiv zu arbeiten, müssen die Zellen an jene Orte im Körper transportiert werden, an denen Krankheitserreger den Körper aufsuchen. So machen sich die weißen Blutzellen zum Beispiel an die Schleimwege ran. Saunagänge können unter Umständen bei diesem Prozess hilfreich sein.
     
     

    Saunagänge zur Stärkung

    Prof. Herbert Löllgen, welcher Facharzt für Innere Medizin ist, erklärt:

    Die starken Temperaturschwankungen regen das kardiovaskuläre System an und wirken ähnlich wie ein leichtes sportliches Training.

     
    Er bestätigt also, was Finnische Forscher herausgefunden haben: Die Wechselwirkung zwischen Sauna und Kaltbad kann zu einer höheren Lebenserwartung führen.
     
     
    Joachim-Michael Engel, welcher als Immunologe tätig ist, ergänzt diese Aussage:

    Durch die verbesserte Durchblutung werden auch mehr Lymphozyten in die Schleimhäute transportiert und mehr Abwehrstoffe produziert. Dadurch können Viren direkt abgewehrt werden.

     
     
    Der Körper sei damit in der Lage, besser fehlende Abwehrzellen zu reagieren. Somit tragen Warm-Kalt-Reize also durchaus zu einem verbesserten Immunsystem bei. Zwar konnte durch alleiniges Kaltduschen kein Effekt festgestellt werden, dennoch empfiehlt Löllgen:

    Tägliches kaltes Abduschen ist zumindest für die Gefäße in den Beinen gut und fördert die Venen- und Arterienfunktion.

     
     
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