Schlagwort: Wirkung

  • Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Der Haushalt und die Küche sind gefährliche Orte, denn bekanntlich passieren die meisten Unfälle im privaten Umfeld. Eine Schnittverletzung, eine Prellung oder auch eine Verbrennung ist schnell passiert, aber das ist noch kein Grund sofort nach einem Arzt zu rufen, denn kleine Verletzungen können auch sehr gut selbst versorgt werden. Es gibt einige effektive Hausmittel, die jeder schnell zur Hand hat, und so wird der Weg in die Apotheke überflüssig.

    Schnittwunden richtig behandeln

    Besonders in der Küche ist die Gefahr für Schnittwunden groß. Wer sich mit dem Messer in den Finger oder in die Hand geschnitten hat, der sollte die Wunde zunächst einmal unter kaltes fließendes Wasser halten und sie dann mit einem sauberen Tuch leicht abdecken, zum Beispiel mit einem frischen Geschirrtuch oder mit einem Küchentuch aus Papier. Damit kein Schmutz in die Schnittwunde gelangen kann, ist Honig ein altbewährtes Hausmittel, denn Honig hat eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung. Wichtig ist aber, dass es sich um naturbelassenen Honig handelt und der Honig sollte nicht allzu warm sein, denn je wärmer der Honig auf die Wunde kommt, umso weniger effektiv ist er.

    Ist die Wunde versorgt, dann kommt ein Pflaster drauf, das zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben sollte. Anschließend sorgt Ringelblumensalbe dafür, dass die Wunde gut verheilt und kaum Narben zurückbleiben.

    Kleine Verletzungen können auf diese Weise behandelt werden, aber wenn der Schnitt tief ist und auch stark blutet, dann kann und muss ein Arzt helfen.

    Erste Hilfe bei Verbrennungen

    Auch leichte Verbrennungen sind kleine Verletzungen, die mit einfachen Hausmitteln schnell selbst behandelt werden können. Vor allem in der Küche kann es schnell zu Verbrennungen kommen, denn jede Hausfrau hantiert mit heißem Wasser. Kommt es zu einem Unfall, dann ist kaltes Wasser die beste Erstversorgung. Auch wenn viele immer noch der Ansicht sind, dass Mehl oder Seife kleine Verletzungen dieser Art beheben können, sollte es doch besser das kalte Wasser sein, um Brandblasen effektiv zu verhindern. Mehl und auch Seife verkleben nämlich die Wunde und richten mehr Schaden an als beabsichtigt. Um den Brand aus der Wunde zu bekommen, hilft nur kaltes Wasser. Zu kalt sollte das Wasser allerdings nicht sein, denn sonst kommt es zu Erfrierungen.

    Als kleine Verletzungen sollte man aber großflächige Brandwunden nicht betrachten, denn je größer die Wunde ist, umso gefährlicher wird sie. Handelt es sich um eine große Brandwunde, dann muss ein Arzt oder aber direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    Was hilft bei Prellungen?

    Auch Prellungen sind kleine Verletzungen, die gut zu Hause behandelt werden können. Fällt ein schwerer Gegenstand zum Beispiel auf die Hand, die dann sofort anschwillt, dann kann ein Beutel mit Eis oder ein Kühlpack wahre Wunder wirken. Die Kälte verhindert, dass die Schwellung zu stark wird und auch Hämatome werden auf diese Art verhindert. Eine kühlende Salbe ist ebenfalls eine gute Idee, und wenn die Hand dann auch noch hoch gelagert wird, dann ist die Verletzung nach wenigen Tagen schon wieder vergessen.

    Wer sich allerdings den Kopf heftig stößt, der sollte einen Arzt oder besser noch ein Krankenhaus aufsuchen, denn eine Prellung kann auch eine Gehirnerschütterung sein und damit ist nicht zu spaßen. Im Krankenhaus wird der Kopf dann geröntgt, um eine größere Verletzung ausschließen zu können.

  • Die Pille danach – eine sichere Lösung

    Die Pille danach – eine sichere Lösung

    In vielen europäischen Ländern ist die Pille danach schon lange eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland ist dieses Verhütungsmittel aber noch immer ein Tabu. Dabei ist diese Pille eine sichere Sache, wenn es mit den klassischen Verhütungsmitteln mal nicht wie gewünscht klappt.

    Wie wirkt die Pille danach?

    Immer dann, wenn das Kondom reißt, die Spirale verrutscht oder die Pille vergessen wird und der Eisprung fünf Tage nach diesen Missgeschicken stattfindet, dann kann es durchaus zu einer Schwangerschaft kommen. Spermien haben die Fähigkeit drei und fünf im Eileiter zu überleben und eine Eizelle zu befruchten. Während dieses Zeitraums kann die Pille danach sehr hilfreich sein. Die Pille enthält das Hormon Levonorgestrel und dieses Hormon verhindert, ganz unabhängig vom jeweiligen Zyklustag, dass eine Eizelle reift und sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann.

    Auch wenn die katholische Kirche, eine der größten Widersacher der Pille danach es immer wieder gerne behauptet, die Pille ist kein Abtreibungsmittel wie zum Beispiel das Medikament Mifigyne. So kann die Pille nicht mehr wirken, wenn sich ein Ei schon in der Gebärmutter eingenistet hat. Wenn es bereits zu einer Empfängnis gekommen ist, dann kann die Pille, die danach genommen wird, nichts mehr ändern, aber sie kann das ungeborene Leben auch nicht gefährden.

    Wie muss die Pille danach eingenommen werden?

    Je eher die Pille danach eingenommen wird, umso besser. Wer die Pille 24 Stunden nach der Verhütungspanne einnimmt, der hat einen Schutz von 95 %, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Vergehen mehr als 24 Stunden, dann sinkt die Wirksamkeit auf 85 % und wenn zwischen 48 und 72 Stunden vergehen, dann sind es nur noch 58 %. Frauen, die sich innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme übergeben müssen, sollten die Pille noch einmal einnehmen und einen Frauenarzt aufsuchen.

    Vorsicht ist auch geboten, wenn gleichzeitig zur Pille danach Johanniskraut oder Antibiotika eingenommen werden, denn diese beiden Medikamente können die Wirkung aufheben. Das ist übrigens auch bei der „normalen“ Pille der Fall. Selbst wenn die Pille danach eingenommen wird, dann sollte die normale Pille wie gewohnt weiter eingenommen werden, denn sonst besteht die Gefahr einer Zwischenblutung, und der Zyklus kommt aus dem Takt. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen Gynäkologen ein Kondom zu verwenden, denn bei einigen Frauen wird die Wirkung der Anti-Baby Pille durch die Pille danach aufgehoben.

    Welche Nebenwirkungen sind bei der Pille danach möglich?

    Bekanntlich hat alles was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung. Die Pille danach gilt aber als ein Medikament, das im Allgemeinen sehr gut vertragen wird. In vereinzelten Fällen kann es zu Kopfschmerzen, zu Übelkeit, Erbrechen und auch zu Bauchschmerzen und zu Schwindelgefühl kommen. Bei einigen wenigen Frauen treten auch ein Spannen in der Brust sowie leichte Schmierblutungen auf. Möglich sind auch eine zeitliche Verschiebung des Zyklus und der Follikelreifung und eine Menstruationsstörung. Diese Probleme sind aber in der Regel mit dem Beginn der nächsten normalen Regelblutung wieder verschwunden.

    Da es sich bei der Pille, die danach eingenommen wird, um ein starkes Hormonpräparat handelt, wird auch der hormonelle Haushalt beeinträchtigt. Da aber jede Frau einen anderen Hormonhaushalt hat, sind auch die Nebenwirkungen immer unterschiedlich und individuell. Frauen, die ein Leberproblem haben, sollten das ihrem Arzt mitteilen. Das Gleiche gilt auch für Frauen, die schon einmal eine Eileiterschwangerschaft hatten.

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.

  • Influenza oder echte Grippe

    Influenza oder echte Grippe

    Grippe oder Influenza

    Die echte Grippe ist eine Viruserkrankung, die sich deutlich durch die Heftigkeit von dem grippalen Infekt unterscheidet, der irrtümlich ebenfalls als Grippe bezeichnet wird. Jedes Jahr gibt es neue Formen der Influenza, die Viren ändern sich fast ständig, sogar im Laufe einer Saison und alljährlich werden neue Seren entwickelt, welche den Grippevirus eindämmen sollen. Der Virus dringt über die Schleimhaut in den Körper unter anderem als Tröpfcheninfektion oder auch als Kontaktinfektion. Der Virus bleibt bei niedrigen Temperaturen länger unempfindlich, daher ist die Gefahr einer Ansteckung im Winter wesentlich höher. Die Inkubationszeit beträgt häufig nur wenige Stunden, die Viren werden meist bereits nach etwa zwei Tagen vor dem Auftreten der Grippesymptome auf andere Menschen übertragen. Es ist immer schwierig, zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Grippe oder lediglich um den grippalen Infekt handelt. Ein typisches Symptom ist plötzlicher Schüttelfrost sowie hohes Fieber. Die Symptome brechen gehäuft plötzlich in einer extremen Stärke auf.

    Bei einer Grippe eine Impfung?

    Auch wenn jährlich im Winter die Grippeschutzimpfung empfohlen und angeboten wird, sterben dennoch immer wieder viele Menschen an der echten Grippe. Eine Schutzimpfung kann nur dann durchgeführt werden, wenn nicht bereits ein grippaler Infekt vorliegt. Hier ist die Gefahr einer Ansteckung am Größten, von daher wird dazu geraten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und auch sonstige Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen. Weiterhin sind im Vorwege bereits diverse Möglichkeiten zur Vorbeugung vorhanden, damit eine Influenza gar nicht erst eine Chance bekommt. Dazu gehören beispielsweise Sport, viel Vitamine durch Obst und Gemüse und eine allgemein, gesunde Lebensform.

    Sekundärinfektion

    Das Gefährliche bei der Grippe ist die sogenannte Sekundärinfektion, die bakteriell ist und auf die Grippeerkrankung folgt. Der Körper ist bereits von der Bekämpfung der Viren bereits stark geschwächt, so dass Bakterien in den Körper eindringen können und zu weiteren Krankheiten führen wie zum Beispiel Gehirnhautentzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Herzmuskelentzündungen. Besonders gefährlich kann die Influenza werden bei bereits immungeschwächten oder vorerkrankten Menschen, hier kann es unter Umständen auch lebensgefährlich werden für den betroffenen Patienten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Menschen. Daher empfehlen die Ärzte immer, wenn eine Impfung nicht möglich war, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu geben, ausreichend Ruhe und gründlich auskurieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Antibiotika sind laut Aussagen der Ärzte wirkungslos, sie helfen nur bei nachfolgenden Erkrankungen. Für die Grippe selber werden von der Gesundheit sogenannte Virostatika empfohlen.

    Schweinegrippe H1N1

    In den letzten Jahren haben diverse neue Grippeformen die Menschheit erschüttert wie die Schweinegrippe oder die Vogelgrippe, die bereits bei den Tieren auftreten und auf die Menschen übertragbar sind. Bei diesen neuen Grippeformen arbeitet die medizinische Forschung weiter an Impfstoffen, welche die neue Grippeformen eindämmen sollen. Die Ansteckungsgefahr ist ähnlich der altherbekannten Influenza, sie sind sich daher auch sehr ähnlich. Welcher Virus nun vorliegt, darüber kann lediglich ein Labortest genaue Kenntnisse bringen. Allerdings sind die Ärzte der Meinung, dass zuzüglich auftretender Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen typische Anzeichen der Schweinegrippe sind. Die Erkenntnisse der Forschung haben mittlerweile ergeben, dass jede Erkrankung aufgrund einer Grippe auf den Schweinegrippenvirus H1N1 zurückzuführen ist, andere Viren sind mittlerweile soweit verdrängt.

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Ist eine Grippeimpfung sinnvoll

    Ist eine Grippeimpfung sinnvoll

    Winterzeit ist Erkältungszeit und viele Menschen leiden unter Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber. Eine Erkältung ist aber nicht mit einer Grippe zu verwechseln, denn eine echte Grippe ist nicht nur unangenehm, sie kann auch gefährlich werden.

    Gegen eine Erkältung gibt es kaum eine Möglichkeit sich zu schützen, bei einer Grippe sieht das aber anders aus, denn es gibt eine Grippeimpfung. Wie sinnvoll ist diese Impfung und kann sie wirklich dafür sorgen, dass Sie nicht an Grippe erkranken? Es gibt vieles, was für eine Grippeimpfung spricht, aber es gibt auch Argumente, die dagegen sprechen.

    Die Vorteile einer Grippeimpfung

    Eine Grippe ist eine hochansteckende Krankheit, die unter anderem zu Problemen mit dem Herzen führen kann, wenn sie nicht behandelt wird. Auch eine Lungenentzündung ist möglich, wenn eine Grippe nicht fachgerecht behandelt wird. Vor allem Kinder, Menschen mit einem schwachen Immunsystem, ältere Menschen, Diabetiker und auch schwangere Frauen sollten sich impfen lassen, denn sie sind besonders anfällig. Alle, die sich gegen Grippe impfen lassen, beugen effektiv vor und schützen sich so vor den gefährlichen Influenzaviren.

    Bei einer Grippeimpfung werden Grippeviren in einer abgeschwächten Form gespritzt, die im Körper sogenannte Antikörper bilden. Diese Antikörper bestehen aus Eiweiß, die das Immunsystem immer dann bildet, wenn es gilt, einen Virus abzuwehren. Das Problem ist aber, dass es jedes Jahr neue Virenformen der Grippe gibt und das macht es unmöglich, einen Schutz über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten. Daher ist jedes Jahr eine neue Grippeimpfung notwendig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt jedes Jahr einen Bericht heraus, welche Form der Grippeviren im Umlauf sind und welche Zusammenstellung der Impfstoff haben muss.

    Welche Symptome hat eine Grippe?

    Anders als ein grippaler Infekt sind die Symptome einer echten Grippe sehr heftig. Typisch ist der plötzliche Beginn, der keinen Zweifel daran lässt, dass es sich tatsächlich um eine Grippe handelt. Eine Grippe beginnt mit hohem Fieber, Schüttelfrost, starken Kopf- und Gliederschmerzen, aber auch mit Halsschmerzen und Schnupfen. Die Betroffenen fühlen sich krank, erschöpft und wollen nichts anderes als nur ins Bett und ihre Ruhe haben.

    Eine Grippeimpfung kann die Krankheit nicht ganz verhindern, aber die Impfung kann den Verlauf der Grippe mildern. Auch wenn es bei einer Impfung Nebenwirkungen geben kann, eine Grippeimpfung ist dennoch zu empfehlen, besonders für gefährdete Personengruppen wie kleine Kinder und ältere Menschen.

    Welche Nebenwirkungen bei einer Grippeimpfung gibt es?

    Eine Grippeimpfung wird in der Regel sehr gut vertragen. Es gibt zwar Nebenwirkungen, diese sind aber harmlos und treten auch nur vereinzelt auf. An der Impfstelle kann sich die Haut röten und auch leicht anschwellen. Einige Menschen fühlen sich nach der Grippeimpfung auch abgeschlagen und haben leichtes Fieber. Symptome, die auch bei Erkältungen auftreten, sind ebenfalls möglich. Alle, die allergisch auf Eiweiß reagieren, sollten von einer Impfung gegen die Influenza absehen und sich mit ihrem Arzt besprechen, ob es eine Alternative gibt.

    Wie viel kostet eine Grippeimpfung?

    Für Risikogruppen ist die Impfung gegen Grippe immer kostenlos, alle anderen Patienten müssen die Impfung aus der eigenen Tasche bezahlen, denn die gesetzlichen Krankenkassen kommen dafür nicht auf. Viele Arbeitgeber bieten ihren Angestellten eine Schutzimpfung gegen die Grippe an. Es kann sich also lohnen, einmal beim Chef nachzufragen ob er die Kosten übernimmt, denn bei einer Impfung kann er davon ausgehen, dass seine Mitarbeiter nicht über einen längeren Zeitraum wegen der Grippe zu Hause bleiben müssen.