Schlagwort: Wirkung

  • Gefährliche Cocktails – wie Diät-Pillen das Leben gefährden können

    Gefährliche Cocktails – wie Diät-Pillen das Leben gefährden können

    Wenn es mit dem Abnehmen nicht so klappt wie gewünscht, dann greifen immer mehr Menschen zu Diät-Pillen, die teilweise auch aus illegalen und gefährlichen Substanzen bestehen. So gibt es Diät-Pillen, die aufputschen und den Stoffwechsel ankurbeln und auch von Schilddrüsenhormonen versprechen sich viele eine bessere Figur. Vor allem die Präparate, die eigentlich für die Behandlung der Schilddrüse gedacht sind, erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das geht zumindest aus einem neuen Gesundheitsbericht der Techniker Krankenkasse hervor.

    Diät-Pillen – der neue Renner in Fitnessstudios

    Vor allem die TK in Niedersachsen schreibt im hauseigenen Gesundheitsbericht darüber, dass immer mehr verschreibungspflichtige Hormonpräparate auftauchen und dass es vor allem junge Frauen sind, die diese Medikamente einnehmen. Es ist der stoffwechselsteigernde Effekt, der zur Gewichtsabnahme führt, und immer mehr Frauen hoffen mithilfe dieser Diät-Pillen innerhalb kurzer Zeit, viel an Gewicht zu verlieren. Schon seit längerer Zeit werden diese Hormone als Diät-Pillen in einigen Fitnessstudios unter der Hand verkauft, und auf zahlreichen Internetportalen gibt es die passenden Tipps und Tricks, wie das Abnehmen mit diesen fragwürdigen Mitteln funktionieren soll. Ebenfalls sehr beliebt sind Pillencocktails aus Ephedrin, Aspirin, Koffein und Levothyroxin, die genauso schnell schlank machen sollen wie Hormone.

    Diät-Pillen als Fatburner?

    Auch wenn Pillencocktails und Hormonpräparate gefährlich sind und viele Nebenwirkungen haben, sie sind auch echte Fatburner. Bei einigen Wirkstoffen zeigt sich aber nur in der ersten Woche der gewünschte Effekt, denn die Diät-Pillen steigern die Leistung und putschen zudem stark auf. Wer sich von diesen Diät-Pillen allerdings die allumfassende Lösung für seine Gewichtsprobleme erwartet, der sollte sich im Vorfeld die gravierenden Nebenwirkungen ansehen, denn diese massiven Nebenwirkungen können im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich werden.

    Mit Koffein abnehmen

    Viele Frauen, die nicht zu Hormonen greifen wollen, vertrauen lieber einem nicht ungefährlichen Tablettencocktail. Einer der Bestandteile dieses Cocktails ist Koffein, ein Wirkstoff, der tatsächlich in der Lage ist, Fett abzubauen. Leider gewöhnt sich der Körper sehr schnell an das Koffein und um den gleichen Effekt immer wieder zu erzielen, muss die Dosis ständig gesteigert werden. Wer aber zu viel Koffein zu sich nimmt, der reagiert relativ schnell mit innerer Unruhe und Zittern, sogar Krämpfe sind nicht selten. Dazu kommt, dass das Koffein dem Körper Kalzium entzieht, und wer einen zu hohen Blutdruck oder eine Herzschwäche hat, der überlastet sein Herz und das ist auf Dauer gefährlich.

    Aspirin als Schlankmacher?

    Mit Aspirin alleine kann keiner abnehmen, denn der Wirkstoff Acetylsalicylsäure lindert lediglich die Schmerzen, senkt das Fieber und verdünnt das Blut. Viele Frauen, die schnell abnehmen wollen, setzen Aspirin daher zusammen mit Koffein ein, denn auf diese Weise kann das Koffein schneller wirken, es macht wach und hat einen aufputschenden Effekt. Wer die Kombination aus Aspirin und Koffein als Diät-Pillen einnimmt, ist streng genommen High und in einem euphorischen Zustand. Dieser Zustand belastet das Herz gleich doppelt und das macht diesen Pillencocktail umso gefährlicher.

    Der Dritte im Bunde – Ephedrin

    Ephedrin ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff, der munter macht, er treibt den Blutdruck in die Höhe, er lässt die Herzfrequenz ansteigen und die Nasenschleimhaut abschwellen. Aber Ephedrin kann noch mehr, denn der Wirkstoff sorgt dafür, dass der Appetit gebremst wird und er ist mit dieser Eigenschaft als dritter Wirkstoff im Tablettencocktail sehr willkommen. Ephedrin ist hochgefährlich, denn es versetzt den Organismus in eine Art Dauerstress und kann sehr schnell süchtig machen. Unruhe, Angstzustände und Herzrasen bis hin zum Herzstillstand können die Folgen sein, wenn Ephedrin zusammen mit Aspirin und Koffein eingenommen wird.

    Bild: © Depositphotos.com / Klanneke

  • Alkohol erhöht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken

    Alkohol erhöht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken

    Alkohol in vernünftigen Mengen genossen, ist für den Körper nicht allzu schädlich, aber wenn die Menge steigt, dann wird es in jeder Hinsicht gefährlich. Dass Alkohol süchtig macht, das ist bekannt und auch die Folgen der Alkoholsucht sind hinreichend wissenschaftlich dokumentiert. Neu ist aber, dass Alkohol Brustkrebs auslösen kann, denn zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie der Universität von Murcia. Durchgeführt wurde die Studie von Wissenschaftlern aus zehn europäischen Ländern und das Ergebnis dieser Studie ist erschreckend.

    Nur zehn Gramm zu viel können Brustkrebs auslösen

    An der europäischen Studie haben 300.000 Frauen teilgenommen, die regelmäßig Alkohol trinken. Die Forscher fanden bei der Langzeitstudie heraus, dass wenn nur zehn Gramm Alkohol am Tag mehr konsumiert werden, das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, um vier Prozent ansteigt. Das heißt, dass Frauen Gefahr laufen an Brustkrebs zu erkranken, wenn sie am Abend statt einem Glas Sekt, Wein oder Bier zwei Gläser trinken. Aber nicht nur die Menge ist entscheidend, ob das Risiko steigt an Brustkrebs zu erkranken, auch der Zeitraum, in dem der Alkohol getrunken wird, spielt eine wichtige Rolle. Eine weitere Studie der Universität von Seattle kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Wissenschaftler in den USA stellten in einer Langzeitstudie fest, dass schon kleine Mengen Alkohol die Gefahr Brustkrebs zu bekommen, stark erhöht. Schon ein Glas mehr pro Woche reicht aus, um das Brustkrebsrisiko zu verdoppeln. Das trifft allerdings nicht auf den Brustkrebs an den Milchdrüsen zu, denn dieser Brustkrebs ist zu 70 % der Auslöser für bösartige Tumore. Nur in zehn bis 15 % aller Brustkrebsfälle entsteht der Krebs an den sogenannten Drüsenläppchen, und bei dieser Form von Brustkrebs kann Alkohol der entscheidende Faktor sein.

    Ein großes Risiko für Brustkrebs

    Je länger Frauen regelmäßig Alkohol trinken, umso höher steigt das Brustkrebsrisiko – zu dieser Erkenntnis kommt das Journal of Cancer. Noch größer ist die Gefahr für Frauen, die auch in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Zunächst wurde angenommen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Wirkung des Alkohols und den weiblichen Hormonen gibt, aber diese Vermutung konnte nicht bestätigt werden. Dass es aber einen Zusammenhang zwischen den sensiblen Hormonen und dem Risiko an Brustkrebs zu erkranken gibt, das ist unbestritten. Einige Forscher sind jetzt der Meinung, dass regelmäßiger Alkoholkonsum das Wachstum der Krebszellen beschleunigen kann, allerdings spielen auch andere Komponenten eine entscheidende Rolle. Besonders gefährdet sind Frauen, die eine genetische Veranlagung haben, aber auch Frauen, die schon in jungen Jahren zu viel Alkohol trinken, riskieren, dass sie in späteren Jahren an Brustkrebs erkranken.

    Keinen Alkohol trinken?

    Alkohol ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, für viele Menschen gehören das Glas Wein oder Bier am Abend einfach dazu. Gegen ein Glas Wein oder Sekt ist auch nichts einzuwenden, aber wenn die Dosis kontinuierlich ansteigt, dann besteht nicht nur das Risiko, süchtig zu werden, bei Frauen kann es zudem auch Brustkrebs auslösen. Ärzte raten vor allem Frauen, die in ihrer Familie bereits Fälle von Brustkrebs hatten, den Alkoholkonsum drastisch einzuschränken oder noch besser, ganz auf Alkohol zu verzichten. Auch schwangere Frauen sollten keinen Alkohol trinken, denn das schadet nicht nur dem ungeborenen Kind, sondern erhöht ebenfalls das Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

    Die Studie aus Seattle und auch die Studie, die zehn europäische Länder erstellt haben, sind in die Kritik geraten. Wissenschaftler kritisieren ihre Kollegen, dass sie die Teilnehmerinnen nur zu Beginn der Studien über ihren Alkoholkonsum befragt haben. Ob und wie sich der Alkoholkonsum im Verlauf der Studie bei jeder einzelnen Frau zum Positiven oder zum Negativem verändert hat, darüber geben beide Studien leider keine Auskunft. Insofern können die Studien auch nicht relevant sein.

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  • Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Wenn die Tage kürzer werden, dann steigt auch der Umsatz an Duftkerzen, Aromalampen und Räucherstäbchen, denn sie sind die Zutaten für eine romantische Stimmung in der dunklen Jahreszeit. Aber wenn die Düfte durch den Raum ziehen, dann sorgen sie nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sie können auch eine heilende Wirkung haben. Immer dann, wenn Düfte gezielt eingesetzt werden, dann spricht man von einer Aromatherapie, einer ganz besonderen Therapie, die auf den Körper, aber vor allen Dingen auf die Seele eine heilsame Wirkung hat.

    Die Aromatherapie – eine alte Naturmedizin

    Aromatische Düfte, die das Leben angenehmer machen, gibt es nicht erst seit gestern, schon in der Antike standen Kräuter und Essenzen aus Blumen hoch im Kurs. So wurde im alten Ägypten Weihrauch verbrannt, um dem Pharao zu huldigen und auch im antiken Rom gehörten aromatische Düfte zum Alltag, unter anderem um die oftmals schlechte Luft in der Millionenstadt Rom zu verbessern. Im Mittelalter wurden exotische Gewürze wie Zimt oder Koriander zu extrem hohen Preisen gehandelt und mit Gold aufgewogen. Im späten Mittelalter wurden aromatische Kräuter zum ersten Mal auch als Heilmittel eingesetzt, den Begriff Aromatherapie gibt es jedoch erst seit 1928. Die Aromatherapie war und ist bis heute ein wichtiger Teil der Naturmedizin. Es war ein französischer Chemiker, der die Heilmethode Aromatherapie „erfunden“ hat, das erste Standardwerk zum Thema Aromatherapie erschien 1964.

    Der Grundgedanke der Aromatherapie

    Schon Anfang der 1930er Jahre entdeckten Forscher, dass zwischen dem Geruchssinn und dem Bereich im Gehirn, der für die Gefühle zuständig ist, ein enger Zusammenhang besteht. Es ist zum Beispiel der Geruch, der darüber entscheidet, ob wir einen Menschen mögen. Ob Sympathie und Antipathie, das liegt nicht selten am Duft und der Spruch „ich kann dich nicht riechen“, bekommt in diesem Zusammenhang eine plausible Erklärung. Düfte können Erinnerungen wecken und ganz bestimmte Düfte haben die Gabe, die Seele zu streicheln und sie zu beruhigen. Auf diesem Wissen wurde die Aromatherapie aufgebaut, denn Wissenschaftler sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass ätherische Öle das Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

    Eine nachweisbare Wirkung

    Dass Blumen und Pflanzen eine heilsame Wirkung haben, das ist längst wissenschaftlich nachgewiesen worden. So zum Beispiel bei der Kamille, die nachweislich eine entzündungshemmende Wirkung hat, aber auch der Duft von Eukalyptus und Pfefferminze ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine Erkältung oder einen grippalen Infekt zu bekämpfen. Eine Aromatherapie hilft dabei, geschwollene Schleimhäute in Nase und Rachen wieder abschwellen zu lassen, aber da die Wirkstoffe von ätherischen Ölen auch ins Blut gelangen, ist eine Aromatherapie für Kleinkinder nur sehr bedingt zu empfehlen. Thymian und Fenchel helfen dabei, den Husten zu besiegen und Rosmarin als Badezusatz kann die Durchblutung verbessern. Besonders wirksam ist auch der Lavendel mit seinen 160 verschiedenen Substanzen. Dass Lavendel eine heilende Wirkung hat, ist schon sehr lange bekannt, denn Lavendel beruhigt nachweislich und sorgt für ein ausgeglichenes Wesen. Aus der klassischen Aromatherapie ist der Lavendel daher nicht mehr wegzudenken.

    Aromatherapie und Wellness

    Wellness ist im Trend und schon lange wird eine Aromatherapie aktiv in diverse Wellness-Behandlungen eingebunden. Schon wenige Tropfen Zimt- oder Mandelöl sorgen für eine gelöste Stimmung, sehr beliebt ist auch Orangenöl, denn der Duft von frischen Orangen vermittelt ein herrliches mediterranes Feeling. Mittlerweile ist die Auswahl groß, wenn es um ätherische Öle und Aromastoffe geht und es lohnt es sich, nach dem persönlichen Lieblingsduft zu suchen. Wer frische Düfte mag, der sollte blumige und fruchtige Aromen aussuchen, alle, die den herben Duft von Kräutern lieben, werden ebenfalls den richtigen Duft für die ganz persönliche Aromatherapie finden. Aromen und Düfte während einer Wellness-Behandlung steigern das Wohlbefinden und sie runden den Effekt einer solchen Behandlung perfekt ab.

    Bild: © Depositphotos.com / luminastock

  • Angina pectoris – wenn das Herz nicht mehr mitmacht

    Angina pectoris – wenn das Herz nicht mehr mitmacht

    Angina pectoris bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie Herzenge oder Brustenge, und genau das ist es, was die Menschen empfinden, die unter einer Angina pectoris leiden. Sie haben das Gefühl, dass ihre Brust in einem Schraubstock steckt, der sich immer enger um ihr Herz schließt, sie können nicht mehr richtig  durchatmen und meinen, dass sie ersticken müssen. Angina pectoris ist eine sogenannte koronale Herzerkrankung, die immer dann auftritt, wenn die Herzkranzgefäße, die koronalen Arterien, nicht mehr genug Sauerstoff bekommen.

    Angina pectoris – eine häufige Erkrankung

    In den westlichen Industrienationen gehört die Angina pectoris zu den häufigsten Todesursachen. Geschätzt 30 % der Männer und 15 % der Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer Angina pectoris, und mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu dieser besonderen Form der Herzerkrankung kommt. Frauen sind vor allem während der Wechseljahre gefährdet, und verschiedene Studien zu diesem Thema sind zu der Erkenntnis gekommen, dass in diesem Zusammenhang das Hormon Östrogen eine wichtige Rolle spielt. Angina pectoris hat jedoch noch andere Ursachen wie zum Beispiel das Rauchen, auch Übergewicht und übermäßiger Alkoholgenuss können eine Herzkranzverengung auslösen.

    Wie macht sich Angina pectoris bemerkbar?

    Angina pectoris hat viele unterschiedliche Symptome, aber die meisten Betroffenen klagen über die typische Enge in der Brust. Auch ein dumpfes Gefühl und eine Art Brennen hinter dem Brustbein gehören zu den Symptomen einer Angina pectoris. Die Schmerzen können in den linken oder den rechten Arm bis in die Fingerspitzen ausstrahlen, und auch die Schultern, die Zähne, der Hals und der Magen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Schmerz wird meist nur sehr kurz wahrgenommen und hält in den meisten Fällen nur zwischen fünf und zehn Minuten an. Dann verschwinden die Schmerzen so plötzlich wieder, wie sie gekommen sind und die Betroffenen fühlen sich wieder gut. Schweißausbrüche und eine blasse Gesichtsfarbe gehören ebenfalls zu einer akuten Angina pectoris und viele Erkrankte haben während einer Schmerzattacke Todesangst oder Panik.

    Wie wird Angina pectoris behandelt?

    Kommt es zu einem akuten Anfall von Angina pectoris, dann werden die Betroffenen meist mit Nitro wie zum Beispiel Glyceroltrinitat behandelt, entweder als Spray oder auch als Kapsel, die der Patient zerbeißen muss. Nitrate haben den großen Vorteil, dass sie schon von der Mundschleimhaut aufgenommen werden und sofort ihre Wirkung entfalten. Nitro sollte aber nicht wie eine normale Tablette mit etwas Wasser eingenommen werden, denn es wird von der Leber zu schnell wieder abgebaut, bevor es die Blutbahn und damit auch das Herz erreichen kann. Wenn es wiederholt zu einen Anfall kommt, dann muss auf jeden Fall der Notarzt verständigt werden, und auch wenn die Beschwerden sehr massiv sind und nicht verschwinden, wenn der Betroffene zur Ruhe kommt, dann sollte umgehend der Notruf getätigt werden.

    Wie können Betroffene vorbeugen?

    Wer schon einmal eine Angina pectoris hatte, der kann effektiv vorbeugen, damit es nicht zu weiteren Attacken kommt. Hier kann der Verzicht auf Nikotin ebenso helfen wie auch eine Regulierung des Blutdrucks. Da auch die Patienten gefährdet sind, die unter Diabetes mellitus leiden, muss der Blutzuckerspiegel konsequent überwacht und optimiert werden. Abnehmen ist ein bewährtes Mittel, um Angina pectoris zu vermeiden, und wer sich viel bewegt, der minimiert das Risiko einer koronalen Herzerkrankung. Optimal sind 15 bis 60 Minuten leichtes Ausdauertraining an fünf Tagen in der Woche. Eine Umstellung der Ernährung ist bei Angina pectoris Pflicht, denn die Krankheit tritt nicht selten nach einem üppigen, fettreichen und schwerem Essen auf. Die Ernährung sollte reich an Ballaststoffen, möglichst fettarm und sehr vitaminreich sein. Auch vorbeugende Medikamente wie Aspirin können effektiv dabei helfen, die Angina pectoris auf Dauer in den Griff zu bekommen.

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  • Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Wenn es um seltsame und zuweilen auch skurrile Schönheitsbehandlungen geht, dann ist Asien ganz weit vorne. Gesichtsrasuren und auch Beauty Produkte, die fermentiert sind und entsprechend „duften“, sind nur zwei Beispiele für den Einfallsreichtum der asiatischen Frauen, wenn es um ihre Schönheit geht. Jetzt ist eine neue Skurrilität dazu gekommen, denn die sogenannte Hongkong-Diät verspricht, dass die Pfunde einfach so in der Sonne schmelzen. Die etwas sonderbare Hongkong-Diät ist ein Hype, der von Hongkong aus gerade dabei ist den ganzen Kontinent zu erobern, und es ist zu befürchten, dass diese Welle auch nach Europa schwappt.

    Die widersprüchliche Hongkong-Diät

    Asiatische Frauen finden es sehr schick, eine möglichst blasse Hautfarbe zu haben, denn wer blass ist, der demonstriert damit: Ich muss nicht mehr schwere Arbeit im Freien verrichten, ich arbeite drinnen. Blass zu sein ist in Asien ein Zeichen für Wohlstand, umso verwunderlicher ist es, dass ausgerechnet die Sonne der Heilbringer für die schlanke Linie sein soll. Blass zu sein ist aber auch ein Zeichen für Attraktivität, denn asiatische Frauen sind der Meinung, dass sie nur Chancen bei Männern haben, wenn sie blass sind. Jetzt scheint es, als hätten die Asiatinnen das alles über Bord geworfen, denn sie legen sich jetzt stundenlang in die Sonne, um schlank zu werden.

    Besser schlank als blass

    Können überflüssige Pfunde alleine durch die Kraft der Sonne verschwinden? Die Damen in der südchinesischen Metropole Hongkong sind, so scheint es, felsenfest davon überzeugt. Die Hongkong-Diät basiert aber nicht nur auf direkter Sonneneinstrahlung, es geht vielmehr um das Vitamin D, ein Vitamin, das bei Sonneneinwirkung vom Körper produziert wird. Der Trick der Hongkong-Diät ist einfach, wer viel in der Sonne liegt und dann weniger Mahlzeiten zu sich nimmt, der wird nicht nur schön braun, sondern auch schön schlank. In Asien vertreten viele Frauen mittlerweile die Meinung, dass man mit viel kalorienlosem Sonnenlicht locker einen Tag überstehen kann, und zwar ohne etwas zu essen, und auch ohne Hungergefühle.

    Wie funktioniert die Hongkong-Diät?

    Die Hongkong-Diät funktioniert denkbar einfach. Man sucht sich am besten am Morgen oder am Abend einen Platz, der direkt von der Sonne beschienen wird. Wenn die Sonne am Mittag hoch am Himmel steht und besonders intensiv ist, dann droht die Gefahr eines Sonnenbrandes und das soll nach Möglichkeit vermieden werden. Das Verrückte an der Hongkong-Diät ist, dass sie nicht über die Haut, sondern über die Augen funktionieren soll, da aber ein direkter Blick in die Sonne bekanntlich sehr gefährlich ist, tragen die Damen die dieser Diät vertrauen, Sonnenbrillen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um normale Sonnenbrillen, es sind vielmehr sogenannte Rasterbrillen, die aus Plastik bestehen und kleine Löcher haben. Durch die Löcher gelangt dann das Sonnenlicht in die Augen und je nachdem, wie gut die Damen trainiert sind, reicht die Zeitspanne für den Blick in die Sonne von zehn Sekunden bis zu sagenhaften 45 Minuten.

    Ist die Diät empfehlenswert?

    Es gibt viele absurde Diäten, aber die Hongkong-Diät schießt wirklich den Vogel ab. Abgesehen davon, dass die Augen unter der Hongkong-Diät leiden und sogar eine Erblindung nicht auszuschließen ist, bringt es sehr wenig, sich in die Sonne zu setzen, um Vitamin D zu tanken. Wer meint, dass die Pfunde wie Eis in der Sonne schmelzen, nur weil man ein Sonnenbad nimmt, der kann auch gleich weiter essen und einfach hoffen, dass sich das Gewicht verringert. Nach wie vor ist der klassische Mix aus Bewegung in frischer Luft und einer ausgewogenen Ernährung die beste Wahl, wenn es darum geht, dauerhaft abzunehmen. Ob sich die Hongkong-Diät in unseren Breitengraden durchsetzen wird, das ist zu bezweifeln, denn so üppig wie in Hongkong scheint die Sonne in Deutschland leider nicht.

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  • Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Sie sehen unscheinbar aus und erinnern an harmlose Zuckerkristalle, aber Crystal Meth ist zur Zeit die gefährlichste Droge der Welt. Die Droge, die ihren Weg aus den USA auch nach Deutschland fand, fordert immer mehr Opfer. Vor allem im Norden von Bayern, aber auch in Sachsen ist Crystal Meth zu einem sehr großen Problem geworden, denn der Schmuggel an der Grenze zu Tschechien nimmt immer größere Ausmaße an. Zwar ist der Konsum von harten Drogen laut der aktuellen Kriminalstatistik seit einiger Zeit rückläufig, aber die Zahl der Erstkonsumenten von Crystal Meth hat sich seit 2011 fast verzehnfacht.

    Sofort abhängig mit Crystal Meth

    Anders als andere Drogen wie Kokain oder Heroin, bei denen sich die Abhängigkeit erst nach und nach einstellt, macht Crystal Meth sofort süchtig. Viele der Abhängigen berichten, dass sie schon nach dem ersten Rausch keine Chance mehr hatten, wieder aufzuhören. Die meisten lernen Crystal Meth als Partydroge kennen, denn Crystal Meth hat eine stark euphorisierende Wirkung, sie enthemmt und sie hält die Konsumenten bis zu 36 Stunden wach und im Rauschzustand. Nach dem Rausch beginnt der rasante Absturz, und um diesen brutalen Absturz wieder aufzufangen, greifen die Betroffenen wieder zu Crystal Meth, und der Teufelskreis schließt sich sehr schnell. Dazu kommt, dass Crystal Meth deutlich billiger ist als Heroin und Kokain, und das ist mit ein Grund, warum es immer mehr Abhängige gibt.

    Crystal Meth – Gift für den Körper

    Wer Crystal Meth einmal verfallen ist, der wird sehr schnell sehr tief fallen. Die Konsumenten essen nichts mehr und magern immer mehr ab. Im Verlauf der Sucht fallen die Zähne aus und das Hautbild verändert sich. Die Haut wird unrein, es bilden sich Pickel und Akne, die Haut eitert, es bilden sich hässliche Geschwüre, die nicht mehr verheilen. Der Herzschlag wird gefährlich erhöht, der Blutdruck steigt an und die Pupillen erweitern sich. Die Betroffenen leiden unter einer starken Übelkeit, sie fiebern schnell und wenn die Droge geschnupft wird, dann werden auch die Nasenschleimhäute zerstört. Bei schwerst Abhängigen werden zudem die Leber, die Lunge und die Nieren geschädigt, es kommt zu Herzinfarkten und Schlaganfällen, auch bei jungen Menschen.

    Auch die Seele leidet

    Neben den körperlichen Reaktionen auf die Droge leidet auch die Seele unter Crystal Meth. Die Droge, die in der Regel aus tschechischen Drogenküchen nahe der deutschen Grenze kommt, sorgt schnell dafür, dass die Betroffenen schwere Psychosen bekommen. Viele Crystal Meth Abhängige fallen durch ein bizarres Verhalten auf, sie sind fahrig, neigen zu Panikattacken, sie werden apathisch und sind zunehmend verwirrt. Nicht selten entwickelt sich eine Schizophrenie, die Konsumenten hören Stimmen, sie haben Halluzinationen und landen in der Psychiatrie, kaputt an Leib und Seele. Crystal Meth kann auch zu schweren Hirnschädigungen und schließlich zum Tod führen.

    Quer durch alle Gesellschaftsschichten

    Ist Kokain bis heute die Droge der Reichen und Schönen, so ist Crystal Meth die Droge für Jedermann. Abhängige sind in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden und sie reichen vom erfolgreichen Geschäftsmann, über den Studenten bis hin zur Hausfrau und Mutter. Der große Kreis der Süchtigen resultiert auch aus dem günstigen Preis, der für ein Gramm Crystal Meth gezahlt werden muss, denn das Methamphetamin ist relativ einfach und kostengünstig in der Herstellung. Auch Fernsehserien wie „Breaking Bad“ haben nach Ansicht von Experten dafür gesorgt, dass es immer mehr Süchtige gibt. Aktuell schätzt die UNO die Zahl der Abhängigen weltweit auf 24 Millionen Menschen, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Synthetisches Amphetamin wurde 1863 zum ersten Mal hergestellt und vor allem im Zweiten Weltkrieg nahmen die Soldaten die Droge, um lange ohne Ermüdungserscheinungen wach zu bleiben. Jetzt überschwemmt Crystal Meth Deutschland und die Zahl der Abhängigen wächst weiter.

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