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  • Blutdrucksenker können das Diabetes-Risiko senken

    Blutdrucksenker können das Diabetes-Risiko senken

    Wie hoch oder wie niedrig der gesunde Blutdruck sein sollte, darüber streiten sich Experten nicht erst seit gestern. Es ist aber eine Tatsache, dass ein zu hoher Blutdruck gefährliche Folgen haben kann, und dass immer mehr Menschen unter einem zu hohen Blutdruck leiden. Mit den entsprechenden Medikamenten kann der Blutdruck auf ein gesundes Niveau gesenkt werden, und wenn die Medikamente statt am Morgen am Abend eingenommen werden, dann schützen sie sogar vor Diabetes. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine viel beachtete Studie aus Spanien.

    In der Nacht deutlich niedriger Blutdruck

    Für die Studie, die von spanischen Wissenschaftlern und Ärzten durchgeführt wurde, nahmen die Probanden ihre blutdrucksenkenden Mittel vor dem Schlafengehen ein. Im Vergleich zu den Studienteilnehmern, die ihre Mittel am Morgen einnahmen, war der Blutdruck in der Nacht deutlich besser gesunken. In der Gruppe, die ihr Blutdruckmittel am Abend eingenommen hatte, stellte sich der sogenannte „Non-Dipping“ Effekt ein, bei dem sich der Blutdruck über Nacht um zehn Prozent mehr absinkt als das am Tag der Fall ist. Während der Studie machten die Forscher der University of Vigo aber noch eine weitere Entdeckung.

    Effektiv im Kampf gegen Diabetes

    Nicht nur der Blutdruck sank besser, wenn die Studienteilnehmer ihr Medikament am Abend eingenommen hatten, auch das Risiko an Diabetes zu erkranken, konnte um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Der Effekt konnte sowohl mit einem ACE-Hemmer als auch mit einem Beta-Blocker nachgewiesen werden. Der Grund für diesen Effekt liegt in der Wirkung der Medikamente in Verbindung mit einem bestimmten Hormon. Die blutdrucksenkenden Mittel blockieren dieses Hormon, das normalerweise daran schuld ist, dass sich die Gefäße verengen. Das wiederum führt zu einem erhöhten Blutdruck und es kommt zu einer verstärkten Freisetzung von Glukose aus der Leber. Damit wird das Insulin weniger empfindlich und der Blutzuckerspiegel steigt an. Alle, die ihre Medikamente zur Blutdrucksenkung am Abend einnehmen, setzen sich also keiner Gefahr aus, das Diabetesrisiko zu steigern.

    Vorher mit dem Arzt sprechen

    Wer schon seit längerer Zeit ein Mittel zur Senkung des Blutdrucks immer nach dem Frühstück einnimmt, der sollte mit seinem Arzt darüber sprechen, ob es sinnvoll ist, die Einnahme auf den Abend zu verlegen. Das gilt besonders für die Patienten, die einen ständig erhöhten Blutdruck haben und die am Tag arbeiten müssen. In diesem Fall ist es nicht immer zu empfehlen, die Einnahmezeit zu verändern. Alle, die ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, weil es vielleicht in der Familie schon Fälle von Zucker gab, sie sind hingegen gut beraten, das blutdrucksenkende Mittel am Abend statt am Morgen zu nehmen. So lässt sich die Gefahr minimieren, an Diabetes zu erkranken. Wenn Beta-Blocker oder ACE-Hemmer hoch dosiert sind, dann kann auch eine Einnahme am Morgen und am Abend in Erwägung gezogen werden.

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  • Johanniskraut – Vorsicht vor Nebenwirkungen

    Johanniskraut – Vorsicht vor Nebenwirkungen

    Nicht jeder, der unter innerer Unruhe, Ängsten und depressiven Verstimmungen leidet, möchte ein Antidepressivum einnehmen, sondern entscheidet sich stattdessen für ein rein pflanzliches Präparat wie zum Beispiel Johanniskraut. Vor allem bei leichten Depressionen, wie sie unter anderem in den Wechseljahren gerne auftreten, ist Johanniskraut eine gute Lösung. Wer jedoch Johanniskraut über einen längeren Zeitraum einnimmt, der sollte sich auch über die Gefahren im Klaren sein, die das Medikament auslösen kann. Eine neue Studie aus Australien hat sich jetzt mit den Nebenwirkungen des Johanniskrauts beschäftigt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen.

    Gefährliche Nebenwirkungen

    Die Pharmazeuten der Universität im australischen Adelaide haben für ihre Studie untersucht, ob Johanniskraut Nebenwirkungen hat und wenn ja, wie sich diese Nebenwirkungen auf den Patienten auswirken können. Für diese Studie wurden zum einen das rein pflanzliche Johanniskraut und das Antidepressivum Fluoxetin untersucht, und im Rahmen der Untersuchungen stellte sich heraus, dass beide Mittel ähnlichen Nebenwirkungen haben. Die Probanden, die mit beiden Mitteln behandelt wurden, klagen sowohl nach der Einnahme von Johanniskraut als auch nach der Einnahme des klassischen Antidepressivums über Nebenwirkungen wie Übelkeit, Panikattacken und Müdigkeit, und es wurden auch Aggressionen beobachtet. Die Studie wurde zwischen den Jahren 2000 und 2013 durchgeführt und in diesem Zeitraum wurden 84 Nebenwirkungen beim Johanniskraut gezählt, aber 477 verschiedene Nebenwirkungen beim Fluoxetin. Werden beide Mittel zusammen eingenommen, dann kann das nach Angaben der Forscher lebensgefährliche Folgen haben.

    Johanniskraut – Auch ein Medikament

    Die meisten Menschen, die sich in der Apotheke oder in einer Drogerie Johanniskraut kaufen, wählen bewusst diese Form des Antidepressivums, weil sie der festen Ansicht sind, dass Johanniskraut ein Naturheilmittel und kein Medikament ist. Diese Annahme ist falsch, denn auch Johanniskraut gehört zu den Medikamenten, und zwar zu denen, die zwar frei verkäuflich sind, aber die dennoch neben einer Wirkung logischerweise auch Nebenwirkungen haben. Selbst wenn es zu den ersten Nebenwirkungen wie den Anstieg des Blutdrucks und zu einer erhöhten Körpertemperatur kommt, dann ist das Johanniskraut nicht im Verdacht, denn schließlich handelt es sich ja um ein rein pflanzliches Präparat und die haben keine Nebenwirkungen. Wer so denkt, der lebt nach Ansicht von Wissenschaftlern gefährlich, selbst wenn Johanniskraut auch pflanzlichen Ursprungs ist, es hat neben einer Wirkung auch Nebenwirkungen.

    Nicht jeder ist betroffen

    Die meisten Menschen, die Johanniskraut einnehmen, um ihre Depressionen, ihre Unruhe und ihre Ängste zu bekämpfen, werden keine Nebenwirkungen verspüren, aber es gibt Menschen, die sensibel reagieren, und in diesen Fällen kann es zu Nebenwirkungen kommen. Wer sich mit Johanniskraut selbst helfen möchte, der ist auf jeden Fall gut beraten, sich vor der Einnahme mit einem Arzt zu unterhalten, der über mögliche Nebenwirkungen aufklären kann. Es sind aber nicht nur die Nebenwirkungen, die gefährlich werden können, es ist auch möglich, dass es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Das gilt wie schon erwähnt, für die zeitgleiche Einnahme von Johanniskraut und Antidepressiva, aber auch für Verhütungsmittel wie die Pille. Wer ein Mittel zur Blutverdünnung einnehmen muss, der sollte ebenfalls mit Johanniskraut sehr vorsichtig umgehen, denn auch hier kann es unter Umständen zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / scis65

  • Neue Forschung macht amputierten Menschen Hoffnung

    Neue Forschung macht amputierten Menschen Hoffnung

    Amerikanischen Wissenschaftlern der Universität Boston ist es gelungen, die Pfote einer Ratte künstlich herzustellen, und dieser Erfolg macht vielen Menschen neue Hoffnung, die nach einem Unfall oder durch Krankheit ihre Gliedmaßen verloren haben. In weniger als zehn Jahren, so schätzen die Wissenschaftler um den Forschungsleiter Harald Ott, wird es vielleicht möglich sein, auch menschliche Hände, Füße, Arme und Beine künstlich zu erzeugen. Die Forscher am Massachusetts General Hospital sind neue Wege gegangen und haben mit ihrer Forschung und mit dem verblüffenden Ergebnis gezeigt, dass es möglich ist, Gliedmaßen zu schaffen, die voll funktionstüchtig sind und die in der Zukunft vielleicht eine herkömmliche Prothese ersetzen können.

    Ein neues Verfahren

    Das Team um den Österreicher Ott hat mit einem sogenannten Nährmedium eine Pfote wachsen lassen, die sowohl ein funktionierendes Gefäß, als auch ein Muskelgewebe besitzt. Möglich wurde das durch die Pfote einer toten Ratte, aus der die Forscher das Zellgewebe entfernt haben, bis sie keine Zellen mehr enthielt. Dann wurde die Pfote mit neuen frischen Zellen neu besiedelt, die zuvor in der Petrischale gezüchtet wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn aus der toten Pfote wurde wieder eine voll funktionsfähige Pfote.

    Im nächsten Schritt haben die Wissenschaftler den Arm eines Pavians komplett von allen Zellen befreit, um so nachzuweisen, dass sich die neue Methode auch für Primaten eignet und sich auch in diesen Fall anwenden lässt. In der humanen Medizin wird es aber sehr wahrscheinlich erst in zehn Jahren der Fall sein, und dann wird im Labor nicht sofort eine neue Hand, aber zumindest neues Muskelgewebe für diese Hand entstehen.

    Gewebe, was nachwächst

    Tagelang hat der schwierige Prozess gedauert, um die noch lebenden Zellen aus der Rattenpfote zu entfernen, bis nur noch die Grundstruktur übrig war. Dann wurden in den folgenden Tagen die einzelnen neuen Zellen wieder in die Pfote verbracht und es dauerte nicht lange, bis die Muskeln und das Gewebe damit begannen, wieder zu wachsen. Um das Wachstum zu stimulieren, wurde mit elektrischen Impulsen gearbeitet und der Besiedlungsprozess dauerte auf diese Weise nur knapp zwei Wochen.

    Für die Wissenschaftler in Boston war es erstaunlich, dass die Funktionstests so positiv ausgefallen sind, denn die Muskeln der künstlichen Pfote haben auf die elektrische Stimulation mit einer Kontrareaktion reagiert. Die Kraft, die von dieser Kontrareaktion ausging, hatte zu 80 % die Kraft, die auch eine natürliche Rattenpfote hat. Aber nicht nur mit einer Pfote war das Experiment ein voller Erfolg, denn es ist schon gelungen, mit der gleichen Methode auch Organe wie Nieren, Leber und das Herz von Tieren wieder funktionsfähig zu machen. Allerdings sind Gliedmaßen, vor allem beim Menschen, um einiges komplexer, was sich zeigte, als der Arm eines Pavians mit neuen Zellen besiedelt wurde.

    Hoffnung für viele Menschen

    Der weitere Versuch, den Unterarm eines Pavians mit neuen Zellen wieder funktionsfähig zu machen, zeigte, dass es noch ein weiter Weg ist, denn auch wenn die Muskeln funktionieren, was den Forschern noch Probleme macht, das ist der Aufbau der Nerven. Das sieht Harald Ott als die nächste große Herausforderung. Alleine in den USA leben über 1,5 Millionen Menschen, denen Gliedmaßen fehlen. Selbst wenn in den letzten Jahren beim Bau von Prothesen große Fortschritte gemacht wurden, im täglichen Leben kann auch eine noch so gute Prothese keinen gesunden Arm oder eine Hand ersetzen. Vor allem das Empfinden fehlt und genau das wollen die Wissenschaftler mit ihren Forschungen erreichen. Aber es müssen nicht nur die Muskeln künstlich aufgebaut werden, auch die Knochen, die Sehnen, Bänder und vor allem die Nerven stellen eine große Herausforderung dar.

    Mit den Forschungen aus den USA wurde aber jetzt der erste Schritt gemacht, und das gibt vielen amputierten Menschen wieder Hoffnung.

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  • Die DNA verrät die Lebenserwartung

    Die DNA verrät die Lebenserwartung

    Wie alt werde ich? Die meisten Menschen haben sich diese Frage mit Sicherheit schon einmal gestellt. Wissenschaftlern ist es jetzt geglückt, durch eine Blutmessung die Lebenserwartung zu bestimmen, und sie haben festgestellt, dass die Sterblichkeitsrate bei denen, die aus biologischer Sicht älter sind als sie tatsächlich an Jahren zählen, deutlich höher ist.

    Vier interessante Studien zur Lebenserwartung

    Ein internationales Team aus renommierten Forschern hat unter der Leitung der Universität von Edinburgh in Schottland vier sehr interessante Studien zum Thema Lebenserwartung erarbeitet. Diesen Studien nach ist das biologische Alter kein willkürlicher messbarer Wert, sondern kann mit der sogenannten DNA-Methylierung gemessen werden. Dieser sehr komplexe Vorgang findet im Inneren der Zellen statt und er ist dafür zuständig, welche Erbanlagen gut und welche weniger gut ausgeprägt sind. In der Folge kommt es zu bestimmten Merkmalen, die im fortgeschrittenen Alter auftreten und die den ganz natürlichen Prozess der Alterung vorantreiben. Mit dieser einzigartigen Messung lässt sich die Lebenserwartung einfacher und schneller bestimmen.

    So fanden die Forscher heraus, dass ein Mensch, dessen biologisches Alter fünf Jahre über dem tatsächlichen Alter liegt, eine um 21 % erhöhte Sterblichkeit hat und das immer vollkommen unabhängig von der jeweiligen Lebensführung und der Todesursache.

    Was beeinflusst das biologische Alter und damit auch die Lebenserwartung?

    Nach den Studien der Universität von Edinburgh spielt das biologische Alter eine entscheidende Rolle, wenn es um die Bestimmung der Lebenserwartung geht. Je geringer der Abstand zwischen dem biologischen und dem tatsächlichen Alter ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Lebenserwartung hoch ist. Allerdings ist bis heute noch nicht endgültig geklärt, was das biologische Alter eigentlich ausmacht. Sind es die Gene oder ist es doch der Lebensstil?

    Fest steht allerdings, dass es Dinge gibt, die das biologische Alter schneller vorantreiben, wie zum Beispiel eine ungesunde Lebensweise. Rauchen und Alkohol sorgen dafür, dass wir schneller altern und auch zu wenig Bewegung und Übergewicht lassen viele Menschen nicht nur älter aussehen, sie erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit, dass zwischen dem biologischen Alter und dem tatsächlichen Alter eine große Lücke klafft.

    Wie sicher sind die Erkenntnisse?

    „Man ist so alt, wie man sich fühlt“, sagt ein Sprichwort und viele, die heute die 70 überschritten haben, fühlen sich noch fit, gesund und jung. Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen der jüngeren Generation, die sich zeitweise alt fühlen, ohne dass das Etwas über ihr biologisches Alter aussagt. Sicher spielen die Erbanlagen eine wichtige Rolle, denn wer aus einer Familie stammt, in der ein hohes Alter bei bester Gesundheit erreicht wurde, der kann bei einer vernünftigen und gesunden Lebensweise ebenfalls davon ausgehen, länger jung zu bleiben.

    Das Forscherteam kann nicht jedem Menschen verbindlich sagen, wie alt er wird, aber sie haben eine Möglichkeit gefunden, das biologische Alter im Vergleich zum tatsächlichen Alter auszurechnen. Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch lebt anders, insofern wird es wahrscheinlich nie möglich sein, hier verbindliche Aussagen zu machen. Die Kernaussage der Studien ist aber, dass jeder, der gesund lebt, rein theoretisch ein hohes Alter erreichen kann, über alles andere sollte man sich keine allzu großen Sorgen machen, denn Sorgen lassen jeden schnell altern.

    Bild: © Depositphotos.com / SergeyNivens

  • Wie gesund ist Matcha Tee?

    Wie gesund ist Matcha Tee?

    Alle die gerne Tee trinken und die ein paar Pfunde verlieren wollen, die sollten sich über Matcha Tee schlau machen, denn dieser Tee ist ein echtes Allroundtalent. Matcha Tee kommt aus Japan und seine heilende Wirkung wird im Land der aufgehenden Sonne schon seit Jahrtausenden sehr geschätzt und bis heute gehört es zum guten Ton seinen Gäste im Rahmen einer aufwendigen Tee Zeremonie, eine Schale Matcha Tee anzubieten. Seit einigen Jahren ist Matcha Tee auch in Europa bekannt und hat sich sehr schnell einen guten Namen als Lifestyle Tee gemacht, aber auch als ein Tee der eine positive Wirkung auf die Gesundheit hat. Was genau ist Matcha Tee und was hat dieser grüne Tee was andere Tees nicht haben?

    Was ist im Matcha Tee enthalten?

    Es sind die einzigartigen Inhaltsstoffe die Matcha Tee zu einem besonderen Tee machen. Wer aus einem Gramm des gemahlenen Teepulvers und 80 Millilitern heißem Wasser einen Tee aufbrüht der trinkt eine ganze Menge pure Gesundheit. Im Matcha Tee sind enthalten:

    • Eine Substanz die ähnlich wie Koffein oder Teein eine belebende Wirkung hat in die den Kreislauf in Schwung bringt. Die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht und man fühlt sich lange frisch und munter. Vor dem Schlafengehen sollte man allerdings keine Matcha Tee trinken, denn er hält wach.
    • Theanin, eine Aminosäure ist ebenfalls im Matcha Tee zu finden. Auch Theanin sorgt für Vitalität, es macht munter und sorgt für eine bessere Aufnahmefähigkeit und Reaktion. Zugleich sorgt Theanin aber auch für Entspannung und hellt die Stimmung auf. Bei der Prävention und der Behandlung von Alzheimer, Parkinson und bei Schlaganfällen spielt diese Aminosäure eine wichtige Rolle.
    • Das Tannin im Matcha Tee hat eine beruhigende Eigenschaft und es wirkt desinfizierend. Wer Probleme mit dem Magen oder dem Darm hat, der sollte Matcha Tee trinken.
    • Matcha Tee enthält aber auch zahlreiche Proteine die Energie spenden, sowie Kalzium, Kalium, Catechine, Eisen und die Vitamine B1, B2, Karotin und Vitamin C.

    Zusammen sorgen diese Inhaltsstoffe dafür das Matcha Tee so gesund ist und auch als Schlankmacher einen guten Namen hat. Die Wirkung des Tees macht sich aber erst dann bemerkbar wenn am ihn regelmäßig trinkt.

    Was Matcha Tee aber zusätzlich auszeichnet das sind sein sehr guter ORAC-Wert der bei 1573 liegt. Die Buchstaben ORAC sind die Abkürzung für Oxigen Radical Absorbing Capacity und dieser Wert zeigt an wie gut ein Lebensmittel ist die sogenannten freien Radikalen zu stoppen und sie unschädlich zu machen. Es sind die reaktiven Moleküle im Sauerstoff die im gesamten Organismus dafür sorgen können das es zu oxidativen  Stress kommt und das kann dann Krankheiten wie zum Beispiel Krebs auslösen. Je höher der ORAC-Wert ist um so stärker kann kämpft diese Lebensmittel gegen den oxidativen Stress und damit auch gegen die freien Radikalen an und der Wert des Matcha Tees ist sehr hoch.

    Studien über Matcha Tee

    In den 1970er Jahren die ersten wissenschaftlichen Studien über Matcha Tee verfasst wurden, war schnell klar wie wirksam dieser Tee ist. In den letzten 20 Jahren wurde immer wieder über den grünen Tee geforscht und es wurde immer klarer das Matcha Tee mehr als nur eine gute Eigenschaft hat. So wurde 2006 von Neurowissenschaftlern in Berlin nachgewiesen das die Wirkstoffe im Matcha Tee bei Chorea Huntington Besserung bringen können. Zwei Jahre später wies das gleiche Team nach das Matcha Tee auch eine günstige Wirkung hat wenn es Alzheimer und Parkinson geht.

    Das im Matcha Tee enthaltenen Catechine können die Entstehung von Krebs und das Wachstum von Tumoren zumindest hemmen, was in klinischen Tests nachgewiesen wurde. Bei einer Studie mit 40.000 Teilnehmern wurde darüber hinaus nachgewiesen das sich Matcha Tee positiv auf dem Cholesterinspiegel auswirkt.

  • Den Appetit einfach ausschalten

    Den Appetit einfach ausschalten

    Diäten sind meist furchtbar langweilig und sie führen nur selten wirklich zum Erfolg. Auch wer mit einer Diät abnimmt, der wird früher oder später wieder zunehmen, denn der berüchtigte Jo-Jo-Effekt sorgt dafür, dass die Pfunde, die man zuvor so mühsam abgenommen hat, schnell wieder auf den Hüften sind. Jetzt kommt aus den USA eine Nachricht, die allen die abnehmen wollen, viel Freude machen wird, denn Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben Gehirnzellen gefunden, die für den Appetit verantwortlich sind.

    Eine Art Schaltzentrale

    Die Forscher des Californium Institut of Technologe haben mit ihrer Entdeckung vielleicht eine Möglichkeit gefunden, die eine effektive Therapie bei Menschen mit Fettsucht und Anorexie möglich machen. Bei Versuchen mit Mäusen wurde jetzt von Professor David Andersen und seinem Team ein Areal im Gehirn gefunden, das das Verlangen nach Essen einfach stoppen kann. Diese Zellen im Gehirn haben dabei die Funktion einer Schaltzentrale und sie sind in der Lage bestimmte Botenstoffe frei zu setzen, die bei der Reduktion des Gewichts helfen können.

    Bislang wurde dieses Areal nur bei Mäusen und Ratten gefunden, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Menschen eine solche Schaltzentrale haben. Wenn es gelingt, dieses Areal nachzuweisen, dann kann es auch entsprechend stimuliert werden. Mit der entsprechenden Stimulation, zum Beispiel durch einen gezielten Laserstrahl, kann das Verlangen nach Essen einfach abgeschaltet werden. Aber die richtige Stimulation kann auch dafür sorgen, dass keiner mehr als satt ist, denn wenn die Schaltzentrale die richtigen Befehle bekommt, dann ist man nach einer Mahlzeit gut gesättigt und hat keinen Appetit mehr. Bei den Versuchstieren im Labor funktioniert diese Stimulanz übrigens ausgezeichnet.

    Die perfekte Therapie

    Wenn die Ergebnisse der amerikanischen Forscher weiterhin so gut Fortschritte machen, dann kann es in den nächsten Jahren bereits eine Therapie geben, die sowohl denjenigen helfen kann, die fettsüchtig sind, als auch denjenigen, die unter Magersucht leiden. Essstörungen nehmen immer mehr zu, denn viele Menschen essen deutlich mehr als ihnen bekommt und andere verbringen ihren Alltag damit, Kalorien zu zählen und Sport zu treiben. In beiden Fällen leidet die Lebensqualität erheblich und mit einer neuen umfassenden Therapie kann beiden Gruppen geholfen werden.

    Auch den sogenannten Pegelessern könnte geholfen werden, wenn es den Wissenschaftlern gelingt, auch im menschlichen Gehirn die Schaltzentrale zu stimulieren. Pegelesser essen den lieben langen Tag, ohne dass sie wirklich Hunger haben. Auf diese Weise nehmen sie stetig mehr Nahrung zu sich als sie eigentlich brauchen und das führt früher oder später zu massivem Übergewicht.

    Die Wissenschaftler in Kalifornien forschen weiter und sie sind sich sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis der Durchbruch geschafft ist. Trotzdem sollte die Aussicht auf die neue Therapie nicht der Anlass sein, immer mehr zuzunehmen. Essen ist lebenswichtig, aber es sollte nicht der Mittelpunkt des Lebens sein. Ähnlich wie bei einer Verkleinerung des Magens, müssen Übergewichtige auch nach einem Eingriff im Gehirn ihr Essverhalten sehr genau überdenken und den Willen haben, das Gewicht zu halten.

    Ein Meilenstein?

    Währen die Ärzte in den USA schon laut über die Möglichkeiten der möglichen Therapie in allen Einzelheiten nachdenken, sind die Kollegen aus Europa eher skeptisch. Sie sind der Ansicht, dass ein Eingriff im menschlichen Gehirn sehr viele Gefahren birgt und dass diese Möglichkeit, das Gehirn entsprechend zu stimulieren, Menschen noch mehr dazu einlädt, über die Stränge zu schlagen. Wer gerne und viel isst, der muss sich in Zukunft keine Gedanken mehr über das Abnehmen machen, denn wenn die Kilos nicht verschwinden, dann wird das Gehirn entsprechend manipuliert. Diesen Ansatz sehen die Ärzte in Europa mit großer Besorgnis und sie plädieren schon heute dafür, diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn das Über- oder Untergewicht des Patienten lebensbedrohlich wird.

    Bildquelle: Depositphotos.com // g_studio