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  • Sex-Roboter auf Vormarsch – Moralisch verwerflich oder nicht?

    Sex-Roboter auf Vormarsch – Moralisch verwerflich oder nicht?

    Die Wissenschaft schlägt Alarm, weil sich die Sex-Roboter auf dem Vormarsch befinden und die ethische Sicht des Menschen auf den Sex radikal verändern könnten. Die heutigen Sex-Roboter sind mit den so genannten Gummipuppen nicht mehr vergleichbar, weil sie technisch hochentwickelt und mit einer weichen synthetischen Haut überzogen sind. Aktuelle Generationen derartiger mechanischer Sex-Dienerinnen können sich mittlerweile realistisch bewegen und wie echte Menschen agieren. In den USA plant ein Roboterhersteller für das Jahr 2016 die Markteinführung eines Sex-Roboters, der in der Lage sein soll zu sprechen. Diese Entwicklung finden vor allem Technikbegeisterte faszinierend, aber auch sehr schüchterne verschlossene Menschen betrachten diesen Trend mit großer Erwartungshaltung.

    Ethische Diskussion über Sex-Roboter

    Die Ethikveranstaltung Ethicomp 2015 diente als Diskussionsplattform bezüglicher ethischer Fragen zur Computertechnik. Auf der Konferenz wurde von Wissenschaftlern die Kampagne »Campaign Against Sex Robots« präsentiert verbunden mit dem Ziel ethische Regeln für Roboter festzulegen. Die Robotikexperten Kathleen Richardson (DeMofort University, Leicester) und Erik Billing (Universität Skövde, Schweden) zeichnen verantwortlich für die Kampagne.

    Der Hintergrund der Kampagne ist der, dass die Mehrzahl der Kunden von Herstellern für Sex-Roboter vor allem Männer sind, die künstliche Frauen erwerben. Das Bild der Frau als Sexobjekt würde durch diesen Trend eine Verstärkung erfahren. Die Ethiker wollen mit ihren Aufruf besonders Programmierer und Informatiker ansprechen. Sie fordern die IT-Experten dazu auf keine Software für Sex-Roboter zu programmieren oder keine Hardware entwickeln. Nach Ansicht der beiden Roboterexperten würden Frauen zu Objekten degradiert. Das Mitgefühl des Menschen würde negativ beeinflusst, weil Sex-Roboter stets willig seien und dafür keine wechselseitige Partnerschaft erforderlich sei. Gegen die Gewalt gegen Prostituierte könnten künstliche Wesen, die der sexuellen Befriedigung dienen, nicht entgegenwirken und das Gewaltproblem nicht lösen.

    Sex-Roboter werden menschlicher

    Die Roboter werden mit jeder Generation und dem technologischen Fortschritt immer menschlicher. Diese Entwicklung gilt als besorgniserregend, weil einige Wissenschaftler damit rechnen, dass die künstliche Intelligenz der Roboter und Maschinen in bereits 20 bis 50 Jahren höher sein könnte als beim Menschen. In Zukunft könnten Sex-Roboter, Roboter in Altenheimen und robotische Sicherheitskräfte zu einem normalen Bild in den Städten gehören. Die Robotik wird sich weiterentwickeln und hier gilt Japan als führendes Land. Ein japanisches Altenheim setzt bereits Pflegeroboter ein und verzichtet fast völlig auf menschliches Personal.

    Die dystopische Sichtweise sieht Roboter als gefährlich an, weil vor allem autonome selbstdenkende Maschinen in Zukunft beim Militär eingesetzt werden könnten. Zum Beispiel entwickelt das US-Unternehmen Boston Dynamics seit Jahren hochentwickelte Robotermaschinen, die eines Tages menschliche Soldaten ersetzen sollen. Die Integration ethischer Grundsätze in die Steuersoftware aller Arten von Robotern kann helfen die Skepsis gegenüber der Robotik abzubauen.

    Normale Haushalte mit einem durchschnittlichen Einkommen können sich derzeit keine Roboter leisten, weil sie sehr teuer sind und einige 100.000 Euro kosten können. In Wohnungen und Häusern könnten Haushaltsroboter uns Menschen allerdings entlasten, damit wir den wirklich wichtigen Dinge des Lebens widmen können. Die Robotik hat mit Staubsaugerrobotern und Roboter-Räsenmähern zumindest in wohlhabenden Haushalten schon Einzug gehalten. Die Beziehungen und Erotik könnte durch Sex-Roboter massiv beeinflusst werden, weshalb unbedingt ethische Regeln in der Programmierung eingestellt werden sollten, damit derartige künstliche Gespielinnen auch mit einem gewissen Respekt begegnet wird.

    Die Roboterindustrie wird sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer wichtigen Branche mit Milliardenumsätzen und Millionen Beschäftigten entwickeln. Der Film »Der 200 Jahre Mann« und die Filmreihe »Terminator« haben zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Robotik. Die erste Sichtweise ist utopisch positiv verbunden mit ethischen Fragen wie menschlich ein Roboter sein darf, während »Terminator« die Welt finster zerstörerisch dystopisch sieht.

    Bild: © Depositphotos.com / Lukatme1

  • Fernbeziehungen sind nicht das Gelbe vom Ei

    Fernbeziehungen sind nicht das Gelbe vom Ei

    Die Liebe geht ihre eigenen Wege und in der heutigen Zeit leben immer mehr Paare in einer Fernbeziehung. Solche Beziehungen können aus den unterschiedlichsten Gründen zerbrechen und das Paar wieder getrennte Wege gehen. Unabhängig vom Trennungsgrund können Fernbeziehungen nicht immer das Gelbe vom Ei sein. Vor allem die Entfernung kann eine solche Beziehung auf eine harte Probe stellen.

    Bei Fernbeziehungen ist Vertrauen von enormer zentraler Bedeutung

    Das Vertrauen spielt wie in jeder Beziehung eine wichtige Rolle, aber in einer Fernbeziehung ist es noch von stärkerer Bedeutung. Neben dem Vertrauen muss die Liebe sehr stark sein, vor allem wenn das Paar nicht nur Hunderte, sondern Tausende Kilometer voneinander entfernt wohnt. Die moderne Kommunikation per Facebook, Skype und WhatsApp verkürzt das Gefühl die Freundin oder Freund nicht bei sich zu haben. Eine regelmäßige Kommunikation ist sehr wichtig und kann eine Fernbeziehung festigen.

    Das Vertrauen kann im schlimmsten Fall jedoch zerstört werden, wenn sich einer der Partner in der Beziehung unehrlich verhält und zum Beispiel fremdgeht. Die Gefahr eines Fremdgehens besteht in jeder Beziehung, doch in einer Fernbeziehung ist das Risiko deutlich höher. Nur bei einem sehr guten gegenseitigen Vertrauen und Ehrlichkeit kann die »Fremdgeh«-Gefahr gebannt werden. Ist die Liebe aufrichtig und ehrlich, wird keiner den anderen hintergehen.

    Mobilität und erste gemeinsame Wohnung

    Die Mobilität spielt in einer Fernbeziehung neben Vertrauen, Ehrlichkeit und Liebe eine starke Bedeutung. Wer mit Bus, Bahn oder Auto mehrere hundert Kilometer anreist, sieht sich mit hohen Fahrtkosten konfrontiert. Die Fahrtkosten sollten sich beide Partner teilen, vor allem dann wenn man sich regelmäßig sehen möchte. Im Durchschnitt sehen sich Paare, die in einer Fernbeziehung leben alle zwei bis drei Wochen. An Feiertagen können es mehrere Tage sein, die zusammen verbracht werden. Besteht zwischen beiden eine enge Verbundenheit, starke Liebe und Ehrlichkeit steht einer ersten gemeinsamen Wohnung nichts mehr im Wege.

    Im Vorfeld der ersten gemeinsamen Wohnung sollte geklärt werden, auf welche Weise die Miete bezahlt wird und wie die allgemeinen Lebenshaltungskosten aufgeteilt werden sollen. Bewährt haben sich Gemeinschaftskonten, auf denen jeder die Hälfte der Miete einzahlt oder Geld für größere Anschaffungen eingezahlt wird.

    Bestehen Probleme in der Beziehung gilt diese zu lösen und gelöst werden diese am besten in gemeinsamen sachlichen Gesprächen ohne allzu emotional zu sein. Sensible Themen in einer Partnerschaft sind besonders die Finanzen, Sex, Hobbys, der Freundeskreis und unterschiedliche Lebensvorstellungen.

    Je länger eine Fernbeziehung oder Beziehung dauert, desto mehr offenbaren sich negative Punkte am Partner, die einem in der ersten Zeit nicht aufgefallen sind und jetzt umso stärker ins Gewicht fallen. Wenn es zu einer Entfremdung zwischen einem Paar kommt, ist dies ein Alarmsignal und unbedingtes Handeln erforderlich, damit die instabile Beziehung noch gerettet werden kann. Im schlimmsten Fall muss ein Paartherapeut eingeschaltet werden, der hilft, die Beziehung wieder ins Lot zu bringen.

    Bild: © Depositphotos.com / eelnosiva

  • Schwangerschaftsdemenz – mehr als nur ein Mythos

    Schwangerschaftsdemenz – mehr als nur ein Mythos

    Schwangerschaftsdemenz klingt auf den ersten Blick schlimmer als es eigentlich ist, trotzdem ranken sich um die Schwangerschaftsdemenz viele Mythen. Viele Frauen sind von diesem Phänomen in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft betroffen, und es ist nicht immer einfach, damit umzugehen, wenn plötzlich die richtigen Worte fehlen und Vergesslichkeit zum Alltag gehört. Schwangerschaftsdemenz heißt, in den Supermarkt zu gehen und dann nicht mehr zu wissen, was man eigentlich kaufen wollte, aber Schwangerschaftsdemenz heißt auch, nicht mehr in die eigene Wohnung zu können, weil man vergessen hat, wo der Schlüssel ist.

    Welche Ursachen hat eine Schwangerschaftsdemenz?

    Während einer Schwangerschaft spielen die Hormone bekanntlich ein bisschen verrückt und in der Zusammenstellung der Hormone sind auch die Ursachen für eine Schwangerschaftsdemenz zu finden. In früheren Zeiten war eine Schwangerschaftsdemenz ein sicheres Zeichen dafür, dass die Frau ein kleines Mädchen erwartet, denn Mädchen machen vergesslich. Jetzt haben Studien bewiesen, dass an dieser Aussage tatsächlich etwas dran ist, denn bei Frauen, die ein Mädchen erwarten, sind die Symptome der Schwangerschaftsdemenz deutlich stärker ausgeprägt wie bei den Frauen, die mit einem Sohn schwanger sind. Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang mit den unterschiedlichen Botenstoffen gibt, die ungeborene Kinder aussenden, und diese Botenstoffe beeinflussen unter anderem auch das Gedächtnis. In Versuchen wurde festgestellt, dass Frauen, die einen Sohn erwarten, eine bessere Gedächtnisleistung als diejenigen haben, die eine Tochter erwarten.

    Unangenehm und oft peinlich

    Frauen, die unter einer Schwangerschaftsdemenz leiden, stoßen im alltäglichen Leben oft an ihre Grenzen. So ist es zum Beispiel peinlich, wenn die beste Freundin aus dem Restaurant anruft und der Schwangeren dann erst einfällt, dass sie dort schon vor einer Stunde verabredet war. Auch Termine beim Arzt werden einfach vergessen, ebenso Besuche bei den Schwiegereltern oder ein Treffen mit Freunden im Café. Mit einer echten Demenz, wie sie im Alter auftritt, hat eine Schwangerschaftsdemenz allerdings nichts zu tun, denn eine Schwangerschaftsdemenz ist nur vorübergehend und in den allermeisten Fällen schon wenige Wochen nach der Geburt des Kindes wieder verschwunden und kommt auch nicht wieder.

    Tipps gegen die Schwangerschaftsdemenz

    Frauen, die unter Schwangerschaftsdemenz leiden, fühlen sich oftmals verunsichert, wie sie mit der veränderten Situation umgehen sollen. Viele wollen einfach nicht akzeptieren, dass sie unter Vergesslichkeit leiden und fürchten, als „blöd“ abgestempelt zu werden. Ein Mittel gegen Schwangerschaftsdemenz gibt es nicht und es ist auch nicht notwendig, denn es gibt einige sehr effektive Tricks, wie man mit der Schwangerschaftsdemenz umgehen kann. Zu diesen Tipps und Tricks gehören unter anderem:

    • Wichtige Termine aufschreiben und die Liste gut sichtbar, zum Beispiel an den Kühlschrank oder an den Badezimmerspiegel kleben
    • Die Memory-Funktion des Smartphones nutzen und sich einfach automatisch an wichtige Dinge erinnern lassen
    • Nicht zu viele Termine auf einmal machen. Besser ist es, alle Termine auf die ganze Woche zu verteilen

    Um mit der Schwangerschaftsdemenz zurechtzukommen, sollte sich die Schwangere viel Ruhe gönnen. Einfach mal hinlegen und ein Buch lesen oder Musik hören, ist sehr entspannend und macht den Kopf frei. Viel trinken kann auch hilfreich sein, zum Beispiel Mineralwasser und ungesüßten Tee, am Tag dürfen es ruhig anderthalb Liter sein. Eine ausgewogene Ernährung mildert nicht nur die Symptome einer Schwangerschaftsdemenz, sie hilft auch dabei, dass sich in der Schwangerschaft nicht allzu viele Kilos ansammeln. Ausgiebige Spaziergänge können ebenfalls dabei helfen, das Gehirn wieder in Schwung zu bringen, außerdem sind sie sehr gesund für Mutter und Kind. Frauen, die noch arbeiten, sollten immer mal wieder eine kleine Pause einlegen und versuchen zur Ruhe zu kommen, denn auch zu langes konzentriertes Arbeiten ist für eine Schwangerschaftsdemenz nicht gerade von Vorteil.

    Wen die Schwangerschaftsdemenz erwischt, der muss sich in Geduld üben und warten, bis das Baby geboren ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Astroid

  • Devil’s Breath – eine neue Droge ist auf dem Vormarsch

    Devil’s Breath – eine neue Droge ist auf dem Vormarsch

    Devil’s Breath – der Atem des Teufels ist eine neue Droge, die aus Südamerika nach Europa kommt. In der letzten Woche mussten wiederholt Touristen in der französischen Hauptstadt Paris die Bekanntschaft mit Devil’s Breath machen, denn Banden aus Kolumbien und China haben mit der Droge mindestens 20 Menschen willenlos gemacht, sie anschließend ausgeraubt und dann sich selbst überlassen. Die Geschädigten waren nach einigen Stunden wieder bei klarem Verstand, konnten sich jedoch an nichts mehr erinnern. Das Teuflische an Devil’s s Breath ist, dass die Täter die Droge ihren Opfern einfach ins Gesicht pusten.

    Was genau ist Devil’s Breath?

    Es ist der Wirkstoff Scopolamin, der Devil’s Breath so gefährlich macht. Scopolamin kommt im Samen der auch in Deutschland so schön blühenden Engelstrompeten vor, aber während die Pflanze hierzulande nur als Zierpflanze blüht, wird sie vor allem in Ecuador, in Kolumbien und in Venezuela auf großen Feldern angebaut. Scopolamin gehört zur Familie der Alkaloide und hat eine beruhigende Wirkung, wenn es niedrig dosiert wird, bei höherer Dosierung hingegen macht es apathisch und vollkommen willenlos. Das Alkaloid hat in Geheimdienstkreisen und auch beim Militär einen einschlägigen Ruf, denn es wird seit den 1950er Jahren bei Befragungen als eine Art Wahrheitsserum eingesetzt. Auch Josef Mengele, der Nazi-Arzt, machte mit Scopolamin in den Konzentrationslagern Experimente. Heute gilt Devil’s Breath als die gefährlichste Droge der Welt.

    Eine schnelle Wirkung

    Es dauert nur wenige Minuten, dann entfaltet Devil’s Breath seine ganze gefährliche Wirkung. Da die Droge weder einen eigenen Geschmack noch Geruch hat, kann sie ohne Probleme in einen Drink gerührt oder ins Essen gemischt werden. In Paris wurde das Pulver den Betroffenen einfach ins Gesicht gepustet, daher auch der Name der Atem des Teufels. Wer den Wirkstoff Scopolamin einatmet, der wird zu einem Zombie, wenn man es salopp ausdrücken will. Laut Polizeibericht aus Paris hat es Fälle gegeben, wonach diejenigen, denen Devil’s Breath ins Gesicht gepustet wurde, den Tätern sogar dabei geholfen haben, die eigene Wohnung oder das Hotelzimmer auszurauben, ohne sich später daran erinnern zu können. Devil’s Breath macht völlig willenlos und dem gegenüber hörig, der es einsetzt.

    Keine Nebenwirkungen

    Bislang galt das als K. o.-Tropfen bekannte Beruhigungsmittel Rohypnol als Droge, die Menschen willenlos macht, aber bei K. o.-Tropfen gibt es unerwünschte Nebenwirkungen, zu denen bei der falschen Dosierung auch der Tod gehört. Bei Devil’s Breath ist das anders, denn hier gibt es so gut wie keine bekannten Nebenwirkungen. Vor allem in Kolumbien machen sich Banden die Wirkung von Devil’s Breath zunutze und gehen mit der Droge in der Hosentasche auf Diebestour. Es werden haarsträubende Geschichten über die Droge erzählt, sodass zum Beispiel Partygänger, denen Scopolamin verabreicht wurde, die Diebe in ihre Wohnung gelassen haben und ihnen anschließend sogar dabei behilflich waren, alle Wertgegenstände ins Auto zu tragen. Am nächsten Morgen konnte sich niemand mehr an irgendetwas erinnern. Für die Polizei wird es damit unmöglich, eine Beschreibung des Täters zu bekommen. Diese Erfahrung musste jetzt auch die Polizei in Paris machen, denn die beraubten Touristen wussten von nichts mehr.

    Bild: © Depositphotos.com / Mizina

  • Die besten Tipps für das Lüften

    Mief raus, frische Luft rein

    Baierbrunn (ots) – Anmoderationsvorschlag: Wer kennt das nicht: Man kommt in die Wohnung oder ins Büro und die Luft ist zum Schneiden. In diesem Mief halten wir uns laut Umweltbundesamt bis zu neun von zehn Stunden auf. Wie man trotzdem genug frische Luft bekommt, verrät uns Petra Bröcker:

    Sprecherin: In Wohnungen, Schulen und Büros ist die Luft oft abgestanden, stickig oder sogar mit Schadstoffen belastet. Doch zumindest in der eigenen Wohnung können wir für frischen Wind sorgen. Tipps von Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

    O-Ton Peter Kanzler: 16 sec.

    „Achten Sie in Ihrer Wohnung auf schadstoffarme Produkte. Das gilt vor allem für Teppiche, Möbel und auch Wandfarbe. Produkte die keine oder wenig Schadstoffe enthalten erkennen Sie an dem Umweltzeichen ‚Blauer Engel‘. Ebenfalls sehr wichtig: Lüften Sie ausreichend und vor allem richtig.“

    Sprecherin: Beim Lüften gilt: Viel hilft viel!

    O-Ton Peter Kanzler: 17 sec.

    „Unverzichtbar ist das sogenannte Stoßlüften. Also zweimal am Tag die Fenster weit öffnen und einige Minuten lüften. Öffnen Sie auch die Türen der Wohnung und sorgen Sie kurzzeitig für Durchzug. Kipplüftung bringt indes wenig. Es erhöht nur die Heizkosten und sorgt für wenig Luftaustausch.“

    Sprecherin: Wer nicht ausreichend lüftet, bekommt leicht Probleme mit Schimmelbildung. Vor allem, wenn die Wohnung schlecht gedämmt ist:

    O-Ton Peter Kanzler: 17 sec.

    „Wenn man zu wenig lüftet, trifft bei einer schlechten Isolation warme Raumluft auf kalte Wände. Dort schlägt sich dann Luftfeuchtigkeit nieder und das ist der ideale Nährboden für Schimmelpilz. In älteren und schlecht gedämmten Wohnungen ist Lüften deshalb ganz besonders wichtig.“

    Abmoderationsvorschlag:

    Zimmerpflanzen und Möbel aus massivem Holz können das Raumklima verbessern, schreibt die „Apotheken Umschau“. Und manche Apotheken bieten einen Raumklima-Service an. Wer die Luft in der Wohnung verbessern möchte, findet dort kompetente Beratung.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3115082
  • Prima Klima / Gesund wohnen durch richtiges Lüften

    Baierbrunn (ots) – Raumluft kann ein Gesundheitsrisiko sein. Denn in Innenräumen sammeln sich oft Schadstoffe an, die Atemwege reizen und zu Kopfschmerzen und Allergien führen können. Innenraumluft-Experte Dr. Heinz-Jörn Moriske plädiert daher in der „Apotheken Umschau“ für „intelligentes Wohnverhalten“: „Wir reduzieren das Problem gern auf Schadstoffquellen und drücken uns gern vor der Eigenverantwortung“, sagt der Mitarbeiter des Umweltbundesamtes. Der häufigste Fehler: zu wenig Lüften. Chemische Schadstoffe reichern sich dann in der Raumluft an und bekommen oft Gesellschaft von biologischen – von Schimmelpilzen. Besonders gefährdet sind schlecht gedämmte Wohnungen mit dicht schließenden Fenstern. Der Tipp des Experten: zwei Mal täglich Stoßlüften und für Durchzug sorgen, bei feuchter Luft oder Geruchsbildung auch öfter. Dauerhaft gekippte Fenster empfiehlt er indes höchstens nachts bei gedrosselter Heizung. Wer Schadstoffe in seiner Wohnung vermutet, könne zudem eine Raumluftanalyse vornehmen lassen.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3111647