Schlagwort: Wunde

  • Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Kein Sinnesorgan hat eine so große Bedeutung wie das menschliche Auge, denn nur mit den Augen können wir die Welt sehen und erkennen. Das Auge nimmt alle visuellen Reize wahr, die von außen kommen und verwandelt sie in elektrische Impulse. Die so gewonnenen Informationen werden dann über den Sehnerv direkt an das Gehirn weiter gegeben. Das menschliche Auge ist ein Wunderwerk aus vielen verschiedenen Bausteinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Der Augapfel, die Augenmuskeln, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen – das sind grob gesagt die wichtigen Bausteine, die uns das Sehen ermöglichen.

    Das menschliche Auge und seine Bausteine

    Der Bulbus oculi, der Augapfel, ist das, was vom Auge außen zu sehen ist, alle anderen Bausteine spielen ihre Rollen von der Außenwelt versteckt. Da ist der Bewegungsapparat mit den Augenmuskeln und die Tenon-Kapsel, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen, zu denen die Bindehaut, die Augenhöhle, die Augenlider und der Tränenapparat gehören. Der Augapfel ist dafür zuständig, die Lichtreize, wahrzunehmen, die von außen kommen. Er ist rund und etwas kleiner als ein Tischtennisball, und im Inneren des Augapfels verbergen sich der Glaskörper, die Linse und die Augenkammern. Der Augapfel selbst besteht aus drei Schichten, der äußeren, der mittleren und der inneren Augenhaut.

    Wie können wir sehen?

    Die Arbeit des Auges ist ein sehr komplexer Vorgang, der nur durch das enge Teamwork zwischen den Augen und dem Gehirn funktioniert. Um überhaupt sehen zu können, bedarf es einer Lichtquelle, und das kann zum Beispiel die Sonne oder eine Lampe sein. Wenn das Licht auf das menschliche Auge fällt, dann trifft es zunächst einmal auf die Hornhaut, dann auf die Pupille, dann die Linse und den Glaskörper und landet schließlich bei der Netzhaut. Die erste Station, die Hornhaut ist transparent und hat keine Gefäße, die Hornhaut ist das Fenster des Auges. Die zweite Station ist die Pupille, sie reguliert, wie viel des Lichts tatsächlich auf die Netzhaut kommt. Ist es dunkel, dann wird die Pupille größer, damit möglichst viel Licht hereinkommt, ist es hell, dann zieht sie sich zusammen und wird klein.

    Durch die Regenbogenhaut, die die Pupille umschließt, trifft das Licht dann auf die Linse und da diese gewölbt ist, werden die Lichtstrahlen hinter der Linse gebündelt und laufen dann auf der Netzhaut zusammen. Da die Linse ihre Form verändern kann, ist das menschliche Auge in der Lage, Dinge aus der Nähe und aus der Entfernung zu fokussieren. Das Bild, das schließlich auf der Netzhaut abgebildet wird, steht auf dem Kopf, aber über den Sehnerv kommen die Impulse der Nerven zur Sehrinde im Gehirn. Das Gehirn muss dann nur noch die gesendeten Signale auswerten und das Bild um 180° Grad drehen.

    So wird das Auge optimal geschützt

    Das menschliche Auge ist sehr empfindlich und muss entsprechend geschützt werden. Dazu hat die Natur verschiedene Schutzvorrichtungen eingebaut, die das Auge vor Schweiß, Staub, Schmutz, Nässe, Trockenheit und auch vor Bakterien schützt. Damit die Augen nicht so schnell verletzt werden können, liegen sie in knöchernen Augenhöhlen, einer Art Mulde im Gesichtsschädel, die den Augapfel umschließt. Die Augenhöhle, die sogenannte Orbita, setzt sich aus sieben Schädelknochen zusammen, die aneinandergrenzen. In der Augenhöhle sind Öffnungen, durch die sich die Gefäße ziehen und an zwei Stellen ist die Augenhöhle sehr zerbrechlich. Der Orbita-Boden und die seitliche Innenwand können zum Beispiel bei einem Faustschlag auf das Auge sofort brechen. Das menschliche Auge wird aber auch durch, zwei bewegliche Hautfalten geschützt, die Augenlider, die die vordere Seite des Auges bedecken und den Augapfel vor Druck von außen absichern. Zudem können Fremdkörper wie Staub oder Schweiß so nicht an den Augapfel dringen, und die Augen werden auch vor dem Austrocknen geschützt.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph

  • Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.

    Nicht nur für die Gesundheit schädlich

    Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.

    Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen

    Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.

    Die Angst vor dem Entzug

    Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.

    Immer individuell

    Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.

    Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?

    Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.

    Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.

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    Absurde und gefährliche Diäten im Trend

    Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.

    • Asthmaspray-Diät

    Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.

    • Abführmittel-Diät

    Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.

    • Rohkost-Diät

    Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.

    Quelle: Spiegel.de
    Quelle: Spiegel.de

    Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    • Bockwurst-Wodka-Diät

    Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.

    • Diäten der Hollywood-Stars

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis4Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.

    Crashdiät vs. gesunde Ernährung

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis5Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:

    • Diättagebuch

    Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.

    • Diät in den Alltag integrieren

    Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.

    • Stoffwechsel ankurbeln

    Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.

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  • Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Etwa eine Million Menschen weltweit infiziert sich jedes Jahr mit Tetanus, einer Krankheit, die viele unter ihrem deutschen Namen Wundstarrkrampf kennen. Die Infektionskrankheit Tetanus tritt in Deutschland allerdings relativ selten auf, denn viele Deutsche sind geimpft und auch die hygienischen Verhältnisse sind hierzulande so gut, dass der Erreger kaum eine Chance hat. Clostridium tetani – so heißt der Erreger, der die Infektionskrankheit Tetanus auslöst und wenn dieser Erreger in die Muskeln des Körpers eindringt, dann verkrampft sich die Muskelmasse dermaßen, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt.

    Welche Ursachen hat die Infektionskrankheit Tetanus?

    Der Name Wundstarrkrampf verrät es bereits, die Ursachen für Tetanus sind in den offenen Wunden zu finden, durch der Erreger in den Körper eindringen kann. Das Bakterium hat die Form eines Stäbchens und kann sich nur dann vermehren, wenn die Umgebung arm an Sauerstoff ist, was bei offenen Wunden besonders dann zutrifft, wenn sie stark ausgefranste Ränder haben. Einmal in die Wunde eingedrungen, bilden die Bakterien Sporen und damit eine dauerhafte Form des Erregers, und wenn die Bedingungen besonders ungünstig sind, dann können sie sehr lange überleben. Erschwerend kommt hinzu, dass der Erreger zum einen widerstandsfähig gegen Hitze, Austrocknung und Desinfektionsmittel ist und zum anderen in der Umwelt praktisch überall vorkommt. Die meisten Tetanus-Erreger finden sich im Erdreich, in tierischen Ausscheidungen, aber auch auf der Haut von Tieren und in ihrer Darmflora.

    Der Tetanus Infektionsweg

    Es ist nicht der Erreger selbst, der in die Wunde gelangt, es sind vielmehr die Sporen, die auch ohne Sauerstoff leben können. Meist reicht schon eine kleine Verletzung, die verschmutzt wird und schon wandern die Sporen in den menschlichen Körper. Das kann zum Beispiel bei der Gartenarbeit passieren, aber auch bei Verkehrsunfällen und Unfällen in der Landwirtschaft ist die Infektionskrankheit Tetanus präsent. Ist der Erreger einmal in der Wunde, dann vermehrt er sich dort und gibt das Gift Tetanustoxin in die Blutbahn ab. Der Giftstoff gerät dann über den Blutkreislauf in das zentrale Nervensystem ins Gehirn und auch ins Rückenmark. Dort angekommen, werden bestimmte Nervenzellen deaktiviert und alle Nervenimpulse, die normalerweise die Muskeln entspannen sollen, können nicht mehr weitergeleitet werden, was schließlich zu den für Tetanus typischen Verkrampfungen führt.

    Die Tetanus Symptome

    Für die Infektionskrankheit Tetanus gibt es klassische Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen in den Muskeln, eine allgemeine Mattigkeit und auch starke Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf kann eine sogenannte Kieferklemme dazu kommen, die Betroffenen haben einen grinsenden Gesichtsausdruck, da sich die Zungen- und Gesichtsmuskulatur verkrampft, auch die Beine, die Arme, der Nacken und die Bauchmuskulatur werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Muskelkrämpfe sind schmerzhaft und dauern bis zu zwei Minuten an, sie werden noch verstärkt durch optische Reize wie helles Licht, akustische Reize, laute Geräusche und mechanische Reize, wie leichte Berührungen. Die Infektionskrankheit Tetanus führt auch zu einem erhöhten Stoffwechsel, was hohes Fieber auslösen kann und wenn sich die Kehlkopfmuskulatur verkrampft, dann kommt es zu Atemnot, die Betroffenen drohen zu ersticken.

    Wie wird Tetanus behandelt?

    Gegen die Infektionskrankheit Tetanus gibt es kein direktes Gegenmittel, alles, was die Ärzte in einem akuten Fall tun können, ist die Symptome zu lindern und die Vermehrung des Krankheitserregers zu vermindern. Zunächst muss die Wunde gründlich gereinigt und dann breit geöffnet werden. Durch die offene Wundbehandlung kommt Sauerstoff in den Wundbereich und das ist hilfreich, damit sich die Bakterien nicht weiter vermehren. Zusätzlich werden Antibiotika gegeben, die das Tetanustoxin vor allem im Gehirn und im Rückenmark neutralisieren sollen. Der effektivste Schutz gegen die gefährliche Infektionskrankheit Tetanus ist aber eine Impfung, denn sie setzt eine aktive Immunisierung in Gang, der Körper ist in der Lage, Antikörper zu bilden und sich so vor dem Erreger dauerhaft zu schützen.

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  • Wann ist ein Abszess gefährlich?

    Wann ist ein Abszess gefährlich?

    Die Schmerzen treten plötzlich und unvermittelt auf, es schmerzt beim Stehen, beim Gehen, beim Sitzen, die betroffene Stelle reagiert sehr empfindlich auf Druck, sie ist stark angeschwollen und pocht – das alles ist bei einem Abszess möglich. Viele kennen einen Abszess noch unter seinem alten Namen Furunkel oder Karbunkel, gemeint ist aber immer dasselbe, nämlich eine Art Geschwür, mit Eiter gefüllt und entzündet. Ob ein Abszess gefährlich ist, das kommt immer auf die Körperstelle an, wo sich der Abszess bildet.

    Was genau ist ein Abszess?

    Ein Abszess ist im Grunde nichts anderes als eine Ansammlung von Eiter, der sich in einem Hohlraum im Gewebe bildet. Dieser Eiter besteht aus Bakterien und Immunzellen, also Krankheitserregern, die in den Körper eingedrungen sind und sich dann vermehren. Das Immunsystem bekämpft diese Eindringlinge und löst damit eine Kettenreaktion von Entzündungen aus. Bildet sich dann ein Hohlraum im Gewebe unter der Haut, dann sprechen Ärzte von einem Abszess. Abszesse können sich praktisch überall am Körper bilden, sie können im Gehirn sein, in der Leber, an der Hüfte, am Kiefer oder auch am Po, und ob ein Abszess gefährlich ist, das kommt immer auf die jeweilige Körperregion an. Besonders oft ist aber die Haut betroffen, denn sie kommt als Erste mit den Krankheitserregern in Kontakt. Wenn mehrere Abszesse gleichzeitig auftreten, dann nennt man sie Karbunkel und wenn sie an den Haarwurzeln auftreten, dann sind es Furunkel.

    Ab wann wird ein Abszess gefährlich?

    Nicht immer ist ein Abszess gefährlich, trotzdem sollte sich ein Arzt das Eitergeschwür ansehen. Vor allem die Abszesse, die sehr klein sind und nur als ein rotes Knötchen auf der Haut wahrgenommen werden, halten viele für harmlos, erst wenn die Flächen größer werden, dann gehen die Betroffenen zum Arzt. Bildet sich ein mit Eiter gefülltes Geschwür im Gesicht, in der Nähe der Augen, des Mundes oder der Nase, dann wird ein Abszess gefährlich, denn dann besteht das Risiko, dass in der Folge ein Abszess im Gehirn entsteht. Ist das der Fall, dann wird eine Behandlung im Krankenhaus notwendig.

    Mögliche Alarmzeichen

    Wenn ein Abszess gefährlich wird, dann gibt es alarmierende Anzeichen. Fieber und Schüttelfrost sind ein Zeichen, dass der Körper mit der Entzündung nicht alleine fertig wird. Auch wenn die Eiteransammlungen Organe betreffen, dann ist ein Abszess gefährlich und muss medizinisch behandelt werden. Wer einen Abszess am Kiefer hat, sollte sofort einen Zahnarzt aufsuchen, denn wenn ein solcher Abszess aufplatzt und der Eiter sich in die Mundhöhle ergießt, dann besteht die Gefahr einer Blutvergiftung. Das ist auch dann der Fall, wenn sich ein rötlicher Streifen auf der Haut in der Nähe des Geschwürs zeigt, denn das deutet ebenfalls auf eine Blutvergiftung hin.

    Wie wird ein Abszess behandelt?

    Welche Behandlung infrage kommt, das hängt von der Stelle ab, wo der Abszess auftritt. Grundsätzlich gilt aber, ist der Abszess noch unreif, also noch nicht vollständig mit Eiter gefüllt, dann wartet der Arzt zunächst noch ab. Erst wenn der Abszess „reif“ ist, dann wird er unter örtlicher Betäubung aufgeschnitten. Der Eiter kann kontrolliert abfließen und in der Regel heilt die Wunde dann gut ab. Tritt ein Abszess an einer besonders sensiblen Körperstelle auf, wie zum Beispiel am Anus, dann wird der Arzt die Reifung mit einem Zugsalbenverband beschleunigen. Die Wirkstoffe in der Salbe regen die Durchblutung an und die Zellen des Immunsystems kommen schneller an ihr Ziel. So wird die Eiterbildung gefördert, der Arzt kann schneller zum Skalpell greifen und der Patient muss nicht länger mit den Schmerzen leben. Zugsalbe ist in der Apotheke ohne Rezept erhältlich, aber Ärzte raten dringend von einer Selbstbehandlung und einer Öffnung des Eitergeschwürs ab, denn dann kann ein Abszess gefährlich werden.

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  • Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Jeder Mensch träumt und die meisten hatten schon einmal einen Albtraum. Die einen waren auf der Flucht vor einem Verfolger, die anderen stürzten von meterhohen Klippen ins Leere und wieder andere standen im Traum nackt in einer Menschenmenge. Nächtliche Albträume dauern nur wenige Sekunden und am nächsten Morgen haben die meisten Menschen diese angsteinflößenden Träume wieder vergessen, aber nächtliche Albträume können zu einer starken Belastung werden, nämlich dann, wenn sie immer wiederkehren.

    Was sind Träume?

    Träume sind immer eine Art Nachbearbeitung des vergangenen Tages. Sie sind das Gegenteil von bewussten und konzentriertem Überlegungen, Träume dienen vielmehr dazu, Vorstellungen und Eindrücke oder auch bestimmte Ideen zu verarbeiten, die am Tag gesammelt wurden. Warum wir träumen, das ist bis heute nicht restlos geklärt, Wissenschaftler vermuten aber, dass Träume alle Fragen beantworten, die man sich tagsüber gestellt hat, Träume sind demnach so etwas wie Problemlöser. Besonders intensiv träumen wir in der sogenannten REM-Phase, dann bewegen sich die geschlossenen Augen sehr heftig und im Gehirn kommt es zu einem Feuerwerk der Neuronen. Während des Traums steigt die Atem- und Herzfrequenz und wer in dieser Phase des Schlafes aufwacht, der wird sich an seinen Traum zumindest für kurze Zeit erinnern können.

    Nächtliche Albträume, die immer wieder kommen

    Schöne Träume stellen kein Problem dar, sie belasten nicht und viele Menschen stehen nach einem schönen Traum gut gelaunt auf. Ganz anders sieht es aus, wenn aus den schönen Träumen nächtliche Albträume werden, und besonders schlimm ist es, wenn diese Albträume immer wiederkehren. Geschätzt leiden fünf Prozent der Deutschen darunter, dass nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, sie werden chronisch und damit auch eine große Belastung für die Psyche. Immer dann, wenn die Albträume in einem Zeitraum von mehreren Monaten mindestens einmal pro Woche auftreten, dann sprechen Mediziner von chronischen Albträumen und in diesem Fall wird das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflusst.

    Gegen die Albträume kämpfen

    Wenn nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, dann ist das meist ein Zeichen für eine große psychische Belastung. Beruflicher oder auch privater Stress, eine Lebenskrise, aber auch wenn starke Medikamente eingenommen werden müssen, dann kann das für nächtliche Albträume sorgen, die sich einfach nicht abstellen lassen. In der Folge haben die Betroffenen irgendwann Angst davor einzuschlafen, da sie sich fürchten, wieder aus einem Albtraum aufzuschrecken. Wenn die schrecklichen Träume nicht verschwinden wollen, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der den Albträumen auf den Grund geht. Vielfach hilft eine sehr einfache Selbsthilfemethode, die aus drei wichtigen Punkten besteht: Konfrontation, Bewältigung und schließlich das Training. Was bei Albträumen jedoch nicht hilft, das sind Schlaftabletten, denn sie intensivieren vielleicht den Schlaf, eine Garantie, dass die Albträume verschwinden, gibt es aber nicht.

    Träumen kann trainiert werden

    Nächtliche Albträume können wieder verschwinden, und zwar durch sogenannte luzide oder bewusste Träume. Bei diesem klaren Traum ist sich der Träumende bewusst, dass das, was passiert, nicht real ist, er weiß, dass es sich nur um einen Traum handelt. Allerdings gibt es bei diesen bewussten Träumen ein großes Problem, denn die meisten träumen nur sehr selten bewusst oder luzide, aber man kann diese Träume trainieren. Das Training ist einfach, denn der Träumende muss sich nur eine einzige Frage stellen: Träume ich gerade? Wer sich diese Frage bewusst stellt, der wird sie irgendwann verinnerlichen und sich schließlich auch während eines Traumes fragen, ob es sich um einen Traum handelt oder nicht. Es dauert allerdings seine Zeit, bis dieser Prozess der Verinnerlichung abgeschlossen ist, mitunter vergehen sogar Monate, bis die Albträume tatsächlich verschwunden sind. Betroffene, die mit schweren Albträumen zu kämpfen haben, werden mit diesem Training kurzfristig keine Erfolge erzielen, in diesen Fällen kann eine gezielte Therapie bei einem Psychologen helfen.

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