Schlagwort: Zähne

  • Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Unsere eigenen Zähne sind wichtig. Das beginnt schon in der Kindheit, denn die Milchzähne legen den Grundstein für die spätere Zahnentwicklung und Zahngesundheit. Dabei werden Zähne oftmals nur als einzelne Bestandteile des Körpers betrachtet, aber nicht als Faktoren, die die gesamte Gesundheit beeinträchtigen können. Entzündungen im Zahnbereich können das Herz angreifen, selbst Demenzerkrankungen werden immer wieder mit Zahnproblemen in Verbindung gebracht. Es ist also wichtig, die Zähne von klein auf zu schützen. Aber wie geht das?

    Abbildung 1: Gesunde und schöne Zähne – mit der richtigen Pflege ist dieser Traum zum Greifen nah.

    Zähne im Kindesalter schützen: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Leider gibt es heute noch Eltern, die den Milchzähnen keinen größeren Wert zuschreiben. Dabei beginnt der Zahnschutz bereits mit dem ersten Milchzahn, da nun die wichtigsten Grundlagen für das spätere Leben gesetzt werden:

    • Zahnpflege – Kinder lernen in diesem Alter, dass das tägliche Zähneputzen ein fester Bestandteil des Tages ist. Eltern müssen nun darauf achten, die Zahnpflege als Ritual zu festigen.
    • Zahnarzt – auch die ersten Zahnarztbesuche müssen ab dem ersten Milchzahn stattfinden. Es geht dabei nicht in erster Linie um Reparaturen oder die echte Prophylaxe, sondern darum, den Kindern im jungen Alter zu zeigen, dass Zahnärzte nichts Schlimmes sind.

    Und nur, wer die Milchzähne schon beachtet, der wird erste Anzeichen, die auf Erkrankungen oder Probleme schließen lassen, erkennen. Kariesbefall ist bei Milchzähnen keine Seltenheit, auch die zu zuckerreiche Ernährung spiegelt sind in den Zähnen wider. Zudem gilt:

    • Kiefer – schon an den Milchzähnen und ihrer Stellung können Ärzte erkennen, ob ausreichend Platz im Kiefer vorhanden ist. Spätere Zahnfehlstellungen oder ernste Probleme lassen sich nun meist schon beheben.
    • Bleibende Zähne – sie können durch erkrankte Milchzähne stark geschädigt werden. Die Kariesbakterien dringen unter den Milchzahn und befallen somit auch die bleibenden Zähne.

    Sobald der Zahnwechsel stattgefunden hat, ist es heute üblich, die bleibenden Zähne zu versiegeln. Dies geht aber wiederum nur, wenn die Zahnsubstanz stimmt und etwaige Schäden im Vorfeld behoben wurden. Achten Eltern schon bei ihren Kleinkindern auf eine gute Zahnreinigung, regelmäßige Kontrollen und auf eine zuckerarme und gesunde Ernährung, können sie leicht verhindern, dass die Kinder aufgrund von Behandlungen oder Schmerzen schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt machen. Denn auch in diesem Punkt gibt es eine Regel: Bringen Kinder den Zahnarzt mit schlechten Erfahrungen in Verbindung, neigen sie in späteren Jahren dazu, echte Ängste gegen den Zahnarzt zu entwickeln.

    Fehlstellungen beseitigen: ein wichtiger Schritt

    Zahnfehlstellungen können nur unschön aussehen, sie können jedoch auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Vielfach ist es wesentlich einfacher, die Fehlstellungen möglichst frühzeitig zu beheben. Das liegt nicht allein an dem noch weicheren Kieferknochen, sondern auch daran, dass sich viele Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung nicht mehr zutrauen. Zuletzt spielt ein wichtiger Kostenfaktor mit in die rechtzeitige Behebung. Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die Krankenkassen die Zahnkorrektur, im Erwachsenenalter müssen sie größtenteils selbst übernommen oder über eine Zusatzversicherung gestemmt werden. Und warum ist die Korrektur von Fehlstellungen so wichtig? Ein Überblick:

    • Gebiss – das menschliche Gebiss hat mehr Einfluss auf den gesamten Körper, als viele Menschen glauben. Setzen die Zähne beim Zubeißen nicht plan aufeinander auf, verschiebt sich mitsamt dem Kiefer die Muskulatur. Das kann zur Folge haben, dass Verspannungen und somit Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Schlafprobleme verstärkt auftreten.
    • Reinigung – schief stehende Zähne erschweren die Zahnhygiene. Das kennt wohl jeder, bei dem die Weisheitszähne durchgekommen sind. Weit hinten im Kiefer ist es schwer, ausreichend mit der Bürste zu putzen.
    • Psyche – auch sie wird von Zahnfehlstellungen beeinflusst. Betroffene Menschen verstecken ihre Zähne häufig, Kinder und Jugendliche werden von ihren Kameraden geärgert.

    Dabei ist es mit den heutigen Methoden relativ leicht, Fehlstellungen zu korrigieren. Umso früher damit begonnen wird, desto besser ist das spätere Ergebnis.

    Prophylaxe lebenslang beibehalten

    Letztendlich kommt erst mit dem Tod der Zeitpunkt, die Zahnpflege und Prophylaxe beiseite zu legen. Auch im Erwachsenenalter ist die Prophylaxe sehr wichtig, denn nun dient sie dazu, die eigenen Zähne so lange, wie es möglich ist, zu erhalten. Auch jetzt kommen die Kostenfaktoren wieder dazu, denn Erwachsene müssen, abgesehen von den Zuzahlungen durch Zusatzversicherungen, einen großen Teil der notwendigen Zahnbehandlungen selbst tragen. Wer das nicht möchte, sorgt vor:

    • Tägliche Pflege – die Zähne müssen täglich ausreichend gepflegt werden. Übrigens schadet es nicht, auch im Erwachsenenalter hin und wieder die Färbetabletten zu nutzen. Mit der Routine stellen sich nämlich auch Gewohnheiten ein, die zur Unsauberkeit führen. Die eingefärbten Beläge zeigen deutlich auf, wo nicht korrekt geputzt wird.
    • Kontrolltermine – zweimal jährlich sollten Erwachsene zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Manche Praxen bieten übrigens Putzschulen eigens für Erwachsene an. Auch sie helfen dabei, die Zähne zu erhalten.
    • Zahnreinigung – Zusatzversicherungen übernehmen sie regelmäßig, doch auch für Selbstzahler ist die professionelle Zahnreinigung nicht allzu teuer. Bei der professionellen Reinigung werden sämtliche Beläge entfernt, zugleich verschwinden auch lästige Beläge von Kaffee oder Tee bis zu einem gewissen Grad.

    Wird doch ein Zahnersatz benötigt, darf die Zahnhygiene ebenso wenig aufhören, wie Kontrolltermine. Gerade bei Zahnimplantaten ist die Zahnhygiene ungemein wichtig, denn die Stifte können nur korrekt mit dem Kiefer verwachsen, wenn keine Bakterien die Heilung verhindern. Bei überkronten Zähnen ist es notwendig, regelmäßig über Röntgenbilder zu prüfen, wie der Zahn unter der Krone aussieht. Das gilt übrigens auch bei einfachen Füllungen.

    Abbildung 2: Mit den richtigen Maßnahmen und etwas Glück wird Zahnersatz erst spätnotwendig.

    Fazit – Zahnhygiene: ein notwendiges Übel

    Sicherlich ist das Zähneputzen an einigen Tagen einfach nur lästig. Man ist schon müde, alternativ sind die Kinder müde, doch es muss geputzt werden. Wird schon in Kleinkindtagen die Wichtigkeit der Zahnpflege hervorgehoben und der Kontrolltermin so gestaltet, dass das Kind ihn als positiv empfindet, so gibt es auch im späteren Leben weniger Probleme. Gerade für Kinder rund um die Zeit des Zahnwechsels ist der Kontrolltermin wichtig.

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Lesley Juarez / Unsplash.com

    Abbildung 2: @ Quang Tri Ngyuen / Unsplash.com

  • Ein kurzer Einblick in die Welt der Mikronährstoffe

    Ein kurzer Einblick in die Welt der Mikronährstoffe

    Gesund und ohne Beschwerden ein hohes Alter erreichen, dieses Ziel verfolgen wohl die meisten Menschen. Manchen gelingt dieses Vorhaben ohne großen Aufwand, andere wiederum gehen aktiv an die Sache ran und schaffen es nur bedingt. Ein Hauptgrund für solche Unterschiede ist der Lebensstil, denn jeder Mensch hat eine andere Einstellung dazu. Einige leben von Haus aus gesund und treiben Sport, andere wiederum haben es zwar vor, doch sie schaffen es nicht so richtig. Man kann jetzt unzählige Diskussionen darüber starten, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht, doch eine Sache ist unumstritten: Mikronährstoffe haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit.

    Was sind Mikronährstoffe eigentlich?

    Die folgenden Zeilen geben nur einen kurzen Einblick in die Thematik, denn es handelt sich um ein sehr breitgefächertes Thema, das wesentlich mehr Platz benötigen würde. Wer sich aber trotzdem intensiver damit beschäftigen möchte, der sollte die Internetseite vom „VitaminDoctor“ besuchen. Dahinter verbirgt sich nämlich ein unabhängiges Informationsportal, das sich voll und ganz auf diesen Punkt spezialisiert hat. Spätestens nach dem ersten Besuch wird man auch merken, welche interessantes Dinge es dazu zu erzählen gibt.

    Und nun aber kurz auf eine Erklärung einzugehen: Spricht man von Mikronährstoffen, dann sind damit Stoffe für den menschlichen Organismus gemeint, die trotz Aufnahmepflicht keine Energie liefern. Der Körper benötigt sie also, sie geben jedoch keine Energie ab. Würde man von diesen sprechen, dann wären die Makronährstoffe (wie Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett) gemeint. In die Liste der Mikronährstoffe fallen unter anderem Vitamine und Mineralstoffe.

    Was bringen Mikronährstoffe unserem Körper?

    Obwohl die Stoffe keine Leistung abgeben, ist der menschliche Organismus zwingend darauf angewiesen. Um ein paar Beispiele zu nennen: Arginin ist ein natürlicher Blutdrucksenker, Calcium wiederum wird für gesunde Zähne und für gesunde Knochen benötigt. Die Einnahme von Coenzym Q10 fördert das Herz und die Muskeln, Galaktose dagegen unterstützt das Gehirn. Und nicht nur das, Mikronährstoffe können auch bei der Bekämpfung von Krankheiten (wie Harnwegsinfekten) helfen und fördern die Gesundheit auf Dauer.

    Wenn die Aufnahme über die Nahrung zu gering ist

    Leider ist die Aufnahme der Stoffe durch Lebensmittel sehr oft nicht ausreichend. Dies kann beziehungsweise wird sich auch auf die Gesundheit auswirken, allerdings kann man im Ernstfall auch durch Nahrungsergänzungsmittel nachhelfen. Dies sollte allerdings nicht durch Selbstexperimente erfolgen, denn man selbst weiß natürlich nicht genau, welche Mengen von welchen Stoffen fehlen. Besser ist es einen Arzt aufzusuchen und mit ihm das Thema anzugehen, um am Ende den größtmöglichen Erfolg zu haben. Zu viel von etwas ist nämlich auch wieder nicht gesund.

  • Mundgeruch – was kann ich tun?

    Mundgeruch – was kann ich tun?

    Obwohl Mundgeruch unangenehm ist, kann er harmloser Natur sein. Und zwar immer dann, wenn diesem Phänomen keine Krankheiten zugrunde liegen.

     

    Mundgeruch – Verzicht auf austrocknende Getränke

    Als besonders schlimm erleben betroffene Personen Mundgeruch, wenn sie diesen selbst bei sich bemerken. Allerdings fällt dieser in den meisten Fällen zuerst dem Gegenüber auf. Und zwar durch einen fauligen Atem. Obwohl dieser ihnen unangenehm auffällt, schweigen sie aus Höflichkeit. Entsprechend einer statischen Auswertung ist Mundgeruch bei nahezu jeder vierten Person ein Problem. Dabei ist der faulige Atem nicht ausschließlich auf den Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch zurückzuführen.

    Der Bayerischen Landeszahnärztekammer zufolge können Betroffene gegen dieses Problem durchaus etwas unternehmen. Denn Mundgeruch geht meist auf einen zu trockenen Mund zurück. Aus diesem Grund ist es ratsam, auf den übermäßigen Genuss von Getränken wie Alkohol, Tee mit enthaltenen Gerbstoffen und Kaffee zu verzichten. Dahingegen zeigt sich ein regelmäßiges Trinken von Wasser förderlich für den Speichelfluss. Dadurch lassen sich Keime fortspülen, die Mundhöhle wird besser gereinigt.

     

    Weitere Ursachen von fauligem Atem

    Ebenfalls zu den Ursachen von Mundgeruch zählen verschiedene Zahnerkrankungen, beispielsweise Parodontitis oder Karies. Aber auch auftretende Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Trakts zeichnen hierfür verantwortlich. In seltenen Fällen kommen Diabetes, den Speichelfluss minimierende Medikamente oder Erkrankungen im Bereich der Verdauung in Betracht. Leiden Sie trotz umfangreicher Mundhygiene längerfristig unter diesem Phänomen, kann es hilfreich sein, einen Zahnarzt zur Abklärung der Ursachen aufzusuchen.

     

    Achten Sie auf eine gute Mundhygiene!

    Gesunde Schleimhäute wie Zähne können üblem Mundgeruch vorbeugen. Verantwortlich hierfür sind Bakterien. Wenn diese ausreichend Nahrung erhalten, können sie sich zwischen den Zähnen sowie in Vertiefungen an der Oberfläche der Zunge vermehren. Derartige Ablagerungen gelten als die häufigste Ursache für üblen Atem.

    Alleiniges Zähneputzen genügt dabei nicht. Mithilfe umfangreicher Mundhygiene können Sie selbst versteckt sitzende Bakterien entfernen. Dazu gehört neben dem gründlichen Reinigen der Zahnzwischenräume das Ausspülen des Mundraumes. Vergessen Sie Ihre Zunge nicht! Befeuchten Sie unbedingt sämtliche Schleimhäute im Mund.

     

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  • Ungesunde Milchprodukte – rund zwei Drittel eindeutig zu süß

    Ungesunde Milchprodukte – rund zwei Drittel eindeutig zu süß

    Obwohl Milchprodukte allgemeinhin als gesund gelten, sind mehr als die Hälfte viel zu süß. Ernährungsexperten nutzen den Weltmilchtag, um die Bevölkerung auf ungesunde Milchprodukte aufmerksam zu machen.

     

    Gesundes Naturprodukt – Milch

    Experten zufolge soll Milch Zähne sowie Knochen stärken. Allerdings ergaben Studien eine begünstigende Wirkung des Naturprodukts zur Entstehung von Erkrankungen wie beispielsweise Asthma. Trotzdem gilt Milch als gesund. Denn die Gesundheitswirkung ist stets davon abhängig, wie wir Milch genießen. Eine Vielzahl von Milchprodukte beinhaltet hohe Zucker- oder Süßstoffmengen. Dann halten wir ungesunde Milchprodukte in unseren Händen.

     

    Ungesunde Milchprodukte – schädlich für den Menschen

    Anlässlich des Weltmilchtages am 01. Juni weisen das vorsorgemedizinische Institut SIPCAN und die Österreichische Diabetes Gesellschaft auf gesunde Milch hin. Jedoch wird bei deren weiteren Verarbeitung zu viel Süßstoff oder Zucker zugesetzt. Mehr als 1100 Milchprodukte sind zu süß, um noch als gesund zu gelten. In Milch ist von Natur aus Zucker enthalten, der als Energielieferant dient. Aus diesem Grund sind weitere Zuckerzugaben unnötig und schädigen Ihre Gesundheit. Für Kinder und Jugendliche gilt ein Zuckergehalt in Milchprodukten von unter fünf Prozent als ausreichend. Damit bekommen sie mit Milch und ungesüßten Milchprodukten benötigte Energie zugeführt.

     

    Milch ist kein Durstlöscher

    Als Durstlöscher ist Milch ungeeignet. Hierfür eignet sich Wasser sehr gut. Milchprodukte ohne Zucker können Mahlzeiten teilweise ersetzen. Fettarme wie auch fermentierte Milchprodukte können dabei helfen, Adipositas bei Kindern zu verhindern. Ferner können sie dazu beitragen, dass sich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verringert. Die Beimengung von Süßstoffen als Zuckerersatz gilt als besorgniserregend. Empfehlenswert für Verbraucher ist das Beachten der Zutatenliste auf Milchprodukten. Denn Bezeichnungen wie zum Beispiel Cyclamat, Aspartam und Steviolglykosid deuten auf Süßstoffe hin.

    Milchprodukte sollten höchstens je 100 g oder 100 ml mit 12 g Zucker zu Buche schlagen. Noch besser ist natürlich, gänzlich auf Zucker in Jogurt, Milch und anderen Milchprodukten zu verzichten. Wenn es nach den Experten geht, sollen die Hersteller künftig nach und nach auf das Hinzufügen von Süßstoffe und Zucker verzichten. Denn nur so haben Verbraucher eine Chance sich langsam an weniger Süße zu gewöhnen.

     

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  • Zahnpflege will gelernt sein – der richtige Zahnarzt ist wichtig

    Zahnpflege will gelernt sein – der richtige Zahnarzt ist wichtig

    Im Gegensatz zu früher ist die Zahnhygiene wesentlich ausgereifter, was natürlich dazu führt, dass die einzelnen Erkrankungen zurückgehen. Gerade Karieserkrankungen nehmen ab. Das liegt mitunter daran, dass die meisten Menschen eine intensivere Zahnpflege betreiben und schon bei Kleinkindern darauf geachtet wird, dass das Zähneputzen korrekt und regelmäßig erfolgt. Aber auch die Kontrolle beim Zahnarzt trägt zu einer besseren und gesünderen Mundhygiene bei. Allerdings muss der Zahnarzt nicht nur gut sein, sondern er muss auch eine fürsorgliche Funktion einnehmen, um das Vertrauen seiner Patienten zu genießen und regelmäßig sein Werk verrichten zu können. Dieser Artikel geht darauf ein, wo es immer noch Probleme im Mundbereich gibt und welche Attribute ein Zahnarzt mitbringen sollte, damit die Zahnpflege auch funktioniert.

    Abbildung 1: Die richtige Zahnpflege ist entscheidend, wenn es um die eigene Zahngesundheit geht.

    Die richtige Zahnpflege ist entscheidend, wenn es um die eigene Zahngesundheit geht.

    Welche Zahnkrankheiten sind gängig?

    Bestimmte Zahnerkrankungen sind allgemein bekannt. Sie erwischen nahezu jeden irgendwann einmal, wenn auch im Fall der Parodontitis nicht unbedingt in der extrem ausgeprägten Form:

    • Karies – in den meisten Fällen entsteht Karies durch eine nicht ausreichende Mundhygiene. Können Bakterien den Zahnschmelz über eine längere Zeit angreifen, bilden sich die umgangssprachlich genannten Löcher. Karies kann jedoch auch bei einer guten Mundhygiene entstehen. Brechen Stücke vom Zahnschmelz ab oder ist der Schmelz allgemein nicht sonderlich gut ausgeprägt, dringen die Bakterien leicht zum eigentlichen Zahn vor und schädigen ihn.
    • Parodontitis – die meisten Menschen hatten schon einmal entzündetes Zahnfleisch. Das kann schnell passieren, beispielsweise, wenn ein Brötchenkrümel das Zahnfleisch verletzt. Bei der Parodontitis handelt es sich jedoch um eine länger oder dauerhaft anhaltende Entzündung. Das Zahnfleisch kann sich nicht mehr erholen, sondern ist dauerhaft entzündet. In der Folge zieht sich das Zahnfleisch von den Zähnen zurück, wodurch die Zahnhälse freigelegt werden und die Stabilität der Zähne sinkt. Je weiter das Zahnfleisch zurückgeht, desto leichter fällt es Bakterien, tief entlang der Zahnhälse einzudringen. Hieraus entstehen Zahnwurzelentzündungen und Zahnverluste.
    • Knirschen – das ist keine eigene Zahnerkrankung, doch führt sie in der Folge stets zu Entzündungen und Karies. Beim Knirschen werden die Zähne oft unbewusst aufeinandergepresst und bewegt. Der gesamte Zahnapparat unterliegt nun extremen Belastungen, was zu diversen Folgen führen kann: Defekte im Zahnschmelz, Zahnfleischentzündungen, abgebrochene Zähne und Parodontitis.

    In der Regel lassen sich die meisten Zahnkrankheiten durchaus vorbeugen. Eine gute Mundhygiene ist das A und O, zudem helfen regelmäßige Besuche beim Zahnarzt dabei, Schäden schon früh zu erkennen und größere Probleme zu vermeiden.

    Die richtige Zahnpflege – worauf ist zu achten?

    Wir lernen das Zähneputzen schon im Kindesalter. Eltern bringen ihren Kindern bei, wie sie die Zähne zu pflegen haben und wer es nicht mit der Hand machen möchte, der kann auf ein ganzes Arsenal an elektrischen Zahnbürsten zurückgreifen. Wie also kann es sein, dass immer noch Zahnkrankheiten auftreten? Ganz einfach: weil die Zähne oftmals doch nicht korrekt gereinigt werden. Viele Menschen nutzen schlichtweg zu große Zahnbürsten, mit denen sie überhaupt nicht die hinteren Zähne erreichen. Andere wechseln die Bürsten oder Bürstenköpfe nicht regelmäßig aus und verletzen mit den abgenutzten Borsten das Zahnfleisch. Generell sollten die Zähne wie folgt gereinigt werden:

    • Richtige Bürste – ein gutes Indiz für die richtige Wahl ist, dass sich die Zahnbürste nicht unangenehm anfühlt. Bei Handzahnbürsten darf der Kopf nicht zu groß sein, zudem werden weiche bis mittelharte Borsten empfohlen, da diese nicht das Zahnfleisch angreifen. Die Zahnbürste muss nach dem Putzen immer ordentlich abgespült und schließlich so gelagert werden, dass der Kopf sauber abtrocknet. Nach spätestens drei Monaten wird es Zeit für eine neue Bürste.
    • Zahncreme – bei der Zahncreme sollte darauf geachtet werden, dass die Schleifpartikel nicht zu heftig wirken. Hierüber gibt der RDA-Wert Aufschluss.
    • Zahnseide und Hilfsmittel – das Zähneputzen allein ist in der Regel nicht ausreichend. Selbst mit elektrischen Bürsten ist es kaum möglich, die Zahnzwischenräume zu erreichen. Daher sollten die Zwischenräume möglichst täglich mit Zahnseide gereinigt werden. Wer das nicht möchte, der kann auf Interdentalbürsten zurückgreifen. Auch Mundspülungen sind ratsam, doch ersetzen sie weder das Putzen noch das Reinigen mit Zahnseide.

    Generell empfiehlt es sich, einmal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt durchführen zu lassen. Zusatzversicherungen übernehmen diese Reinigung, anderenfalls sind sie jedoch auch für Selbstzahler nicht so teuer, als dass aus Kostengründen auf sie verzichtet werden sollte. Übrigens hat die professionelle Reinigung auch einen weiteren Effekt: Leichtere Verfärbungen werden deutlich minimiert, sodass die Zähne im Anschluss wesentlich weißer sind, als zuvor.

    Was einen guten Zahnarzt ausmacht

    Viele Menschen sagen, dass ein Zahnarzt seine Arbeit erledigen soll. Jedoch ist das Handwerkliche allein nicht unbedingt das Indiz eines guten Zahnarztes. Er muss auch eine fürsorgliche Funktion einnehmen, da viele höchst ungern zum Zahnarzt gehen. Und gerade Ärzte, die viel mit Kindern arbeiten, müssen in der Lage sein, Ängste erst gar nicht aufkommen zu lassen. Aber was sollte ein Zahnarzt abseits des Stuhls und Bohrers noch können? Ein Überblick:

    • Beratung – ein guter Zahnarzt berät seine Patienten. Er klärt sie über die Vor- und Nachteile einzelner Behandlungen und Möglichkeiten auf und gibt ebenso klar Auskunft über die Kosten.
    • Beruhigen – moderne Zahnärzte nehmen an Fortbildungen und Schulungen teil, um sich auch um Angstpatienten kümmern zu können. Wer als Patient Furcht vorm Zahnarzt hat, der sollte speziell nach dem Zusatz schauen.
    • Erklärungen – gemeinsam mit dem Personal führen moderne Zahnärzte Schulungen in der Praxis durch. Kinder und Jugendliche lernen hier beispielsweise, wie Spangen gereinigt werden, aber auch Erwachsene können sich professionell das Zähneputzen zeigen lassen.
    • Angebote – Zahnärzte klären ihre Patienten über Zusatzleistungen – und deren Kosten – auf. Diese Angebote beziehen sich auf professionelle Reinigungen, aber auch auf neue Verfahren, mit denen Problemstellen behoben werden können.
    Abbildung 2: Zähneputzen ist die Basis einer guten Zahnpflege.

    Fazit – ruhig mal wechseln

    Einen neuen Zahnarzt zu finden, ist oft nicht leicht, denn bei kaum einem anderen Arzt kommt es so sehr auf das Vertrauensverhältnis an. Dennoch ist es oftmals sinnvoll, den Arzt zu wechseln, um einen neuen Blick auf die eigene Zahngesundheit zu erhalten.

    Bildquellen:
    Abbildung 1: @ jambulboy (CC0-Lizenz) / pixabay.com
    Abbildung 2: @ stevepb (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Nicht selten bemerken wir nicht selbst, wenn wir unter Mundgeruch leiden. Deshalb erleben wir es als äußerst unangenehm, von anderen Menschen darauf angesprochen zu werden. Denn Viele meinen, Mundgeruch hängt mit mangelnder Hygiene zusammen.

     

    Jede vierte Person ist von Mundgeruch betroffen

    Wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – DGZMK – mitteilt, ist nahezu jede vierte Person von übelriechendem Atem betroffen. Allerdings trägt relativ selten der Magen hier eine Schuld. Experten der Initiative proDente fanden heraus, dass bei rund 90 Prozent aller von Mundgeruch Betroffenen Bakterien in der Mundhöhle dafür verantwortlich zeichnen. Dieses Phänomen lässt sich meistens mit simplen Hausmittel bekämpfen. Und zwar mithilfe von Zitronen.

     

    Gründliche Mundhygiene und Hausmittel wirksam im Kampf gegen Mundgeruch

    Neben einer regelmäßigen Zahnpflege durch das Zähneputzen gehört auch die Verwendung von Zahnseide dazu. Denn damit lassen sich Zahnzwischenräume problemlos reinigen. Weil eine Vielzahl von Bakterien sich auf der Zunge befinden, ist ein Zungenschaber empfehlenswert. Befinden Sie sich nicht im Besitz eines solchen Hilfsmittels, so genügt auch ein Esslöffel. Durch das Schaben der Zunge lässt sich nach Expertenmeinung Mundgeruch verringern.

    Zudem ist es ratsam, genügend Wasser zu trinken. Dadurch wird der Speichelfluss angeregt und der Rachenraum bleibt feucht. Denn in den meisten Fällen zeichnet ein trockener Mund für schlechten Atem verantwortlich. Neben Wasser können Sie auch auf verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüßten Tee zurückgreifen. Dahingegen ist auf den Genuss von Bier, Kaffee und Wein zu verzichten. Denn diese Genussmittel fördern nachweislich Mundgeruch. Um den Speichelfluss anzuregen, können Sie auch zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons nach den Mahlzeiten nutzen. Ferner erweisen sich Fenchel-, Kümmel- oder Nelkenöl als wirksam gegen schlechten Atem. Dabei geben Sie wenige Tropfen Öl in lauwarmes Wasser und gurgeln damit.

     

    Zitronen wirksam gegen Mundgeruch

    Aber auch Zitronen können das Bakterienwachstum im Mund hemmen. Somit können Sie durch das Herumkauen auf einem Stück ungespritzte Zitronenschale erfolgreich üblen Atem bekämpfen. Jedoch sollten Sie diese Methode nicht zu oft anwenden. Denn in der Zitronenschale ist den Zahnschmelz schädigende Zitronensäure enthalten. Trinken Sie besser ein Glas Zitronenwasser.