Schlagwort: Zähneputzen

  • Veränderungen in der Pubertät

    Veränderungen in der Pubertät

    Die Pubertät: Von Eltern gefürchtet, von Jugendlichen herbeigesehnt. Es geht um eine Zeit der  Veränderungen und die Schwelle des Erwachsenwerdens. Aber es geht auch um das Abnabeln, das Ende der unbeschwerten Kinderzeit, die Übernahme von mehr Verantwortung für das eigene Leben. Jugendlichen ist das oft gar nicht in vollem Umfang bewusst. Sie nehmen wahrscheinlich zuerst  körperliche Veränderungen wahr. Bei Jungen ist das der Stimmbruch, der beginnende Haarwuchs von Bart, Achsel- und Schambehaarung. Mädchen bekommen ihren ersten BH und ihre erste  Periode. Auch bei ihnen wachsen die Achsel- und Schamhaare. Meist beginnen die Jugendlichen auch, stärker zu schwitzen.

    Mit Hygiene kann man einigen Veränderungen in der Pubertät begegnen

    Einige Jugendliche blockieren jetzt stundenlang das Badezimmer. Haare an den Beinen und unter den Achseln werden entfernt, Schminkversuche unternommen und die Frisur gestylt. Die Jungen kümmern sich mit dem Rasiererum ihren einsetzenden Bartwuchs, nutzen verstärkt Deo, After Shave und Haargel. Während die Mädchen die Augenbrauen zupfen und mit Tampons kämpfen, färben sich Jungen die Haare oder widmen sich der Maniküre. Doch auch die gegenteiligen Exemplare gibt es, die aufs Zähneputzen und Waschen am liebsten ganz verzichten – sowohl bei jungen Männern als auch Damen. Wenn dann die Eltern schimpfen, zählt das natürlich sowie nicht. Beschweren sich jedoch Gleichaltrige, die erste Freundin oder der Freund, dann mutiert der größte Wassermuffel auch zum regelmäßigen Bade- und Duschfreund.

     

    Wer unter Akne leidet, wird sowieso großen Wert auf Sauberkeit und Pflege legen. Die einschlägigen Wasch- und Anti-Pickel-Mittel sind häufig nicht gut zur Haut. Manchmal verschlimmern sie die Bildung der Pickel und Mitesser sogar. Für Jugendliche gibt es professionelle Kosmetik-Behandlungen, die sich speziell dem Thema Akne in der Pubertät widmen. Neben deru Hautreinigung und Pflege werden aber auch auf Wunsch Augenbrauen korrigiert, Peelings vorgenommen und Haut sowie Lippen gepflegt.

    Mädchen sind aufgeklärt und wissen, wie Tampons und Binden zu verwenden sind. Die Aufklärung darüber kann nicht zeitig genug erfolgen. Wer jüngere Geschwister hat, wird sicher nachfragen, wie diese entstanden und wo sie herkommen. Einzelkind sollten nicht nur in der Schule aufgeklärt werden. Auch im Elternhaus sind Vier-Augen-Gespräche zwischen Mutter und Tochter genau so wichtig wie zwischen Vater und Sohn. Alleinerziehende übernehmen diese Aufgabe – wie viele andere Tätigkeiten – allein. Es geht nicht allein darum, eine Schwangerschaft zu vermeiden, sondern auch um die Information über Geschlechtskrankheiten und den entsprechenden Schutz.

     

    Wann kommt es zu Veränderungen in der Pubertät?

    Wann kommen eigentlich Jungen und Mädchen in Pubertät und wie lange dauert sie an? Heutzutage wird bei den jungen Menschen immer früheres Einsetzen der Pubertätserscheinungen bemerkt. Mädchen haben bereits mit zehn Jahren (selten früher) ihre erste Periode, Jungen im gleichen Alter schon ihren Stimmbruch. Der Bart wächst und auch die Körperbehaarung. Während Mädchen meist mit sechzehn bis achtzehn die Pubertät hinter sich lassen, drehen Jungen da noch einmal richtig auf. Sie können durchaus auch mit Anfang Zwanzig noch pubertieren. Sind die Erscheinungen besonders heftig, vor allem Aggressivität, Provokation und mangelnder Respekt, dann leiden Eltern unter den Erscheinungen. Doch immer sollte bedacht werden, dass die Pubertät eine vorübergehende Phase ist, die Eltern und Kinder viel Kraft kostet.

     

    Während der Pubertät beobachten Jugendliche und auch ihre Eltern Entwicklungsschübe. Das betrifft z. B. das Längenwachstum des gesamten Körpers, aber auch der Geschlechtsmerkmale. Die Figur verändert sich. Günstig ist, wenn hier Mütter und Väter vertrauensvolle Ansprechpartner sind, denn manche Mädchen finden sich jetzt zu dick und entwickeln möglicherweise eine Essstörung. Einige Jungen provozieren eher durch ihr Verhalten, stehen gern im Mittelpunkt, wollen gefeierte Helden sein. Nicht selten führen gewünschte Zugehörigkeiten in Cliquen zu riskanten Mutproben. Die Teenies wollen dabei sein und dazu gehören. Die Eltern rücken mehr und mehr in den Hintergrund, Rat wird häufig auch bei Freunden und Freundinnen eingeholt.

    Was geschieht eigentlich an inneren Veränderungen in der Pubertät?

    Neben den äußerlich sichtbaren Veränderungen laufen natürlich auch im Inneren des Körpers einige Prozesse ab. Das sind zum einen hormonelle Veränderungen, vor allem bei den Männern das Testosteron, aber auch Adrenalin und Noradrenalin. Bei den Mädchen werden verstärkt Östrogene produziert, welche für das Einsetzen der Regelblutung im Zusammenspiel mit weiteren Sexualhormonen notwendig sind. Neben den Hormonen sind es aber auch diverse Umstellungen im Hirn des Jugendlichen. So werden bestehende Nervenverbindungen aufgebrochen und neue Beziehungen hergestellt. Das bedeutet, dass es eine Chance gibt, in einigen Dingen noch auf die Teenies positiv einzuwirken. Das Verständnis setzt mit der Zeit ein, es kann aber etwas dauern, bevor die geistige Entwicklung der körperlichen folgt.

  • Mit einer Reisekrankheit richtig umgehen

    Mit einer Reisekrankheit richtig umgehen

    Aus medizinischer Sicht ist Reisen nicht immer ganz ungefährlich, denn es lauern ein Menge Risiken und Krankheiten, angefangen bei der eher harmlosen Übelkeit bis hin zu schweren Erkrankungen wie Malaria oder Cholera. Gegen jede Reisekrankheit gibt es das passende Mittel oder die richtige Impfung, wer in den Ferien gesund bleiben will, der sollte sich über die vielen unterschiedlichen Reisekrankheiten gründlich informieren.

    Die Ferien sind bekanntlich die schönste Zeit des Jahres und keiner möchte im Urlaub ernsthaft krank werden. Wenn dann aber eine Blasenentzündung, Durchfall oder auch ein Sonnenbrand die Ferienlaune verderben, dann ist das mehr als schade. Besonders wer in exotische Länder reist, der sollte sich schon zu Hause über eine mögliche Reisekrankheit informieren und die Reiseapotheke entsprechend bestücken.

    Was tun bei der Reisekrankheit Übelkeit?

    Besonders häufig kommt es zu Übelkeit, ein Problem, das bei Flugreisen ebenso gern auftritt wie bei Reisen mit dem Auto oder mit dem Bus. Um diese Übelkeit in den Griff zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer eine Kreuzfahrt macht, der sollte bei Übelkeit an Deck gehen und nicht krampfhaft aufs Wasser starren. Besser ist es einen fixen Punkt am Horizont zu suchen und mit den Bewegungen des Schiffs zu gehen, anstatt sich dagegen zu stemmen.

    Auch bei Übelkeit im Auto oder im Bus ist es sinnvoll, ein wenig frische Luft zu bekommen. Wem als Beifahrer übel wird, der sollte tief durchatmen, auf die Straße und nicht aus dem Seitenfenster schauen, denn das verstärkt die Übelkeit noch. Wem als Fahrer schlecht wird, der sollte anhalten und eine kleine Pause an der Luft einlegen.

    Wer verhindern möchte, dass es beim Fliegen zu Übelkeit kommt, der ist gut beraten einen Platz auf Höhe der Tragflächen zu buchen. Um die Übelkeit zu bekämpfen, hilft es die Augen zu schließen und nicht aus dem Fenster zu schauen. Damit es erst gar nicht zu Reiseübelkeit kommt, sollte man vor Antritt der Reise schwere Kost und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden und stattdessen ein leichtes Essen zu sich nehmen.

    Thrombose – die unterschätzte Reisekrankheit

    Zu den schwerwiegenden Reisenkrankheiten gehört die Thrombose. Nicht nur auf langen Flügen kann es zu einer Thrombose kommen, auch bei langen Fahrten mit dem Auto oder mit dem Zug ist es möglich, dass sich eine Thrombose bildet. Wer zu lange sitzt, der verlangsamt den Blutfluss, das Blut wird dick und es kommt zu kleinen Gerinnseln, den sogenannten Thromben. Wenn diese Thromben den Blutzufluss zum Herzen oder zur Lunge blockieren, dann wird es lebensgefährlich.

    Um eine Thrombose zu verhindern, muss für Bewegungsfreiheit gesorgt werden. Wer im Flugzeug reist, der sollte öfter aufstehen, den Gang entlang laufen und im Sitzen Beingymnastik machen. Auch viel trinken kann eine Thrombose verhindern, Alkohol oder Kaffee sollten allerdings nicht dabei sein. Wer Probleme mit den Venen hat, der sollte auf Reisen immer Kompressionsstrümpfe tragen.

    Die Reisekrankheit Durchfall

    Andere Länder, anderes Essen, und wer im Ausland das Falsche isst, der muss mit der Reisekrankheit Durchfall rechnen. Aber nicht nur exotische Speisen sorgen für Durchfall, auch Leitungswasser und sogar Eiswürfel können für Magen- und Darmprobleme sorgen. Wer in südlichen Ländern unterwegs ist, der sollte Mineralwasser nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Waschen und Zähneputzen benutzen. Um die unangenehme Reisekrankheit Durchfall zu vermeiden, sollte in Restaurants nur das gegessen werden, was gebraten oder gekocht wurde. Auf rohe Speisen, ungeschältes Obst und auch auf Speiseeis sollte verzichtet werden. Um auf die Reisekrankheit Durchfall vorbereitet zu sein, ist es ratsam, die entsprechenden Medikamente mit in den Koffer zu packen.