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  • Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium Sulfuricum

    Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium Sulfuricum

    Schüssler Salze für die Gesundheit?

    Bei Schüssler Salzen handelt es sich um ein Funktionsmittel, welches gewisse Organfunktionen beeinflussen kann. Daher sind die Salze in der alternativen Heilmedizin weit verbreitet. Dabei wird das natürliche Funktionsmittel nicht nur zu Heilpraktiken verwendet. Dabei eignet sich ebenso die Behandlungsmethode mit Schüssler Salzen auch zur Selbstbehandlung für jene, die damit bereits Erfahrungen gesammelt haben. Im Verlauf erhalten Sie vor allem Informationen zu dem Schüssler Salz Nr. 10.

     

    Wie werden die Salze in der Homöopathie eingesetzt?

    Die Behandlung mit Schüssler Salzen basiert auf dem gleichnamigen Arzt, welcher sich eine lange Zeit mit Homöopathie befasst hat. Da ihn die Vielzahl von alternativen Mitteln verwirrte, nahm er sich vor, weniger Mittel zur Behandlung von Krankheiten zu nutzen. Während seiner Forschungen stieß Schüssler auf Veröffentlichungen, die besagten, dass Krankheiten durch einen Mangel an Mineralsalzen entstehen würden. Demnach sollen Menschen, die einen ausgewogenen Mineralstoffhaushalt aufweisen, genügend Energie aufbringen können, mit der Krankheitserreger ferngehalten werden können. Insgesamt fand Schüssler 12 Salze, die sich im menschlichen Körper in Blut und Gewebe finden lassen. Im nachfolgenden gehen wir hier auf das Salz Nr. 10 Natriumsulfat ein.

     

    Schüssler Salz Nr. 10 Natrium sulfuricum

    In der Theorie nach Schüssler eignet sich Natriumsulfat, um den Abbau von Schadstoffen im Körper zu fördern. Zudem ist es bekannt dafür, überflüssiges Wasser aus dem menschlichen Körper zu befördern. Aus diesem Grund wird das Salz Nr. 10 auch zur Körperentschlackung verwendet. Damit ist das Schüssler Salz Nr. 10 vor allem zu Ausscheidungsvorgängen nützlich. Ferner gilt Natriumsulfat (Glaubersalz ist der deutsche Name) als anregendes Naturheilmittel, welches die Funktionen der Bauchspeicheldrüse, des Darmes sowie der Leber fördert. Ebenso soll diese Form des Salzes der Produktion von Verdauungssäften hilfreich sein. Wie aber ist ein Mangel an Natriumsulfat erkennbar? Im Gesicht lässt sich ein Defizit des Natriums sulfuricum vor allem durch folgende Anzeichen erkennen:

    • Das Kinn kann sich grünlich färben.
    • Der Nasenrücken kann eine bläulich-rote Farbe annehmen.
    • Ebenso können die Tränensäcke anschwellen.
    • Auch Augen können geschwollen sein.
    • Ferner können die Wangen dunkelrot sein.

     

    Symptome des Mangels

    Dabei sind nachfolgende Symptome und Beschwerden Kennzeichnend für einen Mangel an Schüssler Salz Nr. 10:

    • Durchfall
    • Juckreiz auf der Haut
    • Sonnen- und Wasserallergie
    • Glieder- und Gelenkschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Rheuma

     

    Anwendungsgebiete des Schüssler Salzes Nr. 10

    Natriumsulfat lässt sich innerlich sowie äußerlich anwenden:

    • Innerliche Anwendung: Experten empfehlen die Einnahme des Natriumsulfats daran zu richten, wie stark der Mangel ausgeprägt ist. Am besten soll es jedoch wirken, wenn es morgens eingenommen wird.
    • Äußerliche Anwendung: Betroffene Hautstellen sollen zur Wirksamkeit ein- bis zweimal mit entsprechenden Cremes oder Gelen eingerieben werden. Als besonders wirksam gilt Natrium sulfuricum D6.

     

    Wie wirken Schüssler Salze allgemein?

    Schüssler kam zu der Ansicht, dass ein Mangel der genannten Salze nicht durch den fehlenden Verzehr entsprechender Lebensmittel rührt. Vielmehr seien die Zellen nicht in der Verfassung, die Substanzen aufzunehmen. Das heißt der Körper kann die enthaltene Nahrung aus Lebensmittel nicht mehr aufnehmen. Die Folge davon bestehe darin, dass der Körper die Salze nicht aufnimmt und über den Verdauungstrakt wieder ausscheidet. Daher müsse man diese Substanzen verdünnen. Nur so könnten die Salze nicht mehr in Schleimhäute aufgenommen werden. Eine Umsetzung erfolgt durch schrittweise Verdünnung mit Milchzucker. Dieser wird über einen längeren Zeitraum mit der Ausgangssubstanz verrieben.

     

    Wie hoch sollte die Menge an Schüssler Salzen sein?

    Die Dosierung richtet sich grundsätzlich nach den Beschwerden. Sind diese akut, empfehlen Experten die Einnahme von einer Tablette mit der passenden Dosis an Mineralsalz alle zwei Stunden. Bei chronischen Erkrankungen können täglich bis zu vier Tabletten verzehrt werden. Zu beachten ist, dass die Einnahme ungefähr eine Stunde vor den Mahlzeiten erfolgen sollte. Generell gibt es aber keine starren Vorgaben, wie hoch die Tagesdosis ausfallen sollte.

     

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  • Addison-Syndrom, Morbus Addison, Nebenniereninsuffizienz

    Addison-Syndrom, Morbus Addison, Nebenniereninsuffizienz

    Beim Addison-Syndrom ist die Rede von einer Erkrankung der Nebennieren. Dabei liegt diese im Bereich der Nebennierenrinde. In dieser bilden sich unterschiedliche Botenstoffe. Infolge einer Unterfunktion tritt eine Knappheit von Hormonen der Nebennieren auf. Dabei sprechen Fachärzte auch von einer Nebenniereninsuffizienz.

     

    Vorliegender Hormonmangel beim Addison-Syndrom

     

    Die Nebennieren befinden sich oberhalb der rechten und linken Niere. Aus diesem Grund ist auch von Nebennieren die Rede. Darüber hinaus haben sie jedoch kaum etwas mit den Nieren gemeinsam. In der Hauptsache bestehen die Nebennieren außen aus Rinde und im Inneren aus Mark. Ihre Aufgabe besteht in der Produktion unterschiedlicher Hormone. Während die Rinde der Nebennieren Aldosteron, Kortisol sowie Sexualhormone produziert, zeichnet das Mark für die Bildung von Noradrenalin und Adrenalin verantwortlich.

     

    Vom Addison-Syndrom ist immer dann die Rede, wenn eine Unterversorgung sämtlicher Hormone im Bereich der Nebennierenrinde vorliegt. Dabei nimmt das Kortisol die wichtigste Rolle ein.

     

    Kortisol ist ein Hormon, das für das Leben des Menschen äußerst wichtig ist. Notwendig ist dieses Hormon für die Bereitstellung von Energie. Ferner braucht der Organismus Kortisol zur Steigerung der Leistung bei körperlichem Stress sowie weiteren Belastungen. Dabei werden abhängig von der Tageszeit und des jeweiligen Bedarfs verschiedene Mengen produziert.

     

    Neben Kortisol ist auch Aldosteron sehr bedeutsam. Benötigt wird dieses Hormon für die Erhaltung eines normalen Blutdrucks. Während eines vorliegenden Mangels an Aldosteron führt dieser zu einer hohen Ausscheidung von Wasser und Natrium. Daraus resultiert eine Senkung des Blutdrucks.

     

    Die Kortisolproduktion übernehmen zwei Steuerhormone des Gehirns. Innerhalb der Hirnanhangdrüse wird ACTH gebildet. Dahingegen bildet der Hypothalamus das Hormon CRH. Im menschlichen Organismus geschieht ein stetiges Messen des Kortisolspiegels im Blut. Sobald der Körper eine größere Menge Kortisol benötigt, erhöht sich die Produktion der Steuerhormone. Sowie ausreichend Kortisol vorhanden ist, erhalten beide Steuerorgane eine Meldung. Infolgedessen tritt eine Einschränkung der Produktion ein.

    Ursachen für das Addison-Syndrom

     

    Abhängig von der Ursache des Addison-Syndroms wird zwischen einer sekundären und einer primären Form unterschieden. Während bei der primären Form die Störung in der Rinde der Nebenniere selbst liegt, befindet sich bei der sekundären Form die Ursache innerhalb der Hirnanhangdrüse.

     

    Als Ursachen für Morbus Addison ist eine fehlerhafte Steuerung des Immunsystems bekannt. Dabei reagiert die körpereigene Abwehr gegen das Gewebe der Nebennieren, wobei dieses zerstört wird.

     

    Zu den eher seltenen Ursachen einer Nebenniereninsuffizienz zählen

     

    • Bös- wie auch gutartige Tumore der Nebennieren
    • Erkrankungen im Bereich der Hirnanhangdrüse, die eine Unterversorgung von ACTH zur Folge haben (beispielsweise Metastasen, Hirnblutung)
    • Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel eine Tuberkulose der Nebenniere
    • Längerfristige Behandlung mit Kortison

     

    Symptomatik beim Addison-Syndrom

     

    Morbus Addison entwickelt sich in aller Regel relativ langsam. Anfänglich machen sich dabei die Beschwerden kaum bemerkbar. Als Gründe für die Symptome kommen zumeist in einer Unterversorgung von Aldosteron und Kortisol in Betracht.

     

    Unter anderem ist das Addison-Syndrom an folgenden Symptomen erkennbar:

     

    • Appetitlosigkeit
    • auftretende Kraftlosigkeit
    • Gewichtsreduktion
    • Hautfärbung in bronzeartigem Braunton
    • hohes Verlangen nach Salz
    • kaum Antrieb
    • Müdigkeit
    • niedriger Blutdruck und Blutzuckerwert

     

    Zusätzlich bleibt bei weiblichen Betroffenen oftmals die Monatsblutung aus. Ferner ist ein Verlust der Schambehaarung feststellbar. Männer mit Addison-Syndrom klagen über Störungen der Potenz.

     

    Sofern normale Alltagsbedingungen vorliegen, haben Patienten mit Addison-Syndrom kaum starke Beschwerden. Sowie allerdings infolge von Belastungssituationen eine höhere Menge Kortisol benötigt wird, kann eine das Leben bedrohende Notsituation eintreffen. Dabei ist von einer Addison-Krise die Rede.

     

    Charakteristisch für diese sind

     

    • Abfall des Blutdrucks
    • Austrocknung
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • Probleme mit dem Kreislauf

     

    Schlimmstenfalls kann ein Kreislaufschock eintreten. Bei der so genannten Addison-Krise handelt es um eine Notfallsituation. Folglich macht sich eine sofortige Therapie erforderlich.

     

    Behandlung einer Nebenniereninsuffizienz

     

    Im Grunde genommen können die Ursachen des Addison-Syndroms nicht behoben werden. Deswegen müssen betroffene Personen die Unterversorgung mit den Hormonen Aldosteron und Kortisol in Tablettenform ausgleichen. Dabei macht sich eine lebenslange Einnahme der Medikamente erforderlich.

     

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  • Scheidenpilz Symptome

    Scheidenpilz Symptome

    Scheidenpilz Symptome sind für Frauen eher zu merken als für Männer. Bei den Patientinnen sind sie entsprechend unangenehm. Oft werden Scheidenpilz Erkrankungen verschwiegen – aus Scham. Doch das ist ein Fehler, denn im schlimmsten Falle kann Scheidenpilz zur Unfruchtbarkeit führen. Umso wichtiger ist, dass die Scheidenpilz Symptome schnell erkannt und behandelt werden.

     

    Die Symptome bei Scheidenpilz

    Die Scheidenpilz Symptome sind bei Frauen eindeutig. Es brennt, juckt und ist äußerst unangenehm. Unternimmt man nichts gegen den Scheidenpilz, so breitet sich dieser aus. Wegen des Juckreizes neigen viele Frauen und Mädchen dazu, die krabbelnden Stellen aufzukratzen. Dann nässt und brennt es noch stärker. Hinzu kommt ein weiß-gelblicher Ausfluss, der übel riechen kann. Auch beim Wasserlassen kann es brennen. Man sieht die Scheidenpilz Symptome auch am äußeren Genitalbereich, der gerötet und angeschwollen ist und mit einem weißlichen Belag versehen sein kann.

     

    Der Mann hat etwas mehr Glück, bei ihm treten Scheidenpilz Symptome nicht so stark auf wie bei der Frau. Beim Mann können ebenso weißliche Beläge auftreten und Eichel und Vorhaut gerötet sein. Ansonsten bemerken Männer die Infektion fast gar nicht.

     

    Wie kommt es zu Scheidenpilz?

    Scheidenpilz wird schneller übertragen, als man denkt. Bereits in der gesunden Scheide hält sich eine gewisse Anzahl von Hefepilzen (Candida) auf. Das saure Milieu durch Milchsäurebakterien in einer gesunden Scheide sorgt dafür, dass diese nicht überhand nehmen. Wenn die Scheidenflora aber in ihrem biologischen Gleichgewicht gestört ist, so vermehren sich die Hefepilze und es kommt zur Pilzinfektion der Scheide.

     

    Im Schwimmbad oder auch im Whirlpool vor allem in öffentlichen Einrichtungen hat sich eine Frau schnell eine solche Infektion zugezogen. Genau wie Fußpilz fühlt sich auch der Scheidenpilz im feuchten Milieu am wohlsten. Daneben wird Scheidenpilz auch durch Geschlechtsverkehr übertragen. Ca. 10 Tage später bemerkt man dann die oben genannten Scheidenpilz Symptome.

     

    Begünstigt wird Scheidenpilz durch Weißmehl, Hefegebäck und Zucker. Will man seine Infektion also schnell loswerden, empfiehlt der Frauenarzt, vorübergehend auf alle Weißmehl-, Hefe- und Zuckerprodukte zu verzichten. Diese Nahrungsmittel enthalten Stoffe gegen das natürliche saure Scheidenmilieu und fördern die Entwicklung des Pilzes. Das gesunde saure Milieu wehrt Pilze ab. Wichtig ist daher, die Scheidenpilz Symptome schnell zu bekämpfen und die natürliche Scheidenflora wieder herzustellen.

     

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  • USB-Stick erkennt HIV – Imperial College London neuen HIV Test

    USB-Stick erkennt HIV – Imperial College London neuen HIV Test

    USB-Stick erkennt HIV, ist das wirklich möglich? Wissenschaftler vom Imperial College London konnten einen neuen HIV-Test entwickeln. Mit dessen Hilfe ist eine verbesserte Therapie von Patienten möglich.

     

    Neuer HIV-Test USB-Stick erkennt HIV auf Datenträger

    In Zusammenarbeit mit Fachleuten der Firma DNA Electronics fanden die Wissenschaftler des Imperial College London eine neuartige Möglichkeit, einen HIV-Test schnell durchzuführen. Hierfür wird einzig ein Tropfen Blut benötigt. Dieser gelangt auf einen simplen USB-Stick. Der neue Test weist Ähnlichkeiten mit dem bekannten Blutzuckertest auf.

     

    Das Positive daran ist nicht nur das handliche Format des HIV-Tests, sondern auch seine geringe Dauer. Während ein bisheriger Test bislang eine Dauer von bis zu drei Tagen hatte, genügen mit der neuen Methoden 30 Minuten.

     

    Einfache Funktionsweise des neuen Tests

    Dabei befindet sich in diesem USB-Stich ein CMOS-Chip. Dieser Chip zeigt Reaktionen auf einen veränderten pH-Wert im Blut. Verursacht wird dieser durch HI-Viren. Durch die Änderung des pH-Werts wird ein elektrisches Signal ausgelöst. Jenes kann der USB-Stick an einen Computer oder ein weiteres beliebiges Empfangsgerät weitergeben. Die genaue Funktionsweise des neuartigen Tests wird seitens der Wissenschaftler in einer Studie beschrieben.

     

    Durchgeführte Laboruntersuchungen erzielten eine 95%ige Genauigkeit. Neben seiner besonderen Schnelligkeit weist der Test weitere Vorteile auf:

     

    • bestens für abgelegene Gebiete geeignet
    • preisgünstiger als andere HIV-Tests
    • Schwerpunkt der Therapie wird in Nähe des Patienten verlegt

     

    Neuartige Technik kann neue Maßstäbe setzen

     

    Der neue HIV-Test gibt nicht ausschließlich über das Positiv- oder Negativresultat an HIV Auskunft. Ferner zeigt dieser die Höhe der Virenkonzentration im Blut an. Dadurch könnten Patienten direkt von zu Hause aus erfahren, wie stark die Therapie bei ihnen wirkt.

     

    Zwar dämpfen bislang die Experten jenes Erwarten noch ein wenig. Denn der Chip wird noch ein wenig Entwicklungszeit benötigen, bis dieser frei erhältlich sein wird. Dennoch zeigen sich die Forscher hoffnungsvoll. Wurden doch bisher für ähnliche Geräte Maschinen in Abmessungen großer Kopiergeräte benötigt. Anders ausgedrückt, künftig passen die Daten auf einen kleinen USB-Stick.

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    Quelle: Studie

  • Leichtere Erkrankung durch fehlende Ballaststoffe

    Leichtere Erkrankung durch fehlende Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind für die menschliche Gesundheit besonders bedeutsam. Wissenschaftler fanden kürzlich heraus, wie diese den Darm des Menschen schützen.

     

    Ballaststoffe nicht verdaubar

    Obwohl der Mensch Ballaststoffe nicht verdauen kann, nehmen diese eine wichtige Stellung im Rahmen der Ernährung ein. Weshalb sie so wichtig für die Gesundheit des Menschen sind, darauf geht ein internationales Team von Wissenschaftlern ein. In einer Fachzeitschrift namens „Cell“ äußert dieses sich dahingehend, dass es ohne diese wichtigen Stoffe Krankheitserreger leicht haben in unseren Organismus einzudringen. Und zwar durch die Schleimhaut des Darms.

     

    Erhalten Bakterien keine Nahrung durch Ballaststoffe, so greifen diese auf die Darmschleimhaut zurück.

     

    Darmschleimhaut wichtig zur Keimabwehr

    Die Darmschleimhaut des Menschen erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sie wehrt magensaftresistente Keime ab. Dies sind Bakterien, die der Magensaft nicht abtöten kann. Deshalb leben sie innerhalb des Darms weiterhin fort.

     

    Manche dieser Bakterien im Darm ernähren sich von den mit der Nahrung zugeführten Ballaststoffen. Sofern keine Ballaststoffe vorhanden sind, machen sich die Bakterien auf die Suche nach einer anderen Nahrungsquelle. Dies ist die Darmschleimhaut. Also ernähren sie sich von Mehrfachzuckern. Diese kommen innerhalb der Schleimhaut des Darms vor. Bedingt durch diesen Vorgang nimmt die Substanz an der Darmschleimhaut ab. Krankheitserregen können leichter eindringen.

     

    Forscher haben für ihre Tests keimfrei aufgezogene Mäuse verwendet. Diese hatten sie mit einer künstlichen Darmflora versehen. In jener waren Bakterien enthalten, wie sie auch im Darm des Menschen leben. Hiermit stellten die Forscher sicher, dass die Resultate sich auf den Menschen übertragen lassen.

     

    Nahrungsmittel mit zahlreichen Ballaststoffen

    Seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird die Empfehlung ausgesprochen, dass Erwachsene zur Gesunderhaltung wenigstens 30 g Ballaststoffe täglich aufnehmen sollten. Allerdings erwies eine vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellte Studie, dass eine Vielzahl von Deutschen zu wenige Ballaststoffe mit der Nahrung aufnehmen.

     

    Enthalten sind diese insbesondere in Vollkornprodukten und Roggen. Aber auch Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenobst sind sehr gut für eine ballaststoffreiche Ernährung geeignet.

  • Gesundes Naschen in der Weihnachtszeit, wie geht das?

    Gesundes Naschen in der Weihnachtszeit, wie geht das?

    Gesundes Naschen und das zur Weihnachtszeit? Wie soll das gehen? Zu keiner anderen Jahreszeit fällt die Ernährung wohl so ungesund aus wie im Winter. Weihnachtsmärkte hier, Stollen da und immer wieder die Frage danach, ob die Bikinifigur auch im kommenden Jahr noch gehalten werden kann. Dabei ist es nicht allzu schwer, gerade beim Backen zuhause ein wenig auf den gesundheitlichen Aspekt zu achten. Eine Kombination aus „gesund“ und „lecker“ ist in der Regel sogar vollkommen unkompliziert umsetzbar.

     

    Gesundes Naschen, auf was sollten Sie achten?

    Schon Kinder im Grundschulalter wissen, was augenscheinlich zu einem guten Plätzchenteig gehört. An erster Stelle stehen hier Eier, Butter, Mehl und Zucker. Also all das, was sich -sofern nicht in Maßen genossen- schnell auf der Hüfte ansetzt und noch dazu auch krankmachen kann. Gott sei Dank existieren jedoch ausreichend Alternativen zu Vanillekipferl, Zimtstern und Co.. Versuchen Sie doch einmal, sich auf die Suche nach Rezepten mit eher unkonventionellen Zutaten zu begeben! Getreide eignet sich beispielsweise hervorragend, um nicht nur weihnachtlich zu schlemmen, sondern auch satt zu machen.

     

    Besonders beliebt: Haferflockenkekse und Dattelschnitten

    Haferflocken schmecken im Müsli. Weshalb dann nicht auch in der Keksdose? Wer Angst davor hat, dass das Ergebnis zu neutral schmecken könnte, kann diese Kekse wahlweise auch noch mit:

    • Vanillearoma
    • Bananen
    • Trockenfrüchten

    weiter verfeinern. Je nach Zubereitungsart sind diese Plätzchen auch lange haltbar und eignen sich nicht nur für den eigenen Verzehr, sondern auch als Geschenk. Auch die beliebten Dattelschnitten kommen übrigens komplett ohne Zucker aus. Vor allem Kinder lieben es, wenn Sie die Süße von Honig nutzen, um diese Schnitten zu etwas ganz Besonderem zu machen.

    Selbstverständlich müssen Sie auch während der Weihnachtszeit nicht auf die ein oder andere Nascherei verzichten. Wer sich jedoch auf die Suche nach Alternativen zu Zucker und Butter macht, wird oft mit einem ganz neuen Geschmackserlebnis konfrontiert, das Lust darauf macht, neue Rezepte auszuprobieren. Wer in Maßen schlemmt, sich ausreichend bewegt und den Advent auch in kulinarischer Hinsicht genießt, kann noch entspannter in 2017 starten.

     

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