Autor: Chris Reichmann

  • So gesund ist der Fleischersatz gar nicht

    So gesund ist der Fleischersatz gar nicht

    Die Welt und die Menschen verändern sich. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Ernährung, denn während früher Fleisch das A und O war, verzichten heute viele freiwillig darauf. Man will dadurch in erster Linie Tierleben retten. Das ist auch gut so, doch der „gesunde“ Fleischersatz hat so seine Tücken. Während die Auswahl immer weiter steigt (zum Beispiel Würste aus Tofu oder Schnitzel aus Quorn), sieht es bei der Qualität beziehungsweise den inneren Werten schon ganz anders aus. Deutsche Verbraucherzentralen haben nämlich eine Untersuchung gemacht und genau das herausgefunden. Man hilft also durch diese Ernährungsweise zwar den Tieren, doch die eigene Gesundheit leidet darunter.

    Die Studie

    Es wurden 26 Alternativen für Milchprodukte und 100 Wurstersatz- und Fleisch-Produkte unter die Lupe genommen. Gut ist, dass der Griff zu Alternativ-Wurstwaren mit weniger gesättigten Fettsäuren und mit weniger Kalorien auskommt. Das war es aber auch schon von der positiven Seite, denn im Durchschnitt „gewinnen“ die schlechten Bewertungen. So ist es als problematisch anzusehen, dass der Großteil der Produkte eine überdurchschnittlich große Menge Salz enthält. Zwar macht es unser Essen schmackhafter, aber zu viel davon schadet der Gesundheit. Des Weiteren wurden bis zu acht Zusatzstoffe gefunden, die ebenfalls nur in Maßen verzehrt werden sollten. Darunter fällt zum Beispiel E 425 (Konjak), welches vor allem im asiatischen Essen seinen Einsatz findet.

    Somit ist klar, dass die fleischlosen Ersatzprodukte nicht immer besser und gesünder sind.

    Ergebnis stimmt mit einer Studie von 2016 überein

    Eine ähnliche Untersuchung gab es bereits 2016. Das Ergebnis fiel ähnlich aus, sodass beispielsweise auch zu viel Salz nachgewiesen werden konnte. Es kommt aber noch schlimmer, denn es gab auch eine hohe Belastung an gesättigten Mineralöl-Kohlenwasserstoffen (MOSH). Sie stehen im Fokus, Krebs auslösen zu können. Es ist zudem bedenklich, dass die Hersteller vergleichsweise hohe Mengen an Zucker und Fett verwenden. Besonders kritisch ist das Palmfett, denn es enthält viele gesättigte Fettsäuren (ungesund). Für die Produktion wiederum ist es gut, es ist nämlich günstig.

    Fazit

    Es ist ein Irrglaube, dass Fleischersatzprodukte automatisch besser für die Gesundheit sind. Man hilft zwar den Tieren, doch für den eigenen Körper ist es nicht immer ideal. Am besten ist es, wenn man sich vor dem Kauf die Zutatenliste durchliest und eventuell Testergebnisse zu Hilfe nimmt.

  • Hilft Schröpfen bei Rückenschmerzen?

    Hilft Schröpfen bei Rückenschmerzen?

    Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Problem. Nicht einfacher wird es bei der Suche nach der Ursache, denn diese kann zum Teil sehr aufwendig sein. Oft sind zum Beispiel Verspannungsschmerzen der Grund, die man aber mit verschiedenen Lösungsversuchen wegbringen kann. Vielen hilft beispielsweise eine Massage, andere wiederum springen auf Wärme besser an. Etwas neuer ist das Schröpfen, wobei die Technik vor allem in Asien hoch im Kurs ist. Die Anwendung ist relativ einfach und kann unter Umständen tatsächlich helfen. Sicher weiß man das aber erst danach, denn jeder Mensch verträgt Therapien anders.

    Das steckt hinter dem Schröpfen

    Der Begriff lässt es auf den ersten Blick nicht erahnen, doch dahinter verstecken sich nichts anderes als becherförmige Gläser, die am Rücken platziert werden. Sie nennt man auch Schröpfköpfe. Ist dies geschehen, dann wird aus den Gläsern ein wenig Luft gesaugt. Der Unterdruck sorgt anschließend dafür, dass sich die Haut ein wenig anhebt. Optional kann man die Haut vorher mit Öl einschmieren, dadurch kann man die Schröpfköpfe hin und her bewegen. Ein entscheidender Unterschied zur Massage ist, dass die Behandlung ohne Druck über die Bühne geht. Somit ist auch klar, dass das Schröpfen keine Schmerzen verursacht und es manche angenehm finden.

    Fördert die Durchblutung

    Ein Aspekt des Schröpfens ist, dass die Hautoberfläche durch das Ansaugen stark durchblutet wird. Diesen Effekt sieht man auch, denn er hat starke Ähnlichkeiten mit einem Knutschfleck. Die rote Stelle ist freilich ungefährlich und verschwindet auch nach wenigen Tagen wieder.

    Weniger Erkenntnisse hat man wiederum was die handfesten Beweise betrifft. Bislang gibt es nämlich keine Studien oder Forschungsergebnisse, die aussagekräftige Belege liefern. Aus medizinischer Sicht ist somit nicht belegt, dass das Schröpfen Verspannungsschmerzen wirklich verschwinden lässt.

    Man muss es deshalb selbst probieren, wie die Therapie mit den Gläsern anschlägt. Bei manchen wird sie sicherlich helfen, bei manchen könnte der Effekt nur minimal sein. Einen Versuch ist das Schröpfen aber allemal wert, schließlich ist die Technik in Asien begehrt und auch vom Aufbau her recht einfach gehalten.

     

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  • Schwache Gesundheit im Alter – diese Anzeichen gibt es

    Schwache Gesundheit im Alter – diese Anzeichen gibt es

    In jungen Jahren erlebt man meist spannende Dinge und erfüllt sich Wünsche. Einer davon ist allerdings nur schwer zu erreichen und auch nicht käuflich. Nämlich der, dass man auch im Alter noch fit und gesund in den Tag starten kann. Das bezieht sich natürlich auf die geistigen als auch auf die körperlichen Aspekte. Der Mensch selbst hat zumindest Einfluss darauf, genau weiß es aber niemand. Vielleicht hat man Probleme mit dem Gehen, vielleicht ist aber auch alles okay und die Beschwerden sind unter Berücksichtigung des Alters minimal. Wie gesagt, zu 100 Prozent kann es keiner vorhersagen, allerdings gibt es Anzeichen, die für Schwierigkeiten im höheren Lebensalter sprechen können. Welche das sind, wird in den folgenden Zeilen erklärt.

    Probleme bei der Konzentration

    Fällt es einem schwer sich zu konzentrieren (zum Beispiel bei der Arbeit), dann könnte sich dies später zu Demenz oder Alzheimer entwickeln. Es sind auch psychische Erkrankungen nicht ausgeschlossen.

    Wenig oder schwache Muskeln

    Viele von uns werden als Sportskanone geboren, manche jedoch bevorzugen lieber das Sofa. Grundsätzlich kein Problem, es muss beziehungsweise sollte aber eine „Grundfitness“ vorhanden sein. Ist es nicht der Fall, dann kann es negative Auswirkungen auf die Knochen und das Herz haben. Im Alter wiederum könnte es dazu führen, dass man nicht mehr mobil ist und sich generell schwerer tut. Empfehlung: Einmal pro Woche etwas für seinen Körper tun.

    Der Mund und die Zähne

    Eine Vernachlässigung der Pflege von Mund und Zähne führt meist zu einer schlechteren Gesundheit in den höheren Lebensjahren. Man sollte also täglich seine Zähne putzen und schauen, wie es im Mund so aussieht. Schlechter Atem zum Beispiel kann später zu Lebererkrankungen beitragen.

    Das Knie

    Knackt das Knie permanent, dann sollte man dies keinesfalls ignorieren und sich medizinischen Rat einholen. Hat man schon in jungen Jahren mit seinen Gelenken zu kämpfen, dann wird es einem sehr wahrscheinlich auch später noch verfolgen. Bei einer frühen Behandlung können aber zumindest schlimme Schäden vermieden werden und die Folgen halten sich in Grenzen.

    Sehen

    Viele Menschen tragen eine Brille. Dies ist weder schlimm noch hat es Auswirkungen auf die Zukunft. Fällt die Leistung der Augen aber radikal ab, dann sollte man wachsam sein. Es hat dann nichts mehr mit einer normalen Sehschwäche zu tun, sondern kann zu ernsten Problemen führen. Auch eine überdurchschnittliche Trockenheit und Rötungen sind medizinisch abzuklären. Je mehr man solche Erscheinungen vernachlässigt, umso schlimmer kann es im Alter werden.

  • Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißfüße verhindern – so klappt es

    Schweißflecken an sich sind schon unangenehm, richtig peinlich wird es aber erst an den Füßen. Die sogenannten Schweißfüße stören nicht nur den Betroffenen, auch die Umgebung bekommt das mit. Der Schweiß selbst ist jedoch eine wichtige Schutzmaßnahme des Körpers, es hilft ihm bei warmen Temperaturen abzukühlen. Mit dem Geruch muss aber glücklicherweise niemand leben, diverse Tipps versprechen Abhilfe. Die Wirkung variiert natürlich von Mensch zu Mensch, auch haben Männer mehr Schweißdrüsen an den Tretern.

    Gute Hygiene als Grundelement

    Wer mit Käsefüßen zu kämpfen hat, der sollte vor allem auf eine gute Hygiene achten. Der Schweiß selbst ist nämlich geruchlos, es sind die Bakterien, die diesen zersetzen und dafür verantwortlich sind. Sie lieben feuchtwarme Haut und produzieren unter anderem Buttersäure. Mit Seife täglich Waschen, so sieht eine gute Grundpflege aus. Wichtig ist auch, dass zwischen den Zehen gearbeitet und überflüssige Hornhaut entfernt wird.

    Die richtigen Schuhe

    Wenn jemand tagsüber Schuhe anhaben muss, der sollte unbedingt auf natürliche und atmungsaktive Materialien achten. Leder wäre zum Beispiel eine Option, die stets vor Plastik- oder Kunstschuhen stehen sollte. Außerdem müssen die Schuhe locker und bequem sitzen. Ideal wären freilich offene Schuhe, da der Schweiß so sofort verdunsten kann.

    Einlegesohlen

    In manchen Fällen können auch Einlegesohlen helfen. Es dürfen allerdings nicht irgendwelche sein, denn auch hier ist das Material das A und O. Aktivkohle oder Leder, mit diesen beiden Möglichkeiten ist man bestens bedient. Ein Geheimtipp ist übrigens Zedernholz, es wird von vielen Betroffenen empfohlen.

    Deos

    Nicht nur für die Achseln gibt es Deos, auch Produkte gegen Fußschweiß sind auf dem Markt. Sie sollten unbedingt mit Aluminiumchlorid angereichert sein. Ihre Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass sich die Poren verschließen und keine Schweißbildung möglich ist. Weitere Optionen sind Lotion und Puder.

    Fußbad

    Häufig werden Fußbäder mit Käsefüßen in Verbindung gebracht. Ihre Zusätze (wie Apfelessig oder Teebaumöl) helfen zwar tatsächlich, doch dies ist nur bei regelmäßiger Anwendung der Fall. Ein einmaliges Fußbad hätte demnach lediglich eine begrenzte Wirkung.

    Arzt um Rat fragen

    Helfen all die genannten Tipps nichts, dann sollte sich niemand vor dem Gang zum Hautarzt scheuen. Es ist möglich, dass der starke Schweißgeruch ein Anzeichen einer Krankheit oder von unausgewogener Ernährung ist. Beides ist nicht schön und sollte man unbedingt von einem Mediziner anschauen lassen.

     

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  • Gesundheit in der Gastronomie

    Gesundheit in der Gastronomie

    Wer in der Gastronomie tätig ist, der muss auf viele verschiedene Dinge Rücksicht nehmen. Das fängt bei der Einrichtung an, geht über das Personal und hört bei der Gesundheit auf. Letzteres ist sogar ein Faktor dafür, ob ein Betrieb funktionieren kann oder nicht. Niemand geht freiwillig in ein Restaurant, in dem er Haare in der Suppe findet oder in dem die Angestellten keinen hygienischen Eindruck hinterlassen. Und nicht nur das, auch in der Küche muss die Sauberkeit stimmen. Dazu zählen sowohl regelmäßige Putzaktionen als auch regelmäßiges Händewaschen. Chefs sollten stets ein Auge drauf haben, denn ansonsten könnte im schlimmsten Fall die ganze Mannschaft krank werden. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass man Erkältungen und Co. blitzschnell auf andere übertragen kann.

    Nicht den Helden spielen

    Viele Menschen gehen auch mit Fieber oder Schnupfen arbeiten. In der Gastronomie ist das aber ein fataler Fehler, denn es besteht sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Gäste ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Man ist der Meinung, dass die Chefs einem sofort künden, wenn man zwei oder drei Tage wegen Fieber zu Hause bleibt. In Wahrheit sieht es aber ganz anders aus, denn die Chefetage will seine Gäste glücklich und nicht krank machen. Am Anfang ist es sicherlich ein bisschen unangenehm seinem Vorgesetzten diese Nachricht zu überbringen, doch am Ende gewinnen beide Parteien. Wichtig ist nur, dass man es nicht ausnützt.

    Vor der Gesundheit kommt die Einrichtung

    Bevor man sich überhaupt mit der Gesundheit und dem Kochen auseinandersetzen kann, muss der Betrieb erst mal eingerichtet werden. Besonders wichtig ist die Küche, die nämlich auf Dauer viel ertragen muss. Der Hauptgrund, warum es für Betriebe eigene Produkte gibt. Viele Firmen (wie zum Beispiel www.grimm-gastrobedarf.de) haben sich darauf spezialisiert und bieten Besitzern einer Gastro unendliche Möglichkeiten. Sie benötigen nämlich spezielle Arbeitstische oder auch spezielle Spülmaschinen. Mit einfachen Haushaltsprodukten kämen schnell die ersten Probleme, sie sind nämlich nicht für die Masse gebaut worden. Zukünftige Restaurantbesitzer sollten sich deshalb schon bei der Planung ihres Betriebes Gedanken machen und sich auf Internetseiten umschauen. Man glaubt gar nicht, welche Produkte einem eigentlich zur Verfügung stehen.

  • Piercings können die Gesundheit gefährden

    Piercings können die Gesundheit gefährden

    Körpermodifikationen in Form von Piercings sind schon lange im Trend. Vor allem die Nase und die Ohren zählen zu den Lieblingsstellen. Der Schmuck verändert die Optik des Körpers, sodass man sich von der Masse abheben kann. Heutzutage gibt es auch fast keine Grenzen mehr, dies zeigen zum Beispiel die übergroßen Ohrlöcher (auch Flesh Tunnel genannt). Gesundheitsfördernd sind Piercings freilich nicht, doch bei professioneller Anwendung gibt es zumindest keine bleibenden Schäden. Die Praxis sieht allerdings ein wenig anders aus, nicht jeder arbeitet nach den Regeln und hält sich an die hygienischen Vorschriften. Am Ende muss es dann der Betroffene ausbaden, wobei es im schlimmsten Fall auch zu dauerhaften Schäden kommen kann.

    Empfindliches Gewebe im Ohr- und Nasenbereich

    Damit der Knorpel, der sich im Ohr- und Nasenbereich befindet, geschützt ist, ist er von einer Knorpelhaut überzogen (sie ist eine Art Schutzschicht). Lässt man sich nun ein Piercing stechen, dann wird die Knorpelhaut durchtrennt. Für Viren und Bakterien ist es nun eine kinderleichte Möglichkeit, eine Infektion auszulösen. Experten empfehlen aus diesem Grund, dass ausschließlich unter aseptischen Bedingungen ein Piercing vollzogen werden sollte. Ist es nicht so, dann könnte das Gewebe auch absterben (dies ist auch noch im Abheilungsprozess möglich). Folgen wären Deformierungen oder sogar der Verlust von bestimmten Teilen rund um das Piercing. Hilfe ist dann nur mehr von spezialisierten Medizinern möglich.

    Übergroße Ohrlöcher

    Auch nicht ganz unproblematisch sind die „Flesh Tunnel“. Hierbei setzt man einen Platzhalter ein, um einen extrem schmalen Rest Haut zu erreichen. Dieser umgibt dann den eingesetzten Platzhalter. Gefällt einem aber irgendwann die Körpermodifikation nicht mehr, dann wird es mit einer „Rückverwandlung“ schwierig. Das liegt daran, weil die noch vorhandenen Reste meist nicht mehr fürs Verschließen ausreichen. Ärzte helfen in so einem Fall mit einer komplexen Lappenplastik nach, ein zufriedenstellendes Ergebnis kann aber im Vorhinein niemand garantieren.

    Elfenhafte Ohren

    Recht neu in der Branche ist das Elfenohr. Der obere Bereich der Ohrmuschel wird dabei mithilfe eines Implantates in eine spitze Form gebracht. Das Problem ist, dass man so ins natürliche Ohrgerüst eingreift. Die Gefahr von Schmerzen, schweren Infektionen und Missempfindungen steigt. Auch hier helfen am Ende nur mehr aufwendige Schritte, die man nur an erfahrenen HNO-Klinken durchführen lassen kann.

    Zungen-Piercing

    Das Schmuckstück in der Zunge ist beliebt, weniger im Trend liegen die möglichen Verletzungen. So kommt es oft zu Schädigungen einer Arterie, die wiederum Einblutungen und sogar Atemnot auslösen kann.

    Generell spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie hoch die Gefahr am Ende ist. Dazu zählen das Material, die hygienischen Umstände und die Erfahrung des Piercers.