Autor: Chris Reichmann

  • Kinderkopfschmerzen sind keine Bagatelle

    Kinderkopfschmerzen sind keine Bagatelle

    Kopfschmerzen sind lästig und auf Dauer eine echte Belastung. Vor allem an stressigen Tagen brechen diese schnell aus und können quasi den ganzen Tag versauen. Für viele Erwachsene ist das Alltag, doch es kommt noch schlimmer: Immer mehr Kinder sind davon betroffen. Und das ist keine Bagatelle, denn sowohl die Eltern als auch die Mediziner haben Sorgenfalten bei diesem Thema. Zwar gibt es für dieses Problem durchaus effektive Behandlungen, doch den Auslöser dafür kann man nicht so einfach abstellen. Es kann sogar so weit gehen, dass die schulischen Leistungen stark nachlasen und soziale Defizite entstehen. In den folgenden Sätzen geht es darum, warum immer mehr Kinder Kopfschmerzen haben und was man dagegen tun kann.

    Die Anforderungen sind hoch

    Verschiedene Studien belegen, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt. Unser Nachwuchs hat immer früher damit zu kämpfen und muss sich mit dem Thema auseinandersetzen. Lediglich in ländlichen Gegenden wandert es in die entgegengesetzte Richtung. Bei einer Untersuchung sind zum Beispiel 1675 Gymnasiasten zu diesem Thema befragt worden, das Ergebnis allerdings ist erschreckend. Vier von fünf Kinder/Jugendliche (12 bis 19 Jahre) haben innerhalb der letzten sechs Monate Kopfschmerzen gehabt. Jeder zehnte hat aufgrund dessen einen Arzt besucht, ein Viertel der Kinder nimmt sogar täglich Medikamente ein. Betroffen sind in erster Linie die Mädchen. Grund für das Brummen ist meist Stress in der Schule, wobei vor allem der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule unter Verdacht steht. Aber nicht nur dieser Punkt alleine ist dafür verantwortlich, die Kinder werden generell sehr viel gefordert.

    Mögliche Hilfestellungen

    Dauern die Kopfschmerzen länger als zwölf Stunden an oder werden diese unerträglich, dann sollte man einen Kinderarzt oder ein Kinderschmerzzentrum aufsuchen. Dieser kann anschließend verschiedene Lösungen einleiten, die beispielsweise aus einer Sporttherapie, aus dem Erlernen von Entspannungstechniken oder aus einer psychotherapeutischen Behandlung bestehen können. Auch verschiedene Ablenkungsstrategien (Klavier spielen oder Schwimmen gehen) sind möglich, um den Schmerz nur eine kleine Nebenrolle zu geben.

    Zu wenig Kinderschmerzzentren

    Kopfschmerzkinder kann man bei Bedarf auch in einem der Kinderschmerzzentren behandeln. Der Andrang ist auch relativ hoch, da die Problematik zunimmt. Eine Schwäche des Ganzen ist die verfügbare Ausstattung, in ganz Deutschland gibt es lediglich vier Zentren. Bislang reichen die Ressourcen zwar noch, doch auf Dauer könnte es anders aussehen. Besser ist es, wenn man vorbeugt und es gar nicht so weit kommt. Dies erspart den Eltern und dem Kind selbst viel Nerven.

  • Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wir alle haben es schon mindestens einmal getan, viele tun es aber jeden Tag mehrmals. Es geht um die Lüge, die uns aus der einen oder anderen brenzligen Situation bringen soll. Im Deutschen sprechen wir von einer Notlüge, die Engländer sprechen von „white lies“ (weiße Lügen). In der Regel kommt diese Form dann zum Einsatz, wenn uns etwas peinlich ist oder wir von einem Thema ablenken wollen. Sie entstehen meist spontan und wir gehen von keinen negativen Konsequenzen aus. Auch wollen wir niemanden damit schaden. Doch welche Menschen lügen wir eigentlich am meisten an und schadet es unserer Gesundheit?

    Schlecht für die Beziehung

    Es ist ein wenig verwunderlich, doch wir lügen unsere nahestehenden Menschen am ehesten an. Dazu zählt vor allem die Beziehung, die die Pinocchio-Nase wachsen lässt. Dabei ist es überhaupt nicht böse gemeint, man will dem Gegenüber einfach nicht verletzen. Hat beispielsweise die Freundin eine neue Hose und der Po sieht dicker als in der alten aus, dann sagt man dies nicht. Es kommt vielmehr eine Zustimmung heraus. In Wahrheit ist es aber gar keine Notlüge, schließlich steckt hinter der Situation keine Not. Die Bezeichnung der Engländer ist demnach wesentlich zutreffender, denn damit soll quasi die schmerzende Wahrheit von einem strahlenden Weiß übertüncht werden. Auf die Folgen hat es aber keinen Einfluss, die Denkweise ist nämlich unter beiden Begriffen nicht förderlich. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien.

    Verschiedene Untersuchungen sagen……

    Eine dieser Studien wurde mit 110 Personen durchgeführt. Sie wurden für 10 Wochen beobachtet und hatten ein Alter zwischen 18 und 71 Jahren. Während eine Hälfte striktes Lügenverbot hatte, musste der Rest wie bisher leben. Dabei überraschte das Ergebnis: Die Gruppe, die nicht mehr vorflunkerte, war in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit wesentlich besser aufgestellt. Auch war es so, dass die Beziehung harmonischer wurde und eine stärkere Bindung entstand. Es ist also tatsächlich so, dass Lügen unserer Gesundheit und unserer Beziehung schadet. Auch wenn es in manchen Situationen sehr unangenehm ist, die Wahrheit zahlt sich letztendlich immer aus.

    Der Grund dieses Effekts ist leider nicht bekannt, man weiß also nicht, warum Wahrheitsverdreher schlechter dran sind. Eventuell liegt es auch an der tiefen Verwurzelung, die Kulturtechnik wenden wir demnach schon fast automatisch an. Wer es in Zukunft vermeiden möchte, der kann nur daran arbeiten und sich strikt an die Wahrheit halten.

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  • Zähneknirschen – was ist das?

    Zähneknirschen – was ist das?

    Ohne Zähne könnten wir keine feste Nahrung zu uns nehmen. Es sehe auch etwas gewöhnungsbedürftig aus, sodass uns in der Regel von Kind auf gelernt wird, dass wir auf unsere Beißerchen achten sollen. Tatsächlich gibt es heute viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Zahnzwischenraumbürsten und Zahnseide zeigen. Es kommt aber nicht nur auf die Pflege an, manche haben auch von Haus aus schlechte Zähne. Des Weiteren kann es auch sein, dass man am Zähneknirschen leidet. Laut Zahnärzten handelt es sich dabei um eine neue Volkskrankheit, die in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Aber was ist das überhaupt und was kann man dagegen tun?

    Es passiert meist nachts

    Wenn jemand die Zähne aufeinander presst oder damit mahlt, dann kommt der Begriff Zähneknirschen zum Einsatz. Die meisten Betroffenen werden es gar nicht meckern, da es meist in der Nacht passiert. Erst der nächste Besuch beim Zahnarzt bringt Aufklärung, denn aufgrund dieses Leidens rasiert man sich wortwörtlich die Kanten ab. Und das ist auf gar keinen Fall zu unterschätzen, neue Tests zeigen, dass rund 480 Kilogramm wirken. Natürlich erleiden auch die Zähne auf lange Sicht Schäden, sie können beispielsweise Ausbrechen oder eine andere Form annehmen. Wer die Vermutung bei sich selber hat, der sollte unbedingt einen Check beim Zahnarzt machen lassen.

    Eine Beißschiene schafft Abhilfe

    Man geht davon aus, dass jeder zweite Deutsche irgendwann in seinem Leben davon betroffen ist. Tendenziell sind es mehr Frauen, da Männer den Stress mehr nach außen und nicht nach innen tragen. Im Durchschnitt sind die Patienten zwischen 35 und 45 Jahre alt, diese Phase ist in der Regel die anstrengendste. Das sagen auch die Betroffenen selbst, die Bruxismus (so wird die Krankheit auch genannt) feststellen. Die Lösungsmöglichkeiten sind bisher stark begrenzt, meist verschreibt man nur eine Beißschiene. Sie muss man regelmäßig wechseln und ist für viele Menschen ein jahrelanger Begleiter. Obwohl diese Option hilft, kann es das Problem nicht lösen. Zahnärzte sagen, dass die Wurzeln in der Psyche und im Stress liegen. Man soll also nicht nur einen Psychotherapeuten aufsuchen, sondern zum Beispiel auch die ständige Erreichbarkeit begrenzen. All diese Faktoren führen zum Zähneknirschen. Wie gesagt, man sollte es nicht unterschätzen, unsere echte Zähne haben wir nur einmal.

     

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  • Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Fast-Food ist nicht gesund, bereits im Kindesalter lernen wir das. Solange es aber nur in Maßen und nicht regelmäßig gegessen wird, sind keine negativen Folgen zu erwarten. Einer der bekanntesten Fast-Food-Anbieter ist McDonald´s, der Konzern ist auf der ganzen Welt vertreten und garantiert aufgrund detaillierter Abläufe immer den gleichen Genuss. Und das stimmt auch, egal in welcher Filiale man isst, der Geschmack ist überall identisch. Die Bosse ganz oben können zufrieden sein, wären da nur nicht die negativen Schlagzeilen. Es gab bereits einige davon, nun werden die Pommes ins Kreuzfeuer genommen. Ein US-Journalist sagt nämlich, dass uns diese schaden. Seinen Worten zufolge ist die Produktion sehr fragwürdig und nur auf Profit aus.

    So läuft die (giftige) Herstellung ab

    Im Alltag fällt es uns kaum auf, aber die Pommes von McDonald´s sind stets lang und perfekt. Natürlich kommen diese nicht von Natur aus so daher, es bedarf den Eingriff spezieller Hilfsmittel. Das beginnt bereits bei der Kartoffelsorte, die den Namen Russet Burbank Potato hat. Sie ist genau auf diesen Zweck ausgelegt und wird in Idaho angebaut. Bislang kein Verbrechen, allerdings ist der Anbau dort nicht nur sehr schwierig, sondern die Sorte leidet auch gerne mal unter Netz-Nekrose. Das sind einfach schwarze Flecken auf der Schale, die der Konzern so aber nicht haben möchte. Die Bauern sind aus diesem Grund dazu verpflichtet, pfundweise Pestizide zu versprühen. Das macht die Pommes nicht nur perfekt und goldgelb, sondern lässt zudem die Landwirtschaft leben.

    Das Pflanzenschutzmittel, das auf den Namen Monitor hört, soll angeblich sehr giftig sein. Die Bauern selbst wissen das und wagen sich fünf Tage nach diesem Prozess nicht auf ihre Felder. Die Ernte erfolgt anschließend wie gewöhnlich, direkt weiterverarbeitet werden die Kartoffel aber nicht. Sie müssen erst einmal sechs Wochen zwischenlagern (in Schuppen), um die ganzen Chemikalien loszuwerden. Ansonsten wären sie gar nicht erst essbar.

    Frisch kochen ist immer besser

    Stimmen die Aussagen vom US-Journalist Michael Pollan tatsächlich, dann sind die Pommes von McDonald´s auf jeden Fall nicht so gesund, wie man es eigentlich von Kartoffeln erwarten würde. Der Einsatz von Pestiziden ist aber keine große Überraschung, diese werden auch bei anderen Unternehmen hergenommen. Die klügere Alternative ist freilich selbst zu kochen, dann weiß man nämlich, welche Zutaten wirklich drinnen sind. Bislang gibt es keine Studien dazu, sodass keine Aussagen über die (negativen) Folgen der Pommes vorliegen. Wer aber nicht jeden Tag beim Fast-Food-Riesen isst, der braucht auch keine Sorgen haben.

  • Krebs – Auf diese Warnsignale sollte man achten

    Krebs – Auf diese Warnsignale sollte man achten

    Unser Leben wird von Jahr zu Jahr moderner. Die Medizin zum Beispiel geht davon aus, dass wir in Zukunft ein immer höheres Durchschnittsalter erreichen werden. Klingt an sich positiv, es gibt aber einen negativen Beigeschmack. Es geht nämlich um die Krebsneuerkrankungen, die jährlich nach oben steigen. Das heißt, dass immer mehr Menschen dieses Leid ertragen müssen. Von den Krebsarten her gibt es leider sehr viele, sie befallen beispielsweise die Knochen, die Lunge oder das Gehirn. Krebs ist außerdem eines der Hauptursachen, wenn es um das Sterblichkeitsrisiko geht. Ein Ausblick ist jedoch die Früherkennung, denn je eher das Ganze bemerkt wird, umso höher sind die Erfolgschancen. Viele Fälle kann man sogar zu 100 Prozent erfolgreich behandeln. Nun stellt sich aber natürlich die Frage, wie solche Warnsignale eigentlich aussehen?

    Die Hauptrisikofaktoren

    Zunächst sei gesagt, dass in Deutschland das Risiko an Krebs zu erkranken bei den Frauen bei 42,8 Prozent und bei den Männern bei 50,7 Prozent liegt. In den kommenden Jahren sollen die Werte jedoch steigen, da die Medizin täglich Fortschritte macht und uns ein längeres Leben beschert. Das führt auch dazu, dass die Hauptrisikofaktoren intensiver genutzt werden. Dazu zählen vor allem:

    – Das Rauchen

    – Übergewicht

    – Zu viel Alkohol

    – Eine ungesunde Ernährung

    – Mangelnde Bewegung

    Wer eines oder mehrere dieser Punkte nutzt, der hat zumindest ein erhöhtes Risiko.

    Die Warnsignale

    Experten sagen, dass folgende Anzeichen für Krebs sprechen könnten. Wie immer, sollte man sich aber nicht zu früh Sorgen machen, sondern bei Unsicherheit einen Arzt aufsuchen.

    – Körperliche Veränderungen (beispielsweise ein immer größer werdender Leberfleck)

    – Nicht mehr richtig funktionierende Körperfunktionen (zum Beispiel lang anhaltende Schluckbeschwerden)

    – Wiederholte (Zwischen-)Blutungen

    – Wunden, die nicht verheilen

    – Knoten

    – Hautveränderung in Warzen oder Muttermalen

    – Blasen- oder Darmbeschwerden

    Grundsätzlich sollte man jede negativ auffallende Veränderung des Körpers untersuchen lassen. Es muss freilich nicht immer auf Krebs zurückzuführen sein, doch am Ende ist eine Untersuchung zu viel besser als eine zu wenig. Vor allem bei Beschwerden, die nicht mehr von alleine weggehen. Wer außerdem sein Risiko senken möchte, der sollte auf die Zigarette verzichten, ein normales Körpergewicht haben und sich ausreichend bewegen.

     

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  • Gibt es bald ein Anti-Fett-Pflaster?

    Gibt es bald ein Anti-Fett-Pflaster?

    Die perfekte Diät kommt ohne Sport und ohne Hungern aus. Einfach den bisherigen Lebensstil beibehalten und die Pfunde purzeln von ganz alleine. Dieser Traum wird sehr oft genannt, erfüllen kann man ihn aber bisher nicht. Jede wirkungsvolle Diät kommt nicht ohne sportliche Aktivitäten aus. Neuesten Forschungen zufolge könnte sich das aber ändern, denn Wissenschaftler in den USA haben ein Spezialpflaster erfunden. Dessen Wirkung ist bislang noch nicht bestätigt, zumindest nicht am Menschen. Stimmt aber die Theorie mit der Praxis überein, dann könnte es eine Revolution in der Branche geben. Vor allem Fettleibigkeit wäre effizienter behandelbar und führe zu glücklicheren Menschen.

    So funktioniert das Pflaster

    Das Wundermittel ist die Nanotechnologie. Sie kurbelt den Fettstoffwechsel an und wandelt das weiße Fett (speichert die Energie) in braunes Fett um (verbrennt Energie). Dieser Effekt wurde an Mäusen festgestellt, die das Pflaster erhalten haben. Die entsprechenden Stellen haben am Ende 20 Prozent weniger Körperfett aufgewiesen. Das Ergebnis begeistert natürlich, denn es ermöglicht ganz neue Möglichkeiten. Wer zum Beispiel durch das Gewicht Probleme mit den Gelenken hat, der kann so quasi direkt auf dem Sofa Pfunde verlieren.

    Medikamente bereits vorhanden

    Die Funktionsweise gibt es zwar auch schon in Form von Medikamenten, doch diese haben den Nachteil von Nebenwirkungen. Brüchige Knochen, Übelkeit oder Gewichtszunahme können Folgen sein. Die Verabreichung erfolgt entweder per Injektion oder per Tabletten. Beim Pflaster hingegen landen die Inhaltsstoffe direkt im Fettgewebe, sodass die Mäuse keine Nebenwirkungen hatten.

    Regelmäßig gewechselt

    Die beteiligten Forscher nahmen das Medikament her und hüllten es in Nanopartikel ein. Ihr Durchmesser beträgt ca. 250 Nanometer. Daraus resultierten dann die Pflaster, die damit bestückt wurden und die Größe einer Fingerspitze hatten. Mikroskopisch kleine Nadeln sind für die Abgabe in die Haut zuständig. Die Mäuse bekamen die Pflaster im Bauchbereich aufgeklebt, wobei die Untersuchung vier Wochen dauerte. Alle drei Tage erfolgte ein Wechsel des Anti-Fett-Pflasters. Das Endergebnis bestand daraus, dass die behandelten Bereiche 20 Prozent weniger Fettanteil hatten.

    Fazit

    Lassen sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen, dann wäre sehr vielen Betroffenen geholfen. Außerdem würde die Zahl der Fettleibigen schmelzen und es käme zu einem höheren Durchschnittsalter. Es bleibt spannend, ob das Anti-Fett-Pflaster tatsächlich irgendwann kommt.