Autor: Chris Reichmann

  • Was steckt hinter der Fettleber?

    Was steckt hinter der Fettleber?

    Unser Körper ist ständig in Bewegung, dafür sind unter anderem die rund drei Millionen Leberzellen verantwortlich. Sie produzieren beziehungsweise speichern unter anderem Eiweiße und sind für die Entgiftung verantwortlich. Auch speichern und verbrennen sie Fett. Man kann sagen, dass die Leberzellen einen echt guten Job machen. Leider ist das aber nicht immer so, vor allem dann nicht, wenn sich in ihnen Fett ansammelt. Dann nämlich spricht man von einer nicht alkoholischen Fettleber (auch NAFDL genannt), die sich als echte Volkskrankheit herausstellt. NAFLD wird übrigens dann diagnostiziert, wenn die Fettansammlung mindestens zehn Prozent beträgt. Ein großes Problem ist ihr schmerzloses Auftreten, sodass Betroffene erst mal nichts davon mitbekommen. Doch die Folgen sind bereits da und zeigen sich unter anderem in der Stoffwechselkontrolle, die nicht mehr richtig funktioniert. Auswirkungen hat es auch auf die Blutfett- und Blutzuckerwerte, sie entgleisen. Im schlimmsten Fall sind auch weitere Schäden nicht auszuschließen.

    Zehn bis 20 Millionen

    Oft wird die Fettleber mit Alkohol in Verbindung gebracht, doch das ist in Wirklichkeit nicht immer so. Die Krankheit kann auch aufgrund einer falschen Ernährung auftreten, vielen ist das aber nicht bewusst. Im Moment geht man von zehn bis 20 Millionen Menschen aus, die sich mit diesem Leiden herumschlagen müssen. Bewiesen ist diese Zahl jedoch nicht, das liegt an der Dunkelziffer, die vermutlich noch höher ist. Kinder und Jugendliche, die an Übergewicht leiden, können übrigens auch eine verfettete Leber haben. Die Erkennung via Ultraschall ist nicht sofort erkennbar, erst wenn mindestens 30 Prozent der Zellen betroffen sind, ist dies möglich. Auch die Leberwerte GPT, GOT und Gamma-GT geben im ersten Stadium noch keine Hinweise von sich.

    Erst mal keine Gefahr

    Eine Fettleber an sich ist harmlos. Allerdings dient sie als Basis für weitere Erkrankungen, sodass zukünftige Beschwerden nicht ausgeschlossen sind. Aus medizinischer Sicht ist eine Fettleber immer zu behandeln, doch auch Betroffene selbst können etwas tun. Auf Platz eins ist der Lebensstil, den man in solch einer Situation angepassen muss. Fettreduzierte Mahlzeiten und ausreichend Bewegung, schon alleine diese zwei Dinge können helfen. Das Gespräch zwischen Arzt und Patient ist freilich auch nicht zu unterschätzen, schließlich kann man mit den Tipps von Medizinern viel erreichen.

     

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  • Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Schwanger zu sein bedeutet der Beginn eines ganz neuen Lebensabschnitts. Der Alltag läuft erst mal aus dem Ruder und die Freude aufs Baby steht über allem. In vielen Fällen verläuft die Schwangerschaft ohne Probleme, doch leider kommt es immer wieder zu Frühgeburten. In Zahlen ausgedrückt sind es weltweit etwa 15 Millionen. Eine erschreckende Zahl, die Risiken fürs Neugeborene birgt. Es kann also durchaus Folgen haben, sodass die Suche nach der Ursache extrem wichtig ist. Eine davon ist wenig überraschend Stress. Der mütterliche Organismus kommt über seine Grenzen hinaus und kann so für eine verkürzte Schwangerschaft sorgen. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Punkt ist der Schlaf. Dieser ist natürlich auch bei nicht schwangeren Frauen sehr wichtig, doch in den rund 9 Monaten spielt er eine noch größere Rolle. Gibt es nämlich Störungen oder Probleme damit, dann wirkt sich das auch auf das noch nicht geborene Kind aus.

    Eine Studie beweist

    Ein gesunder Schlaf ist unverzichtbar, das beweist eine Studie aus San Francisco. Dabei haben Mediziner rund drei Millionen Daten analysiert, die von Schwangeren stammen. Das Ergebnis, welches übrigens im Fachblatt Obstetrics and Gynecology erschienen ist, ist eindeutig: Leidet eine schwangere Frau unter Schlafstörungen beziehungsweise unter Schlaflosigkeit, dann ist das Risiko einer Frühgeburt doppelt so hoch. Im Vergleich dazu standen natürlich Schwangere, die eine solche Diagnose nicht erhalten haben. Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen ein „falscher“ Schlaf hat und wie es unter Umständen das ganze Leben des Babys beeinflusst.

    Ärzte sollen mehr darauf achten

    Wird eine schwangere Frau von einem Arzt betreut, dann sollte sich dieser mehr auf eventuelle Schlafprobleme konzentrieren. Im Moment ist es nämlich viel zu selten der Fall und wird von Medizinern kritisiert. Nur wenn das Problem ans Tageslicht kommt, kann man auch Hilfe leisten. Der reduzierte Stress kommt dann nicht nur der werdenden Mutter, sondern auch dem Ungeborenen zugute. Dadurch wiederum erhofft man sich eine Senkung der Zahl an Frühgeburten. Gefragt sind wie gesagt die Ärzte, die mehr auf dieses Thema eingehen müssen.

     

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  • Macht Kochen mit Alufolie krank?

    Macht Kochen mit Alufolie krank?

    Ein Haushalt ohne Alufolie ist kaum vorstellbar. Das praktische Helferlein kommt täglich zum Einsatz und verpackt Lebensmittel binnen Sekunden. Auch für Fisch, welcher anschließend im Ofen gegart wird, wird die Folie gerne hergenommen. Über die Gesundheit machen sich dabei die wenigsten Sorgen, laut Experten ist das aber ein Fehler. Sie warnen vor der Alufolie und sprechen von einer Gefährdung der Gesundheit. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man Spargel in Silberpapier wickelt und im Ofen zubereitet. Doch was genau ist denn so gefährlich daran?

    Aluminium-Dosis steigt

    Hauptverantwortlich für die Warnung ist der Anstieg der Aluminium-Dosis. Bereitet man Gemüse damit zu, dann erhöht sich auch der Anteil des Leichtmetalls. Es konnten schon einmal 22,7 Milligramm in einem Kilogramm Spargel nachgewiesen werden. Das ist viel zu hoch, denn ein Erwachsener mit 60 Kilogramm sollte am Tag höchstens 8,6 Milligramm aufnehmen. Bereits 500 Gramm Spargel (in Alufolie zubereitet) decken diesen Wert. Die Empfehlung wird von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (abgekürzt EFSA) festgelegt und besagt, dass es bis zu dieser Zahl kein Gesundheitsrisiko gibt. Daran sollte man sich im besten Fall auch halten, denn das Leichtmetall hat mit schweren Vorwürfen zu kämpfen.

    Ist Aluminium ein Nervengift?

    Es soll das Nervensystem schädigen und für eine schlechtere Fruchtbarkeit sorgen. Das Silberpapier hat mit diversen Aussagen zu kämpfen, die bei der Einnahme von größeren Mengen tatsächlich stimmen sollen. Es soll auch einen Zusammenhang zum Brustkrebs und zu Alzheimer geben. Letzteres ist allerdings noch sehr unsicher, da es bislang noch keine wissenschaftlichen Studien gibt.

    Die Warnung gilt übrigens auch für gesunde Menschen. Obwohl sie Aluminium mithilfe der Nieren und dem Urin ausscheiden, lagert sich auch bei ihnen das Leichtmetall mit der Zeit in den Knochen und in der Lunge ab. Ein Grund, wieso Produkte mit diesem Zusatzstoff immer öfters ins Kreuzfeuer geraten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der verzichtet auf Sprays und Deos mit Aluminium. Etwas anders sieht es beim Grillen aus. Forscher gehen zwar auch hier von einem Übergriff auf das Grillgut aus, doch unterm Strich überwiegen die Vorteile. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Aluschale vor der Entstehung von krebserregenden PAKs schützt. Alles in einem ist man mit der Einhaltung der Tageshöchstdosis gut bedient.

  • So schadet uns die Luftverschmutzung

    So schadet uns die Luftverschmutzung

    So schadet uns die LuftverschmutzungDie frische Luft im Wald oder auf einer Almhütte ist einfach traumhaft, in Städten beziehungsweise an Orten mit vielen Fahrzeugen kann man das so nicht sagen. Im Gegenteil, die Schadstoffe wirken sich negativ auf die Erde aus und zerstören auch den Wohnraum vieler Tiere. Aus diesem Grund setzt man auch immer mehr auf elektrischen Antrieb, der allerdings bei der großen Masse noch nicht angekommen ist. Unsere Gesundheit freut sich natürlich auch nicht unbedingt über die Abgase aus dem Auspuff, das zeigt eine Studie aus China mehr als deutlich. Einen positiven Punkt gibt es dann aber doch: Anscheinend lässt sich der Nachteil mit einem ganz einfachen Hilfsmittel ausgleichen.

    Negative Veränderungen im Stoffwechsel

    Studienteilnehmer, die einer überdurchschnittlich hohen Luftverschmutzung ausgesetzt waren, hatten mit einer erhöhten Konzentration von Stresshormonen im Blut zu kämpfen. Außerdem konnte man negative Veränderungen im Stoffwechsel feststellen. Die Probanden, 55 an der Zahl, waren ansonsten gesund und fit. Zu diesem Ergebnis kam man aufgrund einer Forschungsarbeit in China, die auch noch weitere Folgen ans Tageslicht gebracht hat. So wurden unter anderem aufgrund des Feinstaubs Fettsäuren, Glucose, Lipide und Aminosäuren beeinflusst. Bei insgesamt 97 Stoffwechselprodukten im Blutserum kam es zu Veränderungen. Auch höhere Entzündungswerte beziehungsweise ein hoher Blutdruck stehen damit im Zusammenhang. Ein negativer Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System ist sehr wahrscheinlich. Dabei kommt es

    Der Einsatz von Luftfilter

    Fakt ist, dass verschmutze Luft unsere Gesundheit negativ beeinflusst. Aufgrund dessen wurden Luftfilter getestet und Tests gemacht, ob diese eventuell etwas ausrichten können. Und tatsächlich, nach dem Einsatz von Luftreiniger konnte man die Feinstaubmenge in Räumen um 82 Prozent reduzieren. Die Studienteilnehmer hatten außerdem weniger Stresshormone und einen geringeren systolischen Blutdruck. Der Einsatz im realen Leben beziehungsweise im Alltag wurde jedoch noch nicht getestet, man weiß also ohne weitere Studien nicht, ob dieses Hilfsmittel tatsächlich eine Hilfe ist. Zumindest aber sind die Aussichten gut und geben Mut, dass es tatsächlich eine Wirkung hat. Wünschenswert wäre es, denn gefühlt kommen jeden Tag mehr Autos auf die Straße. Und mit ihnen die schädlichen Abgase.

     


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  • Auch Gelegenheitsraucher sind gefährdet!

    Auch Gelegenheitsraucher sind gefährdet!

    Je mehr jemand raucht, umso höher ist die Gefahr von negativen Folgen. Greift man nur ganz selten zur Zigarette, dann sollen die Risiken wesentlicher kleiner ausfallen. So zumindest ist der Glaube, den die meisten von uns haben. Doch in Wahrheit stimmt es nicht, eine neue Studie, die in den USA durchgeführt wurde, beweist genau das Gegenteil und bringt erschreckende Ergebnisse ans Tageslicht. Es kann weder von einer geringeren Gefahr noch von einem harmlosen Rauchen die Rede sein, jeder Zug mindert die Lebenserwartung.

    Höheres vorzeitiges Sterberisiko

    Forscher sagen, dass auch bei weniger als einer Zigarette täglich das vorzeitige Sterberisiko steigt. Diese Aussage wurde bereits im Jahre 2016 im Fachjournal „JAMA Internal Medicine“ ausgeschrieben und bestätigt die neue Untersuchung. Demnach gibt es kein sicheres Level beim Rauchen, das einem vor negativen Folgen schützt. Die Teilnehmerzahl der Studie belief sich übrigens auf 11.500.

    Das Ergebnis wird auch von Forschern der Ohio State University bestätigt. Sie sagen zusätzlich, dass Gelegenheitsraucher eher mit einem erhöhten Cholesterinspiegel und mit Bluthochdruck zu kämpfen haben (im Vergleich zu den Nichtrauchern). Noch erschreckender ist die Tatsache, dass das Risiko gleich hoch wie bei „echten“ Rauchern ist. Es macht also in diesem Punkt keinen Unterschied, ob jemand eine oder drei Zigaretten am Tag raucht. Das Schlimme an den beiden Auswirkungen (also Bluthochdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel) ist die erhöhte Gefahr einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

    Nur ein vollständiger Tabakverzicht hilft

    Wer eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vermeiden möchte, der muss den Glimmstängel komplett aus seinem Alltag streichen. Wer am Tag eine bis maximal zehn Zigaretten „verputzt“, der hat ein Risiko von 84 Prozent früher zu sterben. Beängstigend, wobei das auch für die Zahl von sechs Millionen gilt. Dahinter verbirgt sich die Anzahl der Menschen, die jährlich an den Folgen des Konsums sterben (zur Verfügung gestellt von der Weltgesundheitsorganisation).

    Eine sehr häufige Todesursache ist wenig überraschend der Lungenkrebs. Doch damit aufzuhören ist nie zu spät, jeder rauchfreie Tag trägt zu einer Steigerung der Lebenserwartung bei. Selbst das Alter spielt keine Hauptrolle, man muss es nur wollen.

     


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  • Gefährlich – Vegane Ernährung beim Stillen

    Gefährlich – Vegane Ernährung beim Stillen

    Vegane Ernährung ist in der heutigen Zeit nichts außergewöhnliches. Dabei verzichtet man vollständig auf tierische Produkte, was ein Verbot für Milch, Fleisch, Eier und Fisch bedeutet. Der Grund für diese Ernährungsform ist der Respekt zu den Tieren, denn sie sollen nicht für den Menschen auf dem Teller landen. Und wer darauf verzichtet, der unterstützt diesen Aspekt. An sich ist gegen vegane Lebensmittel auch nichts einzuwenden, in manchen Situationen im Leben sollte man aber besser darauf verzichten. Das gilt in erster Linie für Frauen, die mit einem stillenden Baby den Alltag bewältigen müssen. In vielen Fällen treten nämlich früher oder später Mangelerscheinungen auf, die negative Auswirkungen auf das Kind haben.

    Die unvorstellbaren Folgen

    Ein Arzt berichtet, wie schlimm es tatsächlich werden kann. Und das ist nicht ohne, denn es ist auch schon vorgekommen, dass Kinder nicht mehr trinken und sitzen konnten. Außerdem gab es Gewichtsverluste zu vermelden und sie reagierten nicht mehr adäquat. Eigentlich kaum zu glauben, doch es stimmt wirklich. Schuld an diesem ganzen Fiasko ist ein Mangel an Vitamin B12, das für die Blutbildung und fürs Nervensystem unverzichtbar ist. Babys brauchen sogar überdurchschnittlich viel davon.

    Aufgrund der veganen Ernährung fehlt das Vitamin und kann über das Stillen nicht ans Kind abgegeben werden. Auch über die Muttermilch kann man diesen Bedarf nicht decken. Ein Teufelskreis, den man zumindest für diese Zeit brechen sollte.

    In der Regel können Ärzte helfen

    Wenn ein Baby mit einem Vitamin-B12-Mangel eintrifft, dann wird ihm dieses in die Vene gespritzt. Der Verlust wird damit ausgeglichen und es kommt in den meisten Fällen zu keinen dauerhaften Schäden. Die verlorenen Entwicklungsschritte werden aufgeholt und man kann das Leben in vollen Zügen genießen. Immer ist es aber leider nicht so, in Ausnahmefällen kann es zu Entwicklungs- und Sprachverzögerungen kommen. Auch Epilepsien sind nicht ausgeschlossen.

    Die Mütter solcher Kinder sind in der Regel geschockt und verzichten zum Teil auf die vegane Ernährung. Andere wiederum sorgen ab sofort für eine ausreichende Vitaminversorgung. Das ist aus medizinischer Sicht absolut richtig, denn wer auch nach einem solchen Erlebnis auf tierische Produkte verzichten möchte, der muss zumindest die Aufnahme der Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente sicherstellen.

     


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